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Klimapolitik – steckt drin, was draufsteht? Was jetzt zu tun ist Die UHH ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden. Alle zwei Wochen geben wir im Rahmen der Reihe „Forschen und Verstehen“ im Hamburger Abendblatt Einblick in ihre Arbeit. In dieser Ausgabe erklärt Dr. Anne Gerstenberg, warum bei der Klimapolitik auch die Bevölkerung gefragt ist. | Eigentlich ist doch alles klar. Die Europäische Union will bis 2055 klimaneutral sein, Deutschland schon 2045, das Land hat ein Klimagesetz erlassen und es gibt entsprechende Vorschriften. So werden Treibhausgase Stück für Stück reduziert und Klimaschutz umgesetzt. Rechnet man jedoch zusammen, wie viel CO2 durch die beschlossenen Maßnahmen reduziert wird, reicht das nicht, um die Ziele zu erreichen. | Ich habe mich gefragt: Warum führt ein Ziel nicht zu Maßnahmen, die es auch tatsächlich erreichen können? Am Exzellenzcluster für Klimaforschung CLICCS der Universität Hamburg wollte ich mehr Licht in diesen Prozess bringen. Ich befragte Menschen, die solche Instrumente direkt mitgestalten. (www.uni-hamburg.de, 20.3.26)
BZO-Revision | Dichter, aber auch grüner Am Mittwoch wurde die revidierte Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich öffentlich aufgelegt. Sie gibt unter anderem Antworten darauf, wo und wie die Stadt Zürich künftig weiterwachsen soll. | In der Bau- und Zonenordnung, kurz BZO, ist festgeschrieben, was gilt, wenn in Zürich gebaut werden soll: Hier sind Büros vorgesehen, da Wohnungen. Hier braucht es Grünraum, dort hat es Platz für ein Schulhaus oder eine Alterssiedlung. Hier redet der Denkmalschutz mit, dort ist eine speziell hohe Dichte erlaubt, und so fort. Die neue BZO entsteht logischerweise nicht im leeren Raum, sondern ist eine Weiterentwicklung der bestehenden. Und weil Fragen wie die, wer wo was bauen darf, viele Menschen betreffen und beschäftigen, ist eine BZO-Revision stets ein Werk mit vielen Autor:innen und vielen Diskussionen. Am Mittwoch stellten Stadtpräsidentin Corine Mauch, Hochbauvorsteher André Odermatt und Tiefbauvorsteherin Simone Brander das Werk an einer Medienkonferenz vor. (www.pszeitung.ch, 20.3.26)
Praxisnahe Regeln für Gebäudemodernisierung – Bundesarchitektenkammer warnt vor Aufweichung zentraler Klimaschutzmechanismen Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat konkrete Vorschläge für ein praxistaugliches Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt und warnt zugleich vor einer politischen Abschwächung zentraler Steuerungsinstrumente. Nach Einschätzung der BAK setzen die derzeit diskutierten Eckpunkte von CDU/CSU und SPD zu stark auf kurzfristige Entlastungen und gefährden damit die langfristige Verlässlichkeit der Gebäudeenergiepolitik. Werden Anforderungen abgesenkt oder verschoben, bleiben die Klimaziele bestehen — mit der Folge steigender Kosten, wachsender Planungsunsicherheit und eines erhöhten Transformationsdrucks in den kommenden Jahren. | Mit fünf Regelungsbausteinen: 01 Realistische Bewertungsverfahren, 02 Lebenszyklus-Bilanzierung stärken, 03 Sanierungen gezielt priorisieren, 04 Technologieoffenheit mit klaren Leitplanken und 05 sommerlichen Wärmeschutz ausbauen zeigt die BAK auf, wie das GMG so gestaltet werden kann, dass Klimaschutzziele im Gebäudesektor verlässlich erreicht werden. (www.nbau.org, 20.3.26)
Eric Nussbaumer hört auf: Mit ihm geht nicht nur der EU-Turbo, sondern auch ein mehr als untypischer Sozialdemokrat SP-Nationalrat Eric Nussbaumer tritt Ende Session zurück. Er war einer der letzten Europäer in Bern und eine prägende Stimme in der Energiewende. Dabei hatte es einst ganz anders ausgesehen. (www.nzz.ch, 20.3.26)
Klimawandel: Deutschland wird wohl in zehn Jahren keine Gletscher mehr haben In zwei Jahren haben die letzten Gletscher in Deutschland mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren. In den 2030er Jahren wird von ihnen wohl nichts mehr übrig sein. (www.zeit.de, 19.3.26)
"World Happiness Report" - Soziale Medien ein Glückskiller? Einmal im Jahr, rund um den Beginn des Frühlings, geht es ganz wissenschaftlich um die Zufriedenheit im Leben weltweit. Ein Fazit der Forscher: Social Media macht nicht immer glücklich. (www.dw.com, 19.3.26)
