Ausgewählte kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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24.3.26 (Aktualisierung 3:31)

23.3.26

Wiener Netze wollen 74 Prozent des Gasnetzes stilllegen Laut Geschäftsführer Thomas Angerer werden bis 2040 die Strom- und Fernwärmenetze des städtischen Unternehmens erweitert. Dies sei wichtig für die Energiewende. | Die Wiener Netze erweitern in den kommenden Jahren ihre Infrastrukturen im Strom- und Fernwärmesektor. Hinsichtlich des (Erd-)Gasnetzes sind dem gegenüber weiträumige Stilllegungen geplant. Dies berichtete einer der Geschäftsführer des Unternehmens, Thomas Angerer, am 23. März bei einem Hintergrundgespräch der Netzbetreiber-Initiative Forum Versorgungssicherheit. | Angerer hat seine Funktion seit 1. Januar inne. Zuständig ist er für Betriebswirtschaft sowie für Regulations- und Infrastrukturmanagement. Ihm zufolge werden die zurzeit rund 20.800 Kilometer umfassenden Stromnetze, die auch Teile des Wien umgebenden Bundeslands Niederösterreich versorgen, bis 2040 um 4.300 Kilometer verlängert. Sein 1.300 Kilometer langes Fernwärmenetz im Wiener Stadtgebiet erweitert das Unternehmen um 400 Kilometer. (www.energie-und-management.de, 23.3.26)

Zur Verkehrsministerkonferenz: Breites Bündnis fordert Beschluss für Tempolimit 80 außerorts – Deutsche Umwelthilfe e.V. Verkehrsministerkonferenz muss angesichts von 366.000 Verletzten im Straßenverkehr im Jahr 2025 endlich Maßnahmen für erhöhte Verkehrssicherheit beschließen | Tempolimit auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und Tempo 30 innerorts rettet jedes Jahr hunderte Menschenleben und ist wichtigste Klimaschutzmaßnahme im Verkehrssektor | Breites Bündnis fordert Verkehrsministerkonferenz auf, sich für Tempo 80 außerorts auszusprechen (www.duh.de, 23.3.26)

Earth's climate is more out of balance than any time in record history, U.N. warns The past 11 years were the 11 hottest on record amid an increasing onslaught of climate-driven disasters, the World Meteorological Organization said in a new report (www.scientificamerican.com, 23.3.26)

Klimaschutz im Zürcher Kantonsrat: Zweiter Anlauf für das Energie­gesetz – «pragmatischer Schritt» oder «Missachtung des Volkswillens»? Das Zürcher Stimmvolk hat das Energiegesetz im September klar abgelehnt. Nun lanciert der Rat eine neue Version. SVP und FDP sind empört – doch die Mehrheit steht. (www.tagesanzeiger.ch, 23.3.26)

Grüne Solarboote im Amazonas: Leise tuckert die Revolution Zahlreiche Verbrennermotoren schippern auf dem Amazonas und verschmutzen die umliegenden Wälder. Eine indigene Firma will nun Abhilfe schaffen. mehr... (taz.de, 23.3.26)

Netto-Null greifbar gemacht Der neue Standard «Minergie-Netto-Null» für klimaneutrale Gebäude über 60 Jahre wurde Mitte März lanciert. Er schafft einen prüfbaren Rahmen für Pionierprojekte. (www.hochparterre.ch, 23.3.26)

Klimawandel: UN-Klimareport nennt Zustand des Klimas katastrophal Der WMO-Klimabericht für 2025 ist alarmierend. "Der Planet Erde wird an seine Grenzen gebracht", sagt UN-Generalsekretär Guterres. (www.zeit.de, 23.3.26)

22.3.26

Tsunamis auf dem Vierwaldstättersee Seit 2015 hat der Kanton Nidwalden die erste Tsunami-Gefahrenkarte der Schweiz. Wie kam es dazu? | Tsunamis werden landläufig mit den Weltmeeren und mit stark erdbebengefährdeten Gebieten in Verbindung gebracht und nicht mit voralpinen Seen. Der Ursprung liegt wie so oft in der Geschichte: Vor 500 Jahren kam es auf dem Vierwaldstättersee zu einem verheerenden Tsunami. (www.watson.ch, 22.3.26)

