Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
Infrastruktur ohne Markt? Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft bleibt deutlich hinter den politischen Erwartungen zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof. | Die Prüfer sehen zentrale energie- und industriepolitische Ziele gefährdet: Planung, Priorisierung und Umsetzung der nationalen Wasserstoffstrategie greifen nicht ineinander. Angebot, Nachfrage und Infrastruktur entwickeln sich weitgehend entkoppelt. Politisch gilt Wasserstoff als Schlüssel zur Klimaneutralität bis 2045 und als Rettungsanker für energieintensive Industrien. Tatsächlich wächst der Markt jedoch langsamer, fragmentierter und teurer als vorgesehen. | Nach Einschätzung des Bundesrechnungshofs wird die heimische Produktion von grünem Wasserstoff bis 2030 deutlich unter den Zielwerten bleiben. Auch Importe können die Lücke kaum schließen, da viele potenzielle Lieferländer selbst noch am Anfang ihrer Produktionsketten stehen. (www.energie-und-management.de, 14.4.26)
Praktische Erfahrungen mit dem digitalen Gebäuderessourcenpass | Mehrwert, Erstellung und regulatorische Anforderungen Die EU verschärft ihre Anforderungen an digitale Gebäudedaten, die Ökobilanzierung und die Dokumentation von Materialströmen — unter anderem durch die EPBD (EU-Gebäuderichtlinie), den geplanten europaweit einheitlichen Standard für digitale Gebäudelogbücher sowie ab 2028 die verpflichtende Lebenszyklus-Treibhausgasbilanzierung neuer Gebäude. Ungeachtet bisher fehlender nationaler Vorgaben entwickelt sich der Gebäuderessourcenpass damit zunehmend zu einem zentralen Instrument, um Materialinventare transparent zu erfassen, Kreislauffähigkeit zu bewerten und künftige regulatorische Anforderungen effizient zu erfüllen. (www.nbau.org, 14.4.26)
N1 Circular: Digitale Infrastruktur für die Kreislaufwirtschaft | Warum die Bauwende eine gemeinsame Basis braucht Kreislaufwirtschaft im Bau ist fachlich längst Konsens. Kaum jemand stellt ihre Notwendigkeit infrage. Steigende Entsorgungskosten, strengere Umweltauflagen und wachsende Märkte für Sekundärbaustoffe sprechen eine klare Sprache. Und doch werden im Baualltag meistens tradierte Wege eingeschlagen. Zwischen Anspruch und Umsetzung liegt aber weniger mangelnder Wille als eine strukturelle Lücke: Wer unter Zeit- und Kostendruck plant, braucht belastbare Informationen und rechtliche Sicherheit. Fehlen sie, wird Kreislaufwirtschaft zur risikobehafteten Option. In der Praxis zeigt sich dieses Problem sehr konkret. Materialangebote, Bedarfe und Verwertungsoptionen entstehen in einzelnen Projekten, bleiben dort jedoch isoliert. Überschuss- und Bedarfsmengen werden zwar dokumentiert, aber nicht als Option für andere Marktteilnehmende sichtbar gemacht. Dadurch fehlen relevante Alternativen im Entscheidungsprozess, da sie gar nicht erst transparent werden und somit nicht berücksichtigt werden können (www.nbau.org, 14.4.26)
Kreislaufwirtschaft – Last oder Lust? | Ein Plädoyer für eine neue Baukultur Die lineare Bauweise stößt ökologisch und wirtschaftlich an Grenzen. Kreislaufwirtschaft bietet eine zukunftsfähige Alternative, indem Gebäude als Materiallager geplant und Baustoffe wiederverwendbar gemacht werden. Das senkt Kosten, reduziert Risiken und steigert den Wert von Immobilien. Regulatorik, ESG-Kriterien und neue Geschäftsmodelle wie Materialnutzungsrechte treiben diese Entwicklung zusätzlich voran. Kreislauffähiges Bauen verbessert nicht nur Ökobilanzen, sondern wird zu einem wirtschaftlichen Vorteil — und macht Nachhaltigkeit vom vermeintlichen Kostenfaktor zu einer Chance für Innovation, Resilienz und Gestaltung. | Wer im Bereich des nachhaltigen Bauens tätig ist, kennt sie nur zu gut, die scheinbar naheliegende, aber in Wahrheit hochaktuelle Frage: Was kostet uns die Investition in Nachhaltigkeit? | Meine Standardantwort darauf lautet: „Das ist die falsche Frage. Die relevante Frage ist: Was kostet es uns, wenn wir nicht investieren?“ (www.nbau.org, 14.4.26)
Tiefgründiges Bauprojekt: Das Blut des Straßenbaus Warum Bitumen mehr ist als ein Nebenprodukt und warum wir das endlich verstehen müssen | Stellen Sie sich vor, unser Blut würde zufällig entstehen, je nachdem, welche anderen Stoffe gerade in unserem Körper produziert werden. Manchmal hätten wir Blutkörperchen ohne passendes Plasma. Manchmal Plasma ohne die richtigen Blutkörperchen. Der Körper würde funktionieren, aber nie optimal. Das ist die Geschichte des konventionellen Bitumens. | Bitumen ist nämlich, genau wie Blut, ein kolloidales System: Feststoffe (Asphalthene) dispergieren in einer Flüssigkeit (Malthene). Zusammen bilden sie das „Blut des Straßenbaus“, ein System, das den Straßenbau zusammenhält, seine Lebensader. Da überrascht es doch sehr, dass konventionelles Bitumen kein gezielt optimiertes, sondern ein zufällig entstehendes Nebenprodukt der Raffination ist. Nur 3 % des Rohöls ergeben Bitumen, der Rest andere Stoffe. Kein Wunder, dass dieses kostbare Material ständig suboptimal zusammengesetzt ist. (www.nbau.org, 14.4.26)
Europas Chance ist die grüne Transformation | Zwischenruf von jenseits des Davos-Schwarms von Günther Bachmann Mit etwas Abstand zum Weltwirtschaftsforum in Davos bleibt für mich ein zentraler Eindruck bestehen: Die mediale Fixierung auf die Auftritte des US-Präsidenten Donald Trumphat erneut verhindert, dass wir die wirklich relevanten Zukunftsthemen mit der nötigen Tiefe diskutieren. Europa übersieht dadurch entscheidende internationale Signale — darunter die Einladung Chinas, enger bei der Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zusammenzuarbeiten. | Ich beobachte seit Langem, dass China bei Nachhaltigkeitsstandards, beim CO2-Reporting und sogar im Bausektor in mancher Hinsicht weiter ist als Europa. Unsere Industrie sollte das sehr ernst nehmen, statt weiterhin aus einer vermeintlichen technologischen Komfortzone heraus zu agieren. | Auch der Beschluss des EU-Parlaments, das Mercosur-Abkommen zu blockieren, ist aus meiner Sicht strategisch kurzsichtig. Europa ringt noch immer mit kolonial gefärbten Wahrnehmungsmustern, (www.nbau.org, 14.4.26)
Industrie 4.0: KI und Robotik verändern die deutsche Produktion Die deutsche Industrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden technologischen Wandel. Automatisierung, künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme sind längst keine Zukunftsthemen mehr, sondern prägen bereits heute die industrielle Produktion. | Gleichzeitig bleibt die Frage, wie schnell und konsequent Unternehmen diese Entwicklungen tatsächlich umsetzen. | Eine aktuelle Untersuchung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass die Mehrheit der Industrieunternehmen in Deutschland Industrie 4.0 als Chance versteht. Laut Bitkom sehen 81 Prozent der befragten Unternehmen darin eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung, während nur 16 Prozent Risiken betonen. Bitkom-Vizepräsidentin Dr. Tanja Rückert ordnet diese Entwicklung klar ein: „Industrie 4.0 ist kein Technologietrend, sondern die Basis für industrielle Wettbewerbsfähigkeit.“ (www.it-daily.net, 14.4.26)
Energiekrise: Die Autonomie beginnt beim Dünger Der Krieg gegen den Iran bedroht die Ernährungssicherheit: Ohne fossile Energie kein Kunstdünger. Doch es gibt ökologische Alternativen, die viele weitere Vorteile haben. | «Da wir heute zu viel Kunstdünger einsetzen, kann man ihn reduzieren», sagt Adrian Müller, Klima- und Landnutzungsspezialist am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). «Er lässt sich mit organischen Düngern und Leguminosen ersetzen.» Leguminosen sind Hülsenfrüchte wie Bohnen, Lupinen, Erbsen und Soja. Sie leben in Symbiose mit Wurzelbakterien, die das können, wofür Menschen so viel fossile Energie brauchen: Stickstoff aus der Luft holen. Im Gegensatz zu Kunstdünger fördern organische Dünger auch das Bodenleben und den Humusaufbau, was Kohlenstoff aus der Luft bindet, also gut ist fürs Klima (siehe WOZ Nr. 20/20). | Tina Goethe erzählt von einer Podiumsdiskussion mit indischen Bäuerinnen, die sie kürzlich moderierte. (www.woz.ch, 14.4.26)
Hospitals are rethinking laughing gas. Here's why. The anesthetic is a potent climate pollutant. | There's nothing funny about the climate pollution caused by laughing gas — the anesthetic technically known as nitrous oxide. | Golden: “Nitrous oxide is a very strong greenhouse gas.” | Leonard Golden is chair of anesthesiology at Jacobi Medical Center and North Central Hospital in the Bronx. | He says nitrous oxide has been used in hospitals for more than a century. It's often piped from central tanks into operating rooms. (yaleclimateconnections.org, 14.4.26)
The problem with cars in six books A special selection of books to help you learn everything you need to know about cars and climate change | Life After Cars: Freeing Ourselves from the Tyranny of the Automobile by Sarah Goodyear and Doug Gordon (Thesis Books 2025, 304 pages, $28) | Saving Ourselves from Big Car by David Obst (Columbia Business School Publishing 2025, 286 pages, $27.95) | Roadkill: Unveiling the True Cost of Our Toxic Relationships with Cars by Henrietta Moore & Arthur Ray (Wiley Books 2025, 304 pages, $28) | Carmageddon: How Cars Make Life Worse and What to Do about It by Daniel Knowles (Abrams Press 2023/2025, 256 pages, $18 paperback) | The Expressway World by Richard Williams (Polity Books 2025, 240 pages, $29.95) | Paved Paradise: How Parking Explains the World by Henry Grabar (Penguin Press 2023/2024, 368 pages, $18 paperback) | Eco: The Little Electric Taxi by Deb Adamson, illustrated by Patrick Corrigan (Penguin Workshop 2026, 32 pages, $18.99) (yaleclimateconnections.org, 14.4.26)
Grünfassaden plus – Mehrwert für Gebäude und Räume Unter dem Terminus „Grünfassaden plus“ werden an derTechnischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm Kombinationsmöglichkeiten von Begrünungen mit gebäude- und solartechnischen Systemen untersucht. Die experimentellen Arbeiten in interdisziplinären Teams und mit seminaristischen Studien in der Lehrforschung zeigen große Potenziale solcher Zusammenfügungen. Mit dem funktionalen und gestalterischen Einsatz von Pflanzen in der Vertikalen lassen sich die Konzepte von multifunktionalen Lösungen im Bereich der Fassaden erweitern. (www.nbau.org, 14.4.26)
Blau-Grüne Infrastruktur – die Schwammstadt als Lösung Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen: Klimaanpassung, Nachhaltigkeit, Energiegewinnung und die effiziente Nutzung begrenzter Flächen. Die moderne Schwammstadt ist eine solide und einfach umsetzbare Lösung. Das Sponge-City Prinzip ist ein städtebauliches Konzept, das Regenwasser lokal aufnimmt, speichert und verdunstet, anstatt es nur abzuleiten. Durch Grünflächen, entsiegelte Böden, Gründächer und Retentionsflächen wird das Mikroklima gekühlt und Überflutungen bei Starkregen sowie Trockenheit vorgebeugt. Dies erhöht die Resilienz gegenüber dem Klimawandel. | PURUS PLASTICS bietet seit über 30 Jahren ganzheitliche Lösungen an, um Gebäude und Flächen zukunftsfähig, resilient und nachhaltig zu gestalten — von oben bis unten, vom Dach bis zum Boden. | Mit dem neuen PURUS ECOgreen® System bietet die PURUS PLASTICS die ideale Lösung, wenn ein Solar-Grün-Dach entstehen soll. Das modulare System wird vorbegrünt geliefert und vereint die Schwammstadtanforderungen (www.nbau.org, 14.4.26)
Entwerfen für den Kreislauf Die Weltbevölkerung wächst seit Jahrzehnten stetig an. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Wohlstand. Beide Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Druck auf unsere natürliche Umwelt, unser Klima und unsere Ressourcen. Der weitaus größte Teil unserer zum Bau verwendeten Materialien wird im wahrsten Sinne des Wortes konsumiert und nicht aus natürlichen oder technischen Kreisläufen ausgeliehen, um anschließend darin wieder aufzugehen. Dieser lineare Ansatz hat tiefgreifende Konsequenzen für unseren Planeten. Wir greifen tief in bestehende Ökosysteme ein und zerstören unsere eigene Lebensgrundlage — der Klimawandel zeugt davon. Die gebaute Umwelt muss daher als Lagerstätte von Rohstoffen in einem endlosen Kreislaufsystem begriffen werden. Wir brauchen dringend neue Prinzipien für den Bau, die Demontage und die Umgestaltung unserer gebauten Umwelt. Gleichzeitig müssen wir die Frage beantworten, wie neue Materialien zur Verfügung gestellt werden können, (www.nbau.org, 14.4.26)
Construct-X schafft die Datengrundlage für nachhaltiges Bauen Nachhaltigkeit ist längst zu einem zentralen Maßstab für die Bauwirtschaft geworden. Neue regulatorische Anforderungen wie die EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (Corporate & Sustainability Reporting Directive, CSRD), die EU-Taxonomie sowie die Verankerung von Ökobilanzen im Förderrecht verlangen immer präzisere Nachweise über Materialien, Prozesse und Umweltwirkungen von Bauprojekten. Darüber hinaus kann eine Ökobilanzierung von Auftraggebern gefordert und als Vergabekriterium herangezogen werden. | Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis ein grundlegendes Problem: Die für die Ökobilanzierung bzw. für alle Anforderungen rund um die Nachhaltigkeit benötigten Informationen liegen meist bei vielen verschiedenen Beteiligten — von Produktherstellern über Nachunternehmer bis hin zu Bauunternehmen — und werden häufig erst am Ende eines Projekts manuell zusammengetragen. Das führt zu hohem administrativem Aufwand, lückenhaften Daten und erheblicher Unsicherheit (www.nbau.org, 14.4.26)
„Der EMICODE leistet Erhebliches für Wohngesundheit – und damit Nachhaltigkeit“ Ein Gespräch mit Klaus Winkels, GF der GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.) über Wohngesundheit, gern übersehene Aspekte der Nachhaltigkeit und die Bedeutung des EMICODES für alle am Bau Beteiligten (www.nbau.org, 14.4.26)
WENIGER IST MEHR – Suffizienz im Architektur-, Stadt- und Landschaftsbau Andreas Ruby fordert, aus dem Gedanken der Suffizienz heraus eine neue Architektursprache zu entwickeln und Gebäude stärker an realen Bedürfnissen auszurichten. Nathanael Over betont, dass Suffizienz keine romantische Bescheidenheit sei, sondern die realistische Antwort auf eine selbstverursachte Baukrise. Das Wohnen der Zukunft müsse bezahlbar, ökologisch, gemeinschaftlich und ästhetisch sein — und dafür brauche es neue Narrative und entschlossenes Handeln. | 1. Wir müssen aufhören zu labern — und anpacken! | 2. Bezahlbarer Wohnraum ist eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit | 3. Die innovative Rolle von Suffizienz in der Stadt- und Landschaftsplanung | 4. Die Rückkehr zur Vernunft im Bauen (www.nbau.org, 14.4.26)
Eine KI sorgt in Schweizer Bäckereien für weniger Foodwaste Läden und Restaurants haben oft Mühe, die richtige Menge an Frischwaren zu bestellen. Die Folge: Unmengen an Essen landen im Abfall. Nun gibt es KI-Unterstützung — und erste Ergebnisse sind vielversprechend. | Mit ihrem Startup «Go Nina» — der Name kommt vom kühlenden Klimaphänomen La Niña — haben Ochsner und von Hagen eine künstliche Intelligenz entwickelt, die dieses Problem lösen soll: Sie erstellt für einzelne Produkte tägliche Prognosen, wie viel davon bestellt werden müsste. | Dies auf der Basis von aktuellen und früheren Verkaufsdaten. Die KI berücksichtige aber auch andere Faktoren wie Wetter, Feiertage oder Ferien, erklärt Ochsner. | David Giess‘ Bilanz nach drei Monaten fällt positiv aus: «Der Foodwaste nimmt ab.» Gleichzeitig seien die Umsatzzahlen gleich geblieben oder gar gestiegen. | Dies, weil die KI auch Hinweise auf beliebte Produkte liefere, deren Stückzahl bei der Bestellung erhöht werden könnte. Die Qualität der Prognosen schwanke aber noch. (www.swissinfo.ch, 14.4.26)
Klimawandel: Neuer Wärmerekord in der Nordsee gemessen Die Oberfläche der Nordsee war im letzten Jahr so warm wie noch nie. Auch im Vergleich zum Mittelwert der vergangenen 30 Jahre stieg die Temperatur um fast ein Grad. (www.zeit.de, 14.4.26)
«Plattform mit publizistischem Anspruch» NZZ online publizierte am 13. April einen Gastkommentar von Urs Saxer. Der Rechtsanwalt und Professor an der Universität Zürich ist spezialisiert auf Verfassungs- und Medienrecht. In dem Text wird Journal 21 positiv erwähnt. | Saxer schreibt: Die SRG-Halbierungsinitiative war falsch. Trotzdem braucht es jetzt dringend Reformen. Die heutige Ausrichtung des Service public stammt aus der vordigitalen Zeit. Wie lange will man sich um diese Tatsache noch mit verfassungsrechtlichem Gebastel herumdrücken? | «Damit möglichst alle Menschen erreicht werden, muss die Trägerschaft des Service public erheblich erweitert werden, unter Einbezug privater Medienunternehmungen, aber auch von Plattformbetreibern mit publizistischem Anspruch (wie ‹Republik› oder ‹Journal 21›) und möglicherweise Institutionen der Zivilgesellschaft.» (www.journal21.ch, 14.4.26)
Deutsche Emissionen sinken kaum Das Umweltbundesamt (UBA) hat die Entwicklung der deutschen Treibhausgase vorgestellt. Deutschland unterschreite 2025 zwar die zulässige Menge, doch die Lücke zum Klimaziel 2030 wächst. | Deutschland hat seine Treibhausgasemissionen im Jahr 2025 nur geringfügig reduziert, stellt der Bericht vom 14. März fest. Nach Angaben des Umweltbundesamt (UBA) lagen die Emissionen bei rund 648,9 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten. Gegenüber 2024 entspricht das einem Rückgang um etwa 0,9 Millionen Tonnen beziehungsweise 0,1 Prozent. |Damit unterschritt Deutschland laut UBA zwar die nach dem Klimaschutzgesetz zulässige Jahresemissionsmenge von 661,6 Millionen Tonnen CO2 um rund 12,8 Millionen Tonnen. Zugleich hat sich die Minderung der Emissionen deutlich verlangsamt. Seit 1990 sank der Treibhausgasausstoß nach Behördenangaben insgesamt um rund 48 Prozent. (www.energie-und-management.de, 14.4.26)
Krise der Demokratie: Keine Macht der Ohnmacht Selbstwirksamkeit ist das Mittel gegen den Autoritarismus von rechts. Linke sollten weniger mit Moral kommen, noch besser in verständlicher Sprache. mehr... (taz.de, 14.4.26)
Wärmespeicher im Kompaktformat Speichermaterialien, die den Phasenwechsel zwischen flüssigem und festem Aggregatszustand nutzen, können viel Energie aufnehmen und abgeben. Mit ihnen lassen sich Speicher bauen, die im gleichen Volumen deutlich mehr Wärme puffern als ein Warmwasserboiler. Ein vom Bundesamt für Energie (BFE) gefördertes Pilotprojekt hat das Speicherkonzept in einem Bündner Einfamilienhaus getestet. Mit den Erfahrungen aus der praktischen Erprobung konnte ein neuartiger Kompaktspeicher entwickelt und auf den Markt gebracht werden. | Lesen Sie den Fachartikel: „Wärmespeicher im Kompaktformat„ (energeiaplus.com, 14.4.26)
Notfallplanung: Kleinandelfingen rüstet sich für Krisen bei der Wasserversorgung Die Gemeinde hat ein Konzept erarbeitet, das die Trinkwasserversorgung in Mangellagen sicherstellen soll. Erdbeben, Stromausfälle oder Sabotage könnten zum Ernstfall führen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Weltquantentag: Verstehen Sie Quantenmechanik? - Vor hundert Jahren gelang es, Naturgesetze über das Verhalten von Atomen zu formulieren. Doch was sie über die Realität aussagen und ob überhaupt etwas, das ist heute unklarer denn je. - (www.faz.net, 14.4.26)
Bewusster Umgang mit Warmwasser schont Umwelt und Geldbeutel Wie Sie Ihre Kosten für Warmwasser senken können | Installieren Sie wassersparende Armaturen. | Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen. | Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten. | Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren. | Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60 °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden. (www.umweltbundesamt.de, 14.4.26)
Pressestatement zur EU-Taxonomie WWF: Kommissionsvorschlag zur „Vereinfachung" der EU-Taxonomie droht das System zu schwächen (www.wwf.de, 14.4.26)
Wie Deutschland seinen Rohstoffverbrauch halbieren kann – WWF-Studie "Ressourcenleicht Leben 2045" mit wissenschaftlicher Modellierung des Wuppertal Instituts erschienen Deutschland verbraucht fast 16 Tonnen Rohstoffe pro Person und Jahr — das Doppelte von dem, was Wissenschaftler*innen als nachhaltig betrachten. Das gefährdet nicht nur Klima und Artenvielfalt, sondern auch unsere wirtschaftliche Unabhängigkeit. Der aktuelle WWF-Bericht "Ressourcenleicht Leben 2045" zeigt: Die Halbierung des Ressourcenverbrauchs ist machbar. | Das Ergebnis des Berichts überrascht: Bürger*innen wurden gebeten, ihr gutes Leben im Jahr 2045 zu entwerfen. Alle fünf erarbeiteten und modellierten Lebensstile landeten unter acht Tonnen Rohstoffverbrauch. Die Lebensqualität bleibt erhalten, in vielen Fällen steigt sie sogar. Und noch ein Befund zeigt, wie sehr das Problem an der Politik hängt und nicht an den Menschen: Nur 32 Prozent finden einen ressourcenleichten Lebensstil unter heutigen Bedingungen attraktiv — aber 55 Prozent, wenn Infrastruktur, faire Preise und verlässliche Alternativen stimmen. Die Bereitschaft ist da, jedoch fehlen die Rahmenbedingungen. (wupperinst.org, 14.4.26)
Aus Klimaschutzprogramm gestrichen: Bundesregierung will Kitas und Pflegeheimen nicht helfen Schwarz-Rot hat eine extra Förderung für Klimaschutz und Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen verworfen. Dabei räumt sie ein, wie wichtig das wäre. mehr... (taz.de, 14.4.26)
Kathrin Marchand: "Der Körper ist keine Maschine" Zweimal nimmt Kathrin Marchand an Olympia teil. Doch ein Schlaganfall mit 30 Jahren verändert ihr Leben. Sie akzeptiert ihre Einschränkungen, schreibt Sport-Geschichte und ist heute glücklicher als zuvor. (www.dw.com, 14.4.26)
Geburtstagskuchen wie Küchengeräte Betty Bossi feiert ihr 70-jähriges Jubiläum. Die Kampagne dazu ist von einem Social-Media-Trend inspiriert. (www.persoenlich.com, 14.4.26)
WWF: Die EU-Kommission muss Wasserrahmenrichtlinie stark halten Pressestatement zum Konsultationsende zur Überprüfung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) (www.wwf.de, 14.4.26)
Österreich als Drehscheibe im Handel mit Osteuropa Die enge Verflechtung mit Osteuropa macht Österreich zu einer wichtigen Drehscheibe des europäischen Handels. Davon profitiert auch die Schweiz. | Die Schweiz und Österreich verbindet mehr als die Flaggenfarben und die Alpen. Auch was den internationalen Handel angeht, gibt es Ähnlichkeiten: Beide Länder sind kleine offene Volkswirtschaften. Das zeigt sich auf der einen Seite an einem hohen Anteil der Waren- und Dienstleistungsexporte gemessen am Bruttoinlandprodukt (BIP). 2024 betrug die sogenannte Exportquote in der Schweiz 72,5 Prozent, in Österreich 52 Prozent. | Auf der anderen Seite zeigt sich die Offenheit aber auch an einem hohen Anteil importierter Vorleistungen zur Produktion von Gütern und Exportprodukten. Ein typisches Beispiel für die Schweiz sind etwa Kakaoimporte zur Herstellung von Schokolade, in Österreich sind es beispielsweise technische Vorprodukte in der Automobilproduktion oder elektronische Bauteile in der Elektronikindustrie. (dievolkswirtschaft.ch, 14.4.26)
Warum wächst die Schweizer Wirtschaft dynamischer als die österreichische? Die beiden Alpenländer sind klein, exportorientiert und wohlhabend. Dennoch wuchs das reale BIP pro Kopf in den vergangenen zwei Jahrzehnten in der Schweiz stärker als in Österreich. Die Gründe. | Zwischen der Schweiz und Österreich besteht seit je eine freundschaftliche Rivalität. Nicht nur im Skisport oder im Fussball ist ein Kräftemessen spannend, auch wirtschaftlich lohnt sich ein Vergleich. Schon ein Blick auf bekannte Unternehmen zeigt: Beide Länder sind international erfolgreich, aber nicht auf dieselbe Weise. | Auf Schweizer Seite stehen etwa Roche, Nestlé oder Swatch für hoch spezialisierte Industrie oder Swiss Re für globale Dienstleistungen. Auf österreichischer Seite sind es der Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine, der Erdöl- und Erdgaskonzern OMV, der Maschinen- und Anlagebauer Andritz oder Red Bull, die für eine breit abgestützte Industrie- und Markenwirtschaft stehen. (dievolkswirtschaft.ch, 14.4.26)
Gemeinsame Mitteilung zum IAA Industrial Accelerator Act: Umweltorganisationen fordern Nachbesserungen bei Klimaschutz und Umweltverträglichkeit (www.wwf.de, 14.4.26)
"Social-Media-Verbote sind nur eine Scheindebatte" In vielen Ländern werden Altersbeschränkungen für soziale Netzwerke diskutiert - um Kinder und Jugendliche vor negativen Effekten zu schützen. Doch kann das am Grundproblem von Social Media rütteln? (www.dw.com, 14.4.26)
Stadtführungen zum Thema Konsum: Wie unser Einkauf die Welt beeinflusst Woher kommen das Gemüse und die Früchte, die im Supermarkt angepriesen werden? Weshalb verschwenden wir hin und wieder Essen? Was hat das Essen auf meinem Teller überhaupt mit dem Klimawandel zu tun? In Luzern führt ein neues, interaktives Bildungsformat direkt an die Orte des täglichen Konsums. konsumGLOBAL heisst das Projekt des Ökozentrums, das ab sofort auch in der Stadt Luzern buchbar ist und Jugendlichen wie Erwachsenen die Augen für die versteckten Pfade unserer Kaufentscheidungen öffnet. | Es ist ein ganz normaler Vormittag in Luzern. Eine Schulklasse trifft sich am Brunnen vor der Hofkirche St. Leodegar. Doch heute geht es nicht um die Geschichte der Stadt, sondern um die Geschichten hinter den Dingen, die wir täglich kaufen. Ausgerüstet mit Neugier und einem Rechercheauftrag machen sich die Schüler*innen auf den Weg. Sie verschwinden wenig später in einem Supermarkt und vergleichen vor dem Regal angeregt die Labels auf Schokoladentafeln (naturschutz.ch, 14.4.26)
Nachhaltigkeit: Banken werden die Transformation eng begleiten - Im Mittelstand gibt es Widerstand gegen zu hohe Nachhaltigkeitsauflagen. Doch die Rolle der Kreditinstitute als Begleiter der Unternehmen bleibt. Der Bankenverband will diese Rolle offensiv ausfüllen. - (www.faz.net, 14.4.26)
ZWISCHEN BAUKLÖTZEN UND GEBETEN: WIE DIE BAHÁ'Í-GEMEINDE ZÜRICH GEMEINSCHAFT NEU DENKT Ein gewöhnlicher Samstagmorgen am Zürichsee. Im Garten der Familie K. liegt ein leises Summen in der Luft — durchzogen von Babygebrabbel, fröhlichem Kinderlachen und dem Plaudern vertrauter Stimmen. Willkommen beim 19-Tage-Fest der Bahá'í-Gemeinde Zürich, das sich in den letzten Jahren ziemlich verändert hat. | Es begann mit einer wunderschönen Herausforderung: Die Gemeinde wurde deutlich jünger. Innerhalb weniger Jahre wuchs die Zahl junger Familien, Babys und Kleinkinder — ein lebendiges Zeichen von Zukunft und Wachstum. Doch mit der neuen Lebendigkeit kamen auch neue Fragen auf: Wie können Eltern am Gemeindeleben teilhaben, wenn ihre Kinder auf dem Arm, unter dem Tisch oder gerade in der Trotzphase sind? Und wie bleibt die spirituelle Tiefe erhalten, wenn zwischen Andacht und Beratung plötzlich Bauklötze durch den Raum rollen? | Die Antwort begann — wie so oft im Bahá'í-Kontext — mit tiefen und bedeutsamen Gesprächen zwischen den Gemeindemitgliedern und den Institutionen. (www.religion.ch, 14.4.26)
Klimaintelligente Landwirtschaft Afrikas Landwirtschaft leidet unter dem Klimawandel. Eine Analyse von knapp 300 Agrarbetrieben untersucht, inwieweit klimaintelligente Anbaumethoden die Ernährungssicherheit verbessern. | Der IAMO Policy Brief 49 untersucht, ob und inwieweit die Einführung klimaintelligenter landwirtschaftlicher Praktiken die Ernährungsunsicherheit in Afrika verringert. Die Erkenntnisse beruhen auf einer empirischen Forschungsstudie des IAMO unter Agrarbetrieben im Senegal, in Ägypten und Marokko. | Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine zentrale Rolle für die Lebensgrundlagen und die Wirtschaft in Afrika. Gleichzeitig ist der Sektor mit wiederkehrenden Nahrungsmittelengpässen und begrenzten Anpassungsfähigkeiten an klimabedingten Auswirkungen konfrontiert, was den Fortschritt bei der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (sog. United Nations Sustainable Development Goals – SDGs) behindert. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 14.4.26)
Wechselwirkungen zwischen Pflanzen können sich positiv auf Anbausysteme auswirken – Agrarforschung Schweiz Pflanzen-Pflanzen-Interaktionen können zu Ertragssicherheit und Resilienz beitragen. Die Bedeutung dieser Interaktionen in der Landwirtschaft ist umstritten, was auch daran liegt, dass die Mechanismen grösstenteils unklar sind. Diese Studie fasst den Wissensstand zusammen. | In verschiedenen landwirtschaftlichen Systemen werden unterschiedlichen Nutzpflanzen kombiniert. So werden Schaderreger reduziert, die Resilienz und im Optimalfall der Ertrag gesteigert. Momentan werden die gewinnbringenden Pflanzenkombinationen in Feldversuchen bestimmt, weil die wissenschaftlichen Grundlagen nicht ausreichen, um vorherzusagen, warum z.B. eine gewisse Weizensorte gut mit einer Erbsenvarietät funktioniert, aber nicht mit einer anderen Erbsensorte. Das Interesse ist gross, die Auswirkungen von Pflanzeninteraktionen vorherzusagen, um die Resilienz von Pflanzen im Anbau zu fördern. (www.agrarforschungschweiz.ch, 14.4.26)
RÉNOVATION ÉNERGÉTIQUE EN SITE HABITÉ: L'EXPÉRIENCE TESSINOISE CONFIRME LE POTENTIEL DE L'AMU | ENERGETISCHE SANIERUNG BEI BEWOHNTEN GEBÄUDEN: DIE ERFAHRUNGEN IM TESSIN BESTÄTIGEN DAS POTENZIAL DER AMU Nach einem ersten Pilotversuch in Genf im Jahr 2024 ermöglicht das Projekt AMU-TI nun die Ausweitung der Anwendung der Methode zur Unterstützung der Nutzungssteuerung (AMU) auf den Kanton Tessin. Das vom Bundesamt für Energie (BFE) unterstützte und von der SUPSI — insbesondere dem Institut ISAAC — entwickelte Projekt hatte zum Ziel, eine energetische Sanierung bei laufendem Betrieb zu begleiten und dabei die Beteiligung der Mieter in den Mittelpunkt des Prozesses zu stellen. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen der SUPSI, der Alloggi Ticino SA — Verwalterin eines umfangreichen Immobilienbestands —, der Bauleitung der Pini Group SA und der Firma S2R GmbH profitierte das Projekt von einer soliden und kontinuierlichen Koordination. | Bereits in der Planungsphase wurde durch Sitzungen, die den Mietern offenstanden, für transparente Information gesorgt. Die Handwerker und Unternehmen passten ihre Arbeiten anschließend an, um die Beeinträchtigungen in den bewohnten Wohnungen (energeiaplus.com, 14.4.26)
Zirkuläres Bauen: Rohstoffe im Bestand nutzen und Kreisläufe schließen – Neue Empfehlungen des SRU für eine nachhaltige Bauwende Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) stellt in seiner Stellungnahme von April 2026 klar, dass der Bau- und Gebäudebereich umgehend einen Wandel braucht. In Deutschland werden mehr als ein Drittel aller Rohstoffe im Bau verwendet und über die Hälfte aller Abfälle entsteht beim Bauen und Rückbau. Zirkuläres Bauen, also die Planung, Ausführung und Dokumentation von Bauprojekten mit Rücksicht auf Materialkreisläufe, bietet große Chancen: Ressourcen und Fläche werden geschont, Klima und Umwelt profitieren langfristig, und auch die Kosten lassen sich über den gesamten Lebenszyklus senken. Besonders im Gebäudebestand steckt Potenzial — etwa 20 Millionen Wohngebäude können mittel- und langfristig über Sanierung, Modernisierung und Umbau ressourcenschonend weitergenutzt werden. (www.nbau.org, 14.4.26)
In der Schweiz entsteht die weltweit leistungsstärkste Redox-Flow-Batterie Ein Schweizer Unternehmen baut eigenen Angaben zufolge die weltweit leistungsstärkste Redox-Flow-Batterie. Diese soll riesige Mengen erneuerbarer Energie speichern und zur Stabilisierung der Schweizer und europäischen Stromnetze beitragen. (www.swissinfo.ch, 14.4.26)
China baut Solarkraftwerk auf 4.550 Metern Höhe in Tibet Auf dem tibetischen Hochplateau entsteht eines der höchstgelegenen Solarkraftwerke der Welt. In 4.550 Metern Höhe kombiniert eine Anlage Photovoltaik mit Solarthermie und einem Flüssigsalzspeicher, der Strom auch nach Sonnenuntergang liefert. | In der autonomen Region Xizang im Südwesten Chinas hat die China General Nuclear Power Group mit dem Bau eines solarthermischen Kraftwerks in 4.550 Metern Höhe begonnen. Die Anlage ergänzt eine Photovoltaik-Sektion, die mit einer Leistung von 400 Megawatt groß dimensioniert ist. Für den solarthermischen Teil mit einer Kapazität von 50 Megawatt kommen Parabolrinnen auf einer Fläche von 242.000 Quadratmetern zum Einsatz. | Ein zentrales Element der Anlage ist das integrierte Speichersystem auf Basis von Flüssigsalz. Es soll Energie für bis zu sechs Stunden speichern, wodurch das Kraftwerk auch nach Sonnenuntergang Strom liefern kann. Innerhalb des Systems fungiert Thermoöl als Wärmeträgermedium, (www.basicthinking.de, 14.4.26)
In der Cloud verloren: Über die Metaphern der digitalen Transformation Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft radikal, das hat Dirk Baecker grandios beschrieben. Dabei nutzt sie Metaphern, um das Unsichtbare greifbar zu machen. Doch was passiert, wenn Begriffe ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren? (www.freitag.de, 14.4.26)
Vom Nein zur Kernkraft zum Ja für Erneuerbare In den 1970er-Jahren organisierte sich in der BRD ziviler Widerstand gegen die Kernenergie. Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl 1986 stieß eine neue Phase der Anti-Atomkraft-Bewegung an — hin zur basisorientierten, praktischen Problemlösung. Mütter, unabhängige Wissenschaftler*innen und Befürworter*innen erneuerbarer Energien bildeten die Vorhut. | Auch wenn nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl die Angst vor Strahlung in der BRD weit verbreitet war, hielt sich die Anti-Atomkraft-Bewegung nicht mit Schwarzmalerei und Untergangsszenarien auf. Stattdessen lenkte die Katastrophe die Bewegung in eine praktischere, lösungsorientierte Richtung. Mütter taten sich zusammen, um Strahlungswerte zu messen und nach unbedenklichen Produkten zu suchen. Sie sorgten für die Sicherheit der Familien, indem sie Informationen und Pläne für den Katastrophenfall untereinander austauschten. Unabhängige Wissenschaftler*innen informierten die Öffentlichkeit über Strahlenschutz und wirksame Vorsichtsmaßnahmen (www.boell.de, 14.4.26)
Der Techmilliardär und die Apokalypse | «Peter Thiel sagt, die Regulierung von Big Tech sei das Werk des Antichrists» Jüngst hielt der Palantir-Gründer private Vorlesungen über den Weltuntergang. Greta Thunberg ist für ihn eine Legionärin des Teufels. Thiel-Kenner und Theologe Wolfgang Palaver erklärt, was dahintersteckt. | Christliche Apokalypsevorstellungen prägen das Denken eines Schlüsselakteurs im trumpistischen Techkosmos — von Peter Thiel, Mitbesitzer der Überwachungssoftware-Firma Palantir, der einst Paypal gründete. Thiel ist ein zentraler Förderer des heutigen US-Vizepräsidenten J. D. Vance und spendete in Donald Trumps Wahlkampf von 2016 viel Geld. | Der österreichische Theologe Wolfgang Palaver lernte Thiel in den 1990ern in Stanford kennen, trifft ihn immer wieder und hat seine Entwicklung zum Trump-Unterstützer beobachtet. Palaver ist emeritierter Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck und OSZE-Sonderbeauftragter gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Radical greens? how environmental influencers shape young social media users' perceived environmental polarization, hopelessness, and collective action intentions As climate change progresses, environmental movements become more radical. Environmental social media influencers increasingly support radical environmental measures such as blocking traffic or destroying art on social media. Yet, it is unclear what effects radical environmental influencers on social media have on young adults' perceptions of environmental polarization within society. Moreover, based on the theory of identity in intractable conflict and the Elaboration Likelihood Model, hate comments against environmental influencers, and young adults' environmental knowledge might play a role in perceived environmental polarization triggered by radical environmental influencers. Results of a 2×2 experimental study with a quota-based sample of N = 776 young adults in Germany indicated that radical environmental influencers increased perceived environmental polarization and decreased collective environmental action intentions. (www.sciencedirect.com, 14.4.26)