Heizen zwischen Klimaschutz und Kosten Gasheizung, Wärmepumpe, Pellets, Ölkessel: Die Bundesregierung lässt alle Systeme wieder für den Neueinbau zu. Welche sind die besten für Klima und Portemonnaie? - (klimareporter.de, 19.3.26)
Bewährungsprobe Klimaschutzprogramm: Die Bundesregierung muss beim Klimaschutz liefern Die Regierung muss bis zum 25. März 2026 ein Klimaschutzprogramm vorlegen, das verbindlich für alle Sektoren den Klimaschutzpfad bis 2040 wirksam und bindend festlegt. Gemeinsam mit rund 90 Organisationen appellieren wir heute an die Bundesregierung: Erfüllen Sie Ihre rechtliche und politische Pflicht! Schützen Sie unsere Zukunft! (www.germanwatch.org, 18.3.26)
Papst betont Würde der Laien und Unfehlbarkeit der Kirche - - Papst Leo hat die Würde und den Auftrag aller katholischen Laien kraft der Taufe betont. Bei seiner Generalaudienz sprach er an diesem Mittwoch auch von der „Unfehlbarkeit der Kirche, der diejenige des Papstes innewohnt und der sie dient“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 18.3.26)
Klimafinanzierung ist keine Wohltätigkeit Mehr Geld, weniger Kredite und ein Ende des Ressourcenabflusses aus dem globalen Süden: Menschenrechts-Aktivist:innen fordern ein radikales Umdenken bei der Klimafinanzierung. Ein Blick auf Zahlen und historische Verantwortung. - (klimareporter.de, 18.3.26)
INTERVIEW - In einer Tigermücke in Basel wurde das Dengue-Virus entdeckt: «Wir müssen damit rechnen, dass solche Nachweise häufiger werden», sagt der Mückenexperte Wissenschafter haben das Dengue-Virus erstmals in einer Stechmücke nördlich der Alpen aufgespürt. In den nächsten Jahren seien auch hier Ansteckungen mit der Krankheit zu erwarten, sagt der Insektenforscher Pie Müller. (www.nzz.ch, 17.3.26)
Das erste Passivhaus: Als die Sonne nach Hause kam Schon früh erkannte Mária Telkes das Potenzial der Sonne für die Zukunft. 1948 baut sie gegen Widerstände das erste Haus Passivhaus. mehr... (taz.de, 17.3.26)
Traurige Bilanz: Im Winter 2025/26 kamen in Europa ungewöhnlich viele Menschen bei Lawinen ums Leben In diesem Winter sind bereits mindestens 127 Menschen in Lawinen gestorben – deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt. Fachleute sehen dafür sowohl klimatische Veränderungen als auch riskanteres Verhalten als Gründe. (www.nzz.ch, 17.3.26)
Klimaschutz und Psychologie: Wie Verdrängung uns rettet – und gleichzeitig lähmt Im Krisenchaos verdrängen wir den Klimaschutz. Die Psychologin Lea Dohm erklärt, wieso das persönlich verständlich ist, aber nicht kollektiv. Und was ein Ausweg wäre. (www.zeit.de, 17.3.26)
In der Straße von Hormus findet auch ein Energie-Krieg statt Dauern der Iran-Krieg und die "Schließung" der Straße von Hormus länger, droht eine Wiederholung des Gaspreisschocks von 2022. In vielen EU-Staaten könnten im liberalisierten Strommarkt die Gaspreise voll auf die Strompreise durchschlagen. (klimareporter.de, 16.3.26)
Wie Tessiner Baukunst zu Weltgeltung kam Kein Ereignis elektrisierte das Denken der Architekten und Architektinnen nördlich der Alpen mehr als die 1975 eröffnete Wanderausstellung «Tendenzen: Neuere Architektur im Tessin» im Globusprovisorium Zürich. Der damalige Weckruf hallt bis heute nach. (www.journal21.ch, 16.3.26)
In Erarbeitung: „Jubilate“ Das Kirchengesangbuch der Deutschschweiz von 1998 ist in die Jahre gekommen. Daher wurde das Projekt „Jubilate — Chance Kirchengesang“ initiiert. Das Ziel sind ein neues Buch und weitere Gesangsmedien. | Gemeinsam mit Abt Urban Federer OSB, dem Liturgieverantwortlichen der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK), und Projektleiterin Sandra Rupp Fischer, Kirchenmusikerin und Kulturmanagerin, engagieren sich derzeit rund 30 Fachpersonen im Projektteam „Jubilate“ sowie in verschiedenen themenspezifischen Kommissionen. | Das Projektteam „Jubilate — Chance Kirchengesang“ arbeitet seit 2019 im Auftrag der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK), der Versammlung der Deutschschweizer Bischöfe, General- und Bischofsvikare, an der Zukunft des Kirchengesangs. Ursprünglich als „Arbeitsgruppe Chance Kirchengesang“ gegründet, widmete sich das Team zunächst der Analyse kirchlicher Gesangsmedien (www.herder.de, 16.3.26)