«Wir müssen uns als Kirche positionieren» – «Niemand wartet darauf, von der Kirche belehrt zu werden» Am 12. April wird die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Zürich neu gewählt. Für das Präsidium bewerben sich Mona Schatzmann, freischaffende Künstlerin und Präsidentin der Kirchenkreiskommission im Kreis 7/8 und Res Peter, Pfarrer und bisheriges Mitglied der Kirchenpflege. Im Gespräch mit Gian Hedinger diskutieren sie, ob ein Pfarrer eine Kirchenpflege leiten soll und wie viel politische Äusserungen die Kirche verträgt. (www.pszeitung.ch, 22.3.26)

Wie es um die Wasserversorgung steht Mehr als zwei Milliarden Menschen sind laut einem aktuellen UN-Bericht von sauberem Trinkwasser abgeschnitten. Deutschland gilt noch als wasserreiches Land, doch selbst hier verschärft der Klimawandel die Lage. Von Katha Jansen. [mehr] (www.tagesschau.de, 22.3.26)

Papst an Kinder: „Gebt der Welt ihre Schönheit zurück“ - - Kinder können den Erwachsenen helfen, die Welt neu zu sehen – davon ist Papst Leo XIV. überzeugt. In einem Schreiben zum 30-jährigen Bestehen der Kinderbeilage der katholischen italienischen Zeitung „Avvenire“ richtet er sich direkt an die Jüngsten – und durch sie an Eltern und Lehrkräfte. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 22.3.26)

Machen wir Politik für ein besseres Gewissen – oder für eine bessere Welt? Die Schweizer Nachhaltigkeitspolitik setzt auf hehre Ziele. Doch ob diese erreicht werden, ist alles andere als klar. (www.nzz.ch, 22.3.26)

21.3.26

Bundesrat Röstis riskante Wette: Bevölkerung soll für neue AKW bezahlen Aktuelle Zahlen der Strombranche zeigen, dass ein Atomkraftwerk massive staatliche Hilfe und Subventionen braucht. Das von Bundesrat Albert Rösti favorisierte Fördermodell kann für die Stromverbraucher zur Milliardenfalle werden. (www.nzz.ch, 21.3.26)

Transformation der Energieversorgung: Der Todeskampf der fossilen Wirtschaft Die Energiewende ist nicht zu stoppen. Wer das leugnet, will von ihrem Scheitern profitieren. Erneuerbare Energie wächst schneller als alles andere. mehr... (taz.de, 21.3.26)

Krieg und Ölpreise: Trump begeistert oder Make Kapitalismus Great Again! Mit fossilen Energien lässt sich viel leichter Geld verdienen als mit regenerierbaren Ressourcen. Besonders in Krisenzeiten klingelt´s in den Kassen. mehr... (taz.de, 21.3.26)

Papst Leo XIV. mahnt zu neuem Lebensstil für die Schöpfung - - Die ökologische Krise der Gegenwart lässt sich nicht allein mit Daten und Algorithmen lösen. Mit dieser Botschaft wandte sich Papst Leo XIV. an die Teilnehmer des XVII. Internationalen Forums der Umweltorganisation Greenaccord, das derzeit in Treviso unter dem Motto „Building Future Together“ stattfindet. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 21.3.26)

