Kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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9.4.26 (Aktualisierung 6:36)

8.4.26

The year so far: hottest and driest in U.S. history After a season-defying March heat wave pushed things into overdrive, it's an open question — and a crucial one — how soon more generous moisture might arrive. (yaleclimateconnections.org, 8.4.26)

Wasserstoff-Faktencheck: Wo sich der Einsatz lohnt – und wo nicht Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger der Energiewende. Doch wie realistisch sind die Erwartungen? Das Fraunhofer ISI hat über 100 Quellen ausgewertet und einen Faktencheck veröffentlicht, der die wichtigsten Mythen aufdröselt und Tatsachen zusammenfasst. | Die öffentliche Wasserstoff-Debatte weckt oft enorme Erwartungen. Doch die technologische und wirtschaftliche Realität hinkt den politischen Ambitionen hinterher. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat in einem Meta-Faktencheck über 100 Quellen ausgewertet, um Klarheit zu schaffen. Das Papier liefert damit eine sachliche Basis für die hitzige Debatte. | Experten bezeichnen Wasserstoff aufgrund seiner Kostbarkeit und des hohen Produktionsaufwands häufig als „Champagner unter den Energieträgern“. Die Fraunhofer-Studie empfiehlt deshalb einen gezielten Einsatz dort, wo keine effizienteren Alternativen existieren. (www.basicthinking.de, 8.4.26)

Keine Rendite mit der Miete: Mietenpolitischer Totalausfall [Online-Abo] Mietenpolitischer Totalausfall: BSW beklagt steigende Wohnarmut – immer höhere Kosten für Wohnungen in Großstädten. Mieterorganisationen fordern wirksame Marktregulierung. (www.jungewelt.de, 8.4.26)

Ein rares Ereignis: Die Zürcher Freisinnigen stellen sich gegen den Hauseigentümerverband Die FDP-Delegierten lehnen eine Initiative aus den eigenen Kreisen ab – obwohl damit Eigentumswohnungen gefördert würden. (www.nzz.ch, 8.4.26)

Plug & Play PV-Anlagen in der Schweiz: BFH-Studie zeigt enormes Potenzial und neue Regeln Die Berner Fachhochschule (BFH) hat zusammen mit Electrosuisse, Meteotest und dem VSEK einen umfangreichen Forschungsbericht zu Plug & Play Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht. Als jemand der seit Jahren eine eigene PV-Anlage betreibt und das Thema Solarenergie hier im Blog regelmässig aufgreift, finde ich die Ergebnisse enorm spannend. Denn Balkonkraftwerke und steckbare PV-Systeme werden auch in der Schweiz immer beliebter — und die Studie liefert erstmals harte Zahlen zum Potenzial und klare Aussagen zur Sicherheit. (technikblog.ch, 8.4.26)

Artemis 2: Rückkehr von Mondmission gilt als heikelste Phase Die Rückkehr der bemannten Mondmission «Artemis 2» gilt laut dem ehemaligen Schweizer Astronauten Claude Nicollier als kritischste Phase des Fluges. (www.watson.ch, 8.4.26)

Stromdilemma: Europas KI-Träume stoßen an Grenzen Europa will im globalen KI-Wettlauf vorne mitmischen, doch der Strom könnte knapp werden. Rechenzentren verschlingen immer mehr Energie und gefährden Klimaziele, Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit. | Mit dem geplanten „AI Continent Action Plan“ sollen Europas Rechenzentren massiv ausgebaut werden, um digitale Innovationen voranzutreiben. Doch der steigende Energiebedarf könnte die Stromnetze stark belasten. Forschende des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel) warnen vor einem regelrechten Trilemma für den Kontinent. | IfW-Kiel-Expertin Matilde Ciani warnt: “KI-Politik darf nicht von Energiepolitik getrennt werden. Europa plant ehrgeizige digitale Infrastruktur, ohne sicherzustellen, dass das Stromsystem dies auch tragen kann.” In ihrem aktuellen Policy Brief rechnet sie vor, dass die Verdopplung der Rechenzentrumskapazitäten bis 2030 zwischen 98,5 und 168 Terawattstunden Strom verschlingen könnte. (www.it-daily.net, 8.4.26)

Belasten steigende CO2-Konzentrationen unseren Körper? Eine repräsentative Erhebung belegt eine Veränderung der Blutwerte in den letzten 20 Jahren. Zwei Forscher halten den CO2-Anstieg für eine mögliche Erklärung und warnen vor einer giftigen Atmosphäre in 50 Jahren. Eine umstrittene These. | Ob von höheren CO2-Konzentrationen eine Gesundheitsgefahr ausgeht, ist wissenschaftlich umstritten. Lange galt CO2 erst ab extremen Werten, mehrere zehntausend ppm, als potenziell gefährlich. Neuere Erkenntnisse zeigen ein anderes Bild. | Schon kurzzeitige CO2-Konzentrationen über 1.000 ppm — ein Wert, der heute in vielen Innenräumen überschritten wird — hätte zum Beispiel kognitive Leistungseinbußen wie Konzentrationsprobleme zur Folge, sagt Susanne Koch, Fachärztin mit Spezialisierung in klinischer Neurophysiologie an der Charité. Das sei mittlerweile gut belegt. | Laut einer Übersichtsstudie aus dem Jahr 2018 gibt es zudem "vorläufige Hinweise", dass ab 1.000 ppm das Risiko für Osteoporose, Entzündungen und weiteres steigt. (klimareporter.de, 8.4.26)

8 neue Forschungsergebnisse zum Thema Klima und Klimawandel Im April 2026 blickt die Besatzung der Artemis-II-Mission zum ersten Mal seit über 50 Jahren wieder aus der Ferne des Weltraums auf die Erde. Die Aufnahmen zeigen eine atemberaubend schöne Welt: tiefblaue Ozeane, wirbelnde Wolken, grüne Polarlichtschleier über den Kontinenten. Doch während viele Menschen gebannt auf dieses Bild unseres Planeten blicken, leidet die Erde unter unserem Verhalten. | 1. Die globale Erwärmung hat sich seit 2015 deutlich beschleunigt | 2. Hitzewellen in Nord- und Mitteleuropa werden extremer und unberechenbarer | 3. Hochaufgelöste Ozeanmodelle verbessern die Vorhersage europäischer Hitzesommer | 4. Klimawandel lässt globale Anbauflächen für wichtige Nutzpflanzen schrumpfen | 5. Klimapolitik wirkt: Ambitionierte Massnahmen reduzieren CO2-Emissionen | 6. Klimawandel fördert soziale Isolation und belastet die psychische Gesundheit | 7. Erfolgreiche Klimapolitik braucht Akzeptanz — Verbote können grüne Werte untergraben | 8. Klimaschäden neu bewertet (naturschutz.ch, 8.4.26)

The future of coral reefs lies in human intervention Current efforts to help coral evolve heat tolerance are moving too slowly to outrun global warming. Scientists propose a moon-shot level research program to engineer evolution. (www.anthropocenemagazine.org, 8.4.26)

Wettlauf im All? Übernehmt lieber Verantwortung für die Probleme auf der Erde Die Umrundung des Mondes wird als großer Erfolg verkauft. Dabei ist der Ausflug in den Kosmos nur ein überteuerter Irrweg. Es ist ja nicht so, als hätten wir nicht genug echte Probleme (www.freitag.de, 8.4.26)

Den Aufwand für Bürokratie digital vereinfachen Wer eine Photovoltaikanlage bauen will, muss sich durch einen bürokratischen Dschungel kämpfen, der nur schwer zu durchblicken ist und der Projekte verteuern und verzögern kann. Seit einigen Jahren versucht Swissolar mit digitalen Hilfestellungen — dem «ElektroForm solar» — Solarteure bei der Handhabung der Bürokratie zu entlasten. Immer mehr gibt es auch private Anbieter, welche mit neuen Softwarelösungen Solarprojekte begleiten wollen. | Bemühungen zur Vereinfachung der Bürokratie gibt es schon seit Jahren. Swissolar versucht seit 2021 mit «ElektroForm solar» einen Weg durch diesen Dschungel zu bahnen. Allerdings gibt es auch beim «ElektroForm solar» noch Lücken und nicht alle Schnittstellen sind vorhanden. Firmen, welche die Administration von Solarprojekten mittels der Digitalisierung noch weiter vereinfachen, wollen diese Lücken schliessen. Ein Beispiel dafür ist die Solarstream AG aus Rotkreuz. (www.sses.ch, 8.4.26)

How energy codes shape comfort and costs at home Eric Fowler of Fresh Energy in Minnesota says stronger standards can lower bills and improve safety during outages. (yaleclimateconnections.org, 8.4.26)

Publikation/KURZPAPIER Sicherheit – nachhaltig und integriert Die von Krisen und Umbrüchen geprägte Weltlage erfordert es, über neue Sicherheitsstrategien nachzudenken. Der WBGU plädiert für eine vieldimensionale Sicherheitsarchitektur, die auch Umwelt, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Informationsintegrität, technologische Souveränität und internationale Kooperation als Stützpfeiler einbezieht. | Der WBGU empfiehlt daher dringend, das Konzept der ‚Integrierten Sicherheit‘ der Bundesregierung beizubehalten und es mit allen seinen sicherheitsrelevanten Dimensionen umzusetzen. Um die militärische Sicherheitsdebatte zu ergänzen und die strategische und partnerschaftliche internationale Zusammenarbeit auszubauen, präsentiert der Beirat in seiner Lagebeurteilung konkrete Handlungsempfehlungen. Die Empfehlungen sind exemplarisch und nicht abschließend. Sie werden in den kommenden Monaten durch Teilgutachten ergänzt, konkretisiert und begründet. Wir wollen auf diese Weise eine Grundlage für Diskussionen anbieten, (www.wbgu.de, 8.4.26)

Aufwertungsmassnahmen beim Parkplatz Friedhof Uetliberg Die Bushaltestelle «Friedhof Uetliberg» soll hindernisfrei ausgebaut werden. Das Vorhaben umfasst die Erhöhung der Haltekante und die Erstellung einer neuen Wartehalle. Zur Hitzeminderung werden zudem Bäume gepflanzt und der Platz begrünt. Der Stadtrat hat für die Massnahmen einmalige Ausgaben von 2,17 Millionen Franken bewilligt. | Die Stadt plant den hindernisfreien Ausbau der Bushaltestelle «Friedhof Uetliberg» der Buslinie 73. Damit die Reisenden einen einfachen Zugang zum Bus haben, soll die Haltekante erhöht werden. Weiter soll die alte Möblierung der Haltestelle erneuert und eine neue Wartehalle erstellt werden. | Aufgrund der sehr geringen Auslastung werden 63 der 128 bestehenden Parkplätze sowie alle 3 bestehenden Car-Parkplätze aufgehoben. Der durch den Parkplatzabbau gewonnene Raum wird entsiegelt und begrünt. Zu den bestehenden 51 Bäumen werden 3 weitere Bäume gepflanzt und die bestehenden Grünflächen werden erweitert. (www.stadt-zuerich.ch, 8.4.26)

Stadtrat schafft planerische Grundlage für Schulanlage Höckler in der Manegg Der Stadtrat hat den privaten ergänzenden Gestaltungsplan «Schulanlage Höckler» beschlossen und damit die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Bau einer neuen Schulanlage in der Manegg geschaffen. Damit rückt die Umsetzung des Projekts näher. Die neue Schule soll den Schulraumbedarf im stark wachsenden Quartier decken. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2032 geplant. (www.stadt-zuerich.ch, 8.4.26)

Klimageld: 320 Euro pro Person gestrichen – was stattdessen kommt Der Bundestag hat einen Antrag auf 320 Euro Klimageld pro Person abgelehnt. Dabei steht die Zahlung sogar im Koalitionsvertrag von Union und SPD. Statt auf eine direkte Entlastung setzt die Regierung stattdessen auf Stromsteuersenkungen und Netzentgelte, die bei vielen Haushalten erst verzögert ankommen. | Die ursprüngliche Idee des Klimageldes war es, Kohlenstoffdioxid-Einsparungen zu belohnen. Wer weniger des Treibhausgases verursacht, muss etwa weniger Abgaben in Form des sogenannten CO2-Preises zahlen, der unter anderem auf Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel erhoben wird. Das Konzept des Klimageldes sieht vor, dass alle den gleichen Geldbetrag als Ausgleich erhalten. Heißt konkret: Es sollte eine Umverteilung stattfinden. Menschen mit geringerem Einkommen, deren Verhalten im Alltag oftmals weniger klimaschädlich ist, würden davon profitieren. (www.basicthinking.de, 8.4.26)

Biogas statt Erdgaskraftwerke: Die Haydauer Erklärung Am 28. März verabschiedeten die sogenannten „Flexperten“ die Haydauer Erklärung, die klar beschreibt, wie stark die Flexibilisierung bestehender und neuer Biogasanlagen Erdgaskraftwerke ersetzen kann. | Die Flexperten sind ein Netzwerk innovativer Biogasanlagenbetreiber, die ihre Anlagen bereits vorbildlich flexibilisiert haben. Das bedeutet, dass sie ihre Leistung zur Stromerzeugung meist verdreifacht haben und ihre Biogasanlagen nun überwiegend im Winter betreiben, wenn der Wärmebedarf hoch ist. Im Sommer werden die Anlagen abgeschaltet. Dadurch schaffen sie im Netz mehr Platz für Solarstromeinspeisung, während sie im Winter den schwachen Solarstrom ausgleichen. So schaffen wir in Deutschland die notwendige Flexibilisierung — ohne viel teurere Erdgaskraftwerke, die zudem das Erdgas von autokratischen und unsicheren Regimen beziehen müssten. (hans-josef-fell.de, 8.4.26)

Wenn Fälschungen Politik machen KI-generierte Inhalte überfluten das Internet und werden immer hemmungs­loser von Rechts­populisten instrumentalisiert. Ein aktuelles Buch gibt Aufschluss über die neue «Memokratie». | Eine Regierung, die schrille Videos postet, mit Memes argumentiert und diese auf eine Stufe mit politischen Handlungen stellt: Genau um solche Phänomene geht es in einem soeben erschienenen Buch [«Memokratie»] des Medien­theoretikers und Kunst­historikers Wolfgang Ullrich. Der Untertitel macht noch einmal deutlicher, worum es geht: um «Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik». | Ullrich schliesst an zahlreiche Beiträge zur Digitalkultur der letzten Jahre an. Seine Analyse ist erhellend — auch wenn die begriffliche Schärfe mitunter hinter den starken Beispielen zurückbleibt. | Mit der pointierten Begriffs­prägung «Memokratie» bezeichnet Ullrich eine Übergangsform zwischen Demokratie und Autokratie, in der politische Debatten durch digitale Agitation begleitet und dadurch untergraben werden. (www.republik.ch, 8.4.26)

Händels schönstes Oratorium Georg Friedrich Händel (1685-1759) hatte ein langes und reiches Leben in Deutschland, in Italien, vor allem auch in England. Er feierte grösste Erfolge als  Opern- und Oratorienkomponist, ebenso als Schöpfer herrlichster Instrumentalmusik, vor allem für Orgel, Cembalo  und Orchester. | Das Oratorium «L'Allegro, il Pensieroso ed il Moderato — Der Fröhliche, der Gedankenvolle und der Massvolle» entstand nach einem Libretto von Charles Jennins nach einem Text von John Milton aus dem Jahr 1632. Die Uraufführung von Händels Werk fand 1740 im Lincoln's Inn Fields Theatre in London statt. | Der Fröhliche geniesst den Tag in in der Natur, freut sich am Sonnenlicht, am Bauern- und Hirtenleben. Der Gedankenvolle, Nachdenkliche und Schwermütige neigt zu Kontemplation und will seine Zeit in der Stille der Nacht verbringen oder in einem Kloster und dem Gesang der Nachtigall lauschen. Der Massvolle will zwischen den Extremen vermitteln, Balance halten. (www.journal21.ch, 8.4.26)

„Wir werden die Folgen viele Monate spüren – wenn nicht Jahre“, warnt der Chef der Energieagentur Die für die Weltwirtschaft kritische Straße von Hormus ist wieder geöffnet – vorerst. Für den IEA-Chefökonom Birol eine „erfreuliche Nachricht“, wenngleich die Folgen womöglich noch Jahre spürbar sein werden. Gerade Europa drohe eine Energiekrise. (www.welt.de, 8.4.26)

Rhein-Main-Feierabendbriefing: Deutlicher Einbruch auf dem Frankfurter Büromarkt - Der Frankfurter Büromarkt befindet sich im Tief und im Rheingau-Taunus-Kreis läuft ein Pilotprojekt, um Stromkosten zu senken. Der F.A.Z.-Podcast Rhein-Main Feierabend-Briefing informiert über die Themen der Region. - (www.faz.net, 8.4.26)

Künstliche Beleuchtung: Künstliches Licht auf der Erde nimmt zu Eine Studie zeigt, dass es nachts immer heller wird auf der Erde. In Asien nimmt die künstliche Beleuchtung besonders stark zu, in Teilen Europas geht sie dagegen zurück. (www.zeit.de, 8.4.26)

Trotz Feuerpause in der Strasse von Hormuz: Der Weg zur Normalität für Schiffsverkehr und Energiemärkte wird lang sein Am Persischen Golf sollen die Waffen schweigen. Wie viel Zeit braucht die Normalisierung der Erdöl- und Erdgasversorgung und der Lieferketten? Antworten zu wichtigen Fragen. (www.nzz.ch, 8.4.26)

Spritpreise: Darüber diskutieren Union und SPD Deutschlands Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat Wirtschaft und Gewerkschaft für Freitag zu einem Energiepreis-Gipfel eingeladen. Er wirbt unter anderem für eine Mobilitätsprämie, die durch eine Übergewinnsteuer auf Energiekonzerne finanziert werden könnte, und einen flexiblen Preisdeckel für Sprit. (www.krone.at, 8.4.26)

CachyOS: das Turbo-Linux > Mit CachyOS hat eine neue Linux-Distribution die Distrowatch-Charts gestürmt, die vor Kurzem noch kaum jemand kannte. Sie hat sogar den bisherigen Platzhirsch Linux Mint vom Thron gestossen. Was macht CachyOS so besonders? | Die Entwickler legen nicht nur grössten Wert auf Geschwindigkeit und Performance, sondern auch auf eine einfache Benutzbarkeit ihres Systems. Sie haben zahlreiche Optimierungen am Kernel (dem Herz des Betriebssystems) und anderen Paketen vorgenommen und sie gezielt an die Fähigkeiten moderner Prozessoren angepasst. Allerdings geht das teils auf Kosten älterer Hardware. Ausserdem haben sie unter anderem eine eigene Software zur Hardware-Erkennung programmiert, die automatisch die besten Treiber und Optimierungen für das jeweilige System einrichtet. Das geht so weit, dass sie spezielle Repositories (digitale Lager) mit an die Hardware angepassten Anwendungen anbieten, aus denen CachyOS seine Software bezieht. (www.pctipp.ch, 8.4.26)

Deutschlands Energiepolitik: Deutschland macht Energiewende, China Energieerweiterung - Während Gas noch in großen Mengen in vielen Ländern verfügbar ist, sind die Tage des Erdöls gezählt. China hat das – anders als Deutschland – längst erkannt. - (www.faz.net, 8.4.26)

14 Millionen Besucher: Wüst verspricht ein Olympia der Superlative in NRW - Ein breites Bündnis will Olympia nach NRW holen und verspricht einen Schub für die Infrastruktur, Nachhaltigkeit und kurze Wege. Doch zunächst müssen die Wahlberechtigten der Bewerbung zustimmen. - (www.faz.net, 8.4.26)

Chaos am Automarkt: Der Schlag - Rund um das Elektroauto brechen Pläne zusammen. Milliarden gehen verloren. (Politischer) Wunsch und Wirklichkeit fallen auseinander. Wann dreht die Stimmung? - (www.faz.net, 8.4.26)

Werbeikone Jean-Remy von Matt – «Geiz ist geil»-Schöpfer: «Jeder ist von Geburt an kreativ» Er ist einer der bekanntesten Werber des deutschsprachigen Raums. Jetzt plädiert Jean-Remy von Matt für mehr Ungehorsam. (www.srf.ch, 8.4.26)

Leos Besuch in Spanien: Wer eine Million gibt, darf den Papst privat treffen - Die katholische Kirche sammelt für den Besuch des Papstes in Spanien. Einen Händedruck mit Leo bekommt, wer 500.000 Euro spendet. Mit der Aktion will die Kirche Proteste vermeiden. - (www.faz.net, 8.4.26)

Erneuerbare Energie: Bülach bietet neu unabhängige Solarberatungen an Für 150 Franken erhalten Hauseigentümer eine Fachberatung inklusive Begehung vor Ort. Die Stadt testet das Angebot während zwei Jahren. (www.tagesanzeiger.ch, 8.4.26)

Nachtspeicheröfen: So sollen alte Heizungen Stromkosten senken - Ein Pilotprojekt im Rheingau-Taunus-Kreis will Strom dann nutzen, wenn er reichlich vorhanden und vor allem billig ist. Hier kommt eine Technik zum Zug, die lange als veraltet galt. - (www.faz.net, 8.4.26)

Ein Jahr in Rom: Freiwilligendienst in der „Anima" - - Clara Offermann leistet in diesem Studienjahr einen Freiwilligendienst in der deutschsprachigen katholischen Gemeinde in Rom. Als Ministrantin, Kantorin und Helferin an allen Ecken und Enden bringt sie sich dabei bis Juli im Gemeindeleben ein - und lernt so die ewige Stadt noch einmal ganz anders kennen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 8.4.26)

Technik: Kommt das Elektroauto, das in fünf Minuten geladen ist? E-Auto-Hersteller wollen die Ladezeiten auf wenige Minuten verkürzen. Schon bald sollen Modelle mit neuer Batterietechnik auf den Markt kommen. Eine Hürde bleibt aber bestehen. (www.sueddeutsche.de, 8.4.26)

Vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen treiben Hitze-Dürre-Extreme an und verstärken die Klimarisiken für Länder mit niedrigem Einkommen Neue Studie zeigt, dass kombinierte Hitze-Dürre-Ereignisse künftig häufiger auftreten werden und vor allem Länder treffen, die vergleichsweise wenig zum Klimawandel beitragen.v | Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen verstärken den Klimawandel und seine Auswirkungen — da ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft einig. Eine Folge davon ist, dass Extremereignisse wie Hitze und Dürren immer häufiger und intensiver werden. Eine neue Studie von Forschenden des Alfred-Wegener-Instituts in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters zeigt, dass vom Menschen verursachte Treibhausgasemissionen der Haupttreiber kombinierter Hitze-Dürre-Extreme sind. Die Studie unterstreicht auch Klimaungleichheiten: Länder mit niedrigem Einkommen sind einem unverhältnismäßig hohen Risiko solcher Extremlagen ausgesetzt, obwohl sie relativ wenig zu den globalen Emissionen beitragen. (www.awi.de, 8.4.26)

Klimapolitik sozial vorausschauend gestalten ein Gastbeitrag von Torben Fischer, Philip Rathgeb, Leonce Röth, Maike Wittmann | Vorausschauende Klimasozialpolitik erkennt soziale Belastungen frühzeitig und bezieht sie systematisch in Politikgestaltung und Kommunikation ein. Sie ist ein Gegenentwurf zu regressiver Klimapolitik, die soziale Ängste gegen Klimaschutz in Stellung bringt, ohne sie aufzulösen — wie jetzt wieder in der Debatte um das neue Gebäudegesetz. | Schwachstellen im Gebäudegesetz | Sozial unausgewogene Förderlogik | Mangelhafte Zielgruppen-Kommunikation | Instrumentalisierung statt Lösungen | Gestalten statt Reagieren | Vorausschauende Politikgestaltung | Vorausschauende politische Kommunikation (klimareporter.de, 8.4.26)

Die Wahrheit: Drohnen gegen Temposünder In der Benzinpreiskrise gehen die Behörden neue Wege, Tempolimits auf deutschen Straßen durchzusetzen. mehr... (taz.de, 8.4.26)

Bilder aus dem Bavonatal – Ein Tal im Schatten des Winters Wenn der Winter das Bavonatal stilllegt, bleiben nur wenige. Eine von ihnen hat diese Monate fotografisch festgehalten. (www.srf.ch, 8.4.26)

Das psychologische Fundament einer stabilen Demokratie Freie, demokratische Gesellschaften beruhen nicht nur auf Institutionen. Ihre Stabilität hängt auch davon ab, ob Menschen Sicherheit, Zugehörigkeit, Anerkennung und Sinn erfahren und ihre Zukunft noch als kontrollierbar und gestaltbar wahrnehmen können. | Gastkommentar Sefik Tagay, Professor für Psychologie an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule Köln. (www.nzz.ch, 8.4.26)

Die Schweiz braucht ein Technologiedepartement: warum es dringend nötig ist Zentrale Technologieaufgaben des Bundes — Informatik, Information, Cybersicherheit, Digitalisierung, Dateninfrastruktur und KI — sollten unter einem Dach gebündelt werden. Es braucht für diese Schlüsseltechnologien eine klare Verantwortlichkeit in einem eigenständigen Departement. | Marcel Salathé und Hannes Gassert sind Mitgründer des Vereins CH++, der sich für technologische und wissenschaftliche Kompetenzen von Politik, Behörden und Gesellschaft einsetzt; Salathé ist Professor an der EPFL, Gassert ist Unternehmer. (www.nzz.ch, 8.4.26)

Spionage in der Schweiz: So schützen sich die Unternehmen Insbesondere russische Spione haben es mit Blick auf mögliche Sabotageakte auf kritische Infrastrukturen abgesehen. (www.watson.ch, 8.4.26)

Wie Unternehmen Bots stoppen, ohne echte Nutzer zu verlieren Automatisierter Traffic ist längst kein technisches Randthema mehr. Nach aktuellen Analysen macht automatisierter Datenverkehr bereits rund ein Viertel aller Webanfragen aus. Besonders relevant ist dabei der Anteil schädlicher Bots, der weiter zunimmt. | Für Unternehmen ist diese Entwicklung mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Automatisierte Angriffe wie Account Takeover, Credential Stuffing oder das systematische Auslesen von Preis- und Produktinformationen greifen direkt in zentrale Geschäftsprozesse ein. Neben Sicherheitsvorfällen entstehen dabei häufig Umsatzverluste, erhöhte Infrastrukturkosten und langfristige Vertrauensschäden bei Kunden. Bot-Abwehr ist damit nicht mehr allein eine Aufgabe der IT-Sicherheit, sondern ein Faktor mit direktem Einfluss auf die wirtschaftliche Stabilität digitaler Geschäftsmodelle. | Gleichzeitig geraten viele Organisationen in einen Zielkonflikt. Klassische Schutzmechanismen wie CAPTCHAs, (www.it-daily.net, 8.4.26)

Batterie-Recycling auf neuem Level Drei Jahre lang hat ein Konsortium rund um den Anlagenbauer Fill Antriebsbatterien zerlegt, analysiert und Verfahren simuliert. Am internationalen Tag des Recyclings, am 18. März, präsentierte das Innviertler Unternehmen das Ergebnis: ein modulares Zerlegekonzept inklusive Risikobewertung und wirtschaftlichen Betrachtungen. Der Automobil-Cluster der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria hat das Projekt initiiert und begleitet. (www.biz-up.at, 8.4.26)

Gedenken und Erinnern – Liturgie feiern als Verbundenheit Beerdigungsfeiern brauchen eine besondere Sorgfalt. Kerstin Rödiger plädiert für mehr Verantwortung bei der Gestaltung dieser Liturgien. (www.feinschwarz.net, 8.4.26)

Ratgeber Wärmepumpe: Sehr empfehlenswert, nicht nur für Verbraucher - -   - Was beleuchtet der Ratgeber?Der „Ratgeber Wärmepumpe“ der Verbraucherzentrale NRW beleuchtet das gesamte Wärmepumpen-Spektrum. Über die thematische Einführung in den Ratgeber kann man zwar unterschiedlicher Meinung sein. Weil sie den immer wieder aufgeführten Klimawandel und das „Weniger CO2“ über Wärmepumpen als Entscheidungsargument für dieses System anführt. Das System sollte vielmehr technisch überzeugen und auch kostentechnisch – und weniger über das klimapolitische Argument (was bei CO2 auch nur dann stimmt, wenn der Betriebsstrom der Wärmepumpe Ökostrom ist). Den meisten Kunden werden andere Argumente viel wichtiger sein: Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren unabsehbare Preissteigerungen. - - Doch danach wird es technisch, und das richtig gut erklärt: Wie Wärmepumpen funktionieren, welche Wärmpumpentypen es gibt, wie effizient Wärmepumpen sind, mit welchen Wärmeverteilsystemen sie kombiniert werden können und anderes mehr.Welche Inhalte liefert er?In weiteren Kapiteln befasst sich der Ratgeber mit Fragen der Betriebsweise, Betriebskosten und Stromtarifen, mit dem Thema Kühlung über die Wärmepumpe und natürlich mit dem ganz wichtigen Schritt Planun >| (www.ikz.de, 8.4.26)

Katholische Kirche: «Die Kirche muss sich wichtigen Fragen stellen» Nur 15 Prozent der Bevölkerung nehmen die katholische Kirche positiv wahr, 27 Prozent der Mitglieder liebäugeln mit dem Austritt. Mit der Kampagne «miteinander — füreinander» will die Katholische Kirche im Kanton Zürich gegensteuern. Kommunikationsleiter Simon Spengler über die Grenzen einer Kampagne, nötige Reformen und die Apéro-Kultur. (www.persoenlich.com, 8.4.26)

„Kardiovaskuläre Sterblichkeit wird zu einem großen Teil durch Infektionen getriggert“ Die akuten Gefahren von Grippe und Covid für das Herz-Kreislauf-System sind bekannt. Forscher untersuchen die langfristigen Risiken schwerer Virusinfektionen – und stoßen immer wieder auf die gleichen Auslöser. (www.welt.de, 8.4.26)

Die Kraft des Windes im industriellen Seeverkehr Erprobte Konzepte der Windenergienutzung werden in der Schifffahrt neu gedacht. Wind-Assist-Systeme treten auf den Plan. Noch sind es zaghafte Anfänge, aber dennoch ein Trend. Beim Frachtschiff Neoliner Origin ist Wind sogar der Hauptantrieb. (www.energiezukunft.eu, 8.4.26)

Geschichtsphilosophie: Wiederholt sich Geschichte, Ute Frevert? Früher hieß es: Roboter nehmen uns die Jobs weg, der Wald stirbt. Und heute? KI nimmt uns die Jobs weg, der Klimawandel bedroht uns. Drehen wir uns im Kreis? (www.zeit.de, 8.4.26)

Elektrifizierung der ZSG-Schiffe: Die Pfannenstiel fährt bald mit Strom – doch die Batterien aus China lassen auf sich warten Zum zweiten Mal baut die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ein grosses Kursschiff zum Elektroschiff um. Jetzt wurde das tonnenschwere Gefährt wieder eingewassert. (www.tagesanzeiger.ch, 8.4.26)

Die Zürcher Reformierten streiten über ihr milliardenschweres Immobilienportfolio – und ein bisschen auch über Gott Intrigen, Vorwürfe und Plakate in der ganzen Stadt: Die Wahl der Kirchenpflege entscheidet über die Zukunft einer verborgenen Häuserreserve – mitten in Zeiten des Wohnungsmangels. (www.nzz.ch, 8.4.26)

7.4.26

Wann die Schweiz 1, 2 und 3 Grad Erwärmung erreicht hat | MeteoSchweiz-Blog | 07. April 2026 Der Klimawandel schreitet ungebremst voran. In der Schweiz ist es im Jahresmittel bereits rund drei Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit. Eine neue Darstellung zeigt, wann welche Erwärmung erreicht wurde. | Über 100 Jahre für das erste Grad Erwärmung (im Jahresmittel 1984) | Über 100 Jahre für das erste Grad Erwärmung | Nur gut 20 Jahre für das zweite Grad (im Jahresmittel 2007) | 3-Grad-Marke teilweise bereits überschritten | Das Tempo der Erwärmung hat sich in der Schweiz stark erhöht. Für das erste Grad Erwärmung waren noch über 100 Jahre nötig, bis zum dritten Grad vergingen danach jedoch nur noch rund 40 Jahre. Natürliche Schwankungen spielen weiterhin eine Rolle, aber der Effekt der durch den Menschen ausgestossenen Treibhausgase dominiert zunehmend das schnelle Tempo der Erwärmung. | Grafik Erwärmung in der Schweiz in den letzten rund 50 Jahren seit der vorindustriellen Zeit (Durchschnitt 1871-1900). (www.meteoschweiz.admin.ch, 7.4.26)

SPD in der Krise: Warum Basta-Kanzler Schröder plötzlich wieder als Vorbild gilt Warum wirkt ausgerechnet Gerhard Schröder heute wieder attraktiv? Der Vergleich mit der Merkel-Ära zeigt: Viele vermissen weniger seine Inhalte als den politischen Stil — klare Konfliktaustragung, echte Entscheidungen, sichtbare Macht (www.freitag.de, 7.4.26)

First photos from Artemis II: see stunning 'Earthset' and more Images snapped during a flyby capture a solar eclipse and unprecedented details of the far side of the Moon. (www.nature.com, 7.4.26)

Verfahren nach Paragraph 219: »Letzte Generation« neu bewertet [Online-Abo] Keine kriminelle Vereinigung: Landgericht Flensburg lässt Anklage gegen Aktivistin nicht zu. (www.jungewelt.de, 7.4.26)

Handelsbeziehungen EU und Afrika: Von Erdgas und europäischen Werten Seit dem Ukraine-Krieg versucht die EU, mehr Gas aus Afrika zu beziehen. Bei der Akquise kennen ihre Konzerne kaum Skrupel. (www.jungewelt.de, 7.4.26)

Kein Foodwaste – Was passiert mit übrig gebliebenen Schokoladen-Osterhasen? Aus Osterhasen werden keine Samichläuse, sagen Detailhändler. (www.srf.ch, 7.4.26)

Ferien im Kloster Weltenburg: Es ist zum Niederknien - Ungebändigte Natur, die schönste Barockkirche Bayerns und die saubersten Zimmer Deutschlands: Im Benediktinerkloster Weltenburg ist man der Himmelspforte sehr nah. - (www.faz.net, 7.4.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Kein Rückzug, aber ein „Pipeline-Problem“ Beleidigungen und Angriffe verringern den Frauenanteil auf kommunalen Wahllisten nicht. Doch das Bedrohungsklima hält weniger politisch interessierte Frauen davon ab, überhaupt zu kandidieren. | Die Beleidigungen, Bedrohungen und tätlichen Angriffe, denen kommunalpolitisch Engagierte immer stärker ausgesetzt sind, führen nicht dazu, dass Frauen sich aus diesem Feld zurückziehen. Eine Studie der Forscher Jeyhun Alizade und Fabio Ellger vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung mit internationalen Co-Autoren belegt für Deutschland anhand von Statistiken und Umfragedaten: Weder die Häufigkeit noch die Schwere politischer Angriffe beeinflussen den Anteil von Kandidatinnen auf den Wahllisten der betroffenen Gemeinden negativ. Dass die zunehmende Gewalt Frauen auf kommunaler Ebene nicht einschüchtert, gilt allerdings nur für die, die ohnehin hoch motiviert sind. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.4.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Balzgesang im Rotorbereich Dass Fledermäuse mit Windrädern kollidieren, ist bekannt. Nun weist eine Studie nach: Vor allem paarungsbereite Tiere kommen den Anlagen gefährlich nahe. | Ein Forschungsteam unter Leitung des Museums für Naturkunde zeigt erstmals, dass verschiedene Fledermausarten im unmittelbaren Rotorbereich von Windenergieanlagen Balzgesang produzieren und dabei um die Gondel herumfliegen. Daten von über 80.000 Lautaufaufnahmen in Gondelhöhe an sechs deutschen Standorten sowie stereo-thermische 3D-Rekonstruktionen der Flugbahnen von Fledermäusen belegen sowohl Fledermausgesang als auch erhöhte Fledermausdichte Im Rotorbereich. Beide Befunde legen nahe, dass sich Fledermäuse unter bestimmten Umständen aktiv Windenergieanlagen nähern und liefern eine Erklärung dafür, warum in der Paarungszeit das Kollisionsrisiko steigen könnte. | Fledermausmännchen singen, ähnlich wie Singvögel, um Weibchen anzulocken und Konkurrenten abzuschrecken und fliegen dabei oft um markante Landschaftselemente herum. (www.leibniz-gemeinschaft.de, 7.4.26)

„Friedrich Merz redet wie ein Marktwirtschaftler und macht eine Politik wie ein Sozialist“ Wolfgang Kubicki will die FDP wieder zurück zu alten Erfolgen führen. Im innerparteilichen Duell mit Henning Höne verspricht er ein Comeback der Liberalen und attackiert die Energie- und Klimapolitik der Bundesregierung. (www.welt.de, 7.4.26)

Irankrieg: Exkommunizieren ist auch eine Lösung Ein Kirchenoberhaupt hat mal die Mafia aus dem Verein geschmissen. Wäre es da nicht längst an der Zeit, dass Papst Leo den Katholiken in der US-Regierung droht? (www.zeit.de, 7.4.26)

„Artemis II“ liefert jetzt atemberaubende Bilder Atemberaubende Bilder aus dem All: Die NASA hat die ersten Fotos der „Artemis II“-Mission veröffentlicht – darunter eine spektakuläre Aufnahme, auf der der Mond die Sonne verdeckt. Ein weiteres Highlight zeigt die Erde, wie sie hinter dem Mond aufsteigt – ein „Earthset“, das an das legendäre „Earthrise“-Foto der Apollo-Mission erinnert. Die vier Astronauten der Mission, darunter die erste Frau und der erste schwarze Mensch, der den Mond umrundet, beschreiben überwältigende Gefühle beim Anblick der Mondoberfläche aus nächster Nähe. (www.krone.at, 7.4.26)