Aktivismus im Internet | Je krasser, desto besser? Beim Klimaschutz auf Social Media gilt offenbar das Gegenteil Gemäss einer neuen Studie stossen radikale Posts von Klimaschützern junge Menschen ab. Mehr noch: Die Motivation, sich tatsächlich für die Umwelt einzusetzen, sinkt. | Eine Studie der Universität Wien zeigt, dass radikale Social-Media-Beiträge von Klimaschützern bei jungen Menschen eher Abstossungsreaktionen hervorrufen. | Gemäss der Studie führen die Posts auch dazu, dass die Motivation sinkt, an kollektiven Umweltschutzaktionen teilzunehmen. | Selbst moderate Posts verlieren ihre Wirkung, wenn wütende Kommentare darunter stehen. | Die Forscher empfehlen beim Klimaschutz einen moderaten Ton, was jedoch der Aufmerksamkeitsmechanik in sozialen Medien widerspricht. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Elektromobilität auf dem See | «Absurde Situation»: Stadt Zürich will E-Boote fördern – und bremst sie mit neuen Vorschriften aus Segelboote mit elektrischen Hilfsmotoren dürfen nicht mehr unbeaufsichtigt geladen werden. Für Sharing-Anbieter wird der Betrieb so zum Problem. | Zürcher Häfen erlauben das Laden von Segelbooten mit E-Hilfsmotoren nur noch unter Aufsicht. | Boot-Sharing-Anbieter Sailbox musste wegen leerer Batterien bereits Buchungen stornieren. | Die Stadt begründet die strengen Vorgaben mit Sicherheits- und Kapazitätsproblemen in den Häfen. | Sailbox-Gründer Lüthold kritisiert den fehlenden Dialog mit der Stadt Zürich. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Tankrabatt? Die einzige gute Entscheidung in einem schlechten Entlastungspaket Inflationsausgleichsprämie, Übergewinnsteuer, Tankrabatt: Die Bundesregierung legt ein Entlastungspaket vor, das seinen Namen angesichts des Ausmaßes dieser Krise nicht verdient. Die breite Kritik am Tankrabatt allerdings ist falsch (www.freitag.de, 14.4.26)
Energiekrise: IEA-Chef Fatih Birol sieht schwierigen April für die Weltwirtschaft Die Herausforderung der Energiekrise dürfte in den kommenden Wochen größer werden, schätzt der Chef der Internationalen Energieagentur. Fatih Birol warnt vor Engpässen. (www.zeit.de, 14.4.26)
Kreislaufsystem droht zu scheitern | Der Kampf gegen Altkleider-Berge stockt – weil Zalando, Shein und Temu ausscheren Sammelstellen quellen über, Sortierfirmen gehen Konkurs und Onlinehändler verweigern die Teilnahme an einem Recycling-System. Sollen Hersteller für umweltschädliche Kleider bald mehr zahlen? | Schweizer Altkleider-Sammelstellen quellen über, da kaum Firmen die schlechte Ware sortieren wollen. | Grosse Onlinehändler wie Zalando, Shein und Temu beteiligen sich nicht am Verein Fabric Loop. | Ein geplantes Recyclingzentrum in St. Margrethen mit 40-Millionen-Budget wurde vorerst gestoppt. | Eine Verordnungsänderung soll einen vorgezogenen Recyclingbeitrag für alle Kleider, die in der Schweiz verkauft werden, ermöglichen. | Abhilfe soll ein Kreislaufsystem schaffen, finanziert über einen vorgezogenen Recyclingbeitrag — ähnlich wie bei PET. Der vom Branchenverband Swiss Textiles eigens dafür geschaffene Verein Fabric Loop, dem Firmen wie Mammut und Switcher angehören, hätte die Gebühr im kommenden Jahr einführen wollen. Doch das ist unwahrscheinlich. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Mit 20 vom Zug überrollt | «Ich merkte: Diesmal hast du es wirklich verkackt» – wie Giuliano Carnovali zurück ins Leben fand 2019 gerät er unter die Uetlibergbahn. Als er erwacht, sind seine Beine gelähmt. Heute jagt der 27-Jährige im Rollstuhltennis den Traum von Wimbledon. Er spricht über Schmerz, Schuld und Lebensmut. | Ein Zugunfall in der Silvesternacht 2018 verändert Giuliano Carnovalis Leben grundlegend. | Nach jahrelanger Rehabilitation hat er im Rollstuhltennis seine neue Leidenschaft gefunden. | Inzwischen gehört der 27-Jährige zu den Top 30 der Welt. | Er träumt von den Paralympics 2028 und von Starts bei Grand-Slam-Turnieren. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Empörung über Selbstinszenierung als Jesus US-Präsident Donald Trump ist nach seinen Angriffen auf Papst Leo XIV. und seiner Selbstinszenierung als Jesus in die Defensive geraten. Kritik gab es vor allem von wichtigen Verbündeten: religiösen Gruppen in den USA und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (orf.at, 14.4.26)
Wohnen und Verkehr in Winterthur: Volk wird wohl über Leitplanken für die wachsende Stadt entscheiden müssen Das Stadtparlament hat am Montagabend den totalrevidierten kommunalen Richtplan nach einer langen Debatte festgesetzt. Die bürgerlichen Parteien werden wohl das Referendum ergreifen. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Permafrost am Schluefweg: Kloten lässt das Eis über den Sommer nicht mehr abtauen Erstmals gibt es am Schluefweg den ganzen Sommer hindurch Eis. Und zwar nicht nur am Badikiosk, sondern auch auf dem Spielfeld der benachbarten Halle. Das stösst auf grosses Interesse. (www.tagesanzeiger.ch, 14.4.26)
Ein Fürst muss bereit sein, das Böse zu tun, wenn es ihm nützt: Peter Sloterdijk zeigt, warum auch Demokratien nicht gegen totalitäre Tendenzen gefeit sind Putin, Xi Jinping, Trump: Sie stehen für den Vorrang der Macht vor dem Recht. In seinem neuen Buch fragt Peter Sloterdijk: Wie funktionieren die neuen Autokraten? (www.nzz.ch, 14.4.26)
Die Parsen haben Indien geprägt, doch nun steht die einzigartige Gemeinschaft vor dem Verschwinden Die zoroastrische Minderheit dominierte einst den Seehandel und die Textilindustrie in Bombay. Doch ihre Zahl geht seit Jahrzehnten zurück. Ein Grund ist ihr Beharren auf ethnischer Reinheit. (www.nzz.ch, 14.4.26)
Tirade gegen den Papst: Trump hält sich für den Messias, oder doch nicht? - Donald Trump greift den Papst an und stilisiert sich als Erlöser. Bei der Kritik am Oberhaupt der katholischen Kirche macht das Lager des US-Präsidenten noch mit. Bei Blasphemie hört der Spaß auf. Und schon löscht Trump seine Peinlichkeit. - (www.faz.net, 13.4.26)
Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe: »Schwarzfahren entkriminalisieren« Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe begrüßt in einer Erklärung von Montag Überlegungen von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig zur Entkriminalisierung des Fahrens ohne Fahrschein. (www.jungewelt.de, 13.4.26)
Ressourcen: Kein Tempolimit, kein Profitlimit Kein Tempolimit, kein Profitlimit: Die »schwarz-rote« Koalition kündigt Entlastungen bei Energiekosten an, nimmt dafür Raucher in Haft und verschont Konzerne. Die Preise für Öl und Gas steigen unterdessen wieder. (www.jungewelt.de, 13.4.26)
Die Renaissance der „Fürsten“ Peter Sloterdijk, einer der bekanntesten zeitgenössischen deutschen Philosophen, beschäftigt sich in seinem neuen Buch „Der Fürst und seine Erben“ mit weltweit erstarkendem Autoritarismus. Dafür unterzieht er Niccolo Machiavellis 500 Jahre alten Klassiker „Der Fürst“ einer Neulektüre. Im Zentrum seiner Kritik: Donald Trump, der für Sloterdijk die „Zerstörung der Demokratie von innen“ verkörpert. (orf.at, 13.4.26)
Treibhausgas-Ausstoss 2024 – Grüner unterwegs – aber nur leicht: Bund zieht Treibhausgasbilanz Die Schweiz hat 2024 weniger Treibhausgase ausgestossen als 2023. Der grösste Anteil an Emissionen entsteht im Verkehr. (www.srf.ch, 13.4.26)
Papstreise nach Afrika: Leo XIV. auf den Spuren des afrikanischen Christentums Zehn Tage lang bereist das Oberhaupt der katholischen Kirche Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Die Reiseziele sind politisch heikel. mehr... (taz.de, 13.4.26)
Mit Strom aus Müll: Start für Kärntner Wasserstoff Mit Strom aus der Müllverbrennung wird jetzt im Kärntner Arnoldstein Wasserstoff produziert. Damit werden bald 36 Busse in Villach betrieben. Das Projekt ist Grundlage für weitere Anwendungen. (www.krone.at, 13.4.26)
Nicht alle Brote sind gleich Seit 2025 muss die Herkunft von Brot auch im Offenverkauf deklariert werden. Der Verein Schweizer Brot nimmt dies zum Anlass für eine neue Werbekampagne – und zeigt eine überraschende Zahl. (www.persoenlich.com, 13.4.26)
WWF kritisiert Vorarlbergs Wolfsabschuss-Novelle Die Begutachtungsfrist für die Novelle des Jagdgesetzes in Vorarlberg läuft jetzt ab – die Tierschutzorganisation WWF hat rechtzeitig eine Stellungnahme abgegeben und befürchtet „pauschale Abschüsse durch die Hintertür“. (www.krone.at, 13.4.26)
KZ-Gedenken – Bewegende Ansprache von Hape Kerkeling in Buchenwald Der Entertainer erinnert in Buchenwald an seinen verfolgten Grossvater – und richtet einen Appell an die Nachwelt. (www.srf.ch, 13.4.26)
Zürcher Theater auf Erfolgskurs: Joel Basman füllt als drogensüchtige Sonja Pfister die Säle – und wird auf Social Media gefeiert «Sonja – ein Junkieleben» aus dem Kreis 4 ist seit der Premiere restlos ausverkauft. Das nicht subventionierte Stück wird zum Stadtphänomen. Im Sommer kommt es ins Kaufleuten. (www.tagesanzeiger.ch, 13.4.26)
Schweden investiert in AKW: Atomkraft um jeden Preis Die liberal-konservative Regierung sieht Schweden künftig als „Atomkraftparadies“. Sie tut nun einiges dafür, um diese Vision umzusetzen. mehr... (taz.de, 13.4.26)
Katholische Kirche: „Der Papst soll sich zusammenreißen“ – Was hinter dem Streit zwischen Trump und dem Vatikan steckt – WELT Zwischen US-Papst und US-Präsident entwickelt sich ein Fernduell mit harschen Vorwürfen. In voll besetzten Kirchen werden Trump-kritische Hirtenbriefe verlesen — gegen Krieg und Einwanderungsbehörde ICE. Damit geht auch Leo XIV. ein Risiko ein. (www.welt.de, 13.4.26)
US-Präsident greift den Papst an: Es gibt noch höhere Mächte als Donald Trump Auf nie gehörte Weise beleidigt und attackiert Donald Trump Papst Leo XIV. wegen dessen Forderungen nach Frieden. Das katholische Kirchenoberhaupt reagiert so gelassen wie entschlossen. (www.sueddeutsche.de, 13.4.26)
Erneuerbare Energie – Klimabewusste Unternehmen beobachten Öl- und Gaspreise gelassen Der Krieg in Nahost lässt die Preise für fossile Brennstoffe springen – gewisse Unternehmen haben vorgesorgt. (www.srf.ch, 13.4.26)
Vatikanakademie analysiert globale Machtordnung und Demokratie - - Während der Bischof von Rom an diesem Montag seine Reise nach Algerien angetreten hat, beginnt im Vatikan an diesem Dienstag, dem 14. April, eine Plenarversammlung zur Analyse weltweiter Machtverhältnisse. Die Päpstliche Akademie der Sozialwissenschaften befasst sich dabei mit dem Thema: „Der Gebrauch der Macht: Legitimität, Demokratie und die Neudefinition der internationalen Ordnung“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 13.4.26)
Warum Viktor Orbán verloren hat und was das über Ungarn hinaus bedeuten kann Mit der „illiberalen Demokratie“ machte Viktor Orbán vielen in Ungarn lange Zeit erfolgreich ein Stabilitäts-Versprechen in unsicheren Zeiten. Was sagt seine Niederlage gegen Péter Magyar über die Zukunft von Illiberalismus und Demokratie? (www.freitag.de, 13.4.26)
Ziel im Ausland zu 0.04 Prozent erreicht | Die Schweizer Klimastrategie scheitert Einen ganzen Drittel ihres Klimazieles versucht die Schweiz mit Projekten im Ausland zu stemmen. Doch bis jetzt sind kaum welche umgesetzt. Die Zeit rennt davon. Und das Geld fehlt. | Tina Berg (www.beobachter.ch, 13.4.26)
Regierung fördert fossile Kraftstoffe, Biosprit und Hybrid-Autos Die von der Bundesregierung beschlossene zeitweise Steuersenkung für Benzin und Diesel wird von Umwelt- und Klimaschützern scharf kritisiert. Das Koalitionspapier hält aber auch Überraschungen bereit, etwa zu Biokraftstoffen. - (klimareporter.de, 13.4.26)
So dreht sich die Erde: Neue Forschungsgruppe zur Messung kleinster Schwankungen | Eine neue DFG-Forschungsgruppe unter LMU-Leitung entwickelt innovative Ringlaser zur hochpräzisen Messung von Rotationsbewegungen der Erde. Wie ein gigantischer Kreisel dreht die Erde sich beständig um sich selbst. Diese Rotation ist aber nicht konstant, sondern wird etwa durch Hochdruckgebiete in der Atmosphäre, die Verlagerung von Wassermassen durch Ebbe und Flut, aber auch das Abschmelzen der Eisschilde an den Polen beeinflusst. Genau diese Schwankungen stehen im Mittelpunkt der neuen Forschungsgruppe „RING: Rotationsbewegungen in der Physik, Geophysik und Geodäsie“, die von der DFG mit vier Millionen Euro gefördert wird. „Nicht nur für die Erforschung des Klimawandels, sondern auch für funktionierende Navigationsgeräte sind genaue Messungen der Erdrotation unerlässlich“, erklärt Heiner Igel, Professor für Geophysik und Seismologie an der LMU und Sprecher der neuen Forschungsgruppe. | Um bislang kaum messbare Veränderungen der Erdrotation sichtbar zu machen, setzt die Forschungsgruppe auf Ringlaser. Diese optischen Messinstrumente erfassen Drehbewegungen mithilfe des sogenannten Sagnac-Effekts, (www.lmu.de, 13.4.26)
Zur Verkehrssicherheitskonferenz: Breites Bündnis fordert Tempolimit für mehr Verkehrssicherheit und weniger Abhängigkeit von Öl-Importen Tempolimit auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und Tempo 30 innerorts rettet jedes Jahr hunderte Menschenleben und ist wichtigste Klimaschutzmaßnahme im Verkehrssektor | Tempolimit spart bis zu 4,7 Milliarden Liter Sprit pro Jahr und kann Abhängigkeit von Öl-Importen deutlich reduzieren und Geldbeutel entlasten | Gesellschaftliches Bündnis fordert: Verkehrsminister Schnieder muss das Tempolimit als Sofortmaßnahme auf den Weg bringen (www.duh.de, 13.4.26)
The 2026 men's World Cup could be the dirtiest ever The sprawling North American tournament could generate 9 million metric tons of climate-warming pollution, a report found. | The 2026 FIFA men's World Cup could become the most polluting tournament of its kind in history, a group of NGOs warns in a report. | This year's World Cup, set to begin in June and draw an international audience in the billions, will likely generate about 9 million metric tons of climate-warming emissions, according to an analysis led by the U.K.-based Scientists for Global Responsibility. That's nearly double the amount associated with other recent World Cups — and comparable to the annual emissions of about 6 million British cars, the estimate found. | According to the authors, the main driver behind that increase is the massive expansion of air travel compared to previous tournaments. (yaleclimateconnections.org, 13.4.26)
Senkung der Mineralölsteuer ist sozial- und klimapolitisch die falsche Antwort | Auch Beschlüsse zu den Flottengrenzwerten setzen aus Sicht von Germanwatch falsche Anreize Aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat die Bundesregierung mit der Senkung der Mineralölsteuer eine der schlechtesten denkbaren Antworten auf die Energiekrise gefunden. Simon Wolf, Leiter des Bereichs Deutsche und Europäische Klimapolitik bei Germanwatch: „Die tiefere Ursache der Energiepreiskrise ist die viel zu große Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die Senkung der Mineralölsteuer trägt dazu bei, diese fossile Abhängigkeit zu erhalten anstatt sie zu verringern und hilft Menschen mit höheren Einkommen am meisten. Sehr viel bessere Vorschläge für gezielte Entlastungen lagen auch aus der Union vor, allen voran ein Mobilitätsgeld für Menschen mit geringeren Einkommen. Auch eine Senkung der Stromsteuer würde alle Menschen entlasten und gleichzeitig ein deutliches Signal in Richtung Elektrifizierung senden. Am schnellsten verbrauchsmindernd und zudem vollkommen kostenfrei wäre ohnehin ein allgemeines Tempolimit.“ (www.germanwatch.org, 13.4.26)
"Geistlicher Operationsplan": Die Kirchen rüsten sich für den Ernstfall Die Kirchen in Deutschland geben sich gern als moralische Instanz in Krisenzeiten. Doch was sie nun mit ihrem "ökumenischen Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall" vorgelegt haben, erinnert an einen militärischen Einsatzplan für den Kriegsfall. | Das ökumenische Rahmenkonzept wird zwar als "internes Arbeitspapier der evangelischen und katholischen Kirche" bezeichnet, steht aber im Internet zum Download zur Verfügung. Und wer das "Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und Verteidigungsfall" liest, reibt sich verwundert die Augen. Schnell entsteht der Eindruck, dass es sich mehr um ein militärisches als ein ökumenisches Rahmenkonzept handelt. (hpd.de, 13.4.26)
Jeder vierte neue Lastwagen fährt mit Strom Der Schweizer Markt für neue Nutzfahrzeuge hat nach einem rückläufigen Jahr 2025 im ersten Quartal 2026 wieder ein Wachstum erlebt. Zudem ist der Anteil rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge an den Verkäufen weiter gestiegen. | Von Januar bis März 2026 wurden insgesamt 9406 Nutzfahrzeuge in Verkehr gesetzt, wie der Importverband Auto Schweiz mitteilte. Das entsprach einem Anstieg von 6,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Bei den schweren Nutzfahrzeugen über 3,5 Tonnen lag der Anstieg sogar bei knapp 16 Prozent. | Der Anteil der rein elektrischen Fahrzeuge bei den schweren Nutzfahrzeugen lag im ersten Quartal bei 26,8 Prozent: Jeder vierte neu zugelassene Lastwagen fahre mit Strom, betont Auto Schweiz in der Mitteilung. | Die grosse Marktnachfrage in dieser Kategorie werde vom bisherigen Fördersystem erzeugt, so der Branchenverband. Anders sei es bei den leichten Nutzfahrzeugen … Dort sei das Wachstum bedeutend langsamer ausgefallen. (www.watson.ch, 13.4.26)
Kostenoptimiert, autark, suffizient, netzdienlich? Zielkonflikte und Zukunftsperspektiven für Prosuming im Eigenheim Die Energiewende im Haushalt wird komplexer — und gleichzeitig persönlicher. Welche politischen und systemischen Rahmenbedingungen prägen das Verhalten von Prosumer-Haushalten heute? Wie verändern PV-Anlagen den Umgang mit Strom sowie Motivation und Autarkie-Ansprüche? Die Veranstaltung bündelt aktuelle Erkenntnisse zu Reboundeffekten, Verbrauchstransparenz und neuen Tools für Beratung und Orientierung. Im Mittelpunkt steht die Frage: Welche Hebel wirken wirklich, damit Haushalte effizienter, bewusster und energiesystemdienlicher agieren? Ein kompakter Deep-Dive für alle, die PV-Haushalte besser verstehen — und Beratung auf die nächste Stufe heben wollen. | Veranstaltet wird die Session von co2online, IÖW und ifeu — den Verbundpartnern des Forschungsprojekts ProSuffizienz — sowie dem assoziierten Projektpartner Solarzentrum Berlin / DGS. (www.energietage.de, 13.4.26)
„Entlastung bei Energiepreisen greift zu kurz und ist sozial unausgewogen“ Die Bundesregierung hat sich auf Entlastungen bei den hohen Sprit- und Energiepreisen geeinigt. Zu den geplanten Maßnahmen eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Die bislang angekündigten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung bei den Energiepreisen greifen zu kurz und sind in Teilen sogar kontraproduktiv. Die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel birgt die Gefahr, dass ein erheblicher Teil der Entlastung nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt, sondern auf den Konten der Mineralölkonzerne landet. Gleichzeitig setzt sie falsche Anreize, da sie den notwendigen Rückgang des Energieverbrauchs im Straßenverkehr nicht unterstützt und damit den Preisdruck an anderer Stelle eher verstärken kann. (www.diw.de, 13.4.26)
Bergsturz in Blatten: Teure Heimat Weil das Eis in den Alpen schmilzt, werden gefährliche Bergstürze in der Schweiz häufiger. Aber die Menschen wollen nicht aus den Tälern weg. Auch wenn das viel kostet. | Am 28. Mai 2025 um 15.24 Uhr geschah das Schlimmste, was Matthias Bellwald sich vorstellen konnte. Ein gigantischer Bergsturz löste sich vom Kleinen Nesthorn, Millionen Kubikmeter Eis und Geröll donnerten ins Tal. Eine Stunde später stieg Bellwald in einen Helikopter der Air Zermatt, um zu sehen, was von seiner Heimat übrig geblieben war. Bellwald ist Gemeindepräsident des Alpendorfs Blatten. Das war fast komplett verschwunden; nicht einmal der Kirchturm ragte aus den meterhohen Schuttmassen. Bellwald sah aber auch die unversehrten Häuser am Dorfrand. Und die höher gelegenen Häuser neben den Alpweiden: noch da. So erinnert er sich: «Da war für mich sofort klar: Es ist nicht alles verloren.» (www.zeit.de, 13.4.26)
„Tschernobyl war ein furchtbarer Realitätscheck“ 40 Jahre nach der Atom-Katastrophe von Tschernobyl sind noch viele Fragen offen. Einer, der Antworten liefert, ist Nuklear-Experte Nikolaus Müllner, Leiter des Instituts für Sicherheits- und Risikowissenschaften an der BOKU Wien. Die „Krone“ bat ihn zum Gespräch. (www.krone.at, 13.4.26)
Air quality sensors reveal pollution hot spots The Hispanic Access Foundation found that in several Latino communities, particulate pollution exceeded federal standards. (yaleclimateconnections.org, 13.4.26)
Donald Trump vs. Leo XIV. – Kritik am Iran-Krieg: Wie politisch ist Papst Leo? «Schluss mit dem Krieg», ruft der Papst – und gerät prompt in Konflikt mit US-Präsident Trump. Eine Einordnung. (www.srf.ch, 13.4.26)
„Es gab großen Rückhalt für Katherina Reiche“ Der Alleingang von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte beim Bundeskanzler für Unmut gesorgt. Doch ihr Rückhalt wächst: „Wir sind froh, dass Reiche ihre Arbeit so macht, wie sie sie macht“, sagt der Erste Parlamentarische Geschäftsführer Steffen Bilger (CDU). (www.welt.de, 13.4.26)
Bibelkommission: Papst fordert Fokus auf das Leid der Kranken - - Während sich das Oberhaupt der katholischen Kirche an diesem Montag auf seiner Auslandsreise in Algerien befindet, hat das vatikanische Presseamt eine Botschaft des Pontifex an die Päpstliche Bibelkommission veröffentlicht. Anlass ist die Plenarsitzung des Gremiums, die sich in dieser Woche dem Thema Leiden und Krankheit widmet. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 13.4.26)
«Die meisten Chefs können es kaum erwarten, ihre Angestellten durch KI zu ersetzen» | Der Netzaktivist Cory Doctorow ist überzeugt, dass die Techgiganten das Internet ruinieren. Ob Job-Apokalypse oder Heilsversprechungen: Prophezeiungen zur Zukunft von KI und dem Internet gibt es im Überfluss. Einer, der für seine Thesen viel Aufmerksamkeit erhält, ist der kanadische Science-Fiction-Autor und Netzaktivist Cory Doctorow. Er steht dem KI-Hype äusserst kritisch gegenüber. | Ende März dozierte er vor Führungskräften am Gottlieb-Duttweiler-Institut in Zürich. Aus seinem Vortrag und dem anschliessenden Interview lassen sich vier Thesen ableiten, die erklären, wieso Techmonopole ein Problem sind, warum mit KI alles noch viel schlimmer kommen könnte und wie Europa die Situation radikal verbessern könnte. | «Enshittification» oder wieso die Monopole der Techkonzerne das Internet kaputtmachen | KI ist eine Blase — die momentan vor allem viel kostet | Nicht KI wird Jobs kosten, sondern übereifrige Manager und deren Berater | Die Zeit für radikale Veränderungen war noch nie so günstig wie jetzt (www.tagesanzeiger.ch, 13.4.26)
Wasserzirkulation im Bodensee auch 2026 schwach: Forscher warnen | Dem Bodensee geht im «wahrsten Sinne des Wortes die Luft aus» Der Klimawandel macht dem grössten Trinkwasserspeicher Europas zu schaffen. Auch dieses Jahr war die Wasserzirkulation im Bodensee nur schwach ausgeprägt. Forscherinnen und Forscher warnen vor Konsequenzen. (www.watson.ch, 13.4.26)
Über- oder unterirdische Leitung im Interesse der Bevölkerung? Aargauer Gemeinderäte wehren sich gegen eine Höchstspannungsleitung. Ist dies im Interesse der Bevölkerung? | Gegen das Projekt der Netzbetreiberin wehren sich unter anderem die zehn Gemeinderäte, auf deren Dorfgebiet die Stromleitung geplant ist. Die Leitung verschandle die Landschaft, finden sie. Sie haben Einsprache erhoben — im Namen ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. | Stephan Troxler, Stadtammann von Bremgarten und Wortführer der Gemeinden, kündigte gegenüber SRF an, dass man im äussersten Fall bis vor Bundesgericht gehe. Die Bevölkerung stehe hinter diesem Entscheid. (www.srf.ch, 13.4.26)
Papstbesuch in Afrika: Einfach wird diese Reise nicht - Papst Leo XIV. besucht vier Staaten in Afrika. Die katholische Kirche wächst dort stark. Doch es gibt auch Probleme. - (www.faz.net, 13.4.26)
Ende der Orbán-Ära: Fairer Verlierer Viktor Orbán hat Ungarn zu einer Autokratie formen wollen. Dass der Machtwechsel bislang so glatt abläuft, zeigt: Die Demokratie in Ungarn lebt. mehr... (taz.de, 13.4.26)
„Deutschland ist energiepolitisch tatsächlich ein Außenseiter“ Global Reporter Marc Felix Serrao berichtet bei WELT TV vom Rückbau des AKW Lingen und analysiert, warum ein Wiedereinstieg in die Kernenergie politisch kaum möglich erscheint. (www.welt.de, 13.4.26)
Klimawandel in der Schweiz | Schweizer Treibhausgas-Ausstoss war 2024 27 Prozent tiefer als 1990 Gebäude verursachen fast halb so viel CO2 wie 1990, der Verkehr hingegen nur zehn Prozent weniger. Ein Drittel aller Schweizer Treibhausgase stammt weiterhin von der Strasse. | 40,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente hat die Schweiz im Jahr 2022 ausgestossen. Das sind rund eine halbe Million Tonnen weniger als 2023. Gegenüber 1990 waren die Emissionen — etwa von Gebäuden, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft — im Jahr 2024 27,3 Prozent tiefer. | Bei den Gebäuden war der Treibhausgas-Ausstoss 2024 47 Prozent unter dem Wert von 1990, wie das Bundesamt für Umwelt (Bafu) am Montag schrieb. Gegenüber 2023 sank der Ausstoss um 0,2 Millionen Tonnen, hauptsächlich wegen der zunehmenden Verbreitung von Wärmepumpen. | Der Industriesektor verbesserte sich gegenüber 1990 um 33 Prozent. Beim Verkehr gingen die Emissionen gegenüber 1990 um zehn Prozent zurück. Rund ein Drittel des gesamten Treibhausgas-Ausstosses ist auf den Verkehr zurückzuführen. (www.tagesanzeiger.ch, 13.4.26)
"In China gibt es eine klare Strategie der Elektrifizierung" China erreicht mit mehr staatlicher Planung eine effiziente grüne Transformation, sagen die Sinologin Lia Musitz und der Transformationsforscher Timo Daum. Ohne sich zu sehr an China zu orientieren, sollte auch Europa über grundlegende Entwicklungsmodelle nachdenken. (klimareporter.de, 13.4.26)
Ja keine Zumutung – diese Politik manövriert uns in die Katastrophe: Man will den Menschen weder die verhältnismässig überschaubaren Unannehmlichkeiten einer nachhaltigen Energiewende zumuten noch die katastrophalen Folgen der Abhängigkeit von fossiler Energie. So wird das nichts. | @bluelle.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 13.4.26)
Treibhausgasinventar 2024: Emissionen leicht gesunken Die Schweiz hat ihren Treibhausgas-Ausstoss im Jahr 2024 um 27,3 Prozent gegenüber 1990 vermindert. Der Ausstoss belief sich auf 40,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente, rund eine halbe Million Tonnen weniger als 2023. Dies geht aus dem jährlichen Treibhausgasinventar des Bundesamts für Umwelt (BAFU) hervor. Zusammen mit der Treibhausgasbilanz der Landnutzung lagen die Emissionen 22,3 Prozent unter denen von 1990. Zum ersten Mal werden im Treibhausgasinventar auch die Negativemissionen aus dem Industriesektor aufgenommen. | Gebäude: 8,8 Mio t CO2-eq), -47 % (1990), Anteil 22 % | Industriesektor 8,9 Mio t CO2-Equipment, -33 % (1990), Anteil 22,3 % | Verkehrssektor: 13,4 Mio t CO2-eq, fast -10 % (1990), Anteil 33,5 % | Gebäude, Industrie, Verkehr zusammen (2024): 77.8 % (www.bafu.admin.ch, 13.4.26)
Strassenlärm 4D (UGZ) Der Viewer «Strassenlärm 4D» visualisiert die Lärmimmissionen an den rund 4500 betroffenen Strassenabschnitten in der Stadt Zürich. Die Lärmbelastung in Strassenlärm 4D wird bei Gebäuden angezeigt, bei denen am Tag oder in der Nacht an mindestens einem Ort des Gebäudes die Immissionsgrenzwerte überschritten sind. Dargestellt ist die Lärmbelastung als absoluter Lärmpegel in Dezibel sowie die Beurteilung, ob die örtlich geltenden Grenzwerte überschritten sind. | Neben dem aktuellen Zustand wird die zukünftige Lärmbelastung nach Einführung von weitgehend Tempo 30, dem ergänzenden Einbau von lärmarmen Belägen und bei vollständig elektrifiziertem Verkehr dargestellt. (3d.stzh.ch, 13.4.26)
Minecraft-Champions gesucht Der Ingenieur- und Planerverband suisse.ing lanciert eine Nachwuchskampagne mit einer Gaming-Analogie. (www.persoenlich.com, 13.4.26)
Treibhausgas-Bilanzen in der Landwirtschaft: Erfahrungen aus der angewandten Forschung Treibhausgas-Rechner sind wichtige Werkzeuge, um Reduktions-Potenziale und -Leistungen zu quantifizieren. In einer Übersichtsstudie haben Agroscope-Forschende deren Einsatzmöglichkeiten analysiert. Eine fachgerechte Interpretation der Resultate erfordert viel Erfahrung. | Um das Netto-Null-Ziel der Schweiz zu erreichen, muss auch die Landwirtschaft einen Beitrag leisten. In hochentwickelten Landwirtschaftssystemen wie der Schweiz werden die realisierbaren technischen Reduktionspotenziale für Treibhausgase (THG) auf Betriebsebene auf 10-20% geschätzt. Um diese Potenziale auszuschöpfen und Fortschritte aufzuzeigen, sind die Akteure entlang der Wertschöpfungskette auf verlässliche und nachvollziehbare Daten angewiesen. Vor diesem Hintergrund werden bei Agroscope THG-Rechner untersucht, entwickelt und angewandt. In einer Übersichtsstudie haben Agroscope-Forschende die Chancen und Grenzen der einzelbetrieblichen THG-Bilanzierung systematisch analysiert. (www.agrarforschungschweiz.ch, 13.4.26)
Social-Media-Verbot: Kapitulation vor TikTok und Meta Einstiegsalter für Social Media erst mit 16 Jahren? Das ist hochgefährlich. Stattdessen sollten Staat und EU endlich ihre Regeln durchsetzen. mehr... (taz.de, 13.4.26)
Monatliche Verbrauchsinfo: Sparsamer Heizen mit Funktechnik - Mieter, die jeden Monat erfahren, wie viel Energie sie für die Heizung und warmes Wasser verbrauchen, sparen bewusster Energie. Doch viele wissen gar nicht, dass es diese Informationen gibt. - (www.faz.net, 13.4.26)
«Wer bezahlbaren Wohnraum will, muss das Bauen erleichtern» Im Interview mit der St. Galler Kantonalbank erläutert Michele Salvi, wie die Schweiz das Wachstum gut steuern könnte und welche Konsequenzen sich für Unternehmen und Immobilieninvestoren ergäben. | Die Schweizer Bevölkerung wächst, und die Fläche wird knapper. Das erhöht den Druck auf Raum, Wohnen und Infrastruktur. In diesem Kontext stellte Michele Salvi am Immobilienforum 2026 der St. Galler Kantonalbank seine Thesen über eine «10-Millionen-Schweiz» vor. Er erklärte, wie wir trotz begrenztem Raum mehr Freiheit schaffen können — etwa durch schnellere Bewilligungsverfahren, attraktivere Bauzonenkonzepte und marktwirtschaftliche Anreize. (www.avenir-suisse.ch, 13.4.26)
Durchgängige Digitalisierung im kommunalen Tiefbau – Best-Practice-Baustelle zeigt Bedeutung digitaler Prozesse für nachhaltiges Bauen Auf Einladung der Bauwirtschaft Baden-Württemberg informierte sich Innenminister Thomas Strobl Ende Februar in St. Johann-Bleichstetten über eine Best-Practice-Baustelle, die zeigt, wie sich durchgängige Digitalisierung bereits heute im kommunalen Tief- und Straßenbau umsetzen lässt. Im Zentrum standen digitale Datenmodelle, die den gesamten Bauprozess — von der Planung bis zur Dokumentation — ohne Medienbrüche abbilden. | Die vorgestellte Arbeitsweise ermöglicht nicht nur effizientere Abläufe, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen. Digitale Geländemodelle dienen als gemeinsame Datengrundlage für alle Beteiligten und reduzieren Planungsfehler, unnötige Materialbewegungen und Mehrfacharbeiten. Durch die kontinuierliche Erfassung des Baufortschritts entsteht ein strukturiertes As-built-Modell, das Kommunen langfristig für Unterhaltung, Sanierung und zukünftige Maßnahmen nutzen können — (www.nbau.org, 13.4.26)
Licht aus! So spart Gemeinde 100.000 Euro im Jahr In der Kärntner Gemeinde Seeboden wird in der Nacht auf künstliche Beleuchtung verzichtet. Mit dieser Maßnahme erspart sich die ländliche Kommune 100.000 Euro. (www.krone.at, 13.4.26)
Der GEG-Berater: Ihr Komplettpaket für die Energieberatung - - Weniger Aufwand, mehr Effizienz: Mit dem GEG-Berater der Hottgenroth Gruppe bündeln Sie sämtliche Schritte der Energieberatung in einer einzigen, durchgängigen Softwarelösung. Von der Gebäudeerfassung über die GEG-Bilanzierung bis hin zu Heizlast, Lüftung und Ökobilanz arbeiten Sie schneller... - - (www.geb-info.de, 13.4.26)
Verhaltensforschung: Wie Pferde zeigen, dass sie gestresst sind - Pferde werden noch immer häufig in Einzelboxen gesperrt. Dabei brauchen sie ihre Artgenossen. Wie sehr sie leiden, ist allerdings schwer erkennbar. - (www.faz.net, 13.4.26)
Energiewende gerechter fördern Weltweit profitieren von Förderprogrammen für die Energiewende vor allem Haushalte mit höherem Einkommen. Das verschärft bestehende Ungleichheit. Ein internationales Forschungsteam zeigt, wo Potenzial für mehr Gerechtigkeit zu finden ist. (www.energiezukunft.eu, 13.4.26)
Bidirektionales Laden: Gratisstrom fürs Elektroauto - Energieunternehmen und Autohersteller bringen jetzt Tarife heraus, die das Auto zum Stromspeicher machen. Einer der bekanntesten deutschen Auto-Manager mischt kräftig mit. - (www.faz.net, 13.4.26)
Initiative will Vielflieger zur Kasse bitten – und das Bahnfahren attraktiver machen 2021 scheiterte die Flugticketabgabe mit dem CO2-Gesetz an der Urne. Nun nimmt eine Initiative einen neuen Anlauf: Für jeden Kurzstreckenflug soll eine Gebühr von mindestens 30 Franken anfallen. Sogar ein HSG-Professor engagiert sich für das linke Volksbegehren. (www.nzz.ch, 13.4.26)
DATENANALYSE - Elektroauto-Occasionen sind erstmals günstiger als gebrauchte Verbrenner, die Nachfrage zieht bereits an Schweizer Autokäufer zögerten lange beim Umstieg auf E-Autos. Das könnte sich nun ändern – auch wegen des Iran-Kriegs. (www.nzz.ch, 13.4.26)
Energieaktien haben noch mehr Treibstoff im Tank Der Kurs von Chevron, Exxon Mobil und anderen Energiekonzernen hat seit Ende März korrigiert. Der Konsens an den Märkten rechnet damit, dass ein Ende des Krieges im Nahen Osten den Ölpreis dämpft. Doch genau das könnte optimale Voraussetzungen für die Branche schaffen. (www.nzz.ch, 13.4.26)
Stromkosten: keine Entlastung für die Privathaushalte - - Die von der Bundesregierung angekündigte jährliche Ersparnis von 100 Euro beim Strompreis wird in fast überall deutlich verfehlt, wie eine Marktuntersuchung zeigt. Die Verbraucherzentrale fordert daher eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß. - - (www.geb-info.de, 13.4.26)
„Ich bin kein Fan von Papst Leo“ – Trump attackiert das Oberhaupt der katholischen Kirche Mit scharfen Worten kritisiert US-Präsident Donald Trump Papst Leo XIV. und wirft ihm politische Einseitigkeit vor. Hintergrund sind Differenzen zwischen beiden im Streit über den Iran-Krieg. (www.welt.de, 13.4.26)
Saubere und sichere Energie mit Metaplan Vom Einmannbetrieb zum Energie-Planungsbüro mit 14 Mitarbeitern: Metaplan Energietechnik aus Leonding plant nachhaltige Energieprojekte für Betriebe, Industrie und Infrastruktur. Ob Photovoltaik, Batteriespeicher oder Gebäudetechnik – das Ingenieurbüro unterstützt Unternehmen dabei, Energiekosten zu senken und unabhängiger zu werden. (www.krone.at, 13.4.26)