20.3.26

Historischer Rückblick | Von 1973 bis 2026: Wie Öl­krisen unseren Umgang mit Energie verändern Als die Golfstaaten in den 1970er-Jahren den Ölhahn zudrehten, wurden autofreie Sonntage beschlossen — und die Energiewende eingeleitet. Löst der Irankrieg ähnliche Veränderungen aus? | Die Ölkrise von 1973 machte vielen Menschen bewusst, dass man mit Energie haushälterisch umgehen muss. Trotzdem stieg der Benzinverbrauch danach weiter. | Der Ukrainekrieg von 2022 löste einen Wärmepumpenboom aus, der allerdings bald abebbte. Das zeigt, dass sich Energieverbrauchsmuster nur langsam ändern. | Ob Energiekrisen einen Wandel auslösen, hängt von deren Intensität ab. Der Irankrieg könnte die Energiewende vor allem in Schwellenländern beschleunigen. | «Unterwegs sah man aufgestellte Leute. Es war der Plausch.» So erinnert sich ein Zeitzeuge an die autofreien Sonntage vom November 1973. | Um nach Ausbruch der Erdölkrise Treibstoff zu sparen, hatte die Schweiz damals an drei Tagen den Autoverkehr untersagt. Die Massnahme wurde zum Volksfest (www.tagesanzeiger.ch, 20.3.26)

Vor knapp einem Jahr: Netzbetreiber ziehen Lehren aus dem Blackout in Spanien - Zu viel Spannung im Netz sorgte vor knapp einem Jahr auf der Iberischen Halbinsel für einen gigantischen Stromausfall, zeigt ein neuer Bericht. Auch Deutschland muss an der Stabilität seines Systems arbeiten. - (www.faz.net, 20.3.26)

Sozialer Wohnungsbau oder Restaurant: Was wird aus den leeren Kirchenbauten? Die Kirchen in Deutschland verlieren rasant Mitglieder – und hinterlassen dabei in vielen Städten und Gemeinden eine wachsende Zahl leerstehender Gebäude. Die Frage ist also nicht mehr, ob Kirchen umgenutzt werden sollen, sondern wie – und vor allem: mit wessen Geld und unter wessen Regie. (hpd.de, 20.3.26)

Atomausstieg: War der Atomausstieg ein Fehler? Nur neue AKWs können Deutschlands Wohlstand sichern, sagt Kristina Schröder. Volker Quaschning entgegnet: Diese Rechnung wird nicht aufgehen. (www.zeit.de, 20.3.26)

Klimapolitik – steckt drin, was draufsteht? Was jetzt zu tun ist Die UHH ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden. Alle zwei Wochen geben wir im Rahmen der Reihe „Forschen und Verstehen“ im Hamburger Abendblatt Einblick in ihre Arbeit. In dieser Ausgabe erklärt Dr. Anne Gerstenberg, warum bei der Klimapolitik auch die Bevölkerung gefragt ist. | Eigentlich ist doch alles klar. Die Europäische Union will bis 2055 klimaneutral sein, Deutschland schon 2045, das Land hat ein Klimagesetz erlassen und es gibt entsprechende Vorschriften. So werden Treibhausgase Stück für Stück reduziert und Klimaschutz umgesetzt. Rechnet man jedoch zusammen, wie viel CO2 durch die beschlossenen Maßnahmen reduziert wird, reicht das nicht, um die Ziele zu erreichen. | Ich habe mich gefragt: Warum führt ein Ziel nicht zu Maßnahmen, die es auch tatsächlich erreichen können? Am Exzellenzcluster für Klimaforschung CLICCS der Universität Hamburg wollte ich mehr Licht in diesen Prozess bringen. Ich befragte Menschen, die solche Instrumente direkt mitgestalten. (www.uni-hamburg.de, 20.3.26)