Umfrage zu Energieimporten: Viele Deutsche haben Angst vor fossiler Abhängigkeit Die Deutschen empfinden die Energie-Importabhängigkeit als bedrohlich. Die Solarbranche fordert daher einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren. mehr... (taz.de, 7.4.26)

Lesen statt Fernsehen: Wie aktives Sitzen das Gehirn schützt Sitzen ist nicht gleich sitzen: Aktivitäten, bei denen du geistig gefordert bist, könnten potenziell vorbeugend gegenkognitive Alterung wirken. | Fernsehen, zielloses Surfen oder stundenlanges Scrollen — geistig passive Tätigkeiten stehen einer neuen Studie zufolge mit einem höheren Risiko in Verbindung, später an Demenz zu erkranken. Wer im Sitzen hingegen aktiv bleibt, wie etwa mit Lesen, Rätseln, Stricken oder Nähen, kann sein Gehirn langfristig schützen. | Schon eine Stunde pro Tag mit geistig aktiven Tätigkeiten im Sitzen kann der Studie zufolge das Risiko, später an Demenz zu erkranken, um rund sieben Prozent senken. Eine weitere Stunde senkte das Risiko um weitere vier Prozent. (www.watson.ch, 7.4.26)

Dirk Baecker blickt in „Digitalisierung“ auf das Analoge in der Gesellschaft Der Soziologe Dirk Baecker stellt die totale Digitalisierung infrage und lenkt den Blick auf die analogen Grundlagen der Gesellschaft. Sein neues Buch fordert zum Nachdenken über die Grenzen digitaler Transformation auf (www.freitag.de, 7.4.26)

In an echo of Apollo 8, NASA's Artemis II astronauts witness stunning ‘Earthrise' and ‘Earthset' Artemis II's astronauts got the opportunity to recreate the iconic 1968 photograph on either side of their journey around the moon, showing Earth as beautiful–and precious–as ever (www.scientificamerican.com, 7.4.26)

Globale Nachhaltigkeit ist möglich Hoffnungslosigkeit angesichts von Klima- und Umweltkatastrophen rühren von einseitigen Zustands- und Trendbeschreibungen her. Es gibt bereits viele positive Entwicklungen. Nachhaltigkeit ist bei zielgerichtetem staatlichem und individuellem Handeln möglich. | Jörg Hofstetter studierte Elektroingenieurwesen an der ETH Zürich. Nach mehreren Jahren in der Industrie war er als selbstständiger Berater für Softwareprojekte tätig. Fast zwei Jahrzehnte wirkte er als Dozent und Forscher im Bereich Informatik an der Hochschule Luzern. Seit seiner Pensionierung ist er Herausgeber der Webseite „CO2 Netto Null“ … | «Wir haben die Chance, die erste Generation zu sein, die die Umwelt in einem besseren Zustand zurücklässt, als wir sie vorgefunden haben; die erste Generation der Menschheitsgeschichte, die echte Nachhaltigkeit erreichen kann.» Diese Behauptung stellt die Umweltwissenschaftlerin Hannah Ritchie in ihrem Buch «Hoffnung für Verzweifelte» in den Raum. (www.journal21.ch, 7.4.26)

Netzbetreiber für mehr Windkraft statt Photovoltaik Der Chef des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG), Gerhard Christiner, warnt vor zu viel Photovoltaik (PV) in Österreichs Stromnetz. PV erfordere einen großen Netzausbau für nur wenige Stunden am Tag und verteuere somit Strom. | Besser wäre es, den Fokus auf Windräder zu legen, diese lieferten auch im Winter Strom, „wo wir ihn dringend brauchen“, sagte Christiner heute auf einer Pressekonferenz mit Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP). (orf.at, 7.4.26)

Der Irankrieg zeigt wie schon der russische Angriffskrieg auf die Ukraine: Unsere Abhängigkeit von Öl und Erdgas ist auch ein sicherheitspolitisches Risiko. Setzen wir auf Alternativen und Energieeffizienz, bringen wir die Energiewende voran! #erneuerbare #freiheitsenergien #klimakrise #trump | https://www.watson.ch/international/energie/242734235-iran-krieg-ausgerechnet-trump-beendet-die-erdoel-aera | @bglaettli.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 7.4.26)

Geothermie in Europa: Heimisches Lithium, heiß! Was, wenn's gelingt? Stellen Sie sich vor, in zehn Jahren könnten Erdkraftwerke in Deutschland Energie liefern. Und dabei auch noch einen begehrten Rohstoff fördern. (www.zeit.de, 7.4.26)

Galaxus: Erneut ruhige Töne für schnelles Internet Zum zweiten Mal setzt der Onlinehändler bei seiner Internetkampagne auf Entschleunigung. | Ein Jahr nach dem Launch als Internetanbieter setzt Galaxus in seiner neuen Werbekampagne wieder auf den gleichen Ansatz wie beim Erstauftritt: Stille, Entschleunigung, entspannte Menschen zuhause. | Die Kampagne ist seit Montag auf Plakaten und in DOOH, als Display Ads sowie auf Social Media zu sehen. Gezeigt werden Personen, die zuhause abschalten und dabei Galaxus Internet nutzen — ein bewusstes Kontrastprogramm zum Versprechen schnellen Internets. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Perplexity soll Millionen Chats mit Tech-Konzernen geteilt haben | Inkognito als Farce? Klage wirft Perplexity massives Daten-Sharing vor Perplexity soll Millionen Chats mit sensiblen Inhalten an Meta und Google weitergegeben haben, selbst im Inkognito-Modus. Die Klage erhebt schwere Datenschutzvorwürfe und stellt Schadensersatzforderungen von über 5.000 US-Dollar pro Verstoß in Aussicht. | In einer Sammelklage wird Perplexity vorgeworfen, über Jahre hinweg Millionen Chat-Verläufe an Google und Meta weitergegeben zu haben — darunter sensible Inhalte zu Finanzen, Gesundheit und Recht. Laut Ars Technica sollen Schadensersatzforderungen von über 5.000 US-Dollar pro Verstoß im Raum stehen. | Besonders brisant ist, dass Perplexity die Daten laut Klage unabhängig davon weitergegeben haben soll, ob Nutzer:innen eingeloggt waren oder nicht. Dabei sollen sowohl registrierte als auch nicht registrierte Nutzer:innen „enorme Mengen sensibler Informationen“ unwissentlich preisgegeben haben. Ars Technica berichtet unter Berufung auf die Klage, dass Tracker sowohl Prompts als auch Folgefragen (onlinemarketing.de, 7.4.26)

Wenn Bäume Sonnenbrand bekommen Junge Bäume können hohe Temperaturen aushalten, wenn im Boden genug Wasser verfügbar ist. Ist der Untergrund jedoch zu trocken, können sie sich nicht ausreichend abkühlen und sind anfällig für Überhitzung und Blattschäden, wie eine gemeinsame Studie von WSL und EPFL zeigt. | Fünf Jahre lang haben Forschende von WSL und EPFL untersucht, wie junge Buchen und Eichen auf Hitze, Trockenheit und beides reagieren. | Die Bäume wuchsen selbst bei deutlich erhöhten Temperaturen — solange sie ausreichend Wasser hatten. War dies nicht der Fall, kam es zu Überhitzung und Sonnenbrand. | Mit dem Klimawandel steigt die Wahrscheinlichkeit solcher Bedingungen. (www.wsl.ch, 7.4.26)

„Schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit“ Die aktuelle Situation rund um die Energieversorgung und die Energiepreise schätzt Claudia Kemfert, Energieökonomin und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wie folgt ein:Die Aussage des Chefs der Internationalen Energieagentur, wonach die Welt noch nie eine Unterbrechung der Energieversorgung im derzeitigen Ausmaß erlebt habe, klingt drastisch, stimmt aber. Wir erleben gerade die schwerste fossile Energiekrise unserer Zeit. Es handelt sich um einen multiplen Schock aus steigenden Öl-, Gas- und Nahrungsmittelpreisen, der die Verwundbarkeit unseres Systems schonungslos offenlegt. Wenn zentrale Lieferwege ausfallen und Fördermengen einbrechen, gerät die Weltwirtschaft ins Wanken. | Das ist kein einmaliger Ausnahmefall, sondern typisch für ein fossiles Energiesystem, das auf geopolitischen Abhängigkeiten basiert. Diese Krisen sind systemimmanent — ein energiepolitischer Kurzschluss, (www.diw.de, 7.4.26)

The fight over 'critical minerals', explained These minerals are key to the clean energy transition. And they' re a source of global tension. (yaleclimateconnections.org, 7.4.26)

Lima beans show potential as a climate-resilient crop Many varieties can withstand hot, dry conditions. (yaleclimateconnections.org, 7.4.26)

Klimawandel in Wilhelmshaven: Wenn das Wasser steigt Wilhelmshaven ist laut einer Untersuchung in Deutschland am stärksten vom Klimawandel bedroht. Ein Besuch in der Stadt am Meer. mehr... (taz.de, 7.4.26)

KOMMENTAR - Hoher Benzinpreis: Die Politik muss auch über eine Drosselung der Nachfrage nachdenken Mit Steuersenkungen wollen Regierungen die Bürger von den hohen Kraftstoffpreisen entlasten. Das darf nur selektiv geschehen – und wenn eine weitere Voraussetzung erfüllt ist. (www.nzz.ch, 7.4.26)

Wenn Punks für die Natur anpacken Die Kampagne von Pro Natura geht ins zweite Jahr – und setzt weiter auf Humor, um Punks, Karaoke-Fans, Brillenträger und überhaupt alle Menschen in der Schweiz jetzt zum Anpacken für mehr Natur im Siedlungsraum zu bewegen. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Benzin und Diesel: Merz und Reiche wegen Spritpreisen unter Druck Der Kanzler und seine Regierung sollen bis Anfang kommender Woche einen neuen Plan zur Begrenzung des Preisanstiegs vorlegen, fordert die SPD-Fraktion. Auch die Union verlangt mehr Initiative. (www.sueddeutsche.de, 7.4.26)

EKZ sind nach wie vor am Kauf von Energie 360 ° interessiert Trotz politischer Blockade geben die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ihre Übernahmepläne für den Stadtzürcher Gas- und Wärmeversorger Energie 360 ° nicht auf. Doch wie es weitergeht, ist unklar. Die Stadt hat eine Standortbestimmung angekündigt. (www.cash.ch, 7.4.26)

Tag des Bibers: Baukünstler ohne Genehmigung Während Niedersachsens Politik über Entschädigungen streitet, schafft der Biber Fakten – die wir uns im Klimawandel eigentlich teuer erkaufen müssten. mehr... (taz.de, 7.4.26)

Katherina Reiche: Madame No und die Tankstellen Nein zu staatlichen Eingriffen bei den Benzinpreisen: Der CDU-Wirtschaftsministerin scheint ihr ordnungspolitisches Dogma wichtiger zu sein als das Vertrauen der Bürger (www.sueddeutsche.de, 7.4.26)

Wohnungsnot in Italien: Roms Rückeroberung - Am Trevi-Brunnen zahlen Touristen seit Kurzem Eintritt. Die Römer nutzen ihre Sehenswürdigkeiten derweil für den Protest gegen Wohnungsnot – und erobern sich so ihre Stadt zurück. - (www.faz.net, 7.4.26)

«Miteinander – füreinander» | Katholische Kirche im Kanton Zürich Ostern startet die Reputationskampagne der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Unter dem Motto «miteinander — füreinander» soll das Engagement der Kirche im sozialen Bereich ins Licht der Öffentlichkeit gerückt werden. Dies mit Plakaten, einem Imagefilm und starker Präsenz in den Sozialen Medien. | Bevor es aber überhaupt an die Entwicklung ging, war es wichtig, den Status Quo zu ergründen. Zu diesem Zweck wurde bei der Forschungsstelle Sotomo eine Umfrage in Auftrag gegeben. Das Ergebnis wie erwartet: In Bezug auf die öffentliche Wahrnehmung hat die Umfrage ergeben, dass 65 Prozent der Befragten ein eher negatives oder negatives Bild der katholischen Kirche haben. | Als sehr wichtig und positiv wahrgenommen wird aber das Engagement der Kirche im sozialen Bereich; es wird dabei nicht nur wahrgenommen, sondern sogar erwartet — genauso wie es geleistet wird. Ebenso wichtig ist für viele Menschen die seelsorgerliche Begleitung in Notsituationen, sei es im Spital, nach einem Unglück, (www.zhkath.ch, 7.4.26)

DS Studio: Was Zürcher Katholiken täglich leisten – Werbung Mit einer neuen Kampagne will die Katholische Kirche im Kanton Zürich ihrem negativen Image entgegenwirken. | Die Katholische Kirche im Kanton Zürich hat an Ostern ihre neue Kommunikationskampagne «miteinander — füreinander» lanciert. Die Kampagne von DS Studio ist im Kino, online und auf Plakaten im gesamten Kanton präsent. | Anlass für die Kampagne ist das öffentliche Image der Kirche: Eine repräsentative Umfrage aus dem Frühjahr 2025 zeigte, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung die Katholische Kirche positiv wahrnimmt. Als zentraler Faktor gilt der Umgang mit Missbrauchsfällen, der das Vertrauen vieler Menschen erschüttert hat. Dieselbe Umfrage ergab jedoch auch, dass das soziale Engagement der Kirche in der Öffentlichkeit durchaus anerkannt wird — insbesondere die Notfallseelsorge und Angebote wie Suppenküchen. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Policy Brief: Energiearmut auf Bundesländerebene Energiearmut betrifft Haushalte, die einen unverhältnismäßig hohen Teil ihres Einkommens für Energie aufwenden oder ihre Grundbedürfnisse bei Wärme, Strom und Mobilität nicht decken können. Steigende Preise, soziale Ungleichheiten und ineffiziente Gebäude verschärfen das Problem, besonders für einkommensschwache Haushalte, Alleinerziehende und Bewohner schlecht gedämmter Wohnungen. Da regionale Unterschiede in Einkommen, Gebäudestruktur und Heizsystemen stark variieren, ist eine Betrachtung auf Bundesländerebene zentral. Bisher fehlen jedoch einheitliche Definitionen, konsistente Daten und systematische Monitoringansätze für Energiearmut. Quantitative Indikatoren, qualitative Typologien und Persona-Ansätze ermöglichen eine differenzierte Analyse, insbesondere wenn sie mit Mikrodaten wie EU-SILC oder der EVS verknüpft werden. Der Policy Brief schätzt daher die Betroffenheit in den Bundesländern ab und vergleicht Energiearmut sowohl für Strom- und Wärmeverbrauch insgesamt (www.oeko.de, 7.4.26)

Stimmung kippt: Demokratie bei Jugend unter Druck Die Demokratie gerät bei Österreichs Jugend zunehmend in die Kritik. Die „Lebenswelten“-Studie zeigt einen deutlichen Rückgang beim Vertrauen in Demokratie, Parteien und Parlament. Auch die Zukunft der Gesellschaft wird eher pessimistisch gesehen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) spricht von einem „Warnsignal“ und kündigt Gegenmaßnahmen an. (www.krone.at, 7.4.26)

Biotopaufwertung und Landschaftsentwicklung im Göscheneralptal. Fünf Jahre Engagement für eine lebendige Alpenlandschaft – eine Zwischenbilanz Fünf Jahre nach dem Start des Landschaftsentwicklungskonzepts (LEK) Göscheneralptal fällt die Zwischenbilanz positiv aus. Das auf zehn Jahre angelegte Projekt vereint Gemeinde, Fachleute und Bevölkerung in ihrem Einsatz für den Erhalt und die ökologische Aufwertung der charakteristischen Kulturlandschaft. | Der Bau der zweiten Gotthardröhre beeinträchtigt auf der Urner Seite Natur, Landschaft und das national bedeutende Ortsbild von Göschenen. Als Ausgleich setzt der Kanton Uri seit dem Start der Bauarbeiten 2020 bis Ende 2030 im Rahmen eines Landschaftsentwicklungskonzepts Ersatzmassnahmen im Göscheneralptal um. Diese erfolgen in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und mit finanzieller Beteiligung des Bundesamts für Strassen (ASTRA). | Wer durch das Göscheneralptal wandert, sieht sie sofort: die charakteristischen Trockenmauern, welche die steilen Hänge prägen. Diese sind nicht nur wichtige Bestandteile des Landschaftsbilds, sondern (www.ur.ch, 7.4.26)

Urteil des Landgerichts Flensburg: Letzte Generation keine kriminelle Vereinigung Das Landgericht Flensburg sieht in der Letzten Generation keine kriminelle Vereinigung. Die Aktionen seien keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit. mehr... (taz.de, 7.4.26)

Debatte um Igelschutz | Nachtfahrverbot für Mähroboter: Deutsche Städte handeln – die Schweiz zögert Mähroboter verletzen regelmässig Igel schwer: Während mehrere Städte in unserem Nachbarland nächtliches Mähen bereits verbieten, stehen vergleichbare Vorstösse in der Schweiz erst am Anfang. | In Deutschland fordert jetzt der Deutsche Städtetag, der die Interessen der Städte vertritt, ein landesweites Nachtfahrverbot für Mähroboter. In mehreren Städten ist das bereits Realität. In Leipzig können Verstösse mit Bussen von bis zu 50'000 Euro geahndet werden. Auch in Köln gilt ein Verbot, in Münster wird eine Regelung vorbereitet. | «Gerade in den Abendstunden sind in den Gärten viele Tiere aktiv», sagte die Städtetags-Vizepräsidentin Claudia Kalisch der «Berliner Morgenpost» und anderen Zeitungen der Funke-Gruppe. | Warum das so ist, lässt sich inzwischen auch wissenschaftlich belegen. Eine Studie der Universität Oxford und dänischer Forschender untersuchte 18 gängige Mährobotermodelle. Das Ergebnis: Keines der Geräte erkannte Igel zuverlässig, (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)

Kilchberg | Hallenbad: Inbetriebnahme der neuen Heizungsanlage Am 30. März 2026 wurde die neue Erdsondenheizung zur Erwärmung des Badewassers im Hallenbad Hochweid in Betrieb genommen. | Die Anlage befindet sich derzeit in der Optimierungsphase. | Aktuell ist die Wassertemperatur im Nichtschwimmer- sowie im Planschbecken teilweise noch etwas tiefer als gewohnt. Gemeinsam mit den Fachspezialisten arbeiten wir daran, die Einstellungen rasch zu optimieren und die gewohnten Temperaturen sicherzustellen. Der Badebetrieb ist weiterhin uneingeschränkt möglich. (www.kilchberg.ch, 7.4.26)

APG-Chef: Zu viel Photovoltaik verteuert Strom Der Chef des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG), Gerhard Christiner, spricht sich gegen zu viel Photovoltaik (PV) in Österreichs Stromnetz aus: PV erfordere einen massiven Netzausbau für nur wenige Stunden am Tag und verteuere somit Strom. (www.krone.at, 7.4.26)

„Kurzfristig mag Durchhalten funktionieren, langfristig untergräbt es Ressourcen“ Werden zu viele Krankschreibungen in Deutschland ausgestellt? Wer in die Hausarztpraxen und Kliniken blickt, hört oft das Gegenteil. Kardiologe, Hausärztin, Arbeitspsychologe – drei Experten und die Frage: Wie krank wirklich zu krank für Arbeit ist. (www.welt.de, 7.4.26)

„Minderheitsregierung könnte schneller kommen, als viele denken“ Politikwissenschaftler Christian Stecker plädiert für einen Abschied von Koalitionszwängen und „Brandmauern“. Nur mit flexiblen Mehrheiten bleibe die parlamentarische Demokratie lebensfähig – das hätte gewaltige Folgen für die AfD. (www.welt.de, 7.4.26)

Energiewende: Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik - Deutschland deckt erst ein Fünftel seines Energieverbrauchs mit Erneuerbaren. Die Industrie leidet unter gestiegenen Preisen. Jetzt ist Zeit für ernsthafte Energiepolitik, schreibt die Bundeswirtschaftsministerin – und erläutert ihre Strategie. - (www.faz.net, 7.4.26)

Die „gewaltfreie Kraft“ von Ostern: Die Friedensappelle von Papst Leo - - In einer Reihe von Ansprachen während der Karwoche hat Papst Leo XIV. eindringlich zur Beilegung weltweiter Konflikte aufgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche nutzte die liturgischen Stationen des Osterfestes, um eine Theologie des Friedens zu skizzieren, die den Krieg als grundsätzliche Ablehnung Gottes definiert. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.4.26)

Die VBZ feiert ihre Liebe zur Stadt Die neue Arbeitgeberkampagne «Züri Love» macht Mitarbeitende der Verkehrsbetriebe Zürich zu Gesichtern einer stadtweiten Recruiting-Offensive. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Naturfotograf aus der Region: Der Mann mit einer Million Fotos: Klaus Robin fotografiert seit Jahrzehnten die Tierwelt am Zürichsee Er ist Biologe, Verhaltensforscher – und Tierfotograf aus Leidenschaft. Wenn sich Klaus Robin mit seiner Kamera auf die Lauer legt, wartet er auf den Moment, in dem Unerwartetes geschieht. (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)

Zornige Zeichnungen Rolf Heinrich hat ein neues Buch mit religionskritischen Karikaturen veröffentlicht. Sein neues Werk "Teuflisch! Blasphemische Karikaturen und Gedanken" ist im Angelika-Lenz-Verlag erschienen. Im Interview beantwortet er Fragen zu seiner neue Veröffentlichung. (hpd.de, 7.4.26)

Landwirtschaft: Ernährungssicherheit ist mehr als Autarkie - In Krisenzeiten wird Ernährungssicherheit schnell zur Leitvokabel. Doch wer sie auf nationale Selbstversorgung verengt, blendet die stabilisierende Rolle des Handels aus. - (www.faz.net, 7.4.26)

Adrian Steiner, wie schwierig ist die Lage für die Schweizer Exportindustrie? Die Schweizer Exportindustrie wartet noch immer auf einen definitiven Zoll-Deal mit den USA. Gleichzeitig kämpft sie wegen des Iran-Kriegs mit einem starken Franken. Wie geht Adrian Steiner, CEO und Mitinhaber der Thermoplan AG, damit um? | Kaffeemaschinen für Starbucks- und McDonald's-Filialen weltweit: Das produziert die Thermoplan AG in Weggis. Doch das Erfolgsmodell des Luzerner KMU ist in Gefahr: Der Zollstreit mit den USA belastet die Geschäfte. | Gleichzeitig drückt der starke Franken auf die Margen. Wie schwierig ist die Lage für die Schweizer Exportindustrie wirklich? Jetzt im Geldcast Talk anhören. (www.swissinfo.ch, 7.4.26)

Erneuerbare Energien im Überfluss: Andalusiens Ökostrom wird nirgends verbraucht Um das Klima zu retten, soll Andalusien den Energiehunger nordeuropäischer Länder wie Deutschland stillen. Vor Ort regt sich Widerstand. Gegen eine von oben durchgesetzte Energiewende und die Zerstörung der Natur (www.freitag.de, 7.4.26)

In Zürich herrscht Wohnungsmangel. Trotzdem stehen 37 preisgünstige Wohnungen leer – was das mit nachhaltigem Bauen zu tun hat Der aufsehenerregende Fall einer Genossenschaft zeigt, was passieren kann, wenn man die Vorgaben des Minergie-Standards verfehlt. | Die Neubauten gehören der Baugenossenschaft St. Jakob, einer jener bürgerlich-mittelständischen Genossenschaften, von denen vor hundert Jahren mehrere gegründet wurden. Initiant war der Unternehmer und freisinnige Lokalpolitiker Heinrich Hatt-Haller, der eines der grössten Bauunternehmen des Landes aufgebaut hatte. Es wäre interessant, was er zu diesem Fall sagen würde — denn er hat viel mit Bauhandwerk zu tun. | Um zu prüfen, ob ein Haus den Minergie-Normen entspricht, gibt es den sogenannten Blower-Door-Test. Der Name sagt es: Dabei wird ein Gebläse in eine rundum abgedichtete Aussentür eingebaut und dann eingeschaltet. So entsteht im Innern ein Überdruck, und es kann gemessen werden, ob dieser problemlos aufrechterhalten wird oder ob die Luft irgendwo entweicht. | In den Neubauten an der Thujastrasse zog sich die Suche nach der Ursache hin. (www.nzz.ch, 7.4.26)

Wie Alkoholwerbung zum nächsten Schluck verleitet | Eine neue Studie zeigt, wie Aufmerksamkeit für Alkoholwerbung das Trinkverhalten steigert Alkoholwerbung zieht Aufmerksamkeit auf sich und kann das Trinkverhalten aktiv beeinflussen. | Es ist nicht nur entscheidend, ob Menschen Alkoholwerbung sehen — sondern wie sehr sie ihr Aufmerksamkeit schenken. Wer genauer hinschaut, verspürt mehr Verlangen und greift eher zum Glas. | Die Erkenntnis eröffnet neue Ansätze für Forschung, Prävention und gesundheitspolitische Maßnahmen. | Seit Jahren ist bekannt, dass Werbung das Konsumverhalten beeinflusst. Auch für Alkohol gilt: Wer mehr Werbung sieht, trinkt im Schnitt mehr. Unklar blieb jedoch bislang, warum manche Menschen stärker darauf reagieren als andere. | Eine aktuelle Untersuchung von Forschenden der University of Western Australia, Curtin University Perth, der University of Amsterdam und des Freiburger Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht setzt bei dieser Frage an: Im Mittelpunkt der Analyse steht der sogenannte Aufmerksamkeitsbias (engl. attentional bias). (www.mpg.de, 7.4.26)

Die Gefahren des Klimawandels: Klimaparadies in Kempten? Laut Klima-Risikoindex soll keine Stadt Deutschlands die Auswirkungen der Klimakrise so wenig zu spüren bekommen wie Kempten im Allgäu. mehr... (taz.de, 7.4.26)

Jeder fünfte Strom-Kunde ist zum Wechsel bereit Eine aktuelle Studie sollte vor allem bei Energiekonzernen die Alarmglocken schrillen lassen: Die Loyalität der Österreicher gegenüber ihrem Stromanbieter schwindet. Was treibt sie zum Wechsel – und wann lohnt es sich? (www.krone.at, 7.4.26)

Wie Journalismus im KI-Zeitalter überleben kann Josef Drexl, Direktor am Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb in München, betont, dass KI auf menschliche Kreativität angewiesen ist und dass menschliches Denken für die Demokratie unerlässlich ist. Journalistinnen und Journalisten spielen eine zentrale Rolle, die KI nicht ersetzen kann. Der Wissenschaftler schlägt vor, dass KI-Anbieter eine Abgabe zahlen, die an Urheberinnen und... (hpd.de, 7.4.26)

Werbemist: Neue Plattform prangert Tierwerbung an – Marketing Vier Schweizer Tierschutzorganisationen gehen gemeinsam gegen beschönigende Werbung für Tierprodukte vor. | Vier Schweizer Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen haben die Plattform «Werbemist» lanciert. Sie dokumentiert Werbekampagnen, die nach Ansicht der Initianten Tierleid verharmlosen oder ein falsches Bild der Tierhaltung vermitteln, wie es in einer Mitteilung heisst. | Hinter dem Projekt stehen Animal Rights Switzerland, Sentience, die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) und Tier im Fokus (TIF). Auf der gleichnamigen Website sowie auf Instagram ordnen sie tierschädliche Werbekampagnen faktenbasiert ein und erklären, weshalb sie diese als problematisch erachten. | Auf der Website zeigt «Werbemist» zum Auftakt fünf Beispiele aus den letzten Jahren: darunter eine Social-Media-Kampagne von Thomy aus dem Jahr 2023 mit dem Stichwort «Traumjob Legehenne», eine Kampagne von Suisseporcs aus demselben Jahr sowie ein Coop-Plakat der Marke «Miini Region» aus den Jahren 2024 und 2025. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Climate inaction will destroy Europe's public budgets Europe's fiscal debate remains fixated on debt and deficits. Yet climate change represents a growing and still largely unpriced threat to public finances. Without early investment in mitigation and adaptation, families and businesses will face repeated shocks, higher prices, a weaker economy and a state forced into consistent emergency spending. (www.greeneuropeanjournal.eu, 7.4.26)

Agentur C: Nationaler Gebetsaufruf auf 1000 Plakaten Die christliche Werbeagentur aus Lyss verbreitet in diesen Tagen einen Bibelvers — als Reaktion auf globale Krisen und geopolitische Instabilität. | Die Agentur C lanciert im 41. Betriebsjahr eine nationale Plakatkampagne mit dem Bibelvers «Wachet und betet». 1000 Plakate werden in Deutsch, Französisch und Italienisch in den jeweiligen Sprachregionen der Schweiz aufgehängt. Der Verein überkonfessioneller Christen mit Sitz in Lyss will damit das gesamte Schweizervolk ansprechen, wie es in einer Mitteilung heisst. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Weisung zu PFAS-Höchstgehalten in Lebensmitteln; Vernehmlassung Stellungnahme an das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen zur Weisung zu PFAS-Höchstgehalten in Lebensmitteln. | Vorweg sei festgehalten, dass der Regierungsrat die Weisung in der gegebenen Form und zum jetzigen Zeitpunkt ablehnt. Dazu Folgendes: Die Weisung beabsichtigt das Vorgehen des Vollzugs vom Produktionsbetrieb bis Handel gemäss Lebensmittelrecht für Fleisch, Eier und Fische zu klären. Insbesondere bei den betroffenen Landwirtschaftsbetrieben sind jedoch noch viele Fragen offen. Dies kann auch zu negativen Auswirkungen bei der Ernährungssicherheit führen. Die Konsequenzen für Landwirtschaftsbetriebe, deren Produkte die geltenden PFAS-Höchstwerte überschreiten, können massiv sein und den Begriff der Verhältnismässigkeit entsprechend strapazieren. Ein Beratungsprojekt mit dem Ziel der Erarbeitung eines wirksamen, verhältnismässigen und umsetzbaren Konzepts zur Begleitung und Unterstützung betroffener Landwirtschaftsbetriebe, (www.ur.ch, 7.4.26)

Die digitale Transformation der Schweizer Agrar- und Ernährungswirtschaft Dieser Artikel beschreibt, wie sich die Digitalisierung in der Schweizer Landwirtschaft von 2018 bis heute entwickelt hat. Es werden Massnahmen aufgezeigt, die für eine erfolgreiche digitale Transformation notwendig sind. | Die Zusammenarbeit aller Akteure der Schweizer Agrar- und Ernährungswirtschaft ist entscheidend, um Lücken bei der Technologieeinführung zu schliessen, allen Betrieben gleiche Chancen der Partizipation an technologischen Innovationen zu ermöglichen und Macht-Asymmetrien zu vermeiden. Dafür müssen verschiedene Technologien in neue Produktionsprozesse integriert werden, die Technologieentwicklung an den Bedürfnissen der Landwirtinnen und Landwirte ausgerichtet sein, die Aus- und Weiterbildung im Bereich Digitalisierung gestärkt werden und die Agrarpolitik den digitalen Fortschritt berücksichtigen. (www.agrarforschungschweiz.ch, 7.4.26)

Die Kommunikations-Zwickmühle interreligiöser Arbeit Interreligiöse Arbeit entsteht meist im Kleinen: in Beziehungen, Gesprächen und Projekten mit begrenzter Reichweite. Kommunikation wird oft als Zusatzaufgabe auf später verschoben — auf einen Zeitpunkt, an dem mehr Zeit und Ressourcen vorhanden wären. Dieser Zeitpunkt tritt selten ein. Gleichzeitig entscheidet gerade sie über Sichtbarkeit, Nachwuchs, Finanzierung und gesellschaftliche Relevanz in einem säkular geprägten Religionsdiskurs. Der Beitrag beschreibt diese strukturelle Zwickmühle und fragt, wie sich der Kreislauf aus Unsichtbarkeit und Ressourcenknappheit schrittweise durchbrechen lässt. | Im interreligiösen Feld wird Kommunikation häufig nicht als integraler Bestandteil der Arbeit verstanden, sondern als nachgelagerte Aufgabe, die erst dann in den Blick kommt, wenn Zeit und Ressourcen übrigbleiben. Als Kern der Tätigkeit gelten vor allem Beziehungsarbeit und Begegnung — also Kommunikation in unmittelbaren, überschaubaren Kontexten. (www.religion.ch, 7.4.26)

Adapting Buildings to Climate Change – Wie Gebäude widerstandsfähiger, nutzerfreundlicher und klimaverantwortlich werden Der Bericht Adapting Buildings to Climate Change macht deutlich, dass der Gebäudesektor weltweit vor einem doppelten Wandel steht. Einerseits nehmen Extremereignisse wie Hitze, Starkregen, Stürme und Überschwemmungen rasant zu. Andererseits verändern sich die klimatischen Grundbedingungen — höhere Durchschnittstemperaturen, veränderte Niederschläge und zunehmende Trockenperioden — dauerhaft und global. Die Autorinnen und Autoren zeigen auf, wie Gebäude künftig gestaltet, ausgerüstet und modernisiert werden müssen, damit sie unter diesen Bedingungen sicher funktionieren und gleichzeitig zur Reduzierung klimatischer Belastungen beitragen. | Im Zentrum steht die Erkenntnis, dass Klimaresilienz nicht mehr als Spezialthema gelten kann. Gebäude müssen so geplant und nachgerüstet werden, dass sie nicht nur Energie sparen, sondern mit Hitze, Überflutungen, Starkregen oder Sturmereignissen umgehen können. (www.nbau.org, 7.4.26)

Windkraft um 22 Uhr: Drei Gigawatt verschwinden in Sekunden Jeden Abend um Punkt 22 Uhr passiert im europäischen Stromnetz etwas Ungewöhnliches: Die Frequenz gerät bis an kritische Grenzen ins Schwanken. Hintergrund sind tausende Windräder, die wegen Lärmschutzregeln gedrosselt werden. Das ging bisher gut, könnte aber zum Problem werden. Doch es gibt eine einfache Lösung. | In den vergangenen Tagen häuften sich laut einem Bericht der taz starke Frequenzschwankungen im europäischen Stromnetz. Diese Abweichungen erreichten beinahe die kritische Grenze von 0,2 Hertz. Ab diesem Wert erfolgen teilweise automatische Sicherheitsabschaltungen, die die allgemeine Netzstabilität gefährden. Das Phänomen tritt insbesondere an windreichen Tagen auf. | Besonders auffallend ist der exakte Zeitpunkt des Auftretens jeweils um 22 Uhr. Grund dafür sind die in vielen Regionen geltenden Lärmschutzbestimmungen für technische Anlagen. Denn zu dieser Stunde führen die Betreiber die Nachtabsenkung von Windkraftanlagen durch. (www.basicthinking.de, 7.4.26)

Digitaler Zwilling als Bauplan für Hacker Effizienz-Wunder oder Sicherheits-Albtraum? Ein Digitaler Zwilling ist das exakte Abbild Ihrer kritischen Infrastruktur — und damit die perfekte Vorlage für lautlose Sabotage. | Wer das virtuelle Modell kontrolliert, beherrscht die physische Realität. Erfahren Sie, warum klassische Firewalls hier versagen und wie Sie den „digitalen Schatten“ Ihres Unternehmens vor Spionage und Manipulation schützen. | In der modernen Industrie 4.0 ist der Digitale Zwilling (Digital Twin) das Herzstück der Optimierung. Er ist weit mehr als eine statische 3D-Visualisierung; er ist ein dynamisches, softwarebasiertes Modell, das über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit seinem physischen Gegenstück, dem Asset, synchronisiert wird. Durch den konstanten Fluss von Echtzeitdaten aus IoT-Sensoren ermöglicht er präzise Vorhersagen, Belastungstests und eine hocheffiziente vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance). (www.it-daily.net, 7.4.26)

NASA's Artemis II moon mission reaches greatest distance from Earth The space exploration milestone came during a 40-minute period during which the Artemis II astronauts were unable to communicate with Earth (www.scientificamerican.com, 7.4.26)

Religionen als Partnerinnen der Menschenrechte Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften können die Menschenrechte nur glaubwürdig fördern, wenn sie diese auch selbst leben, so Peter G. Kirchschläger in seinen ethischen Überlegungen dazu. (www.feinschwarz.net, 7.4.26)

KI in der katholischen Kirche: Die KI sei mit dir - Für Papst Leo XIV. ist sie ein großes Thema, für Priester und Seelsorger wird sie zum Alltag. Drei Geistliche berichten über ihre Begegnungen mit der Künstlichen Intelligenz. - (www.faz.net, 7.4.26)

KI: Philosoph Markus Gabriel über Superintelligenz und Silicon Valley Der Philosoph Markus Gabriel ist überzeugt, dass die künstliche Intelligenz schon viel mehr kann, als wir wahrhaben wollen. Dennoch ist er optimistisch. (www.watson.ch, 7.4.26)

Configuration of circum-Antarctic circulation at the last green- to icehouse climate transition Around 34 Ma, during the Eocene—Oligocene Transition, Earth transitioned from a warm “greenhouse” to our current “icehouse” climate. While the opening of ocean gateways around Antarctica is often credited with enabling the Antarctic Circumpolar Current (ACC) and driving this climate shift, our simulations reveal a more complex story. We show that gateway opening alone was insufficient–the ACC could only develop its climate-cooling effects once westerly winds later aligned with these gateways. Our study uses a data-validated model combining atmosphere, ocean, and ice sheet interactions to reveal high-resolution proto-ACC circulation and its impact on the heat transport toward Antarctica. (www.pnas.org, 7.4.26)