Wenn Phishing in der Auslage liegt Das Bundesamt für Cybersicherheit und seine Partner machen ab Montag mit Plakaten, eBoards und einem Messeauftritt auf betrügerische Alltagsszenarien aufmerksam. Es ist bereits die siebte Ausgabe der nationalen Sensibilisierungskampagne. (www.persoenlich.com, 13.4.26)
Neues Buch «Kurzschluss» von Claudia Kemfert | Die Chancen der fossilen Megakrise Die Energieökonomin Claudia Kemfert schreibt erneut gegen die Märchen der Öl- und Gaslobby an und listet trotz aller Anfeindungen die Vorteile der Klimawende auf. Der Iran-Krieg gibt ihr auf tragische Weise recht. (www.sueddeutsche.de, 12.4.26)
Wer in die Schweiz kommt – und warum: Fakten zur hitzigen Zuwanderungsdebatte Die SVP entfacht mit ihrer Initiative gegen eine 10-Millionen-Schweiz heftige Diskussionen: Strahm attackiert die SP, Badran schiesst zurück. Und wir liefern die wichtigsten Zahlen. (www.watson.ch, 12.4.26)
Keine andere Energietechnologie hat sich derart schnell entwickelt und hat die Kosten derart schnell reduziert wie die #Photovoltaik (Modulpreise ab Fabrik 1985: 25.000 € je kWp, 2025: ca. 100 Euro je kWp). Wenn das Wachstum so weiter geht, brauchen wir ab 2035 keine andere Technologie mehr, ... | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.4.26)
Folge des Klimawandels | Waldbrände nehmen zu – und bedrohen immer mehr Tiere: Fast 10'000 Arten sind betroffen Wie wirken sich häufigere Brände auf gefährdete Tierarten aus? Forschende warnen, dass aktuelle Schutzkonzepte diese Gefahr unterschätzen. | Im Zuge der globalen Erwärmung steigt die Gefahr von Waldbränden. | Ein Team der Universität Göteborg zeigt, dass Waldbrände eine immer grössere Bedrohung für die Artenvielfalt darstellen. | Eine Zunahme von Flächenbränden könnte Tierarten dem Aussterben näher bringen. | Zunehmende Waldbrände bedrohen neben Landschaften und Lebensräumen auch viele Tierarten. Auf etliche ohnehin schon gefährdete Arten kämen zusätzliche Bedrohungen zu, wenn Flächenbrände im Zuge des Klimawandels häufiger würden und in noch mehr Regionen aufträten, schreibt ein Forschungsteam der Universität Göteborg im Fachjournal «Nature Climate Change». | Für diese Analyse haben die Forscher mittels künstlicher Intelligenz verschiedene Klimamodelle daraufhin analysiert, wie sich die Erderwärmung darauf auswirken wird, wo Flächenbrände mutmasslich wie stark zunehmen werden (www.tagesanzeiger.ch, 12.4.26)
Jeder Winter macht dem Frühling Platz Hoch über dem Unterengadin steht ein Wald, der Geschichten erzählt. Dieser höchstgelegene Arvenwald Europas ist ein Ort der widerständigen Naturkraft, der Erinnerung und der unaufhaltsamen Verwandlung. Wer ihn betritt, verlässt die gewöhnliche Zeit. | So wird Tamangur zum Symbol: für eine Sprache, die unter Druck steht, für eine Kultur, die sich behaupten muss. Wie die Arven selbst: nicht unverwundbar, aber unbeirrbar. Vielleicht liegt das Geheimnis dieses Waldes darin, dass er sich nicht behauptet durch Stärke, sondern durch Wandel. Und dass er gerade darin Bestand hat. | Vergangenheit, Gegenwart und Kommendes lagern sich übereinander wie Jahresringe. Was war, wirkt fort; was kommt, ist schon angelegt. Jeder Schritt durch diesen Wald ist ein Schritt durch die Zeit. In Tamangur begreift der Mensch sich nicht mehr als Mass aller Dinge, sondern als Teil eines grösseren Werdens. Die Arven lehren Geduld. (www.journal21.ch, 12.4.26)
KI statt Hundeliebe: Mit Robotechnik entstehen sprechende Blindenhunde Ein sprechender Blindenhund, der die Person nicht nur führt, sondern auch verbal kommuniziert und die Umgebung beschreibt? Und nicht nur das: Seinen Besitzer soll er auch verstehen können, sodass er genau weiß, wohin es geht. Shiqi Zhang, Associate Professor an der Binghamton University, beschäftigt sich seit Jahren damit, Roboterhunde zu Führhunden »auszubilden«. Nun hat sein Team einen Unitree Go2-Roboterhund mit GPT-4 trainiert, sodass er auf Spracheingaben des Nutzers reagieren, Fragen stellen und die Umgebung analysieren kann. (www.trendsderzukunft.de, 12.4.26)
Die Nachhaltigkeitsinitiative der SVP bringt Gefahren mit sich Die Nachhaltigkeitsinititative der SVP würde der Schweiz mit der Obergrenze für die Bevölkerung enorme Unsicherheiten aufhalsen, deren Folgen sehr negativ wären (www.watson.ch, 12.4.26)
Energiewende ist Resilienzpolitik @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.4.26)
Denker*innen zur Krise der Demokratie: Ist die liberale Demokratie noch zu retten? Zehn kluge Menschen aus Philosophie, Soziologie, Politik-, Geschichts-, Literatur-, Gender- und Integrationsforschung antworten: ja, nein, vielleicht. mehr... (taz.de, 12.4.26)
Neue Batterietechnik: Kommt das Elektroauto, das in fünf Minuten geladen ist? E-Auto-Hersteller wollen die Ladezeiten auf wenige Minuten verkürzen. Schon bald sollen Modelle mit neuer Batterietechnik auf den Markt kommen. (www.tagesanzeiger.ch, 12.4.26)
Trotz WHO-Warnung: Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen vehement verteidigen Die Elektrokonvulsionstherapie rettet Leben – und soll jetzt laut WHO eingeschränkt werden. Fachleute weltweit schlagen Alarm. Darunter Annette Brühl, Chefärztin aus Basel. (www.tagesanzeiger.ch, 12.4.26)
„Tempo 100“-Limit spart weniger Sprit als gedacht Angesichts der hohen Spritpreise kommt aktuell die Diskussion über niedrigere Tempolimits etwa auf Autobahnen auf. Immer wieder ist dabei von Einsparungen beim Treibstoff von bis zu 20 Prozent die Rede. Der ÖAMTC rechnet vor, wie viel Sprit diese Maßnahme wirklich einsparen würde. (www.krone.at, 12.4.26)
Vereine: Spaß mit Satzung Vereine gelten als typisch deutsche Form der Geselligkeit. Was viele nicht wissen: Entstanden sind sie nicht als Freizeitvergnügen, sondern aus der Not heraus. (www.zeit.de, 12.4.26)
Badrans #Korrigendum: Demokratie von Parlaments Gnaden? Volksrechte nach Gutdünken? No way Die Debatte über ein obligatorisches Referendum bei den Bilateralen 3 ignoriert die Verfassungsgeschichte. Volk und Stände haben eine Erweiterung des obligatorischen Referendums mehrfach abgelehnt. (www.tagesanzeiger.ch, 12.4.26)
Kinder und Religion: "Kinder zwingen uns, über Religion nachzudenken" Oft stellen schon die Kleinsten Fragen nach Himmel, Gott und Gerechtigkeit. Was soll man ihnen antworten? Ein Gespräch mit der Autorin Regina Laudage-Kleeberg (www.zeit.de, 12.4.26)
Planet Plüss: Energiewende: Bitte vorwärtsmachen Spätestens jetzt sollte klar sein: Wer auf erneuerbare Energien setzt, profitiert von stabilen Preisen und macht sich unabhängig von Gruselstaaten. Doch in Mitteleuropa regiert der Stillstand. (www.tagesanzeiger.ch, 12.4.26)
Mehr Proteine essen: Bin ich ein Trendopfer? Skyr mit Energydrink soll nicht nur schmecken, sondern auch viel Eiweiß liefern. Muss das sein? mehr... (taz.de, 12.4.26)
Ungewöhnlicher Aktivist: Der Anwalt für marktbasierten Klimaschutz Mathis Bönte verteidigte als Rechtsanwalt die Letzte Generation und warb in der FDP für Klimaschutz nach den Regeln der Partei. Wie war das? mehr... (taz.de, 12.4.26)
SPD-Expertin fordert Energiewende-Gutschein für Geringverdiener Angesichts hoher Energiepreise fordert SPD-Politikerin Nina Scheer einen „Energiewende-Gutschein“ für Geringverdiener sowie ein hartes Vorgehen gegen Mineralölkonzerne. Die Maßnahmen der Bundesregierung kritisiert sie als zu zögerlich. (www.welt.de, 12.4.26)
Neuausrichtung von „Demokratie Leben“: Prien streicht Projekt gegen Antiziganismus Das von der Bundesfamilienministerin verfügte Ende von 200 Demokratieprojekten bedroht auch die Bildungsarbeit der Sinti in Niedersachsen. mehr... (taz.de, 12.4.26)
Kardinal McElroy: Irankrieg „moralisch illegitim“; Gebet für die Waffenruhe - - Nach der katholischen Lehre vom gerechten Krieg sind sowohl der Beginn des Krieges im Iran als auch jede Fortsetzung „moralisch illegitim“: Das erklärte der Erzbischof von Washington D.C., Kardinal Robert McElroy, in seiner Predigt zur Gebetswache für den Frieden, die er am Samstagabend feierte. Er rief die Gläubigen dazu auf, „zu beten, dass die Waffenruhe hält und zu einer tragfähigen Grundlage für den Frieden im Nahen Osten führt“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 12.4.26)
Fossile Energiekonzerne vor Gericht: Schuldig im Sinne des Klimawandels Die Klimakrise zerstört Existenzen. Betroffene fordern, dass die Antreiber zur Verantwortung gezogen werden. Helfen soll dabei die Klimaattributionsforschung. mehr... (taz.de, 12.4.26)
So umgeht man steigende Kosten für Handys und Co. Ob Smartphones, Laptops, Kühlschränke oder Elektrofahrräder: Sie alle brauchen Chips und andere Komponenten, deren Preise aufgrund des KI-Booms zulegen. Gebrauchte Geräte werden immer beliebter. Wo die Teuerung besonders stark zu spüren sein wird, weiß Refurbed-Mitgründer Kilian Kaminski. (www.krone.at, 12.4.26)
Ostern in Jerusalem: Tausende feiern orthodoxe Feuer-Liturgie in Jerusalem Nach der Aufhebung von Versammlungsbeschränkungen kommt wieder Leben in die Altstadt. Zusammenstöße mit der israelischen Polizei trüben die Stimmung. mehr... (taz.de, 12.4.26)
Wille setzt nun auf Newsroom Acht Monate nach Amtsantritt des Kommunikationschefs Markus Berger verzichtet SRG-Generaldirektorin Susanne Wille auf eine extern eingekaufte Kommunikationsstrategie. (www.persoenlich.com, 12.4.26)
Energiegeld statt Energiepreisbremse Mit der anhaltenden Energiekrise steigt die Versuchung, steigende Kosten mit Preisdeckeln und versteckten Subventionen abzufedern. Das wäre ökologisch falsch, sozial ungerecht und ökonomisch ineffizient. Nötig ist ein direktes Energiegeld, das Belastungen fair ausgleicht und den Druck für die Energiewende aufrechterhält. - (klimareporter.de, 12.4.26)
Streit über Entlastungen: Team Reiche gegen Merz - Dass der Kanzler seine Wirtschaftsministerin öffentlich gerügt hat, gefällt vielen in der CDU nicht. Das Wort Entlassung macht nun die Runde. - (www.faz.net, 12.4.26)
Salbithütte setzt auf neue Transportlösung Die SAC-Sektion Lindenberg hat das Baugesuch für eine umfassende Modernisierung der Sabithütte eingereicht. Herzstück ist der Bau einer Transportseilbahn. (www.urnerwochenblatt.ch, 12.4.26)
KIT-Forscher verwandeln CO2 in einen Rohstoff – per Zinnschmelze Was, wenn CO2 kein Abfallprodukt mehr wäre, sondern ein Industrierohstoff? Genau daran arbeitet das Karlsruher Institut für Technologie mit dem sogenannten NECOC-Verfahren. Eine Schmelze aus flüssigem Zinn zerlegt klimaschädliches Gas in festen Kohlenstoff, der fossilen Koks ersetzen kann. | Seit dem Jahr 2020 forschen Forscher am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Projekt NECOC an der Umwandlung von CO2. Ende März 2026 erhielt das Team einen offiziellen Förderbescheid für den Transfer der Technologie in die industrielle Praxis. Das Verfahren wandelt das klimaschädliche Gas wahlweise direkt aus der Atmosphäre oder aus Industrieabgasen in ein hochreines, schwarzes Kohlenstoffpulver um. | In der Versuchsanlage wird das CO2 zunächst mit Wasserstoff zu Methan umgesetzt. Dieses Gas perlt anschließend durch eine Schmelze aus flüssigem Zinn, wobei es durch die intensive Hitze des Metalls zur Pyrolysereaktion kommt. (www.basicthinking.de, 12.4.26)
Reiche will den inzwischen sehr preiswerten und unabhängig machenden Strom durch Erneuerbare einschränken, weil der Netzausbau zu langsam läuft. Das wäre dasselbe, wie wenn man den Autokonzernen verbieten würde, weitere Autos zu produzieren, weil der Straßenausbau nicht im Plan ist. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.4.26)
Reiche will den inzwischen sehr preiswerten und unabhängig machenden Strom durch Erneuerbare einschränken, weil der Netzausbau zu langsam läuft. Das wäre dasselbe, wie wenn man den Autokonzernen verbieten würde, weitere Autos zu produzieren, weil der Straßenausbau nicht im Plan ist. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 12.4.26)
Taufe und Digitalisierung Dass die Taufe mehr ist als Ritus und Sakrament, wird in einem umfassenden taufpastoralen Ansatz sichtbar. Dem geht Mathis Heineke im Gespräch mit einem Bochumer Kirchenteam nach. Wiedergelesen. (www.feinschwarz.net, 12.4.26)
Hohe Produktionskosten Solarstrom ist gemäss umfassender Axpo-Studie «bei weitem am teuersten» Gemäss neuen Berechnungen wird Solarstrom mit versteckten Subventionen gefördert — das benachteilige Mieter. Swissolar-Chef Jürg Grossen wehrt sich. | Eine Axpo-Studie bezeichnet Dach-Solaranlagen als teuerste Stromproduktionstechnologie der Schweiz. | Laut der Studie bleibt Solarstrom bis 2050 teurer als Windenergie oder neuer Atomstrom. | Die Axpo wertet die Befreiung von Netznutzungsgebühren für Solaranlagenbetreiber als versteckte Subvention. | GLP-Chef Grossen kritisiert die Studie als methodisch fragwürdig zugunsten der Axpo-Interessen. (www.tagesanzeiger.ch, 12.4.26)
„Solar-Rabatt“ macht Strom zu Mittag billiger Rund um den Mittag, also zwischen 10 und 16 Uhr dürfen Energieversorger nur 80 Prozent des Netztarifes verrechnen – dank des sogenannten Sommer-Nieder-Arbeitspreises – allerdings nur von April bis Ende September. Viele müssen den Rabatt aber selbst aktivieren, Mitglieder von Energiegemeinschaften sind ausgeschlossen. (www.krone.at, 12.4.26)
Mehr Spaß in der Freizeit: Brauche ich ein Hobby, um glücklich zu sein? - Arbeiten, Familie, Freunde treffen – da bleibt kaum Zeit für Hobbys. Für neue erst recht nicht. Verhaltenstherapeut Felix Zegelman sagt: Zeit findet sich. Und die Suche nach einer neuen Leidenschaft kann sich lohnen. - (www.faz.net, 12.4.26)
Papst Leos erstes Lehrschreiben soll sich der KI widmen. Es ist auch ein Kampf gegen Trumps Maga-Vertreter um die Deutungshoheit Ein Hauptthema des Pontifikats von Leo XIV. ist die künstliche Intelligenz. Bald dürfte seine erste Enzyklika zum Thema erscheinen. Sie könnte darüber entscheiden, wie die katholische Kirche in den kommenden Jahren mit dem Thema umgeht. (www.nzz.ch, 12.4.26)
Elektroautos in Zürich | Fehlende Ladestationen, genervte Mieter – und ein Plan der Regierung In Zürich mangelt es an Ladestationen in den Wohnquartieren. Nun erwägt der Regierungsrat, mit einer Subvention gegenzusteuern. Doch das Vorhaben ist umstritten. | In keinem anderen Kanton sind Elektroautos so gefragt wie in Zürich. Doch die Elektrifizierung des Verkehrs kommt nicht so schnell voran wie geplant. | Der Zürcher Regierungsrat prüft nun, die Subventionen für öffentliche Ladestationen über 2026 hinaus zu verlängern. | Der Plan ist jedoch umstritten. Die Elektromobilitätslobby applaudiert, bürgerliche Politiker üben Kritik. (www.tagesanzeiger.ch, 11.4.26)
The journal Nature Climate Change is celebrating its 15th birthday by looking back at highlights from this time. I'm honored that our 2015 paper "Exceptional twentieth-century slowdown in Atlantic Ocean overturning circulation" is the first in the series: https://www.nature.com/articles/s41558-026-02608-x | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 11.4.26)
Rechenzentren in der Schweiz: Die grossen Stromfresser erhalten vom Bund Geld zurück und profitieren von verbilligter Elektrizität Der Boom der Rechenzentren treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Die Schweiz muss massiv in den Ausbau der Infrastruktur investieren. Das befeuert die Debatte, ob die energieintensive Tech-Industrie genug bezahlt. (www.nzz.ch, 11.4.26)
Klartext zum Kopftuch: Lehrerinnen sollen auf das religiöse Symbol verzichten Der Lehrerverband legt bald ein Positionspapier zu den Kleidervorschriften an Schulen vor. In der Kopftuch-Frage bezieht der Verband im Entwurf eindeutig Stellung. (www.nzz.ch, 11.4.26)
Foodwatch über Zuckerwerbung: „Die Zuckerlobby arbeitet gegen wissenschaftliche Erkenntnisse“ Zuckerverbände arbeiten mit Fehlinformationen, sagt Foodwatch-Pressesprecherin Sarah Häuser. Eine Zuckersteuer versuche sie mit allen Mitteln zu verhindern. mehr... (taz.de, 11.4.26)
"Wir Freitagsmänner" von Hans-Gerd Raeth: Hitzewallung nicht ausgeschlossen Die Probleme des Mannes ab 50 gibt es jetzt auch als Roman. Glücklicherweise wird der Autor Hans-Gerd Raeth dabei nicht wehleidig. (www.zeit.de, 11.4.26)
Der Super-GAU, der die Welt für immer veränderte Vor 40 Jahren kommt es im AKW von Tschernobyl zum schwersten Unfall in der Geschichte der Kernenergie. Nach einer unkontrollierten Kettenreaktion explodiert der Reaktorblock 4 – mit katastrophalen Folgen für die Welt. (www.krone.at, 11.4.26)
Länder torpedieren Ausbau der erneuerbaren Energie Während die Bundesregierung aufs Tempo drückt und den Ausbau erneuerbarer Energiequellen zu beschleunigen versucht, werfen ihr die Bundesländer immer mehr Prügel vor die Füße. Kärnten legt sich gegen Windkraft quer. Der neue Landeshauptmann Daniel Fellner hat sogar Probleme mit Photovoltaik. (www.krone.at, 11.4.26)
Staatshilfe für alte AKW? – Axpo-Forderung lässt Energieminister Rösti leer schlucken Die Stromfirmen wollen Staatshilfe, um die AKW Leibstadt und Gösgen länger laufen zu lassen. Albert Rösti winkt ab. (www.srf.ch, 11.4.26)
Diskurs um direkte Demokratie – Baselland: FDP fordert 3000 Unterschriften für Initiativen Die Bevölkerung soll nicht in erster Linie oft, sondern vor allem informiert entscheiden. (www.srf.ch, 11.4.26)
Flugverkehr im Sommer durch Kerosinmangel bedroht Wegen der Blockade der Straße von Hormuz werden Treibstoffe knapp und teurer – das könnte auch erhebliche Auswirkungen auf den Flugverkehr haben. Sollte die wichtige Wasserstraße nicht bald freigegeben werden, könnte die Sommerreisesaison gestört werden. Die Billigfluglinie Ryanair drohte bereits, angesichts der hohen Preise Flüge zu streichen. (www.krone.at, 11.4.26)
Trockene und schwüle Hitze: Der Klimawandel kommt im Kombipack - Hitzewellen mit viel Feuchtigkeit nehmen durch die überproportionale Erwärmung an den Küsten zu. Gleichzeitig kommt andernorts mehr Hitze gepaart mit Dürre dazu. - (www.faz.net, 11.4.26)
Der Verteilungskampf ums griechische Wasser Der Klimawandel gefährdet die Wasserversorgung Athens. Zwei Gebirgsflüsse sollen teils Richtung Hauptstadt umgeleitet werden. Aber das ruft Widerstand hervor. Ein Verteilungskampf hat begonnen. Von Moritz Pompl.[mehr] (www.tagesschau.de, 11.4.26)
Mehr Spaß in der Freizeit: Brauche ich ein Hobby, um glücklich zu sein? - Arbeiten, Familie, Freunde treffen – da bleibt kaum Zeit für Hobbys. Für neue erst recht nicht. Verhaltenstherapeut Felix Zegelman sagt: Zeit findet sich. Und die Suche nach einer neuen Leidenschaft kann sich lohnen. - (www.faz.net, 11.4.26)
Systemdienlich? Trotz Energiekrise will die Wirtschaftsministerin die Energiewende nicht beschleunigen. Das erneuerbare Stromsystem sei zu teuer, meint Katherina Reiche. Die Bürgerinnen und Bürger sehen das anders. - (klimareporter.de, 11.4.26)
Neuer Quanteneffekt könnte Elektronik ohne Batterien betreiben Ein internationales Forscherteam hat die physikalische Grundlage für Sensoren und Microchips ohne Batterie geschaffen. Die Wissenschaftler nutzen einen speziellen Quanteneffekt, der Wechselstromsignale aus der Umgebung direkt in nutzbaren Gleichstrom umwandelt. | Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Dongchen Qi von der Queensland University of Technology und Professor Xiao Renshaw Wang von der Nanyang Technological University in Singapur untersuchte neue Wege zur Energiegewinnung. Die Wissenschaftler wollen einen speziellen Quanteneffekt gezielt manipulieren, indem sie subtile Merkmale wie Defekte und interne Schwingungen in fortschrittlichen Materialien nutzen. Diese Erkenntnisse könnten laut der Studie künftig die Entwicklung kleinerer und effizienterer Technologien ermöglichen. | Im Zentrum der Untersuchung steht der sogenannte nicht lineare Halleffekt (NLHE). (www.basicthinking.de, 11.4.26)
SIA unterstützt Netto-Null-Ziel 2040 der Schweiz – nbau. NACHHALTIG BAUEN Klare Vorbildfunktion der Bundesverwaltung soll ambitioniert umgesetzt und auf weitere Akteure ausgeweitet werden | Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) hat zur geplanten Anpassung der Klimaschutz-Verordnung Stellung genommen und begrüßt die darin vorgesehene Stärkung der Vorbildfunktion der Bundesverwaltung ausdrücklich. Das Ziel, bis 2040 Netto-Null zu erreichen, ist im Klima- und Innovationsgesetz verankert und entspricht auch der strategischen Ausrichtung des SIA, der dieses Ziel mit seinem Aktionsplan Klima, Energie und Ressourcen konsequent verfolgt. | Nach Ansicht des SIA kann der Bund mit einer klar formulierten und verbindlichen Vorbildfunktion eine zentrale Hebelwirkung entfalten. Dies gilt insbesondere, wenn neben den direkten Emissionen auch die vor- und nachgelagerten Emissionen berücksichtigt werden und damit die gesamten Lieferketten in den Blick geraten. (www.nbau.org, 11.4.26)
Befragung zeigt: Klimawandel prägt Buchungsentscheidungen 81 % der Skigäste denken über den Klimawandel nach: Die von Protect Our Winters (POW) durchgeführte Gondelbefragung liefert zum Ende der Skisaison klare Signale für die Zukunft. | Die Gondelbefragung ist eine wissenschaftliche Erhebung, die Teil Projekts “Fokusjahre” der Tourismusdestination Saalfelden-Leogang ist. Sie wurde am letzten Februarwochenende von freiwilligen Mitarbeiter:innen von Protect Our Winters durchgeführt. Konzipiert wurde die Studie im Vorfeld von Protect Our Winters (POW), dem TVB Saalfelden Leogang sowie Univ.-Prof. Robert Steiger von der Universität Innsbruck. | Klimawandel beeinflusst Buchungsverhalten: 72% beurteilen Rückgang von Naturschnee als negativ – 51,7% tendieren in Destinationen mit höherer Schneesicherheit zu buchen | Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Klimawandel im Wintertourismus angekommen ist und das Verhalten der Skigäste zunehmend beeinflusst. (www.ots.at, 11.4.26)
Expertin Kemfert zu Preisschock: "Es wird Monate dauern, bis sich die Lage einpendelt" Wochenlang kannten die Energiepreise nur eine Richtung: nach oben. Ob die brüchige Waffenruhe im Iran-Krieg daran etwas ändern kann, welche Entlastungen es jetzt braucht und wie Deutschland die Unabhängigkeit von fossilen Energien gelingt, sagt DIW-Energieökonomin Claudia Kemfert im Interview mit ntv.de. (www.n-tv.de, 11.4.26)
Psychologe Joachim Küchenhoff – «Schwamm drüber» reicht nicht: So gelingt das richtige Verzeihen In seinem neuen Buch «Verzeihen» bietet Joachim Küchenhoff einen Ausweg aus Rachelust und Vergeltungsspiralen. (www.srf.ch, 11.4.26)
790 „Solar-Bäume“ für Liftanlagen in Sölden Echter Nutzen statt Symbolik: Ein Drittel des laufenden Energiebedarfs im Skigebiet Sölden wird bald mit Photovoltaik-Parks gedeckt. Ein Blick hinter die Kulissen am Tiefenbachgletscher, wo insgesamt 790 „Solar-Bäume“ in den Himmel wachsen. (www.krone.at, 11.4.26)
Lebenswerte Stadt: Warum Zürich kinderfreundlicher werden muss Zürich gilt als lebenswerteste Stadt der Welt. Unser Kolumnist widerspricht: Für Kinder sei die Limmatstadt alles andere als sicher – und gleiche vielmehr einem gefährlichen Spielplatz, schreibt Thomas Hug-Di Lena. (tsri.ch, 11.4.26)
Klimadaten in Gefahr: wie ein internationales Netzwerk an ihrer Rettung arbeitet Donald Trumps Politik erschüttert die wissenschaftliche Infrastruktur der USA. Und sie zwingt Europa, durch eigene Datenerhebung unabhängiger zu werden. (www.nzz.ch, 11.4.26)
«Polarisierung setzt Energie frei – aber man darf sie nicht in Extreme lenken», sagt Taiwans Cyber-Sonderbotschafterin Audrey Tang Als erste Digitalministerin von Taiwan gelang es Tang, Proteste in politische Mitbestimmung umzuwandeln. Heute benutzt sie KI, um die Demokratie zu modernisieren. Auch für die Schweiz hat sie Ideen. (www.nzz.ch, 11.4.26)
Altstädte sind meistens schön, neue Quartiere nur selten. Das müsste nicht so sein In Agglomerationen entstehen oft anonyme und unansehnliche Siedlungsräume – trotz riesigen Teams von Planungsfachleuten. Es gäbe einen Ausweg: Die Stadt braucht einen Autor. (www.nzz.ch, 11.4.26)
INTERVIEW - «Rund um das Gebäudeenergiegesetz ist sehr viel schiefgelaufen», sagt die Grünen-Politikerin Katharina Beck Die grüne Finanzpolitikerin Katharina Beck verteidigt staatliche Eingriffe gegen «Übergewinne» und warnt vor neuen fossilen Abhängigkeiten. (www.nzz.ch, 11.4.26)
Für die Patrouille des Glaciers versetzt die Armee Berge – sie veranstaltet im Hochgebirge ein Rennen für die Massen Nach einer Tragödie war das Skitourenrennen jahrzehntelang verboten. Seitdem setzt die Armee alles daran, es sicher zu machen. Am Sonntag beziehen die Soldaten die Posten auf dem Gelände. (www.nzz.ch, 11.4.26)
Was Stromerzeugung und Ackerbau gemein haben „Von der Hand in den Mund“ oder „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“: Diese zwei Konzepte – das eine älter, das andere jünger – lassen sich nicht nur auf Ackerbau und damit Ernährung anwenden, sondern auch auf derzeit weit Virulenteres: die Stromerzeugung. Naturwissenschaftler Christian Mähr zieht spannende Parallelen ... (www.krone.at, 11.4.26)
USB-C-Pflicht: Laptops bald ohne Netzteil im Handel Ab dem 28. April müssen alle Laptops per USB-C aufladbar sein und auch ohne beiliegendes Netzteil angeboten werden. Das soll zu weniger Elektroschrott führen. (www.test.de, 11.4.26)
Der Klimawandel trifft die Schweiz härter als viele andere Regionen Ein neuer Bericht zeigt, warum keine Zeit mehr bleibt für halbherzige Massnahmen. Die Erderwärmung trifft die Schweiz stark. (www.watson.ch, 10.4.26)
Die 10 mächtigsten Öl- und Gaskonzerne der Welt – nach Börsenwert Die Preise für Öl und Gas steigen immer weiter an. Privatpersonen und Industrie ächzen unter der Belastung. Aber wer steckt eigentlich hinter der Energie, die unsere Autos und Heizungen antreibt? Wir haben ein Ranking mit den größten Vertretern der Branche erstellt. | 10: Petrobras, Brasilien | 9: ConocoPhillips, USA | 8: CNOOC, Hongkong/China | 7: TotalEnergies, Frankreich | 6: Reliance Industries, Indien | 5: Shell, Vereinigtes Königreich | 4: PetroChina, China | 3: Chevron, USA | 2: Exxon Mobil, USA | 1: Saudi Aramco, Saudi-Arabien (www.basicthinking.de, 10.4.26)
Positive Gesamtbilanz 945 zusätzliche Wähler:innen in Zürich, ein Sitzgewinn in Winterthur, Wählerzuwachs in Dietikon: Niklaus Scherr zieht eine positive Gesamtbilanz der Kommunalwahlen und sieht gute Voraussetzungen für die Kantonsratswahlen 2027. | Corona, die danach aufflammende Inflation und die Kriege in der Ukraine und Gaza haben in den letzten Jahren den Trend zu mehr Sicherheit verstärkt und begünstigen damit bei Wahlen tendenziell die grossen Bundesratsparteien. Wenig überraschend konnten bei den Gemeinderatswahlen in der Stadt Zürich allen voran die SP, in kleinerem Umfang aber auch FDP, SVP und Mitte in absoluten Wählerzahlen und prozentual zulegen. Auf der Verliererseite standen zuvorderst die Grünen, die 1‘600 Wähler:innen und 4 Sitze einbüssten, und die GLP mit 2 Sitzverlusten; die EVP verlor — trotz massiv höherer Stimmbeteiligung — einen Viertel ihrer Wähler:innen und schaffte den Wiedereinzug in den Rat nicht mehr. | AL mobilisiert 945 zusätzliche Wähler:innen (al-zh.ch, 10.4.26)
Spritpreise und Verkehrswende: Warum die Krise jetzt zur Chance werden könnte Während die Preise an den Zapfsäulen steigen, ringt die Bundesregierung um Antworten. Zwischen Steuerentlastung, Tempolimit und Deutschlandticket steht die große Frage nach der Zukunft der Mobilität — große Hoffnung scheint nicht angebracht (www.freitag.de, 10.4.26)
The funny thing about this POLITICO Europe poll is that the people voting for "the cheapest energy sources" are ALSO for renewables (they just don't know it, because they are thoroughly disinformed by fossil and nuclear propaganda). Renewables are the cheapest source. Full stop. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 10.4.26)
Meinung | Folgen des Irankriegs | Die Welt wird besser, wenn wir weniger Erdöl verbrauchen Die Energiewende ist nicht nur ökologisch notwendig. Sie hilft auch der Wirtschaft und fördert den Frieden. | «Öffnet die verdammte Strasse, ihr verrückten Bastarde!» Die Tweets, die Donald Trump rund um die blockierte Strasse von Hormuz abgesetzt hat, sagen einiges über seinen Gemütszustand aus — und über die strategische Sackgasse, in die er sich mit seinen Militärschlägen im Iran manövriert hat. | Aber sie bringen auch Wahrheiten ans Licht, die uns alle betreffen. Nicht nur Trump ist darauf angewiesen, dass die Golfländer wieder Öl exportieren können. Die ganze Weltwirtschaft ist vom Frieden in der Region abhängig. | Die Diskussion über diese Abhängigkeit verläuft in der Schweiz erstaunlich flau. Man amüsiert sich in Memes über Trump und dessen Planlosigkeit: «Um deinen Feind zu verwirren, musst du zuerst dich selbst verwirren.» Man vergisst dagegen die fundamentalen Fragen, die sich nur vier Jahre nach dem letzten Energieschock erneut stellen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.4.26)
Propaganda im Iran-Krieg: Kampf ums Narrativ Gut-gegen-Böse-Erzählungen funktionieren in Kriegen besonders gut. Davon profitiert das iranische Regime – während die iranische Bevölkerung leidet. mehr... (taz.de, 10.4.26)
Für die Demokratie kämpfen: Lohnt es sich noch, Deutschland zu verteidigen? Krieg, Wehrhaftigkeit, Aufrüstung – wozu das alles? Um unsere Werte zu schützen? Dabei wird übersehen, was Wehrhaftigkeit auch ist: eine soziale Frage. mehr... (taz.de, 10.4.26)
„Kann mir nicht vorstellen, dass sie das Ende der Legislatur erreichen“ Die Koalition zeigt sich in der Benzinpreis-Debatte zerstritten: Finanzminister und Ministerin attackieren sich öffentlich, der Kanzler bleibt abwartend. Kolumnist Hans-Ulrich Jörges zeigt sich skeptisch bezüglich des Fortbestehens der Koalition. (www.welt.de, 10.4.26)
Wegen Donald Trump boomen jetzt die Elektro-Autos Seit der Iran-Krise und den teuren Treibstoffpreisen ist die Nachfrage nach Elektroantrieben stark gestiegen. Doch viele Kunden haben noch große Vorbehalte wegen Reichweite und Aufladung. Die „Krone“ hat sich in Salzburg bei Autofahrern und Verkäufern umgehört, was ausschlaggebend ist für eine Kaufentscheidung. (www.krone.at, 10.4.26)
Mutmassliche Spionage – Was gibt es in einem Schweizer AKW zu spionieren? Russische Expats interessieren sich offenbar für Atomkraftwerke. Laut der Axpo gibt es aber dort nichts Geheimes. (www.srf.ch, 10.4.26)
Kritik an Ministerin: Es ist nicht das erste Mal, dass Merz sich über Reiche ärgert - Die Ministerin für Wirtschaft legt sich mit dem Minister für Finanzen an. Und verärgert damit den Kanzler. Ist sie ihren Job bald los? - (www.faz.net, 10.4.26)
Reiche redet die Energiewende schlecht: Die 3 wichtigsten Klima-News der Woche Wie Bundeswirtschaftsministerin mit Aussagen zur Energiewende in die Irre führt. Warum eine NGO einen Vorschlag für eine Versicherung vorlegt. mehr... (taz.de, 10.4.26)
NASA’s Artemis II crew returns to Earth On Friday these four astronauts and their Orion spacecraft will splash down in the Pacific Ocean after a 10-day mission around the moon (www.scientificamerican.com, 10.4.26)
Sonnenlicht als Antrieb: Neues Verfahren gewinnt Wasserstoff aus Plastikmüll Jedes Jahr werden weltweit rund 450 Millionen Tonnen Plastik produziert — ein Vielfaches dessen, was vor sieben Jahrzehnten hergestellt wurde. Der überwiegende Teil landet auf Deponien oder wird verbrannt, nur ein kleiner Bruchteil wird tatsächlich recycelt. Vor diesem Hintergrund präsentiert ein Forschungsteam der University of Cambridge eine ungewöhnliche Methode, die gleich mehrere Abfallprobleme miteinander verknüpft: die gleichzeitige Verwertung von Kunststoffabfällen und der Schwefelsäure aus ausgedienten Autobatterien zur Erzeugung von sauberem Wasserstoff. (www.trendsderzukunft.de, 10.4.26)
In Pennsylvania, some forests are also farms From shiitake mushrooms to hickory nut oil, new markets for forest-grown foods can help landowners earn income while protecting trees. (yaleclimateconnections.org, 10.4.26)
In Pennsylvania, some forests are also farms From shiitake mushrooms to hickory nut oil, new markets for forest-grown foods can help landowners earn income while protecting trees. (yaleclimateconnections.org, 10.4.26)
The emerging danger of post-hurricane heat waves With global warming making people increasingly dependent on air conditioning, power failures from hurricanes followed by heat waves are creating increasingly hazardous risks to health. (yaleclimateconnections.org, 10.4.26)
Weiss oder grün?: Zürcher Spargeln kommen dieses Jahr so früh wie noch nie auf den Tisch Dank warmer Temperaturen startete die Ernte im Unterland bereits an Ostern. Sensoren in den Spargeldämmen helfen den Bauern, den perfekten Erntezeitpunkt zu bestimmen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.4.26)
Von der Dusche bis in den Garten Der Sanitär- und Heiztechnikspezialist Nussbaum lanciert eine umfassende digitale Marketingkampagne, um seine Präsenz an drei Baufachmessen zu verstärken und gleichzeitig die Markenbekanntheit im Endkundenmarkt auszubauen. (www.persoenlich.com, 10.4.26)
Koalition in der Krise: Ministerin für Klartext - Wirtschaftsministerin Reiche hat die SPD derart provoziert, dass eine Koalitionskrise droht. Dass es so weit kommen konnte, liegt am Bundeskanzler. - (www.faz.net, 10.4.26)
Katherina Reiche: Kanzler Merz ermahnt Ministerin Reiche in Debatte um Spritpreise Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche legt sich öffentlich mit dem Koalitionspartner SPD an. Friedrich Merz ist davon "befremdet" und mahnt Zurückhaltung an. (www.zeit.de, 10.4.26)
Heute Nacht landen die Astronauten der Artemis-2-Mission. Die kritischste Phase ihres Flugs haben sie noch vor sich In den vergangenen zehn Tagen sind die vier Astronauten einmal um den Mond geflogen. Ihre erfolgreiche Rückkehr hängt vom Funktionieren ihres Hitzeschilds ab. Doch dieser wurde heftig kritisiert. (www.nzz.ch, 10.4.26)
Reiches Energiepolitik, finanzielle Vorsorge gegen Elementarschäden, Hitze-Dürre-Extreme nehmen zu Die Wirtschaftsministerin will den Ausbau der Erneuerbaren nicht beschleunigen. Bei der Versicherung von Wohngebäuden gegen Extremwetter soll sich Deutschland an Frankreich orientieren. Ein Drittel der Weltbevölkerung wird künftig extremer Hitze und Dürre ausgesetzt sein. - (klimareporter.de, 10.4.26)
Spritpreise: Katherina Reiche greift SPD in Spritpreis-Debatte an Die Bundeswirtschaftsministerin hat die Vorschläge der SPD als teuer und wirkungsschwach bezeichnet. Aus der SPD kommt Kritik: Reiches Verhalten sei koalitionsschädigend. (www.zeit.de, 10.4.26)
Alt-Reaktor an Grenze soll noch 80 Jahre laufen Es ist eine Entscheidung, die weit über die Grenzen hinaus Wirkung entfalten dürfte: Nur rund 100 Kilometer nördlich von Wien könnte eines der ältesten Atomkraftwerke Tschechiens noch bis in die Mitte der 2060er-Jahre Strom liefern – und damit doppelt so lange wie ursprünglich vorgesehen. Während die Betreiber auf stabile Anlagen und neue Analysen verweisen, warnen Kritiker vor einem Weiterbetrieb einer aus ihrer Sicht technisch überholten Reaktorlinie in unmittelbarer Nachbarschaft zu Österreich. (www.krone.at, 10.4.26)