BZO-Revision | Dichter, aber auch grüner Am Mittwoch wurde die revidierte Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich öffentlich aufgelegt. Sie gibt unter anderem Antworten darauf, wo und wie die Stadt Zürich künftig weiterwachsen soll. | In der Bau- und Zonenordnung, kurz BZO, ist festgeschrieben, was gilt, wenn in Zürich gebaut werden soll: Hier sind Büros vorgesehen, da Wohnungen. Hier braucht es Grünraum, dort hat es Platz für ein Schulhaus oder eine Alterssiedlung. Hier redet der Denkmalschutz mit, dort ist eine speziell hohe Dichte erlaubt, und so fort. Die neue BZO entsteht logischerweise nicht im leeren Raum, sondern ist eine Weiterentwicklung der bestehenden. Und weil Fragen wie die, wer wo was bauen darf, viele Menschen betreffen und beschäftigen, ist eine BZO-Revision stets ein Werk mit vielen Autor:innen und vielen Diskussionen. Am Mittwoch stellten Stadtpräsidentin Corine Mauch, Hochbauvorsteher André Odermatt und Tiefbauvorsteherin Simone Brander das Werk an einer Medienkonferenz vor. (www.pszeitung.ch, 20.3.26)

Praxisnahe Regeln für Gebäudemodernisierung – Bundesarchitektenkammer warnt vor Aufweichung zentraler Klimaschutzmechanismen Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat konkrete Vorschläge für ein praxistaugliches Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt und warnt zugleich vor einer politischen Abschwächung zentraler Steuerungsinstrumente. Nach Einschätzung der BAK setzen die derzeit diskutierten Eckpunkte von CDU/CSU und SPD zu stark auf kurzfristige Entlastungen und gefährden damit die langfristige Verlässlichkeit der Gebäudeenergiepolitik. Werden Anforderungen abgesenkt oder verschoben, bleiben die Klimaziele bestehen — mit der Folge steigender Kosten, wachsender Planungsunsicherheit und eines erhöhten Transformationsdrucks in den kommenden Jahren. | Mit fünf Regelungsbausteinen: 01 Realistische Bewertungsverfahren, 02 Lebenszyklus-Bilanzierung stärken, 03 Sanierungen gezielt priorisieren, 04 Technologieoffenheit mit klaren Leitplanken und 05 sommerlichen Wärmeschutz ausbauen zeigt die BAK auf, wie das GMG so gestaltet werden kann, dass Klimaschutzziele im Gebäudesektor verlässlich erreicht werden. (www.nbau.org, 20.3.26)

Eric Nussbaumer hört auf: Mit ihm geht nicht nur der EU-Turbo, sondern auch ein mehr als untypischer Sozialdemokrat SP-Nationalrat Eric Nussbaumer tritt Ende Session zurück. Er war einer der letzten Europäer in Bern und eine prägende Stimme in der Energiewende. Dabei hatte es einst ganz anders ausgesehen. (www.nzz.ch, 20.3.26)

19.3.26

Klimawandel: Deutschland wird wohl in zehn Jahren keine Gletscher mehr haben In zwei Jahren haben die letzten Gletscher in Deutschland mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren. In den 2030er Jahren wird von ihnen wohl nichts mehr übrig sein. (www.zeit.de, 19.3.26)

"World Happiness Report" - Soziale Medien ein Glückskiller? Einmal im Jahr, rund um den Beginn des Frühlings, geht es ganz wissenschaftlich um die Zufriedenheit im Leben weltweit. Ein Fazit der Forscher: Social Media macht nicht immer glücklich. (www.dw.com, 19.3.26)

Heizen zwischen Klimaschutz und Kosten Gasheizung, Wärmepumpe, Pellets, Ölkessel: Die Bundesregierung lässt alle Systeme wieder für den Neueinbau zu. Welche sind die besten für Klima und Portemonnaie? - (klimareporter.de, 19.3.26)

18.3.26

Bewährungsprobe Klimaschutzprogramm: Die Bundesregierung muss beim Klimaschutz liefern Die Regierung muss bis zum 25. März 2026 ein Klimaschutzprogramm vorlegen, das verbindlich für alle Sektoren den Klimaschutzpfad bis 2040 wirksam und bindend festlegt. Gemeinsam mit rund 90 Organisationen appellieren wir heute an die Bundesregierung: Erfüllen Sie Ihre rechtliche und politische Pflicht! Schützen Sie unsere Zukunft! (www.germanwatch.org, 18.3.26)