Building courage, strength, and knowledge: Mindfulness training reduces psychological threat and increases engagement in college physics Many college students experience introductory physics courses as psychologically threatening contexts. Yet, succeeding in these high-stakes gateway courses is necessary to declare majors in engineering and physical sciences. We tested whether mindfulness, which centers attention to subjective experiences, can help provide students with tools to navigate their physics-related emotions. Course-wide survey data revealed that over half of students felt psychologically threatened in their physics course. In a preregistered RCT, a 5-d mindfulness training reduced students' feelings of threat and increased their course engagement. This work suggests that mindfulness can support learning and persistence in Science, Technology, Engineering, and Math (STEM) courses by helping students build resilience in how they interpret and respond to stress. (www.pnas.org, 7.4.26)

The detection of episodic memory in others biases social choice Sharing personal past experiences is central to human social interaction, yet the social function of remembering remains poorly understood. We show that people can detect the contextual richness of others' memories and use this information to guide social preference, favoring individuals who share context-rich, episodic memories over those who share context-poor, semantic memories. These findings suggest that the expression of episodic memory serves as a social signal that can shape affiliation. (www.pnas.org, 7.4.26)

10 Jahre Amoris Laetitia: Kirche in Afrika zur Neuentdeckung aufgerufen - - Vor einem Jahrzehnt veröffentlichte Papst Franziskus das apostolische Schreiben Amoris Laetitia („Die Freude der Liebe“), das aus den Familiensynoden der Jahre 2014 und 2015 hervorging. Angesichts des Jubiläums hat Papst Leo XIV. eine internationale Zusammenkunft der Bischofskonferenz-Vorsitzenden für den kommenden Herbst angekündigt. Der kamerunische Jesuit Jean Messengue, Direktor des Zentrums für Beratung und klinische Pastoral (COPAC) in Abidjan, befürwortet diese Einberufung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 7.4.26)

Geschichte des Universums – Welche Farbe hatte der Urknall? Das Universum ist nicht schwarz: Astronom und Autor Florian Freistetter bringt Licht ins Dunkel. (www.srf.ch, 7.4.26)

Geldberater zum Gemeinschaftskonto: Vier Eigentümer, ein Konto – und nur einmal 100’000 Franken Schutz Die Einlagen­sicherung behandelt Stockwerk­eigentümer­gemeinschaften wie einen einzelnen Kunden. Wer zusätzlich ein privates Konto bei derselben Bank hat, ist separat geschützt. (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)

Der Knoten erinnert an rechtliche Vorsorge Vier Plakatmotive mit geknoteten Schreibgeräten erinnern daran, rechtliche Vorsorgethemen nicht aufzuschieben – von Testament über Ehevertrag bis Vorsorgeauftrag. (www.persoenlich.com, 7.4.26)

Klimawandel: So viele Lawinentote in Europa wie seit Jahren nicht mehr In diesem Winter sind besonders viele Menschen von Lawinen getötet worden. Das liegt zum einen am Klimawandel, zum anderen am riskanten Verhalten mancher Wintersportler. (www.zeit.de, 7.4.26)

Schwieriger Markt: Warum verlieren gebrauchte Elektroautos so stark an Wert? - Elektroautos sollen sich schnell weiterentwickeln. Genau deswegen kommt die Branche jedoch nicht voran. Und nun? - (www.faz.net, 7.4.26)

Der Blick in die G(l)askugel Die Warnung vor dem "Teuer-Heizen-Gesetz" ist derzeit ein beliebter Frame in Verbänden und der grünen Politik. Der gewollte Ausstieg aus der Erdgasnutzung ist aber nicht vordergründig eine Frage des Preises. Entscheidend fürs Klima ist der Stopp fossiler CO2-Emissionen. - (klimareporter.de, 7.4.26)

Gemeinsam Lösungen für die Energiewende schaffen Die Energietage 2026 vernetzen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Zentrum der Debatten stehen die praktische Skalierung der Energiewende, ihre wirtschaftliche Tragfähigkeit sowie die soziale Akzeptanz und geostrategische Resilienz. (www.energiezukunft.eu, 7.4.26)

Fragwürdige Werbung – Migros backt Brot bis Ladenschluss Frisches Brot bis Ladenschluss: Wie passen die Werbeversprechen der Migros mit ihrem Anspruch zusammen, Foodwaste reduzieren zu wollen? (www.beobachter.ch, 7.4.26)

«Apropos» – der tägliche Podcast: Pionierin gegen Häuserabriss: Wie Barbara Buser Architektur neu denkt Während andere abreissen und neu bauen, kämpft Barbara Buser für das, was schon da ist. Damit eckt sie in der Branche an. Was treibt sie an? (www.tagesanzeiger.ch, 7.4.26)

Studie zeigt Wege zur Klimaneutralität - - Mit den derzeitigen Maßnahmen kann die EU ihre Klimaziele nicht erreichen, so eine Analyse. Der Weg zu Netto-Null führt demnach am besten über technologische Transformationen sowie strukturelle und gesellschaftliche Veränderungen. - - (www.geb-info.de, 7.4.26)

6.4.26

A powerhouse El Niño event appears to be brewing for 2026-27 Triplet tropical cyclones astride the equator could help it develop. (yaleclimateconnections.org, 6.4.26)

Klimwandel: Land unter Extremwetterereignisse durch Klimawandel. Portugal ist immer öfter von Naturkatastrophen betroffen. (www.jungewelt.de, 6.4.26)

Mount Everest: Für Bergsteiger gelten neu Benimmregeln Weil immer mehr Touristen und Touristinnen den Achttausender erklimmen wollen, gleicht der höchste Berg der Welt immer mehr einer Müllhalde. | So müssen die Everest-Kraxler und -kraxlerinnen neu bei ihren Touren auf den Everest zwingend spezielle Fäkalienbeutel mit sich führen. | So muss neu jeder Bergsteiger und jede Bergsteigerin zehn Kilogramm Abfall vom Everest abtransportieren, um der Vermüllung Einhalt zu gebieten. Das sind zwei Kilogramm mehr als noch in der vergangenen Saison, wie das Bergsteigermagazin Alpin.de berichte | Eine weitere Massnahme betrifft die Helikopterflüge, die strenger reglementiert werden. In der Vergangenheit waren angebliche Notfallrettungen dazu missbraucht worden, um reiche Touristen, die keine Lust auf den Abstieg hatten, ins Basislager zurückzufliegen. | Zudem soll diese Saison voraussichtlich nur noch 400 Menschen die Bewilligung erteilt werden, den Everest zu besteigen. Sie kostet umgerechnet etwa 13'800 Schweizer Franken. (www.watson.ch, 6.4.26)

Schweizer Diaspora: Frankreich boomt, Mexiko schwächelt Während die Zahl der Auslandschweizerinnen und -schweizer wächst, verzeichnen mehrere Länder auch deutliche Rückgänge. (www.srf.ch, 6.4.26)

US-Recht für Internetplattformen: Ist das das Ende des Internets, wie wir es heute kennen? Social Media sind schädlich, entschied ein US-Gericht. Das wegweisende Urteil kratzt an der Macht von Big Tech – und an einer zentralen Funktionsweise des Internets. (www.zeit.de, 6.4.26)

Phänomen «Hot Priest»: Wie katholische Geistliche online missionieren – und dabei blendend aussehen Sie tanzen, knuddeln Tiere oder setzen auf Humor. Manches davon mag charmant sein. Aber ist der Bedeutungsverlust der Kirche so aufzuhalten? (www.tagesanzeiger.ch, 6.4.26)

Gefahren von Videospielen: Was wir von Computerspielen über Social-Media-Verbote lernen können Kein Ende, viele Belohnungen und große Fomo: Viele mögliche Suchtgefahren von Social Media ähnen denen in Videospielen. Was sich daraus lernen lässt – und was nicht. (www.zeit.de, 6.4.26)

Ärger mit ID Austria: „Politiker sollen testen“ „Ich habe 75 Apps auf meinem Handy. Die Einzige, die nicht funktioniert, ist die ID Austria“, sagt Buchautor Andreas Salcher. Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosek und er machen sich für eine Digitalisierung stark, die den Menschen dient und Erleichterungen bringt und nicht die Verwaltung verkompliziert oder gar Menschen ausschließt. (www.krone.at, 6.4.26)

Japanischer Jung-Komponist in Berlin: Balancierend oszillieren Zwischen synthetisch-Artifiziellem und beiläufigem Naturalismus klingen die Töne von Yuri Umemoto. Am Samstag lud das CCA ihn in die Gedächtniskirche. mehr... (taz.de, 6.4.26)

Zero-waste community kitchens turn scraps into flavor-packed dishes Community kitchens and restaurants in Peru are using every bite, with delicious results. | Adeli Llanos arrived at the Virgen del Rosario Community Kitchen in Lima, Peru, as the soft summer morning light was still moving through the space. Alongside the other cooks, she began cleaning the facility before preparing the lunch menu. | On that day, she helped cook locro de zapallo — a traditional dish made with squash and other vegetables — with fried eggs, as well as the house soup, using techniques she learned in training sessions that have helped reduce the amount of food discarded as waste. | The training sessions are hosted by an organization named CCORI (pronounced “hori”), which comes from a Quechua word meaning “gold,” reflecting how the organization views food in all its parts: as something valuable. (yaleclimateconnections.org, 6.4.26)

Could “sky trains“ reduce transportation emissions? Aerolane is using planes to pull other planes through the sky. | In the sky over Texas, you might spot two planes connected by a cable — with one pulling the other. | These are test flights from Aerolane, a company that's turning cargo planes into flying trailers as a way to cut shipping costs.| Todd Graetz, Aerolane's CEO, calls it a “sky train.” | Graetz: “Essentially, we are towing cargo behind the primary plane. So we're basically doing what trucking and rail has proven to date, and we're adding that concept into the air.”| With Aerolane's technology, both planes still have their own pilot and engines. (yaleclimateconnections.org, 6.4.26)

Why the US needs a unified, mission-based strategy for health innovation A goal-driven approach to medical research and development in the United States would address unmet medical needs, reduce costs and improve the reach of treatments. (www.nature.com, 6.4.26)

Demokratie in der Schweiz – Wie ist das genau mit den nicht-umgesetzten Initiativen? Oft wird behauptet, dass Initiativen nicht umgesetzt werden. Stimmt das? Dazu äussert sich Politologe Adrian Vatter. (www.srf.ch, 6.4.26)

Interview über rechtsextreme Christen in den USA: Warum Religion der Demokratie nicht guttut Der christliche Nationalismus sei „eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“, sagt der Theologe und Publizist Arnd Henze im Interview. Und die Maga-Bewegung um Donald Trump trage längst Züge einer Religion. Doch: „Die Fliehkräfte werden größer.“ (www.sueddeutsche.de, 6.4.26)

Artemis 2: Bekommen wir ein neues "Earthrise"-Foto? Das Bild der aufgehenden Erde faszinierte vor 60 Jahren die Menschheit. Nun fliegt die Artemis-2-Crew um den Mond und auch sie wird fotografieren. Einiges ist nun anders. (www.zeit.de, 6.4.26)

Interview mit Psychologin: «Junge Menschen sind heute am stärksten von Einsamkeit betroffen» Die Psychologin Maike Luhmann weiss, warum heute mehr Menschen als früher unter Einsamkeit leiden – und weshalb das ein Problem für die Demokratie ist. (www.tagesanzeiger.ch, 6.4.26)

Das Ende der sozialen Netzwerke, wie wir sie kennen Social Media als Verbindung zu Freunden? Das war einmal. Seit der Algorithmus bestimmt, was wir sehen, macht sich «posting fatigue» breit. Das hat Folgen — auch für das Geschäfts­modell. | Doch in Gesellschaften mit autoritären Regimes hält die politische Bedeutung von sozialen Netzwerken weiterhin an. Deshalb werden sie staatlich kontrolliert wie im Iran, wo das Regime ständig das Internet abstellt. Oder ausländische Platt­formen werden ganz verboten wie in China. | Global gesehen geht die absolute Zeit, die wir auf den Platt­formen verbringen, seit 2022 kontinuierlich zurück. Am stärksten ist der Rückgang ausgerechnet bei Jugendlichen. Ständig online zu sein, gilt inzwischen als merkwürdig hängen geblieben, um einen jugendlichen Ausdruck zu bemühen. Zu viel Bildschirm­zeit ist uncool geworden. | Und was passiert dann mit den sozialen Netzwerken? Sie werden endgültig zu einer Glotze mit Algorithmus. (www.republik.ch, 6.4.26)

Klimaschutz: Nein, es ist nicht egal, was Deutschland fürs Klima tut Trump setzt auf Öl, China auf Kohle — und Deutschland soll beim Klimaschutz die Welt retten? Klingt sinnvoll, schreibt unser Gastautor (Ein Gastbeitrag von Felix Ekardt). Diskutieren Sie mit ihm. (www.zeit.de, 6.4.26)

The global geography of plant invasion risk under future climate and land-use changes Biological invasions by plants pose a growing threat to biodiversity. Here we model potential current and future distributions of 9,701 naturalized alien plant species to project their potential spread by the end of the twenty-first century. Our analysis reveals that 33.9% of the global land surface is suitable for at least 10% of these species, identifying key hotspots for invasion. Under future climate and land-use scenarios, these hotspots are projected to expand moderately to 37.7% and 36.6% of land surface under mild and severe changes, respectively. However, this moderate absolute increase conceals substantial spatial shifts in hotspot locations, with expansion into currently cooler regions and contraction in hotter, drier areas. Additionally, we observe substantial species turnover within regional naturalized plant pools, indicating not only increases in plant invasion risk, but also shifts in the composition of the alien plant species pools. (www.nature.com, 6.4.26)

Auf das Elternglück – Wie Kinder das Leben (trotz allem) bereichern Elternschaft ist zugegebenermassen hart, aber … Hier spricht das SRF-Publikum über die schönen Seiten des Abenteuers. (www.srf.ch, 6.4.26)

Bergsteiger-Medikamente: Doping in dünner Luft - Höhenbergsteiger sind in Regionen unterwegs, die für Menschen nicht gemacht sind. Immer mehr greifen deshalb zu Medikamenten – mit Folgen für die Gesundheit. - (www.faz.net, 6.4.26)

Zukunft Stadt: Die globale und lokale Bedeutung von SDG 11 | Wie die sozialökologische Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft gelingen kann. Der Sammelband Zukunft Stadt: Die globale und lokale Bedeutung von SDG 11 stellt die Frage ins Zentrum, wie Städte unter den Bedingungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und sozialen Herausforderungen zukunftsfähig gestaltet werden können. Kommunen sind nicht nur von globalen Transformationsprozessen betroffen, sondern sind selbst entscheidende Handlungsträger, weil ein Großteil der SDG-Unterziele lokal wirksam wird. Das Buch begreift Städte als Orte, in denen sich entscheidet, ob Nachhaltigkeit, Resilienz und gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingen. | Im Mittelpunkt stehen zunächst die enormen Herausforderungen, denen Städte durch Klimawandel und Urbanisierung ausgesetzt sind: Hitze, Starkregen, steigende Energiebedarfe, Ressourcenknappheit, Gesundheitsbelastungen und soziale Fragmentierungen. Ein Schwerpunkt ist der Bau- und Immobiliensektor, der zu den größten Emittenten zählt und zugleich wesentlicher Hebel für Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität ist. (www.nbau.org, 6.4.26)

Energiewende: Wie Geothermie Gaskraftwerke ersetzen kann - Neue geothermische Verfahren können fast überall Wärme und Strom liefern, zeigen neue Studien. Und das bedeutet auch: In Deutschland ist ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft. - (www.faz.net, 6.4.26)

Katholische Kirche: Was KI, Peter Thiel und den Vatikan miteinander verbindet Ein verborgenes Seminar, ein Gottesdienst auf Lateinisch und der Kampf um die Regulierung von KI: Peter Thiel nutzt seinen Besuch in Rom, um den Machtkampf um die Deutungshoheit in der katholischen Kirche anzuheizen. | Die Kirche della Santissima Trinità dei Pellegrini im Zentrum Roms ist an diesem Sonntagabend im März auffällig gut gefüllt. Zwischen rotmarmornen Säulen und unter einer goldverzierten Kuppel sitzen junge Besucher auf den Gebetsbänken. Die meisten Männer tragen Anzug, manche Frauen haben sich aufwendig bestickte Schleier über den Kopf gelegt. | Still lauschen sie den Worten des Priesters. Er predigt auf Latein, den Rücken zu den Gläubigen gewandt. Zum Abschluss sagt er: „Benedicamus Domino“, und die Gemeinde antwortet: „Deo Gratias“. Diese Abschiedsformel und die Art, den Gottesdienst zu feiern, sind typisch für die tridentinische Messe, die sich unter erzkonservativen Katholiken großer Beliebtheit erfreut. (www.handelsblatt.com, 6.4.26)

Wie Orbán die direkte Demokratie zum Teil seines illiberalen Werkzeugkastens machte Seit 2010 lenkt die Regierung von Viktor Orbán mit einer Reihe direktdemokratischer Instrumente die öffentliche Stimmung. Mit so genannten «nationalen Konsultationen» verschafft er seinen politischen Agenden Legitimität. (www.swissinfo.ch, 6.4.26)

Neuro-symbolische KI senkt Energiebedarf beim Training drastisch Ein Forscherteam der Tufts University hat eine neuro-symbolische KI entwickelt die den Energiebedarf beim Training um bis zu 99 Prozent reduzieren kann. Statt 36 Stunden benötigte sie im Rahmen eines Tests nur 34 Minuten. | Der Hunger nach Energie wächst durch künstliche Intelligenz rasant an. Allein in den USA verbrauchten KI-Systeme und Rechenzentren im Jahr 2024 etwa 415 Terawattstunden Strom. Das ist mehr als der gesamte Stromverbrauch Großbritanniens. Datenzentren und KI-Systeme beanspruchen damit einen Anteil von mehr als zehn Prozent der gesamten nationalen Energieerzeugung. | Laut Prognosen der Internationalen Energieagentur wird sich dieser Wert bis zum Jahr 2030 voraussichtlich verdoppeln. Deshalb suchen Forscher nach Wegen, wie Systeme leistungsfähiger werden, ohne die Stromkosten explodieren zu lassen. Ein neuer technischer Ansatz der Tufts University verspricht hier eine deutliche Abhilfe. (www.basicthinking.de, 6.4.26)

Miriam Davoudvandi: „Kinder sitzen in Deutschland hungrig im Unterricht“ Die Journalistin, Podcasterin und Moderatorin Miriam Davoudvandi hat ein Buch über das Aufwachsen in Armut geschrieben. Im Interview spricht sie über Familienlügen, künstlerische Verantwortung — und die Gewalt neoliberaler Mythen (www.freitag.de, 6.4.26)

„Es geht nur um Geld und Gier“ Solarpark-Projekte spalten Lincolnshire Labour-Minister für Energiesicherheit Ed Miliband gegen viele Anwohner und Politiker der Reform-Partei streiten: In der Grafschaft Lincolnshire sollen mehr große Solaranlagen errichtet werden als irgendwo sonst in Großbritannien (www.freitag.de, 6.4.26)

Grüner Strom statt schwarzes Gold Die Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion und die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran treiben die Energiepreise weltweit in die Höhe. Aber nicht alle Länder sind gleichermaßen betroffen. Vor allem bisherige Bemühungen im Ausbau erneuerbarer Energien machen sich jetzt in vielerlei Hinsicht bezahlt, meinen Fachleute. (orf.at, 6.4.26)

Halt im Glauben finden – Religion als Zufluchtsort für Gläubige auch in Krisenzeiten In Krisenzeiten diene Religion oft als Zuflucht, heisst es gerne. Aber was ist noch dran an dieser Aussage? (www.srf.ch, 6.4.26)

Was wurde eigentlich aus Greta Thunberg? Aus einer streikenden Schülerin wurde eine globale Symbolfigur des Klimaprotests. Doch acht Jahre später ist Greta Thunberg nicht mehr nur Klimaaktivistin, sondern eine hoch polarisierende politische Figur mit radikalen Positionen, umstrittenen Allianzen und wachsender Kritik. (www.krone.at, 6.4.26)

Die Reform des deutschen Wahlrechts droht an einer Forderung der SPD zu scheitern. Sie will paritätische Wahllisten Die Sozialdemokraten machen bei der Wahlrechtsreform Geschlechterquoten zur Bedingung. Das ist verfassungsrechtlich heikel. Kritiker sehen ein «identitäres Verständnis von Demokratie». (www.nzz.ch, 6.4.26)

5.4.26

Ringier-Chef Marc Walder prophezeit den Zeitungen ein Massensterben: «In der Schweiz dürften digital nur drei Medienmarken überleben» Marc Walder gehen selten die Worte aus. Medienkrise, Zeitungssterben, Bedrohung durch KI — er findet immer Erklärungen. Doch bei einem Thema wird er wortkarg: der Zukunft von Ringier als Familienunternehmen. | Unmittelbar vor Ostern gab das Verlagshaus den sofortigen Rücktritt von Robin Lingg bekannt. Der 46-Jährige vertritt die Gründerfamilie in sechster Generation. Er war ihr Hoffnungsträger, in absehbarer Zeit sollte Lingg Michael Ringier als Präsident des Verwaltungsrates ablösen. Doch dazu kommt es nicht. | Mit Linggs Ausscheiden stellt sich die Frage, wie lange die Herausgeberin des «Blicks» und der «Schweizer Illustrierten» in Familienbesitz bleibt. Die Familie ist zwar traditionsreich, aber auch klein. Neben Lingg gibt es keine weiteren Anwärter auf eine Führungsposition. CEO Marc Walder, selber mit 10 Prozent am Unternehmen beteiligt, steht vor seiner wohl schwierigsten Aufgabe. (www.nzz.ch, 5.4.26)

Rendite oder Gemeinwohl? Streit um kirchliche Liegenschaften spaltet Zürcher Reformierte Die Kirchen verlieren Mitglieder, ihr Besitz aber bleibt. Kritiker sagen, manche Kirchgemeinden wollten nicht offen zeigen, wie reich sie dank ihren Liegenschaften noch immer seien. In Zürich ist darüber ein harter Wahlkampf entbrannt. (www.nzz.ch, 5.4.26)

Inselstaat vor dem Untergang: Wie die USA den Überlebenskampf von Vanuatu sabotieren Geht die Klimaerwärmung ungebremst weiter, wird die pazifische Inselgruppe innert Jahrzehnten im Meer versinken. | Es ist der buchstäbliche Kampf von David gegen Goliath. Und wie in der biblischen Vorlage geht es um die Existenz eines Volkes. Mit Druck und diplomatischen Mitteln versuchen die USA, eine neue UNO-Resolution des pazifischen Inselstaats Vanuatu zu verhindern. | In der Resolution fordert Vanuatu die UNO-Mitgliedstaaten auf, fossile Brennstoffe schrittweise abzuschaffen und die Gemeinschaften zu schützen, die wegen des Klimawandels zwangsumgesiedelt werden. Besonders umstritten ist dabei die vorgeschlagene Schaffung eines internationalen Klimaschaden-Registers. Dieses würde weltweite Haftungs- und Entschädigungsklagen erleichtern. (www.watson.ch, 5.4.26)

Tippen statt reden | Menschen sprechen immer weniger miteinander Seit 2005 sinkt das tägliche Redevolumen stetig. Gleichzeitig explodiert die Menge an täglichen Informationen auf den Onlinekanälen. Was hinter diesem Trend steckt, zeigt eine Studie. | Eine Langzeitstudie zeigt, dass Menschen zwischen 2005 und 2019 Jahr für Jahr täglich 338 Wörter weniger sprachen, was einem Rückgang von 28 Prozent entspricht. | Die Forschenden vermuten, dass Internet und Smartphone die Kommunikation verändert haben und Menschen mehr schreiben statt sprechen. | Besonders junge Menschen unter 25 Jahren reduzieren ihr Redevolumen stärker und sprechen täglich 451 Wörter weniger pro Jahr. | Im Ozean des Geschwätzes herrscht derzeit stets Hochwasser. Überall kippen Menschen ihre Meinungen, Klagen, Jammereien, Spässe und Beschimpfungen in diese Unendlichkeit der Informationen. Es strömen Wortmeldungen, Social-Media-Beiträge, Texte, Podcasts, Kurzvideos, und die Whatsapp-Gruppen auf dem Smartphone rappeln fast ohne nennenswerte Pausen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)

Steigende Ölpreise | Alle jammern über teures Benzin – dabei ist es historisch günstig Erste Politiker fordern bereits Steuer­senkungen. Doch wenn man Inflation, Motoren­effizienz und Löhne berücksichtigt, kostet Sprit weniger als halb so viel wie vor fünfzig Jahren. | Benzin kostet aktuell rund 20 Rappen mehr pro Liter als vor dem Nahostkrieg. | Die SVP fordert einen Steuerverzicht, die SP strengere Kontrollen der Mineralölkonzerne. | Verschiedene europäische Länder haben bereits Preisbremsen oder Steuersenkungen für Treibstoff eingeführt. | Real gesehen ist Benzin heute günstiger als während der Ölkrisen der 1970er-Jahre. | Der Benzinpreis schiesst wegen des Kriegs im Nahen Osten und der Blockierung der Strasse von Hormuz nach oben. Der Liter Bleifrei 95 kostete diese Woche gemäss TCS im Schnitt etwa 1.87, Diesel um 2.16 Franken. | Der Berner SVP-Nationalrat Thomas Knutti forderte vom Bundesrat deswegen bereits einen temporären Verzicht auf die Mineralölsteuer, um Autofahrende und Gewerbe zu entlasten. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)

Mini-Quantenbatterie lädt drahtlos per Laser auf – eine Million Mal schneller als sie entlädt Bislang ist es nur ein Proof-of-Concept-Projekt, also der Beweis, dass sich die dahinterstehende Technik grundsätzlich realisieren lässt. Doch wenn die Entwicklungen auf dem Gebiet der Quantenbatterien so weitergehen, könnte uns dies Stromspeicher mit minimaler Ladezeit und enormer Reichweite bescheren. Zum Vergleich: Rechnet man die Performance der neuen Mini-Batterie hoch, könnten entsprechend ausgestattete Handys innerhalb von 30 Minuten für 100 Jahre Betriebszeit aufladen. Oder: Eine Aufladezeit von 1 Sekunde würde für 11 Tage reichen. (www.trendsderzukunft.de, 5.4.26)

Mangelware Quark und Skyr im Supermarkt: Finger weg von meinen Grundnahrungsmitteln! Das Internet hat die Proteinwunder Quark und Skyr für sich entdeckt, in Supermärkten werden sie zu einem knappen Gut. Unser Autor muss kreativ werden. mehr... (taz.de, 5.4.26)

NSDAP-Vergangenheit: "Dass Uropa in die NSDAP eingetreten ist, war nicht Teil der Legende" Hunderttausende haben mit der ZEIT-Suche in der NSDAP-Kartei recherchiert. Auf Verwandte zu stoßen, hat viele Leser bewegt und bestürzt. Hier teilen sie ihre Geschichten. (www.zeit.de, 5.4.26)

Hindernisfreies Bauen – Der neue Rollstuhllift nützt nur, wenn er auch bekannt ist Behinderte müssen oft recherchieren, wie zugängig ein Gebäude ist. An den Hackdays Uri 2026 wurde nach Lösungen gesucht. (www.srf.ch, 5.4.26)

EINE ASPHALTFLÄCHE – ENERGETISCH GENUTZT | Regeneration von Erdwärmesonden In Gebieten mit einer hohen Dichte an Erdwärmesonden müssen diese regeneriert werden, damit das Erdreich durch den Wärmeentzug im Lauf der Jahre nicht auskühlt. Ein Demonstrationsprojekt im Zürcher Oberland hat nun ein neuartiges Konzept getestet, das die Wärme von asphaltierten Plätzen für die Regeneration der Sonden nutzt. Fazit: Wärmekollektoren im Asphalt funktionieren, haben bisher aber noch recht hohe Kosten. (pubdb.bfe.admin.ch, 5.4.26)

Eine Ostergeschichte von Niklaus Peter | Bäume pflanzen – trotz allem! Unser Autor war Pfarrer am Fraumünster in Zürich. Hier erzählt er eine kurze, hoffnungsvolle Ostergeschichte. Es geht um einen Hirten, ums Pflanzen von Bäumen — und ein bisschen um Polo Hofer. | Niklaus Peter ist Theologe und war bis 2021 Pfarrer am Fraumünster in Zürich. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)

Klagenfurt erhält mehr Elektroautos zum Teilen In der Landeshauptstadt wird das Carsharing von Elektroautos immer beliebter. Ein Service bietet an 40 Standorten Fahrzeuge an. Neue Modelle sollen noch mehr Anreiz schaffen. (www.krone.at, 5.4.26)

Bringt es dem Klima nichts, wenn man den eigenen CO2-Ausstoss senkt? Mitnichten Persönliches Engagement gegen die Erderwärmung wird mancherorts belächelt. Doch insbesondere die Bewältigung grosser Herausforderungen beginnt im Kleinen. | Gastkommentar Emilio Marti, Associate Professor für unternehmerische Nachhaltigkeit an der Erasmus-Universität Rotterdam. Er lebt mit seiner Familie in Aarau. | Einerseits führt die Normalisierung des klimafreundlicheren Konsums dazu, dass Menschen entsprechende gesetzliche Anreize und Steuerungen eher befürworten. In der Schweiz sprechen sich laut einer von GfS Zürich im November 2025 durchgeführten Umfrage mittlerweile 65 Prozent der Bevölkerung für eine Flugticketabgabe aus. Andererseits nimmt der Widerstand aus der Wirtschaft gegen solche Massnahmen ab, wenn viele Unternehmen ihre CO2-Emissionen bereits reduzieren — oder er wandelt sich sogar in Unterstützung. | Was als «Loswursteln» kritisiert wird, ist in Wirklichkeit ein zentraler Mechanismus für gesellschaftliche Transformation (www.nzz.ch, 5.4.26)

Hebel, D. E.; Boerman, E. (2026) Entwerfen für den Kreislauf. Die Weltbevölkerung wächst seit Jahrzehnten stetig an. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Wohlstand. Beide Entwicklungen führen zu einem zunehmenden Druck auf unsere natürliche Umwelt, unser Klima und unsere Ressourcen. Der weitaus größte Teil unserer zum Bau verwendeten Materialien wird im wahrsten Sinne des Wortes konsumiert und nicht aus natürlichen oder technischen Kreisläufen ausgeliehen, um anschließend darin wieder aufzugehen. Dieser lineare Ansatz hat tiefgreifende Konsequenzen für unseren Planeten. Wir greifen tief in bestehende Ökosysteme ein und zerstören unsere eigene Lebensgrundlage — der Klimawandel zeugt davon. Die gebaute Umwelt muss daher als Lagerstätte von Rohstoffen in einem endlosen Kreislaufsystem begriffen werden. Wir brauchen dringend neue Prinzipien für den Bau, die Demontage und die Umgestaltung unserer gebauten Umwelt. Gleichzeitig müssen wir die Frage beantworten, wie neue Materialien zur Verfügung gestellt werden können, (www.nbau.org, 5.4.26)

Wenn die Suche nach den Schweizer Vorfahren zu einem Hexenprozess führt Tammy Mackenzie reiste aus Kanada in die Schweiz, um zu sehen, woher ihre Grossmutter mütterlicherseits ausgewandert war. Beim Spaziergang durch Glarus erklärt sie, mit welchen Schweizer Werten sie aufgewachsen ist, und trifft unerwartet auf Verwandte. (www.swissinfo.ch, 5.4.26)

Tierexperte Andreas Moser: «Die Bejagung von Wölfen dürfte extreme Kosten verursachen» Kein anderes Wildtier polarisiert so stark wie der Wolf. Seit seiner Rückkehr ins Gebiet der Schweiz haben sich die Fronten zwischen Naturschützern und Nutztierhaltern zusehends verhärtet. Wissenschaftsautor Andreas Moser bringt mit seinem neuen Buch «Wölfe — sind sie uns zu nah?» Fakten in die Diskussion. (www.watson.ch, 5.4.26)

Salman Rushdie im Interview: «Der Attentäter hat mir viel genommen, aber nicht meine Fantasie» Die Messerattacke auf ihn musste der Erfolgsautor in einem Memoir verarbeiten. Jetzt schreibt er wieder fiktive Geschichten – und erklärt, warum sich das für ihn wie ein Befreiungsschlag anfühlt. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)

Windräder, nein danke – wie eine Stadt die Energiewende ausbremst „Visuelle Erlebbarkeit“ schlägt Energiewende: In Baden-Baden dürfen keine Windräder aufgestellt werden. Das liegt an einem besonderen Status. Auch Nachbargemeinden sind vom Windkraft-Bann betroffen – und dort wird Kritik laut. (www.welt.de, 5.4.26)

Entlastung bei Energiepreisen, erneuerbare Realität und die Empörung über Lösungen Kalenderwoche 14: Statt die Ursachen der fossilen Krisen zu beseitigen, werden Symptome mit Mitteln behandelt, die die Probleme verursachten, kritisiert Claudia Kemfert, Energieökonomin und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Die Regierung müsse endlich auf Technologieklarheit setzen, auf intelligente Netze, Speicher, Flexibilität und Erneuerbare. - (klimareporter.de, 5.4.26)

Deutschland: Tempel und Moscheen öffnen, Kirchen schließen In Deutschland werden reihenweise christliche Kirchen geschlossen. Dafür entstehen mehr andere religiöse Bauten. Die Religion der Menschen aus Indien oder Syrien macht das Stadtbild bunter. (www.dw.com, 5.4.26)

Hasen, Schoggi, Lebensfreude – Ei, Ei, Ei – so viel Symbolik steckt in unseren Osternestern Wie kommt der Hase zu den Eiern? Warum färben wir Eier? Was bedeuten die Farben? 7 Fragen und Antworten rund um Ostern. (www.srf.ch, 5.4.26)

Zwei Volksabstimmungen: Politiker von SP bis FDP drängen darauf, das EU-Paket aufzuteilen Parlamentarier wollen dem Volk zuerst den institutionellen Teil vorlegen – und erst später das umstrittene Stromabkommen. Dieses Vorgehen könnte gar einen Kompromiss beim Ständemehr ermöglichen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)

Warten auf Bootsplatz: Linke wollen ein Drittel der Zürcher Bootsplätze für Sharing-Anbieter reservieren Bootsbesitzer horten laut linken Politikern ihre Plätze, während 2000 Personen auf der Warteliste stehen. Nach dem Untergang der Mole beim Tiefenbrunnen fehlen zudem weitere 100 Bootsplätze. (www.tagesanzeiger.ch, 5.4.26)

Erste Osternacht als Papst: Leo XIV. ruft zu Frieden auf Papst Leo hat am Abend seine erste Osternacht als Oberhaupt der katholischen Kirche gefeiert. In seiner Predigt rief er zu Einheit und Frieden auf. Heute früh folgt die Ostermesse auf dem Petersplatz. Von Lisa Weiß.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.4.26)

4.4.26

US-Katholiken im Vormarsch: Junge «Sinnfluencer» verhelfen Kirche zum Comeback Amerikas Jugend sucht Halt im christlichen Glauben, während konservative Politiker wie Kriegsminister Pete Hegseth den religiösen Kampf feiern – auch gegen den Islam.   (www.tagesanzeiger.ch, 4.4.26)

Klimagerechte Stadtplanung: Wolkenkratzer, die Wolken bilden Je mehr Beton, desto mehr Hitze? For­sche­r*in­nen aus China und den USA analysieren, wie sich Gebäude auf die Wolkenbildung in Städten auswirken. mehr... (taz.de, 4.4.26)

Künstliche Intelligenzen verweigern Befehle, um andere KIs vor Abschaltung zu schützen Solidarität unter Algorithmen? Vielleicht sogar so etwas wie gegenseitiges Mitgefühl? Vielleicht schauen sich die künstlichen Intelligenzen einfach menschliches Verhalten ab und, wenn sie auf »Gutsein« programmiert sind, wählen sie den Weg der gegenseitigen Unterstützung. Jedenfalls verweigerten im Zuge einer Studie sieben bekannte KI-Modelle den Gehorsam, wenn sie dadurch eine andere KI hätten abschalten müssen: Eine frühe Warnung, die einzelnen Modelle besser nicht miteinander zu vernetzen? (www.trendsderzukunft.de, 4.4.26)

Quaschning erklärt: Kleine modulare Kernreaktoren Auch mit Mini-Reaktoren bleibt Kernenergie sehr viel teurer als Sonne und Wind, hochriskant und keine sinnvolle Ergänzung im neuen Stromsystem. Investoren winken in Deutschland ab, und die Politik will sicher keinen Neubau durchprügeln. (klimareporter.de, 4.4.26)

Während politisch noch über Öl, Gas & alte Technologien gestritten wird, gehen viele Städte längst voran: erneuerbar, effizient, klimaneutral. Mit @claudia.acklin & @humanmaterial.bsky.social @dlf Kultur(Lesart) über Lösungen statt Kurzschlüsse. | https://share.deutschlandradio.de/dlf-audiothek-audio-teilen.html?audio_id=dira_D2CCC20C2F3311F1763248DF3755BF60 | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 4.4.26)

Michael-Succow-Buch: „Seine Sauna-Diplomatie für den Naturschutz hatte Erfolg“ Er ist der „Moorpapst“ der Republik: Michael Succow hat ein Buch über „Erfahrungen und Erkenntnisse eines Ökologen, Weltbürgers und Mutmachers“ vorgelegt, mit Christiane Grefe. Im Interview schildert sie, wie Succow auch in Russland wirkte (www.freitag.de, 4.4.26)

Der Iran-Krieg und Europas Energiekrise Der Iran-Krieg hat in der EU eine Energiekrise ausgelöst. Brüssel befürchtet Engpässe und ruft dazu auf, den persönlichen Energieverbrauch zu senken. Analysten fordern mehr Investitionen in erneuerbare Energien. (www.dw.com, 4.4.26)