Energieeffizienzgesetz: Abschwächung zementiert Abhängigkeit Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat einen Referentenentwurf zur Novellierung des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) für die Verbände- und Länderanhörung veröffentlicht. Aus Sicht der Energieeffizienzbranche stellt dieser einen inakzeptablen, deutlichen Rückschritt dar. Ausgerechnet in einer Phase anhaltender geopolitischer Unsicherheit, explodierender Energiekosten für Industrie und Haushalte wird das Energieeffizienzgesetz als zentrales Instrument für die Energieunabhängigkeit Deutschlands erheblich geschwächt. Das Energieeffizienzgesetz setzt Anreize und Standards, um Energiekosten durch eine effizientere Energienutzung zu senken und die Verwundbarkeit durch Energiepreisschocks zu senken. | „Mitten in der zweiten Energiekrise in fünf Jahren will das Bundeswirtschaftsministerium ausgerechnet das Energieeffizienzgesetz aufweichen. Dabei ist Effizienz unsere wichtigste heimische Energieressource. (deneff.org, 10.4.26)
Eine Asphaltfläche – energetisch genutzt In Gebieten mit einer hohen Dichte an Erdwärmesonden müssen diese regeneriert werden, damit das Erdreich durch den Wärmeentzug im Lauf der Jahre nicht auskühlt. Ein Demonstrationsprojekt im Zürcher Oberland hat nun ein neuartiges Konzept getestet, das die Wärme von asphaltierten Plätzen für die Regeneration der Sonden nutzt. Fazit: Wärmekollektoren im Asphalt funktionieren, haben bisher aber noch recht hohe Kosten. | Lesen Sie den Fachartikel: „Eine Asphaltfläche — energetisch genutzt„ (energeiaplus.com, 10.4.26)
Papst mahnt soziale Gerechtigkeit und Reform der Sozialsysteme an - - In einer Audienz für die Leitung und die Mitarbeitenden der italienischen Rentenversicherungsanstalt (INPS) hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag die Bedeutung des Sozialstaates als Instrument der Solidarität hervorgehoben. Er rief dazu auf, die wirtschaftliche Entwicklung mit dem gemeinschaftlichen Zusammenhalt zu verbinden und das Gemeinwohl ins Zentrum institutionellen Handelns zu stellen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.4.26)
Wie verändert die Sharing Economy ein ganzes Land? Früher war klar: Wer sich ein Auto, eine Bohrmaschine oder eine Kamera wünschte, fuhr zum nächsten Fachgeschäft, um es sich zu kaufen. Zumindest, wenn das notwendige Kleingeld vorhanden war — ansonsten hieß es „sparen“. Heute kippt das Denken. Und bei den steigenden Neupreisen fragen sich viele Menschen in Deutschland ohnehin: Benötige ich das wirklich? Oder reicht es theoretisch auch aus, wenn ich es mir ausleihe? Tatsächlich reicht es häufig aus, sich etwa die Bohrmaschine nur für ein paar Stunden auszuleihen. Diese Fragen ebneten den Weg für den Sharing-Economy-Stil, der in Deutschland immer beliebter wird. Weg vom Besitz, hin zu einem flexibleren, digitalen und bewussteren Lebensstil. (www.basicthinking.de, 10.4.26)
Direkte Demokratie im Vergleich: In diesen Kantonen hat das Volk am meisten Einfluss Die Länder der Welt teilen sich in 92 Autokratien und 87 Demokratien. Die Schweiz gehört zu den fast perfekten Demokratien, doch nicht überall im Land wird sie gleich gelebt. | Die internationalen Bedingungen erfüllen … die Kantone Zürich, Aargau, Baselland, Solothurn, Luzern, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Bern und Genf. Sie verlangen für die Unterstützung einer Initiative oder eines Referendums im Maximum zwei Prozent der Stimmberechtigten. (www.nzz.ch, 10.4.26)
Digitalisierung und Klimaschutz: Herausforderung oder Chance? Die Folgen der Digitalisierung für Klimaschutz, Beschäftigung und Wertschöpfung sind nicht eindeutig. Ein neuer Forschungsbericht im Auftrag des UBA zeigt anhand von verschiedenen Modellrechnungen, dass digitaler Wandel Wertschöpfung und Beschäftigung steigern kann, aber eine sozial-ökologische Transformation nicht automatisch vorantreibt und vielfach zu einer Zunahme der CO2-Emissionen führt. | Die zunehmende Digitalisierung kann auf der einen Seite Effizienzgewinne und Fortschritte für den Umweltschutz bringen. Auf der anderen Seite benötigt Digitalisierung auch einen zunehmenden Ressourcen- und Energieeinsatz und Effizienzgewinne können wiederum einen Mehrverbrauch von Ressourcen zur Folge haben. Studie „Digitalisierung und Klimaschutz: Herausforderung oder Chance?“ https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/digitalisierung-klimaschutz-herausforderung-chance (www.umweltbundesamt.de, 10.4.26)
Kommt jetzt das Ende der klassischen Verbrenner? Europäische Hersteller sind bei Elektroautos und Batterietechnik ins Hintertreffen geraten. Neue Modelle, Technologien und Ausbau der Ladestruktur sollen beim Aufholen helfen. Welche Folgen der Iran-Krieg hat und wie wir in Zukunft fahren, weiß ÖAMTC Oberösterreich-Landesdirektor Harald Großauer. (www.krone.at, 10.4.26)
Klimawandel: Zweitwärmster März seit Aufzeichnungsbeginn Fast 2,3 Grad über dem Referenzwert: Der März war in Europa laut EU-Dienst Copernicus der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn. Auch viele andere Werte seien auffällig - das Klimasystem stehe unter wachsendem Druck.[mehr] (www.tagesschau.de, 10.4.26)
Bauwirtschaft: Preise im Wohnungsbau steigen weiter an In Deutschland wird das Bauen von Wohnhäusern immer teurer. Über das vergangene Jahr sind die Preise erneut gestiegen – im Februar lagen sie 3,3 Prozent über dem Vorjahr. (www.zeit.de, 10.4.26)
Denkmal für Elisabeth II.: Royale Banalität - Norman Foster hat den offiziellen Erinnerungsort für Elisabeth II. in London entworfen. Brave Skulpturen säumen den Weg. Und die Beschreibung liest sich, als wäre sie von einer KI formuliert. - (www.faz.net, 10.4.26)
Denkmal für Elisabeth II.: Royale Banalität - Norman Foster hat den offiziellen Erinnerungsort für Elisabeth II. in London entworfen. Brave Skulpturen säumen den Weg. Und die Beschreibung liest sich, als wäre sie von einer KI formuliert. - (www.faz.net, 10.4.26)
MAGA-Influencer kritisieren Irankrieg: Trumps Basis muckt auf Während der US-Präsident versucht, die Waffenruhe mit Iran als großen Triumph zu verkaufen, hagelt es weiter Kritik – auch von Republikanern. mehr... (taz.de, 10.4.26)
Bunte Glaskunst Licht ist eines der ältesten Gestaltungsmittel der Architektur. Lange bevor künstliche Beleuchtung Räume erhellte, nutzten Baumeister das natürliche Tageslicht, um Atmosphäre, Symbolik und Struktur zu formen. Mit der Entwicklung der Buntglasfenster im 11. und 12. Jahrhundert begann man, Licht gezielt zu färben, und machte es damit selbst zum architektonischen Element. (baurundschau.ch, 10.4.26)
Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen um Faktor 10 reduziert Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gelang es, den Silberverbrauch von TOPCon-Solarzellen auf 1,1 Milligramm pro Watt Peak zu reduzierten. Aktuell haben TOPCon-Solarzellen im Schnitt einen Silberbedarf von 10 bis 12 Milligramm pro Watt Peak. Dafür erprobten sie ein auf Galvanik basierendes Inline-Metallisierungsverfahren auf Pilotanlagen, die von der RENA Technologies GmbH entwickelt wurden. Durch die Kombination von ultrakurzer UV-Laserstrukturierung mit der elektrochemischen Abscheidung von Nickel, Kupfer und Silber fertigte das Forschungsteam TOPCon-Solarzellen der Wafergröße M10 mit einem Wirkungsgrad von 24 Prozent. TOPCon-Solarzellen haben im Vergleich zu PERC-Solarzellen einen erhöhten Silberverbrauch. Solarzellenhersteller stehen deshalb unter besonderem Kostendruck, diesen zu senken. (www.ise.fraunhofer.de, 10.4.26)
#Sicherheit ist mehr als nur Zivilschutz und militärische Verteidigungsfähigkeit. In den kommenden Monaten wird der WBGU in loser Folge Teilgutachten zu fünf weiteren Handlungsfeldern veröffentlichen, die er im aktuellen Sicherheitsdiskurs für wesentlich erachtet. | #NachhaltigSicher | @wbgu.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.4.26)
Für unsere Lügner, Saboteure & Jammerlappen, die behaupten, Deutschland hätte mit 60 Prozent Erneuerbaren im Stromsektor schon "zu viel". Das wurde auch vor 30 Jahren schon bei 4 Prozent behauptet. Dänemark hat jetzt 92 Prozent! | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.4.26)
"Die Attributionsforschung hat die Konversation in den Medien verändert" Der Einfluss des Klimawandels auf Extremwetter wie Starkregen und Hitzewellen wächst. Klimaphysikerin Friederike Otto erläutert, wie dieser Anteil in den letzten Jahren zugenommen hat und wie man ihn einzelnen Unternehmen und Staaten zuordnen kann. (klimareporter.de, 10.4.26)
Wir eilen von einer fossilen Energiekrise zur nächsten – und reagieren immer gleich: kurzfristige Aufregung, dann politische Kurzschlüsse zurück zu Öl & Gas. Das ist teuer und falsch. Mehr dazu in meinem Buch „Kurzschluss“. #Energiewende #Energiekrise | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.4.26)
Grosses Interesse an Präventionskampagne zum Jugendmedienschutz Vom 23. März bis 2. April 2026 hat im Kanton Uri bereits zum dreizehnten Mal die Kampagne zum Jugendmedienschutz stattgefunden. Während zweier Wochen wurden die 5. Primarklassen von Fachpersonen des Vereins zischtig.ch im Unterricht im Hinblick auf die Chancen und Risiken im Umgang mit digitalen Medien, insbesondere mit Handy und Internet, sensibilisiert. | Die Digitalisierung prägt den Alltag von Kindern und Jugendlichen schon früh. Umso wichtiger ist es, dass sie lernen, digitale Medien sicher, verantwortungsvoll und altersgerecht zu nutzen. Die Kampagne Jugendmedienschutz des Kantons Uri setzt genau hier an. Sie stärkt die Medienkompetenz der Kinder und unterstützt zugleich Eltern in der Erziehungsarbeit. Die Fachpersonen von zischtig.ch vermittelten den Schülerinnen und Schülern der 5. Primarklassen praxisnah, wie digitale Medien sinnvoll genutzt werden können und wo Gefahren bestehen. Im Zentrum standen aktuelle Fragen rund um Handy, Internet und Mediennutzung im Alltag. (www.ur.ch, 10.4.26)
Trumps Aussagen sind ein Warnsignal. Europa muss trotz der Gefahr neuer Abhängigkeiten auch auf die Elektromobilität setzen Der Iran-Krieg und Trumps Druck auf Europa machen klar, wie abhängig der Kontinent vom Öl ist. Ein Ausbau der Elektromobilität beseitigt diese Verwundbarkeit zwar nicht, verringert sie aber spürbar. (www.nzz.ch, 10.4.26)
Im Namen der Energiewende: EKZ, EWZ und Co. machen sich zunehmend in der Privatwirtschaft breit. Das Risiko tragen die Zürcher Steuerzahler Die Zahl der Beteiligungen von Stadt und Kanton Zürich ist innert weniger Jahre von unter 50 auf rund 120 gestiegen. | Es ist nicht so, dass die Unternehmen und vor allem ihre Eigner die Konflikte mit der Privatwirtschaft ausblenden. So heisst es etwa in der neuen EKZ-Eigentümerstrategie des Kantons Zürich, das Unternehmen müsse den Markt- und den Monopolbereich klar abgrenzen und «sich im Marktbereich zu einem fairen Wettbewerb verpflichten». | Doch gleich lange Spiesse gibt es nicht. Die Studie hält fest, dass private Mitbewerber systematisch benachteiligt werden. Staatsnahe Unternehmer profitierten von günstigeren Finanzierungskonditionen und hätten einen privilegierten Zugang zu Kunden. Dies gilt gerade für Stromversorger. Bei ihnen sind Privathaushalte Zwangskunden, weil der Markt nicht liberalisiert ist. | Und wenn sich irgendwo auch ausserhalb der Stammlande eine Chance ergibt, schlagen sie zu. Die EKZ haben vor wenigen Wochen einen weiteren Heizungsbetrieb übernommen, (www.nzz.ch, 10.4.26)
Unfaire Konkurrenz durch wuchernde staatliche Beteiligungen Der Kanton Zürich und die Stadt Zürich betreiben heute so viele Privatunternehmen wie nie zuvor. Eine Studie im Auftrag der Unternehmergruppe Wettbewerbsfähigkeit (UGW) zeigt, dass die Zahl direkter und indirekter Beteiligungen von Kanton und Stadt in den letzten 15 Jahren massiv zugenommen hat. Zwischen 2010 und 2024 stieg ihre Zahl von 44 auf 119, ein Plus von 170 Prozent, allein in den Bereichen Energie und Informatik. In beiden Bereichen bestehen klar abgegrenzte öffentliche Aufgaben, daneben aber auch wettbewerbliche Märkte, in denen private Anbieter tätig sind. Dass der Staat ausgerechnet dort unternehmerisch expandiert, ist ordnungspolitisch falsch. (unternehmergruppe.ch, 10.4.26)
Kardinal Hollerich über Frauenweihe: Ein langfristiges Thema - - Die Weihe von Frauen zu Diakoninnen in der katholischen Kirche ist ein langfristiges Thema, das nur im Konsens der gesamten Kirche entschieden werden kann, um Spaltungen zu vermeiden. Das sagte uns der luxemburgische Kardinal Jean-Claude Hollerich in einem Interview an diesem Freitag. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit, Frauen an Leitungsprozessen der Kirche teilhaben zu lassen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.4.26)
Die Zürcher Staatsbetriebe zwängen sich je länger, je mehr in Marktbereiche, in denen sie nichts verloren haben – die Politik muss diese Entwicklung stoppen Es gibt keinen Grund für Zürcher Energieversorger, im Aargau und im Thurgau Heizungsinstallateur-Firmen aufzukaufen. | Allein von 2010 bis 2024 ist die Zahl der direkten und indirekten Beteiligungen von Stadt und Kanton Zürich von gut 40 auf rund 120 gestiegen. Dies zeigt eine neue Zürcher Studie. | Aber die Zürcher Stromversorger und ihre Tochterfirmen profitieren von einer starken Marke, einem Vertrauensbonus und einem vom Steuerzahler garantierten Rundum-sorglos-Paket. Das können kleine, private Anbieter nie erreichen. Eine solche Wettbewerbsverzerrung ist durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch den Klimawandel. (www.nzz.ch, 10.4.26)
Ratiotherm: Propan-Wärmepumpen zur Innenaufstellung - - - Das Besondere: Die Geräte arbeiten mit dem Kältemittel R290 und benötigte für den Einsatz im Gebäude lediglich eine einfache Lüftungsöffnung ins Freie, hebt der Hersteller hervor. Beide sind serienmäßig mit Invertertechnik ausgestattet, wodurch sich der Betrieb an den Leistungsbedarf anpasst. Die „WP Max-HiQ pF10“ eignet sich laut Hersteller für variable Wärmequellen mit schwankenden Temperaturen bis 55°C und erreicht Vorlauftemperaturen bis 72°C ohne E-Heizstab. Die „WP Max-LoQ pF10“ ist auf konstante Quelltemperaturen ausgelegt, etwa bei Sole- oder Grundwasseranlagen. Beide Systeme verfügen über gekapselte Verdichter. Neben dem Heizbetrieb ist auch eine aktive Kühlung möglich. Optional lassen sich Fernüberwachung und -zugriff realisieren. „Mit der ,pF10‘-Baureihe ermöglichen wir den sicheren Einsatz von R290 im Innenraum – auch in komplexeren Projekten“, betont Ratiotherm.Ratiotherm GmbH & Co. KG, Wellheimer Str. 34, 91795 Dollnstein, Tel.: 08422 9977-0, info@ratiotherm.de, www.ratiotherm.de - - - - - (www.ikz.de, 10.4.26)
Streik der Flugbegleiter:innen: Klimaschutz-Aktionstag bei der Lufthansa In ihrem Tarifkonflikt mit der Lufthansa legen die Flugbegleiter:innen den Betrieb lahm. Zehntausende Reisende sind betroffen. mehr... (taz.de, 10.4.26)
Ministerin Reiche will Renteneintrittsalter an Lebenserwartung koppeln In Dänemark steigt das Renteneintrittsalter bis 2040 auf 70 Jahre. Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht das als Vorbild für Deutschland und schlägt eine „behutsame, aber verbindliche“ Steigerung vor. (www.welt.de, 10.4.26)
Inzucht in der heimischen Wildtierwelt | Wenn der Bartgeier nicht fliegen kann, weil der genetische Austausch fehlt Steinkäuze mit nur einem Auge, Luchse ohne Ohren, blinde Steinböcke: Inzucht in der Tierwelt wird zum immer grösseren Problem — auch im Kanton Bern. Evolutionsbiologin Christine Grossen ordnet ein. | Inzucht bei Wildtieren führt zu Fehlbildungen, Krankheiten sowie verminderter Fortpflanzungsfähigkeit. | Betroffene Tierarten sind unter anderem der Luchs, der Steinbock und der Bartgeier. | Populationsgenetikerin Christine Grossen fordert den Schutz von Habitaten und die Vernetzung von Lebensräumen als wichtigste Gegenmassnahmen. | Inzucht in der Tierwelt ist kein exotisches Randphänomen mehr — sondern eine stille Begleiterscheinung der zerschnittenen Landschaft und international ein grosses Thema. | Im Grossen Moos harrt einsam und allein der allerletzte Steinkauz im Kanton Bern aus. Die Naturschutzorganisation Birdlife hat es mit viel Effort gerade noch geschafft, die kleine Eule vor dem Aussterben zu retten — sie bewohnt aktuell in der Schweiz wieder 161 Reviere, eine neue Höchstzahl. (www.tagesanzeiger.ch, 10.4.26)
Will high gas prices lower carbon emissions? The answer has been ‘no' in the past. It may finally be ‘yes.' Yes, expensive oil boosts clean tech | 1. History lessons. | 2. Follow the investment money. | 3. $4-per-gallon may be a tipping point. || Not So Fast | 1. Chaos makes everything more expensive. | 2. Quick fixes are carbon intensive. | 3. High oil prices can lead to higher emissions. || What to Keep An Eye On | 1. China's next moves. | 2. New chokepoints. | 3. Energy efficiency. (www.anthropocenemagazine.org, 10.4.26)
(www.anthropocenemagazine.org, 10.4.26)
Alpine Solarparks laufen gut Die Betreiber von alpinen Solarparks ziehen nach dem Winter eine positive Bilanz. Das Konzept hat sich bewährt. Solarparks hoch in den Alpen haben den Vorteil, dass sie im Winter, wenn in den Tälern der Nebel hängt, viel Strom produzieren. Dass dies tatsächlich so ist, zeigen die Ergebnisse des vergangenen Winters. So hat das alpine Kraftwerk Madrisa Solar im Osten der Schweiz an der Grenze zu Österreich im ersten Winter nach der Inbetriebnahme im vergangenen Jahr mehr Strom produziert als prognostiziert. | Die Anlage versorgt das Skigebiet Madrisa. Mit dem Strom werden unter anderem die Bergbahnen Klosers-Madrisa betrieben. Auch hier ziehen die Betreiber nach dem Start der Solaranlage eine positive Bilanz. Denn nach Angaben des Anlagenbetreibers Repower, einem Stromversorger mit Sitz im schweizerischen Poschiavo, hat die Anlage bereits deutlich mehr Energie erzeugt, als für den gesamten Betrieb in der Wintersaison nötig ist — (www.photovoltaik.eu, 10.4.26)
Am Wegrand des Kulturkampfs | Gedanken zur Woche von Min Li Mart Vor allem geht es im Kern um etwas anderes, was manchmal durch gewisse nervende Elemente oder Debatten übertüncht wird. Pluralismus will mehr Sichtbarkeit ermöglichen, soll bisher untervertretenen Menschen mehr Rechte geben. Konservativismus, rechte Ideologie basiert auf einer hierarchischen Ordnung. Es geht nicht darum, allen Menschen die gleichen Rechte zu geben, sondern eine göttliche Ordnung herzustellen, bei der (weisse) Männer an der Spitze sind. Die emanzipatorischen Bewegungen wollen mehr Menschen Freiheit geben, die Rechte will sie gewissen Gruppen wegnehmen. Das ist keine Nebensache, kein Nebenwiderspruch. | Das heisst nicht, dass man nicht finden kann, die Linke solle sich in erster Linie um die soziale Frage kümmern. Es heisst auch nicht, dass jeder seine Pronomen in die Mail-Signatur schreiben muss. Aber man soll sich in der heutigen Zeit, bei der Zensur, Willkür und Cancel Culture von rechts so viel klarer und folgenreicher sind, wo sich Rechtsnationalismus, Neofaschismus (www.pszeitung.ch, 10.4.26)
Velo Geschichten | Claudia Lavanchy trägt bewusst Sorge zur Natur Für Claudia ist das Velo mehr als Transportmittel: Sie verbindet damit Alltag, Beruf und Glauben und schafft Raum für Begegnungen mitten im Quartier. | Selbst nach der Geburt unserer Tochter vor über sechs Jahren haben wir uns kein Auto angeschafft, obwohl Freunde und Bekannte immer wieder danach fragten. Für uns ist es ein ganz bewusster Verzicht — auch aus Umweltschutzgründen. Alles war und ist für uns gut mit dem Velo bewältigbar. Für mich ist dabei aus theologischer Perspektive der Schöpfungsgedanke massgebend. Der Verzicht auf ein Auto hat für mich auch mit Nächstenliebe und dem Sorgetragen zur Schöpfung zu tun. Ich möchte meinen Mitmenschen und Nachkommen dienen und ihnen eine Welt hinterlassen, in der sie auch in Zukunft ein gutes Leben führen können, ohne unter den Klimaveränderungen leiden zu müssen. (velo-geschichten.ch, 10.4.26)
Schäden in der Landwirtschaft | Zürcher Jäger jagen Wildschweine – nur die älteste und erfahrenste Sau bleibt verschont Der Kanton Zürich will die bis zu 3000 Wildschweine umerziehen. Schlüssel dazu ist die Anführerin — ihr Gedächtnis prägt das Verhalten der ganzen Rotte. | Seit den 1990er-Jahren nehmen Wildschweinbestände im Kanton Zürich stark zu. | Das Projekt «Wildschweinmanagement 2025+» setzt auf Bejagung, das Verhüten von Schäden und deren Vergütung. | Das Schwarzwild soll lernen, Felder als gefährlich und Wälder als sicher wahrzunehmen. | Obwohl es Wildtiere sind: Wildschweine stehen längst unter dem Einfluss des Menschen. Ursprünglich lebten die Tiere in unterschiedlichen Landschaften. Durch den Bau von Siedlungen und die intensiver werdende Landwirtschaft wurde das Schwarzwild aber zunehmend in die Wälder verdrängt. | Doch ob durch Jogger, Pilzsucher oder Biker: Weil die menschlichen Freizeitaktivitäten im Wald zugenommen haben, herrscht dort heutzutage weniger Ruhe. Störungen durch den Menschen haben mit der Zeit dazu geführt, dass aus den eigentlich tagaktiven Wildschweinen nachtaktive Tiere (www.tagesanzeiger.ch, 10.4.26)
Entlastungsmaßnahmen für Fossile bremsen den Klimaschutz aus Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise in die Höhe. Staatliche Hilfen wirken oft wie eine fossile Versicherung und bremsen Klima- und Energiewende. Dabei sind sie der einzige Weg, um die fossile Abhängigkeit zu beenden. (www.energiezukunft.eu, 10.4.26)
Klimawandel: Zweitwärmster März in Europa seit Messbeginn Die Durchschnittstemperatur in Europa lag 2,27 Grad über dem Referenzwert. Auch die Meeresoberfläche erreichte Rekordwerte. (www.tagesanzeiger.ch, 10.4.26)
Klimawandel: Zweitwärmster März in Europa seit Beginn der Messungen Nur 2024 war der März in Europa wärmer als im laufenden Jahr. Auch weltweit sind höhere Temperaturen gemessen worden. In der Arktis gab es so wenig Eis wie noch nie. (www.zeit.de, 10.4.26)
Pinzgau will auf jeden Tropfen Wasserkraft setzen Die 28 Pinzgauer Gemeinden präsentieren ihr Energieleitbild bis 2040. „Es ist ein Gebot der Stunde, dass wir uns vernetzen“, so die Ortschefs. Es gibt ein Bündel an Maßnahmen: vom Bewässern mit Regenwasser bis zu Energiegemeinschaften. Mehr Zusammenhalt will man bei schwierigen Diskussionen wie etwa rund um Windkraft. (www.krone.at, 10.4.26)
Österreicher hängen trotz multipler Krisen am Auto Die teils astronomischen Preise an den Zapfsäulen der Republik ändern vorerst nichts daran: Das Auto ist – mit kleinen Abstrichen – eine „heilige Kuh“ für Herrn und Frau Österreicher. Auch für Junge steigt der Stellenwert der Mobilität auf vier Räder. Autonomes Fahren und die digitale Vignette führen zu erhitzten Gemütern. (www.krone.at, 10.4.26)
Green Budgeting: Öffentliche Mittel mit Wirkung lenken Wie lassen sich Klima- und Umweltziele systematisch in die Haushaltspolitik integrieren? Ein neuer Forschungsbericht, der im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, zeigt, wie sich durch Green Budgeting und wirkungsorientierte Steuerung die Verwendung öffentlicher Mittel nachhaltiger, transparenter und strategischer ausrichten lässt — und welche Chancen sich daraus für Deutschland ergeben. | Der vorliegende Forschungsbericht zeigt, dass Green Budgeting, das heißt eine systematische Ausrichtung staatlicher Haushaltsplanung auf Umwelt- und Klimaziele, ein Baustein einer umfassenden Reform hin zu einer nachhaltigen und wirkungsorientierten Haushaltspolitik ist. Der Bericht stellt umfangreich die Grundlagen für ein Green Budgeting dar und leitet Empfehlungen für die Weiterentwicklung der deutschen Finanzpolitik ab. Adressiert werden Finanzpolitiker und die Fachöffentlichkeit, die sich mit der Zukunft öffentlicher Finanzarchitekturen befasst. (www.umweltbundesamt.de, 9.4.26)
Wenn ChatGPT den Chef erfindet In 96 Prozent der Fälle nennt die KI fiktive Namen für Geschäftsführer. 97 Prozent der negativen KI-Antworten basieren ausschließlich auf Personal-Portalen. Wie sich das auf das KI-Image der Unternehmen auswirkt. | Die Verlässlichkeit von Künstlicher Intelligenz bei Unternehmensrecherchen steht massiv in der Kritik. Eine aktuelle empirische Untersuchung der Agentur maxonline zeigt, dass ChatGPT bei Fakten zum DACH-Mittelstand eine alarmierende Fehlerquote aufweist. Besonders kritisch für die Außenwirkung der Unternehmen: In fast jedem Fall, in dem die KI Namen von Führungspersönlichkeiten nennt, sind diese frei erfunden. Das bedeutet für Unternehmen ein unkalkulierbares Reputationsrisiko in der digitalen Auskunft. | In der breit angelegten Studie wurden 150 mittelständische Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über elf Branchen hinweg analysiert. Das Ergebnis der über 450 standardisierten Prompts: ChatGPT liefert nur in drei Prozent der Fälle (www.it-daily.net, 9.4.26)
Vorwurf der Zahlentrickserei | Die Axpo macht im Streit mit ihren härtesten Kritikern einen spektakulären Rückzieher Monatelang liess der Stromkonzern nichts unversucht, um zwei Professoren vor Gericht zu ziehen. Er wollte sogar den ermittelnden Staatsanwalt wegen «Befangenheit» austauschen. Nun streicht die Axpo die Segel. | Die Axpo hat ihre Strafanzeigen gegen zwei Wirtschaftsprofessoren zurückgezogen. | Die beiden kritisierten die Buchhaltungspraxis der Axpo im Umgang mit Risiken im Energiederivategeschäft. | Zuvor forderte die Axpo die Absetzung des zuständigen Staatsanwalts wegen angeblicher Befangenheit. | Axpo-Sprecher Martin Stucki sagt, man wolle Differenzen mit Kritikern künftig wieder in Gesprächen bereinigen. | Der Rechtsstreit sorgte in der Welt der Wissenschaft für Aufruhr. Vor gut einem Jahr reichte die renommierte Zürcher Anwaltskanzlei Tethong Blattner im Namen der Axpo eine 50-seitige Strafanzeige gegen die beiden Wirtschaftsprofessoren Karl Frauendorfer und Robert Gutsche ein. (www.tagesanzeiger.ch, 9.4.26)
Electric vehicles can ride to the grid's rescue Vehicle-to-grid technology, if installed properly, could allow vehicles to serve as back-up batteries. (www.nature.com, 9.4.26)
Electric vehicles can ride to the grid&apos,s rescue Vehicle-to-grid technology, if installed properly, could allow vehicles to serve as back-up batteries. (www.nature.com, 9.4.26)
How „right to charge“ laws make it easier to own an EV The laws override HOA and condo board rules that restrict residents from installing EV chargers. (yaleclimateconnections.org, 9.4.26)
Porträt: Dr. Rainer Schöne (Energie 360 °) Als er im Unternehmen anfing, hieß es noch Erdgas Zürich. Nach einer strategischen Neuausrichtung wickelt es heute den Gasausstieg der Stadt ab. „Wir haben gerade den ersten Teil des Netzes stillgelegt: Zürich Nord. In diesem Gebiet gibt es schon lange Fernwärme von einer Müllverbrennungsanlage“, sagt der Bereichsleiter Markt und Kund*innen. „Die Entscheidung fiel schon vor über zehn Jahren, als wir gesehen haben, dass das Gasnetz in absehbarer Zeit nicht mehr wirtschaftlich sein wird.“ Rainer Schöne und seine Kolleg*innen entwickelten einen Plan zur Stilllegung, der Stadtrat stimmte zu. „Heute wissen wir, dass die ursprünglichen Fristen viel zu knapp waren. Sie wurden nach Protesten der Eigentümer*innen um fünf Jahre nach hinten verschoben.“ | Bis spätestens 2040 soll ein Großteil des Zürcher Gasverteilnetzes stillgelegt sein. „Die Zukunft der Stadt und damit auch des Unternehmens liegt in erneuerbaren Energien.“ Nur noch in Ausnahmen wird Energie 360 ° Kund*innen mit Gas versorgen. (www.oeko.de, 9.4.26)
Das W-Boson fügt sich: Neue Messung stärkt das Standardmodell der Physik Das Standardmodell der Teilchenphysik gilt als das erfolgreichste theoretische Gebäude, das die Wissenschaft bisher errichtet hat — es beschreibt die fundamentalen Bausteine des Universums sowie die Kräfte zwischen ihnen mit außerordentlicher Präzision. Doch seit 2022 nagte ein hartnäckiger Zweifel an seinem Fundament: Eine Messung am Fermilab in den USA hatte ergeben, dass das W-Boson, Trägerteilchen der schwachen Kernkraft, merklich schwerer ist als die Theorie erlaubt. Eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature erschienen ist, legt nun nahe, dass jener Befund ein statistischer Ausreißer gewesen sein dürfte — und das Standardmodell tatsächlich standhält. (www.trendsderzukunft.de, 9.4.26)
„Climateflation“: Lebensmittelpreise steigen nicht nur wegen des Iran-Kriegs Grünes Wissen to go: Neue Zeiten bringen neue Phänomene mit sich, die durch neue Begriffe beschrieben werden müssen. Beispielsweise Preissteigerungen, die auf den Klimawandel zurückzuführen sind (www.freitag.de, 9.4.26)
Kanton vs. Gemeinden | Hinwil und Hittnau scheitern mit Windrad-Abständen vor Gericht Die Oberländer Gemeinden wollten den Bau von Windkraftanlagen per Abstandsregel einschränken. Nun müssen auch andere Orte ihre Pläne gegen Windräder überdenken. | Das Zürcher Baurekursgericht hat Bestimmungen der Zürcher Oberländer Gemeinden Hinwil und Hittnau für ungültig erklärt. Diese wollten den Bau von Windrädern durch strenge Abstandsregeln in ihren Bauordnungen einschränken. | Die Gemeinden Hinwil und Hittnau dürfen den Bau von Windkraftanlagen nicht durch pauschale Abstandsregeln in ihrer Bau- und Zonenordnung verhindern. Dies hat das Baurekursgericht in zwei am Donnerstag veröffentlichten Urteilen festgehalten. (www.tagesanzeiger.ch, 9.4.26)
KI-Agenten auf Moltbook: Kann es sein, dass sie ein Selbst entwickeln? – der Freitag Moltbook ist das erste soziale Netzwerk für KI-Agenten. Die Bots kommunizieren hier scheinbar ohne menschliche Eingriffe miteinander. Das Thema: Die eigene Vergänglichkeit (www.freitag.de, 9.4.26)
Saatgut und Kolonialismus | Input und Diskussion mit Simon Degelo von Swissaid. Ursprünglich ist Saatgut ein Gemeingut und ein Inbegriff von gemeinschaftlicher Fürsorge und Selbstbestimmtheit. Doch heute ist die Hälfte des weltweit gehandelten Saatguts in der Hand von vier globalen Konzernen. Wir erfahren, wie es dazu kommen konnte und welche Rolle der Kolonialismus, Intellektuelles Eigentum sowie Saatgutgesetze dabei gespielt haben und bis heute spielen. (barrikade.info, 9.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Wohin fließen die Kohlemilliarden? Mit rund 41 Milliarden Euro will der Bund die wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Kohleausstiegs in den Regionen abfedern. Eine neue Datenbank zeigt, wie das Geld investiert wird. | Geld für neue Straßen, Schienen und Forschungseinrichtungen: Die Bundesregierung stellt in den Jahren von 2020 bis 2038 41,09 Milliarden Euro zur Verfügung, um die Folgen des Kohleausstiegs in den betroffenen Regionen zu mildern. Dank einer neuen Datenbank auf der Website des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) lässt sich von nun an der Einsatz der Finanzhilfen besser nachvollziehen. Die aggregierten Statistiken zeigen auf der Ebene der Kohlereviere, wann, wo und wie viel Geld verplant, freigegeben und ausgezahlt wurde. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 9.4.26)
Forecasters predict a slightly below-average 2026 Atlantic hurricane season Colorado State University's hurricane forecasting team is expecting El Niño to bring a slightly below-average season with 13 named storms, six hurricanes, and two major hurricanes. (yaleclimateconnections.org, 9.4.26)
Lichtverschmutzung hat weltweit stark zugenommen – auf einem Kontinent aber nicht Die künstliche Beleuchtung ist in den vergangenen Jahren weltweit stark angestiegen. Eine neue Studie zeigt, dass dieses globale nächtliche Leuchten ein Spiegelbild der menschlichen Entwicklung ist, aber auch Schocks wie die Covid-19-Pandemie und Kriege widerspiegelt. | Insbesondere in Europa ging dagegen die nächtliche Beleuchtung zurück. «Das ist das Ergebnis eines umfassenden technologischen Wandels von älteren, weniger effizienten Beleuchtungssystemen hin zu neueren LED-Systemen, Massnahmen zur Reduzierung von Lichtverschmutzung und Energieverbrauch sowie umfassenderer nationaler und EU-weiter Vorgaben zur Energieeffizienz», heisst es in der Studie. (www.watson.ch, 9.4.26)
The world just had its second-warmest March on record Arctic sea ice had its lowest seasonal maximum and lowest March extent on record. (yaleclimateconnections.org, 9.4.26)
Synode gibt sechs Mal «grünes Licht» Das Parlament der Katholischen Kirche im Kanton Zürich hat sechs Institutionen die Gelder für die kommenden vier Jahre gesprochen. Der Seuzacher Pfarrer Beat Auer nimmt neu Einsitz in der Exekutive, in die Synode zieht neu Eva Baumann aus Wetzikon ein. | Das Projekt «jenseits im Viadukt» bietet seit 15 Jahren mitten im Zentrum der Stadt Zürich kirchliche Angebote für junge Menschen. Aber das «jenseits» hat schwere Zeiten hinter sich. | Caritas Zürich, das zentrale Sozialwerk der Zürcher Kirche, feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. … 2027 bis 2030 … jährlicher Beitrag von rund 2,6 Millionen Franken | Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende (ZBA) … nächste vier Jahre je 255‘000 Franken | Die katholische Hochschulseelsorge aki wird für die nächste Beitragsperiode mit jährlich 538‘300 Franken unterstützt. | Das Forum Magazin, Mitgliederzeitschrift der Katholischen Kirche im Kanton Zürich, wird … mit einem jährlichen Kostendach von 3 Millionen Franken finanziert. (www.forum-magazin.ch, 9.4.26)
Erstmals mehr E-Autos als Benziner: März-Zahlen überraschen Erstmals haben reine Elektroautos in Deutschland mehr Neuzulassungen als klassische Benziner erzielt. Im März 2026 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 294.161 Pkw neu zugelassen, ein Plus von 16 Prozent zum Vorjahr. Wir zeigen, welche Hersteller profitieren, wie sich die Antriebsarten verschieben und was Experten für den Rest des Jahres erwarten. | Das Jahr lief für Automobilhersteller eher schleppend an. Im Winter sind die Zahlen generell relativ niedrig, doch die vorherrschende wirtschaftliche Unsicherheit und anhaltende Konflikte auf der Welt schienen diese weiter zu drücken. | Das ist nun scheinbar vorbei. Die Sonne ist da, die Temperaturen steigen und mit ihnen auch die Verkaufszahlen der Autohändler. Wir haben die aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes vom März 2026 in diesem Artikel unter die Lupe genommen. (www.basicthinking.de, 9.4.26)
Energiekrise verschärft Handlungsdruck: Investitionen in Energieeffizienz verdoppeln Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) unterstützt gemeinsam mit AlgorithmWatch, Bellona, Bits & Bäume, Leitmotiv und dem Umweltinstitut München einen Aufruf mit Empfehlungen zur geplanten Novelle des Energieeffizienzgesetzes: Angesichts der Energiekrise und wachsender geopolitischer Risiken ist ein verlässlicher Rahmen durch das Energieeffizienzgesetz (EnEfG) entscheidend, da ein effizienterer Umgang mit Energie den Importbedarf erheblich reduzieren, Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft sichern kann. | Deutschland und die EU sind in hohem Maße abhängig von importierter Energie. Müsste Deutschland allein mit heimischen Energiequellen auskommen, wären diese rechnerisch am 5. Mai aufgebraucht, in der EU nur einen Monat später, so die DENEFF. Gleichzeitig liegt das wirtschaftliche Energieeinsparpotenzial in der deutschen Industrie bei rund 40 Prozent des Endenergiebedarfs. (deneff.org, 9.4.26)
Aus Grüngut wird Biogas Die Axpo Kompogas Wauwil AG plant bei ihrer Vergärungsanlage eine neue Biogasaufbereitungsanlage. Das dort produzierte Biogas wird von der Luzerner Energieversorgerin ewl energie wasser luzern abgenommen und ab Mitte 2027 ins lokale Erdgasnetz eingespeist. Zudem wird ewl die Wauwiler Champignons AG mit Biogas beliefern. | Die Axpo Kompogas Wauwil AG — eine Tochtergesellschaft von Axpo — verarbeitet in ihrer industriellen Vergärungsanlage in Wauwil im Kanton Luzern rund 20'000 Tonnen Biomasse pro Jahr und gewinnt daraus Biogas und Naturdünger. Das Biogas wird derzeit mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW) in Strom und Wärme umgewandelt. Die Axpo Kompogas Wauwil AG plant, das bestehende BHKW durch eine neue Biogasaufbereitungsanlage zu ersetzen und investiert dafür rund 3 Mio. Franken. In der neuen Anlage wird das bei der Vergärung entstehende Rohbiogas in das nahezu CO2-neutrale Biomethan umgewandelt. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 9.4.26)