Papst betont Würde der Laien und Unfehlbarkeit der Kirche - - Papst Leo hat die Würde und den Auftrag aller katholischen Laien kraft der Taufe betont. Bei seiner Generalaudienz sprach er an diesem Mittwoch auch von der „Unfehlbarkeit der Kirche, der diejenige des Papstes innewohnt und der sie dient“. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 18.3.26)

Klimafinanzierung ist keine Wohltätigkeit Mehr Geld, weniger Kredite und ein Ende des Ressourcenabflusses aus dem globalen Süden: Menschenrechts-Aktivist:innen fordern ein radikales Umdenken bei der Klimafinanzierung. Ein Blick auf Zahlen und historische Verantwortung. - (klimareporter.de, 18.3.26)

17.3.26

INTERVIEW - In einer Tigermücke in Basel wurde das Dengue-Virus entdeckt: «Wir müssen damit rechnen, dass solche Nachweise häufiger werden», sagt der Mückenexperte Wissenschafter haben das Dengue-Virus erstmals in einer Stechmücke nördlich der Alpen aufgespürt. In den nächsten Jahren seien auch hier Ansteckungen mit der Krankheit zu erwarten, sagt der Insektenforscher Pie Müller. (www.nzz.ch, 17.3.26)

Das erste Passivhaus: Als die Sonne nach Hause kam Schon früh erkannte Mária Telkes das Potenzial der Sonne für die Zukunft. 1948 baut sie gegen Widerstände das erste Haus Passivhaus. mehr... (taz.de, 17.3.26)

Traurige Bilanz: Im Winter 2025/26 kamen in Europa ungewöhnlich viele Menschen bei Lawinen ums Leben In diesem Winter sind bereits mindestens 127 Menschen in Lawinen gestorben – deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt. Fachleute sehen dafür sowohl klimatische Veränderungen als auch riskanteres Verhalten als Gründe. (www.nzz.ch, 17.3.26)

Klimaschutz und Psychologie: Wie Verdrängung uns rettet – und gleichzeitig lähmt Im Krisenchaos verdrängen wir den Klimaschutz. Die Psychologin Lea Dohm erklärt, wieso das persönlich verständlich ist, aber nicht kollektiv. Und was ein Ausweg wäre. (www.zeit.de, 17.3.26)

16.3.26

In der Straße von Hormus findet auch ein Energie-Krieg statt Dauern der Iran-Krieg und die "Schließung" der Straße von Hormus länger, droht eine Wiederholung des Gaspreisschocks von 2022. In vielen EU-Staaten könnten im liberalisierten Strommarkt die Gaspreise voll auf die Strompreise durchschlagen. (klimareporter.de, 16.3.26)

Wie Tessiner Baukunst zu Weltgeltung kam Kein Ereignis elektrisierte das Denken der Architekten und Architektinnen nördlich der Alpen mehr als die 1975 eröffnete Wanderausstellung «Tendenzen: Neuere Architektur im Tessin» im Globusprovisorium Zürich. Der damalige Weckruf hallt bis heute nach. (www.journal21.ch, 16.3.26)

In Erarbeitung: „Jubilate“ Das Kirchengesangbuch der Deutschschweiz von 1998 ist in die Jahre gekommen. Daher wurde das Projekt „Jubilate — Chance Kirchengesang“ initiiert. Das Ziel sind ein neues Buch und weitere Gesangsmedien. | Gemeinsam mit Abt Urban Federer OSB, dem Liturgieverantwortlichen der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK), und Projektleiterin Sandra Rupp Fischer, Kirchenmusikerin und Kulturmanagerin, engagieren sich derzeit rund 30 Fachpersonen im Projektteam „Jubilate“ sowie in verschiedenen themenspezifischen Kommissionen. | Das Projektteam „Jubilate — Chance Kirchengesang“ arbeitet seit 2019 im Auftrag der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK), der Versammlung der Deutschschweizer Bischöfe, General- und Bischofsvikare, an der Zukunft des Kirchengesangs. Ursprünglich als „Arbeitsgruppe Chance Kirchengesang“ gegründet, widmete sich das Team zunächst der Analyse kirchlicher Gesangsmedien (www.herder.de, 16.3.26)