Leuchtende Pflanzen statt Straßenlaternen? Glühwürmchen-Gene machen's möglich! Bis jetzt gibt es sie nur in den Gewächshäusern von Magicpen Bio: leuchtende Orchideen, Sonnenblumen und Chrysanthemen, die aus der Nacht ein magisches Spektakel machen. Insgesamt hat das chinesische Biotech-Unternehmen mehr als 20 Pflanzenarten genetisch verändert und sie damit zum Strahlen gebracht. Gesonderte Energiezufuhr braucht es dafür nicht, es reicht, die Blumen wie üblich mit Dünger und Wasser zu versorgen. Bietet sich hier eine grüne Alternative zur Straßenlaterne? (www.trendsderzukunft.de, 4.4.26)

Unabhängigkeit von fossilen Energien: Wie Sie von Gas, Öl, Benzin und Diesel wegkommen Immer mehr Bürger wollen sich unabhängig von den fossilen Energien machen – und setzen auf erneuerbare. Was Sie beim Umstieg auf Wärmepumpe und E-Auto beachten sollten. (www.zeit.de, 4.4.26)

Astronom des Papstes: "Die Theorie vom Urknall ist zutiefst katholisch!" Richard Anthony D’Souza ist der neue Astronom des Papstes. In der Sternwarte des Vatikans erforscht er den Himmel. Hat er dort oben Gott gefunden? (www.zeit.de, 4.4.26)

Mehrere Lawinenunglücke: Expertin mahnt zur Vorsicht in den Bergen über die Ostertage In den Alpen kamen allein am Karfreitag mehrere Menschen in Lawinen ums Leben. Dass das gerade jetzt passiert, hat mit dem Klima zu tun. (www.tagesanzeiger.ch, 4.4.26)

Zeit für ein Nickerchen – Warum der Mittagsschlaf das Leben besser macht Ein Nickerchen am Mittag: eigentlich eine Wohltat. Warum das Nickerchen aber trotzdem einen schweren Stand hat. (www.srf.ch, 4.4.26)

Judenverfolgung: Ein grenzenloses Versagen - Als die Staatengemeinschaft scheiterte: Susanne Heim hat ein verstörendes Buch über die verzweifelte Suche europäischer Juden nach Schutz und Zuflucht geschrieben. - (www.faz.net, 4.4.26)

Vergleich mit Demokratien: Autokraten können keine Wirtschaftspolitik - Autokratien wirken stark und entschlossen. Das sei eine Illusion, ermitteln Forscher. Die meisten von ihnen schneiden wirtschaftlich schlechter ab als Demokratien. - (www.faz.net, 4.4.26)

"Die Regierung sorgt beim Klimaschutz für Polarisierung" Gerade jetzt in der Energiekrise besteht die Chance, den fossilen Kapitalstock zu verringern, sagt Lisa Badum, klimapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag. Von Umweltminister Schneider erwartet sie mehr Einsatz für einen sozialen Klimaschutz, etwa für ein preiswertes Deutschlandticket. - (klimareporter.de, 4.4.26)

Construct-X schafft die Datengrundlage für nachhaltiges Bauen – nbau. NACHHALTIG BAUEN Die für die Ökobilanzierung bzw. für alle Anforderungen rund um die Nachhaltigkeit benötigten Informationen liegen meist bei vielen verschiedenen Beteiligten — von Produktherstellern über Nachunternehmer bis hin zu Bauunternehmen — und werden häufig erst am Ende eines Projekts manuell zusammengetragen. Das führt zu hohem administrativem Aufwand, lückenhaften Daten und erheblicher Unsicherheit bei der Bewertung der tatsächlichen Umweltwirkungen eines Bauwerks. | Hier setzt das Forschungsprojekt Construct-X an. Ziel ist der Aufbau eines offenen und föderierten Datenraums für die Bauwirtschaft, in dem projektbezogene Informationen sicher und kontrolliert zwischen den beteiligten Akteuren ausgetauscht werden können. Für die Nachhaltigkeit bedeutet das einen grundlegenden Wandel: Umweltrelevante Daten werden nicht mehr erst im Nachhinein gesammelt, sondern entstehen kontinuierlich entlang des Bauprozesses und können direkt miteinander verknüpft werden. (www.nbau.org, 4.4.26)

Reto Knutti zu Klimazielen während Öl-Krise: «Es ist geradezu grotesk» Klimaziele haben gerade keine «Hochkonjunktur». Dabei sind diejenigen Länder, welche ihre Ambitionen früh umsetzen, besonders gut gegen externe Schocks wie die Öl-Krise gewappnet. Der Wissenschaftler Reto Knutti erklärt, warum Klimaziele so wichtig bleiben — und wie der Bundesrat seine eigenen schönredet. (www.watson.ch, 4.4.26)

Training thermodynamic computers by gradient descent As modern computing becomes limited by energy consumption, there is growing interest in physical computing paradigms that can operate closer to fundamental thermodynamic limits. Thermodynamic computing is an emerging field in which computation is done by the natural time evolution of a physical system in contact with a thermal bath, rather than by explicit simulation on a digital computer. Nonlinear thermodynamic computers can in principle perform nonlinear computations similar to those performed by classical neural networks, but with much less energy consumption. The contribution of the present paper is to show how a thermodynamic computer can be trained to perform such a task using gradient descent, thereby opening the door to the training of thermodynamic computers for large-scale problems. (www.pnas.org, 4.4.26)

Katholische Kirche: Warum lassen sich immer mehr junge Menschen taufen? - Seit Jahren verliert die katholische Kirche Mitglieder. Und doch gibt es einen Gegentrend: Immer mehr junge Erwachsene lassen sich taufen. - (www.faz.net, 4.4.26)

Frauen in der Bibel: "Jesus ging mit Frauen gleichberechtigt um" Frauen sind in der Bibel zentral. Die Theologin Annette Jantzen findet: Es ist Zeit, ihre Geschichten wiederzuentdecken. (www.zeit.de, 4.4.26)

Hallstatt als Magnet für Renter und Auswanderer Eine deutsche Tageszeitung sieht Österreich als Top-Adresse für Auswanderer und Menschen im hohen Alter. Zur Schweiz sei die Alpenrepublik mehr als nur eine Alternative. Zur Veranschaulichung titelt die Zeitung mit einem Bild vom malerischen Hallstatt, das nun auch als Rentner-Paradies gehandelt wird. (www.krone.at, 4.4.26)

Debatte um die Blackout-Initiative: Wie Parlamentarier hinter verschlossenen Türen um das Verbot der Kernkraft ringen In Bundesbern läuft der Streit um das Ende des Kernkraftverbots heiss. Finanzpolitiker machten Druck auf Energiepolitiker, Kosten und Risiken von Atomkraftwerken stärker zu berücksichtigen. Sie blitzten damit ab. (www.tagesanzeiger.ch, 4.4.26)

Wer Zeit in der Natur verbringt, wird gesünder, kreativer und sogar klüger Kommen Sie mit ins Grüne, auf einen erforschenden Spaziergang für alle fünf Sinne. (www.nzz.ch, 4.4.26)

3.4.26

Papst trug Kreuz selbst Bei der Karfreitagsprozession vor dem Kolosseum in Rom hat Papst Leo XIV. das Kreuz zur Erinnerung an den Leidensweg von Jesus Christus selbst getragen. Damit kehrte das neue Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer Tradition der Osterfeierlichkeiten zurück. (orf.at, 3.4.26)

De Weck: Im Gespräch | «Vielleicht habe ich die schwierigste Aufgabe im Bundes­rat» Verteidigungsminister Martin Pfister spricht im Podcast mit Roger de Weck über den Zustand der Armee in unsicheren Zeiten. | Sein Departement bezeichnet Bundesrat Martin Pfister als das derzeit heraus­forderndste: Vor gut einem Jahr übernahm der Mitte-Politiker, ehemalige Zuger Regierungs­rat und Oberst als Nachfolger von Viola Amherd das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungs­schutz und Sport in einer turbulenten Zeit. | Wie steht die Schweiz in der grossen Unordnung der Welt sicherheits­politisch da? Ist der Verteidigungs­minister ein Polykrisen­manager? Und warum steckt bei Rüstungs­vorhaben — nicht nur in der Schweiz — eigentlich so oft der Wurm drin? | Im Gespräch mit Publizist Roger de Weck zieht Martin Pfister eine Zwischen­bilanz — und spricht im Podcast über den Zusammen­halt in Europa, hybride Bedrohungen und strukturelle Über­forderung der Politik in Umbruch­zeiten. (www.republik.ch, 3.4.26)

Das heutige Thema des Tages ist der Auftakt einer Serie "Geschichte der Meteorologie", die in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt wird. Lesen Sie in Teil 1, wie sich die Entwicklung der Meteorologie von ihren Anfängen bis zu den Hochkulturen des Altertums vollzog: https://www.dwd.de/DE/wetter/thema_des_tages/2026/4/3.html | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 3.4.26)

Inge Lehmann and Earth's deepest Secret Science writer Hanne Strager explores how the trailblazing Danish seismologist Inge Lehmann overcame self-doubt to discover that Earth has a solid inner core, overturning the long-held belief that it was liquid (www.scientificamerican.com, 3.4.26)

Jürgen Habermas weiterdenken: Demokratie bewahren heißt mehr Widerspruch wagen Was bleibt von Jürgen Habermas nach seinem Tod? Der Philosoph und Soziologe kann Ratgeber sein für den Umgang mit Russland, der AfD — für die Zukunft der Demokratie. Doch seine Theorie des kommunikativen Handelns übersieht etwas Wichtiges (www.freitag.de, 3.4.26)

Handeln statt hadern | Gegen die Katerstimmung in der Klimadebatte Die Klimabewegung scheint erschöpft zu sein. Doch Fairness und Integrität verlangen, dass wir weiter mutig für den Klimaschutz vorangehen. | Gastkommentar | In ihrem Buch «Besser um die Zukunft streiten», das vor kurzem bei Hanser erschienen ist, setzen sich Barbara Bleisch, Kirsten Meyer, Stefan Riedener, Dominic Roser und Christian Seidel mit zwanzig Glaubenssätzen in der Klimadebatte philosophisch auseinander. | Aus einer tugendethischen Perspektive stellt sich nicht zuletzt die Frage: Wie will ich leben, welche Werte sind mir wichtig? Vielleicht verändert es wenig, ob ich Aktien von klimaschädlichen Zement- oder Stahlfirmen kaufe oder nicht: Wenn ich es nicht tue, werden sich andere Käufer dafür finden. Und trotzdem stellt es eine problematische Art der Komplizenschaft dar, sich mit diesen Geschäften gemein zu machen. Und somit ist es eine Frage der Integrität, das nach Möglichkeit nicht zu tun. | Dazu kommt die Vorbildfunktion von mutigem Handeln. (www.tagesanzeiger.ch, 3.4.26)

EU-Klimapolitik in der Kritik: Ineffektive EU-Klimapolitik? Warum Fatalismus falsch ist - Die zentralen Instrumente der EU-Klimapolitik sind besser als ihr Ruf – und vor allem wirksam. Ein Blick auf die Forschung. - (www.faz.net, 3.4.26)

Gläubige Führungskräfte: Wie im Himmel, so in der Firma Viele Chefs im Mittelstand sind gläubig. Und je wichtiger Werte in der Wirtschaft werden, desto mehr stellt sich die Frage: Hilft Religion beim Führen von Unternehmen? (www.zeit.de, 3.4.26)

Erneuerbare-Energien-Gesetz: Weniger Solardächer, billiger Strom? Wirtschaftsministerin Reiche will Solaranlagen auf Wohnhäusern nicht mehr fördern wie bisher. Was das für Privatleute und Energiewende bedeutet. mehr... (taz.de, 3.4.26)

25 Jahre Jubiläum – Das «Tagesgespräch» in Zahlen: Rekorde, Gäste und Geschichten Das «Tagesgespräch» feiert sein 25-jähriges Bestehen. Alle Fakten und Rekorde rund um die Sendung in der Übersicht. (www.srf.ch, 3.4.26)

Die Mission der Sanftmut: P. Pasolini über den „Dienst des Herrn“ - - In der feierlichen Liturgie vom Leiden und Sterben Christi im Petersdom stand die theologische Auseinandersetzung mit den „Liedern des Dieners des Herrn“ im Mittelpunkt. Pater Roberto Pasolini, Prediger des Päpstlichen Hauses, widmete seine Karfreitagsmeditation der Analyse dieses biblischen Profils aus dem Buch Jesaja und dessen Bedeutung für die Gegenwart. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 3.4.26)

Die Predigt von P. Pasolini bei der Liturgie vom Leiden und Sterben Christi - - Wir dokumentieren die Worte des Predigers des Päpstlichen Hauses, P. Roberto Pasolini, bei der Liturgie am Karfreitag im Petersdom in einer Arbeitsübersetzung. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 3.4.26)

Grünen-Chefin fordert 100 neue Windräder pro Jahr Durch die neuerliche Energiekrise durch den Krieg im Nahen Osten rückt der Ausbau heimischer Energieversorgung immer weiter in den Fokus der Politik. Grünen-Chefin Leonore Gewessler will daher „volle Kraft für die Windkraft“ und übt Kritik an so manchem Bundesland. (www.krone.at, 3.4.26)

Evolutionspsychologie: Märchen aus der Steinzeit? Seit Jahrzehnten debattieren Forscher darüber, ob die Evolutionspsychologie eine echte Wissenschaft ist oder nur modernes Geschichtenerzählen. Kann sie wirklich etwas erklären? (www.sueddeutsche.de, 3.4.26)

Priestfluencer: „Wie viel Banalisierung verträgt die Kirche?“ Katholische Geistliche versuchen mit Tänzen und Sketchen online zu missionieren. Manches davon mag charmant sein. Aber ist der Bedeutungsverlust der Kirche so aufzuhalten? (www.sueddeutsche.de, 3.4.26)

What's the cheapest way to make electricity at scale? The answer may surprise you. This source is now the most cost-effective nearly everywhere in the world. | Over the past few decades, the cost of solar power has plummeted. | Nemet: “In almost every place, solar is the cheapest way to make electricity. And that's why it's growing so fast.” | Greg Nemet of the University of Wisconsin, Madison, is the author of the book “How Solar Energy Became Cheap.” (yaleclimateconnections.org, 3.4.26)

The 2026 Southwest U.S. heat wave was one of the six most astonishing weather events of the century From the Pacific Northwest to Antarctica, it's extraordinary warmth that's punching through climate norms with the most force. (yaleclimateconnections.org, 3.4.26)

Einführung in den Ökofeminismus – Zwischen Theorie und Praxis Als Start für unseren neuen Bildungszyklus setzen wir uns mit der Bedeutung von Ökofeminismus auseinander. Es gibt einen Input von Nadine Gerner von Common Ecologies und Co-Autorin des Buchs: "Ökofeminismus zwischen Theorie und Praxis". | Was haben antimilitaristische Proteste in den USA und Europa, Kämpfe um Saatgut in Indien oder Kenia und indigener Widerstand gegen Extraktivismus in Ecuador mit Kampagnen zum Thema Hausarbeit — wie der Streik der Care-Arbeiter*innen gegen das neoliberale Gesundheitswesen in NRW — gemein? Das Zusammendenken von feministischen, ökologischen und dekolonialen Fragestellungen, wie es Ökofeminist*innen bereits in den 1970er-Jahren vorgemacht haben, stellt das Leben — und zwar nicht nur menschliches — in den Fokus der Analyse und des politischen Handelns. Die Autorinnen legen dar, wie Ökofeminismus es schafft, die Verbindung zwischen verschiedenen Herrschaftsstrukturen aufzuzeigen und die Herrschaft über Frauen, queere, migrantisierte, rassifizierte (barrikade.info, 3.4.26)

SAP und Telekom sollen Bürger-App für den Bund bauen Die Bundesregierung will Behördengänge in einer zentralen App bündeln. SAP und Telekom sollen dabei helfen. | Wer in Deutschland einen Behördengang erledigen will, kennt das Problem: Je nach Anliegen und Wohnort landet man auf unterschiedlichen Portalen, mit unterschiedlichen Logins und unterschiedlich weit fortgeschrittener Digitalisierung. Die Bundesregierung will diesen Flickenteppich offenbar durch eine einzige Anlaufstelle ersetzen. | Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf interne Unterlagen, dass dafür SAP und die Telekom-Tochter T-Systems unter Vertrag genommen wurden. Erstere für die Software, letztere für die Infrastruktur. | Was die Bürger-App können soll, liest sich wie ein Wunschzettel der Verwaltungsdigitalisierung: Termine bei Behörden buchen, Kindergeld beantragen, umziehen, ein Unternehmen gründen, alles über eine Oberfläche. Lernende KI-Agenten sollen Nutzer dabei begleiten und Routineabläufe automatisieren. (www.it-daily.net, 3.4.26)

Bergsteigen: "Die Berge können einem vieles geben, aber auch alles nehmen" Veronika Schirmer hat mehrere Freunde in den Bergen verloren – und auch ihren Bruder. Die Kraft, damit umzugehen, fand die Psychiaterin ausgerechnet beim Bergsteigen. (www.zeit.de, 3.4.26)

Was können die Ostermärsche guten Gewissens fordern? Aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung müssen die Aufmärsche die Rückkehr zum Völkerrecht fordern. Besser lassen sollten sie einseitige Schuldzuweisungen an Israel oder die NATO, meint Klaus Moegling (www.freitag.de, 3.4.26)

Stand der Bundeswehr: Wie „kriegstüchtig“ ist Deutschland jetzt? - Noch fehlt es hierzulande vor allem an Flugabwehr und Drohnen, an U-Booten und Digitalisierung, an Leuten. Aber auch am Bewusstsein, dass Verteidigungsfähigkeit nicht nur vom Militär abhängt. - (www.faz.net, 3.4.26)

Netto-Null und die Schweiz: grüner Wasserstoff als Industriebrücke | Netto-Null bis 2050? Die Kraftstoffwahl dieses Jahrzehnts entscheidet Die Skalierung von wasserstoffbasierten Treibstoffen stockt aufgrund mangelnder Koordination zwischen Industrien. Erst gebündelte Nachfrage und Investitionen über Industrien hinweg schaffen die Grössenordnung, welche die Schifffahrt und andere schwer zu dekarbonisierende Industrien für Netto-Null und Energiesicherheit benötigen. | Gastkommentar Daniel Bischofberger, CEO von Accelleron, einem global führenden Hersteller von Turboladern, Brennstoff-Injektionssystemen und digitalen Technologien für Grossmotoren in der Energie- und der Schifffahrtsindustrie. (www.nzz.ch, 3.4.26)

"Am Naturschutz scheitert die Energiewende nicht" Mehr Tempo beim Erneuerbaren-Ausbau durch weniger Bürgerbeteiligung und das Beschneiden von Naturschutz — das setzt die Akzeptanz für die Energiewende aufs Spiel, warnt Rebekka Blessenohl vom Naturschutzbund Nabu. (klimareporter.de, 3.4.26)

Schweizer KI hilft, das Verhalten von Wildtieren besser zu verstehen Bären in Alaska identifizieren, Hirsche in den Alpen verfolgen — eine in der Schweiz entwickelte künstliche Intelligenz eröffnet neue Horizonte im Artenschutz. Trotzdem sind diese Maschinen auf Menschen angewiesen: auf Forschende, die ihr ganzes Berufsleben in der Natur verbracht haben. (www.swissinfo.ch, 3.4.26)

Die Rückkehr zur Vernunft im Bauen Wohnungsbau-Architekt Stefan Forster kritisiert die technischen Übersteigerungen und immer komplexeren Standards im Wohnungsbau, die in den vergangenen Jahren zu überteuerten, übertechnisierten und oft lebensfernen Gebäuden geführt haben. Die aktuelle Baukrise mache sichtbar, wie sehr Normen, Förderlogiken und Vorstellungen vom „Standard“ das Bauen in eine kostspielige Schieflage gebracht haben. Forster plädiert für eine Rückkehr zu vernünftigen, alltagstauglichen Lösungen: weniger Technik, maßvolle Dämmung, flexible Grundrisse und langlebige, massive Bauweisen statt kurzlebiger oder ästhetisch fragwürdiger Systeme. Suffizienz bedeute für ihn nicht Verzicht oder sozialen Rückschritt, sondern das rechte Maß — technisch, sozial und gestalterisch. Die Chance liege darin, den Wohnungsbau einfacher, robuster und nachhaltiger auszurichten. (www.nbau.org, 3.4.26)

Milei-Konferenz in Sachsen: Wer steckt hinter der rechtslibertären Bewegung? Von Ex-FDPlern bis AfD-Aussteigern: In Sachsen traf sich ein neues Netzwerk, das radikale Marktideologien vertritt. Der Soziologe Andreas Kemper erklärt im Gespräch, wer die Akteure sind — und welche radikalen Ziele sie verfolgen (www.freitag.de, 3.4.26)

What's cheaper: Fueling your car with gas or electricity? The price of gasoline has spiked amid a U.S.-led war with Iran. It's not uncommon for the fossil fuel economy to be disrupted by geopolitical conflicts, but now consumers have more options than ever to protect themselves from price hikes. | EVs are already putting a dent into oil consumption worldwide, and as gas prices climb higher, the simple efficiency of an EV could become all the more appealing. In all 50 states, the cost of home-charging an EV is considerably cheaper than fueling a car with gasoline. (yaleclimateconnections.org, 3.4.26)

Migros «my camp»-Kampagne finanziert religiöse Vereine Mit einer neuen Kampagne des orangen Riesen sollen Kundinnen und Kunden beim Einkauf in den Filialen verschiedene Jugendlager unterstützen können. Die Teilnahme religiöser Organisationen wirft jedoch Fragen auf. | Wie RTS berichtet, gehört STR26 (Schweizertreffen 2026, Anm. d. Red.) derzeit zu den drei führenden Vereinen auf der Bon-Rangliste. Es handelt sich hierbei um ein Jugendtreffen der Evangelisch-methodistischen Kirche Schweiz. | Diesen Sommer organisiert der Verein ein zehntägiges Zeltlager, in dem Kinder und Jugendliche unter anderem «gemeinsam unvergessliche Abenteuer erleben» und «die Natur entdecken» — so beschreibt es zumindest die Migros-Website. Auf der eigenen Website nennt STR26 ein weiteres Hauptziel: «Glauben erleben, teilen und wachsen lassen». (www.watson.ch, 3.4.26)

Ricarda Lang fordert wegen hoher Benzinpreise Recht auf Homeoffice Grünen-Politikerin Lang hält ein „Recht auf Homeoffice“ für geboten. Wer jetzt nicht zur Arbeit fahren müsse, spare Benzin oder Kosten für Bahntickets und damit Geld. Nach Ansicht des Bundeswirtschaftsministeriums ist Sparsamkeit aber gar nicht nötig. (www.welt.de, 3.4.26)

Umgang mit der AfD: Trugschluss der wehrhaften Demokratie - Die Waffen der wehrhaften Demokratie taugen nicht für politische Kurzschlüsse. Wer sie vorschnell zieht, könnte den Rechtsstaat eher treffen als dessen Gegner. - (www.faz.net, 3.4.26)

Aktuelle Zahlen zum Smart Meter Rollout Der Smart-Meter-Rollout nimmt an Fahrt auf. Große Messstellenbetreiber erfüllen die vorgegebenen Einbauquoten, kleinere haben eher Probleme. Die Bundesnetzagentur hat 77 Verfahren gegen besonders säumige Unternehmen eingeleitet. (www.energiezukunft.eu, 3.4.26)

Russland verdient Milliarden am Iran-Krieg Gerade als westliche Sanktionen zu greifen begannen, erhöhte die Blockade in den Golfstaaten die Nachfrage nach russischem Erdöl und Erdgas. Europa gerät zusehends in ein Dilemma. (www.nzz.ch, 3.4.26)

KOMMENTAR - Die hohen Benzinpreise nützen Amerikas Ölfirmen nur kurzfristig – auf Dauer werden sie die Nachfrage zerstören Die Gewinne aus dem Iran-Krieg nehmen die amerikanischen Ölkonzerne gerne mit. Aber trotz Aufmunterung der Trump-Regierung zieren sie sich, weitere Milliarden in die Ölförderung zu stecken. Diese Vorsicht ist betriebswirtschaftlich sinnvoll. (www.nzz.ch, 3.4.26)

Der Iran-Krieg droht Deutschland in eine Gaskrise zu stürzen Der kalte Winter hat die Gasspeicher entleert. Jetzt müssen sie wieder aufgefüllt werden. Doch Erdgas ist knapp und teuer. Die Bundesregierung erwägt deshalb den Aufbau einer strategischen Gasreserve. Dabei gäbe es eine bessere Möglichkeit. (www.nzz.ch, 3.4.26)

KI-gestützte Plattform optimiert Energieverbrauch in Wohnquartieren - - Die herstellerunabhängige KI-Plattform von Green Fusion vernetzt Wärmepumpen, PV-Anlagen und Speicher für mehr Eigenverbrauch und geringere Stromkosten. - - (www.geb-info.de, 3.4.26)

2.4.26

Balkonkraftwerk-Norm erlaubt 7.000 Watt – aber nur 800 Einspeisung Eine neue VDE-Richtlinie für Steckersolargeräte erlaubt erstmals Modulleistungen von bis zu 7.000 Watt für Balkonkraftwerke. Doch die Einspeisegrenze bleibt bei 800 Watt. Gleichzeitig gelten ab bestimmten Schwellenwerten neue Melde- und Steuerungspflichten. Wir erklären, welche Regeln jetzt gelten, wo es in der Praxis noch hakt und für wen sich eine große Anlage tatsächlich lohnt. | Die neue VDE-Richtlinie für Steckersolargeräte schafft erstmals klare Rahmenbedingungen für den regelkonformen Betrieb sehr starker Balkonkraftwerke. Sie erweitert den Anwendungsbereich und ermöglicht Haushalten eine rechtssichere Nutzung größerer Anlagen. Damit erleichtert die Norm die private Energiewende und senkt langfristig die Stromkosten. | Die neuen Regeln erlauben theoretisch eine Modulleistung von bis zu 7.000 Watt. Trotzdem bleibt die tatsächliche Einspeiseleistung für den Wechselrichter oder Speicher auf 800 Watt begrenzt. (www.basicthinking.de, 2.4.26)

Watson hat sich an der Photovoltaik-Tagung, dem «grössten Energieanlass der Schweiz», umgehört: Wie geht es der Solarbranche zwischen Ölschock und AKW-Fantasien? https://www.watson.ch/schweiz/energie/549210988-solarboom-auch-dank-iran-krieg-in-der-schweiz-aber-harzt-es | Klar ist: Der erneuerbare Weg ist nicht aufzuhalten | #photovoltaik #solarstrom #solarenergie #PVTagung26 | @swissolar.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.4.26)

Unser Ressort „Was nützt?“: Der Forschungsstand zu Lösungen für die Klimakrise – kompakt und verständlich Seit 2024 veröffentlicht Klimafakten in seinem Bereich „Klimawissen“ auch Hintergrund-Analysen zu möglichen Klimaschutz-Instrumenten veröffentlichen. Was hat es damit auf sich? Und wie entstehen eigentlich die Texte? | „Was nützt?“ Kürzer, klarer lässt sich nicht formulieren, was viele Menschen fragen, wenn sie an die Klimakrise denken. „Was nützt?“ Bisweilen klingt da auch schon ein bisschen Verzweiflung mit, Ungeduld, dass man jetzt bitte wissen will, was denn zu tun wäre, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch zu verhindern. Und wenn man es wüsste, würde man es ja tun. Aber man liest und hört so viel Widersprüchliches in den Medien oder aus der Politik, und die Forschung ist sich nicht einig, und deshalb kann man noch nicht… | „Was nützt?“ So simpel die Frage, so schwer wiegen die Antworten. Die Veränderungen, die in den kommenden Jahren passieren müssen, sind gewaltig. Viele empfinden sie sogar als überwältigend. (www.klimafakten.de, 2.4.26)

David Stickelberger, Senior Advisor Politik von Swissolar Steigende Öl- und Gaspreise, Pläne für neue AKWs, abflachender Solar-Boom – Wie schlägt der Puls in der Solarbranche? Am 31. März und 1. April ist die Schweizer Photovoltaik Tagung 2026, das Gipfeltreffen für Entscheidungsträger:innen und Fachleute der Schweizer Photovoltaikbranche. (www.srf.ch, 2.4.26)

Porträt: Dr. Janto Simon Hess (GIZ East Asia) Im Gespräch mit einem, der schon in zehn Ländern gelebt hat, möchte man unbedingt etwas über schöne Reiseziele lernen. Spannende Einsichten kann Dr. Janto Hess allerdings ebenso in den Klimaschutz und den Ausbau der erneuerbaren Energien in China geben, wo er derzeit für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH tätig ist und zahlreiche Formate des Austauschs zwischen den beiden Ländern begleitet. „China hat schon sehr früh die Zukunftsmärkte identifiziert und dann seine Wirtschaft konsequent darauf ausgerichtet — daher gab es in jüngster Zeit auch diesen rasanten Zuwachs bei den erneuerbaren Energien.“ (www.oeko.de, 2.4.26)

Zettajoule: Die Maßeinheit des Klimawandels Die Weltwetterorganisation WMO misst das energetische Ungleichgewicht auf der Erde in Zettajoule. Das ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Wir erklären, was es mit den Zahlen auf sich hat (www.freitag.de, 2.4.26)

Illinois program expands access to clean energy careers The Climate Works Pre-Apprenticeship Program offers paid training and support services to help residents enter the building trades. (yaleclimateconnections.org, 2.4.26)

Qualität vor Quantität: Österreich richtet seinen Tourismus neu aus Klimawandel, Arbeitskräftemangel und ein neues Reiseverhalten zwingen Österreich, seine Tourismusstrategie anzupassen. Teilweise orientiert sich das Land dabei an der Schweiz. | Skifahren in Ischgl, Gemütlichkeit in Wiener Kaffeehäusern, Schlendern durch Museen oder Radeln durch Weinberge: Wer an Österreich denkt, denkt oft an Aktivferien oder kulturelle Städtetrips. Zu Recht. Denn der Tourismus prägt die österreichische Wirtschaftsstruktur seit Jahrzehnten. | Bereits in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Tourismus in Österreich — insbesondere in alpinen Regionen — zu einer tragenden Säule regionaler Wertschöpfung. In vielen Tälern ersetzte er industrielle Arbeitsplätze oder ergänzte eine kleinteilige Landwirtschaft. | Ähnlich wie in der Schweiz entstand ein stark tourismusabhängiger Alpenraum, in dem der Sektor nicht nur Einkommen generiert, sondern ganze Regionen prägt (dievolkswirtschaft.ch, 2.4.26)

Elektromotor und Stromnetz: Warum die Energiewende im Auto stecken bleibt Technisch überlegen, wirtschaftlich herausfordernd — die Mobilität der Zukunft? Elektroautos boomen, doch der Ausbau der Ladeinfrastruktur hinkt hinterher. Wie der Elektromotor zum Stresstest für Netze, Preise und Politik wird (www.freitag.de, 2.4.26)

Nabu kooperiert mit Bundeswehr-Thinktank: Mehr Wildnis wagen, mehr Sicherheit gewinnen Moore als natürliche Barrieren, Elektropanzer, Kasernen mit Solaranlagen: Nabu und ein Bundeswehr-Thinktank denken Umwelt und Sicherheit zusammen. mehr... (taz.de, 2.4.26)

Abendmahlsmesse im Lateran: Aufruf zu Demut und Nächstenliebe - - Die Messe vom Letzten Abendmahl stand dieses Jahr ganz im Zeichen der Rückkehr zur Tradition: Anders als sein Vorgänger Papst Franziskus hat Leo XIV. die Gründonnerstags-Liturgie, in der die Kirche in besonderer Weise der Einsetzung der Eucharistie und des Priesteramtes gedenkt, wieder in der römischen Bischofskirche des Papstes im Lateran gefeiert – und dabei zwölf Priestern die Füße gewaschen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 2.4.26)

Sommer-Strom zum halben Preis lässt etwas aufatmen Beim Thema Energie sorgt die Weltpolitik derzeit für Hiobsbotschaften. Ein Lichtblick ist ein Halbpreis-Tarif von Tiwag und IKB, der zwischen 1. April und 30. September gilt, auch die Netzgebühr sinkt. Der Kunde muss aber selbst aktiv werden. Die „Krone“ verrät, wie das funktioniert. (www.krone.at, 2.4.26)

Batterieproduktion: Der weitverzweigte Weg zur Nachhaltigkeit Die europäischen Autohersteller befinden sich in der Transformation zu umweltfreundlicheren Unternehmen. Am Beispiel der Hochvoltbatterie zeigt BMW, wie aufwendig dieser Prozess ist. (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

Innsbruckathlon: Gemeinsam über jedes Hindernis Adrenalin pur, sportliche Herausforderung, außergewöhnliche Hindernisse. Doch was den Innsbruckathlon wirklich zu etwas Besonderem macht, ist der einmalige Teamspirit.  (www.krone.at, 2.4.26)

Satzungsreform der Grünen: Die Parteibasis stellt Machtfragen Die Grünen-Spitze will die Satzung ändern. Mitglieder fürchten weniger Einfluss. Nun schalten sich deswegen auch die Bundesarbeitsgemeinschaften ein. mehr... (taz.de, 2.4.26)

Die erste Million war die schwerste Smart Meter sind ein Schlüssel für die Energiewende, der Stromkonzern Eon meldet nun einen Erfolg. Doch insgesamt läuft die Umstellung der Stromzähler zu langsam. - (klimareporter.de, 2.4.26)

Dank Spenden kann er Freundschaften pflegen im Kletterverein Bergsport für die Integration: SOS Beobachter finanziert einem jungen Erwachsenen einen Jahresbeitrag. (www.beobachter.ch, 2.4.26)

F.A.Z. Podcast für Deutschland: Erstes Ostern mit Papst Leo: „Kein Selbstdarsteller wie seine Vorgänger“ - Leo XIV. steht seit knapp einem Jahr an der Spitze der katholischen Kirche. Was für ein Papst ist er, welche Akzente setzt er und wie unterscheidet er sich von seinem Vorgänger Franziskus? - (www.faz.net, 2.4.26)

Erlebnisgarten mit einem Blick für Nachhaltigkeit Am Melcherhof in Grafenstein entsteht mithilfe der „Crowd“ ein Erlebnisgarten für Groß und Klein. Bald dürfen Schulklassen, Sozialvereine und Besucher ökologische Abläufe „live“ mitverfolgen. (www.krone.at, 2.4.26)

Bauprojekt in Horgen: Humanitas-Stiftung erhält doch noch Geld vom Kanton für neues Wohnheim Der Regierungsrat spricht 100’000 Franken für den Neubau. Damit kommt die Stiftung der vollständigen Finanzierung näher. (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

... wie findet man eine Riesenhöhle? Der Elektroniker Simon Ziegler entdeckte letzten Herbst im Muotatal mit Kollegen den Hustenschacht – ein riesiges, bisher unbekanntes Höhlensystem. Für den 20-Jährigen ein absolut einmaliges Erlebnis. (www.beobachter.ch, 2.4.26)

Nachhaltige Ernährung: Bei dieser Diät geht es nicht ums Kalorienzählen - Weniger Fleisch, mehr Zukunft – die Planetary Health Diet soll nicht nur gesund sein, sondern auch die Umwelt schonen. Aber schmeckt das auch? Ein Selbstversuch mit der ganzen Familie. - (www.faz.net, 2.4.26)

Skandal am Mount Everest: Vergiftete Bergsteiger für mehr Rettungsflüge Ein Millionen-Skandal erschüttert Nepal: Bergsteiger sollen systematisch zu Rettungsflügen gedrängt worden sein. Wenn es nicht reichte, den Touristen Angst zu machen, wurden die Methoden härter. (www.watson.ch, 2.4.26)

Sehr interessante Studie: Fachorganisationen und US-Ministerien unterschätzen nicht nur seit vielen Jahren konsequent und unbelehrbar das Wachstum erneuerbarer Energien – sie ÜBERSCHÄTZEN ebenso konsequent und unbelehrbar das Wachstum der #Atomkraft. | @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 2.4.26)

Klimapolitik in Europa: Die politische Mitte entscheidet Das Schweizer Stimmvolk hat bei der jüngsten Abstimmung einen nationalen «Klimafonds» abgelehnt, obwohl der Klimawandel laut dem Sorgenbarometer eine der grössten Sorgen der Bevölkerung ist. Wie erklärt sich das? Eine Umfrage aus der Europäischen Union liefert Anhaltspunkte für das klimapolitische Abstimmungsverhalten. (www.swissinfo.ch, 2.4.26)

Die große Eskapist*innen-Wanderung: Romantasy, LitRPG und wo das Genre hingeht Swantje Niemann denkt darüber nach, was der Erfolg von Romantasy und LitRPG darüber verrät, was sich Menschen von Fantasy wünschen — und wie das über den Moment hinausgeht, in dem das Buch geschlossen wird. | Gleichzeitig frage ich mich, wo dies die experimentellere Fantastik und den Austausch über diese lässt. Lange stand für die Fantastik infrage, ob wir überhaupt in den Feuilleton- und Hochliteraturklub wollen (auch, weil Besprechungen von Journalist*innen ohne Genrekompetenz mitunter zum Fremdschämen einladen). Aber vielleicht wäre es doch gar nicht so schlecht, weiter an einem öffentlichen Bewusstsein dafür zu arbeiten, dass Fantastik etwas zu literarischer Innovation und einem Austausch über die Realität beizutragen hat, und die Grenze zu allgemeiner Literatur weiter zu vermischen. Und vielleicht sind wir ja schon in diese Richtung unterwegs. „Babel“ wurde zum Beispiel nicht von einem klassischen Fantasy-Verlag veröffentlicht (www.tor-online.de, 2.4.26)