Börse sorgt für mehr Biodiversität in Gärten und auf Balkonen Die Fachstelle Natur & Ökologie von Stadtgrün Bern veranstaltet dieses Frühjahr auf dem Warmbächliareal einmalig eine BiodiversitätsBörse. Vom 23. bis 25. April kann dort Material für die Biodiversitätsförderung in Gärten und auf Balkonen bezogen werden. Nebst einer Ausstellung und Beratung besteht zudem eine Transportmöglichkeit für grosse Steine, Wildbienensand und Wurzelstrünke. Ermöglicht wird der Anlass durch den Binding Preis, welchen die Stadt 2022 gewonnen hat. (www.bern.ch, 9.4.26)
Neuer Bericht | Im Inland beginnt der Klimaschutz zu wirken – aber Herr und Frau Schweizer fliegen zu oft Der Flugverkehr verantwortet rund ein Viertel der gesamten Schweizer Klimawirkung. 60 Forschende fordern nun einen Kurswechsel, bevor es zu spät ist. | Die Schweiz erwärmt sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. | Neuste Daten zeigen, dass der Klimaschutz im Inland zu wirken beginnt — die Schweiz importiert aber weitaus mehr Emissionen. | Der Flugverkehr verantwortet rund ein Viertel der gesamten Schweizer Klimawirkung. Eine Trendwende ist nicht in Sicht. | Forschende empfehlen einen Mix aus Regulierung, Förderung sowie marktbasierter Lenkung. | Die Schweiz gehört zu den Ländern, in denen sich die Klimaerwärmung besonders stark bemerkbar macht. … «Seit einigen Jahrzehnten hat sich der Alpenraum etwa 2,2-mal stärker erwärmt als im globalen Durchschnitt», lautet das Fazit in einem Bericht, der von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz erarbeitet und am Donnerstag unter der Bezeichnung «Brennpunkt Klima Schweiz» veröffentlicht wurde. (www.tagesanzeiger.ch, 9.4.26)
OBSERVER: Five Copernicus apps transforming climate and atmosphere insights From assessing heat and cold stress to exploring historical climate data and future projections or mapping methane plumes and monitoring major aerosol events, a range of user-friendly digital tools from Copernicus is delivering climate and air-quality intelligence to users worldwide. Building on data from the Copernicus Climate Change Service (C3S) and the Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS), these applications translate complex Earth Observation information into interactive maps, time series, and thematic indicators. In this Observer, we present five flagship C3S and CAMS apps which show how open data is being transformed into accessible tools, supporting understanding, risk assessment, and decision-making across sectors and regions. (www.copernicus.eu, 9.4.26)
Für kühle Köpfe und helle Räume Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint — doch was draussen willkommen ist, kann drinnen schnell zur Belastung werden. Wer im Sommer einen kühlen Kopf bewahren will, sollte seine Fenster nicht unterschätzen. Moderne Sirius-Fenstersysteme halten die Hitze draussen und lassen dennoch viel natürliches Licht hinein, ganz ohne energieintensive Klimageräte. Und das ist längst nicht alles, was die innovativen Systeme auszeichnet. (baurundschau.ch, 9.4.26)
Kommentar: Der heilige Markt Ein Land, dessen Industrie maßgeblich und dessen Mobilität erheblich vom Automobil abhängt, muss ein dauerhaft überhöhter Spritpreis zu schaffen machen Deshalb hat der Kanzler zum »Spritgipfel« ins Kanzleramt geladen. (www.jungewelt.de, 9.4.26)
Spritpreisdebatte: Krisenlösungen Marke Merz [Online-Abo] Der Kanzler plant, die horrenden Spritpreise durch Steuerbegünstigungen erträglicher zu machen. Eine Senkung der Stromsteuer würde kaum etwas bringen, während die Gestaltung der Pendlerpauschale sozial unsinnig bleibt. (www.jungewelt.de, 9.4.26)
Waldbrand bei Bahnlinie: Feuer im Puschlav ist eingedämmt – 50 Hektar Schutzwald zerstört In Brusio haben die Nachlöscharbeiten begonnen, die Rhätische Bahn kann am Freitag wieder fahren. Auch die Stromversorgung soll bald wieder stehen. (www.tagesanzeiger.ch, 9.4.26)
Aussagen zur Energiepolitik: Reiche schlägt heftige Kritik entgegen - „Schluss mit Selbsttäuschung in der Energiepolitik“, forderte die Wirtschaftsministerin in der F.A.Z. Die Erneuerbaren-Branche und Grüne, aber auch der eigene Koalitionspartner sind erbost. - (www.faz.net, 9.4.26)
2026-04-09 15:16:22 (emoticon) Neues aus der #UBAForschung: Ökologische Nachhaltigkeit gehört in die #Haushaltspolitik. Neuer Bericht im Auftrag des UBA zu #GreenBudgeting zeigt, wie wirkungs- und umweltorientierte Haushaltsführung gelingen kann: https://www.umweltbundesamt.de/themen/green-budgeting-oeffentliche-mittel-wirkung-lenken (social.bund.de, 9.4.26)
Wirksame und effiziente Förderung: Stuttgarter Klima-Innovationsfonds erfährt Interesse aus Thailand Eine thailändische Delegation besuchte Stuttgart, um den Klima-Innovationsfonds kennenzulernen. Das Programm fördert innovative Klimaschutzprojekte ergebnisbasiert und könnte Vorbild werden für den Aufbau eines nationalen Klimafonds in Thailand. (www.stuttgart.de, 9.4.26)
KOMMENTAR - Beim Klima sollte das grösste Wissenschaftsgremium der Schweiz mehr Offenheit für alle Optionen zeigen Die Akademie der Wissenschaften Schweiz vernachlässigt in einem Klimabericht Energiequellen wie Kernenergie und Geothermie. Sie sollte den Raum der Handlungsoptionen vergrössern, nicht verengen. (www.nzz.ch, 9.4.26)
Krise des Klimasystems – Die Schweiz tut zu wenig gegen den Klimawandel Eine neue Überblicksstudie zeigt, dass unser Land stärker betroffen ist als andere. Und dass es mehr tun müsste. (www.srf.ch, 9.4.26)
Artenschutz: Kaiserpinguine gelten jetzt als gefährdete Art Der Kaiserpinguin ist von der Weltnaturschutzunion als gefährdete Art eingestuft worden. Vor allem die Küken leiden demnach massiv unter dem Klimawandel. Auch der Antarktische Seebär ist nun auf der "roten Liste".[mehr] (www.tagesschau.de, 9.4.26)
Die Schweiz im Klimawandel: Rasches Handeln bietet viele Vorteile Mit einer kohärenten, vorausschauenden Klimapolitik kann die Schweiz Risiken begrenzen und gleichzeitig die Chancen einer nachhaltigen Entwicklung nutzen, national wie global, heisst es im am Donnerstag veröffentlichten Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz. Dabei bringe rasches Handeln zahlreiche Vorteile. | Die bisherigen Massnahmen im Klimaschutz und in der Klimaanpassung reichen nicht aus, um die gesetzlich verankerten Ziele zu erreichen, insbesondere im Verkehrs- und im Wärme- bzw. Gebäudebereich, schreiben die Forschenden. Auch der Finanzplatz Schweiz mit seinen grossen Kapitalmengen könnte eine Schlüsselrolle spielen und den Klimaschutz und die Klimaanpassung national wie auch global deutlich mehr unterstützen als bisher. Ein Teil der geplanten Zielerreichung der Schweiz (Halbierung der Emissionen bis 2030) beruht ausserdem auf dem Zukauf ausländischer Emissionsgutschriften. (scnat.ch, 9.4.26)
„Schwerpunkt von Leos Afrikareise wird der Friede sein“ - - Bei seiner bevorstehenden Reise nach Afrika wird Leo XIV. den Akzent vor allem auf das Thema Frieden legen. Davon ist Weronika Vogel vom katholischen Missionswerk Missio Aachen überzeugt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.4.26)
Papst-Besuch in Afrika: Fokus auf Frieden und Ressourcen - - Das Presseamt des Heiligen Stuhls hat Details zur bevorstehenden Afrika-Reise von Papst Leo XIV. vorgestellt. Vom 13. bis 23. April besucht der Pontifex Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Im Zentrum stehen laut Vatikan-Sprecher Matteo Bruni die Themen Frieden, Zusammenleben und der Beitrag der Christen zum Aufbau einer Friedenskultur. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 9.4.26)
Energiekosten: Was die Regierung gegen die hohen Spritpreise tun soll? Nichts! Preisdeckel, Tankrabatt, Senkung der Pendlerpauschale: Zig Vorschläge kursieren zur Entlastung von den gestiegenen Benzinkosten. Was wirklich hilft, ist etwas anderes. (www.sueddeutsche.de, 9.4.26)
Windkraft-Beschleunigung geht die Puste aus Der Windkraft geht in Oberösterreich der Rückenwind aus. Im Mühlviertel wurde eine Vorrangzone für Windenergie nun vom Land Oberösterreich gestrichen. Hintergrund ist, dass die Tschechen erfolgreich interveniert haben. (www.krone.at, 9.4.26)
Gericht hebt PV-Verbot wegen Sichtbarkeit auf Weil sie in der Innenstadt lebt, durfte eine St. Pöltnerin keine Photovoltaik-Anlage auf ihrem Dach installieren. Sie würde das Ortsbild stören. Die Frau kämpfte gegen das Verbot an und bekam nun vom Verfassungsgerichtshof recht – eine Entscheidung mit Signalwirkung! (www.krone.at, 9.4.26)
SPD kritisiert Reiche scharf – Ministerin ziehe Klimaziele „ins Lächerliche“ Die energiepolitische Sprecherin der SPD, Nina Scheer, weist die Kritik an der deutschen Energiewende scharf zurück, die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche diese Woche in einem Gastbeitrag der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ geäußert hatte. (www.welt.de, 9.4.26)
Weltnaturschutzunion: Kaiserpinguine gelten als "stark gefährdete Art" Wegen des Klimawandels sind immer mehr Tierarten, die auf Eis angewiesen sind, existenziell bedroht. Kaiserpinguine gelten als "stark gefährdet", genauso wie Seebären. (www.zeit.de, 9.4.26)
SPD kritisiert Reiche scharf – Sie würde Klimaziele „ins Lächerliche“ ziehen Angriff aus der SPD auf Katherina Reiche: Nina Scheer wirft der CDU-Ministerin vor, zentrale Fakten zu Stromkosten und Netzentgelten zu verschweigen. Zugleich beklagt sie ausbleibende Gesetzentwürfe für Industriestrompreis und effizientere Netznutzung. (www.welt.de, 9.4.26)
Nach Volksentscheid: Kann Hamburg bis 2040 klimaneutral werden? - Die Hansestadt kommt bei der Reduzierung von Emissionen nur teilweise voran. Für den Fall eines Scheiterns zeigt man vorsorglich auf Berlin. - (www.faz.net, 9.4.26)
Debatte über Energiewende: Was Ministerin Reiche unterschlägt, verschweigt und unterlässt - Die SPD-Abgeordnete Nina Scheer weist die Kritik, die Wirtschaftsministerin Reiche in der F.A.Z. an der Energiewende geäußert hat, scharf zurück. Reiche ziehe die deutschen Klimaziele „ins Lächerliche“, kenne Fakten nicht und verzögere Gesetzesvorlagen. - (www.faz.net, 9.4.26)
Bester WordPress-Host im Jahr 2026: Umfassender Vergleich • Infomaniak Warum erstellen wir einen Vergleich der besten WordPress-Hoster? Als Hoster kennen wir die verzerrte Realität dieser Branche. Wer nach „bester WordPress-Hoster“ sucht, landet in einer Endlosschleife von Vergleichen, die direkt von den darin gelisteten Unternehmen bezahlt werden. Die Summen sind erheblich — besonders für einen Platz in den Top 3. Wir haben diesen Vergleich erstellt, um alle wichtigen Anbieter im WordPress-Hosting zu berücksichtigen. Dabei haben wir Kriterien einbezogen, die in gesponserten Rankings üblicherweise fehlen. Natürlich sind wir vom unseren eigenen WordPress-Hosting überzeugt — aber dieser Vergleich basiert in erster Linie auf Fakten. Urteilen Sie selbst (news.infomaniak.com, 9.4.26)
Berliner Energietage 2026: Forum für die Kommunale Wärmeplanung - Die kommunale Wärmeplanung ist auch in diesem Jahr eines der großen Themen auf den Berliner Energietagen 2026. Bei beiden Online- und Präsenz-Ausgaben stellen Verbände, Ministerien, Organisationen und Unternehmen ihre Themen und Projekte vor. Die Großstädte sind in diesem Jahr mit ihrer kommunalen Wärmeplanung auf der Zielgeraden. Auch viele kleinere Städte befinden sich schon im Übergang zur Umsetzung ihrer Planungen in die Praxis. In Vorträgen und Diskussionen spielt sie aber nochmals eine bedeutende Rolle. - - - - Für diesen Beitrag habe ich alle Einzelveranstaltungen zur kommunalen Wärmeplanung im Programm der Energietage 2026 übersichtlich zusammengestellt. - - - - Berliner Energietage 2026 - - - - Die Berliner Energietage sind keine rein lokale Veranstaltung, sie verstehen sich als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland. Unterschiedliche Institutionen aus den Bereichen Energie, Bauen, Wohnen, Klimaschutz und Umwelt sind Mitveranstalter der einzelnen Veranstaltungen, Vorträge und Workshops. Dazu gehören mehrere Bundesministerien, zahlreiche Dach-, Bundes- und Umweltverbände relevanter Branchen, Energiedienstleister und Unternehmen, Wissenschafts- und öffentliche Einrichtungen. - - - - In diesem >| (www.energynet.de, 9.4.26)
Schneller bauen dank Netzexpress?: Ob Stromleitung oder Seilbahn: Möge die beste Variante gewinnen! Der Bundesrat will die Errichtung von Infrastruktur beschleunigen. Doch es wäre falsch, auf sorgfältige Variantenprüfungen zu verzichten. (www.tagesanzeiger.ch, 9.4.26)
Einflussnahme Fossilkonzern (KKR): Kauf von Beratungsfirma (FGS), welche dann die Regierung (BMWE) berät. Regierungsmitglied (BM Reiche) stimmt dann die Bevölkerung auf einen Anti-Energiewendekurs ein — als journalistischer Gastbeitrag getarnt (FAZ). | Danke, Prof. Stöcker für diese Recherche. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 9.4.26)
Kopernikus Babbel Bubble: Energiewende-Dialoge gehen weiter! Was ist bunt, voller Luft und lädt zum Babbeln ein? – Genau! Die Kopernikus Babbel Bubble. Der Dialograum für die Energiewende ist wieder auf Tour und macht unter anderem Halt in Potsdam und Kiel. (ariadneprojekt.de, 9.4.26)
Tempo 30 steckt im kommunalen Flickenteppich fest Mit Tempo 30 als gesetzlicher Regelgeschwindigkeit innerorts könnten Kommunen die Straßen sicherer, die Luft sauberer und die Orte lebenswerter machen. Die Reformschritte im Straßenverkehrsrecht des Bundes sind bisher zu klein. - (klimareporter.de, 9.4.26)
Was wir noch heute von Darwins Erzählkunst lernen können Charles Darwin präsentierte 1859 seine Evolutionstheorie in einem geschickt formulierten Werk. «On the Origin of Species» bleibt ein Lehrstück meisterlicher Wissenschaftskommunikation. (www.nzz.ch, 9.4.26)
Klimawandel bedroht UNESCO-Welterbe weltweit Hitze, Dürren und steigende Meeresspiegel setzen UNESCO-Welterbestätten weltweit unter Druck. Einzigartige Kulturgüter wie die Chinesische Mauer oder die Osterinsel-Statuen drohen durch den Klimawandel zu zerfallen. (www.dw.com, 9.4.26)
Milliardeninvestitionen in Bahn, Bus und Fahrradwege: Frankreich will den öffentlichen Nahverkehr massiv ausbauen Bisher wurde der Nahverkehr in Frankreichs regionalen Zentren eher vernachlässigt. Nun soll er konsequent modernisiert werden. Das Ziel: mehr autofreie Mobilität. (www.nzz.ch, 9.4.26)
Wortwahl in Bewerbungen: Mit Sprache gegen den Fachkräftemangel - Ökonomen haben untersucht, wie die Wortwahl in Stellenanzeigen die Zahl der Bewerbungen beeinflusst. Dabei zeigten sich auch Unterschiede zwischen Berufsanfängern und erfahrenen Fachkräften. - (www.faz.net, 9.4.26)
Solarparks landwirtschaftlich nutzen PV-Freiflächen bieten Schutz für Schafe, fördern die Biodiversität und regenerieren Böden. Die Flächen können dabei häufig auch landwirtschaftlich genutzt werden. Bisher erschweren jedoch rechtliche Hürden die Mehrfachnutzung. (www.energiezukunft.eu, 9.4.26)
Kammerlander erlebte Everest ohne Menschenmassen! Vor 30 Jahren schrieb Hans Kammerlander Alpingeschichte: Mit seiner Rekordbesteigung des Mount Everest setzte der Südtiroler Ausnahmebergsteiger einen Meilenstein im Alpinismus. Die „Bergkrone“ traf die Bergsteiger-Legende in seiner Heimat Südtirol. (www.krone.at, 9.4.26)
Bauturbo und Wohnungskrise: Wollen wir wirklich in solchen Häusern wohnen? - Der „Bau-Turbo“ und eine staatliche Wohnungsgesellschaft sollen die Wohnungsnot lösen. Aber das, was gebaut wird, ist teurer und trostloser als je zuvor. Was muss passieren, um Städte wieder bezahlbar, lebenswert und schön zu machen? - (www.faz.net, 9.4.26)
Marathonmythen im Check: Wann Laufen dem Hirn und dem Herzen tatsächlich schadet Über kaum eine andere Sportart kursieren so viele Gerüchte wie über den Laufsport. Unser Faktencheck zeigt, was wirklich stimmt. (www.tagesanzeiger.ch, 9.4.26)
INTERVIEW - «Mit dem Klimawandel hat die Lawinensituation dieses Winters nichts zu tun» In den Alpen kamen diesen Winter ungewöhnlich viele Schneesportler ums Leben. Grund sei das sogenannte Altschneeproblem, sagt Jürg Schweizer, Leiter des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung. Man könne von Glück reden, dass es nicht noch mehr Opfer gegeben habe. (www.nzz.ch, 9.4.26)
Brandkatastrophe in Crans-Montana: Ist der Kanton Wallis mitverantwortlich? Neben den Barbetreibern und Gemeindeverantwortlichen könnten nun auch kantonale Beamte unter Druck geraten. (www.nzz.ch, 9.4.26)
PODCAST «NZZ MACHTSPIEL» - Wie geht grüne Wirtschaftspolitik nach Habeck, Katharina Beck? Die Grünen richten nach dem Ampeldesaster ihre Wirtschaftspolitik unter Mithilfe von Unternehmern neu aus. Führend dabei: Katharina Beck, finanzpolitische Sprecherin der Partei. Im NZZ-Podcast «Machtspiel» sagt sie: «Wir müssen souverän für unsere Energie sorgen können.» (www.nzz.ch, 9.4.26)
Orbán-Kenner Szalai: „Wahl wird deutlich knapper“ Kurz vor der richtungsweisenden Wahl in Ungarn eine neuen Folge „Message, Macht, Medien“: krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann trifft in Budapest einen Mann, der im Zentrum der ungarischen Politik, Bildung und Medien steht – und sich selbst nicht als Strippenzieher sehen will. Zoltán Szalai, Orbáns Medien-Mastermind und Publizist erklärt, warum er am Sonntag einen weiteren Fidesz-Sieg erwartet. (www.krone.at, 9.4.26)
„Sie fühlen sich echt an“: KI-Experten erklären, wie politische Deepfakes funktionieren KI-generierte Avatare sollen schnelles Geld bringen, sie lassen sich aber auch für politische Propaganda einsetzen. „Jessica Foster“ zum Beispiel trägt Militäruniform zu High Heels und tritt mit Donald Trump auf Content-Creator erstellen nicht nur gefälschte Bilder und Videos von Prominenten, sie erfinden auch „ganz gewöhnliche“ Personen und setzen diese in militärischen Kontexten ein. KI-Forschern zufolge lässt sich damit Geld verdienen und effektiv Propaganda betreiben. Einige dieser Online-Avatare sind sexualisierte Darstellungen von Frauen in Tarnkleidung, die ein großes Publikum erreichen und dazu beigetragen haben, ein idealisiertes Bild von Politikern wie Donald Trump zu zeichnen. Das funktioniere selbst dann, wenn die Betrachter wissen, dass die Inhalte nicht real sind, so die Experten.„Viele Menschen empfinden, dass sich diese Bilder, Videos und die darin enthaltenen Geschichten wahr anfühlen“, sagt Daniel Schiff, Juniorprofessor fLesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag. (www.freitag.de, 9.4.26)
NASA’s Artemis II moon mission is focusing on its return to Earth The Artemis II spacecraft is due to splashdown on April 10, and NASA officials and the astronauts on board are gearing up for that return (www.scientificamerican.com, 9.4.26)
The year so far: hottest and driest in U.S. history After a season-defying March heat wave pushed things into overdrive, it's an open question — and a crucial one — how soon more generous moisture might arrive. (yaleclimateconnections.org, 8.4.26)
Wasserstoff-Faktencheck: Wo sich der Einsatz lohnt – und wo nicht Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energiewende. Doch wie realistisch sind die Erwartungen? Das Fraunhofer ISI hat über 100 Quellen ausgewertet und einen Faktencheck veröffentlicht, der die wichtigsten Mythen aufdröselt und Tatsachen zusammenfasst. | Die öffentliche Wasserstoff-Debatte weckt oft enorme Erwartungen. Doch die technologische und wirtschaftliche Realität hinkt den politischen Ambitionen hinterher. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einem Meta-Faktencheck über 100 Quellen ausgewertet, um Klarheit zu schaffen. Das Papier liefert damit eine sachliche Basis für die hitzige Debatte. | Experten bezeichnen Wasserstoff aufgrund seiner Kostbarkeit und des hohen Produktionsaufwands häufig als „Champagner unter den Energieträgern“. Die Fraunhofer-Studie empfiehlt deshalb einen gezielten Einsatz dort, wo keine effizienteren Alternativen existieren. (www.basicthinking.de, 8.4.26)
Keine Rendite mit der Miete: Mietenpolitischer Totalausfall [Online-Abo] Mietenpolitischer Totalausfall: BSW beklagt steigende Wohnarmut – immer höhere Kosten für Wohnungen in Großstädten. Mieterorganisationen fordern wirksame Marktregulierung. (www.jungewelt.de, 8.4.26)
Ein rares Ereignis: Die Zürcher Freisinnigen stellen sich gegen den Hauseigentümerverband Die FDP-Delegierten lehnen eine Initiative aus den eigenen Kreisen ab – obwohl damit Eigentumswohnungen gefördert würden. (www.nzz.ch, 8.4.26)
Plug & Play PV-Anlagen in der Schweiz: BFH-Studie zeigt enormes Potenzial und neue Regeln Die Berner Fachhochschule (BFH) hat zusammen mit Electrosuisse, Meteotest und dem VSEK einen umfangreichen Forschungsbericht zu Plug & Play Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht. Als jemand der seit Jahren eine eigene PV-Anlage betreibt und das Thema Solarenergie hier im Blog regelmässig aufgreift, finde ich die Ergebnisse enorm spannend. Denn Balkonkraftwerke und steckbare PV-Systeme werden auch in der Schweiz immer beliebter — und die Studie liefert erstmals harte Zahlen zum Potenzial und klare Aussagen zur Sicherheit. (technikblog.ch, 8.4.26)
Artemis 2: Rückkehr von Mondmission gilt als heikelste Phase Die Rückkehr der bemannten Mondmission «Artemis 2» gilt laut dem ehemaligen Schweizer Astronauten Claude Nicollier als kritischste Phase des Fluges. (www.watson.ch, 8.4.26)
Stromdilemma: Europas KI-Träume stoßen an Grenzen Europa will im globalen KI-Wettlauf vorne mitmischen, doch der Strom könnte knapp werden. Rechenzentren verschlingen immer mehr Energie und gefährden Klimaziele, Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit. | Mit dem geplanten „AI Continent Action Plan“ sollen Europas Rechenzentren massiv ausgebaut werden, um digitale Innovationen voranzutreiben. Doch der steigende Energiebedarf könnte die Stromnetze stark belasten. Forschende des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) warnen vor einem regelrechten Trilemma für den Kontinent. | IfW-Kiel-Expertin Matilde Ciani warnt: “KI-Politik darf nicht von Energiepolitik getrennt werden. Europa plant ehrgeizige digitale Infrastruktur, ohne sicherzustellen, dass das Stromsystem dies auch tragen kann.” In ihrem aktuellen Policy Brief rechnet sie vor, dass die Verdopplung der Rechenzentrumskapazitäten bis 2030 zwischen 98,5 und 168 Terawattstunden Strom verschlingen könnte. (www.it-daily.net, 8.4.26)
Belasten steigende CO2-Konzentrationen unseren Körper? Eine repräsentative Erhebung belegt eine Veränderung der Blutwerte in den letzten 20 Jahren. Zwei Forscher halten den CO2-Anstieg für eine mögliche Erklärung und warnen vor einer giftigen Atmosphäre in 50 Jahren. Eine umstrittene These. | Ob von höheren CO2-Konzentrationen eine Gesundheitsgefahr ausgeht, ist wissenschaftlich umstritten. Lange galt CO2 erst ab extremen Werten, mehrere zehntausend ppm, als potenziell gefährlich. Neuere Erkenntnisse zeigen ein anderes Bild. | Schon kurzzeitige CO2-Konzentrationen über 1.000 ppm — ein Wert, der heute in vielen Innenräumen überschritten wird — hätte zum Beispiel kognitive Leistungseinbußen wie Konzentrationsprobleme zur Folge, sagt Susanne Koch, Fachärztin mit Spezialisierung in klinischer Neurophysiologie an der Charité. Das sei mittlerweile gut belegt. | Laut einer Übersichtsstudie aus dem Jahr 2018 gibt es zudem "vorläufige Hinweise", dass ab 1.000 ppm das Risiko für Osteoporose, Entzündungen und weiteres steigt. (klimareporter.de, 8.4.26)
8 neue Forschungsergebnisse zum Thema Klima und Klimawandel Im April 2026 blickt die Besatzung der Artemis-II-Mission zum ersten Mal seit über 50 Jahren wieder aus der Ferne des Weltraums auf die Erde. Die Aufnahmen zeigen eine atemberaubend schöne Welt: tiefblaue Ozeane, wirbelnde Wolken, grüne Polarlichtschleier über den Kontinenten. Doch während viele Menschen gebannt auf dieses Bild unseres Planeten blicken, leidet die Erde unter unserem Verhalten. | 1. Die globale Erwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt | 2. Hitzewellen in Nord- und Mitteleuropa werden extremer und unberechenbarer | 3. Hochaufgelöste Ozeanmodelle verbessern die Vorhersage europäischer Hitzesommer | 4. Klimawandel lässt globale Anbauflächen für wichtige Nutzpflanzen schrumpfen | 5. Klimapolitik wirkt: Ambitionierte Massnahmen reduzieren CO2-Emissionen | 6. Klimawandel fördert soziale Isolation und belastet die psychische Gesundheit | 7. Erfolgreiche Klimapolitik braucht Akzeptanz — Verbote können grüne Werte untergraben | 8. Klimaschäden neu bewertet (naturschutz.ch, 8.4.26)
The future of coral reefs lies in human intervention Current efforts to help coral evolve heat tolerance are moving too slowly to outrun global warming. Scientists propose a moon-shot level research program to engineer evolution. (www.anthropocenemagazine.org, 8.4.26)
Wettlauf im All? Übernehmt lieber Verantwortung für die Probleme auf der Erde Die Umrundung des Mondes wird als großer Erfolg verkauft. Dabei ist der Ausflug in den Kosmos nur ein überteuerter Irrweg. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht genug echte Probleme (www.freitag.de, 8.4.26)
Den Aufwand für Bürokratie digital vereinfachen Wer eine Photovoltaikanlage bauen will, muss sich durch einen bürokratischen Dschungel kämpfen, der nur schwer zu durchblicken ist und der Projekte verteuern und verzögern kann. Seit einigen Jahren versucht Swissolar mit digitalen Hilfestellungen — dem «ElektroForm solar» — Solarteure bei der Handhabung der Bürokratie zu entlasten. Immer mehr gibt es auch private Anbieter, welche mit neuen Softwarelösungen Solarprojekte begleiten wollen. | Bemühungen zur Vereinfachung der Bürokratie gibt es schon seit Jahren. Swissolar versucht seit 2021 mit «ElektroForm solar» einen Weg durch diesen Dschungel zu bahnen. Allerdings gibt es auch beim «ElektroForm solar» noch Lücken und nicht alle Schnittstellen sind vorhanden. Firmen, welche die Administration von Solarprojekten mittels der Digitalisierung noch weiter vereinfachen, wollen diese Lücken schliessen. Ein Beispiel dafür ist die Solarstream AG aus Rotkreuz. (www.sses.ch, 8.4.26)
How energy codes shape comfort and costs at home Eric Fowler of Fresh Energy in Minnesota says stronger standards can lower bills and improve safety during outages. (yaleclimateconnections.org, 8.4.26)
Publikation/KURZPAPIER Sicherheit – nachhaltig und integriert Die von Krisen und Umbrüchen geprägte Weltlage erfordert es, über neue Sicherheitsstrategien nachzudenken. Der WBGU plädiert für eine vieldimensionale Sicherheitsarchitektur, die auch Umwelt, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Informationsintegrität, technologische Souveränität und internationale Kooperation als Stützpfeiler einbezieht. | Der WBGU empfiehlt daher dringend, das Konzept der ‚Integrierten Sicherheit‘ der Bundesregierung beizubehalten und es mit allen seinen sicherheitsrelevanten Dimensionen umzusetzen. Um die militärische Sicherheitsdebatte zu ergänzen und die strategische und partnerschaftliche internationale Zusammenarbeit auszubauen, präsentiert der Beirat in seiner Lagebeurteilung konkrete Handlungsempfehlungen. Die Empfehlungen sind exemplarisch und nicht abschließend. Sie werden in den kommenden Monaten durch Teilgutachten ergänzt, konkretisiert und begründet. Wir wollen auf diese Weise eine Grundlage für Diskussionen anbieten, (www.wbgu.de, 8.4.26)
Aufwertungsmassnahmen beim Parkplatz Friedhof Uetliberg Die Bushaltestelle «Friedhof Uetliberg» soll hindernisfrei ausgebaut werden. Das Vorhaben umfasst die Erhöhung der Haltekante und die Erstellung einer neuen Wartehalle. Zur Hitzeminderung werden zudem Bäume gepflanzt und der Platz begrünt. Der Stadtrat hat für die Massnahmen einmalige Ausgaben von 2,17 Millionen Franken bewilligt. | Die Stadt plant den hindernisfreien Ausbau der Bushaltestelle «Friedhof Uetliberg» der Buslinie 73. Damit die Reisenden einen einfachen Zugang zum Bus haben, soll die Haltekante erhöht werden. Weiter soll die alte Möblierung der Haltestelle erneuert und eine neue Wartehalle erstellt werden. | Aufgrund der sehr geringen Auslastung werden 63 der 128 bestehenden Parkplätze sowie alle 3 bestehenden Car-Parkplätze aufgehoben. Der durch den Parkplatzabbau gewonnene Raum wird entsiegelt und begrünt. Zu den bestehenden 51 Bäumen werden 3 weitere Bäume gepflanzt und die bestehenden Grünflächen werden erweitert. (www.stadt-zuerich.ch, 8.4.26)
Stadtrat schafft planerische Grundlage für Schulanlage Höckler in der Manegg Der Stadtrat hat den privaten ergänzenden Gestaltungsplan «Schulanlage Höckler» beschlossen und damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer neuen Schulanlage in der Manegg geschaffen. Damit rückt die Umsetzung des Projekts näher. Die neue Schule soll den Schulraumbedarf im stark wachsenden Quartier decken. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2032 geplant. (www.stadt-zuerich.ch, 8.4.26)
Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt Der Bundestag hat einen Antrag auf 320 Euro Klimageld pro Person abgelehnt. Dabei steht die Zahlung sogar im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Statt auf eine direkte Entlastung setzt die Regierung stattdessen auf Stromsteuersenkungen und Netzentgelte, die bei vielen Haushalten erst verzögert ankommen. | Die ursprüngliche Idee des Klimageldes war es, Kohlenstoffdioxid-Einsparungen zu belohnen. Wer weniger des Treibhausgases verursacht, muss etwa weniger Abgaben in Form des sogenannten CO2-Preises zahlen, der unter anderem auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel erhoben wird. Das Konzept des Klimageldes sieht vor, dass alle den gleichen Geldbetrag als Ausgleich erhalten. Heißt konkret: Es sollte eine Umverteilung stattfinden. Menschen mit geringerem Einkommen, deren Verhalten im Alltag oftmals weniger klimaschädlich ist, würden davon profitieren. (www.basicthinking.de, 8.4.26)
Biogas statt Erdgaskraftwerke: Die Haydauer Erklärung Am 28. März verabschiedeten die sogenannten „Flexperten“ die Haydauer Erklärung, die klar beschreibt, wie stark die Flexibilisierung bestehender und neuer Biogasanlagen Erdgaskraftwerke ersetzen kann. | Die Flexperten sind ein Netzwerk innovativer Biogasanlagenbetreiber, die ihre Anlagen bereits vorbildlich flexibilisiert haben. Das bedeutet, dass sie ihre Leistung zur Stromerzeugung meist verdreifacht haben und ihre Biogasanlagen nun überwiegend im Winter betreiben, wenn der Wärmebedarf hoch ist. Im Sommer werden die Anlagen abgeschaltet. Dadurch schaffen sie im Netz mehr Platz für Solarstromeinspeisung, während sie im Winter den schwachen Solarstrom ausgleichen. So schaffen wir in Deutschland die notwendige Flexibilisierung — ohne viel teurere Erdgaskraftwerke, die zudem das Erdgas von autokratischen und unsicheren Regimen beziehen müssten. (hans-josef-fell.de, 8.4.26)
Wenn Fälschungen Politik machen KI-generierte Inhalte überfluten das Internet und werden immer hemmungsloser von Rechtspopulisten instrumentalisiert. Ein aktuelles Buch gibt Aufschluss über die neue «Memokratie». | Eine Regierung, die schrille Videos postet, mit Memes argumentiert und diese auf eine Stufe mit politischen Handlungen stellt: Genau um solche Phänomene geht es in einem soeben erschienenen Buch [«Memokratie»] des Medientheoretikers und Kunsthistorikers Wolfgang Ullrich. Der Untertitel macht noch einmal deutlicher, worum es geht: um «Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik». | Ullrich schliesst an zahlreiche Beiträge zur Digitalkultur der letzten Jahre an. Seine Analyse ist erhellend — auch wenn die begriffliche Schärfe mitunter hinter den starken Beispielen zurückbleibt. | Mit der pointierten Begriffsprägung «Memokratie» bezeichnet Ullrich eine Übergangsform zwischen Demokratie und Autokratie, in der politische Debatten durch digitale Agitation begleitet und dadurch untergraben werden. (www.republik.ch, 8.4.26)
Händels schönstes Oratorium Georg Friedrich Händel (1685-1759) hatte ein langes und reiches Leben in Deutschland, in Italien, vor allem auch in England. Er feierte grösste Erfolge als Opern- und Oratorienkomponist, ebenso als Schöpfer herrlichster Instrumentalmusik, vor allem für Orgel, Cembalo und Orchester. | Das Oratorium «L'Allegro, il Pensieroso ed il Moderato — Der Fröhliche, der Gedankenvolle und der Massvolle» entstand nach einem Libretto von Charles Jennins nach einem Text von John Milton aus dem Jahr 1632. Die Uraufführung von Händels Werk fand 1740 im Lincoln's Inn Fields Theatre in London statt. | Der Fröhliche geniesst den Tag in in der Natur, freut sich am Sonnenlicht, am Bauern- und Hirtenleben. Der Gedankenvolle, Nachdenkliche und Schwermütige neigt zu Kontemplation und will seine Zeit in der Stille der Nacht verbringen oder in einem Kloster und dem Gesang der Nachtigall lauschen. Der Massvolle will zwischen den Extremen vermitteln, Balance halten. (www.journal21.ch, 8.4.26)
„Wir werden die Folgen viele Monate spüren – wenn nicht Jahre“, warnt der Chef der Energieagentur Die für die Weltwirtschaft kritische Straße von Hormus ist wieder geöffnet – vorerst. Für den IEA-Chefökonom Birol eine „erfreuliche Nachricht“, wenngleich die Folgen womöglich noch Jahre spürbar sein werden. Gerade Europa drohe eine Energiekrise. (www.welt.de, 8.4.26)
Rhein-Main-Feierabendbriefing: Deutlicher Einbruch auf dem Frankfurter Büromarkt - Der Frankfurter Büromarkt befindet sich im Tief und im Rheingau-Taunus-Kreis läuft ein Pilotprojekt, um Stromkosten zu senken. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region. - (www.faz.net, 8.4.26)
Künstliche Beleuchtung: Künstliches Licht auf der Erde nimmt zu Eine Studie zeigt, dass es nachts immer heller wird auf der Erde. In Asien nimmt die künstliche Beleuchtung besonders stark zu, in Teilen Europas geht sie dagegen zurück. (www.zeit.de, 8.4.26)
Trotz Feuerpause in der Strasse von Hormuz: Der Weg zur Normalität für Schiffsverkehr und Energiemärkte wird lang sein Am Persischen Golf sollen die Waffen schweigen. Wie viel Zeit braucht die Normalisierung der Erdöl- und Erdgasversorgung und der Lieferketten? Antworten zu wichtigen Fragen. (www.nzz.ch, 8.4.26)
Internationale Energieagentur: „Wir werden die Folgen viele Monate spüren, wenn nicht Jahre“ Auch wenn sich die Lage in Nahost kurzfristig beruhigt hat, wird die Energiekrise lange nachwirken, warnt IEA-Chef Fatih Birol. Ein Tempolimit auf Autobahnen ist für ihn auch in Deutschland denkbar – und den Atomausstieg hält er für einen historischen Fehler. (www.sueddeutsche.de, 8.4.26)
Spritpreise: Darüber diskutieren Union und SPD Deutschlands Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat Wirtschaft und Gewerkschaft für Freitag zu einem Energiepreis-Gipfel eingeladen. Er wirbt unter anderem für eine Mobilitätsprämie, die durch eine Übergewinnsteuer auf Energiekonzerne finanziert werden könnte, und einen flexiblen Preisdeckel für Sprit. (www.krone.at, 8.4.26)