Bundesrat sabotiert Solarausbau Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat die Parlamentsvorlage zum Stromabkommen beschlossen. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES bedauert, dass der Bundesrat die Energiewende doppelt sabotiert, obwohl diese mehrfach bei Volksabstimmungen bestätigt wurde: Einerseits ergreift er keine Massnahmen, um die Solarenergie in gleicher Weise wie die Wasserkraft abzusichern, andererseits will er den Atomausstieg rückgängig machen. | Ausgerechnet am Jahrestag der Fukushima-Katastrophe beschloss der Ständerat am vergangenen 11. März, dem Bundesrat zu folgen und die Tür für neue AKW wieder zu öffnen. Zwei Tage später, am 13. März, hat die Energiewende mit der vorgeschlagenen Umsetzung des Stromabkommens einen weiteren Rückschlag erfahren. Der Bundesrat will weiterhin die Mindestvergütung vollständig abschaffen. Gleichzeitig schlägt er keine Korrekturen oder neuen Instrumente vor, um die seit dem Inkrafttreten des Stromgesetzes beobachteten Solarbremsen zu lösen. (www.sses.ch, 16.3.26)

Earth Hour 2026: Wir machen's aus! – Wuppertal Institut beteiligt sich an diesjähriger, weltweiter Umweltschutzaktion Die Auswirkungen der Klimakrise sind weltweit spürbar und betreffen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Hitzewellen, Trockenperioden oder Extremwetterereignisse machen deutlich, wie wichtig der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist. | Die Earth Hour erinnert daran, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist. Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle — ebenso wie jede und jeder Einzelne. Am Samstag, den 28. März 2026, wird es daher weltweit für eine Stunde dunkler: Um 20:30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen rund um den Globus für 60 Minuten das Licht aus. Die Earth Hour ist eine weltweite Aktion der Umweltstiftung WWF — und das Wuppertal Institut beteiligt sich daran. (wupperinst.org, 16.3.26)

Circular Economy stärkt Wettbewerbsfähigkeit: WWF startet praxisnahes Training für Mitarbeitende von Unternehmen, die erste konkrete Schritte in Richtung Circular Economy gehen wollen Neues 3-tägiges Trainingsangebot zeigt, wie Kreislaufwirtschaft Kosten senkt, Resilienz erhöht und neue Geschäftspotenziale erschließt (www.wwf.de, 16.3.26)

15.3.26

Planet Plüss: Das Solothurner Modell Beim Naturschutz leistet Solothurn seit mehr als vierzig Jahren Pionierarbeit: nachhaltige Finanzierung, attraktive Angebote für Bauern, politische Unterstützung von links bis rechts. Den anderen Kantonen heiss zur Nachahmung empfohlen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.3.26)

14.3.26

Digitale Gewalt ist Realität. Auch ich erlebe seit 20 Hass im Netz, wenn ich über Klimaschutz spreche. Die ZDF-Doku von Julia Lösch und der Film „Eine bessere Welt“ (Regie: Sebastian Hilger) zeigen, warum wir darüber sprechen müssen. Schweigen stärkt nur die Lautesten. | #HassImNetz #DigitaleGewalt | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Nachruf auf Jürgen Habermas: Er war ein Philosoph von Weltformat Bis ins hohe Alter war Jürgen Habermas produktiv. In seinen Werken wandte er sich gegen postmoderne Beliebigkeit ebenso wie gegen Dogmen. Nun ist der deutsche Philosoph 96-jährig gestorben. (www.tagesanzeiger.ch, 14.3.26)

Die neuen CO2-Zahlen vom UBA lesen sich wie eine Dokumentation von Desinteresse & Ignoranz gegenüber unseren Klimazielen. Auf Regierungsversprechen ist in Sachen Klima kein Verlass. Und ohne rechtlichen Druck, breites Engagement & Protest haben wir keine Chance. Die Hoffnung liegt bei den Menschen. | @luisaneubauer.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