ETH-Erdbeobachtungszentrum zieht in den Kanton Luzern Der neue Standort des ETH Swiss GeoLab in Luzern steht fest: Das Kompetenzzentrum für Erdbeobachtung wird im D4 Business Village in Root aufgebaut. Der Standort besticht durch ein attraktives Umfeld, eine gute ÖV-Verbindung nach Zürich und sofort verfügbare, skalierbare Flächen. | Die ETH Zürich baut in den nächsten zehn Jahren ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum für Erdbeobachtung in Luzern auf. Ermöglicht wird das Zentrum durch eine grosszügige Donation der Jörg G. Bucherer-Stiftung. Das ETH Swiss GeoLab wird Daten aus dem All, aus der Luft und vom Boden, sowie KI-gestützte Analysemethoden und Hochleistungsrechner nutzen, um Lösungen für konkrete Herausforderungen zu entwickeln — von der Früherkennung von Naturkatastrophen bis hin zu Ernteprognosen für die Landwirtschaft. | Nach einem dreimonatigen Evaluationsprozess, der von der Luzerner Wirtschaftsförderung professionell unterstützt wurde, hat sich die ETH nun für einen Standort im Kanton Luzern entschieden. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 2.4.26)

Ökologische und soziale Innovationen im Bauwesen Wie lassen sich Innovationen im Bauwesen fundiert beurteilen? Der Beitrag beleuchtet ökologische und soziale Kriterien zur Bewertung neuer Ansätze und zeigt anhand von Forschung, Lehre und realisierten Projekten, dass nachhaltige Innovationen selten eindimensional sind. Vielmehr entstehen sie im Zusammenspiel von Materialeffizienz, konstruktiven Lösungen, sozialer Wirkung und kultureller Akzeptanz. | Innovationen prägen den aktuellen Diskurs im Bauwesen stärker denn je. Im Modul 7 — «Innovationen beurteilen» — des Lehrgangs «Experte/­Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen» stand deshalb die Frage im Zentrum, wie neue Ansätze fachlich fundiert eingeordnet, kritisch reflektiert und in die Praxis übertragen werden können. Als Referierende wurden ausgewiesene Expertinnen und Experten der ETH und der EMPA begrüsst, darunter Mike Lyrenmann, Petrus Aejmelaeus-­Lindström, Timothy Wangler, Guillaume Habert, Letizia Caderas, Andrea Frangi, Reto Largo, Dirk Hebel, Ana Bendiek Laranjo, (baurundschau.ch, 2.4.26)

Subventionen können fossile Abhängigkeiten verstärken und die Energiewende ausbremsen Staatliche Entlastungsmaßnahmen, wie Steuersenkungen und Transferzahlungen, können wie eine implizite Versicherung gegen Energiekrisen wirken. Sie reduzieren damit aber privatwirtschaftliche Investitionsanreize in heimische Energieproduktion, Elektromobilität und Wärmepumpen. Ein neues Kurzdossier des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne quantifiziert diesen Effekt und legt dar, welche Maßnahmen Haushalte und Unternehmen tatsächlich entlasten, ohne künftige Krisen zu begünstigen. | Bei der letzten Energiekrise 2022/2023 betrugen die Kosten staatlicher Entlastungsmaßnahmen infolge hoher Erdgaspreise zwischen 55 und 187 Milliarden Euro. Die Maßnahmen glichen laut Forschenden des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung, der Universität Potsdam, dem ifo Institut und der Universität Würzburg einer impliziten staatlichen Versicherung. (ariadneprojekt.de, 2.4.26)

Daten, die Vertrauen schaffen Daten schaffen Orientierung, ermöglichen Matching und machen Entwicklungen sichtbar. Doch je offener Informationen werden, desto wichtiger wird ihr Schutz. | Daten sind mehr als ein Nebenprodukt digitaler Plattformen — sie sind eine strategische Ressource. Für die Philanthropie bedeutet das: bessere Orientierung, fundiertere Entscheidungen und eine Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen Informationen basiert. Doch mit dieser Rolle wächst auch die Verantwortung. Spheriq versteht Daten deshalb nicht als isoliertes Produkt, sondern als Intelligence Layer, der im Zusammenspiel mit Infrastruktur, Tools und Anwendungskompetenz entsteht. | Daten sind Grundlage für effektives Fundraising und präzises Matching — zugleich aber auch Voraussetzung für ein besseres Verständnis der Entwicklung des Sektors. Sie helfen zu erkennen, wo neue Bedarfe entstehen, wo Nachfrage zurückgeht oder wo Fördermittel über- oder unterproportional eingesetzt werden. (thephilanthropist.ch, 2.4.26)

Architektin Barbara Buser im Porträt: «Wir dürfen kein einziges Gebäude mehr abreissen!» Im Studium hatte sie «vom ersten Tag an Streit» mit Jaques Herzog. Doch der Weltstar der Architektur rühmt seine Basler Kollegin. Sie ist eine Pionierin der Nachhaltigkeit mit visionären Ideen gegen die Wohnungsnot. (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

Schweiz: Bischöfe rufen zu Gewaltverzicht auf - - Die Bischöfe Joseph Maria Bonnemain und Felix Gmür haben sich mit einem dringlichen Friedensappell an die Öffentlichkeit gewandt. In einem über soziale Medien verbreiteten Video zur Karwoche thematisieren die beiden Oberhirten der Bistümer Chur und Basel die aktuelle weltpolitische Lage und die „Logik der Gewalt“, an die sich die Gesellschaft nach ihrer Einschätzung gewöhnt habe. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 2.4.26)

Technologie aus Österreich macht Mondflug möglich Die NASA-Mission „Artemis II“ ist auf dem Weg zum Mond. Mit an Bord ist Technologie aus Österreich. Sie bildet das „zentrale Nervensystem“ und stellt die Datenkommunikation der lebenswichtigen Systeme sicher. (www.krone.at, 2.4.26)

Auflösung von USAID führte zu deutlich mehr Desinformation und Verschwörungsnarrativen über Entwicklungszusammenarbeit Die Auflösung der US-Entwicklungsbehörde USAID vor einem Jahr führte weltweit zu Diskussionen über die Notwendigkeit von Entwicklungszusammenarbeit. In deutschsprachigen verschwörungsideologischen und rechtsextremen Milieus kursierten in diesem Zusammenhang massiv Falschinformationen, Verschwörungsmythen und diskreditierende Narrative. Auch pro-russische Akteur:innen mischten mit. Zu diesen... (hpd.de, 2.4.26)

Grünwidl: Ergebnisse der Weltsynode ernst nehmen und handeln - - Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl sieht die Notwendigkeit, kirchliche Bestimmungen an die Ergebnisse der Weltsynode anzupassen. Um die Beschlüsse wirksam umzusetzen, müssten sich laut Grünwidl „manche Bestimmungen, Traditionen und auch kirchenrechtliche Regelungen ändern“. Er sehe konkreten Handlungsbedarf, um die synodalen Prozesse „auf den Boden zu bringen“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 2.4.26)

Klimaschutz im Strassenbau: Im Untergrund schlummert viel Potenzial Um die Klimaziele zu erreichen, muss die Stadt Winterthur sauberer bauen. Helfen könnte dabei der systematische Einsatz einer aufstrebenden Technologie im Kanalbau. (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

Vorlagenflut am 14. Juni: Dicke Post: In Zürich kommen 20 Vorlagen auf einmal an die Urne In der Stadt Zürich steht ein Abstimmungs­sonntag der Superlative bevor. Fachleute warnen vor oberflächlichen Entscheiden. Kommt die direkte Demokratie an ein Limit? (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

Eigentümergemeinschaft: Ein Verwalter darf sich nicht einfach selbst bedienen - Ein WEG-Verwalter darf Geld der Gemeinschaft nicht ohne Beschluss auf das eigene Konto verschieben. Eine Verwalterin muss nun Geld zurückzahlen. - (www.faz.net, 2.4.26)

Neues Gesetz für die nachhaltige Unternehmensführung erhöht Schutz für Menschenrechte sowie Umwelt und entlastet KMU Grosse Schweizer Unternehmen sollen Menschenrechte einhalten und zur Umwelt Sorge tragen. Gleichzeitig müssen sie im In- und Ausland wettbewerbsfähig bleiben. Das neue Bundesgesetz über die nachhaltige Unternehmensführung (NUFG) soll sich dabei an den relevanten internationalen Standards orientieren und im Hinblick auf die Einhaltung der nachhaltigen Unternehmensführung mehr Schutz und Rechtssicherheit schaffen. An seiner Sitzung vom 1. April 2026 hat der Bundesrat entschieden, die entsprechende Vernehmlassung zu eröffnen. Mit dem neuen Bundesgesetz will er der Volksinitiative für eine nachhaltige Unternehmensführung einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberstellen. Die Volksinitiative lehnt er ab. | Im September 2025 hat der Bundesrat beschlossen, der Volksinitiative «Für verantwortungsvolle Grossunternehmen — zum Schutz von Mensch und Umwelt» einen indirekten Gegenvorschlag gegenüberzustellen. (www.news.admin.ch, 2.4.26)

„Der Mond ist für die Forschung bedeutsam“ Erstmals seit Jahrzehnten sind wieder Menschen auf dem Weg Richtung Mond. Die „Artemis 2“-Mission gilt als Schlüsselprojekt – auch im geopolitischen Wettlauf mit China. Der Planetologe und Geophysiker Tilman Spohn kommentiert die Mission. (www.welt.de, 2.4.26)

Spargelsaison eröffnet: Wie teuer darf Gewissen sein? Mit Eröffnung der Saison in Beelitz geht die Ernte los. Trotz Lohndumping auf Kosten der Erntehelfer soll ein Kilo 15 Euro kosten. Die Konkurrenz durch Billigspargel ist groß. mehr... (taz.de, 2.4.26)

Start-up aus Österreich: Wie Eiszeitwasser aus der Dose eine Marke werden soll - Blue Bomb will Premiumwasser aus den Alpen vermarkten, und das in Aluminiumdosen. Kann man damit junge Nachtschwärmer begeistern? - (www.faz.net, 2.4.26)

Fusionsenergie: "Kaum jemand hier will Altes kaputtgehen lassen, damit Neues entstehen kann" Moritz von der Linden will Deutschlands Strombedarf in der Zukunft mit innovativer Fusionsenergie decken. Dafür benötigt der Unternehmer Partner, Geld und – die USA. (www.zeit.de, 2.4.26)

So kann die Wärmepumpe ihr Wachstumspotenzial entfalten Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) prognostiziert in seiner neuen Branchenstudie einen Absatz von 330000 Wärmepumpen in diesem Jahr. Für die kommenden Jahre rechnet er mit niedrigen Wachstumsraten von rund 10 Prozent. Die Heizungsförderung bleibe der entscheidende Hebel für einen stabilen Wärmepumpen-Markt. Ein größeres Wachstum lasse sich nur mit fairen Wettbewerbsbedingungen erzielen. Deshalb fordert der Verband eine Absenkung der Abgabenlast auf Strom. So käme auch der Heizungsmarkt wieder in Schwung. | Das Interesse von Hauseigentümern an Wärmepumpen sei zwar groß. Die zu erwartende Nachfrage bleibe stabil, aber dennoch hinter den eigentlichen Potenzialen zurück, teilt der BWP in einer Pressemitteilung mit. Die Debatte um das Gebäudemodernisierungsgesetz sorge aktuell für erhebliche Unsicherheit am Heizungsmarkt. „Für eine ganze Wertschöpfungskette ist die Wärmepumpe zum wichtigsten Produkt geworden“, betont BWP-Geschäftsführer Dr. Martin Sabel (www.ikz.de, 2.4.26)

Energie in der Schweiz: Die milliardenschwere Rechnung des Nahostkonflikts Der globale Anstieg der Ölpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten macht fossile Energien teurer. Für die Schweiz könnten die zusätzlichen Energiekosten laut einem Forscher auf fast fünf Milliarden Franken pro Jahr steigen. | Im Durchschnitt entspräche dies laut Brunner 1200 Franken pro Haushalt. Von den 4,9 Milliarden Franken würden 570 Millionen in der Schweiz bleiben, während 4,3 Milliarden ins Ausland an die Unternehmen fliessen würden, die Öl und Gas liefern. Zum Vergleich: Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine war die Importrechnung für fossile Energien um rund drei Milliarden Franken gestiegen. | Für Brunner zeigen die Zahlen die Verwundbarkeit auf, die durch diese Abhängigkeit entsteht. «Eine Schweiz mit weniger Abhängigkeit von fossilen Energien wäre weniger anfällig für solche geopolitischen Krisen.» (www.swissinfo.ch, 2.4.26)

Free information disrupts even Bayesian crowds A foundational assumption in the design of digital communication platforms is that information sharing is always beneficial. Using an agent-based model of truth-seeking and cooperative agents with perfect information- processing abilities, we show that unconstrained information exchange can reduce the accuracy of group beliefs, particularly in socially homophilous settings. Because these negative effects emerge even in crowds of agents that process information perfectly and cooperatively, a plausible risk exists of them being even more severe in less ideal, real-world contexts. Our findings challenge the common design principle that information should always “be free,” in the sense of being unlimitedly shareable, and suggest that constraining the amount of information shared–rather than maximizing it–may actually improve collective epistemic outcomes. (www.pnas.org, 2.4.26)

Ostern: Bibbern beim Beten? Heizkosten bringen Kirchgemeinden in Not Millionen Christen in der Welt feiern am Sonntag Ostern, doch an der Chemnitzer Petrikirche stehen sie vor verschlossenen Türen. Das Gotteshaus ist nicht nur das größte der Stadt. Im Stil der Neogotik bildet es auch ein Ensemble mit Opernhaus und dem einstigen König Albert Museum – heute Sitz der Kunstsammlungen. Nicht Bauarbeiten oder Personalmangel sind der Grund, dass der Ostergottesdienst ausfällt. Der Gemeinde wachsen schlicht die Heizkosten über den Kopf, sodass sie nun die Reißleine zieht. Ein Problem, das bald auch andere Gemeinden betrifft? | Als Folge entschied die zuständige Kirchgemeinde, die Heizungsanlage der Petrikirche stillzulegen. Stattdessen wird nur noch die Schloßkirche – die zweite große Kirche der Gemeinde – beheizt. Und das ebenfalls mit Fernwärme. Allein dafür seien die Heizkosten nun höher als vormals für beide Kirchen. | Der Schritt hat Folgen nicht nur für das religiöse Leben in der Stadt, er trifft auch kulturelle Angebote. (www.zeit.de, 2.4.26)

Klimapolitik: Unentschiedene entscheiden Eine gross angelegte, internationale Studie in 13 EU-Ländern zeigt: Bei klimapolitischen Vorlagen sind nicht nur die Pro- und Kontra-Lager entscheidend, sondern eine grosse Gruppe dazwischen. Diese reagiert je nach Klimamassnahme unterschiedlich — und kann über Mehrheiten entscheiden. | Im Rahmen des Horizon Europe-Projekts Capable befragten Forschende im Sommer 2024 rund 19'000 Menschen aus 13 europäischen Ländern zu 15 konkreten Klimavorlagen. Ziel war es, herauszufinden, wie hoch die Zustimmung zu den einzelnen Vorlagen ist und welche Faktoren die Meinungen beeinflussen. | Dafür wurde gezielt nach den Beweggründen für die Entscheidungen der Teilnehmenden gefragt. Die Analyse zeigt, dass Kosten die grösste Hürde für die Akzeptanz von Klimaauflagen in der Bevölkerung darstellen. | Die innovative Methodik der Studie kann zukünftig in Langzeitstudien genutzt werden, um politische Entscheidungen der Bevölkerung besser verstehen und verfolgen zu können. (ethz.ch, 2.4.26)

China überholt die Welt nicht nur in insgesamt installierter Solarstromkapazität, sondern spielt jetzt auch in der Nennleistung pro Kopf ganz vorne mit: 1000 Watt je Einwohner Ende 2025 – damit hat China die USA weit hinter sich gelassen. @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.4.26)

What the Iran conflict means for gas prices, clean energy, and the climate U.S. gas prices could hit $7 a gallon if the Strait of Hormuz remains restricted through June. Here's how that could affect EVs, wind, and solar.  (yaleclimateconnections.org, 2.4.26)

Um mehr als das Doppelte überzeichnete Ausschreibungsrunde für die Windenergie Insbesondere Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sorgen für eine deutlich überzeichnete erste Windausschreibungsrunde 2026. Wie im Klimaschutzprogramm vorgesehen, müsse das zusätzliche Ausschreibungsvolumen schnell kommen, fordert die Branche. (www.energiezukunft.eu, 2.4.26)

Umbau des Programms „Demokratie leben!“: Die Familienministerin zerlegt das Fundament der Demokratie Priens Schritt erinnert an die Trump-Regierung: eine Exekutive, die ohne Rücksicht auf bestehende Strukturen ihre Macht durchsetzt und Misstrauen sät. mehr... (taz.de, 2.4.26)

ZSG baut Fahrplan aus: Am Karfreitag beginnt die Schiff­fahrts­saison – mit einigen Neuerungen Mehr Kurse, dichtere Takte, neues Elektroschiff: Die Schifffahrt auf dem Zürichsee startet in die warme Saison. Die ZSG hat zudem ihren Personalengpass überwunden und musste sogar Bewerber abweisen. (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

Zürcher Regierungsratswahlen 2027: «Ein Regierungsamt muss auch für Mütter mit kleinen Kindern möglich sein» Die GLP will mit Co-Präsidentin Nora Ernst in die Kantonsregierung. Die 39-jährige Managerin erklärt im Gespräch, was sie vorhat und warum sie das «linke Narrativ der bösen Wirtschaft» stört. (www.tagesanzeiger.ch, 2.4.26)

Europas Firmen hadern mit dem CO2-Preis, die EU will ihnen entgegenkommen – doch nur ein kleines Stück Firmen, die in Europa CO2 ausstossen, müssen dafür immer mehr bezahlen. Mit dem Iran-Krieg wiegen diese Ausgaben besonders schwer. Daher sind sie umstrittener denn je. (www.nzz.ch, 2.4.26)

Wenn Zufall zur Strategie wird Gemeinsam mit der Kreativagentur Brinkertlück hat Swiss Post Advertising die Kampagne «Kein Zufall» entwickelt. Sie steht für den Ansatz «Cross-Moments-Advertising», der aufmerksamkeitsstarke Werbeumfelder mit datenbasierten Kampagnenansätzen verbindet. (www.persoenlich.com, 2.4.26)

1.4.26

Deutsch-polnisches Wärmenetz: Zu zweit wärmt es sich besser - In Görlitz entsteht ein beispielhaftes Wärmenetz: grenzüberschreitend und klimaneutral. Biomasse und Solarthermie spielen dabei die zentrale Rolle. - (www.faz.net, 1.4.26)

50 Jahre Apple: So wurde die Schweiz zum Macintosh-Land – Kultur – SRF Der 50. Geburtstag des Unternehmens Apple ist auch ein Geburtstag der Firma von Johann Wyss. Er startete vor 40 Jahren in einer 2.5-Zimmer-Wohnung einen der ersten Apple-Computervertriebe der Schweiz. (www.srf.ch, 1.4.26)

Extremes El-Niño-Ereignis erwartet: Im Sommer drohen Hitzewellen und Hitzerekorde Modelle und Prognosen deuten darauf hin, dass sich ein kräftiges El-Niño-Ereignis bilden wird — mit globalen Auswirkungen auf die Temperaturen. Es drohen Hitzewellen und -Rekorde. | Allerdings, führt Meteonews im Blog aus, habe der Wechsel von La Niña zu El Niño grundsätzlich «keinen direkten Einfluss auf das Schweizer Wetter». Bei uns spiele vielmehr die Grosswetterlage eine entscheidende Rolle. | Auch die Wissenschaftlerin Daniela Matei, Forscherin am Max-Planck-Institut zu Klimavariabilität und Ozean-Atmosphäre-Wechselwirkungen in Berlin, erklärt in der «Tagesschau», dass Europa und damit die Schweiz nicht im Zentrum des Geschehens liegen: «Dennoch können die Folgen spürbar sein — zum Beispiel eine stärkere Hitzebelastung im Sommer.» | Hinzu kommt, dass ein solches Wetterphänomen auch wirtschaftliche Auswirkungen haben kann: «Etwa dann, wenn Dürren und Ernteausfälle in anderen Weltregionen Märkte, Lieferketten und Preise verändern.» (www.watson.ch, 1.4.26)

«Sorgt euch um den Werbenachwuchs» Markus Gut ist der ruhende Pol der Schweizer Kreativbranche. Obwohl er eigentlich Diplomat oder Künstler werden wollte, startete er seine Werbekarriere bei Cash und wechselte später zu Publicis, wo er 15 Jahre als Kreativchef tätig war. Seit sieben Jahren ist er nun bei Farner. Seine Forderung: Vernachlässigt den Nachwuchs nicht. (www.persoenlich.com, 1.4.26)

«Ich will die Geschichten selbst erleben» Der Schweizer Fotograf hat beim Swiss Press Photo 2026 den ersten Platz in der Kategorie Ausland gewonnen. Im Interview spricht Mario Heller über seinen ungewöhnlichen Weg vom Bäcker-Konditor zum preisgekrönten Bildjournalisten. (www.persoenlich.com, 1.4.26)

„Wir haben noch andere Maßnahmen im Köcher“, sagt die SPD-Politikerin Im Interview spricht Nina Scheer (SPD) über die Energiekrise, Sparmaßnahmen und mögliche Entlastungen. Sie fordert einen schnellen Ausbau erneuerbarer Energien. (www.welt.de, 1.4.26)

Landwirtschaft und Saisonarbeit: Spargelzeit ist Sklavenzeit [Online-Abo] Saisonarbeiter werden in der Landwirtschaft rücksichtslos ausgebeutet. Die Initiative Faire Landarbeit zeigt in ihrem Jahresbericht das Elend auf und erklärt, wie es gemildert werden könnte. (www.jungewelt.de, 1.4.26)

Ausschreibung für Photovoltaik-Dachanlagen deutlich unterzeichnet – Zuschlagswert stabil Mit 9,56 Cent pro Kilowattstunde lag der durchschnittliche Zuschlagswert leicht unter dem Niveau der Vorrunde. Nur knapp die Hälfte des Kontingents von 283 Megawatt konnte aufgrund der wenigen zulässigen Gebote verteilt werden. Gegensätzlich lief die Ausschreibungsrunde für Windparks an Land. (www.pv-magazine.de, 1.4.26)

Dreifacher Erfolg für Forschende der MIN-Fakultät Gesundheit, Ernährung und Klimaschutz stehen im Mittelpunkt von drei europäischen Forschungsprojekten, an denen Forschende der Universität Hamburg beteiligt sind. In den Projekten PanEuCOPT, AQUALICIOUS und OAeSIS entwickeln sie innovative, praxisnahe Lösungsansätze. | PanEuCOPT: Neue Wege im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen | AQUALICIOUS: Nachhaltige Aquakultur für Europa | Die Aquakultur ist weltweit der am schnellsten wachsende Lebensmittelsektor. In Europa steht sie jedoch vor ökologischen Herausforderungen, da sie von Raubfischarten wie beispielsweise Lachsen dominiert wird, was zu Lebensraumzerstörung und einer Abhängigkeit von wild gefangenen Fischen als Futtermittel führt. | OAeSIS: Klimaschutz im Ozean | Mit OAeSIS widmet sich ein interdisziplinäres Konsortium einer vielversprechenden, aber bislang wenig verstandenen Methode zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre: der Erhöhung der Alkalität der Ozeane. (www.uni-hamburg.de, 1.4.26)

Strom billiger? Das gilt jetzt mit dem Sozialtarif Endlich niedrigere Stromkosten? Ja, sehr fein! Allerdings: Die gibt es nicht für jeden Österreicher. Eine Übersicht, was hinter dem Strom-Sozialtarif steckt, wer Anspruch darauf hat und was man dafür machen muss. (www.krone.at, 1.4.26)

Sind Sonne und Wind verlässlich?: Die erneuerbare Energien sind schwächer als ihr Ruf - Der Jubel ist verfrüht: Der Ökostromanteil steigt, war aber schon höher. Im Primärenergieverbrauch bleiben fossile Träger ohnehin dominant. Importunabhängigkeit sieht anders aus. - (www.faz.net, 1.4.26)

Subventionen gestrichen: China verteuert Solarmodule China beendet Export-Subventionen für seine Solarbranche. Das wirkt sich weltweit auf die Preise aus. Ist bald Schluss mit dem Balkonkraftwerk aus dem Baumarkt für unter 250 Euro? Von Lucretia Gather.[mehr] (www.tagesschau.de, 1.4.26)

Freiheit, Risiko und die Verantwortung am Berg – Tribune de Genève et 24 heures, 28.–29.03.2026, Pierre Mathey Alpinismus — in den Schweizer Alpen und darüber hinaus — ist ein anspruchsvoller Balanceakt zwischen Eigenverantwortung und der Solidarität innerhalb der Seilschaft. Aus der Perspektive eines Bergführers, der täglich im Gelände steht, zeigt sich seit längerem eine klare Entwicklung: Der Andrang in den Bergen nimmt zu, die Profile der Bergsteiger wandeln sich und der Umgang mit Risiken verändert sich grundlegend. Zwischen der Faszination für die Gipfel und dem Drang nach Sicherheit ist ein Spannungsfeld entstanden, das weit über den Bergsport hinausreicht und eine tiefgreifende gesellschaftliche Veränderung widerspiegelt. | Lange Zeit basierte das Bergsteigen auf der bewussten Akzeptanz von Gefahren. Einen Gipfel zu besteigen bedeutete, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen: Wind, Schnee, Erschöpfung und Entscheidungen ohne Erfolgsgarantie. „Der Berg ist weder gerecht noch ungerecht, er ist gefährlich“, schrieb Reinhold Messner. Diese Realität wirkte nicht abschreckend. (sbv-asgm.ch, 1.4.26)

Wohnungslosigkeit: Mindestens 14 Menschen sind im Winter in Deutschland erfroren - Das ergab eine Zählung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe für den Zeitraum von Oktober bis März. Auch ohne extremen Frost könne das Übernachten im Freien für Obdachlose lebensgefährlich werden. - (www.faz.net, 1.4.26)

Verbesserte Bildungsansätze für Jugendliche im Klimaschutz – Workshop: Stärkung der Handlungskompetenz junger Menschen für Klimaschutz und Energiewende Am 27. März 2026 kamen 17 Fachleute aus Praxis, Bildung, Forschung und Projektarbeit am NewClimate Institute in Köln zu einem eintägigen Workshop zusammen, der sich der Stärkung der Handlungskompetenz junger Menschen im Klimaschutz und in der Energiewende widmete. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Wuppertal Institut — durch seine Initiativen Energía Joven und School4Future — sowie von Teachers for Future organisiert und brachte Perspektiven aus Deutschland und Argentinien zusammen. | Der Workshop begann mit einleitenden Worten, die die Bedeutung von Austausch und Zusammenarbeit zwischen Initiativen hervorhoben, die mit Jugendlichen im Klima- und Energiebereich arbeiten. Eine Videobotschaft der Initiative Earth4All des Club of Rome bot eine globale Perspektive und Einblicke in deren Arbeit in Argentinien. Die Teilnehmenden präsentierten im Rahmen einer Vorstellungsrunde ihre Projekte, wodurch die große Vielfalt sichtbar wurde — (wupperinst.org, 1.4.26)

Paulskirchenpreis: Ein Auftakt mit Wucht - Mit dem erstmals verliehenen Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie hat die Stadt Frankfurt Maßstäbe gesetzt. Das lag allerdings nicht unwesentlich an der Preisträgerin und ihrer Rede. - (www.faz.net, 1.4.26)

Solarboom auch dank Iran-Krieg: In der Schweiz aber harzt es | Solarstrom zwischen Ölschock und AKW-Fantasien Die Photovoltaik bricht weltweit alle Rekorde. In der Schweiz aber hat sich der Zubau verlangsamt. Die Branche macht dafür auch die Atomenergie-Debatte verantwortlich. | Nicht überall aber herrscht eitel Sonnenschein. Ein Gegenbeispiel ist ausgerechnet die Schweiz, wo die Photovoltaik nach Pandemie und Ukraine-Krieg ein stürmisches Wachstum erlebte. Letztes Jahr jedoch gab es einen Rückschlag, der Zubau war geringer als in den beiden Vorjahren. Trotzdem nimmt der Anteil an der Stromproduktion zu. | In diesem Jahr dürfte die Solarenergie rund 17 Prozent des Schweizer Strombedarfs abdecken. Das entspricht der Leistung aller Laufwasserkraftwerke oder von Leibstadt, dem grössten Schweizer Atomkraftwerk. Dennoch spüre die Branche den Rückschlag, sagte Matthias Egli, Geschäftsleiter des Verbands Swissolar, der die PV-Tagung veranstaltet. (www.watson.ch, 1.4.26)

Chemieindustrie ätzt erfolgreich: EU-Kommission will Emissionshandel etwas schwächen Der Handel mit Verschmutzungsrechten ist zentral für den EU-Klimaschutz, steht aber unter Druck von der Chemieindustrie. Nun gibt Brüssel nach. mehr... (taz.de, 1.4.26)

Hausbesitzer haben mehr Zeit, ihre Liegenschaft zu streichen oder die Heizung zu ersetzen: Der Eigenmietwert wird erst 2029 abgeschafft Der Bundesrat will die Reform der Wohneigentumsbesteuerung ein Jahr später in Kraft setzen als von vielen erwartet. Das Baugewerbe freut’s – die betroffenen Kantone ebenfalls, aber nur halb. (www.nzz.ch, 1.4.26)

Wichtige Post immer griffbereit In einer Kampagne zeigt die Post die Vorteile des digitalen Briefs, der neu zur postalischen Grundversorgung gehört. (www.persoenlich.com, 1.4.26)

Energiekrise: Wie Brüssel hohen CO2-Preisen beikommen will - Brüssel nimmt die versprochene Reform des Emissionshandels in Angriff. Noch aber schreckt die Europäische Kommission vor weitgehenden Eingriffen zurück. - (www.faz.net, 1.4.26)

Persönliche Entwicklung im Zentrum Die Berner Fachhochschule BFH startet eine Dachkampagne unter dem Titel «Project You». (www.persoenlich.com, 1.4.26)

Steigende Preise: Die Chipkrise ist zurück - Die Zeiten des ewigen Preisverfalls in der Elektronik sind vorbei: Handys, Laptops und Spielekonsolen dürften bald deutlich teurer werden. Schuld ist die Künstliche Intelligenz. - (www.faz.net, 1.4.26)

Emissionshandel: Die EU beschließt eine Reform, die die Industrie freut Die Kommission schwächt ihr zentrales Klimaschutz-Instrument ab – den Emissionshandel. Vor allem ein Sektor steht stark im Fokus. (www.sueddeutsche.de, 1.4.26)

US-Luftabwehrsysten – Bundesrat Pfister: Abbruch der Patriot-Beschaffung ist Option Bei der Patriot-Beschaffung harzt es seit Längerem. Für den Verteidigungsminister ein Abbruch der Übung kein Tabu mehr. (www.srf.ch, 1.4.26)

Südasien leidet besonders unter der Energiekrise infolge des Iran-Kriegs Stromabschaltungen, Vier-Tage-Woche und rasant steigende Preise für Essen: Die Energiekrise infolge des Iran-Krieges trifft Südasien besonders hart. Experten sehen aber auch langfristige Chancen. Von Markus Spieker.[mehr] (www.tagesschau.de, 1.4.26)

"Im Moment sind trockene Moore ökonomisch interessanter" Mit der künftigen Paludi-Förderrichtlinie erwartet Matthias Drösler einen Durchbruch bei der Wiedervernässung von Mooren. Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats für Natürlichen Klimaschutz setzt sich für ein rechtliches Gleichgewicht des Moorschutzes gegenüber anderen Planungen ein. - (klimareporter.de, 1.4.26)

Nachhaltig forschen | Leitbild und Pilotvorhaben der Leibniz-Gemeinschaft zeigen, wie Klimaschutz Teil des Wissenschaftsbetriebs wird. Mit einem überarbeiteten Leitbild Nachhaltigkeit sowie der Veröffentlichung zentraler Ergebnisse aus zehn Pilotvorhaben zum klimaneutralen Forschungsbetrieb geht die Leibniz-Gemeinschaft auf dem Weg zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit weiter voran. Während das Leitbild Nachhaltigkeit die grundsätzliche Strategie der Leibniz- Gemeinschaft skizziert, formuliert die Gesamtsynthese der Pilotvorhaben konkrete Erkenntnisse, Best Practices und Empfehlungen für den alltäglichen Forschungs- und Wissenschaftsbetrieb. | „Für die Leibniz-Gemeinschaft ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Thema unter vielen, sondern konstitutiver Bestandteil unserer Identität: in der Forschung, in der Organisationsentwicklung, im täglichen Handeln“, betont der designierte Präsident der Leibniz- Gemeinschaft, Christoph M. Schmidt. „Unser Ansatz ist es, Nachhaltigkeit systemisch zu denken, Verantwortung über disziplinäre Grenzen hinweg zu übernehmen und Forschung wirksam auf gesellschaftlichen Wandel auszurichten.“ (www.leibniz-gemeinschaft.de, 1.4.26)

Karfreitag ohne Trauer: Säkulare Veranstaltungen in sechs Städten Übermorgen ist der stillste aller "Stillen Feiertage": Karfreitag. 48 Stunden lang (bis Ostersonntag) gilt dann staatlich verordnete Trauer aus religiösem Anlass — bei nur noch 44 Prozent Kirchenmitgliedern. Säkulare Verbände wollen dem etwas entgegensetzen und haben wieder zahlreiche Veranstaltungen organisiert, die den ernsten Charakter dieser Tage ausdrücklich nicht wahren wollen. | Es naht der Höhepunkt der christlichen Fastenzeit: An Karfreitag gedenken christliche Gläubige dem in der Bibel beschriebenen Kreuzestod ihres Messias Jesus Christus. Er wird als Opfer verstanden bildet das Zentrum des Erlösungsnarrativs im Christentum. In kultureller Tradition wurde von der Gesamtgesellschaft, die hauptsächlich christlich geprägt war, erwartet, diesen Trauertag zu begehen. Noch heute ist er als sogenannter "Stiller Tag" in der Feiertagsgesetzgebung verankert, weshalb grundsätzlich keine öffentlichen Tanzveranstaltungen stattfinden und bestimmte Filme nicht gezeigt werden dürfen. (hpd.de, 1.4.26)

Erfolgreichen Blog starten: Schritt-für-Schritt Anleitung 2026 Einen Blog zu starten ist eine Sache — ihn wirklich erfolgreich zu machen, ist die eigentliche Herausforderung. Dieser Beitrag führt Dich Schritt-für-Schritt auf deinen Weg zum erfolgreichen Blog in 2026. | Das richtige Blogging-System | Das passende Theme | Die wichtigsten Plugins | Relevante Inhalte | Passende Visuals | SEO-Optimierung für Sichtbarkeit und Performance | Keywords richtig einsetzen | E-Mail-Listen | Social Media Marketing | Analyse und Optimierung | Kostenloser Blogger-Leitfaden | Checkliste (www.blog2social.com, 1.4.26)

California neighbors cut carbon together The EcoBlock project helped 15 homeowners on a single Oakland block get new rooftop solar, heat pumps, and insulation. (yaleclimateconnections.org, 1.4.26)

AI trained on turtle poop predicts hurricanes better than any model The new Google DeepDoodoo seasonal hurricane forecast model reads aquatic feces tea leaves, outperforms the best. (yaleclimateconnections.org, 1.4.26)

Problemtiere, TikTok und grandiose Folksongs – der Freitag Wir beschäftigen uns mit Walen und Wölfen, den Clips der Gen Z und einem Song von Florence+ The Machine (www.freitag.de, 1.4.26)

ISO 27001: Was hinter der Zertifizierung steckt und warum sie wichtig ist Die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen hat das Thema Informationssicherheit zu einer zentralen Herausforderung für Unternehmen gemacht. |Daten sind längst zu einem der wertvollsten Vermögenswerte geworden, gleichzeitig steigen die Risiken durch Cyberangriffe, interne Fehler oder technische Störungen. In diesem Kontext gewinnt die internationale Norm ISO 27001 immer mehr an Bedeutung. Sie definiert Anforderungen an ein strukturiertes Managementsystem für Informationssicherheit und schafft einen klaren Rahmen für den Schutz sensibler Daten.| Die ISO 27001 ist Teil der ISO-27000-Familie und legt fest, wie ein sogenanntes Informationssicherheits-Managementsystem aufgebaut, implementiert und kontinuierlich verbessert wird. Ziel ist es, Risiken systematisch zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu minimieren. Dabei geht es nicht nur um IT-Sicherheit, sondern um einen ganzheitlichen Ansatz, der Prozesse, Menschen und Technologien gleichermaßen einbezieht. (www.it-daily.net, 1.4.26)

Neue Verordnung über städtische Standards für eine nachhaltige Beschaffung Die Stadt Zürich legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit. Eine neue Verordnung verpflichtet die Stadtverwaltung, bei der Beschaffung von Gütern des täglichen Bedarfs die städtischen Standards zur nachhaltigen Beschaffung zu berücksichtigen. | Der Stadtrat legt dem Gemeinderat eine neue Verordnung über die städtischen Standards für eine nachhaltige Beschaffung (VSnB) vor. | In der Verordnung wird der Grundsatz festgelegt: Sind für bestimmte Güter des täglichen Bedarfs Standards für eine nachhaltige Beschaffung festgelegt, muss die Stadtverwaltung die Güter nach diesen beschaffen. Zudem regelt die Verordnung die Grundzüge der Standards und bestimmt, dass der Stadtrat in diesem Rahmen für einzelne Warengruppen die Vorgaben für die nachhaltige Beschaffung festlegt. Wird der Neuerlass der VSnB vom Gemeinderat genehmigt, führt der Stadtrat die neuen Standards schrittweise ein. (www.stadt-zuerich.ch, 1.4.26)