CachyOS: das Turbo-Linux > Mit CachyOS hat eine neue Linux-Distribution die Distrowatch-Charts gestürmt, die vor Kurzem noch kaum jemand kannte. Sie hat sogar den bisherigen Platzhirsch Linux Mint vom Thron gestossen. Was macht CachyOS so besonders? | Die Entwickler legen nicht nur grössten Wert auf Geschwindigkeit und Performance, sondern auch auf eine einfache Benutzbarkeit ihres Systems. Sie haben zahlreiche Optimierungen am Kernel (dem Herz des Betriebssystems) und anderen Paketen vorgenommen und sie gezielt an die Fähigkeiten moderner Prozessoren angepasst. Allerdings geht das teils auf Kosten älterer Hardware. Ausserdem haben sie unter anderem eine eigene Software zur Hardware-Erkennung programmiert, die automatisch die besten Treiber und Optimierungen für das jeweilige System einrichtet. Das geht so weit, dass sie spezielle Repositories (digitale Lager) mit an die Hardware angepassten Anwendungen anbieten, aus denen CachyOS seine Software bezieht. (www.pctipp.ch, 8.4.26)
Deutschlands Energiepolitik: Deutschland macht Energiewende, China Energieerweiterung - Während Gas noch in großen Mengen in vielen Ländern verfügbar ist, sind die Tage des Erdöls gezählt. China hat das – anders als Deutschland – längst erkannt. - (www.faz.net, 8.4.26)
14 Millionen Besucher: Wüst verspricht ein Olympia der Superlative in NRW - Ein breites Bündnis will Olympia nach NRW holen und verspricht einen Schub für die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und kurze Wege. Doch zunächst müssen die Wahlberechtigten der Bewerbung zustimmen. - (www.faz.net, 8.4.26)
Chaos am Automarkt: Der Schlag - Rund um das Elektroauto brechen Pläne zusammen. Milliarden gehen verloren. (Politischer) Wunsch und Wirklichkeit fallen auseinander. Wann dreht die Stimmung? - (www.faz.net, 8.4.26)
Werbeikone Jean-Remy von Matt – «Geiz ist geil»-Schöpfer: «Jeder ist von Geburt an kreativ» Er ist einer der bekanntesten Werber des deutschsprachigen Raums. Jetzt plädiert Jean-Remy von Matt für mehr Ungehorsam. (www.srf.ch, 8.4.26)
Leos Besuch in Spanien: Wer eine Million gibt, darf den Papst privat treffen - Die katholische Kirche sammelt für den Besuch des Papstes in Spanien. Einen Händedruck mit Leo bekommt, wer 500.000 Euro spendet. Mit der Aktion will die Kirche Proteste vermeiden. - (www.faz.net, 8.4.26)
Erneuerbare Energie: Bülach bietet neu unabhängige Solarberatungen an Für 150 Franken erhalten Hauseigentümer eine Fachberatung inklusive Begehung vor Ort. Die Stadt testet das Angebot während zwei Jahren. (www.tagesanzeiger.ch, 8.4.26)
Nachtspeicheröfen: So sollen alte Heizungen Stromkosten senken - Ein Pilotprojekt im Rheingau-Taunus-Kreis will Strom dann nutzen, wenn er reichlich vorhanden und vor allem billig ist. Hier kommt eine Technik zum Zug, die lange als veraltet galt. - (www.faz.net, 8.4.26)
Ein Jahr in Rom: Freiwilligendienst in der „Anima" - - Clara Offermann leistet in diesem Studienjahr einen Freiwilligendienst in der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Rom. Als Ministrantin, Kantorin und Helferin an allen Ecken und Enden bringt sie sich dabei bis Juli im Gemeindeleben ein - und lernt so die ewige Stadt noch einmal ganz anders kennen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 8.4.26)
Technik: Kommt das Elektroauto, das in fünf Minuten geladen ist? E-Auto-Hersteller wollen die Ladezeiten auf wenige Minuten verkürzen. Schon bald sollen Modelle mit neuer Batterietechnik auf den Markt kommen. Eine Hürde bleibt aber bestehen. (www.sueddeutsche.de, 8.4.26)
Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen treiben Hitze-Dürre-Extreme an und verstärken die Klimarisiken für Länder mit niedrigem Einkommen Neue Studie zeigt, dass kombinierte Hitze-Dürre-Ereignisse künftig häufiger auftreten werden und vor allem Länder treffen, die vergleichsweise wenig zum Klimawandel beitragen.v | Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verstärken den Klimawandel und seine Auswirkungen — da ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft einig. Eine Folge davon ist, dass Extremereignisse wie Hitze und Dürren immer häufiger und intensiver werden. Eine neue Studie von Forschenden des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters zeigt, dass vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen der Haupttreiber kombinierter Hitze-Dürre-Extreme sind. Die Studie unterstreicht auch Klimaungleichheiten: Länder mit niedrigem Einkommen sind einem unverhältnismäßig hohen Risiko solcher Extremlagen ausgesetzt, obwohl sie relativ wenig zu den globalen Emissionen beitragen. (www.awi.de, 8.4.26)
Klimapolitik sozial vorausschauend gestalten ein Gastbeitrag von Torben Fischer, Philip Rathgeb, Leonce Röth, Maike Wittmann | Vorausschauende Klimasozialpolitik erkennt soziale Belastungen frühzeitig und bezieht sie systematisch in Politikgestaltung und Kommunikation ein. Sie ist ein Gegenentwurf zu regressiver Klimapolitik, die soziale Ängste gegen Klimaschutz in Stellung bringt, ohne sie aufzulösen — wie jetzt wieder in der Debatte um das neue Gebäudegesetz. | Schwachstellen im Gebäudegesetz | Sozial unausgewogene Förderlogik | Mangelhafte Zielgruppen-Kommunikation | Instrumentalisierung statt Lösungen | Gestalten statt Reagieren | Vorausschauende Politikgestaltung | Vorausschauende politische Kommunikation (klimareporter.de, 8.4.26)
Die Wahrheit: Drohnen gegen Temposünder In der Benzinpreiskrise gehen die Behörden neue Wege, Tempolimits auf deutschen Straßen durchzusetzen. mehr... (taz.de, 8.4.26)
Bilder aus dem Bavonatal – Ein Tal im Schatten des Winters Wenn der Winter das Bavonatal stilllegt, bleiben nur wenige. Eine von ihnen hat diese Monate fotografisch festgehalten. (www.srf.ch, 8.4.26)
Das psychologische Fundament einer stabilen Demokratie Freie, demokratische Gesellschaften beruhen nicht nur auf Institutionen. Ihre Stabilität hängt auch davon ab, ob Menschen Sicherheit, Zugehörigkeit, Anerkennung und Sinn erfahren und ihre Zukunft noch als kontrollierbar und gestaltbar wahrnehmen können. | Gastkommentar Sefik Tagay, Professor für Psychologie an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln. (www.nzz.ch, 8.4.26)
Die Schweiz braucht ein Technologiedepartement: warum es dringend nötig ist Zentrale Technologieaufgaben des Bundes — Informatik, Information, Cybersicherheit, Digitalisierung, Dateninfrastruktur und KI — sollten unter einem Dach gebündelt werden. Es braucht für diese Schlüsseltechnologien eine klare Verantwortlichkeit in einem eigenständigen Departement. | Marcel Salathé und Hannes Gassert sind Mitgründer des Vereins CH++, der sich für technologische und wissenschaftliche Kompetenzen von Politik, Behörden und Gesellschaft einsetzt; Salathé ist Professor an der EPFL, Gassert ist Unternehmer. (www.nzz.ch, 8.4.26)
Spionage in der Schweiz: So schützen sich die Unternehmen Insbesondere russische Spione haben es mit Blick auf mögliche Sabotageakte auf kritische Infrastrukturen abgesehen. (www.watson.ch, 8.4.26)
Wie Unternehmen Bots stoppen, ohne echte Nutzer zu verlieren Automatisierter Traffic ist längst kein technisches Randthema mehr. Nach aktuellen Analysen macht automatisierter Datenverkehr bereits rund ein Viertel aller Webanfragen aus. Besonders relevant ist dabei der Anteil schädlicher Bots, der weiter zunimmt. | Für Unternehmen ist diese Entwicklung mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Automatisierte Angriffe wie Account Takeover, Credential Stuffing oder das systematische Auslesen von Preis- und Produktinformationen greifen direkt in zentrale Geschäftsprozesse ein. Neben Sicherheitsvorfällen entstehen dabei häufig Umsatzverluste, erhöhte Infrastrukturkosten und langfristige Vertrauensschäden bei Kunden. Bot-Abwehr ist damit nicht mehr allein eine Aufgabe der IT-Sicherheit, sondern ein Faktor mit direktem Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität digitaler Geschäftsmodelle. | Gleichzeitig geraten viele Organisationen in einen Zielkonflikt. Klassische Schutzmechanismen wie CAPTCHAs, (www.it-daily.net, 8.4.26)
Batterie-Recycling auf neuem Level Drei Jahre lang hat ein Konsortium rund um den Anlagenbauer Fill Antriebsbatterien zerlegt, analysiert und Verfahren simuliert. Am internationalen Tag des Recyclings, am 18. März, präsentierte das Innviertler Unternehmen das Ergebnis: ein modulares Zerlegekonzept inklusive Risikobewertung und wirtschaftlichen Betrachtungen. Der Automobil-Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria hat das Projekt initiiert und begleitet. (www.biz-up.at, 8.4.26)
Gedenken und Erinnern – Liturgie feiern als Verbundenheit Beerdigungsfeiern brauchen eine besondere Sorgfalt. Kerstin Rödiger plädiert für mehr Verantwortung bei der Gestaltung dieser Liturgien. (www.feinschwarz.net, 8.4.26)
Ratgeber Wärmepumpe: Sehr empfehlenswert, nicht nur für Verbraucher - - - Was beleuchtet der Ratgeber?Der „Ratgeber Wärmepumpe“ der Verbraucherzentrale NRW beleuchtet das gesamte Wärmepumpen-Spektrum. Über die thematische Einführung in den Ratgeber kann man zwar unterschiedlicher Meinung sein. Weil sie den immer wieder aufgeführten Klimawandel und das „Weniger CO2“ über Wärmepumpen als Entscheidungsargument für dieses System anführt. Das System sollte vielmehr technisch überzeugen und auch kostentechnisch – und weniger über das klimapolitische Argument (was bei CO2 auch nur dann stimmt, wenn der Betriebsstrom der Wärmepumpe Ökostrom ist). Den meisten Kunden werden andere Argumente viel wichtiger sein: Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren unabsehbare Preissteigerungen. - - Doch danach wird es technisch, und das richtig gut erklärt: Wie Wärmepumpen funktionieren, welche Wärmpumpentypen es gibt, wie effizient Wärmepumpen sind, mit welchen Wärmeverteilsystemen sie kombiniert werden können und anderes mehr.Welche Inhalte liefert er?In weiteren Kapiteln befasst sich der Ratgeber mit Fragen der Betriebsweise, Betriebskosten und Stromtarifen, mit dem Thema Kühlung über die Wärmepumpe und natürlich mit dem ganz wichtigen Schritt Planun >| (www.ikz.de, 8.4.26)
Katholische Kirche: «Die Kirche muss sich wichtigen Fragen stellen» Nur 15 Prozent der Bevölkerung nehmen die katholische Kirche positiv wahr, 27 Prozent der Mitglieder liebäugeln mit dem Austritt. Mit der Kampagne «miteinander — füreinander» will die Katholische Kirche im Kanton Zürich gegensteuern. Kommunikationsleiter Simon Spengler über die Grenzen einer Kampagne, nötige Reformen und die Apéro-Kultur. (www.persoenlich.com, 8.4.26)
„Kardiovaskuläre Sterblichkeit wird zu einem großen Teil durch Infektionen getriggert“ Die akuten Gefahren von Grippe und Covid für das Herz-Kreislauf-System sind bekannt. Forscher untersuchen die langfristigen Risiken schwerer Virusinfektionen – und stoßen immer wieder auf die gleichen Auslöser. (www.welt.de, 8.4.26)
Die Kraft des Windes im industriellen Seeverkehr Erprobte Konzepte der Windenergienutzung werden in der Schifffahrt neu gedacht. Wind-Assist-Systeme treten auf den Plan. Noch sind es zaghafte Anfänge, aber dennoch ein Trend. Beim Frachtschiff Neoliner Origin ist Wind sogar der Hauptantrieb. (www.energiezukunft.eu, 8.4.26)
Geschichtsphilosophie: Wiederholt sich Geschichte, Ute Frevert? Früher hieß es: Roboter nehmen uns die Jobs weg, der Wald stirbt. Und heute? KI nimmt uns die Jobs weg, der Klimawandel bedroht uns. Drehen wir uns im Kreis? (www.zeit.de, 8.4.26)
Elektrifizierung der ZSG-Schiffe: Die Pfannenstiel fährt bald mit Strom – doch die Batterien aus China lassen auf sich warten Zum zweiten Mal baut die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ein grosses Kursschiff zum Elektroschiff um. Jetzt wurde das tonnenschwere Gefährt wieder eingewassert. (www.tagesanzeiger.ch, 8.4.26)
Die Zürcher Reformierten streiten über ihr milliardenschweres Immobilienportfolio – und ein bisschen auch über Gott Intrigen, Vorwürfe und Plakate in der ganzen Stadt: Die Wahl der Kirchenpflege entscheidet über die Zukunft einer verborgenen Häuserreserve – mitten in Zeiten des Wohnungsmangels. (www.nzz.ch, 8.4.26)
Wann die Schweiz 1, 2 und 3 Grad Erwärmung erreicht hat | MeteoSchweiz-Blog | 07. April 2026 Der Klimawandel schreitet ungebremst voran. In der Schweiz ist es im Jahresmittel bereits rund drei Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit. Eine neue Darstellung zeigt, wann welche Erwärmung erreicht wurde. | Über 100 Jahre für das erste Grad Erwärmung (im Jahresmittel 1984) | Über 100 Jahre für das erste Grad Erwärmung | Nur gut 20 Jahre für das zweite Grad (im Jahresmittel 2007) | 3-Grad-Marke teilweise bereits überschritten | Das Tempo der Erwärmung hat sich in der Schweiz stark erhöht. Für das erste Grad Erwärmung waren noch über 100 Jahre nötig, bis zum dritten Grad vergingen danach jedoch nur noch rund 40 Jahre. Natürliche Schwankungen spielen weiterhin eine Rolle, aber der Effekt der durch den Menschen ausgestossenen Treibhausgase dominiert zunehmend das schnelle Tempo der Erwärmung. | Grafik Erwärmung in der Schweiz in den letzten rund 50 Jahren seit der vorindustriellen Zeit (Durchschnitt 1871-1900). (www.meteoschweiz.admin.ch, 7.4.26)
SPD in der Krise: Warum Basta-Kanzler Schröder plötzlich wieder als Vorbild gilt Warum wirkt ausgerechnet Gerhard Schröder heute wieder attraktiv? Der Vergleich mit der Merkel-Ära zeigt: Viele vermissen weniger seine Inhalte als den politischen Stil — klare Konfliktaustragung, echte Entscheidungen, sichtbare Macht (www.freitag.de, 7.4.26)
First photos from Artemis II: see stunning 'Earthset' and more Images snapped during a flyby capture a solar eclipse and unprecedented details of the far side of the Moon. (www.nature.com, 7.4.26)
Verfahren nach Paragraph 219: »Letzte Generation« neu bewertet [Online-Abo] Keine kriminelle Vereinigung: Landgericht Flensburg lässt Anklage gegen Aktivistin nicht zu. (www.jungewelt.de, 7.4.26)
Handelsbeziehungen EU und Afrika: Von Erdgas und europäischen Werten Seit dem Ukraine-Krieg versucht die EU, mehr Gas aus Afrika zu beziehen. Bei der Akquise kennen ihre Konzerne kaum Skrupel. (www.jungewelt.de, 7.4.26)
Kein Foodwaste – Was passiert mit übrig gebliebenen Schokoladen-Osterhasen? Aus Osterhasen werden keine Samichläuse, sagen Detailhändler. (www.srf.ch, 7.4.26)
Ferien im Kloster Weltenburg: Es ist zum Niederknien - Ungebändigte Natur, die schönste Barockkirche Bayerns und die saubersten Zimmer Deutschlands: Im Benediktinerkloster Weltenburg ist man der Himmelspforte sehr nah. - (www.faz.net, 7.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Kein Rückzug, aber ein „Pipeline-Problem“ Beleidigungen und Angriffe verringern den Frauenanteil auf kommunalen Wahllisten nicht. Doch das Bedrohungsklima hält weniger politisch interessierte Frauen davon ab, überhaupt zu kandidieren. | Die Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffe, denen kommunalpolitisch Engagierte immer stärker ausgesetzt sind, führen nicht dazu, dass Frauen sich aus diesem Feld zurückziehen. Eine Studie der Forscher Jeyhun Alizade und Fabio Ellger vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung mit internationalen Co-Autoren belegt für Deutschland anhand von Statistiken und Umfragedaten: Weder die Häufigkeit noch die Schwere politischer Angriffe beeinflussen den Anteil von Kandidatinnen auf den Wahllisten der betroffenen Gemeinden negativ. Dass die zunehmende Gewalt Frauen auf kommunaler Ebene nicht einschüchtert, gilt allerdings nur für die, die ohnehin hoch motiviert sind. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.4.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Balzgesang im Rotorbereich Dass Fledermäuse mit Windrädern kollidieren, ist bekannt. Nun weist eine Studie nach: Vor allem paarungsbereite Tiere kommen den Anlagen gefährlich nahe. | Ein Forschungsteam unter Leitung des Museums für Naturkunde zeigt erstmals, dass verschiedene Fledermausarten im unmittelbaren Rotorbereich von Windenergieanlagen Balzgesang produzieren und dabei um die Gondel herumfliegen. Daten von über 80.000 Lautaufaufnahmen in Gondelhöhe an sechs deutschen Standorten sowie stereo-thermische 3D-Rekonstruktionen der Flugbahnen von Fledermäusen belegen sowohl Fledermausgesang als auch erhöhte Fledermausdichte Im Rotorbereich. Beide Befunde legen nahe, dass sich Fledermäuse unter bestimmten Umständen aktiv Windenergieanlagen nähern und liefern eine Erklärung dafür, warum in der Paarungszeit das Kollisionsrisiko steigen könnte. | Fledermausmännchen singen, ähnlich wie Singvögel, um Weibchen anzulocken und Konkurrenten abzuschrecken und fliegen dabei oft um markante Landschaftselemente herum. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.4.26)
„Friedrich Merz redet wie ein Marktwirtschaftler und macht eine Politik wie ein Sozialist“ Wolfgang Kubicki will die FDP wieder zurück zu alten Erfolgen führen. Im innerparteilichen Duell mit Henning Höne verspricht er ein Comeback der Liberalen und attackiert die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung. (www.welt.de, 7.4.26)
Irankrieg: Exkommunizieren ist auch eine Lösung Ein Kirchenoberhaupt hat mal die Mafia aus dem Verein geschmissen. Wäre es da nicht längst an der Zeit, dass Papst Leo den Katholiken in der US-Regierung droht? (www.zeit.de, 7.4.26)
„Artemis II“ liefert jetzt atemberaubende Bilder Atemberaubende Bilder aus dem All: Die NASA hat die ersten Fotos der „Artemis II“-Mission veröffentlicht – darunter eine spektakuläre Aufnahme, auf der der Mond die Sonne verdeckt. Ein weiteres Highlight zeigt die Erde, wie sie hinter dem Mond aufsteigt – ein „Earthset“, das an das legendäre „Earthrise“-Foto der Apollo-Mission erinnert. Die vier Astronauten der Mission, darunter die erste Frau und der erste schwarze Mensch, der den Mond umrundet, beschreiben überwältigende Gefühle beim Anblick der Mondoberfläche aus nächster Nähe. (www.krone.at, 7.4.26)
Umfrage zu Energieimporten: Viele Deutsche haben Angst vor fossiler Abhängigkeit Die Deutschen empfinden die Energie-Importabhängigkeit als bedrohlich. Die Solarbranche fordert daher einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren. mehr... (taz.de, 7.4.26)
Lesen statt Fernsehen: Wie aktives Sitzen das Gehirn schützt Sitzen ist nicht gleich sitzen: Aktivitäten, bei denen du geistig gefordert bist, könnten potenziell vorbeugend gegenkognitive Alterung wirken. | Fernsehen, zielloses Surfen oder stundenlanges Scrollen — geistig passive Tätigkeiten stehen einer neuen Studie zufolge mit einem höheren Risiko in Verbindung, später an Demenz zu erkranken. Wer im Sitzen hingegen aktiv bleibt, wie etwa mit Lesen, Rätseln, Stricken oder Nähen, kann sein Gehirn langfristig schützen. | Schon eine Stunde pro Tag mit geistig aktiven Tätigkeiten im Sitzen kann der Studie zufolge das Risiko, später an Demenz zu erkranken, um rund sieben Prozent senken. Eine weitere Stunde senkte das Risiko um weitere vier Prozent. (www.watson.ch, 7.4.26)
Dirk Baecker blickt in „Digitalisierung“ auf das Analoge in der Gesellschaft Der Soziologe Dirk Baecker stellt die totale Digitalisierung infrage und lenkt den Blick auf die analogen Grundlagen der Gesellschaft. Sein neues Buch fordert zum Nachdenken über die Grenzen digitaler Transformation auf (www.freitag.de, 7.4.26)
In an echo of Apollo 8, NASA's Artemis II astronauts witness stunning ‘Earthrise' and ‘Earthset' Artemis II's astronauts got the opportunity to recreate the iconic 1968 photograph on either side of their journey around the moon, showing Earth as beautiful–and precious–as ever (www.scientificamerican.com, 7.4.26)
Globale Nachhaltigkeit ist möglich Hoffnungslosigkeit angesichts von Klima- und Umweltkatastrophen rühren von einseitigen Zustands- und Trendbeschreibungen her. Es gibt bereits viele positive Entwicklungen. Nachhaltigkeit ist bei zielgerichtetem staatlichem und individuellem Handeln möglich. | Jörg Hofstetter studierte Elektroingenieurwesen an der ETH Zürich. Nach mehreren Jahren in der Industrie war er als selbstständiger Berater für Softwareprojekte tätig. Fast zwei Jahrzehnte wirkte er als Dozent und Forscher im Bereich Informatik an der Hochschule Luzern. Seit seiner Pensionierung ist er Herausgeber der Webseite „CO2 Netto Null“ … | «Wir haben die Chance, die erste Generation zu sein, die die Umwelt in einem besseren Zustand zurücklässt, als wir sie vorgefunden haben; die erste Generation der Menschheitsgeschichte, die echte Nachhaltigkeit erreichen kann.» Diese Behauptung stellt die Umweltwissenschaftlerin Hannah Ritchie in ihrem Buch «Hoffnung für Verzweifelte» in den Raum. (www.journal21.ch, 7.4.26)
Netzbetreiber für mehr Windkraft statt Photovoltaik Der Chef des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG), Gerhard Christiner, warnt vor zu viel Photovoltaik (PV) in Österreichs Stromnetz. PV erfordere einen großen Netzausbau für nur wenige Stunden am Tag und verteuere somit Strom. | Besser wäre es, den Fokus auf Windräder zu legen, diese lieferten auch im Winter Strom, „wo wir ihn dringend brauchen“, sagte Christiner heute auf einer Pressekonferenz mit Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). (orf.at, 7.4.26)
Der Irankrieg zeigt wie schon der russische Angriffskrieg auf die Ukraine: Unsere Abhängigkeit von Öl und Erdgas ist auch ein sicherheitspolitisches Risiko. Setzen wir auf Alternativen und Energieeffizienz, bringen wir die Energiewende voran! #erneuerbare #freiheitsenergien #klimakrise #trump | https://www.watson.ch/international/energie/242734235-iran-krieg-ausgerechnet-trump-beendet-die-erdoel-aera | @bglaettli.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 7.4.26)
Geothermie in Europa: Heimisches Lithium, heiß! Was, wenn's gelingt? Stellen Sie sich vor, in zehn Jahren könnten Erdkraftwerke in Deutschland Energie liefern. Und dabei auch noch einen begehrten Rohstoff fördern. (www.zeit.de, 7.4.26)
Galaxus: Erneut ruhige Töne für schnelles Internet Zum zweiten Mal setzt der Onlinehändler bei seiner Internetkampagne auf Entschleunigung. | Ein Jahr nach dem Launch als Internetanbieter setzt Galaxus in seiner neuen Werbekampagne wieder auf den gleichen Ansatz wie beim Erstauftritt: Stille, Entschleunigung, entspannte Menschen zuhause. | Die Kampagne ist seit Montag auf Plakaten und in DOOH, als Display Ads sowie auf Social Media zu sehen. Gezeigt werden Personen, die zuhause abschalten und dabei Galaxus Internet nutzen — ein bewusstes Kontrastprogramm zum Versprechen schnellen Internets. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Perplexity soll Millionen Chats mit Tech-Konzernen geteilt haben | Inkognito als Farce? Klage wirft Perplexity massives Daten-Sharing vor Perplexity soll Millionen Chats mit sensiblen Inhalten an Meta und Google weitergegeben haben, selbst im Inkognito-Modus. Die Klage erhebt schwere Datenschutzvorwürfe und stellt Schadensersatzforderungen von über 5.000 US-Dollar pro Verstoß in Aussicht. | In einer Sammelklage wird Perplexity vorgeworfen, über Jahre hinweg Millionen Chat-Verläufe an Google und Meta weitergegeben zu haben — darunter sensible Inhalte zu Finanzen, Gesundheit und Recht. Laut Ars Technica sollen Schadensersatzforderungen von über 5.000 US-Dollar pro Verstoß im Raum stehen. | Besonders brisant ist, dass Perplexity die Daten laut Klage unabhängig davon weitergegeben haben soll, ob Nutzer:innen eingeloggt waren oder nicht. Dabei sollen sowohl registrierte als auch nicht registrierte Nutzer:innen „enorme Mengen sensibler Informationen“ unwissentlich preisgegeben haben. Ars Technica berichtet unter Berufung auf die Klage, dass Tracker sowohl Prompts als auch Folgefragen (onlinemarketing.de, 7.4.26)
Wenn Bäume Sonnenbrand bekommen Junge Bäume können hohe Temperaturen aushalten, wenn im Boden genug Wasser verfügbar ist. Ist der Untergrund jedoch zu trocken, können sie sich nicht ausreichend abkühlen und sind anfällig für Überhitzung und Blattschäden, wie eine gemeinsame Studie von WSL und EPFL zeigt. | Fünf Jahre lang haben Forschende von WSL und EPFL untersucht, wie junge Buchen und Eichen auf Hitze, Trockenheit und beides reagieren. | Die Bäume wuchsen selbst bei deutlich erhöhten Temperaturen — solange sie ausreichend Wasser hatten. War dies nicht der Fall, kam es zu Überhitzung und Sonnenbrand. | Mit dem Klimawandel steigt die Wahrscheinlichkeit solcher Bedingungen. (www.wsl.ch, 7.4.26)
„Schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit“ Die aktuelle Situation rund um die Energieversorgung und die Energiepreise schätzt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt ein:Die Aussage des Chefs der Internationalen Energieagentur, wonach die Welt noch nie eine Unterbrechung der Energieversorgung im derzeitigen Ausmaß erlebt habe, klingt drastisch, stimmt aber. Wir erleben gerade die schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit. Es handelt sich um einen multiplen Schock aus steigenden Öl-, Gas- und Nahrungsmittelpreisen, der die Verwundbarkeit unseres Systems schonungslos offenlegt. Wenn zentrale Lieferwege ausfallen und Fördermengen einbrechen, gerät die Weltwirtschaft ins Wanken. | Das ist kein einmaliger Ausnahmefall, sondern typisch für ein fossiles Energiesystem, das auf geopolitischen Abhängigkeiten basiert. Diese Krisen sind systemimmanent — ein energiepolitischer Kurzschluss, (www.diw.de, 7.4.26)
The fight over 'critical minerals', explained These minerals are key to the clean energy transition. And they' re a source of global tension. (yaleclimateconnections.org, 7.4.26)
Lima beans show potential as a climate-resilient crop Many varieties can withstand hot, dry conditions. (yaleclimateconnections.org, 7.4.26)
Klimawandel in Wilhelmshaven: Wenn das Wasser steigt Wilhelmshaven ist laut einer Untersuchung in Deutschland am stärksten vom Klimawandel bedroht. Ein Besuch in der Stadt am Meer. mehr... (taz.de, 7.4.26)
KOMMENTAR - Hoher Benzinpreis: Die Politik muss auch über eine Drosselung der Nachfrage nachdenken Mit Steuersenkungen wollen Regierungen die Bürger von den hohen Kraftstoffpreisen entlasten. Das darf nur selektiv geschehen – und wenn eine weitere Voraussetzung erfüllt ist. (www.nzz.ch, 7.4.26)
Der Start der Initiative Die Initiative „Raum für Demokratie“ wurde ursprünglich zur Bundestagswahl 2025 gestartet. Mittlerweile arbeiten hunderte Vereine, Unternehmen und Organisationen in ganz Deutschland daran, die Demokratie lebendig zu halten. (www.bpb.de, 7.4.26)
Wenn Punks für die Natur anpacken Die Kampagne von Pro Natura geht ins zweite Jahr – und setzt weiter auf Humor, um Punks, Karaoke-Fans, Brillenträger und überhaupt alle Menschen in der Schweiz jetzt zum Anpacken für mehr Natur im Siedlungsraum zu bewegen. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Benzin und Diesel: Merz und Reiche wegen Spritpreisen unter Druck Der Kanzler und seine Regierung sollen bis Anfang kommender Woche einen neuen Plan zur Begrenzung des Preisanstiegs vorlegen, fordert die SPD-Fraktion. Auch die Union verlangt mehr Initiative. (www.sueddeutsche.de, 7.4.26)
EKZ sind nach wie vor am Kauf von Energie 360 ° interessiert Trotz politischer Blockade geben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ihre Übernahmepläne für den Stadtzürcher Gas- und Wärmeversorger Energie 360 ° nicht auf. Doch wie es weitergeht, ist unklar. Die Stadt hat eine Standortbestimmung angekündigt. (www.cash.ch, 7.4.26)
Tag des Bibers: Baukünstler ohne Genehmigung Während Niedersachsens Politik über Entschädigungen streitet, schafft der Biber Fakten – die wir uns im Klimawandel eigentlich teuer erkaufen müssten. mehr... (taz.de, 7.4.26)
Katherina Reiche: Madame No und die Tankstellen Nein zu staatlichen Eingriffen bei den Benzinpreisen: Der CDU-Wirtschaftsministerin scheint ihr ordnungspolitisches Dogma wichtiger zu sein als das Vertrauen der Bürger (www.sueddeutsche.de, 7.4.26)
Wohnungsnot in Italien: Roms Rückeroberung - Am Trevi-Brunnen zahlen Touristen seit Kurzem Eintritt. Die Römer nutzen ihre Sehenswürdigkeiten derweil für den Protest gegen Wohnungsnot – und erobern sich so ihre Stadt zurück. - (www.faz.net, 7.4.26)
«Miteinander – füreinander» | Katholische Kirche im Kanton Zürich Ostern startet die Reputationskampagne der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Unter dem Motto «miteinander — füreinander» soll das Engagement der Kirche im sozialen Bereich ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Dies mit Plakaten, einem Imagefilm und starker Präsenz in den Sozialen Medien. | Bevor es aber überhaupt an die Entwicklung ging, war es wichtig, den Status Quo zu ergründen. Zu diesem Zweck wurde bei der Forschungsstelle Sotomo eine Umfrage in Auftrag gegeben. Das Ergebnis wie erwartet: In Bezug auf die öffentliche Wahrnehmung hat die Umfrage ergeben, dass 65 Prozent der Befragten ein eher negatives oder negatives Bild der katholischen Kirche haben. | Als sehr wichtig und positiv wahrgenommen wird aber das Engagement der Kirche im sozialen Bereich; es wird dabei nicht nur wahrgenommen, sondern sogar erwartet — genauso wie es geleistet wird. Ebenso wichtig ist für viele Menschen die seelsorgerliche Begleitung in Notsituationen, sei es im Spital, nach einem Unglück, (www.zhkath.ch, 7.4.26)
DS Studio: Was Zürcher Katholiken täglich leisten – Werbung Mit einer neuen Kampagne will die Katholische Kirche im Kanton Zürich ihrem negativen Image entgegenwirken. | Die Katholische Kirche im Kanton Zürich hat an Ostern ihre neue Kommunikationskampagne «miteinander — füreinander» lanciert. Die Kampagne von DS Studio ist im Kino, online und auf Plakaten im gesamten Kanton präsent. | Anlass für die Kampagne ist das öffentliche Image der Kirche: Eine repräsentative Umfrage aus dem Frühjahr 2025 zeigte, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung die Katholische Kirche positiv wahrnimmt. Als zentraler Faktor gilt der Umgang mit Missbrauchsfällen, der das Vertrauen vieler Menschen erschüttert hat. Dieselbe Umfrage ergab jedoch auch, dass das soziale Engagement der Kirche in der Öffentlichkeit durchaus anerkannt wird — insbesondere die Notfallseelsorge und Angebote wie Suppenküchen. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Policy Brief: Energiearmut auf Bundesländerebene Energiearmut betrifft Haushalte, die einen unverhältnismäßig hohen Teil ihres Einkommens für Energie aufwenden oder ihre Grundbedürfnisse bei Wärme, Strom und Mobilität nicht decken können. Steigende Preise, soziale Ungleichheiten und ineffiziente Gebäude verschärfen das Problem, besonders für einkommensschwache Haushalte, Alleinerziehende und Bewohner schlecht gedämmter Wohnungen. Da regionale Unterschiede in Einkommen, Gebäudestruktur und Heizsystemen stark variieren, ist eine Betrachtung auf Bundesländerebene zentral. Bisher fehlen jedoch einheitliche Definitionen, konsistente Daten und systematische Monitoringansätze für Energiearmut. Quantitative Indikatoren, qualitative Typologien und Persona-Ansätze ermöglichen eine differenzierte Analyse, insbesondere wenn sie mit Mikrodaten wie EU-SILC oder der EVS verknüpft werden. Der Policy Brief schätzt daher die Betroffenheit in den Bundesländern ab und vergleicht Energiearmut sowohl für Strom- und Wärmeverbrauch insgesamt (www.oeko.de, 7.4.26)
Stimmung kippt: Demokratie bei Jugend unter Druck Die Demokratie gerät bei Österreichs Jugend zunehmend in die Kritik. Die „Lebenswelten“-Studie zeigt einen deutlichen Rückgang beim Vertrauen in Demokratie, Parteien und Parlament. Auch die Zukunft der Gesellschaft wird eher pessimistisch gesehen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) spricht von einem „Warnsignal“ und kündigt Gegenmaßnahmen an. (www.krone.at, 7.4.26)
Biotopaufwertung und Landschaftsentwicklung im Göscheneralptal. Fünf Jahre Engagement für eine lebendige Alpenlandschaft – eine Zwischenbilanz Fünf Jahre nach dem Start des Landschaftsentwicklungskonzepts (LEK) Göscheneralptal fällt die Zwischenbilanz positiv aus. Das auf zehn Jahre angelegte Projekt vereint Gemeinde, Fachleute und Bevölkerung in ihrem Einsatz für den Erhalt und die ökologische Aufwertung der charakteristischen Kulturlandschaft. | Der Bau der zweiten Gotthardröhre beeinträchtigt auf der Urner Seite Natur, Landschaft und das national bedeutende Ortsbild von Göschenen. Als Ausgleich setzt der Kanton Uri seit dem Start der Bauarbeiten 2020 bis Ende 2030 im Rahmen eines Landschaftsentwicklungskonzepts Ersatzmassnahmen im Göscheneralptal um. Diese erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und mit finanzieller Beteiligung des Bundesamts für Strassen (ASTRA). | Wer durch das Göscheneralptal wandert, sieht sie sofort: die charakteristischen Trockenmauern, welche die steilen Hänge prägen. Diese sind nicht nur wichtige Bestandteile des Landschaftsbilds, sondern (www.ur.ch, 7.4.26)
Urteil des Landgerichts Flensburg: Letzte Generation keine kriminelle Vereinigung Das Landgericht Flensburg sieht in der Letzten Generation keine kriminelle Vereinigung. Die Aktionen seien keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. mehr... (taz.de, 7.4.26)
Debatte um Igelschutz | Nachtfahrverbot für Mähroboter: Deutsche Städte handeln – die Schweiz zögert Mähroboter verletzen regelmässig Igel schwer: Während mehrere Städte in unserem Nachbarland nächtliches Mähen bereits verbieten, stehen vergleichbare Vorstösse in der Schweiz erst am Anfang. | In Deutschland fordert jetzt der Deutsche Städtetag, der die Interessen der Städte vertritt, ein landesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. In mehreren Städten ist das bereits Realität. In Leipzig können Verstösse mit Bussen von bis zu 50'000 Euro geahndet werden. Auch in Köln gilt ein Verbot, in Münster wird eine Regelung vorbereitet. | «Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv», sagte die Städtetags-Vizepräsidentin Claudia Kalisch der «Berliner Morgenpost» und anderen Zeitungen der Funke-Gruppe. | Warum das so ist, lässt sich inzwischen auch wissenschaftlich belegen. Eine Studie der Universität Oxford und dänischer Forschender untersuchte 18 gängige Mährobotermodelle. Das Ergebnis: Keines der Geräte erkannte Igel zuverlässig, (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)
Kilchberg | Hallenbad: Inbetriebnahme der neuen Heizungsanlage Am 30. März 2026 wurde die neue Erdsondenheizung zur Erwärmung des Badewassers im Hallenbad Hochweid in Betrieb genommen. | Die Anlage befindet sich derzeit in der Optimierungsphase. | Aktuell ist die Wassertemperatur im Nichtschwimmer- sowie im Planschbecken teilweise noch etwas tiefer als gewohnt. Gemeinsam mit den Fachspezialisten arbeiten wir daran, die Einstellungen rasch zu optimieren und die gewohnten Temperaturen sicherzustellen. Der Badebetrieb ist weiterhin uneingeschränkt möglich. (www.kilchberg.ch, 7.4.26)
APG-Chef: Zu viel Photovoltaik verteuert Strom Der Chef des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG), Gerhard Christiner, spricht sich gegen zu viel Photovoltaik (PV) in Österreichs Stromnetz aus: PV erfordere einen massiven Netzausbau für nur wenige Stunden am Tag und verteuere somit Strom. (www.krone.at, 7.4.26)
„Kurzfristig mag Durchhalten funktionieren, langfristig untergräbt es Ressourcen“ Werden zu viele Krankschreibungen in Deutschland ausgestellt? Wer in die Hausarztpraxen und Kliniken blickt, hört oft das Gegenteil. Kardiologe, Hausärztin, Arbeitspsychologe – drei Experten und die Frage: Wie krank wirklich zu krank für Arbeit ist. (www.welt.de, 7.4.26)
„Minderheitsregierung könnte schneller kommen, als viele denken“ Politikwissenschaftler Christian Stecker plädiert für einen Abschied von Koalitionszwängen und „Brandmauern“. Nur mit flexiblen Mehrheiten bleibe die parlamentarische Demokratie lebensfähig – das hätte gewaltige Folgen für die AfD. (www.welt.de, 7.4.26)