Benzinpreise & CO.: Der Staat soll es richten? Warum politische Eingriffe in die Wirtschaft eine heikle Grundsatzfrage und oft nur populistische Scheinlösungen sind, erklärt Prof. Peter Filzmaier.  (www.krone.at, 14.3.26)

Bilanz für 2025: Klimaschutz in Deutschland tritt auf der Stelle  Der Klimaschutz kommt in Deutschland kaum voran: Vor allem Verkehr und Gebäude lassen den Ausstoß klimaschädlicher Gase steigen. Der Weg zur Klimaneutralität bleibt ambitioniert. Von Dominic Hebestreit.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.3.26)

Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt: Deutsche Umwelthilfe fordert sofortige Nachsteuerung im Klimaschutzprogramm 2026 Neuer Projektionsbericht: Klimaziele mit aktuellen Maßnahmen nicht erreichbar — besonders große Überschreitungen in den Sektoren Verkehr und Gebäude bis 2030 | Gesamtverfehlung in ESR-Sektoren steigt auf 255 Millionen Tonnen CO2 bis 2030; Strafzahlungen in Milliardenhöhe drohen | Bundesregierung durch Bundesverwaltungsgericht verpflichtet, wirksame Maßnahmen zur Erreichung des Klimaziels 2030 nachzulegen | DUH kündigt Klage an, sollte das Ende März fällige Klimaschutzprogramm die im Projektionsbericht ausgewiesene Klimaschutzlücken nicht schließen (www.duh.de, 14.3.26)

Eine Renaissance der #Kernenergie? Deutschland bekommt nicht einmal vergleichsweise einfache Atommüll-Altlasten in den Griff. Die Bergung des #Atommülls aus der maroden #Asse beginnt wohl erst 2033. Kosten: Milliarden — bezahlt vom Steuerzahler. Super | https://www.spiegel.de/wirtschaft/bergung-von-radioaktivem-abfall-auf-unbestimmte-zeit-verschoben-a-e54840cb-d7ee-4add-bf07-b5ad3c022ac1 | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)

13.3.26

Studie zu Klimaschäden: Klimawandel erhöht die Staatsverschuldung Die Folgen der Erderwärmung schlagen sich auch wirtschaftlich nieder. Um Klimaschäden künftig entgegenzuwirken, muss die EU stärker investieren. mehr... (taz.de, 13.3.26)

Klimasparbuch zeigt: Klimaschutz spart bares Geld Das Klimasparbuch Stuttgart 2026/27 zeigt, wie Klimaschutz im Alltag gelingt und dabei Geld spart. Es bietet Tipps zu Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum, Infos zu Beratung und Förderprogrammen sowie Gutscheine regionaler Anbieter für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. (www.stuttgart.de, 13.3.26)

How to help your garden withstand climate change Healthy soils and diverse, perennial plants can help your garden beds survive extreme weather like floods and droughts. (yaleclimateconnections.org, 13.3.26)

Minergie-Netto-Null: CO2 vermeiden, speichern und ausgleichen Das Minergie-Netto-Null-Gebäude ist ein neu erstelltes oder saniertes Gebäude, das über seinen definierten Lebenszyklus von 60 Jahren sehr geringe Treibhausgasemissionen (THGE) verursacht. | Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Im Bausektor bleibt jedoch eine Frage offen: Was braucht es, damit ein Gebäude über seinen definierten Lebenszyklus diesem Ziel entspricht? Minergie-Netto-Null bietet einen klaren, messbaren und zugänglichen Weg zum Aufbau eines CO2-neutralen Gebäudeparks. Der Standard basiert auf den Grundwerten von Minergie und zeigt, wie Schritt für Schritt die CO2-Neutralität von Gebäuden erreicht werden kann. (www.minergie.ch, 13.3.26)

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