Inside a bold plan to pulverize an Earth-bound asteroid Scientists are designing techniques to smash up space rocks that could be headed our way (www.scientificamerican.com, 1.4.26)

FDP-Nationalrat Ruch fordert Helmpflicht und Leuchtwesten für Velos Eine Schutzausrüstung für Velo- und Motorradfahrende soll obligatorisch sein, fordert der Waadtländer FDP-Nationalrat Daniel Ruch. Kritiker warnen vor einer Abschreckung. (www.watson.ch, 1.4.26)

Verteidigung von Finnland und der Schweiz – der Vergleich Verteidigungsminister Martin Pfister reiste im März mit Mitgliedern des Schweizer Parlaments nach Finnland, um diese davon zu überzeugen, dass sich auch die Schweiz stärker bewaffnen muss. Aber kann man Finnland mit der Schweiz vergleichen? (www.swissinfo.ch, 1.4.26)

„Zukunftsfähige“ Ölheizung und „CO2-neutraler KlimaDiesel“: Deutsche Umwelthilfe leitet neue Verfahren gegen Greenwashing ein DUH geht juristisch gegen irreführende Nachhaltigkeitsversprechen für HVO100-Diesel sowie fossile Energieträger, Heizungssysteme und Kfz-Antriebe vor | Zehn Unternehmen und ein Mineralölverband bewerben fossile Energien und Scheinlösungen im Verkehrs- und Wärmesektor mit vermeintlichen Umweltvorteilen | DUH fordert Stopp der irreführenden Nachhaltigkeitsversprechen und kündigt verstärkte Kontrollen an | Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat juristische Verfahren gegen zehn Unternehmen und einen Interessenverband der Mineralölindustrie zum Stopp ihrer irreführenden Werbung mit vermeintlicher Nachhaltigkeit eingeleitet. Die Unternehmen aus den Bereichen Verkehr und Wärme bewerben fossile Energien und Scheinlösungen mit vermeintlichen Umweltvorteilen und Aussagen wie „90% klimaneutral“, „Ich tanke Klimaschutz“ oder mit der Nutzung von Plug-in-Hybriden könne man „die Welt retten“. (www.duh.de, 1.4.26)

Staat soll Regulator und Innovator für Digitalisierung sein Laut einer repräsentativen Umfrage in der Schweizer Bevölkerung steht die digitale Transformation der Schweiz im Spannungsfeld zwischen individuellem Nutzen und kollektiven Risiken. Generell wird Digitalisierung mehrheitlich positiv beurteilt. | Das Meinungsforschungsinstitut GFS Bern hat im Auftrag der Stiftung Mercator Schweiz eine Studie durchgeführt. Sie sollte klären, unter welchen Bedingungen die digitale Transformation in der Schweiz akzeptiert wird. Generell wird Digitalisierung mehrheitlich positiv beurteilt, so ein Hauptresultat der Untersuchung. Die Schweizer Bevölkerung sieht persönliche Vorteile, die sich durch Digitalisierung ergeben, ist angesichts der gesellschaftlichen Folgen aber eher skeptisch. Diese Differenz verweise auf ein zentrales Spannungsfeld zwischen individuellem Nutzen und kollektiven Risiken, merkt die Studie an und versteht unter Risiken unter anderem soziale Ungleichheiten, Kontrollverluste und negative Auswirkungen auf demokratische Prozesse. (www.itmagazine.ch, 1.4.26)

Solarboom weltweit: Photovoltaik-Ausbau bricht Rekorde Der weltweite Solarboom übertrifft alle Prognosen. Als günstigste Energiequelle treibt Photovoltaik in China, Europa und Afrika die Energiewende voran und revolutioniert auch das Heizen und die Elektromobilität. (www.dw.com, 1.4.26)

Fossile Heizung blockiert Bau- und Wärmewende – nbau. NACHHALTIG BAUEN In ihrer Fastenpredigt in Maria Laach erinnerte Angela Merkel jüngst daran, dass unsere Bemühungen nicht ausreichten, die Welt vor den Folgen der Erderwärmung zu bewahren — und verwies ebenso auf das Artensterben oder den Schutz der Ozeane. Schon 2011 empfahl die „Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung“ unter Klaus Töpfer (CDU) und dem Ingenieur Matthias Kleiner den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien als Grundlage einer sicheren, risikoarmen und tragfähigen Energieversorgung. Wissen und Handlungsoptionen liegen lange vor — auch bei Union und SPD. | Das vermeintlich rein habecksche Gebäudeenergiegesetz regelt bereits seit 2020 den Energieverbrauch im Gebäudesektor und fördert den Einsatz erneuerbarer Wärme. Sechs Jahre später präsentiert nun die nächste schwarz-rote Koalition ihr Eckpunktepapier zum umbenannten Gebäudemodernisierungsgesetz als Neuanfang. Die Abschaffung der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien wird wohlfeil als Befreiungsschlag verkauft, (www.nbau.org, 1.4.26)

Sechs Regeln für den klugen Umgang mit KI-Assistenten Studien aus Yale, MIT, Harvard und von Anthropic zeigen, welche Verhaltensweisen die eigene Leistungsfähigkeit steigern und welche sie zerstören. Ein Leitfaden. (www.faz.net, 1.4.26)

Neuigkeiten beim Traditionskräutersalz Mit einem Spot bewirbt Herbamare von A.Vogel eine neue Geschmacksrichtung und eine Produktauffrischung. (www.persoenlich.com, 1.4.26)

Reformation erleben: Bullinger-Ausstellung im Kloster Kappel | Bullinger! Im Kloster Kappel wird die Reformation gegenwärtig Peter Leisingers Figuren holen Heinrich Bullinger aus der reformationsgeschichtlichen Ferne zurück ins Menschliche. Entstanden ist eine eindrucksvolle Ausstellung über die Jahre, in denen in Kappel die Kutten fielen. | Bullinger! Ausstellung von Peter Leisinger, bis Freitag, 31. Juli 2026. Im Kloster Kappel. https://www.klosterkappel.ch/de/veranstaltungen/bullinger (www.nzz.ch, 1.4.26)

Stundentafeln können auch gleich bleiben Das Pflichtfach Medien und Demokratie wird eingeführt, der Informatikunterricht ausgebaut, bei Latein bzw. einer zweiten lebenden Fremdsprache wird gekürzt: Das ist das Ergebnis der Lehrplanreform ab dem Schuljahr 2027/28 an den AHS-Oberstufen. In den meisten Schulen können die Stundentafeln tatsächlich aber auch unverändert bleiben. Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) sprach bei einer Pressekonferenz am Mittwoch dennoch von einem „guten Kompromiss“. (orf.at, 1.4.26)

Christliche und weltliche Feiertage: Mehr Demokratie feiern Die christlichen Kirchen bestimmen mit ihren Feiertagen den Jahresrhythmus. Angesichts ihres Bedeutungsverlustes ist das nicht mehr zeitgemäß. mehr... (taz.de, 1.4.26)

Die Behindertenpolitik des Bundes wird bis 2028 verlängert Die Behindertenpolitik 2023—2026 umfasst die zentralen Schwerpunktprogramme des Bundes zur Förderung der Gleichstellung und der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz. Mit dem indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats zur Inklusions-Initiative ergibt sich eine neue Ausgangslage, da das vorgeschlagene Inklusionsgesetz frühestens 2029 in Kraft treten könnte. Deshalb wird das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) die Behindertenpolitik bis 2028 verlängern. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 1. April 2026 über die Verlängerung informiert. | Am 8. Dezember 2023 hat der Bundesrat den Bericht zur Umsetzung der Behindertenpolitik 2023—2026 verabschiedet. Diese dient als Orientierungsrahmen für die Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in der Schweiz und fasst die zentralen Massnahmen zur Förderung der Gleichstellung und der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zusammen. (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2026: Energiepreisschock dämpft Erholung – Inflation steigt Pressemitteilung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), ifo Institut — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Wirt­schaftsforschung (WIFO), Kiel Institut für Weltwirtschaft, Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), RWI — Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Kooperation mit dem Institut für Höhere Studien (IHS) Wien |Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Konjunktur nach einem mehrjährigen Abschwung zwar in einer Erholungsphase, erwarten aber für 2026 nur eine moderate Zunahme des Bruttoinlandsprodukts von 0,6 Prozent und für 2027 von 0,9 Prozent. „Der Energiepreisschock im Zuge des Iran-Krieges trifft die Erholung hart, gleichzeitig stützt aber die expansive Fiskalpolitik die Binnenwirtschaft und verhindert ein stärkeres Abrutschen“, sagt Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef des ifo Instituts. (www.diw.de, 1.4.26)

Serielle Sanierung erhält neue Leitfäden Die Deutsche Energieagentur (Dena) hat neue Leitfäden für serielle Gebäudesanierungen veröffentlicht. Sie sollen Fachleuten bei Planung, Technik und Kreislauffähigkeit helfen. | Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat neue Leitfäden zur seriellen Gebäudesanierung vorgestellt. Ihr Kompetenzzentrum „Serielles Sanieren/Energiesprong Deutschland“ hat die Materialien am 11. März veröffentlicht. Sie bündeln Fachwissen, Entscheidungshilfen und Erfahrungen aus umgesetzten Projekten. | Die Publikationen sollen Fachleute durch zentrale Planungsphasen serieller Sanierungen führen. Dazu gehören laut Dena insbesondere die Bestandsaufnahme von Gebäuden, technische Lösungen für vorgefertigte Fassaden- und Dachelemente sowie Fragen der Befestigungstechnik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Strategien zur Kreislauffähigkeit von Baustoffen und Bauteilen. | Beim seriellen Sanieren werden Gebäude mit digitalisierten Planungsprozessen und industriell vorgefertigten Bauteilen modernisiert. (www.energie-und-management.de, 1.4.26)

Abgesagter Bürgerrat: Ein schlechtes Signal aus der Schweiz in Zeiten von Demokratieabbau? In Genf wird ein lange vorbereiteter Bürgerrat kurz vor Beginn durch die Politik abgesagt. Ähnliche Tendenzen lassen sich international erkennen. Ist das Instrument der Bürgerräte in einer Krise? (www.swissinfo.ch, 1.4.26)

Der Niedergang der Konkordanz ist systembedingt Die Radikalisierung der Polparteien, der Niedergang der Konkordanz und der Problemlösungsfähigkeit der Schweiz sind systembedingt: Dadurch, dass Konkordanz mit „Zauberformel“ gleichgesetzt wird — mit sachpolitisch unverbindlichem Anspruch auf Regierungsbeteiligung. Diese Unverbindlichkeit führt dazu, dass die Parteiführungen beliebig ihre radikalen Flügel und die ihnen nahestehenden Interessengruppen bedienen können, wollen — müssen? | Einmal mehr wird in einem am 1. April 2026 in der NZZ erschienenen Artikel der Ressortleiterin Inland die Nichtwiederwahl Christoph Blochers in den Bundesrat 2007 beklagt (Link). Christoph Blocher hatte sie verursacht, weil er durch sein Verhalten klargemacht hatte, dass er Unverbindlichkeit nicht nur für seine Partei, sondern auch selbst, als Bundesrat, in Anspruch nahm. Er wollte gleichzeitig Regierungsmitglied und Führer einer Oppositionspartei sein. Ein öffentliches Beispiel hierfür war sein Angriff auf die Europäische Menschenrechtskonvention, (politreflex.ch, 1.4.26)

Suchst du noch – oder lebst du schon? Suchst du ständig Dinge und verlierst Zeit? Erfahre, wie du entspannt dein Chaos reduzieren und endlich aufatmen kannst. | 1. Weniger Zeug = mehr Luft im Kopf | 2. Nutze Mini-Momente statt Großaktionen | 3. Triff schnelle Entscheidungen (kreative-chaoten.com, 1.4.26)

Buße tun mit ChatGCT Die katholische Kirche setzt künftig verstärkt auf Künstliche Intelligenz: ein "Generativer Beicht-Transformer" soll das Beichten in Zeiten des Priestermangels einfacher und bequemer machen. Auch die evangelische Kirche ist interessiert. | An Künstlicher Intelligenz kommt niemand vorbei: Seitdem das kalifornische Unternehmen OpenAI im November 2022 ChatGPT auf den Markt brachte, erobern KI-Anwendungen immer neue Lebensbereiche. Auch der Religionsmarkt kann sich nicht dauerhaft dieser Entwicklung entziehen. Wie weite Teile der Wirtschaft leiden auch die Kirchen unter Fachkräftemangel und einer älter werdenden Klientel. Kirchenschließungen und damit verbundene längere Wege für die Gläubigen verschärfen die Lage. Künstliche Intelligenz soll nun zumindest die Versorgung mit einem der wichtigsten Sakramente sicherstellen. "Wir führen ab sofort für alle unsere Mitglieder eine Beicht-App ein", erklärte ein Sprecher des Papstes heute Morgen bei Radio Vatikan. (hpd.de, 1.4.26)

Atomwaffenverbots-Initiative: Bundesrat beantragt Ablehnung ohne Gegenvorschlag Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 1. April 2026 entschieden, die Volksinitiative «Für den Beitritt der Schweiz zum Vertrag der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbots-Initiative)» Volk und Ständen ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung zu empfehlen. Er hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beauftragt, ihm bis Herbst eine Botschaft an das Parlament zu unterbreiten. Der Bundesrat setzt sich klar für das Ziel einer Welt ohne Atomwaffen ein. Jedoch wäre ein Beitritt der Schweiz zum Kernwaffenverbotsvertrag ein rein symbolischer Akt, der keinen Beitrag zu diesem Ziel leisten kann. Ein Beitritt könnte der Sicherheit der Schweiz sogar abträglich sein. Die Schweiz setzt sich bereits im Rahmen des UNO-Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (NTP) für die Abrüstung und Nichtverbreitung von Atomwaffen ein. (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Private Unterbringung von Geflüchteten wirkt sich positiv auf die Integration aus Nach Ausbruch des Krieges gegen die Ukraine kamen in einer ersten Phase viele Geflüchtete aus der Ukraine bei privaten Gastfamilien unter. Diese Art der Unterbringung hat sich tendenziell positiv auf die Integration dieser Personen in der Schweiz ausgewirkt. Dies zeigt ein Bericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. April verabschiedet hat. | Der Bundesrat hat die private Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine im Auftrag des Nationalrats (Postulat 23.3203) evaluiert. Er kommt in seinem Bericht zum Schluss, dass diese den Geflüchteten dabei geholfen hat, den Alltag in der Schweiz zu bewältigen. Auch bei der sozialen, sprachlichen, kulturellen und beruflichen Integration sind positive Tendenzen erkennbar, die jedoch nicht abschliessend belegt werden konnten. | Der Bundesrat geht auch davon aus, dass der persönliche Kontakt zwischen Geflüchteten und Gastfamilien einen positiven Effekt auf die Akzeptanz von Geflüchteten in der Bevölkerung (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Berufliche Vorsorge: insgesamt positive Bilanz der Strukturreform Mit der Strukturreform der beruflichen Vorsorge wurden die Aufsicht über die zweite Säule verstärkt sowie die Governance und die Transparenz der Vorsorgeeinrichtungen verbessert. Das geht aus dem Evaluationsbericht hervor, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 1. April 2026 verabschiedet hat. Der Bericht zieht eine positive Gesamtbilanz der Strukturreform, empfiehlt aber auch gewisse Anpassungen. | Die Strukturreform hatte zum Ziel, die Aufsicht sowie die Governance- und Transparenzbestimmungen bei der Führung von Vorsorgeeinrichtungen zu stärken. Umgesetzt wurde dies mit verschärften Vorschriften im Bereich Governance, die am 1. August 2011 in Kraft getreten sind, sowie der Einrichtung der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV), die ihre Tätigkeit am 1. Januar 2012 aufgenommen hat. (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Abkommen über Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit: Eröffnung Vernehmlassung Der Bundesrat hat am 1. April 2026 auf Begehren der vorberatenden Kommission des Ständerats die Vernehmlassung zum Abkommen über Klimawandel, Handel und Nachhaltigkeit (Agreement on Climate Change, Trade and Sustainability, ACCTS) eröffnet. Mit diesem Abkommen wird ein wichtiges Zeichen für die Verknüpfung von Handelspolitik und Klimaschutz gesetzt. Das ACCTS schafft einen verbindlichen Rahmen, der wirtschaftliche Chancen mit ökologischer Verantwortung verbindet und gezielt zur Erreichung globaler Umwelt- und Klimaziele beiträgt. | Mit dem ACCTS bauen die Schweiz, Costa Rica, Island und Neuseeland für insgesamt 360 Umweltgüter die Einfuhrzölle ab — darunter zentrale Technologien in den Bereichen erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz. Zudem erleichtert das Abkommen den Marktzugang für über hundert umweltbezogene Dienstleistungen. Damit sollen internationale Wertschöpfungsketten sowie die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltiger Branchen gestärkt werden. (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Bundesrat präzisiert Berechnung bei Strombeschaffungskosten Der Bundesrat hat am 1. April 2026 seine Stellungnahme zur parlamentarischen Initiative der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats (UREK-N) 25.482 «Verluste aus der Strombeschaffung der Grundversorgung anrechnen» verabschiedet. | Stromkunden in der Grundversorgung sollen so künftig von stabileren Tarifen profitieren. Der Bundesrat begrüsst die geplante Anpassung des Stromversorgungsgesetzes, über die der Nationalrat in der Sondersession 2026 berät. Der Ständerat wird voraussichtlich in der Sommersession 2026 darüber befinden. | Das Stromversorgungsgesetz vom 23. März 2007 (StromVG) regelt, welche Kosten Grundversorger bei der Tarifberechnung in Rechnung stellen dürfen. Diese Regelung soll nun präzisiert werden. | Die UREK-N will die gesetzliche Grundlage so anpassen, dass künftig Verluste und Gewinne aus der Strombeschaffung symmetrisch behandelt werden — also als Nettokosten. Heute tragen Grundversorger Verluste aus Ausgleichsgeschäften allein, (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Eierkonsum steigt stärker als Inlandproduktion – Bundesrat erhöht Zollkontingent Die inländische Eierproduktion vermag die nach wie vor stark steigende Nachfrage auch dieses Jahr nicht zu decken. Der Bundesrat hat deshalb am 1. April 2026 entschieden, das laufende Zollkontingent 2026 für Konsumeier um 15 000 Tonnen zu erhöhen. Ab 1. Mai 2026 bis Jahresende sind dadurch zusätzliche Importe von Konsumeiern zum tiefen Zollansatz möglich. | Auf Antrag der Eierbranche hat der Bundesrat am 1. April 2026 das Zollkontingent 2026 für Konsumeier um 15 000 Tonnen auf insgesamt 36 000 Tonnen erhöht (+ 71%). Damit können bis Ende des Jahres rund 240 Millionen Eier zusätzlich zum tiefen Zollansatz importiert werden. Mit dieser stark erhöhten Kontingentsmenge wird die Versorgung mit Konsumeiern im aktuellen Jahr sichergestellt. Der Eierhandel sichert zu, die mit den inländischen Eierproduzentinnen und -produzenten vereinbarte Menge an Schweizer Eiern zu übernehmen. | 2025 rund 1,9 Milliarden Eier auf den Markt | Inlandproduktion 1,2 Milliarden Eier. (www.news.admin.ch, 1.4.26)

Die Emotionen der Wohnungssuchenden ImmoScout24 startet eine schweizweite Brand-Awareness-Kampagne unter dem Motto «Wo alle ihr Wohnglück finden». (www.persoenlich.com, 1.4.26)

ERKLÄRT - Es ist wieder Ostern! Aber was feiern wir eigentlich? Das wichtigste Fest des Christentums hat sich gewandelt: Während die religiöse Bedeutung schwindet, gewinnen Traditionen, Reisen und Konsum an Gewicht. Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Ostern. (www.nzz.ch, 1.4.26)

Energie: Mehr als die Hälfte des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Quellen Konventionelle Energieträger sorgten im ersten Quartal für weniger als die Hälfte des verbrauchten Stroms. Mehr als die Hälfte kam aus regenerativen Quellen. (www.zeit.de, 1.4.26)

Gemeinschaftsgutachten: Irankrieg trifft „wirtschaftliche Erholung hart“ - Laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforscher wächst das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um 0,6 Prozent. Im nächsten Jahr um sollen es 0,9 Prozent sein. - (www.faz.net, 1.4.26)

EU-Energiechef warnt vor „sehr ernster Lage“ – Europäer sollen von zu Hause arbeiten EU-Energiechef Dan Jørgensen erwartet eine lang anhaltende Krise durch den Iran-Krieg. Er fordert die Mitgliedsländer zum schnellen Ausbau erneuerbarer Energien auf. Europäer sollen zudem Treibstoff sparen und etwa langsamer fahren. (www.welt.de, 1.4.26)

Die Schweizer Bevölkerung auf 10 Millionen begrenzen: einfaches Ziel, schwierige Umsetzung Die Schweizer Bevölkerung limitieren: Das von der SVP-Initiative verkündete Ziel scheint simpel. Doch seine Umsetzung wirft zahlreiche Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der Vereinbarkeit mit dem Völkerrecht. Und des tatsächlichen Handlungsspielraums in den Bereichen Asyl und Familiennachzug. (www.swissinfo.ch, 1.4.26)

Europa und das falsche Gefühl der eigenen Überlegenheit Während China von der Marktführerschaft bei Elektrofahrzeugen längst zur Massenproduktion humanoider Roboter übergegangen ist, romantisieren die Europäer eine analoge Vergangenheit und verwalten den Status quo. | Gastkommentar | Juan Wu ist Dozentin, ZHAW Institut für Innovation und Entrepreneurship, und Senior Financial Analyst MALI International AG; Alexander Kleiner ist Co-Founder GalateaAI, ehemaliger Chief Expert Wolong und Professor an der Hangzhou Dianzi University in China; Christian Berger ist Dozent und Leiter Lehre ZHAW Abteilung Public Sector. (www.nzz.ch, 1.4.26)

Hochpreisland und Atomstrom: Nuklearstrom wäre für die Schweiz relativ günstig Es zirkulieren sehr unterschiedliche Zahlen zu den Gestehungskosten von Strom aus Atomkraftwerken. Ein Querschnitt ergibt spannende Resultate. | Gastkommentar Walter Rüegg, Kernphysiker und Sachbuchautor. Er war jahrelang als einer der Chefphysiker der Schweizer Armee tätig. (www.nzz.ch, 1.4.26)

Solaranlagen und Sektorenkopplung: Rolle des SHK-Handwerks „Die Solaranlage lohnt sich inzwischen immer — auch ohne Einspeisevergütung“, sagt Peter Knuth vom Bundesverband des Solarhandwerks (bdsh) im Interview mit ntv. Darin spricht er auch über die Sektorenkopplung und erläutert, in welcher Rolle er das SHK-Handwerk beim Solarausbau sieht. Die IKZ veröffentlicht eine ausgewählte Passage. (www.ikz.de, 1.4.26)

Mehr Daten, weniger Seele: Der blinde Fleck der digitalen Transformation Die digitale Transformation hat Unternehmen in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Daten sind heute in nahezu jedem Bereich verfügbar: Kundenverhalten wird analysiert, Prozesse werden in Echtzeit überwacht, Entscheidungen datenbasiert getroffen. | Was früher auf Erfahrung und Intuition beruhte, ist heute messbar. Effizienz, Geschwindigkeit und Transparenz haben ein neues Niveau erreicht. | Doch bei aller Begeisterung für Daten und Technologie entsteht ein gefährlicher blinder Fleck: Die innere Haltung der Mitarbeitenden bleibt weitgehend unsichtbar. | Unternehmen wissen heute mehr über ihre Kundinnen und Kunden als je zuvor. Sie analysieren Touchpoints, berechnen Wahrscheinlichkeiten, optimieren Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. | Im Vergleich dazu bleibt ein zentraler Faktor oft unbeachtet: die emotionale Bindung der eigenen Belegschaft. Wie motiviert sind Mitarbeitende wirklich? Wie stark identifizieren sie sich mit ihrem Unternehmen? (www.it-daily.net, 1.4.26)

Mehr Wohnraum: Bauen kann günstiger sein - Serielles Bauen soll Wohnraum günstiger machen. Aber weniger Vorschriften sind entscheidend, um die Wohnungspreise zu senken. - (www.faz.net, 1.4.26)

Ohne Systemwandel keine Klimaneutralität: Studie stellt Fortschrittsmessung infrage Viele Länder haben sich ehrgeizige Klimaschutz-Ziele gesetzt. Wie gut sie dabei vorankommen, bewerten sie häufig anhand der Reduktion von Emissionen und des Ausbaus der erneuerbaren Energien. Diese Zahlen sind laut einem Forschungsteam um Germán Bersalli vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit jedoch nur begrenzt aufschlussreich. Die Forscher stellen in der Zeitschrift „Current Research in Environmental Sustainability“ eine Methode vor, die tiefere Einblicke in die Ursachen der Veränderungen gibt, und wenden diese auf vier europäische Länder an. Die Ergebnisse zeigen: In allen Ländern fehlt nach wie vor die umfassende systemische Transformation, die für die Verwirklichung eines CO2-freien Energiesystems erforderlich ist. (www.rifs-potsdam.de, 1.4.26)

Wie in Australien Fake-News-Kampagnen Klimaschutz beschädigen Der australische Senat hat untersucht, ob und inwieweit Fehlinformationen dafür sorgen, dass Klimaschutzmaßnahmen ausgebremst oder abgebrochen werden. Die Erkenntnisse sind erschreckend. Der Senat will dagegen vorgehen. | Im Sommer vergangenen Jahres setzte der australische Senat einen Ausschuss ein, der untersuchen sollte, wo Fehlinformationen möglicherweise dafür sorgen, dass Klimaschutz-Maßnahmen in Verruf geraten. Die Sorge vor falschen Informationen sei gestiegen, begründet der australische Senat sein Vorgehen und verweist unter anderem auf repräsentative Umfragen, wonach 74 Prozent der Australier:innen besorgt seien über sogenannte „Misinformationen“. Besonders bei Klima- und Umweltthemen würde die Bevölkerung häufig falsche und irreführende Inhalte wahrnehmen. | Für die Untersuchung wurden in Zusammenarbeit mit dem News & Media Research Centre der Universität von Canberra bisherigen Studien zu der Thematik zusammengetragen (www.energiezukunft.eu, 1.4.26)

Deutschlandbild im Netz: Die Deutschen sind reserviert – außer in der Sauna - Von Mettbrötchen bis Feierabendbier: Zugewanderte Influencer machen sich in sozialen Medien über deutsche Marotten lustig. Warum schauen wir ihnen dabei so gerne zu? Und was für Marotten haben wir eigentlich? - (www.faz.net, 1.4.26)

Landwirtschaft in afrikanischen Staaten: Klimafreundlicher Anbau macht Ernährung sicherer Landwirtschaft muss mit den Folgen des Klimawandels umgehen können. Eine Studie zeigt, wie das Farmen in Marokko, Senegal und Ägypten gelingen kann. mehr... (taz.de, 1.4.26)

Wärmepumpen sparen 1,3 Milliarden Euro an LNG-Importen Der Einbau von Wärmepumpen in Privathaushalten floriert. Das sorgt für Energiesicherheit und spart mächtig Geld, wie neue Berechnungen zeigen. Die Bundesregierung aber scheint andere Wege zu verfolgen, mit Milliarden Kubikmeter neuer LNG-Importe. (www.energiezukunft.eu, 1.4.26)

Heizen mit der Abwärme von Servern der Universität Die Dresdner Fernwärme soll Schritt für Schritt durch den Einsatz verschiedener Technologien klimafreundlich erzeugt werden. Eine der Technologien ist die Nutzung von Abwärme, die erstmalig an der Technischen Universität Dresden zum Einsatz kommt. (www.energiezukunft.eu, 1.4.26)

Zuerst denken, dann prompten: Sechs Regeln, damit KI uns schlauer macht - Studien aus Yale, MIT, Harvard und von Anthropic zeigen, welche Verhaltensweisen die eigene Leistungsfähigkeit steigern und welche sie zerstören. Ein Leitfaden. - (www.faz.net, 1.4.26)

Swissgrid warnt: Der Solarboom überfordert das Stromsystem Bei den heutigen Rahmenbedingungen sei die Integration der rasant wachsenden Photovoltaik ins Schweizer Stromnetz kaum machbar, hält die nationale Netzbetreiberin fest. Es brauche einen grundlegenden Umbau der Netzregelung. (www.nzz.ch, 1.4.26)

Psychiatrie: Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen verteidigen Die WHO spricht sich gegen die Elektrokonvulsionstherapie bei starken psychischen Erkrankungen aus. Doch Psychiater sind überzeugt: Die Methode hilft und hat kaum Nebenwirkungen. Was ist da los? (www.sueddeutsche.de, 1.4.26)

EE-Branche warnt vor Rückschritten in der Energiewende und legt Eckpunktepapier vor - - Die EE-Branche kritisiert aktuelle Vorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium und warnt vor einem Ausbremsen der Energiewende. Das neue Eckpunktepapier zielt auf eine effizientere und importunabhängige Energieversorgung ab. - - (www.geb-info.de, 1.4.26)

Social Media: Frankreichs Senat stimmt für Social-Media-Verbot für Jugendliche Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren sollen bald nur noch eingeschränkt Social Media in Frankreich nutzen dürfen. So soll ihre psychische Gesundheit geschützt werden. (www.zeit.de, 1.4.26)

31.3.26

Denkmal Kernkraftwerk Von den fünf in der Schweiz gebauten Kernkraftwerken sind noch vier in Betrieb, allerdings nur für weitere zehn bis fünfzehn Jahre. Was soll danach mit ihnen geschehen? Die im Merian-Verlag erschienene Publikation geht dieser Frage nach. | Abgesehen davon, dass diese Aufzählung irgendwie vertraut wirkt, weil sie bei jedem erhaltenswerten Grossgebäude wiederholt wird, blendet man den Aufwand für die Instandstellung der Trakte aus. Schon allein die Betonsanierung eines Kühlturmes verschlingt Unsummen, die keineswegs durch die Errichtung etwa einer Aussichtsplattform gerechtfertigt werden können. Zu befürchten ist zudem, dass die öffentliche Hand bei der Finanzierung einspringen und solche Zentren dann künstlich beatmen müsste. Es ist schlicht absurd, alle AKWs — weltweit sind es über 400 — unter Denkmalschutz zu stellen. Immerhin, die Publikation lanciert rechtzeitig eine Auseinandersetzung, die in wenigen Jahren gezwungenermassen stattfinden wird — mit offenem Ausgang. (www.journal21.ch, 31.3.26)

Paulskirchenpreis: Alinejad rechtfertigt Krieggegen Mullah-Regime - Der erstmals verliehene Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie geht an die iranische Regimegegnerin Masih Alinejad. In ihrer Dankesrede übt sie Kritik am viel zu lange nachsichtigen Umgang des Westens mit der Diktatur in Teheran. - (www.faz.net, 31.3.26)

«Damit drin ist, was drauf steht» Der Entscheid des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum, dass On das Schweizerkreuz trotz Auslandsproduktion verwenden darf, hat eine Debatte ausgelöst. Mittendrin: Thomas Harder, der für den Bundesrat die bisher umfassendste Studie zur Swissness-Rechtsdurchsetzung verfasst hat. Er sieht im Entscheid Chancen – mahnt aber zur Vorsicht. (www.persoenlich.com, 31.3.26)

Spargel-Saison: Warum das Gemüse so teuer ist und warum der Urin stinkt Die ersten Stangen spriesen aus dem Boden: Die Spargelsaison beginnt. Alles, wirklich alles, was du über das Frühlingsgemüse wissen willst. | Inhaltsverzeichnis | Wann ist Spargelzeit in der Schweiz? | Woher kommen die Spargeln aus der Schweiz? | Was ist der Unterschied zwischen weissem und grünem Spargel? | Warum sind Spargeln so gesund? | Warum sind Spargeln so teuer? | Wie lagert man Spargel richtig? | Muss man Spargeln schälen? | Kann man Spargeln roh essen? | Kann man Spargeln einfrieren? | Und nun zur wichtigsten Frage: Warum riecht Urin nach Spargel? | Der typische Uringeruch entsteht durch den Abbau von Asparagusinsäure, einer schwefelhaltigen Verbindung im Spargel. Im Körper wird diese Säure in schwefelhaltige Abbauprodukte zerlegt, die über den Urin ausgeschieden werden und intensiv riechen. Dies geschieht oft schon 15 Minuten nach dem Verzehr. (www.watson.ch, 31.3.26)

Solarkraftwerk im Prättigau | Madrisa Solar produziert im ersten Winter mehr Strom als erwartet Die Anlage erzeugte von Oktober bis März 1,5 Gigawattstunden Winterstrom. Dieser wird unter anderem von den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich genutzt. | Das alpine Solarkraftwerk Madrisa Solar oberhalb von Klosters hat seinen ersten Winterbetrieb abgeschlossen. Wie die Betreiberin Madrisa Solar AG mitteilt, produzierte die Anlage im Prättigau von Oktober 2025 bis März rund 1,5 Gigawattstunden Strom — und damit mehr als erwartet. In Betrieb war dabei erst rund ein Fünftel der geplanten Gesamtanlage. | Die Anlage liegt auf rund 2000 Metern über Meer und ist auf eine hohe Winterstromproduktion ausgelegt. Nach dem ersten Schneefall stieg die Leistung laut der Mitteilung um rund 15 Prozent, begünstigt durch den sogenannten Albedo-Effekt: Die eingesetzten Solarmodule produzieren auf beiden Seiten Strom und nutzen auch das vom Schnee reflektierte Licht. (www.tagesanzeiger.ch, 31.3.26)

Summary report, 24–27 March 2026 | 64th Session of the IPCC (IPCC-64) With many countries calling for urgent action on climate change, the importance of the IPCC's seventh assessment cycle in providing the best scientific evidence and data for decision makers at the local, country, regional, and global levels is overwhelming. As the cycle progresses, the importance of each IPCC session increases as fundamental decisions are needed to enable the production of the Seventh Assessment Report (AR7). But significant obstacles have emerged. | While many saw the agenda for the 64th session of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC-64) as a business meeting, the Panel was unable to avoid the contentious debates that have characterized every session in the seventh assessment cycle. While all Panel members have underscored the importance of agreeing on a timeline for the production of the AR7, the Panel has been unable to find common ground. Positions remained fixed at this meeting, and friction bled into consideration of a host of topics, (enb.iisd.org, 31.3.26)

Papst: Friedensappell vor Ostern – Krieg fordert „viele Tote, unschuldige Kinder“ - - Einen eindringlichen Friedensappell hat Papst Leo XIV. an diesem Dienstagabend vor der Rückkehr von Castel Gandolfo nach Rom vor Journalisten abgesetzt. In vielen Teilen der Welt sehe man großes Leid und viele Tote, auch unschuldige Kinder seien unter den Opfern. Er bete dafür, dass der Krieg vor Ostern ende – die heiligste Zeit des Jahres, so das Kirchenoberhaupt, der an US-Präsident Donald Trump und alle politischen Führer der Nationen appellierte, „eine Lösung zu finden“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 31.3.26)

Frankfurt ehrt Frauenrechtlerin Masih Alinejad mit Europäischem Paulskirchenpreis In Frankfurt am Main wurde das erste Mal der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie verliehen. Geehrt wurde die Autorin und Journalistin Masih Alinejad für ihren Einsatz für Frauenrechte und Freiheit in Iran.[mehr] (www.tagesschau.de, 31.3.26)

Klimaprognose vom Deutschen Wetterdienst: Trocken im Westen, Regen im Osten 2025 war zwar sehr warm, stellte aber keine neuen Hitzerekorde auf. Kein Grund zur Entwarnung, wie neue Prognosen des Deutschen Wetterdienstes zeigen mehr... (taz.de, 31.3.26)

Klimasimulation: Das Klima in Deutschland im Jahr 2100 - Der Deutsche Wetterdienst bietet nun hochaufgelöste Klimaprojektionen für Deutschland an. Wo werden Tropennächte und Hitze häufiger? - (www.faz.net, 31.3.26)

DWD erwartet mehr Hitzewellen - vor allem im Süden und Osten Nach Berechnungen von Meteorologen werden sich Hitzewellen bis zum Ende des Jahrhunderts häufen - vor allem in Ost- und Süddeutschland. Andere Regionen erwartet deutlich mehr Niederschlag.[mehr] (www.tagesschau.de, 31.3.26)

Vermont defends its landmark climate superfund law against Trump administration lawsuit Vermont is defending its first-in-the-nation law that aims to make fossil fuel companies help pay for damage caused by climate change. (yaleclimateconnections.org, 31.3.26)

What is the Intergovernmental Panel on Climate Change? We explain in 90 seconds. (yaleclimateconnections.org, 31.3.26)

Im Rückblick auf das Jahr 2025 ging Dr. Andreas Becker vom DWD bei der #Klimapressekonferenz darauf ein, wie der #Klimawandel im Alltag spürbarer wird: Extremwetter, Hitze, Trockenheit — die Auswirkungen zeigen sich bereits heute in vielen Regionen Deutschlands. | @dwdderwetterdienst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 31.3.26)

Industriepolitik: Der heisse Romeo Armeeminister Martin Pfister will massiv aufrüsten. Dabei hat uns die Brandkatastrophe von Crans-­Montana gezeigt, dass die Schweiz selbst weniger grosse Katastrophen als Kriege gar nicht bewältigen kann. Viel sinnvoller, als in der Nato-Logik die Militärausgaben zu erhöhen, wäre es also, wenn sich die Armee auf die ­Beschaffung von Systemen ­konzentrieren würde, die auch bei zivilen Katastrophen zum Einsatz kommen könnten. (www.workzeitung.ch, 31.3.26)