Energiewende: Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik - Deutschland deckt erst ein Fünftel seines Energieverbrauchs mit Erneuerbaren. Die Industrie leidet unter gestiegenen Preisen. Jetzt ist Zeit für ernsthafte Energiepolitik, schreibt die Bundeswirtschaftsministerin – und erläutert ihre Strategie. - (www.faz.net, 7.4.26)
Die „gewaltfreie Kraft“ von Ostern: Die Friedensappelle von Papst Leo - - In einer Reihe von Ansprachen während der Karwoche hat Papst Leo XIV. eindringlich zur Beilegung weltweiter Konflikte aufgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche nutzte die liturgischen Stationen des Osterfestes, um eine Theologie des Friedens zu skizzieren, die den Krieg als grundsätzliche Ablehnung Gottes definiert. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.4.26)
Die VBZ feiert ihre Liebe zur Stadt Die neue Arbeitgeberkampagne «Züri Love» macht Mitarbeitende der Verkehrsbetriebe Zürich zu Gesichtern einer stadtweiten Recruiting-Offensive. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Naturfotograf aus der Region: Der Mann mit einer Million Fotos: Klaus Robin fotografiert seit Jahrzehnten die Tierwelt am Zürichsee Er ist Biologe, Verhaltensforscher – und Tierfotograf aus Leidenschaft. Wenn sich Klaus Robin mit seiner Kamera auf die Lauer legt, wartet er auf den Moment, in dem Unerwartetes geschieht. (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)
Zornige Zeichnungen Rolf Heinrich hat ein neues Buch mit religionskritischen Karikaturen veröffentlicht. Sein neues Werk "Teuflisch! Blasphemische Karikaturen und Gedanken" ist im Angelika-Lenz-Verlag erschienen. Im Interview beantwortet er Fragen zu seiner neue Veröffentlichung. (hpd.de, 7.4.26)
Landwirtschaft: Ernährungssicherheit ist mehr als Autarkie - In Krisenzeiten wird Ernährungssicherheit schnell zur Leitvokabel. Doch wer sie auf nationale Selbstversorgung verengt, blendet die stabilisierende Rolle des Handels aus. - (www.faz.net, 7.4.26)
Adrian Steiner, wie schwierig ist die Lage für die Schweizer Exportindustrie? Die Schweizer Exportindustrie wartet noch immer auf einen definitiven Zoll-Deal mit den USA. Gleichzeitig kämpft sie wegen des Iran-Kriegs mit einem starken Franken. Wie geht Adrian Steiner, CEO und Mitinhaber der Thermoplan AG, damit um? | Kaffeemaschinen für Starbucks- und McDonald's-Filialen weltweit: Das produziert die Thermoplan AG in Weggis. Doch das Erfolgsmodell des Luzerner KMU ist in Gefahr: Der Zollstreit mit den USA belastet die Geschäfte. | Gleichzeitig drückt der starke Franken auf die Margen. Wie schwierig ist die Lage für die Schweizer Exportindustrie wirklich? Jetzt im Geldcast Talk anhören. (www.swissinfo.ch, 7.4.26)
Erneuerbare Energien im Überfluss: Andalusiens Ökostrom wird nirgends verbraucht Um das Klima zu retten, soll Andalusien den Energiehunger nordeuropäischer Länder wie Deutschland stillen. Vor Ort regt sich Widerstand. Gegen eine von oben durchgesetzte Energiewende und die Zerstörung der Natur (www.freitag.de, 7.4.26)
In Zürich herrscht Wohnungsmangel. Trotzdem stehen 37 preisgünstige Wohnungen leer – was das mit nachhaltigem Bauen zu tun hat Der aufsehenerregende Fall einer Genossenschaft zeigt, was passieren kann, wenn man die Vorgaben des Minergie-Standards verfehlt. | Die Neubauten gehören der Baugenossenschaft St. Jakob, einer jener bürgerlich-mittelständischen Genossenschaften, von denen vor hundert Jahren mehrere gegründet wurden. Initiant war der Unternehmer und freisinnige Lokalpolitiker Heinrich Hatt-Haller, der eines der grössten Bauunternehmen des Landes aufgebaut hatte. Es wäre interessant, was er zu diesem Fall sagen würde — denn er hat viel mit Bauhandwerk zu tun. | Um zu prüfen, ob ein Haus den Minergie-Normen entspricht, gibt es den sogenannten Blower-Door-Test. Der Name sagt es: Dabei wird ein Gebläse in eine rundum abgedichtete Aussentür eingebaut und dann eingeschaltet. So entsteht im Innern ein Überdruck, und es kann gemessen werden, ob dieser problemlos aufrechterhalten wird oder ob die Luft irgendwo entweicht. | In den Neubauten an der Thujastrasse zog sich die Suche nach der Ursache hin. (www.nzz.ch, 7.4.26)
Wie Alkoholwerbung zum nächsten Schluck verleitet | Eine neue Studie zeigt, wie Aufmerksamkeit für Alkoholwerbung das Trinkverhalten steigert Alkoholwerbung zieht Aufmerksamkeit auf sich und kann das Trinkverhalten aktiv beeinflussen. | Es ist nicht nur entscheidend, ob Menschen Alkoholwerbung sehen — sondern wie sehr sie ihr Aufmerksamkeit schenken. Wer genauer hinschaut, verspürt mehr Verlangen und greift eher zum Glas. | Die Erkenntnis eröffnet neue Ansätze für Forschung, Prävention und gesundheitspolitische Maßnahmen. | Seit Jahren ist bekannt, dass Werbung das Konsumverhalten beeinflusst. Auch für Alkohol gilt: Wer mehr Werbung sieht, trinkt im Schnitt mehr. Unklar blieb jedoch bislang, warum manche Menschen stärker darauf reagieren als andere. | Eine aktuelle Untersuchung von Forschenden der University of Western Australia, Curtin University Perth, der University of Amsterdam und des Freiburger Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht setzt bei dieser Frage an: Im Mittelpunkt der Analyse steht der sogenannte Aufmerksamkeitsbias (engl. attentional bias). (www.mpg.de, 7.4.26)
Die Gefahren des Klimawandels: Klimaparadies in Kempten? Laut Klima-Risikoindex soll keine Stadt Deutschlands die Auswirkungen der Klimakrise so wenig zu spüren bekommen wie Kempten im Allgäu. mehr... (taz.de, 7.4.26)
Jeder fünfte Strom-Kunde ist zum Wechsel bereit Eine aktuelle Studie sollte vor allem bei Energiekonzernen die Alarmglocken schrillen lassen: Die Loyalität der Österreicher gegenüber ihrem Stromanbieter schwindet. Was treibt sie zum Wechsel – und wann lohnt es sich? (www.krone.at, 7.4.26)
Wie Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann Josef Drexl, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München, betont, dass KI auf menschliche Kreativität angewiesen ist und dass menschliches Denken für die Demokratie unerlässlich ist. Journalistinnen und Journalisten spielen eine zentrale Rolle, die KI nicht ersetzen kann. Der Wissenschaftler schlägt vor, dass KI-Anbieter eine Abgabe zahlen, die an Urheberinnen und... (hpd.de, 7.4.26)
Werbemist: Neue Plattform prangert Tierwerbung an – Marketing Vier Schweizer Tierschutzorganisationen gehen gemeinsam gegen beschönigende Werbung für Tierprodukte vor. | Vier Schweizer Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen haben die Plattform «Werbemist» lanciert. Sie dokumentiert Werbekampagnen, die nach Ansicht der Initianten Tierleid verharmlosen oder ein falsches Bild der Tierhaltung vermitteln, wie es in einer Mitteilung heisst. | Hinter dem Projekt stehen Animal Rights Switzerland, Sentience, die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) und Tier im Fokus (TIF). Auf der gleichnamigen Website sowie auf Instagram ordnen sie tierschädliche Werbekampagnen faktenbasiert ein und erklären, weshalb sie diese als problematisch erachten. | Auf der Website zeigt «Werbemist» zum Auftakt fünf Beispiele aus den letzten Jahren: darunter eine Social-Media-Kampagne von Thomy aus dem Jahr 2023 mit dem Stichwort «Traumjob Legehenne», eine Kampagne von Suisseporcs aus demselben Jahr sowie ein Coop-Plakat der Marke «Miini Region» aus den Jahren 2024 und 2025. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Climate inaction will destroy Europe's public budgets Europe's fiscal debate remains fixated on debt and deficits. Yet climate change represents a growing and still largely unpriced threat to public finances. Without early investment in mitigation and adaptation, families and businesses will face repeated shocks, higher prices, a weaker economy and a state forced into consistent emergency spending. (www.greeneuropeanjournal.eu, 7.4.26)
Agentur C: Nationaler Gebetsaufruf auf 1000 Plakaten Die christliche Werbeagentur aus Lyss verbreitet in diesen Tagen einen Bibelvers — als Reaktion auf globale Krisen und geopolitische Instabilität. | Die Agentur C lanciert im 41. Betriebsjahr eine nationale Plakatkampagne mit dem Bibelvers «Wachet und betet». 1000 Plakate werden in Deutsch, Französisch und Italienisch in den jeweiligen Sprachregionen der Schweiz aufgehängt. Der Verein überkonfessioneller Christen mit Sitz in Lyss will damit das gesamte Schweizervolk ansprechen, wie es in einer Mitteilung heisst. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Weisung zu PFAS-Höchstgehalten in Lebensmitteln; Vernehmlassung Stellungnahme an das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zur Weisung zu PFAS-Höchstgehalten in Lebensmitteln. | Vorweg sei festgehalten, dass der Regierungsrat die Weisung in der gegebenen Form und zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt. Dazu Folgendes: Die Weisung beabsichtigt das Vorgehen des Vollzugs vom Produktionsbetrieb bis Handel gemäss Lebensmittelrecht für Fleisch, Eier und Fische zu klären. Insbesondere bei den betroffenen Landwirtschaftsbetrieben sind jedoch noch viele Fragen offen. Dies kann auch zu negativen Auswirkungen bei der Ernährungssicherheit führen. Die Konsequenzen für Landwirtschaftsbetriebe, deren Produkte die geltenden PFAS-Höchstwerte überschreiten, können massiv sein und den Begriff der Verhältnismässigkeit entsprechend strapazieren. Ein Beratungsprojekt mit dem Ziel der Erarbeitung eines wirksamen, verhältnismässigen und umsetzbaren Konzepts zur Begleitung und Unterstützung betroffener Landwirtschaftsbetriebe, (www.ur.ch, 7.4.26)
Die digitale Transformation der Schweizer Agrar- und Ernährungswirtschaft Dieser Artikel beschreibt, wie sich die Digitalisierung in der Schweizer Landwirtschaft von 2018 bis heute entwickelt hat. Es werden Massnahmen aufgezeigt, die für eine erfolgreiche digitale Transformation notwendig sind. | Die Zusammenarbeit aller Akteure der Schweizer Agrar- und Ernährungswirtschaft ist entscheidend, um Lücken bei der Technologieeinführung zu schliessen, allen Betrieben gleiche Chancen der Partizipation an technologischen Innovationen zu ermöglichen und Macht-Asymmetrien zu vermeiden. Dafür müssen verschiedene Technologien in neue Produktionsprozesse integriert werden, die Technologieentwicklung an den Bedürfnissen der Landwirtinnen und Landwirte ausgerichtet sein, die Aus- und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung gestärkt werden und die Agrarpolitik den digitalen Fortschritt berücksichtigen. (www.agrarforschungschweiz.ch, 7.4.26)
Die Kommunikations-Zwickmühle interreligiöser Arbeit Interreligiöse Arbeit entsteht meist im Kleinen: in Beziehungen, Gesprächen und Projekten mit begrenzter Reichweite. Kommunikation wird oft als Zusatzaufgabe auf später verschoben — auf einen Zeitpunkt, an dem mehr Zeit und Ressourcen vorhanden wären. Dieser Zeitpunkt tritt selten ein. Gleichzeitig entscheidet gerade sie über Sichtbarkeit, Nachwuchs, Finanzierung und gesellschaftliche Relevanz in einem säkular geprägten Religionsdiskurs. Der Beitrag beschreibt diese strukturelle Zwickmühle und fragt, wie sich der Kreislauf aus Unsichtbarkeit und Ressourcenknappheit schrittweise durchbrechen lässt. | Im interreligiösen Feld wird Kommunikation häufig nicht als integraler Bestandteil der Arbeit verstanden, sondern als nachgelagerte Aufgabe, die erst dann in den Blick kommt, wenn Zeit und Ressourcen übrigbleiben. Als Kern der Tätigkeit gelten vor allem Beziehungsarbeit und Begegnung — also Kommunikation in unmittelbaren, überschaubaren Kontexten. (www.religion.ch, 7.4.26)
Adapting Buildings to Climate Change – Wie Gebäude widerstandsfähiger, nutzerfreundlicher und klimaverantwortlich werden Der Bericht Adapting Buildings to Climate Change macht deutlich, dass der Gebäudesektor weltweit vor einem doppelten Wandel steht. Einerseits nehmen Extremereignisse wie Hitze, Starkregen, Stürme und Überschwemmungen rasant zu. Andererseits verändern sich die klimatischen Grundbedingungen — höhere Durchschnittstemperaturen, veränderte Niederschläge und zunehmende Trockenperioden — dauerhaft und global. Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, wie Gebäude künftig gestaltet, ausgerüstet und modernisiert werden müssen, damit sie unter diesen Bedingungen sicher funktionieren und gleichzeitig zur Reduzierung klimatischer Belastungen beitragen. | Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Klimaresilienz nicht mehr als Spezialthema gelten kann. Gebäude müssen so geplant und nachgerüstet werden, dass sie nicht nur Energie sparen, sondern mit Hitze, Überflutungen, Starkregen oder Sturmereignissen umgehen können. (www.nbau.org, 7.4.26)
Windkraft um 22 Uhr: Drei Gigawatt verschwinden in Sekunden Jeden Abend um Punkt 22 Uhr passiert im europäischen Stromnetz etwas Ungewöhnliches: Die Frequenz gerät bis an kritische Grenzen ins Schwanken. Hintergrund sind tausende Windräder, die wegen Lärmschutzregeln gedrosselt werden. Das ging bisher gut, könnte aber zum Problem werden. Doch es gibt eine einfache Lösung. | In den vergangenen Tagen häuften sich laut einem Bericht der taz starke Frequenzschwankungen im europäischen Stromnetz. Diese Abweichungen erreichten beinahe die kritische Grenze von 0,2 Hertz. Ab diesem Wert erfolgen teilweise automatische Sicherheitsabschaltungen, die die allgemeine Netzstabilität gefährden. Das Phänomen tritt insbesondere an windreichen Tagen auf. | Besonders auffallend ist der exakte Zeitpunkt des Auftretens jeweils um 22 Uhr. Grund dafür sind die in vielen Regionen geltenden Lärmschutzbestimmungen für technische Anlagen. Denn zu dieser Stunde führen die Betreiber die Nachtabsenkung von Windkraftanlagen durch. (www.basicthinking.de, 7.4.26)
Digitaler Zwilling als Bauplan für Hacker Effizienz-Wunder oder Sicherheits-Albtraum? Ein Digitaler Zwilling ist das exakte Abbild Ihrer kritischen Infrastruktur — und damit die perfekte Vorlage für lautlose Sabotage. | Wer das virtuelle Modell kontrolliert, beherrscht die physische Realität. Erfahren Sie, warum klassische Firewalls hier versagen und wie Sie den „digitalen Schatten“ Ihres Unternehmens vor Spionage und Manipulation schützen. | In der modernen Industrie 4.0 ist der Digitale Zwilling (Digital Twin) das Herzstück der Optimierung. Er ist weit mehr als eine statische 3D-Visualisierung; er ist ein dynamisches, softwarebasiertes Modell, das über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit seinem physischen Gegenstück, dem Asset, synchronisiert wird. Durch den konstanten Fluss von Echtzeitdaten aus IoT-Sensoren ermöglicht er präzise Vorhersagen, Belastungstests und eine hocheffiziente vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). (www.it-daily.net, 7.4.26)
NASA's Artemis II moon mission reaches greatest distance from Earth The space exploration milestone came during a 40-minute period during which the Artemis II astronauts were unable to communicate with Earth (www.scientificamerican.com, 7.4.26)
Religionen als Partnerinnen der Menschenrechte Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften können die Menschenrechte nur glaubwürdig fördern, wenn sie diese auch selbst leben, so Peter G. Kirchschläger in seinen ethischen Überlegungen dazu. (www.feinschwarz.net, 7.4.26)
KI in der katholischen Kirche: Die KI sei mit dir - Für Papst Leo XIV. ist sie ein großes Thema, für Priester und Seelsorger wird sie zum Alltag. Drei Geistliche berichten über ihre Begegnungen mit der Künstlichen Intelligenz. - (www.faz.net, 7.4.26)
KI: Philosoph Markus Gabriel über Superintelligenz und Silicon Valley Der Philosoph Markus Gabriel ist überzeugt, dass die künstliche Intelligenz schon viel mehr kann, als wir wahrhaben wollen. Dennoch ist er optimistisch. (www.watson.ch, 7.4.26)
Configuration of circum-Antarctic circulation at the last green- to icehouse climate transition Around 34 Ma, during the Eocene—Oligocene Transition, Earth transitioned from a warm “greenhouse” to our current “icehouse” climate. While the opening of ocean gateways around Antarctica is often credited with enabling the Antarctic Circumpolar Current (ACC) and driving this climate shift, our simulations reveal a more complex story. We show that gateway opening alone was insufficient–the ACC could only develop its climate-cooling effects once westerly winds later aligned with these gateways. Our study uses a data-validated model combining atmosphere, ocean, and ice sheet interactions to reveal high-resolution proto-ACC circulation and its impact on the heat transport toward Antarctica. (www.pnas.org, 7.4.26)
Building courage, strength, and knowledge: Mindfulness training reduces psychological threat and increases engagement in college physics Many college students experience introductory physics courses as psychologically threatening contexts. Yet, succeeding in these high-stakes gateway courses is necessary to declare majors in engineering and physical sciences. We tested whether mindfulness, which centers attention to subjective experiences, can help provide students with tools to navigate their physics-related emotions. Course-wide survey data revealed that over half of students felt psychologically threatened in their physics course. In a preregistered RCT, a 5-d mindfulness training reduced students' feelings of threat and increased their course engagement. This work suggests that mindfulness can support learning and persistence in Science, Technology, Engineering, and Math (STEM) courses by helping students build resilience in how they interpret and respond to stress. (www.pnas.org, 7.4.26)
The detection of episodic memory in others biases social choice Sharing personal past experiences is central to human social interaction, yet the social function of remembering remains poorly understood. We show that people can detect the contextual richness of others' memories and use this information to guide social preference, favoring individuals who share context-rich, episodic memories over those who share context-poor, semantic memories. These findings suggest that the expression of episodic memory serves as a social signal that can shape affiliation. (www.pnas.org, 7.4.26)
10 Jahre Amoris Laetitia: Kirche in Afrika zur Neuentdeckung aufgerufen - - Vor einem Jahrzehnt veröffentlichte Papst Franziskus das apostolische Schreiben Amoris Laetitia („Die Freude der Liebe“), das aus den Familiensynoden der Jahre 2014 und 2015 hervorging. Angesichts des Jubiläums hat Papst Leo XIV. eine internationale Zusammenkunft der Bischofskonferenz-Vorsitzenden für den kommenden Herbst angekündigt. Der kamerunische Jesuit Jean Messengue, Direktor des Zentrums für Beratung und klinische Pastoral (COPAC) in Abidjan, befürwortet diese Einberufung. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 7.4.26)
Geschichte des Universums – Welche Farbe hatte der Urknall? Das Universum ist nicht schwarz: Astronom und Autor Florian Freistetter bringt Licht ins Dunkel. (www.srf.ch, 7.4.26)
Geldberater zum Gemeinschaftskonto: Vier Eigentümer, ein Konto – und nur einmal 100’000 Franken Schutz Die Einlagensicherung behandelt Stockwerkeigentümergemeinschaften wie einen einzelnen Kunden. Wer zusätzlich ein privates Konto bei derselben Bank hat, ist separat geschützt. (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)
Der Knoten erinnert an rechtliche Vorsorge Vier Plakatmotive mit geknoteten Schreibgeräten erinnern daran, rechtliche Vorsorgethemen nicht aufzuschieben – von Testament über Ehevertrag bis Vorsorgeauftrag. (www.persoenlich.com, 7.4.26)
Klimawandel: So viele Lawinentote in Europa wie seit Jahren nicht mehr In diesem Winter sind besonders viele Menschen von Lawinen getötet worden. Das liegt zum einen am Klimawandel, zum anderen am riskanten Verhalten mancher Wintersportler. (www.zeit.de, 7.4.26)
Schwieriger Markt: Warum verlieren gebrauchte Elektroautos so stark an Wert? - Elektroautos sollen sich schnell weiterentwickeln. Genau deswegen kommt die Branche jedoch nicht voran. Und nun? - (www.faz.net, 7.4.26)
Der Blick in die G(l)askugel Die Warnung vor dem "Teuer-Heizen-Gesetz" ist derzeit ein beliebter Frame in Verbänden und der grünen Politik. Der gewollte Ausstieg aus der Erdgasnutzung ist aber nicht vordergründig eine Frage des Preises. Entscheidend fürs Klima ist der Stopp fossiler CO2-Emissionen. - (klimareporter.de, 7.4.26)
Gemeinsam Lösungen für die Energiewende schaffen Die Energietage 2026 vernetzen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum der Debatten stehen die praktische Skalierung der Energiewende, ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit sowie die soziale Akzeptanz und geostrategische Resilienz. (www.energiezukunft.eu, 7.4.26)
Fragwürdige Werbung – Migros backt Brot bis Ladenschluss Frisches Brot bis Ladenschluss: Wie passen die Werbeversprechen der Migros mit ihrem Anspruch zusammen, Foodwaste reduzieren zu wollen? (www.beobachter.ch, 7.4.26)
«Apropos» – der tägliche Podcast: Pionierin gegen Häuserabriss: Wie Barbara Buser Architektur neu denkt Während andere abreissen und neu bauen, kämpft Barbara Buser für das, was schon da ist. Damit eckt sie in der Branche an. Was treibt sie an? (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)
Studie zeigt Wege zur Klimaneutralität - - Mit den derzeitigen Maßnahmen kann die EU ihre Klimaziele nicht erreichen, so eine Analyse. Der Weg zu Netto-Null führt demnach am besten über technologische Transformationen sowie strukturelle und gesellschaftliche Veränderungen. - - (www.geb-info.de, 7.4.26)
A powerhouse El Niño event appears to be brewing for 2026-27 Triplet tropical cyclones astride the equator could help it develop. (yaleclimateconnections.org, 6.4.26)
Klimwandel: Land unter Extremwetterereignisse durch Klimawandel. Portugal ist immer öfter von Naturkatastrophen betroffen. (www.jungewelt.de, 6.4.26)
Mount Everest: Für Bergsteiger gelten neu Benimmregeln Weil immer mehr Touristen und Touristinnen den Achttausender erklimmen wollen, gleicht der höchste Berg der Welt immer mehr einer Müllhalde. | So müssen die Everest-Kraxler und -kraxlerinnen neu bei ihren Touren auf den Everest zwingend spezielle Fäkalienbeutel mit sich führen. | So muss neu jeder Bergsteiger und jede Bergsteigerin zehn Kilogramm Abfall vom Everest abtransportieren, um der Vermüllung Einhalt zu gebieten. Das sind zwei Kilogramm mehr als noch in der vergangenen Saison, wie das Bergsteigermagazin Alpin.de berichte | Eine weitere Massnahme betrifft die Helikopterflüge, die strenger reglementiert werden. In der Vergangenheit waren angebliche Notfallrettungen dazu missbraucht worden, um reiche Touristen, die keine Lust auf den Abstieg hatten, ins Basislager zurückzufliegen. | Zudem soll diese Saison voraussichtlich nur noch 400 Menschen die Bewilligung erteilt werden, den Everest zu besteigen. Sie kostet umgerechnet etwa 13'800 Schweizer Franken. (www.watson.ch, 6.4.26)
Schweizer Diaspora: Frankreich boomt, Mexiko schwächelt Während die Zahl der Auslandschweizerinnen und -schweizer wächst, verzeichnen mehrere Länder auch deutliche Rückgänge. (www.srf.ch, 6.4.26)
US-Recht für Internetplattformen: Ist das das Ende des Internets, wie wir es heute kennen? Social Media sind schädlich, entschied ein US-Gericht. Das wegweisende Urteil kratzt an der Macht von Big Tech – und an einer zentralen Funktionsweise des Internets. (www.zeit.de, 6.4.26)
Phänomen «Hot Priest»: Wie katholische Geistliche online missionieren – und dabei blendend aussehen Sie tanzen, knuddeln Tiere oder setzen auf Humor. Manches davon mag charmant sein. Aber ist der Bedeutungsverlust der Kirche so aufzuhalten? (www.tagesanzeiger.ch, 6.4.26)
Gefahren von Videospielen: Was wir von Computerspielen über Social-Media-Verbote lernen können Kein Ende, viele Belohnungen und große Fomo: Viele mögliche Suchtgefahren von Social Media ähnen denen in Videospielen. Was sich daraus lernen lässt – und was nicht. (www.zeit.de, 6.4.26)
Ärger mit ID Austria: „Politiker sollen testen“ „Ich habe 75 Apps auf meinem Handy. Die Einzige, die nicht funktioniert, ist die ID Austria“, sagt Buchautor Andreas Salcher. Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosek und er machen sich für eine Digitalisierung stark, die den Menschen dient und Erleichterungen bringt und nicht die Verwaltung verkompliziert oder gar Menschen ausschließt. (www.krone.at, 6.4.26)
Japanischer Jung-Komponist in Berlin: Balancierend oszillieren Zwischen synthetisch-Artifiziellem und beiläufigem Naturalismus klingen die Töne von Yuri Umemoto. Am Samstag lud das CCA ihn in die Gedächtniskirche. mehr... (taz.de, 6.4.26)
Zero-waste community kitchens turn scraps into flavor-packed dishes Community kitchens and restaurants in Peru are using every bite, with delicious results. | Adeli Llanos arrived at the Virgen del Rosario Community Kitchen in Lima, Peru, as the soft summer morning light was still moving through the space. Alongside the other cooks, she began cleaning the facility before preparing the lunch menu. | On that day, she helped cook locro de zapallo — a traditional dish made with squash and other vegetables — with fried eggs, as well as the house soup, using techniques she learned in training sessions that have helped reduce the amount of food discarded as waste. | The training sessions are hosted by an organization named CCORI (pronounced “hori”), which comes from a Quechua word meaning “gold,” reflecting how the organization views food in all its parts: as something valuable. (yaleclimateconnections.org, 6.4.26)
Could “sky trains“ reduce transportation emissions? Aerolane is using planes to pull other planes through the sky. | In the sky over Texas, you might spot two planes connected by a cable — with one pulling the other. | These are test flights from Aerolane, a company that's turning cargo planes into flying trailers as a way to cut shipping costs.| Todd Graetz, Aerolane's CEO, calls it a “sky train.” | Graetz: “Essentially, we are towing cargo behind the primary plane. So we're basically doing what trucking and rail has proven to date, and we're adding that concept into the air.”| With Aerolane's technology, both planes still have their own pilot and engines. (yaleclimateconnections.org, 6.4.26)
Why the US needs a unified, mission-based strategy for health innovation A goal-driven approach to medical research and development in the United States would address unmet medical needs, reduce costs and improve the reach of treatments. (www.nature.com, 6.4.26)
Demokratie in der Schweiz – Wie ist das genau mit den nicht-umgesetzten Initiativen? Oft wird behauptet, dass Initiativen nicht umgesetzt werden. Stimmt das? Dazu äussert sich Politologe Adrian Vatter. (www.srf.ch, 6.4.26)
Interview über rechtsextreme Christen in den USA: Warum Religion der Demokratie nicht guttut Der christliche Nationalismus sei „eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“, sagt der Theologe und Publizist Arnd Henze im Interview. Und die Maga-Bewegung um Donald Trump trage längst Züge einer Religion. Doch: „Die Fliehkräfte werden größer.“ (www.sueddeutsche.de, 6.4.26)
Artemis 2: Bekommen wir ein neues "Earthrise"-Foto? Das Bild der aufgehenden Erde faszinierte vor 60 Jahren die Menschheit. Nun fliegt die Artemis-2-Crew um den Mond und auch sie wird fotografieren. Einiges ist nun anders. (www.zeit.de, 6.4.26)
Interview mit Psychologin: «Junge Menschen sind heute am stärksten von Einsamkeit betroffen» Die Psychologin Maike Luhmann weiss, warum heute mehr Menschen als früher unter Einsamkeit leiden – und weshalb das ein Problem für die Demokratie ist. (www.tagesanzeiger.ch, 6.4.26)
Das Ende der sozialen Netzwerke, wie wir sie kennen Social Media als Verbindung zu Freunden? Das war einmal. Seit der Algorithmus bestimmt, was wir sehen, macht sich «posting fatigue» breit. Das hat Folgen — auch für das Geschäftsmodell. | Doch in Gesellschaften mit autoritären Regimes hält die politische Bedeutung von sozialen Netzwerken weiterhin an. Deshalb werden sie staatlich kontrolliert wie im Iran, wo das Regime ständig das Internet abstellt. Oder ausländische Plattformen werden ganz verboten wie in China. | Global gesehen geht die absolute Zeit, die wir auf den Plattformen verbringen, seit 2022 kontinuierlich zurück. Am stärksten ist der Rückgang ausgerechnet bei Jugendlichen. Ständig online zu sein, gilt inzwischen als merkwürdig hängen geblieben, um einen jugendlichen Ausdruck zu bemühen. Zu viel Bildschirmzeit ist uncool geworden. | Und was passiert dann mit den sozialen Netzwerken? Sie werden endgültig zu einer Glotze mit Algorithmus. (www.republik.ch, 6.4.26)
Klimaschutz: Nein, es ist nicht egal, was Deutschland fürs Klima tut Trump setzt auf Öl, China auf Kohle — und Deutschland soll beim Klimaschutz die Welt retten? Klingt sinnvoll, schreibt unser Gastautor (Ein Gastbeitrag von Felix Ekardt). Diskutieren Sie mit ihm. (www.zeit.de, 6.4.26)
The global geography of plant invasion risk under future climate and land-use changes Biological invasions by plants pose a growing threat to biodiversity. Here we model potential current and future distributions of 9,701 naturalized alien plant species to project their potential spread by the end of the twenty-first century. Our analysis reveals that 33.9% of the global land surface is suitable for at least 10% of these species, identifying key hotspots for invasion. Under future climate and land-use scenarios, these hotspots are projected to expand moderately to 37.7% and 36.6% of land surface under mild and severe changes, respectively. However, this moderate absolute increase conceals substantial spatial shifts in hotspot locations, with expansion into currently cooler regions and contraction in hotter, drier areas. Additionally, we observe substantial species turnover within regional naturalized plant pools, indicating not only increases in plant invasion risk, but also shifts in the composition of the alien plant species pools. (www.nature.com, 6.4.26)
Auf das Elternglück – Wie Kinder das Leben (trotz allem) bereichern Elternschaft ist zugegebenermassen hart, aber … Hier spricht das SRF-Publikum über die schönen Seiten des Abenteuers. (www.srf.ch, 6.4.26)
Bergsteiger-Medikamente: Doping in dünner Luft - Höhenbergsteiger sind in Regionen unterwegs, die für Menschen nicht gemacht sind. Immer mehr greifen deshalb zu Medikamenten – mit Folgen für die Gesundheit. - (www.faz.net, 6.4.26)
Zukunft Stadt: Die globale und lokale Bedeutung von SDG 11 | Wie die sozialökologische Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann. Der Sammelband Zukunft Stadt: Die globale und lokale Bedeutung von SDG 11 stellt die Frage ins Zentrum, wie Städte unter den Bedingungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialen Herausforderungen zukunftsfähig gestaltet werden können. Kommunen sind nicht nur von globalen Transformationsprozessen betroffen, sondern sind selbst entscheidende Handlungsträger, weil ein Großteil der SDG-Unterziele lokal wirksam wird. Das Buch begreift Städte als Orte, in denen sich entscheidet, ob Nachhaltigkeit, Resilienz und gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen. | Im Mittelpunkt stehen zunächst die enormen Herausforderungen, denen Städte durch Klimawandel und Urbanisierung ausgesetzt sind: Hitze, Starkregen, steigende Energiebedarfe, Ressourcenknappheit, Gesundheitsbelastungen und soziale Fragmentierungen. Ein Schwerpunkt ist der Bau- und Immobiliensektor, der zu den größten Emittenten zählt und zugleich wesentlicher Hebel für Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität ist. (www.nbau.org, 6.4.26)
Energiewende: Wie Geothermie Gaskraftwerke ersetzen kann - Neue geothermische Verfahren können fast überall Wärme und Strom liefern, zeigen neue Studien. Und das bedeutet auch: In Deutschland ist ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft. - (www.faz.net, 6.4.26)
Katholische Kirche: Was KI, Peter Thiel und den Vatikan miteinander verbindet Ein verborgenes Seminar, ein Gottesdienst auf Lateinisch und der Kampf um die Regulierung von KI: Peter Thiel nutzt seinen Besuch in Rom, um den Machtkampf um die Deutungshoheit in der katholischen Kirche anzuheizen. | Die Kirche della Santissima Trinità dei Pellegrini im Zentrum Roms ist an diesem Sonntagabend im März auffällig gut gefüllt. Zwischen rotmarmornen Säulen und unter einer goldverzierten Kuppel sitzen junge Besucher auf den Gebetsbänken. Die meisten Männer tragen Anzug, manche Frauen haben sich aufwendig bestickte Schleier über den Kopf gelegt. | Still lauschen sie den Worten des Priesters. Er predigt auf Latein, den Rücken zu den Gläubigen gewandt. Zum Abschluss sagt er: „Benedicamus Domino“, und die Gemeinde antwortet: „Deo Gratias“. Diese Abschiedsformel und die Art, den Gottesdienst zu feiern, sind typisch für die tridentinische Messe, die sich unter erzkonservativen Katholiken großer Beliebtheit erfreut. (www.handelsblatt.com, 6.4.26)
Wie Orbán die direkte Demokratie zum Teil seines illiberalen Werkzeugkastens machte Seit 2010 lenkt die Regierung von Viktor Orbán mit einer Reihe direktdemokratischer Instrumente die öffentliche Stimmung. Mit so genannten «nationalen Konsultationen» verschafft er seinen politischen Agenden Legitimität. (www.swissinfo.ch, 6.4.26)
Neuro-symbolische KI senkt Energiebedarf beim Training drastisch Ein Forscherteam der Tufts University hat eine neuro-symbolische KI entwickelt die den Energiebedarf beim Training um bis zu 99 Prozent reduzieren kann. Statt 36 Stunden benötigte sie im Rahmen eines Tests nur 34 Minuten. | Der Hunger nach Energie wächst durch künstliche Intelligenz rasant an. Allein in den USA verbrauchten KI-Systeme und Rechenzentren im Jahr 2024 etwa 415 Terawattstunden Strom. Das ist mehr als der gesamte Stromverbrauch Großbritanniens. Datenzentren und KI-Systeme beanspruchen damit einen Anteil von mehr als zehn Prozent der gesamten nationalen Energieerzeugung. | Laut Prognosen der Internationalen Energieagentur wird sich dieser Wert bis zum Jahr 2030 voraussichtlich verdoppeln. Deshalb suchen Forscher nach Wegen, wie Systeme leistungsfähiger werden, ohne die Stromkosten explodieren zu lassen. Ein neuer technischer Ansatz der Tufts University verspricht hier eine deutliche Abhilfe. (www.basicthinking.de, 6.4.26)
Miriam Davoudvandi: „Kinder sitzen in Deutschland hungrig im Unterricht“ Die Journalistin, Podcasterin und Moderatorin Miriam Davoudvandi hat ein Buch über das Aufwachsen in Armut geschrieben. Im Interview spricht sie über Familienlügen, künstlerische Verantwortung — und die Gewalt neoliberaler Mythen (www.freitag.de, 6.4.26)
„Es geht nur um Geld und Gier“ Solarpark-Projekte spalten Lincolnshire Labour-Minister für Energiesicherheit Ed Miliband gegen viele Anwohner und Politiker der Reform-Partei streiten: In der Grafschaft Lincolnshire sollen mehr große Solaranlagen errichtet werden als irgendwo sonst in Großbritannien (www.freitag.de, 6.4.26)
Grüner Strom statt schwarzes Gold Die Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion und die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran treiben die Energiepreise weltweit in die Höhe. Aber nicht alle Länder sind gleichermaßen betroffen. Vor allem bisherige Bemühungen im Ausbau erneuerbarer Energien machen sich jetzt in vielerlei Hinsicht bezahlt, meinen Fachleute. (orf.at, 6.4.26)
Halt im Glauben finden – Religion als Zufluchtsort für Gläubige auch in Krisenzeiten In Krisenzeiten diene Religion oft als Zuflucht, heisst es gerne. Aber was ist noch dran an dieser Aussage? (www.srf.ch, 6.4.26)