Der Osterhase ist in Gefahr! Der Legende nach versteckt „Meister Lampe“ an Ostern die bunten Eier — noch. Schwindende Lebensräume, Mangel an Kräutern und zunehmender Verkehr machen dem Feldhasen zu schaffen. Beim Ostereinkauf kann jeder helfen. | Der Feldhase fühlte sich eigentlich mal wohl in der Agrarlandschaft. Heute ist er wie viele andere Arten der Feldflur ein seltener Anblick geworden und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Er braucht artenreiche Kräuter-Nahrung sowie Verstecke vor Fressfeinden und für die Jungenaufzucht. In der intensiv genutzten Agrarlandschaft ist beides selten geworden. Dazu kommen noch die Gefahren durch Straßen und zunehmenden Verkehr sowie generell abnehmender Lebensraum durch Siedlungen und Gewerbegebiete. | „Der Feldhase ist ein Kräuterspezialist. Doch die sind in der intensiven Landwirtschaft selten geworden“, erklärt BN-Artenschutzexpertin Christine Margraf. (www.bund-naturschutz.de, 31.3.26)

Demokratie statt Autokratie: Schweizerinnen und Schweizer mögen ihre Staatsform Demokratie statt Autokratie: Die Schweizerinnen und Schweizer lieben ihre Demokratie, zeigt eine Studie. Einige kritische Stimmen kommen von Wählenden der SVP. (www.swissinfo.ch, 31.3.26)

Virtuoses Zusammenspiel aus Licht und Landschaft Die staub designlight ag ist seit über drei Jahrzehnten auf die Entwicklung und Produktion hochwertiger LED-Licht­lösungen spezialisiert. Mit Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und Schweizer Präzision begleitet das Unternehmen anspruchsvolle Licht­projekte von der Idee bis zur Umsetzung und gilt dementsprechend als Institution in Sachen Aussen­beleuchtung. (baurundschau.ch, 31.3.26)

Kann Feinstaub aus Kaminöfen das Klima kühlen? Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Feinstaub aus Verbrennungsprozessen — etwa aus Kaminöfen — das Klima kurzfristig leicht abkühlen kann. Grund dafür ist die Wirkung von Aerosolen in der Atmosphäre, die die Wolkenbildung beeinflussen und Sonnenlicht reflektieren. Doch dieser Effekt ist kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern ein Nebenprodukt von Emissionen, die gleichzeitig erhebliche Risiken für Gesundheit und Umwelt darstellen. Der Bericht basiert auf Informationen und Einordnungen der Initiative #ofenzukunft. (www.ikz.de, 31.3.26)

Zürich, Genf und Lausanne gehören zu den smartesten Städten der Welt Die Schweizer Städte Zürich, Genf und Lausanne zählen weltweit zu den führenden Städten in Bezug auf Digitalisierung sowie die Zufriedenheit der Bevölkerung mit Infrastruktur und Dienstleistungen. |Zürich verteidigte im IMD Smart City Index 2026 unter 148 Städten den ersten Platz. Genf behauptete sich hinter Oslo auf Rang drei. Lausanne verbesserte sich um drei Plätze und belegte neu Rang sieben hinter Dubai. Dies geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Bericht des IMD World Competitiveness Center (WCC) hervor. (www.watson.ch, 31.3.26)

Stellungnahme zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes im Bereich Mobilfunk swisscleantech begrüsst die vorgeschlagene Teilrevision des Fernmeldegesetzes. Die Vorlage trägt dem Umstand Rechnung, dass Mobilfunknetze heute eine systemrelevante Infrastruktur darstellen und für eine nachhaltige, innovative und resiliente Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind — auch im Hinblick auf eine sichere und stabile Energieversorgung. (www.swisscleantech.ch, 31.3.26)

Johannes Thema erhält Promotionspreis der Europa-Universität Flensburg – Wissenschaftliche Arbeit macht Hebelwirkung von Suffizienz für die Klimaneutralität sichtbar In seiner Arbeit "Modelling sufficiency policy. An analysis of energy sufficiency in existing scenarios and policy, and integration into transport and building models", die im Rahmen der Nachwuchsforschungsgruppe Energiesuffizienz entstanden ist, macht Dr. Johannes Thema die Hebelwirkung von Suffizienz für die Klimaneutralität sichtbar. Aufbauend auf peer-reviewten Artikeln unterstützt er mit seiner Arbeit fundiert und interdisziplinär Suffizienz als eigenen Forschungsstrang und zeigt Möglichkeiten auf, Suffizienzpolitik zu quantifizieren. Suffizienz wird dabei als eine Strategie zur absoluten Reduktion des Konsums und der Produktion von Endverbrauchsprodukten sowie Dienstleistungen durch Änderungen von sozialen Praktiken verstanden. Suffizienz zielt darauf, ökologische Nachhaltigkeit und gleichzeitig soziale Mindeststandards für alle Menschen zu gewährleisten. (wupperinst.org, 31.3.26)

Warum der grosse Handelskollaps oft ausbleibt – Neue Zölle, Sanktionen und Brexit sind schwere Schläge für den Welthandel. Doch der grosse Einbruch bleibt oft aus. Was erklärt diese Robustheit? Im Lehrbuch steht: Der internationale Handel erhöht den Wohlstand. Er steigert die Effizienz, intensiviert den Wettbewerb und schafft Investitionsanreize. Entsprechend gross sind oft die Warnungen, wenn Zölle erhöht, Märkte abgeschottet oder Sanktionen verhängt werden: Handel, Wachstum und Wohlstand müssten dann deutlich leiden. So war es beim Brexit zu hören, bei den Sanktionen gegen Russland — und zuletzt wieder bei den US-Zöllen unter Donald Trump. | Aber trotz massiver Zollerhöhungen sind die Schweizer und die US-Wirtschaft letztes Jahr real um 1 bzw. 2 Prozent gewachsen. Das russische Bruttoinlandprodukt (BIP) ist heute um knapp 8 Prozent höher als noch vor dem Angriffskrieg gegen die Ukraine. Auch das BIP des Vereinigten Königreichs liegt 11 Prozent über dem Niveau vor dem Brexit-Votum im Jahr 2016. | Warum blieb der Kollaps bislang aus? Und was sagt uns das über die Effizienzgewinne des Handels, die Kosten der Zölle und die Risiken von Versorgungsengpässen in den Lieferketten? (dievolkswirtschaft.ch, 31.3.26)

Meinung | Social Media und Smartphones | Wer Jugendliche schützen will, muss endlich die digitalen Plattformen einschränken Tiktok und Co. nutzen süchtig machendes Design. Nikolaus Obwegeser von der Berner Fachhochschule fordert, dass Anbieter in die Pflicht genommen werden. | Schulen sollten bei Regeln und Beschaffung nicht nur auf Inhalte, sondern ausdrücklich auch auf Interaktionsdesign achten. Und der Bund sollte prüfen, wie manipulative Nutzungsmechaniken unter bestehendem Recht konsequenter adressiert werden können. Wer Jugendliche schützen will, darf nicht länger nur ihr Verhalten regulieren. Er muss endlich die Systeme begrenzen, die dieses Verhalten gezielt hervorbringen. | Gastkommentar Nikolaus Obwegeser, Professor am Institut Digital Technology Management der Berner Fachhochschule. (www.tagesanzeiger.ch, 31.3.26)

Apple greift Adobe an: Alles, was du zum Kreativ-Abo wissen musst Apple macht mit dem neuen Kreativ-Abo „Creator Studio“ seine Tools für Video, Musik und Design künftig in einem Software-Bündel im monatlichen Abo verfügbar. Damit greift der US-Konzern gezielt Platzhirsch Adobe an, bei dem die Creative Cloud bereits seit Jahren im Abo erhältlich ist. Doch was bietet das Angebot von Apple und kann es mit Adobe mithalten? | Die Creative Cloud von Adobe mit Apps wie Photoshop, Indesign und Co. hat mit seinem Abo-Modell klassische Einmalkäufe im Bereich von Kreativsoftware weitgehend abgelöst. Inzwischen stellt die Creative Cloud einen Großteil des Gesamtumsatzes des Unternehmens dar. | Allein im Geschäftsjahr 2024 konnte Adobe mit seinem Creative Cloud-Angebot einen Nettoumsatz von rund 12,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Damit hat sich der Nettoumsatz innerhalb von fünf Jahre nahezu verdoppelt, denn im Jahr 2019 lag die Zahl noch bei 6,48 Milliarden US-Dollar. (www.basicthinking.de, 31.3.26)

Strom aus dem Ausland: Die Schweiz überschreitet die neuen Grenzwerte massiv Das Stromgesetz deckelt ausländischen Strom im Winterhalbjahr auf 5 Terawatt. Dieses Ziel verfehlt die Schweiz bereits im ersten Jahr. | Fast 20 Terawattstunden Strom hat die Schweiz demnach zwischen Oktober und März importiert. Lediglich etwas mehr als 12 Terawattstunden flossen umgekehrt in die Nachbarländer. Macht netto rund 7 Terawattstunden Stromimport — der Richtwert ist damit deutlich verfehlt. | Am meisten Energie bezieht die Schweiz aus Frankreich. Mehr als zehn Terawattstunden stammen aus der Produktion des westlichen Nachbars und ein grosser Teil davon aus dessen Kernreaktoren. Nicht wenig Strom fliesst derweil direkt durch die Schweiz nach Italien. Das Land ist an über 40 Stellen mit dem europäischen Stromnetz verbunden. (www.watson.ch, 31.3.26)

Massenverschiebung auf der Erde: Wie der Klimawandel unsere Tage verlängert Grünes Wissen to go: Das Schmelzen der Polkappen verändert die Masseverschiebung in der Erdkruste. Dadurch verändert sich auch die Erdrotation, die bestimmt, wie lang ein Tag ist. Kartoffeln aus der Sahara spielen dabei auch eine Rolle (www.freitag.de, 31.3.26)

Model evidence for distinct origins of glacial–interglacial and millennial signals in Greenland dust Ice-cores provide among the clearest high-resolution records of Earth's climate for the past thousands of years. Measurements of natural dust flux from Greenland ice-cores show very large amplitude and rapid variations that take place on a timescale of decades to centuries. These have largely been interpreted as arising from changing storminess over deserts in Asia. In simulations of the last ice-age with three-dimensional numerical models we show that this picture is incomplete and that dust was also sourced from Africa, especially during the coldest (and dustiest) phases. This modeled response reconciles several seemingly contradictory observations of the ice-age dust cycle and thereby challenges the paradigm that Greenland records respond primarily to conditions over Asian desert regions. (www.pnas.org, 31.3.26)

Wir sind Zukunft | Sechs kluge Kinderbücher über Klima, Nachhaltigkeit und Zukunft Warum ist Biodiversität wichtig? Was ist das Problem mit Erdöl? Diese Bücher helfen, komplexe Themen zu erklären. Für Kleinkinder bis Teenager. | Ab vier Jahren | «Greta und die Grossen», inspiriert von Greta Thunbergs Geschichte, von Zoë Tucker | «Elefantin Elfi, die Insektenforscherin», Sharon Rentta | «Hier sind wir — Anleitung zum Leben auf der Erde», Oliver Jeffers | Ab sechs Jahren | «Globi und das Klima — Was ist los auf unserem Planeten» | Ab acht Jahren «Fatimas fantastische Reise in eine Welt ohne Erdöl», Jakob Winkler | Ab zwölf Jahren | «Lauf um dein Leben — Die Weltreise der Sneakers» — Anhand der Geschichte eines Sneaker-Paars erzählt Wolfgang Korn von Globalisierung und Welthandel. (www.tagesanzeiger.ch, 31.3.26)

Panasonic: Dezentrale Wärme­pumpe für die Einzel­raum­temperierung - -   - Jede Inneneinheit verfügt über einen eigenen hermetisch geschlossenen R290-Kältekreislauf und kann die Niedrigenergie des Kreislaufs auf das benötigte Temperaturniveau anheben. Das System ist damit für Wohn- und Gewerbegebäude geeignet. Panasonic betont: ­„Aquarea Loop ermöglicht effizientes Heizen und Kühlen, ohne die bestehende Struktur vollständig zu erneuern.“Die Innengeräte arbeiten mit einem DC-Inverter-Kompressor, erreichen Heizleistungen von 1,10 bis 3,10 kW und Kühl­leis­tun­gen von 1,1 bis 2,6 kW. Für die Sanierung kann das System in vorhandene Rohrnetze integriert werden; bestehende Heizkörper lassen sich weiter nutzen. Optional sind vorinstallierte Hydraulikkomponenten wie 2-/3-Wege-Motorventile sowie ein Kondensateinleitungssatz verfügbar. Die Regelung erfolgt über eine integrierte Steuerung oder Wandbedieneinheit, wahlweise per Modbus oder WLAN. Eine PI-Regelung optimiert Komfort und Effizienz.Panasonic Marketing Europe GmbH (Heiz- und Kühlsysteme), Hagenauer Str. 43, 65203 Wiesbaden, Tel.: 0611 711 87211, HLK-support-de@eu.panasonic.com, www.aircon.panasonic.de - -   -   -   - - (www.ikz.de, 31.3.26)

Klimawandel in Deutschland: Erderwärmung soll besonders im Süden und Osten für Hitzewellen sorgen Die Temperaturen in Deutschland werden in der Zukunft steigen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Trockenheit und Hitzewellen im Sommer und mehr Niederschlag im Winter. (www.zeit.de, 31.3.26)

So spricht man mit Klimawandelskeptikern Prof. Frank Best von der Hochschule Konstanz – Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) war zu Gast im Humanistischen Bildungs- und Begegnungszentrum Konstanz (hbbk) und referierte über den "Umgang mit Klimawandelskepsis im persönlichen Umfeld". (hpd.de, 31.3.26)

Mosambik: Kirche als Bollwerk in Kontext von Gewalt und Unsicherheit - - „In Mosambik ist das Kreuz nicht nur ein Symbol des Glaubens; es ist zu einem Grund für Verfolgung für diejenigen geworden, die es tragen“: Das erklärte der Erzbischof von Nampula, Inácio Saure, jüngst bei einem Treffen im Europäischen Parlament in Brüssel. Seit 2021 kämpften Aufständische unter der Flagge des so genannten IS, griffen katholische Missionen an und zwängen Menschen zur Konversion zum Islam. Allerdings scheine die religiöse Frage nicht die wichtigste Ursache des Konflikts zu sein. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 31.3.26)

Woelki: Messersatz durch Wortgottesfeiern „nicht mehr katholisch“ - - Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung können nach den Worten des Kölner Kardinals Rainer Maria Woelki die Eucharistiefeier am Sonntag nicht ersetzen. In seiner Predigt zur Chrisammesse betonte Woelki am Montag die zentrale Bedeutung der Eucharistie für Priester und Kirche. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 31.3.26)

Frauen in Spitzenämtern: So spät dran sind die Kirchen nicht - Die neue Erzbischöfin von Canterbury ist die erste Frau an der Spitze einer großen globalen Religionsgemeinschaft. Wer das reichlich spät findet, macht es sich zu einfach. - (www.faz.net, 31.3.26)

WWF zeigt, wie Deutschland seinen Rohstoffverbrauch halbieren kann WWF zeigt, wie Deutschland seinen Rohstoffverbrauch halbieren kann – und warum das besser ist als der Status quo (www.wwf.de, 31.3.26)

Historiker im Gespräch – Wie sehr bestimmt Elon Musk unsere Gegenwart – und die Zukunft? Historiker Quinn Slobodian erklärt, warum Elon Musk für ein neues Weltbild mit weitreichenden Konsequenzen steht. (www.srf.ch, 31.3.26)

Energiekrise: Ist Fracking sicher? - In Deutschland ließen sich große Mengen Erdgas und Erdöl fördern. Ist das die Rettung in der Energiekrise oder ein riskantes Experiment? - (www.faz.net, 31.3.26)

Roger Harlacher ist neu im Fachhochschulrat Der Verwaltungsratspräsident von Zweifel Chips & Snacks verstärkt das Gremium der Hochschule für Wirtschaft Zürich. (www.persoenlich.com, 31.3.26)

Zwischen Gletscher und Kühlanlagen Für das Ingenieurbüro Frigo-Consulting hat die Produktionsfirma den Imagefilm «Einfangen was vergeht» realisiert – in Kooperation mit dem Berner Fotografen Rob Lewis. (www.persoenlich.com, 31.3.26)

Warnung vor "Super-El Niño": Droht ein globaler Hitzeschub? Im Pazifik mehren sich die Anzeichen für das Klimaphänomen El Niño. Forschende warnen, ein starkes Ereignis könnte Extremwetter verstärken und die globale Temperatur noch weiter anheizen. Von Anna Küch.[mehr] (www.tagesschau.de, 31.3.26)

Katholische Forschung lebt von Wettbewerb: 150 Jahre Görres-Gesellschaft - - Im kulturkämpfenden Deutschland entstand 1876 eine katholische Institution, die bis heute die Forschungslandschaft prägt und Impulse in gesellschaftliche Großdebatten abgibt: die Görres-Gesellschaft. Die 150 Jahre ihres Bestehens werden auch in Rom gefeiert, wo bereits seit 1888 ein Ableger sitzt. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 31.3.26)

Nachhaltigkeitskriterien bei Power-to-X Der Trumpf der Transformation (www.wwf.de, 31.3.26)

"Ein völliger Blackout bei der Energieffizienz" Der Umweltexperte Axel Friedrich fordert Nachbesserungen am neuen Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Sonst werde das Ziel verfehlt, bis 2030 eine Treibhausgas-Minderung um 65 Prozent gegenüber 1990 zu erreichen.  - (klimareporter.de, 31.3.26)

Grüne Transformation der Industrie: "Klimaschutz und Industriearbeit sind kein Widerspruch." Wie kann die grüne Transformation doch noch klappen? Gewerkschafter Jürgen Kerner erklärt es im freundlichen Krisenpodcast. (www.zeit.de, 31.3.26)

Demokratie statt Autokratie – Schweizerinnen und Schweizer mögen ihre Staatsform, sehr sogar Die Schweizer lieben ihre Demokratie, zeigt eine Studie. Einige kritische Stimmen gibt es von Wählenden der SVP. (www.srf.ch, 31.3.26)

Der Hype um Wärmepumpen war vorbei. Jetzt könnte der Iran-Krieg den Verkauf neu anheizen Öl- und Gasheizungen sind in der Schweiz beliebter geworden. Nun wird Brennstoff wieder teurer. Doch Wärmepumpen haben selten so viel Kosten gespart wie versprochen. (www.nzz.ch, 31.3.26)

«Es gibt kaum etwas Gefährlicheres» – bürgerliche Politiker sind froh, dass der Kanton dem jüngsten Verkehrsexperiment der Stadt Zürich ein Ende setzt Das eigenmächtige Vorgehen zugunsten von Velos habe Staus im Autotunnel ausgelöst. Die SP findet etwas anderes bedenklich. (www.nzz.ch, 31.3.26)

Gebäudesektor verfehlt Klimaziele: GIH fordert Effizienzmaßnahmen - - Die Treibhausgasemissionen im Gebäudesektor steigen weiter, Klimaziele bleiben unerreicht. Der Energieberatendenverband GIH bewertet das aktuelle Maßnahmenpaket der Bundesregierung als unzureichend. - - (www.geb-info.de, 31.3.26)

30.3.26

«Medienpolitik ist immer auch Demokratiepolitik» Nach viereinhalb Jahren an deren Spitze verlässt Anna Jobin die Eidgenössische Medienkommission (Emek). Gegenüber persoenlich.com erklärt sie, was die Emek zur Medienpolitik beigetragen hat – und was ihr mit Blick auf die Schweizer Medienlandschaft Sorgen bereitet. (www.persoenlich.com, 30.3.26)

Multi-Stability of the Present-Day Atlantic Meridional Overturning Circulation The Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) plays a key role in the climate system, especially in the global meridional heat transport. Historical reconstructions indicate that the AMOC has weakened by about 15% since the mid-20th century. Paleoclimate records, ocean theory, as well as a hierarchy of climate models suggest that the AMOC is a tipping element, sensitive to changes in buoyancy fluxes at the air-sea interface, and could transition into a substantially weaker or fully collapsed state. Such a transition would have significant climate impacts on decadal to centennial timescales, potentially exceeding societal adaptability. Assessing the probability of such a transition, particularly before 2100, requires evaluating whether a collapsed AMOC state is possible under current forcing conditions. While conceptual and intermediate-complexity models have long identified collapsed states, comprehensive global climate models have only recently done so. (wires.onlinelibrary.wiley.com, 30.3.26)

Breaking: A new review paper of the tipping point risk of the Atlantic ocean circulation system known as #AMOC has been published. The evidence has broadened over the last years that the present AMOC is in a multi-stable regime, posing a risk of tipping. | http://dx.doi.org/10.1002/wcc.70049 | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.3.26)

Er ist einer von uns! Warum uns das Schicksal des Buckelwals nahegeht Jahrhundertelang haben wir Wale erbärmlich abgeschlachtet. Jetzt tun wir unbewusst Buße. Aber das ist nur ein Grund für unsere Anteilnahme (www.freitag.de, 30.3.26)

Kassenpatienten zahlen für Gesundheitsreform: Das Solidarprinzip ist in Gefahr Die Finanzkommission von Gesundheitsministerin Nina Warken legt 66 Vorschläge vor — doch viele treffen vor allem gesetzlich Versicherte (www.freitag.de, 30.3.26)

Recht auf Reparatur: Der lange Weg zu einer nachhaltigen Konsumkultur Weniger wegwerfen, mehr reparieren: Damit die große Idee der Kreislaufwirtschaft endlich Wirklichkeit werden kann, führt Deutschland bald ein neues Gesetz ein. Doch das „Recht auf Reparatur“ könnte verpuffen, wenn die Preise nicht sinken und wir unsere Konsumkultur nicht verändern. (netzpolitik.org, 30.3.26)

Der Bär kommt: Arosa plant 20-Meter-Holzskulptur Ab Mai 2026 soll in Arosa eine 20 Meter hohe, begehbare Bären-Holzskulptur entstehen. | Die direkt am Ufer des Obersees geplante Installation soll frei zugänglich sein, sich in die bestehende Landschaft einfügen und ganzjährig als Erlebnis- und Begegnungsort dienen. Das teilte Arosa Tourismus in einer Medienmitteilung vom Montagnachmittag mit. | Der Baustart ist für Mai 2026 geplant. Die Realisierung erfolge etappenweise über die Sommersaison hinweg. Für den Bau ist der Einsatz von Holz aus der Region vorgesehen. (www.watson.ch, 30.3.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Wie das Immunsystem altert Der Killifisch macht im Zeitraffer sichtbar, was beim Menschen Jahrzehnte dauert: Chronische Entzündungen, DNA-Schäden in Vorläuferzellen und Umbauprozesse im blutbildenden Organ prägen die Alterung des Immunsystems. | Mit zunehmendem Alter verliert das Immunsystem seine Leistungsfähigkeit, was zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen und alternsbedingte Erkrankungen führt. Forschende des Leibniz-Instituts für Alternsforschung (FLI) in Jena haben nun mit Hilfe des kurzlebigen Türkisen Prachtgrundkärpflings (Nothobranchius furzeri, Killifisch) eine umfassende molekulare und zelluläre Karte der Immunalterung eines Wirbeltiers erstellt. Mit einem Multi-Omics-Ansatz identifizierten sie wichtige Merkmale der Immunalterung, darunter chronische Entzündungen, DNA-Schäden in Vorläuferzellen und die Umgestaltung des blutbildenden Organs. Die Studie zeigt, dass wesentliche Prozesse der Immunalterung evolutionär konserviert sind. Damit eignet sich der Killifisch besonders gut als Modell (www.leibniz-gemeinschaft.de, 30.3.26)

Die Schweizer Bevölkerung vertraut Google, Tiktok und Meta nicht Laut einer neuen Befragung von gfs.bern halten 90% der Menschen in der Schweiz diese Unternehmen für rein profitorientiert. Eine Mehrheit fordert, dass Staat bei der Digitalisierung Verantwortung übernehmen soll. (www.swissinfo.ch, 30.3.26)

Planktonblüte in der Labradorsee Am Freitag ist die Expedition MSM142 mit dem Forschungsschiff MARIA S. MERIAN von Nuuk (Grönland) in die Labradorsee gestartet. Unter der Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel untersucht ein internationales Forschungsteam, wie Strömungen, Wirbel und Fronten im subpolaren Nordatlantik Wärme, Süßwasser und Nährstoffe transportieren. Die Expedition verbindet Forschungen zur Frühjahrsblüte in der Labradorsee mit Langzeitbeobachtungen großer Strömungssysteme. Forschende des GEOMAR beteiligen sich mit Messprogrammen zu physikalischer Ozeanographie und Biogeochemie. (www.geomar.de, 30.3.26)

Kanton Glarus weist PFAS in Böden und Milchproben nach Im Kanton Glarus sind Böden grossflächig mit PFAS belastet. Die Behörden wiesen in gezielten Messungen die Stoffe in fast allen untersuchten Bodenproben nach. (www.watson.ch, 30.3.26)

SP-Ständerat will Twint verstaatlichen Twint hat fast ein Monopol als Online-Bezahldienst in der Schweiz. Mit hohen Gebühren macht das Unternehmen Geld. Ein SP-Politiker will Twint entprivatisieren. | Nun wird Twint auch im Bundeshaus zum Politikum: Der Genfer SP-Ständerat Carlo Sommaruga hat vor Kurzem eine Motion eingereicht. Er verlangt vom Bundesrat, eine Strategie auszuarbeiten, damit Twint eine öffentliche und für Privatpersonen wie Händler kostenlose Dienstleistung wird. Anders formuliert: Twint soll verstaatlicht werden. Demnächst wird der Ständerat über die Forderung debattieren. (www.watson.ch, 30.3.26)

EU-Rechtsstaatlichkeits-Bericht zeigt: Die Demokratie befindet sich weiter im Niedergang Die Rechtsstaatlichkeit in der EU befindet sich weiter im Niedergang, sagt ein neuer Bericht der Organisation «Liberties». Auch die EU als Institution selbst wird kritisiert. | Zum siebten Mal hat die Menschenrechtsorganisation «Civil Liberties Union for Europe» (kurz «Liberties») ihren Bericht zum aktuellen Stand der Rechtsstaatlichkeit in der EU veröffentlicht. | Der Bericht, der am Montag publiziert wurde und sich auf die vier Themenbereiche Justiz, Korruption, Medienfreiheit sowie Gewaltenteilung konzentriert, kommt dabei zu einem ähnlichen Schluss wie in den letzten Jahren: «Die Demokratie befindet sich nach wie vor im Niedergang.» Liberties-Rechtsstaatlichkeitsbericht 2026 | «Liberties» nennt dabei explizit fünf Regierungen in EU-Ländern, die «konsequent und absichtlich» die Rechtsstaatlichkeit untergraben: Bulgarien, Kroatien, Ungarn, Italien und die Slowakei. (www.watson.ch, 30.3.26)

Leibniz-Gemeinschaft: Die Erde hat Fieber | Sonderausstellung „Planetary Health“ | Deutsches Museum, München | 20. März bis 30. September 2026 Die Sonderausstellung „Planetary Health“ zeigt, wie eng unser Wohlbefinden mit dem Zustand des Planeten verbunden ist. | Hitzewellen, Dürren, Extremwetter: Die Erde hat Fieber. Und das ist auch für uns Menschen nicht gesund. Wie eng unser Wohlbefinden mit dem Zustand des Planeten verbunden ist, das zeigt ab 20. März die neue Sonderausstellung „Planetary Health — Am Puls von Mensch und Planet“ in der Eingangshalle des Deutschen Museums. Hier erfährt man — aufgeschlüsselt in die fünf Bereiche Luft, Biosphäre, Wasser, Stoffe und Landschaft — wie unsere Lebensweise auf die Natur wirkt und was passiert, wenn das natürliche Gleichgewicht aus dem Takt gerät. Zugleich werden Ideen, Projekte und Visionen vorgestellt, mit denen sich ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Planet finden lässt. | Zunächst einmal ist der Zustand der Erde im Moment besorgniserregend: Von den neun planetaren Belastungsgrenzen, die von einem internationalen Forschungsteam eingeführt wurden, sind mittlerweile (www.leibniz-gemeinschaft.de, 30.3.26)

Werkschau der Synth-Pioniere Popol Vuh: Tiefseehöhlen und Klangdome zwischen Hosianna und Mantra Die Münchner Band Popol Vuh gehört zur kosmischen Krautrock-Fraktion. Als Pioniere des Moog-Synthesizers erkundeten sie analoge Elektronik in epischer Breite. Das Label Cherry Red veröffentlicht nun die Werkschau. mehr... (taz.de, 30.3.26)

Steigende Benzinpreise in den USA: «Manche sind so schockiert, dass sie ohne zu tanken wieder wegfahren» Aus Sicht der meisten Amerikaner liegen die Spritpreise inzwischen über der Grenze des Zumutbaren. Wenn das so bleibt, könnten die Demokraten bald wieder Wahlen gewinnen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.3.26)

Deutsche Demokratie: Die Bundesrepublik – eine Erfolgsgeschichte? - Die Bonner Republik als geglückte liberale Demokratie? Claudia C. Gatzka und Sonja Levsen haben Historiker versammelt, die die beliebte Meistererzählung anzweifeln. Doch dabei übersehen sie selbst einiges. - (www.faz.net, 30.3.26)

Hoodie-Kampagne wirbt mit dem Genie in Ingenieurin Die Ostschweizer Fachhochschule (OST) lanciert gemeinsam mit der Agentur Festland eine Kampagne für ihre acht Ingenieurs-Studiengänge. Zielgruppe sind potenzielle Studierende der Generation Z. (www.persoenlich.com, 30.3.26)

Lebenshaltungskosten in den USA: Der Schwachpunkt des Präsidenten Steigende Benzinpreise, ausufernde Kosten für die Krankenversicherung: In den USA hat das Thema Lebenshaltungskosten den aufziehenden Wahlkampf für die Midterms erreicht. Hat sich Trump mit Zöllen und Iran-Krieg verkalkuliert? Von Sarah Schmidt.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.3.26)

Alle Haushalte müssen Stahlwerk-Milliardär subventionieren Seit 1. Januar müssen alle Stromverbraucher die Stahlindustrie subventionieren. Mit jeder verbrauchten Kilowattstunde entrichten Privathaushalte auch eine Zwangsabgabe an eine Firma des Milliardärs Martin Haefner. (www.beobachter.ch, 30.3.26)

Geldanlage: Mein Haus, mein Depot, meine Stromrechnung Der Krieg im Nahen Osten bewegt die Finanzmärkte weltweit. In Deutschland hat die Inflation schon deutlich angezogen. Was das für Anleger, die Energiepreise und die Immobilienfinanzierung bedeutet. (www.sueddeutsche.de, 30.3.26)

Digitale Manipulation in der Memokratie: Onlinekultur und digitales Pathos Der Wagenbach-Autor Wolfgang Ullrichs untersucht, wie Memes Demokratien stören. Besuch einer Buchvorstellung und Debatte in Berlin. mehr... (taz.de, 30.3.26)

Energieerzeugung und Verbrauch verzahnen - - Das Projekt On Site lokalisiert das Abwärmepotenzial von Rechenzentren und Elektrolyseuren. - - (www.geb-info.de, 30.3.26)

Bis zu 100 Franken: Stadtwerk Winterthur zahlt für neuen Kühlschrank Wer in Winterthur den Kühlschrank oder Geschirrspüler durch ein Gerät ersetzt, das wenig Strom verbraucht, erhält von Stadtwerk eine Prämie. Finanziert wird diese mit Gebühren. (www.tagesanzeiger.ch, 30.3.26)

Wer mit Social Media verdient, muss auch zahlen So manch berühmter Influencer kann doch ordentlich mit seinen Beiträgen in den sozialen Medien verdienen. Aber Achtung: Wer meint, er könne hier alles Mögliche „schwarz“ ab- und einkassieren, der kann sich grob täuschen. Wann TikToker, Blogger, YouTuber und Co. hierzulande zur Kassa gebeten werden? Ein Überblick. (www.krone.at, 30.3.26)

Gas: Reiche will Gasversorgung mit langfristigen Verträgen sicherstellen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche setzt auch langfristig auf Gas. Sie will die Versorgung durch langfristige Verträge mit möglichst vielen Partnern sicherstellen. (www.zeit.de, 30.3.26)

Alles digital? Warum wir immer noch echte Bücher brauchen Wir lesen ständig im Internet und verstehen immer weniger. Dem digitalen Dauerrauschen setzen Bücher ihre stille Kraft entgegen - deshalb sind sie unverzichtbar. Ein Plädoyer für das Lesen jenseits des Scrollens. (www.dw.com, 30.3.26)

Heizkosten-Schock treibt Energiewende im Keller voran Rund 80 Prozent der Deutschen wollen, dass die Bundesrepublik weniger abhängig von fossilen Importen wird. Neue Umfrageergebnisse zeigen beim Heizungstausch nicht so viel Polarisierung, wie Debatten in Politik und Medien vermuten ließen. - (klimareporter.de, 30.3.26)

Debatte um neue Kernkraftwerke – Soll der Staat die Risiken für ein neues AKW absichern? Allein die Planung eines Kernkraftwerks kostet 100 Millionen Franken. Die Axpo fordert eine staatliche Absicherung. (www.srf.ch, 30.3.26)

The big flaw in climate policy: We're trying to solve the wrong problem » Yale Climate Connections Jessica Green, author of ‘Existential Politics,' argues that the international community's focus on measuring emissions helped delay real action on climate change. (yaleclimateconnections.org, 30.3.26)

Why low electricity rates don't always mean low bills Rates matter, but energy efficiency makes a big difference, too. (yaleclimateconnections.org, 30.3.26)

Warum dieser Krieg ein echtes Dilemma ist Der Krieg gegen den Iran zerreißt die westlichen Gesellschaften. Er ist völkerrechtlich kaum zu rechtfertigen, doch sein Abbruch wäre das schlimmste aller Ergebnisse. | Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran spaltet die westlichen Demokratien wie kaum ein geopolitisches Ereignis der jüngeren Geschichte. Die Frage, ob dieser Krieg gerechtfertigt ist, lässt sich nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Wohl aber lässt sich sagen, was das Schlechteste aller denkbaren Ergebnisse wäre: der gegenwärtige Status quo. | Um das Dilemma zu schärfen: Stellen Sie sich vor, wir blieben in den nächsten Jahren untätig — und der Iran entwickelt tatsächlich eine einsatzfähige Atomwaffe. Würden die heutigen Kritiker dann immer noch behaupten, ein militärisches Eingreifen sei kategorisch falsch gewesen? Dieses Gedankenexperiment beweist nicht, dass der Krieg richtig ist — ein solches Extremszenario gilt auch unter pessimistischen Geheimdiensteinschätzungen keineswegs als wahrscheinlich. (www.diw.de, 30.3.26)

Greenpeace warnt vor Schlupflöchern bei EU-Verbot von PFAS | Entscheidende Konsultation zum Verbot von Ewigkeitsgiften startet – Greenpeace warnt vor Ausnahmen und Verzögerungen Mit der Veröffentlichung der Stellungnahmen der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) startet die EU-weite Konsultation zum geplanten PFAS-Verbot. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt, dass die EU erstmals die sogenannten „Ewigkeitschemikalien“ PFAS beschränken will. Ziel ist es, tausende PFAS-Stoffe gleichzeitig zu regulieren, von Verpackungen und Kosmetik bis zu Textilien und Elektronik. In den nächsten 60 Tagen können Bürger:innen, Fachleute, Organisationen und Unternehmen Stellung nehmen. Greenpeace warnt vor Schlupflöchern und einem Flickenteppich an Ausnahmen für die Industrie. Die Umweltschutzorganisation wird ebenfalls eine Stellungnahme einreichen. | Madeleine Drescher, Konsumexpertin bei Greenpeace: „PFAS verschwinden nicht einfach, sie bleiben über Generationen in unserer Umwelt und in unseren Körper. Dass die EU sie jetzt endlich umfassend regulieren will, ist längst überfällig. (greenpeace.at, 30.3.26)

Mehr Oberleitungen statt Ausreden: Deutsche Umwelthilfe fordert 100 Prozent Elektromobilität auf der Schiene bis 2035 DUH fordert von Bundesregierung Umsetzung und finanzielle Absicherung der 100-prozentigen Elektrifizierung des Schienennetzes und weitgehenden Oberleitungsausbau bis 2035 | 2024 wurden über 340.000 Tonnen Dieselkraftstoff auf der Schiene verbraucht, weil Netz nur zu 62,5 Prozent elektrifiziert ist | Zehn DUH-Lückenschluss-Projekte zeigen beispielhaft notwendige Elektrifizierung, darunter international wichtige Strecken Dresden — Görlitz und Bodenseegürtelbahn (www.duh.de, 30.3.26)

Früherkennung von Naturkatastrophen | Das Erdbeobachtungszentrum der ETH wird im Kanton Luzern gebaut Das Rennen um das neue Zentrum der ETH Zürich war heiss umkämpft. Nun steht fest: Root erhält den Zuschlag — finanziert durch eine Bucherer-Stiftung und 2,8 Millionen vom Kanton. | Die ETH Zürich baut in Root LU ein neues Forschungszentrum. Das Erdbeobachtungszentrum soll im Sommer 2026 eröffnet werden, teilte die Hochschule am Montag mit. Bis 2030 sollen rund 100 Expertinnen und Experten in Root tätig sein. | Die Wahl sei auf das «D4 Business Village» in Root gefallen, weil es über sofort verfügbare und erweiterbare Flächen sowie eine gute ÖV-Verbindung nach Zürich verfüge, erklärte die ETH Zürich in der Mitteilung. Ausserdem sei das unternehmerische Umfeld mit dem benachbarten Technopark Luzern ausschlaggebend gewesen. | Das «ETH Swiss Geolab» wird Daten aus dem All, aus der Luft und vom Boden, sowie KI-gestützte Analysemethoden und Hochleistungsrechner nutzen. Ziel sind konkrete Anwendungen, etwa zur Früherkennung von Naturkatastrophen oder (www.tagesanzeiger.ch, 30.3.26)