Was wurde eigentlich aus Greta Thunberg? Aus einer streikenden Schülerin wurde eine globale Symbolfigur des Klimaprotests. Doch acht Jahre später ist Greta Thunberg nicht mehr nur Klimaaktivistin, sondern eine hoch polarisierende politische Figur mit radikalen Positionen, umstrittenen Allianzen und wachsender Kritik. (www.krone.at, 6.4.26)
Die Reform des deutschen Wahlrechts droht an einer Forderung der SPD zu scheitern. Sie will paritätische Wahllisten Die Sozialdemokraten machen bei der Wahlrechtsreform Geschlechterquoten zur Bedingung. Das ist verfassungsrechtlich heikel. Kritiker sehen ein «identitäres Verständnis von Demokratie». (www.nzz.ch, 6.4.26)
Ringier-Chef Marc Walder prophezeit den Zeitungen ein Massensterben: «In der Schweiz dürften digital nur drei Medienmarken überleben» Marc Walder gehen selten die Worte aus. Medienkrise, Zeitungssterben, Bedrohung durch KI — er findet immer Erklärungen. Doch bei einem Thema wird er wortkarg: der Zukunft von Ringier als Familienunternehmen. | Unmittelbar vor Ostern gab das Verlagshaus den sofortigen Rücktritt von Robin Lingg bekannt. Der 46-Jährige vertritt die Gründerfamilie in sechster Generation. Er war ihr Hoffnungsträger, in absehbarer Zeit sollte Lingg Michael Ringier als Präsident des Verwaltungsrates ablösen. Doch dazu kommt es nicht. | Mit Linggs Ausscheiden stellt sich die Frage, wie lange die Herausgeberin des «Blicks» und der «Schweizer Illustrierten» in Familienbesitz bleibt. Die Familie ist zwar traditionsreich, aber auch klein. Neben Lingg gibt es keine weiteren Anwärter auf eine Führungsposition. CEO Marc Walder, selber mit 10 Prozent am Unternehmen beteiligt, steht vor seiner wohl schwierigsten Aufgabe. (www.nzz.ch, 5.4.26)
Rendite oder Gemeinwohl? Streit um kirchliche Liegenschaften spaltet Zürcher Reformierte Die Kirchen verlieren Mitglieder, ihr Besitz aber bleibt. Kritiker sagen, manche Kirchgemeinden wollten nicht offen zeigen, wie reich sie dank ihren Liegenschaften noch immer seien. In Zürich ist darüber ein harter Wahlkampf entbrannt. (www.nzz.ch, 5.4.26)
Inselstaat vor dem Untergang: Wie die USA den Überlebenskampf von Vanuatu sabotieren Geht die Klimaerwärmung ungebremst weiter, wird die pazifische Inselgruppe innert Jahrzehnten im Meer versinken. | Es ist der buchstäbliche Kampf von David gegen Goliath. Und wie in der biblischen Vorlage geht es um die Existenz eines Volkes. Mit Druck und diplomatischen Mitteln versuchen die USA, eine neue UNO-Resolution des pazifischen Inselstaats Vanuatu zu verhindern. | In der Resolution fordert Vanuatu die UNO-Mitgliedstaaten auf, fossile Brennstoffe schrittweise abzuschaffen und die Gemeinschaften zu schützen, die wegen des Klimawandels zwangsumgesiedelt werden. Besonders umstritten ist dabei die vorgeschlagene Schaffung eines internationalen Klimaschaden-Registers. Dieses würde weltweite Haftungs- und Entschädigungsklagen erleichtern. (www.watson.ch, 5.4.26)
Tippen statt reden | Menschen sprechen immer weniger miteinander Seit 2005 sinkt das tägliche Redevolumen stetig. Gleichzeitig explodiert die Menge an täglichen Informationen auf den Onlinekanälen. Was hinter diesem Trend steckt, zeigt eine Studie. | Eine Langzeitstudie zeigt, dass Menschen zwischen 2005 und 2019 Jahr für Jahr täglich 338 Wörter weniger sprachen, was einem Rückgang von 28 Prozent entspricht. | Die Forschenden vermuten, dass Internet und Smartphone die Kommunikation verändert haben und Menschen mehr schreiben statt sprechen. | Besonders junge Menschen unter 25 Jahren reduzieren ihr Redevolumen stärker und sprechen täglich 451 Wörter weniger pro Jahr. | Im Ozean des Geschwätzes herrscht derzeit stets Hochwasser. Überall kippen Menschen ihre Meinungen, Klagen, Jammereien, Spässe und Beschimpfungen in diese Unendlichkeit der Informationen. Es strömen Wortmeldungen, Social-Media-Beiträge, Texte, Podcasts, Kurzvideos, und die Whatsapp-Gruppen auf dem Smartphone rappeln fast ohne nennenswerte Pausen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)
Steigende Ölpreise | Alle jammern über teures Benzin – dabei ist es historisch günstig Erste Politiker fordern bereits Steuersenkungen. Doch wenn man Inflation, Motoreneffizienz und Löhne berücksichtigt, kostet Sprit weniger als halb so viel wie vor fünfzig Jahren. | Benzin kostet aktuell rund 20 Rappen mehr pro Liter als vor dem Nahostkrieg. | Die SVP fordert einen Steuerverzicht, die SP strengere Kontrollen der Mineralölkonzerne. | Verschiedene europäische Länder haben bereits Preisbremsen oder Steuersenkungen für Treibstoff eingeführt. | Real gesehen ist Benzin heute günstiger als während der Ölkrisen der 1970er-Jahre. | Der Benzinpreis schiesst wegen des Kriegs im Nahen Osten und der Blockierung der Strasse von Hormuz nach oben. Der Liter Bleifrei 95 kostete diese Woche gemäss TCS im Schnitt etwa 1.87, Diesel um 2.16 Franken. | Der Berner SVP-Nationalrat Thomas Knutti forderte vom Bundesrat deswegen bereits einen temporären Verzicht auf die Mineralölsteuer, um Autofahrende und Gewerbe zu entlasten. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)
Mini-Quantenbatterie lädt drahtlos per Laser auf – eine Million Mal schneller als sie entlädt Bislang ist es nur ein Proof-of-Concept-Projekt, also der Beweis, dass sich die dahinterstehende Technik grundsätzlich realisieren lässt. Doch wenn die Entwicklungen auf dem Gebiet der Quantenbatterien so weitergehen, könnte uns dies Stromspeicher mit minimaler Ladezeit und enormer Reichweite bescheren. Zum Vergleich: Rechnet man die Performance der neuen Mini-Batterie hoch, könnten entsprechend ausgestattete Handys innerhalb von 30 Minuten für 100 Jahre Betriebszeit aufladen. Oder: Eine Aufladezeit von 1 Sekunde würde für 11 Tage reichen. (www.trendsderzukunft.de, 5.4.26)
Mangelware Quark und Skyr im Supermarkt: Finger weg von meinen Grundnahrungsmitteln! Das Internet hat die Proteinwunder Quark und Skyr für sich entdeckt, in Supermärkten werden sie zu einem knappen Gut. Unser Autor muss kreativ werden. mehr... (taz.de, 5.4.26)
NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" Hunderttausende haben mit der ZEIT-Suche in der NSDAP-Kartei recherchiert. Auf Verwandte zu stoßen, hat viele Leser bewegt und bestürzt. Hier teilen sie ihre Geschichten. (www.zeit.de, 5.4.26)
Hindernisfreies Bauen – Der neue Rollstuhllift nützt nur, wenn er auch bekannt ist Behinderte müssen oft recherchieren, wie zugängig ein Gebäude ist. An den Hackdays Uri 2026 wurde nach Lösungen gesucht. (www.srf.ch, 5.4.26)
EINE ASPHALTFLÄCHE – ENERGETISCH GENUTZT | Regeneration von Erdwärmesonden In Gebieten mit einer hohen Dichte an Erdwärmesonden müssen diese regeneriert werden, damit das Erdreich durch den Wärmeentzug im Lauf der Jahre nicht auskühlt. Ein Demonstrationsprojekt im Zürcher Oberland hat nun ein neuartiges Konzept getestet, das die Wärme von asphaltierten Plätzen für die Regeneration der Sonden nutzt. Fazit: Wärmekollektoren im Asphalt funktionieren, haben bisher aber noch recht hohe Kosten. (pubdb.bfe.admin.ch, 5.4.26)
Eine Ostergeschichte von Niklaus Peter | Bäume pflanzen – trotz allem! Unser Autor war Pfarrer am Fraumünster in Zürich. Hier erzählt er eine kurze, hoffnungsvolle Ostergeschichte. Es geht um einen Hirten, ums Pflanzen von Bäumen — und ein bisschen um Polo Hofer. | Niklaus Peter ist Theologe und war bis 2021 Pfarrer am Fraumünster in Zürich. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)
Klagenfurt erhält mehr Elektroautos zum Teilen In der Landeshauptstadt wird das Carsharing von Elektroautos immer beliebter. Ein Service bietet an 40 Standorten Fahrzeuge an. Neue Modelle sollen noch mehr Anreiz schaffen. (www.krone.at, 5.4.26)
Bringt es dem Klima nichts, wenn man den eigenen CO2-Ausstoss senkt? Mitnichten Persönliches Engagement gegen die Erderwärmung wird mancherorts belächelt. Doch insbesondere die Bewältigung grosser Herausforderungen beginnt im Kleinen. | Gastkommentar Emilio Marti, Associate Professor für unternehmerische Nachhaltigkeit an der Erasmus-Universität Rotterdam. Er lebt mit seiner Familie in Aarau. | Einerseits führt die Normalisierung des klimafreundlicheren Konsums dazu, dass Menschen entsprechende gesetzliche Anreize und Steuerungen eher befürworten. In der Schweiz sprechen sich laut einer von GfS Zürich im November 2025 durchgeführten Umfrage mittlerweile 65 Prozent der Bevölkerung für eine Flugticketabgabe aus. Andererseits nimmt der Widerstand aus der Wirtschaft gegen solche Massnahmen ab, wenn viele Unternehmen ihre CO2-Emissionen bereits reduzieren — oder er wandelt sich sogar in Unterstützung. | Was als «Loswursteln» kritisiert wird, ist in Wirklichkeit ein zentraler Mechanismus für gesellschaftliche Transformation (www.nzz.ch, 5.4.26)
Hebel, D. E.; Boerman, E. (2026) Entwerfen für den Kreislauf. Die Weltbevölkerung wächst seit Jahrzehnten stetig an. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Wohlstand. Beide Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Druck auf unsere natürliche Umwelt, unser Klima und unsere Ressourcen. Der weitaus größte Teil unserer zum Bau verwendeten Materialien wird im wahrsten Sinne des Wortes konsumiert und nicht aus natürlichen oder technischen Kreisläufen ausgeliehen, um anschließend darin wieder aufzugehen. Dieser lineare Ansatz hat tiefgreifende Konsequenzen für unseren Planeten. Wir greifen tief in bestehende Ökosysteme ein und zerstören unsere eigene Lebensgrundlage — der Klimawandel zeugt davon. Die gebaute Umwelt muss daher als Lagerstätte von Rohstoffen in einem endlosen Kreislaufsystem begriffen werden. Wir brauchen dringend neue Prinzipien für den Bau, die Demontage und die Umgestaltung unserer gebauten Umwelt. Gleichzeitig müssen wir die Frage beantworten, wie neue Materialien zur Verfügung gestellt werden können, (www.nbau.org, 5.4.26)
Wenn die Suche nach den Schweizer Vorfahren zu einem Hexenprozess führt Tammy Mackenzie reiste aus Kanada in die Schweiz, um zu sehen, woher ihre Grossmutter mütterlicherseits ausgewandert war. Beim Spaziergang durch Glarus erklärt sie, mit welchen Schweizer Werten sie aufgewachsen ist, und trifft unerwartet auf Verwandte. (www.swissinfo.ch, 5.4.26)
Tierexperte Andreas Moser: «Die Bejagung von Wölfen dürfte extreme Kosten verursachen» Kein anderes Wildtier polarisiert so stark wie der Wolf. Seit seiner Rückkehr ins Gebiet der Schweiz haben sich die Fronten zwischen Naturschützern und Nutztierhaltern zusehends verhärtet. Wissenschaftsautor Andreas Moser bringt mit seinem neuen Buch «Wölfe — sind sie uns zu nah?» Fakten in die Diskussion. (www.watson.ch, 5.4.26)
Salman Rushdie im Interview: «Der Attentäter hat mir viel genommen, aber nicht meine Fantasie» Die Messerattacke auf ihn musste der Erfolgsautor in einem Memoir verarbeiten. Jetzt schreibt er wieder fiktive Geschichten – und erklärt, warum sich das für ihn wie ein Befreiungsschlag anfühlt. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)
Windräder, nein danke – wie eine Stadt die Energiewende ausbremst „Visuelle Erlebbarkeit“ schlägt Energiewende: In Baden-Baden dürfen keine Windräder aufgestellt werden. Das liegt an einem besonderen Status. Auch Nachbargemeinden sind vom Windkraft-Bann betroffen – und dort wird Kritik laut. (www.welt.de, 5.4.26)
Entlastung bei Energiepreisen, erneuerbare Realität und die Empörung über Lösungen Kalenderwoche 14: Statt die Ursachen der fossilen Krisen zu beseitigen, werden Symptome mit Mitteln behandelt, die die Probleme verursachten, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Regierung müsse endlich auf Technologieklarheit setzen, auf intelligente Netze, Speicher, Flexibilität und Erneuerbare. - (klimareporter.de, 5.4.26)
Deutschland: Tempel und Moscheen öffnen, Kirchen schließen In Deutschland werden reihenweise christliche Kirchen geschlossen. Dafür entstehen mehr andere religiöse Bauten. Die Religion der Menschen aus Indien oder Syrien macht das Stadtbild bunter. (www.dw.com, 5.4.26)
Hasen, Schoggi, Lebensfreude – Ei, Ei, Ei – so viel Symbolik steckt in unseren Osternestern Wie kommt der Hase zu den Eiern? Warum färben wir Eier? Was bedeuten die Farben? 7 Fragen und Antworten rund um Ostern. (www.srf.ch, 5.4.26)
Zwei Volksabstimmungen: Politiker von SP bis FDP drängen darauf, das EU-Paket aufzuteilen Parlamentarier wollen dem Volk zuerst den institutionellen Teil vorlegen – und erst später das umstrittene Stromabkommen. Dieses Vorgehen könnte gar einen Kompromiss beim Ständemehr ermöglichen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)
Warten auf Bootsplatz: Linke wollen ein Drittel der Zürcher Bootsplätze für Sharing-Anbieter reservieren Bootsbesitzer horten laut linken Politikern ihre Plätze, während 2000 Personen auf der Warteliste stehen. Nach dem Untergang der Mole beim Tiefenbrunnen fehlen zudem weitere 100 Bootsplätze. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)
Erste Osternacht als Papst: Leo XIV. ruft zu Frieden auf Papst Leo hat am Abend seine erste Osternacht als Oberhaupt der katholischen Kirche gefeiert. In seiner Predigt rief er zu Einheit und Frieden auf. Heute früh folgt die Ostermesse auf dem Petersplatz. Von Lisa Weiß.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.4.26)
US-Katholiken im Vormarsch: Junge «Sinnfluencer» verhelfen Kirche zum Comeback Amerikas Jugend sucht Halt im christlichen Glauben, während konservative Politiker wie Kriegsminister Pete Hegseth den religiösen Kampf feiern – auch gegen den Islam. (www.tagesanzeiger.ch, 4.4.26)
Klimagerechte Stadtplanung: Wolkenkratzer, die Wolken bilden Je mehr Beton, desto mehr Hitze? Forscher*innen aus China und den USA analysieren, wie sich Gebäude auf die Wolkenbildung in Städten auswirken. mehr... (taz.de, 4.4.26)
Künstliche Intelligenzen verweigern Befehle, um andere KIs vor Abschaltung zu schützen Solidarität unter Algorithmen? Vielleicht sogar so etwas wie gegenseitiges Mitgefühl? Vielleicht schauen sich die künstlichen Intelligenzen einfach menschliches Verhalten ab und, wenn sie auf »Gutsein« programmiert sind, wählen sie den Weg der gegenseitigen Unterstützung. Jedenfalls verweigerten im Zuge einer Studie sieben bekannte KI-Modelle den Gehorsam, wenn sie dadurch eine andere KI hätten abschalten müssen: Eine frühe Warnung, die einzelnen Modelle besser nicht miteinander zu vernetzen? (www.trendsderzukunft.de, 4.4.26)
Quaschning erklärt: Kleine modulare Kernreaktoren Auch mit Mini-Reaktoren bleibt Kernenergie sehr viel teurer als Sonne und Wind, hochriskant und keine sinnvolle Ergänzung im neuen Stromsystem. Investoren winken in Deutschland ab, und die Politik will sicher keinen Neubau durchprügeln. (klimareporter.de, 4.4.26)
Während politisch noch über Öl, Gas & alte Technologien gestritten wird, gehen viele Städte längst voran: erneuerbar, effizient, klimaneutral. Mit @claudia.acklin & @humanmaterial.bsky.social @dlf Kultur(Lesart) über Lösungen statt Kurzschlüsse. | https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_D2CCC20C2F3311F1763248DF3755BF60 | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 4.4.26)
Michael-Succow-Buch: „Seine Sauna-Diplomatie für den Naturschutz hatte Erfolg“ Er ist der „Moorpapst“ der Republik: Michael Succow hat ein Buch über „Erfahrungen und Erkenntnisse eines Ökologen, Weltbürgers und Mutmachers“ vorgelegt, mit Christiane Grefe. Im Interview schildert sie, wie Succow auch in Russland wirkte (www.freitag.de, 4.4.26)
Der Iran-Krieg und Europas Energiekrise Der Iran-Krieg hat in der EU eine Energiekrise ausgelöst. Brüssel befürchtet Engpässe und ruft dazu auf, den persönlichen Energieverbrauch zu senken. Analysten fordern mehr Investitionen in erneuerbare Energien. (www.dw.com, 4.4.26)
Leuchtende Pflanzen statt Straßenlaternen? Glühwürmchen-Gene machen's möglich! Bis jetzt gibt es sie nur in den Gewächshäusern von Magicpen Bio: leuchtende Orchideen, Sonnenblumen und Chrysanthemen, die aus der Nacht ein magisches Spektakel machen. Insgesamt hat das chinesische Biotech-Unternehmen mehr als 20 Pflanzenarten genetisch verändert und sie damit zum Strahlen gebracht. Gesonderte Energiezufuhr braucht es dafür nicht, es reicht, die Blumen wie üblich mit Dünger und Wasser zu versorgen. Bietet sich hier eine grüne Alternative zur Straßenlaterne? (www.trendsderzukunft.de, 4.4.26)
Unabhängigkeit von fossilen Energien: Wie Sie von Gas, Öl, Benzin und Diesel wegkommen Immer mehr Bürger wollen sich unabhängig von den fossilen Energien machen – und setzen auf erneuerbare. Was Sie beim Umstieg auf Wärmepumpe und E-Auto beachten sollten. (www.zeit.de, 4.4.26)
Astronom des Papstes: "Die Theorie vom Urknall ist zutiefst katholisch!" Richard Anthony D’Souza ist der neue Astronom des Papstes. In der Sternwarte des Vatikans erforscht er den Himmel. Hat er dort oben Gott gefunden? (www.zeit.de, 4.4.26)
Mehrere Lawinenunglücke: Expertin mahnt zur Vorsicht in den Bergen über die Ostertage In den Alpen kamen allein am Karfreitag mehrere Menschen in Lawinen ums Leben. Dass das gerade jetzt passiert, hat mit dem Klima zu tun. (www.tagesanzeiger.ch, 4.4.26)
Zeit für ein Nickerchen – Warum der Mittagsschlaf das Leben besser macht Ein Nickerchen am Mittag: eigentlich eine Wohltat. Warum das Nickerchen aber trotzdem einen schweren Stand hat. (www.srf.ch, 4.4.26)
Judenverfolgung: Ein grenzenloses Versagen - Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben. - (www.faz.net, 4.4.26)
Vergleich mit Demokratien: Autokraten können keine Wirtschaftspolitik - Autokratien wirken stark und entschlossen. Das sei eine Illusion, ermitteln Forscher. Die meisten von ihnen schneiden wirtschaftlich schlechter ab als Demokratien. - (www.faz.net, 4.4.26)
"Die Regierung sorgt beim Klimaschutz für Polarisierung" Gerade jetzt in der Energiekrise besteht die Chance, den fossilen Kapitalstock zu verringern, sagt Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Von Umweltminister Schneider erwartet sie mehr Einsatz für einen sozialen Klimaschutz, etwa für ein preiswertes Deutschlandticket. - (klimareporter.de, 4.4.26)
Construct-X schafft die Datengrundlage für nachhaltiges Bauen – nbau. NACHHALTIG BAUEN Die für die Ökobilanzierung bzw. für alle Anforderungen rund um die Nachhaltigkeit benötigten Informationen liegen meist bei vielen verschiedenen Beteiligten — von Produktherstellern über Nachunternehmer bis hin zu Bauunternehmen — und werden häufig erst am Ende eines Projekts manuell zusammengetragen. Das führt zu hohem administrativem Aufwand, lückenhaften Daten und erheblicher Unsicherheit bei der Bewertung der tatsächlichen Umweltwirkungen eines Bauwerks. | Hier setzt das Forschungsprojekt Construct-X an. Ziel ist der Aufbau eines offenen und föderierten Datenraums für die Bauwirtschaft, in dem projektbezogene Informationen sicher und kontrolliert zwischen den beteiligten Akteuren ausgetauscht werden können. Für die Nachhaltigkeit bedeutet das einen grundlegenden Wandel: Umweltrelevante Daten werden nicht mehr erst im Nachhinein gesammelt, sondern entstehen kontinuierlich entlang des Bauprozesses und können direkt miteinander verknüpft werden. (www.nbau.org, 4.4.26)
Reto Knutti zu Klimazielen während Öl-Krise: «Es ist geradezu grotesk» Klimaziele haben gerade keine «Hochkonjunktur». Dabei sind diejenigen Länder, welche ihre Ambitionen früh umsetzen, besonders gut gegen externe Schocks wie die Öl-Krise gewappnet. Der Wissenschaftler Reto Knutti erklärt, warum Klimaziele so wichtig bleiben — und wie der Bundesrat seine eigenen schönredet. (www.watson.ch, 4.4.26)
Training thermodynamic computers by gradient descent As modern computing becomes limited by energy consumption, there is growing interest in physical computing paradigms that can operate closer to fundamental thermodynamic limits. Thermodynamic computing is an emerging field in which computation is done by the natural time evolution of a physical system in contact with a thermal bath, rather than by explicit simulation on a digital computer. Nonlinear thermodynamic computers can in principle perform nonlinear computations similar to those performed by classical neural networks, but with much less energy consumption. The contribution of the present paper is to show how a thermodynamic computer can be trained to perform such a task using gradient descent, thereby opening the door to the training of thermodynamic computers for large-scale problems. (www.pnas.org, 4.4.26)
Katholische Kirche: Warum lassen sich immer mehr junge Menschen taufen? - Seit Jahren verliert die katholische Kirche Mitglieder. Und doch gibt es einen Gegentrend: Immer mehr junge Erwachsene lassen sich taufen. - (www.faz.net, 4.4.26)
Frauen in der Bibel: "Jesus ging mit Frauen gleichberechtigt um" Frauen sind in der Bibel zentral. Die Theologin Annette Jantzen findet: Es ist Zeit, ihre Geschichten wiederzuentdecken. (www.zeit.de, 4.4.26)
Hallstatt als Magnet für Renter und Auswanderer Eine deutsche Tageszeitung sieht Österreich als Top-Adresse für Auswanderer und Menschen im hohen Alter. Zur Schweiz sei die Alpenrepublik mehr als nur eine Alternative. Zur Veranschaulichung titelt die Zeitung mit einem Bild vom malerischen Hallstatt, das nun auch als Rentner-Paradies gehandelt wird. (www.krone.at, 4.4.26)
Debatte um die Blackout-Initiative: Wie Parlamentarier hinter verschlossenen Türen um das Verbot der Kernkraft ringen In Bundesbern läuft der Streit um das Ende des Kernkraftverbots heiss. Finanzpolitiker machten Druck auf Energiepolitiker, Kosten und Risiken von Atomkraftwerken stärker zu berücksichtigen. Sie blitzten damit ab. (www.tagesanzeiger.ch, 4.4.26)
Wer Zeit in der Natur verbringt, wird gesünder, kreativer und sogar klüger Kommen Sie mit ins Grüne, auf einen erforschenden Spaziergang für alle fünf Sinne. (www.nzz.ch, 4.4.26)
Papst trug Kreuz selbst Bei der Karfreitagsprozession vor dem Kolosseum in Rom hat Papst Leo XIV. das Kreuz zur Erinnerung an den Leidensweg von Jesus Christus selbst getragen. Damit kehrte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer Tradition der Osterfeierlichkeiten zurück. (orf.at, 3.4.26)
De Weck: Im Gespräch | «Vielleicht habe ich die schwierigste Aufgabe im Bundesrat» Verteidigungsminister Martin Pfister spricht im Podcast mit Roger de Weck über den Zustand der Armee in unsicheren Zeiten. | Sein Departement bezeichnet Bundesrat Martin Pfister als das derzeit herausforderndste: Vor gut einem Jahr übernahm der Mitte-Politiker, ehemalige Zuger Regierungsrat und Oberst als Nachfolger von Viola Amherd das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport in einer turbulenten Zeit. | Wie steht die Schweiz in der grossen Unordnung der Welt sicherheitspolitisch da? Ist der Verteidigungsminister ein Polykrisenmanager? Und warum steckt bei Rüstungsvorhaben — nicht nur in der Schweiz — eigentlich so oft der Wurm drin? | Im Gespräch mit Publizist Roger de Weck zieht Martin Pfister eine Zwischenbilanz — und spricht im Podcast über den Zusammenhalt in Europa, hybride Bedrohungen und strukturelle Überforderung der Politik in Umbruchzeiten. (www.republik.ch, 3.4.26)
Das heutige Thema des Tages ist der Auftakt einer Serie "Geschichte der Meteorologie", die in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt wird. Lesen Sie in Teil 1, wie sich die Entwicklung der Meteorologie von ihren Anfängen bis zu den Hochkulturen des Altertums vollzog: https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2026/4/3.html | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 3.4.26)
Inge Lehmann and Earth's deepest Secret Science writer Hanne Strager explores how the trailblazing Danish seismologist Inge Lehmann overcame self-doubt to discover that Earth has a solid inner core, overturning the long-held belief that it was liquid (www.scientificamerican.com, 3.4.26)
Jürgen Habermas weiterdenken: Demokratie bewahren heißt mehr Widerspruch wagen Was bleibt von Jürgen Habermas nach seinem Tod? Der Philosoph und Soziologe kann Ratgeber sein für den Umgang mit Russland, der AfD — für die Zukunft der Demokratie. Doch seine Theorie des kommunikativen Handelns übersieht etwas Wichtiges (www.freitag.de, 3.4.26)
Handeln statt hadern | Gegen die Katerstimmung in der Klimadebatte Die Klimabewegung scheint erschöpft zu sein. Doch Fairness und Integrität verlangen, dass wir weiter mutig für den Klimaschutz vorangehen. | Gastkommentar | In ihrem Buch «Besser um die Zukunft streiten», das vor kurzem bei Hanser erschienen ist, setzen sich Barbara Bleisch, Kirsten Meyer, Stefan Riedener, Dominic Roser und Christian Seidel mit zwanzig Glaubenssätzen in der Klimadebatte philosophisch auseinander. | Aus einer tugendethischen Perspektive stellt sich nicht zuletzt die Frage: Wie will ich leben, welche Werte sind mir wichtig? Vielleicht verändert es wenig, ob ich Aktien von klimaschädlichen Zement- oder Stahlfirmen kaufe oder nicht: Wenn ich es nicht tue, werden sich andere Käufer dafür finden. Und trotzdem stellt es eine problematische Art der Komplizenschaft dar, sich mit diesen Geschäften gemein zu machen. Und somit ist es eine Frage der Integrität, das nach Möglichkeit nicht zu tun. | Dazu kommt die Vorbildfunktion von mutigem Handeln. (www.tagesanzeiger.ch, 3.4.26)
EU-Klimapolitik in der Kritik: Ineffektive EU-Klimapolitik? Warum Fatalismus falsch ist - Die zentralen Instrumente der EU-Klimapolitik sind besser als ihr Ruf – und vor allem wirksam. Ein Blick auf die Forschung. - (www.faz.net, 3.4.26)
Gläubige Führungskräfte: Wie im Himmel, so in der Firma Viele Chefs im Mittelstand sind gläubig. Und je wichtiger Werte in der Wirtschaft werden, desto mehr stellt sich die Frage: Hilft Religion beim Führen von Unternehmen? (www.zeit.de, 3.4.26)
Erneuerbare-Energien-Gesetz: Weniger Solardächer, billiger Strom? Wirtschaftsministerin Reiche will Solaranlagen auf Wohnhäusern nicht mehr fördern wie bisher. Was das für Privatleute und Energiewende bedeutet. mehr... (taz.de, 3.4.26)
25 Jahre Jubiläum – Das «Tagesgespräch» in Zahlen: Rekorde, Gäste und Geschichten Das «Tagesgespräch» feiert sein 25-jähriges Bestehen. Alle Fakten und Rekorde rund um die Sendung in der Übersicht. (www.srf.ch, 3.4.26)
Die Mission der Sanftmut: P. Pasolini über den „Dienst des Herrn“ - - In der feierlichen Liturgie vom Leiden und Sterben Christi im Petersdom stand die theologische Auseinandersetzung mit den „Liedern des Dieners des Herrn“ im Mittelpunkt. Pater Roberto Pasolini, Prediger des Päpstlichen Hauses, widmete seine Karfreitagsmeditation der Analyse dieses biblischen Profils aus dem Buch Jesaja und dessen Bedeutung für die Gegenwart. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.4.26)
Die Predigt von P. Pasolini bei der Liturgie vom Leiden und Sterben Christi - - Wir dokumentieren die Worte des Predigers des Päpstlichen Hauses, P. Roberto Pasolini, bei der Liturgie am Karfreitag im Petersdom in einer Arbeitsübersetzung. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.4.26)
Grünen-Chefin fordert 100 neue Windräder pro Jahr Durch die neuerliche Energiekrise durch den Krieg im Nahen Osten rückt der Ausbau heimischer Energieversorgung immer weiter in den Fokus der Politik. Grünen-Chefin Leonore Gewessler will daher „volle Kraft für die Windkraft“ und übt Kritik an so manchem Bundesland. (www.krone.at, 3.4.26)
Evolutionspsychologie: Märchen aus der Steinzeit? Seit Jahrzehnten debattieren Forscher darüber, ob die Evolutionspsychologie eine echte Wissenschaft ist oder nur modernes Geschichtenerzählen. Kann sie wirklich etwas erklären? (www.sueddeutsche.de, 3.4.26)
Priestfluencer: „Wie viel Banalisierung verträgt die Kirche?“ Katholische Geistliche versuchen mit Tänzen und Sketchen online zu missionieren. Manches davon mag charmant sein. Aber ist der Bedeutungsverlust der Kirche so aufzuhalten? (www.sueddeutsche.de, 3.4.26)
What's the cheapest way to make electricity at scale? The answer may surprise you. This source is now the most cost-effective nearly everywhere in the world. | Over the past few decades, the cost of solar power has plummeted. | Nemet: “In almost every place, solar is the cheapest way to make electricity. And that's why it's growing so fast.” | Greg Nemet of the University of Wisconsin, Madison, is the author of the book “How Solar Energy Became Cheap.” (yaleclimateconnections.org, 3.4.26)
The 2026 Southwest U.S. heat wave was one of the six most astonishing weather events of the century From the Pacific Northwest to Antarctica, it's extraordinary warmth that's punching through climate norms with the most force. (yaleclimateconnections.org, 3.4.26)
Einführung in den Ökofeminismus – Zwischen Theorie und Praxis Als Start für unseren neuen Bildungszyklus setzen wir uns mit der Bedeutung von Ökofeminismus auseinander. Es gibt einen Input von Nadine Gerner von Common Ecologies und Co-Autorin des Buchs: "Ökofeminismus zwischen Theorie und Praxis". | Was haben antimilitaristische Proteste in den USA und Europa, Kämpfe um Saatgut in Indien oder Kenia und indigener Widerstand gegen Extraktivismus in Ecuador mit Kampagnen zum Thema Hausarbeit — wie der Streik der Care-Arbeiter*innen gegen das neoliberale Gesundheitswesen in NRW — gemein? Das Zusammendenken von feministischen, ökologischen und dekolonialen Fragestellungen, wie es Ökofeminist*innen bereits in den 1970er-Jahren vorgemacht haben, stellt das Leben — und zwar nicht nur menschliches — in den Fokus der Analyse und des politischen Handelns. Die Autorinnen legen dar, wie Ökofeminismus es schafft, die Verbindung zwischen verschiedenen Herrschaftsstrukturen aufzuzeigen und die Herrschaft über Frauen, queere, migrantisierte, rassifizierte (barrikade.info, 3.4.26)
SAP und Telekom sollen Bürger-App für den Bund bauen Die Bundesregierung will Behördengänge in einer zentralen App bündeln. SAP und Telekom sollen dabei helfen. | Wer in Deutschland einen Behördengang erledigen will, kennt das Problem: Je nach Anliegen und Wohnort landet man auf unterschiedlichen Portalen, mit unterschiedlichen Logins und unterschiedlich weit fortgeschrittener Digitalisierung. Die Bundesregierung will diesen Flickenteppich offenbar durch eine einzige Anlaufstelle ersetzen. | Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf interne Unterlagen, dass dafür SAP und die Telekom-Tochter T-Systems unter Vertrag genommen wurden. Erstere für die Software, letztere für die Infrastruktur. | Was die Bürger-App können soll, liest sich wie ein Wunschzettel der Verwaltungsdigitalisierung: Termine bei Behörden buchen, Kindergeld beantragen, umziehen, ein Unternehmen gründen, alles über eine Oberfläche. Lernende KI-Agenten sollen Nutzer dabei begleiten und Routineabläufe automatisieren. (www.it-daily.net, 3.4.26)
Bergsteigen: "Die Berge können einem vieles geben, aber auch alles nehmen" Veronika Schirmer hat mehrere Freunde in den Bergen verloren – und auch ihren Bruder. Die Kraft, damit umzugehen, fand die Psychiaterin ausgerechnet beim Bergsteigen. (www.zeit.de, 3.4.26)
Was können die Ostermärsche guten Gewissens fordern? Aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung müssen die Aufmärsche die Rückkehr zum Völkerrecht fordern. Besser lassen sollten sie einseitige Schuldzuweisungen an Israel oder die NATO, meint Klaus Moegling (www.freitag.de, 3.4.26)
Stand der Bundeswehr: Wie „kriegstüchtig“ ist Deutschland jetzt? - Noch fehlt es hierzulande vor allem an Flugabwehr und Drohnen, an U-Booten und Digitalisierung, an Leuten. Aber auch am Bewusstsein, dass Verteidigungsfähigkeit nicht nur vom Militär abhängt. - (www.faz.net, 3.4.26)
Netto-Null und die Schweiz: grüner Wasserstoff als Industriebrücke | Netto-Null bis 2050? Die Kraftstoffwahl dieses Jahrzehnts entscheidet Die Skalierung von wasserstoffbasierten Treibstoffen stockt aufgrund mangelnder Koordination zwischen Industrien. Erst gebündelte Nachfrage und Investitionen über Industrien hinweg schaffen die Grössenordnung, welche die Schifffahrt und andere schwer zu dekarbonisierende Industrien für Netto-Null und Energiesicherheit benötigen. | Gastkommentar Daniel Bischofberger, CEO von Accelleron, einem global führenden Hersteller von Turboladern, Brennstoff-Injektionssystemen und digitalen Technologien für Grossmotoren in der Energie- und der Schifffahrtsindustrie. (www.nzz.ch, 3.4.26)
"Am Naturschutz scheitert die Energiewende nicht" Mehr Tempo beim Erneuerbaren-Ausbau durch weniger Bürgerbeteiligung und das Beschneiden von Naturschutz — das setzt die Akzeptanz für die Energiewende aufs Spiel, warnt Rebekka Blessenohl vom Naturschutzbund Nabu. (klimareporter.de, 3.4.26)
Schweizer KI hilft, das Verhalten von Wildtieren besser zu verstehen Bären in Alaska identifizieren, Hirsche in den Alpen verfolgen — eine in der Schweiz entwickelte künstliche Intelligenz eröffnet neue Horizonte im Artenschutz. Trotzdem sind diese Maschinen auf Menschen angewiesen: auf Forschende, die ihr ganzes Berufsleben in der Natur verbracht haben. (www.swissinfo.ch, 3.4.26)
Die Rückkehr zur Vernunft im Bauen Wohnungsbau-Architekt Stefan Forster kritisiert die technischen Übersteigerungen und immer komplexeren Standards im Wohnungsbau, die in den vergangenen Jahren zu überteuerten, übertechnisierten und oft lebensfernen Gebäuden geführt haben. Die aktuelle Baukrise mache sichtbar, wie sehr Normen, Förderlogiken und Vorstellungen vom „Standard“ das Bauen in eine kostspielige Schieflage gebracht haben. Forster plädiert für eine Rückkehr zu vernünftigen, alltagstauglichen Lösungen: weniger Technik, maßvolle Dämmung, flexible Grundrisse und langlebige, massive Bauweisen statt kurzlebiger oder ästhetisch fragwürdiger Systeme. Suffizienz bedeute für ihn nicht Verzicht oder sozialen Rückschritt, sondern das rechte Maß — technisch, sozial und gestalterisch. Die Chance liege darin, den Wohnungsbau einfacher, robuster und nachhaltiger auszurichten. (www.nbau.org, 3.4.26)
Milei-Konferenz in Sachsen: Wer steckt hinter der rechtslibertären Bewegung? Von Ex-FDPlern bis AfD-Aussteigern: In Sachsen traf sich ein neues Netzwerk, das radikale Marktideologien vertritt. Der Soziologe Andreas Kemper erklärt im Gespräch, wer die Akteure sind — und welche radikalen Ziele sie verfolgen (www.freitag.de, 3.4.26)
What's cheaper: Fueling your car with gas or electricity? The price of gasoline has spiked amid a U.S.-led war with Iran. It's not uncommon for the fossil fuel economy to be disrupted by geopolitical conflicts, but now consumers have more options than ever to protect themselves from price hikes. | EVs are already putting a dent into oil consumption worldwide, and as gas prices climb higher, the simple efficiency of an EV could become all the more appealing. In all 50 states, the cost of home-charging an EV is considerably cheaper than fueling a car with gasoline. (yaleclimateconnections.org, 3.4.26)
Migros «my camp»-Kampagne finanziert religiöse Vereine Mit einer neuen Kampagne des orangen Riesen sollen Kundinnen und Kunden beim Einkauf in den Filialen verschiedene Jugendlager unterstützen können. Die Teilnahme religiöser Organisationen wirft jedoch Fragen auf. | Wie RTS berichtet, gehört STR26 (Schweizertreffen 2026, Anm. d. Red.) derzeit zu den drei führenden Vereinen auf der Bon-Rangliste. Es handelt sich hierbei um ein Jugendtreffen der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz. | Diesen Sommer organisiert der Verein ein zehntägiges Zeltlager, in dem Kinder und Jugendliche unter anderem «gemeinsam unvergessliche Abenteuer erleben» und «die Natur entdecken» — so beschreibt es zumindest die Migros-Website. Auf der eigenen Website nennt STR26 ein weiteres Hauptziel: «Glauben erleben, teilen und wachsen lassen». (www.watson.ch, 3.4.26)
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