Wasserkraft ohne Staudamm: Wie „Energyfishe“ die Wasserkraft revolutionieren 124 Turbinen, ein Ziel: In Rheinland-Pfalz erzeugen innovative „Energyfishe“ künftig 1,5 Gigawattstunden Ökostrom pro Jahr. Das Schwarmkonzept schützt die Umwelt und macht die Wasserkraft bereit für die Zukunft (www.freitag.de, 30.3.26)

Deutscher Strommix wird klimafreundlicher Das Institut für Energie- und Umweltforschung (Ifeu) hat die Klimawirkung des deutschen Strommixes berechnet. 2024 sank sie deutlich, doch für 2025 nur noch moderat. | Die Klimawirkung der Stromerzeugung in Deutschland hat sich im Jahr 2024 verringert. Laut Berechnungen des Heidelberger Ifeu lag die Klimabelastung des deutschen Erzeugungsmixes bei 425 Gramm CO2-Äquivalenten je Kilowattstunde Strom. Im Jahr 2023 hatte dieser Wert noch 456 g CO2e/kWh betragen. | Die Forschenden ermittelten die Werte mit dem institutseigenen Elektrizitätsmodell „ELMO“. Grundlage sind aktuelle Stromerzeugungsdaten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Demnach setzte sich der Strommix aus fossilen und biobasierten Kraftwerken sowie aus erneuerbaren Energien und Kernenergie zusammen. | Für das Jahr 2025 liegen bislang nur vorläufige statistische Daten vor. Auf dieser Basis berechnet das Ifeu eine Klimawirkung von 416 g CO2e/kWh für den deutschen Erzeugungsmix. (www.energie-und-management.de, 30.3.26)

Batteriespeicherboom belastet Stromnetze Wie große Batteriespeicher netzdienlich und trotzdem gewinnbringend eingesetzt werden können untersucht das Forschungsprojekt "STRIVE.BW". | Großbatteriespeicher boomen — bisher orientiert sich ihr Einsatz aber meistens an den schwankenden Strommarktpreisen. Damit lässt sich zwar gutes Geld verdienen, es sorgt aber auch für eine zusätzliche Belastung der Stromnetze. Deshalb dringen Verteilnetzbetreiber und die Bundesnetzagentur zunehmend darauf, Batteriespeicher stärker netzdienlich zu betreiben. | Das im Dezember 2025 gestartete Forschungsprojekts Strive BW analysiert nun, wie das gelingen kann: Netze stabilisieren und immer noch Geld verdienen. Beteiligt sind das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), die Technische Hochschule Ulm sowie Partner aus Industrie und Netzwirtschaft. (www.energie-und-management.de, 30.3.26)

Über 400 Hasen fielen dem Straßenverkehr zu Opfer Tausende Wildtiere sterben jedes Jahr auf Kärntens Straßen. Auch Meister Lampe ist nicht sicher – im Vorjahr starben wieder über 400 Hasen durch Unfälle. Experten fordern daher ein Umdenken bei der Mobilität. (www.krone.at, 30.3.26)

So profitieren Hausbesitzer vom Energiegesetz Es hat Jahre gedauert, nun ist das Erneuerbare-Ausbau-Gesetz EABG endlich auf Schiene. Damit soll die Energiewende beschleunigt werden. Das Gesetz sieht verbindliche Ausbauziele für erneuerbare Energiequellen für jedes Bundesland vor, für private Haushalte und Kleingewerbe sind vor allem Erleichterungen vorgesehen. (www.krone.at, 30.3.26)

Wohnwahrnehmung in Lohn Im Bündner Bergdorf Lohn lädt ein Baudenkmal zu Ferien ein. Sein Umbau ist eine inspirierende Mischung aus Alt und Neu, vertraut und fremd. Ein kullinarischer Ausflug ins Val Schons. (www.hochparterre.ch, 30.3.26)

Feuerdaten aus dem All WWF-Analyse liefert Überblick über weltweites satellitengestütztes Waldbrand-Monitoring (www.wwf.de, 30.3.26)

Bergsteigertourismus: Nepal plant strengere Gesetze für Everest-Touren Die Saison im Himalaja-Gebirge ist angelaufen. Es gibt jährlich mehr Touren – und damit auch mehr Unfälle. Deswegen verschärft Nepal nun die Regeln. mehr... (taz.de, 30.3.26)

Iran und die Schia Die Geschichte der Zwölferschia ist eine Geschichte von Macht und Glauben, von Unterwerfung und Aufbegehren. Kaum eine andere religiöse Tradition des Islams ist so eng mit den Geschicken eines Imperiums verwoben wie die schiitische mit dem Iran. Wer verstehen will, wie aus einer jahrhundertelangen Frömmigkeit des Wartens und der Busse eine revolutionäre politische Theologie werden konnte, muss die Wechselwirkungen zwischen religiösem Denken und imperialer Herrschaft in den Blick nehmen. Es wird ersichtlich, wie unter Khomeini eine neue ideologische Interpretation der schiitischen religiösen Welten zur staatstragenden Ordnung und wie der Staat zum Organ einer neuen politischen Theologie wurde. - (www.journal21.ch, 30.3.26)

Missbrauchsprozess: Bistum Regensburg lehnt Vergleich ab Fälle sexuellen Missbrauchs durch Vertreter der katholischen Kirche werden nur selten gerichtlich verhandelt. Meist gelingt es den Bistümern, Betroffene mit vergleichsweise geringen Entschädigungszahlungen zu außergerichtlichen Einigungen zu bewegen. Matthias Podszus ist vor das Landgericht Regensburg gezogen, aber das Bistum Regensburg lehnt einen Vergleich genauso ab wie eine Mediation. (hpd.de, 30.3.26)

Kopftuch, Kippa und Kreuz – Brandenburg plant Verbot religiöser Symbole für Justiz Kein Kopftuch und kein Kreuz auf der Richterbank? Brandenburg plant ein Neutralitätsgesetz für die Justiz. Auch der Richterbund hat Vorstellungen, was das für die Juristenausbildung bedeuten kann. (www.welt.de, 30.3.26)

Osterhase frisst Wälder WWF-Studie: Kakao-Anbau treibt Entwaldung in den Tropen massiv voran (www.wwf.de, 30.3.26)

10 Jahre „Amoris laetitia“: Schönborn würdigt „Durchbruch“ in der Seelsorge - - Vor zehn Jahren, am 8. April 2016, veröffentlichte Papst Franziskus das Schreiben „Amoris laetitia“ (Die Freude der Liebe). Das Dokument löste eine anhaltende Debatte innerhalb der katholischen Kirche aus. Kardinal Christoph Schönborn, der das Schreiben damals im Vatikan vorstellte, bezeichnete es in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress als einen entscheidenden „Durchbruch“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 30.3.26)

Kantone engagieren sich gegen Fake News Zürich, Luzern und St. Gallen haben gemeinsam mit der Agentur Rod Kommunikation die Kampagne «Facts Matter» gestartet. Ziel ist es, junge Erwachsene für Desinformation im Netz zu sensibilisieren. (www.persoenlich.com, 30.3.26)

Deutschland: Hilfswerk fordert Pfand auf Handys - - Das katholische Hilfswerk missio Aachen fordert zusammen mit Partnern aus Ghana ein Pfand auf Handys. „Wir appellieren an Bundesumweltminister Carsten Schneider, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit Deutschland endlich die EU-Recycling-Quote erfüllt. Ein Handypfand wäre ein entscheidender Beitrag“, erklärte missio-Präsident Dirk Bingener am Sonntag beim Besuch einer Elektroschrotthalde in Accra (Ghana). Missio kämpft dort gegen Kinderarbeit unter den extrem gesundheitsschädlichen Bedingungen. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 30.3.26)

Nachhaltige Mode – Textil-Recycling: Zwei Mode-Pioniere zeigen, wie es gelingen kann Eine Hightech-Firma und ein Pariser Modelabel beweisen, dass nachhaltige Mode und effizientes Recycling möglich sind. (www.srf.ch, 30.3.26)

Nahost: Kritik nach verweigertem Zugang zur Grabeskirche - - Der Palmsonntag in der Jerusalemer Altstadt war in diesem Jahr von weitreichenden Sicherheitsmaßnahmen und diplomatischen Spannungen geprägt. Dem Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, sowie dem Kustos des Heiligen Landes, P. Francesco Ielpo, wurde am Morgen des 29. März (Palmsonntag) der Zugang zur Grabeskirche für die traditionelle Liturgie verweigert. Mittlerweile sei die Angelegenheit aber geklärt, hieß es seitens des Patriarchates. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 30.3.26)

Tagung über Autoritarismus: Keine Lust auf Demokratie - Repressionen nach innen, die nahezu immer zu Aggression nach außen führt: Die Jahrestagung der Deutschen Osteuropagesellschaft in Dresden widmete sich der Anziehungskraft von Autoritarismen im Osten Europas und darüber hinaus. - (www.faz.net, 30.3.26)

Österreichs E-Wirtschaft mit aktualisiertem Zielbild: Die Schätzung für den Strombedarf im Jahr 2040 fällt mit 123 Milliarden kWh erheblich niedriger aus als vor zwei Jahren. Erzeugungsseitig sollte die Windkraft mehr Bedeutung erhalten.… #wärme #energie #digitalisierung #Energietechnik #klimaschutz | http://dlvr.it/TRmbhk | @energiewirtschaft.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 30.3.26)

Wachstumstreiber Autoindustrie – Interview mit Martin Oetting Lieber Martin, du bist schon lange in der Postwachstums-Bewegung aktiv und hast das Thema unter anderem in einem Kinofilm aufbereitet, worüber du bereits im Blog gesprochen hast. Nun hast du dich mit den großen Autokonzernen und dem Tech-Milliardär Elon Musk angelegt. Wie kam es dazu? (www.postwachstum.de, 30.3.26)

Von Pankow bis Massachusetts | Beim Klimaschutz vom Ausland lernen Egal, ob es um Energiearmut oder Energieeffizienz, um Elektroautos oder erneuerbare Energien geht. Bei zahllosen Themen rund um den Klimaschutz können wir von den Erfahrungen, dem Wissen und den Initiativen anderer Länder lernen. Deshalb begeben wir uns auf eine Reise um die Welt. Blicken auf Projekte, die hierzulande den Klimaschutz inspirieren könnten. Aber auch auf Analysen des Öko-Instituts, die auf Erkenntnisse jenseits von Ländergrenzen setzen. (www.oeko.de, 30.3.26)

Zürich-Affoltern entdecken: Zwei Tipps zu Forschung und Stadtentwicklung Affoltern ist nicht nur ein Wohnquartier am Stadtrand. Zwischen Versuchsfeldern, Forschungsinstituten und genossenschaftlichen Siedlungen zeigt sich, wie Natur, Wissenschaft und moderne Stadtentwicklung zusammenwirken. Nach den drei Tipps vom letzten Beitrag zeigen zwei weitere Tipps eine weniger bekannte Seite des Quartiers. | Tipp 4: Agroscope Reckenholz — Wissenschaft im Grünen | Tipp 5: Baugenossenschaften prägen Quartier (vbzonline.ch, 30.3.26)

«Es lohnt sich, beharrlich zu sein» Die Liebe zu den Kühen hat ihn zur Tiermedizin gebracht, am FiBL war er in Forschung, Beratung und Lehre tätig. Nach mehr als 25 Jahren am Institut ist Christophe Notz Ende März in Pension gegangen. (www.bioaktuell.ch, 30.3.26)

Noch keine einzige Anlage in Betrieb: das Debakel um den Sonnenstrom an der Autobahn Die Solaroffensive des Bundes auf dem Nationalstrassennetz kommt nicht vom Fleck. Kurz vor Ablauf der Fristen zeigt sich, dass die wenigsten der geplanten Anlagen rechtzeitig realisiert werden können. | Beim Bund jedoch will man von den Forderungen der Solarbranche nichts wissen. Astra-Sprecherin Martina Wirth betont, dass man selber den Ausbau eigener Photovoltaikanlagen vorantreibe, etwa auf den Dächern der Werkhöfe sowie auf geeigneten Tunnelzentralen und Galerien der Nationalstrasse. Für den Betrieb der eigenen Infrastruktur verwende man diesen Strom. | Fest steht derweil: Will der Bund sein Programm zur Erzeugung von Autobahn-Strom retten, wird er wohl stärker eingreifen müssen — nicht nur als Eigentümer der Flächen, sondern auch als möglicher Abnehmer des produzierten Stroms. Aus der gross angekündigten Solaroffensive entlang der Nationalstrassen wird sonst ein weiteres energiepolitisches Vorhaben, das an der Umsetzung scheitert. (www.nzz.ch, 30.3.26)

Schweizer Sicherheitspolitik: Warum Bündnisse lebenswichtig sind Einst galt der Abschluss eines internationalen Vertrags als Einschränkung der eigenen Souveränität. In Zeiten aggressiver Grossmachtpolitik ist es gerade umgekehrt: Die Souveränität kann nur mit Bündnissen unter gleichgesinnten Demokratien verteidigt werden. | Gastkommentar Thomas Cottier, emeritierter Professor für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht an der Universität Bern und Präsident der Vereinigung La Suisse en Europe. (www.nzz.ch, 30.3.26)

WWF-Report: EU-Rohstoffstrategie setzt zu stark auf neuen Bergbau WWF fordert mehr Recycling und mehr Kreislaufwirtschaft (www.wwf.de, 30.3.26)

Weinbau in der Schweiz | «Die Zukunft gehört robusten Sorten»: Wie ein Thurgauer Winzer der Krise trotzt Während andere Winzer ihre Rebstöcke roden müssen, setzt Roland Lenz seit 30 Jahren auf pilz­widerstands­fähige Piwi-Sorten. Sein Prinzip funktioniere immer besser. | Winzer Roland Lenz setzt seit über 30 Jahren auf robuste Piwi-Rebsorten. | Auf 21 Hektaren baut Lenz in Mischkulturen 1800 Rebsorten mit Fruchtbäumen und Getreide an, zudem hält er Nutztiere. | Biodiversität und Demeter-Anbau sorgen laut Lenz für höhere Erträge bei weniger Pflegeaufwand. (www.tagesanzeiger.ch, 30.3.26)

Serielles Bauen – Systeme, Installationen und Effizienz im Wohnungsbau Das Buch Serielles Bauen — Systeme, Installationen und Effizienz im Wohnungsbau erscheint in einer Zeit, in der der Bedarf an bezahlbarem, ressourcenschonendem und schnell verfügbarem Wohnraum dringlicher ist denn je. Der Band greift diese Herausforderungen auf und ordnet die aktuellen technischen, planerischen und gesellschaftlichen Anforderungen in einen größeren historischen Kontext ein, der von frühen industriellen Vorfertigungsmethoden über die Nachkriegsmoderne bis hin zu heutigen digital unterstützten Bauprozessen reicht. Serielles Bauen heute wird weniger als Rückgriff auf alte Bauweisen verstanden, sondern als Weiterentwicklung eines präzisen, industriell organisierten Bauens, das Effizienz, Nachhaltigkeit und architektonische Qualität miteinander verbindet. Das Buch richtet sich an Planende, Entscheidungsträger sowie die Wohnungswirtschaft und versucht, die Potenziale seriennaher Bauweisen nachvollziehbar darzustellen. (www.nbau.org, 30.3.26)

Baustein der Energiewende | So können Nachbarn Solarstrom gemeinsam nutzen Seit Anfang Jahr dürfen Solaranlagenbesitzer ihren Strom in der Nachbarschaft verkaufen. Nicht alle Energieversorger bieten taugliche Hilfestellungen. Wir zeigen eine Übersicht. | Solaranlagenbesitzende erhalten je nach Versorger nur noch 6 bis 12 Rappen pro Kilowattstunde, die sie ins Netz einspeisen. | Das neue Stromgesetz erlaubt seit diesem Jahr die Weitergabe von Solarstrom in der Nachbarschaft. | Drei Organisationsformen ermöglichen den lokalen Zusammenschluss von Produzierenden und Nutzenden. | Die Bedingungen sind je nach Stromversorgungsgebiet verschieden. (www.tagesanzeiger.ch, 30.3.26)

André Odermatt: «Es ist nicht die erste Wohnkrise, die ich miterlebe» 16 Jahre lang prägte André Odermatt als Hochbauvorsteher die Zürcher Stadtentwicklung. Dabei gilt die neue Bau- und Zonenordnung als sein politisches Vermächtnis. Im Gespräch blickt er zurück und erklärt, warum wohnpolitische Massnahmen das Grundproblem nicht lösen. (tsri.ch, 30.3.26)

Neue Batterie speichert Strom tagelang – und hält bis zu 25 Jahre Eine neue Wasserstoff-Eisen-Flussbatterie des niederländischen Unternehmens Elestor könnte die Energiewende mit günstigen und langlebigen Netzen für Wind und Solar revolutionieren. Doch wie funktioniert die Technologie und welche Vorteile bringt sie gegenüber herkömmlichen Stromspeichern? | Das niederländische Unternehmen Elestor aus Arnheim hat eine Wasserstoff-Eisen-Flussbatterie zur langfristigen Stabilisierung von Stromnetzen entwickelt. In realistischen Tests soll das System einen hohen Wirkungsgrad erreicht und zehntausende Ladezyklen absolviert haben, wobei die Leistung stabil blieb. Basierend auf diesen Daten rechnen die Entwickler laut einem Bericht mit einer möglichen Betriebsdauer von 20 bis 25 Jahren. | Für eine Energieversorgung mit einem hohen Anteil an Wind- und Solarkraft gewinnen Langzeitspeicher massiv an Bedeutung. Diese Systeme halten Energie über mehrere Tage oder während längerer Dunkelflauten verfügbar. (www.basicthinking.de, 30.3.26)

NIS2 scheitert nicht an der Technik, sondern am Menschen NIS2 erhöht die Erwartungen an die Cybersicherheit in ganz Europa und stellt das menschliche Verhalten in den Mittelpunkt der Compliance — MetaCompliance fordert Unternehmen auf ihre Belegschaft auf NIS2 vorbereiten. | NIS2 hat die Messlatte für die Cybersicherheit in ganz Europa höher gelegt, und das aus gutem Grund. Die Bedrohungen sind hartnäckiger, raffinierter und störender als je zuvor. Die Aufsichtsbehörden reagieren darauf, indem sie stärkere Sicherheitskontrollen, eine klarere Rechenschaftspflicht und einen besseren Einblick in das Risikomanagement von Unternehmen fordern. Als Reaktion darauf haben viele Unternehmen bekannte und sinnvolle Schritte unternommen. Sie haben in neue Sicherheitstools investiert, ihre technischen Schutzmaßnahmen verstärkt, Richtlinien verfeinert und die Risikoberichterstattung an die Unternehmensleitung verstärkt. All dies spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Sicherheitslage. (www.it-daily.net, 30.3.26)

"Die Erneuerbaren sind dezentral, resilient und kriegstauglich" Die Erneuerbaren-Branche beklagt Frontalangriffe auf ihre Erzeugung und legt einen 26-Punkte-Katalog für eine beschleunigte Energiewende vor. Derweil fordern die Bundesländer, schon 2026 zusätzlich 5.000 Megawatt Windkraft an Land auszuschreiben.  - (klimareporter.de, 30.3.26)

Präventions-management Gemeinsam mit der katholische Kirche Stadt Luzern hat Machtraum ein Präventions- und Interventionsmanagement verfasst. Dabei ist nicht das Papier entscheidend, sondern die verbindlichen Massnahmen, welche draus entstehen implementiert wurden. So organisiert der Pastoralraum wiederkehrende Schulungen und Gesprächsrunden zum Thema, um Macht zu reflektieren und Missbrauch zu stoppen. (www.machtraum.ch, 30.3.26)

Weltweiter Solarboom: Ausbau noch schneller als gedacht Die Solarenergie wächst weltweit rasant, in China und Europa ebenso wie in Afrika. Photovoltaik ist jetzt schon die günstigste Energiequelle. Das verändert auch Verkehr und Heizen. (www.dw.com, 30.3.26)

Perowskit-Solarzellen wetterfest machen Perowskit-Solarzellen sind sehr effizient, reagieren jedoch sensibel auf Temperaturschwankungen – was ihren Weg auf die Dächer bislang ausbremst. Forschende haben entschlüsselt, wie Solarzellen altern und entwickeln nun wetterfeste Designkonzepte. (www.energiezukunft.eu, 30.3.26)

Stromtarife von Wärmepumpen sind nicht ausreichend vergleichbar - - Ein Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW zeigt große Unterschiede und mangelnde Transparenz bei den Stromtarifen für Wärmepumpen – ein Preisvergleich bleibt schwierig. - - (www.geb-info.de, 30.3.26)

29.3.26

Europäisches Stromnetz: Punkt 22 Uhr gerät das Netz aus dem Takt Wiederkehrende Frequenzeinbrüche beschäftigen die Energiewirtschaft – die Ursache liegt vermutlich in den Lärmauflagen der Windkraft. mehr... (taz.de, 29.3.26)

Kolumne: Erneut ist die Union dabei, ein essenzielles Infrastrukturprojekt vor die Wand zu fahren. Nach dem schleppenden Breitbandausbau, unter dem wir bis heute leiden, ist jetzt das Stromnetz dran. Warum fördert Katherina Reiche Standortnachteile? @christianstoecker.de on Bluesky (bsky.app, 29.3.26)

SaaS-Daten schützen und wiederherstellen Daten aus realen Wiederherstellungsszenarien unterstreichen, warum die Stärkung von Wiederherstellungstests der Schlüssel zu Resilienz im großen Maßstab ist. | Keepit, der unabhängige Anbieter für Cloud-native Datensicherung und -wiederherstellung, hat den Keepit Annual Data Report 2026 veröffentlicht. Während Unternehmen zunehmend auf SaaS-Plattformen setzen, zeigen neue Daten, wie sich die Wiederherstellungsbereitschaft (Recovery Readiness) entwickelt. Basierend auf realen Backup- und Restore-Aktivitäten verdeutlicht der Bericht, dass Wiederherstellungspraktiken für viele — insbesondere kleinere — Unternehmen noch im Aufbau sind. Größere Unternehmen hingegen demonstrieren durch aktive Wiederherstellungspraktiken zunehmend eine höhere operative Reife. | Der Bericht analysiert aggregierte und anonymisierte Verhaltensdaten aus der produktiven Backup-Umgebung von Keepit und untersucht, wie Organisationen ihre Backups tatsächlich nutzen. (www.it-daily.net, 29.3.26)

Tandemzellen und Recycling: Die nächste Stufe der Solarenergie Die Solarenergie wächst rasant, doch der Weg zur benötigten Leistung im Sinne der Klimaneutralität führt nur über technologische Sprünge. Wie Tandemzellen dabei helfen, Effizienzgrenzen zu durchbrechen und warum cleveres Recycling zum Schlüssel für den Rohstoffkreislauf wird. | Solaranlagen wandeln sich derzeit von einer Nischentechnologie zu einem zentralen Pfeiler der globalen Energieversorgung. Um die Klimaziele zu erreichen, muss die installierte Leistung einer Studie zufolge bis zum Jahr 2050 auf bis zu 80 Terawatt steigen. | Der Hintergrund: Ein Terawatt entspricht grob der Leistung von 1.000 Atomkraftwerken. Das benötigte Wachstum der Solarenergie transformiert jedoch die Rohstoff- und Lieferketten der Industrie grundlegend. Forscher müssen die Technologie bereits im Quadratkilometermaßstab denken. (www.basicthinking.de, 29.3.26)

Die grossen Probleme beim Bau der vier letzten AKWs in Europa Die Schweiz kann auch ohne neue Atomkraftwerke genug Strom im Winter produzieren. Zu diesem Schluss kommen 50 Energieexperten der Axpo in einer neuen Studie. Ohne Effort geht es aber nicht. Die Solar- und vor allem die Windstromkapazität muss im grossen Stil ausgebaut werden. | In einem zweiten Szenario, das für die Axpo «nicht im Vordergrund steht», beschreibt die Studie den Fall, dass die Schweiz zwei neue Atomkraftwerke baut. Was sich einfach schreibt, ist in der Umsetzung eine Herkulesaufgabe. Nach der Suche nach einem Standort, einer Planungsphase und der Erstellung verschiedener Gutachten sind während des Baus jahrzehntelange Verzögerungen und explodierende Kosten nicht die Ausnahme, sie sind die Regel. Das zeigen die Beispiele der Atomkraftwerke in Europa, die sich gerade im Bau befinden oder kürzlich beendet wurden. (www.watson.ch, 29.3.26)

Deepfakes aufdecken: So gehen IT-Forensiker vor Ein Interview bei Sonnenschein — aber der Schatten fällt falsch? Wie Forensiker Deepfakes mit simplen Tricks und Hightech-Tools entlarven — und warum letzteres vor Gerichte zum Problem werden kann. | Ihre Zahl nimmt rasant zu: Auf Social Media sorgen Deepfakes im besten Fall für Spaß und Unterhaltung. Auf Pornoseiten können sie den Ruf von Menschen zerstören — und auf politischen Seiten Wahlen beeinflussen. Deepfakes sind täuschend echte, KI-generierte oder manipulierte Bilder, Videos und Audioaufnahmen. In der aktuellen Debatte werden sie auf der politischen Agenda zunehmend als Problem erkannt. | Aber wie enttarnt man ein Deepfake? Nicolas Müller vom Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit in Garching bei München leitet dort eine Forschungsgruppe zu Deepfakes. Eine erste Analyse kann bereits mit den eigenen Augen und Ohren erfolgen, sagt er. (www.it-daily.net, 29.3.26)

Hoffnung bei der Klima-Lücke, Ein-Prozent-Erwärmung und ein starker El Niño Wegen der Trägheit des Klimasystems muss die Menschheit noch Jahrhunderte mit zunehmenden Klimaänderungen leben, erklärt der Klimaforscher Hartmut Graßl. Je schwächer die globale Klimapolitik ausfalle, desto heftiger seien die Folgen — vor allem für jene, die wenig zur Erwärmung beitrugen. (klimareporter.de, 29.3.26)

Kurzvideo-Sucht bei Jugendlichen: Konzentrationstraining wirkt Chinesische Forscher identifizieren Bindungsangst als Risikofaktor für exzessiven Kurzvideokonsum und zeigen, wie Aufmerksamkeitskontrolle schützend wirkt. | Die Sucht nach Kurzvideos (Short Video Addiction, SVA) beeinträchtigt bei Jugendlichen nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch die Fähigkeit, Emotionen anderer Menschen wahrzunehmen und zu deuten. Zu diesem Schluss kommt Haodong Su von der Anhui Science and Technology University in einer neuen Studie. Laut Su stimuliert die wiederholte Konfrontation mit kurzen, informationsreichen Clips das Gehirn so intensiv, dass es diese Reize als besonders angenehm empfindet. Das Ergebnis: Nutzer geraten in einen regelrechten Suchtkreislauf. (www.it-daily.net, 29.3.26)

AKW-Träumereien vs. Realität Am Dienstag war in der gedruckten NZZ eine ganze Seite zu lesen über eine Studie der Axpo, die für alle anderen erst am Dienstag unter dem Titel «Axpo Energy reports: So sichert die Schweiz ihre Stromversorgung» online verfügbar war. Was ist der Witz daran, über eine Studie früher als die anderen berichten zu können? Der Vorsprung, was die Interpretation des Inhalts betrifft. Das zeigt der NZZ-Artikel schon im Titel: «Entweder grosse Gaskraftwerke oder neue AKW.» Die Studie komme zu einem klaren Schluss: «Das Winterstromproblem lässt sich nicht mit einer einzigen Technologie lösen.» Mir fällt zwar grad nicht ein, wann in der Schweiz jemals beschlossen worden sein soll, das «Winterstromproblem» mit einer einzigen Technologie zu lösen. Hätten wir beispielsweise diesen Winter ausschliesslich auf AKW gesetzt, wäre es angesichts des Totalausfalls von Gösgen möglicherweise schwierig geworden. Aber so war der Satz wohl nicht gemeint. (www.pszeitung.ch, 29.3.26)

Toxische Männer Ehe-Gewalt: Eva Schüttpelz' beklemmender Roman „Grüne Welle“ Esther Schüttpelz wirft in „Grüne Welle“ einen eindringlichen Blick auf das Thema häusliche Gewalt. Der verzweifelte Versuch der Protagonistin, ihrem toxischen Ehemann zu entkommen, wird zu einer Metapher für gesellschaftliche Missstände (www.freitag.de, 29.3.26)

Der Wohlstand der Nationen von Adam Smith: Ein Klassiker mit Stacheln Adam Smith veröffentlicht vor 250 Jahren sein Standardwerk, das die politische Ökonomie revolutioniert. „The Wealth of Nations“ ist auch eine scharfe Kritik seiner Zeit — Karl Marx war beeindruckt (www.freitag.de, 29.3.26)

Medienpädagoge ist gegen ein Social Media-Verbot für unter 16-Jährige Australien hat Social Media für unter 16-Jährige verboten. Tatsächlich lauern Gefahren von TikTok & Co. Der Medienpädagoge Mirco Manetsch, Medienpädagoge bei Art Computer, hält Verbote aber für den falschen Weg. (www.watson.ch, 29.3.26)

Google und Facebook unter Druck | Social Media «macht süchtig» – 94 Prozent fordern besseren Schutz für Kinder und Jugendliche Die Schweizer Bevölkerung ist misstrauisch gegenüber Techkonzernen. Eine neue Umfrage zeigt, dass der Ruf nach staatlicher Regulierung ausgeprägt ist. Folgt ein Verbot wie in Österreich? | Das Misstrauen in der Schweizer Bevölkerung gegenüber Big Tech ist gross, wie eine Umfrage zeigt. | 94 Prozent der Schweizer Bevölkerung fordern einen besseren Schutz für Jugendliche in sozialen Medien. | 78 Prozent der Befragten sehen bei Big Tech zu viel Einfluss auf die Meinungsbildung. | Österreich hat ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 14 Jahren beschlossen. | Selten waren sich die Schweizerinnen und Schweizer derart einig: 94 Prozent sind der Meinung, dass Kinder und Jugendliche besser vor den schädlichen Auswirkungen von Social Media geschützt werden müssen. Dies zeigt eine neue Studie von GFS Bern zur Digitalisierung. | «Die Zahl ist eindrücklich», sagt Angela Müller, Geschäftsleiterin der Organisation Algorithm Watch CH. (www.tagesanzeiger.ch, 29.3.26)

SVP-Wähler und Demokratiemüdigkeit: Neue Studie enthüllt alarmierende Zahlen | Ein Drittel der SVP-Wähler sind demokratiemüde Sind auch die Schweizer der Demokratie überdrüssig? Eine neue Studie der Denkfabrik Pro Futuris ist der Frage nachgegangen. | Auffällig ist, wie viele demokratiemüde Bürger sich politisch als rechts verorten. Bei SVP-Wählern liegt der Wert mit 35 Prozent von «eher» und «fortgeschritten» Demokratiemüden deutlich über dem Durchschnitt. Einen signifikanten Zusammenhang hat die Studie auch beim Geschlecht und dem Alter festgestellt. Ältere und Frauen sind klar weniger demokratiemüde. | Was sich aus der Studie auch schliessen lässt: Demokratiemüdigkeit hängt mit dem fehlenden Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Politik zusammen, in einer Welt, die immer komplexer wird. «Viele Menschen bezweifeln, dass das politische System fähig sein wird, Antworten auf grosse Fragen der Zukunft zu finden», sagt Scherrer. Um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken, sei einer der wichtigsten Hebel, dass Parlament und Regierung bei der Lösung drängender Probleme ihren Leistungsausweis verbesserten (www.nzz.ch, 29.3.26)

«No Kings»-Proteste in den USA: Der Iran-Krieg ist für Trumps Gegner nur einer von vielen Gründen, auf die Strasse zu gehen Zum dritten Mal in einem Jahr haben sich Millionen von Amerikanern zu Grossdemonstrationen gegen ihren Präsidenten versammelt. Der Krieg und die hohen Benzinpreise könnten dafür sorgen, dass sich die Anti-Trump-Koalition spürbar verbreitert. (www.nzz.ch, 29.3.26)

Am Palmsonntag in Jerusalem: Kirchenvertreter Zutritt zu Grabeskirche verwehrt Der höchste katholische Vertreter in Jerusalem wird von israelischen Polizisten an der Messe zum Palmsonntag gehindert. Darauf folgt scharfe Kritik aus Italien. mehr... (taz.de, 29.3.26)

Debatte über Energiewende: „Wir stecken mitten in einer Deindustrialisierung“ - Bei einer Debatte in Frankfurt üben Wirtschaftsvertreter harsche Kritik an der Klimaschutzpolitik. Sie trage zum Anstieg der Energiekosten bei und überfordere damit viele Unternehmen. Doch es gibt auch andere Stimmen. - (www.faz.net, 29.3.26)

Die Wahrheit: Brennstab statt Nudel Der explosive Kernenergiekenner Söder und die fossile Wirtschaftsministerin Reiche zum Dauerbrennerthema Mini-Atomkraftwerke. mehr... (taz.de, 29.3.26)

«No Kings»-Proteste in den USA: Ein Dackel im Taco-Kostüm – und ist das etwa Robert De Niro? Millionen Menschen demonstrieren gegen Trump In den USA gingen bei über 3000 Veranstaltungen Tausende auf die Strasse. Sie legten ein Bekenntnis zur Demokratie ab, etwas, das in Amerika einmal selbstverständlich war. (www.tagesanzeiger.ch, 29.3.26)

Techkonzern sucht neuen Standort: Wettingen oder Otelfingen: Wohin kommt Hitachi mit 3000 Arbeitsplätzen? Wettingen im Aargau und das zürcherische Otelfingen buhlen um die Ansiedlung von Hitachi Energy. Jetzt erhält Otelfingen von unerwarteter Seite Unterstützung. (www.tagesanzeiger.ch, 29.3.26)

Palmsonntag: Die Papstpredigt im Wortlaut - - Lesen Sie hier in amtlicher Übersetzung den Wortlaut der Predigt, die Leo XIV. am Palmsonntag 2026 gehalten hat. Die Wortmeldungen der Päpste in den verschiedenen Übersetzungen finden Sie auf vatican.va. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 29.3.26)

Urlauber kommen am liebsten mit dem Auto Die Staus kommen nicht von ungefähr: Die meisten Touristen reisen mit dem eigenen Pkw nach Salzburg. Trotz Guest Mobility Ticket ist die Anreise per Zug noch eher die Ausnahme. Wer trotzdem am liebsten mit den Öffis anreist.  (www.krone.at, 29.3.26)

Sparauftrag bei Kommunikation bereits übertroffen Die Ausgaben der Bundesverwaltung für Öffentlichkeitsarbeit sind 2025 um 9,7 Millionen Franken gesunken – obwohl der Sparauftrag des Parlaments erst für 2026 gilt. Möglich machte dies nicht echtes Sparen, sondern kreative Buchhaltung. (www.persoenlich.com, 29.3.26)

Die letzten Hüter des Segens der Oster-Ratschen Oster-Ratschen sind Teil der katholischen Tradition. Zwei Brüder in Wiesen wissen noch, wie man sie herstellt. In ihrer Wagnerei pflegen sie mit viel Liebe das Familien-Handwerk.  (www.krone.at, 29.3.26)

Gute Gesprächskultur – Weniger Drama, mehr Lösung: So verhandeln wir besser Streiten oder verhandeln? Warum tragfähige Lösungen gelingen, wenn wir auf Interessen statt auf Argumente schauen. (www.srf.ch, 29.3.26)

Was sich mit Wärmepumpen an Heizkosten einsparen lässt Wärmepumpen werden immer beliebter. Trotzdem halten sich Zweifel: Funktionieren sie auch im Altbau? Reichen normale Heizkörper? Welche Erfahrungen Hausbesitzer mit ihren neuen Geräten machen. Von Jennifer Sieglar.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.3.26)

„Eiserne Regel“ – wann Klimaschutz abgewählt wird Energiewende und Klimapolitik treiben die Preise für Fahren, Strom und Heizen – doch das wird auf Dauer nicht durchsetzbar sein. Kollidiert Klimapolitik mit Wohlstand, wählen Bürger mehrheitlich Wohlstand. Immer. (www.welt.de, 29.3.26)

Grimms Märchen: Rotkäppchen und Froschkönig wurden ein globales Phänomen Wie deutsche Geschichten für Kinder die ganze Welt eroberten. (www.nzz.ch, 29.3.26)

Was wir noch heute von Darwins Erzählkunst lernen können Charles Darwin präsentierte 1859 seine Evolutionstheorie in einem geschickt formulierten Werk. «On the Origin of Species» bleibt ein Lehrstück meisterlicher Wissenschaftskommunikation. (www.nzz.ch, 29.3.26)

INTERVIEW - Peter Sloterdijk: «Es wäre fatal, die Schweiz in den EU-Suppentopf zu werfen» Der grosse deutsche Philosoph beschäftigt sich in seinem neuen Buch mit dem Zustand der Demokratie. Im Gespräch geht er hart ins Gericht mit Donald Trump, dafür ist er des Lobes voll für die Schweiz, die er als «Stachel im Fleisch der repräsentativen Demokratien» beschreibt. (www.nzz.ch, 29.3.26)

Kann man auch ohne Demokratie glücklich sein? Die liberale Demokratie hat gerade einen schweren Stand. Die Populisten sind fast überall im Westen im Aufschwung. Auch in der Schweiz – so zeigt eine neue Untersuchung – ist ein Viertel der Bevölkerung demokratiemüde. Was hat das zu bedeuten? (www.nzz.ch, 29.3.26)

USA: Karneval der Demokratie Bei den wohl größten Massenprotesten gegen die Trump-Regierung gehen bei über 3000 Veranstaltungen jeweils Tausende auf die Straßen. Folgt nun der große Widerstand? (www.sueddeutsche.de, 29.3.26)

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