Bundesrat sabotiert Solarausbau Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat die Parlamentsvorlage zum Stromabkommen beschlossen. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES bedauert, dass der Bundesrat die Energiewende doppelt sabotiert, obwohl diese mehrfach bei Volksabstimmungen bestätigt wurde: Einerseits ergreift er keine Massnahmen, um die Solarenergie in gleicher Weise wie die Wasserkraft abzusichern, andererseits will er den Atomausstieg rückgängig machen. | Ausgerechnet am Jahrestag der Fukushima-Katastrophe beschloss der Ständerat am vergangenen 11. März, dem Bundesrat zu folgen und die Tür für neue AKW wieder zu öffnen. Zwei Tage später, am 13. März, hat die Energiewende mit der vorgeschlagenen Umsetzung des Stromabkommens einen weiteren Rückschlag erfahren. Der Bundesrat will weiterhin die Mindestvergütung vollständig abschaffen. Gleichzeitig schlägt er keine Korrekturen oder neuen Instrumente vor, um die seit dem Inkrafttreten des Stromgesetzes beobachteten Solarbremsen zu lösen. (www.sses.ch, 16.3.26)
Earth Hour 2026: Wir machen's aus! – Wuppertal Institut beteiligt sich an diesjähriger, weltweiter Umweltschutzaktion Die Auswirkungen der Klimakrise sind weltweit spürbar und betreffen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Hitzewellen, Trockenperioden oder Extremwetterereignisse machen deutlich, wie wichtig der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist. | Die Earth Hour erinnert daran, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist. Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle — ebenso wie jede und jeder Einzelne. Am Samstag, den 28. März 2026, wird es daher weltweit für eine Stunde dunkler: Um 20:30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen rund um den Globus für 60 Minuten das Licht aus. Die Earth Hour ist eine weltweite Aktion der Umweltstiftung WWF — und das Wuppertal Institut beteiligt sich daran. (wupperinst.org, 16.3.26)
Circular Economy stärkt Wettbewerbsfähigkeit: WWF startet praxisnahes Training für Mitarbeitende von Unternehmen, die erste konkrete Schritte in Richtung Circular Economy gehen wollen Neues 3-tägiges Trainingsangebot zeigt, wie Kreislaufwirtschaft Kosten senkt, Resilienz erhöht und neue Geschäftspotenziale erschließt (www.wwf.de, 16.3.26)
Planet Plüss: Das Solothurner Modell Beim Naturschutz leistet Solothurn seit mehr als vierzig Jahren Pionierarbeit: nachhaltige Finanzierung, attraktive Angebote für Bauern, politische Unterstützung von links bis rechts. Den anderen Kantonen heiss zur Nachahmung empfohlen. (www.tagesanzeiger.ch, 15.3.26)
Digitale Gewalt ist Realität. Auch ich erlebe seit 20 Hass im Netz, wenn ich über Klimaschutz spreche. Die ZDF-Doku von Julia Lösch und der Film „Eine bessere Welt“ (Regie: Sebastian Hilger) zeigen, warum wir darüber sprechen müssen. Schweigen stärkt nur die Lautesten. | #HassImNetz #DigitaleGewalt | @ckemfert.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)
Nachruf auf Jürgen Habermas: Er war ein Philosoph von Weltformat Bis ins hohe Alter war Jürgen Habermas produktiv. In seinen Werken wandte er sich gegen postmoderne Beliebigkeit ebenso wie gegen Dogmen. Nun ist der deutsche Philosoph 96-jährig gestorben. (www.tagesanzeiger.ch, 14.3.26)
Die neuen CO2-Zahlen vom UBA lesen sich wie eine Dokumentation von Desinteresse & Ignoranz gegenüber unseren Klimazielen. Auf Regierungsversprechen ist in Sachen Klima kein Verlass. Und ohne rechtlichen Druck, breites Engagement & Protest haben wir keine Chance. Die Hoffnung liegt bei den Menschen. | @luisaneubauer.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)
Benzinpreise & CO.: Der Staat soll es richten? Warum politische Eingriffe in die Wirtschaft eine heikle Grundsatzfrage und oft nur populistische Scheinlösungen sind, erklärt Prof. Peter Filzmaier. (www.krone.at, 14.3.26)
Bilanz für 2025: Klimaschutz in Deutschland tritt auf der Stelle Der Klimaschutz kommt in Deutschland kaum voran: Vor allem Verkehr und Gebäude lassen den Ausstoß klimaschädlicher Gase steigen. Der Weg zur Klimaneutralität bleibt ambitioniert. Von Dominic Hebestreit.[mehr] (www.tagesschau.de, 14.3.26)
Klimaziele 2030 und 2040 werden deutlich verfehlt: Deutsche Umwelthilfe fordert sofortige Nachsteuerung im Klimaschutzprogramm 2026 Neuer Projektionsbericht: Klimaziele mit aktuellen Maßnahmen nicht erreichbar — besonders große Überschreitungen in den Sektoren Verkehr und Gebäude bis 2030 | Gesamtverfehlung in ESR-Sektoren steigt auf 255 Millionen Tonnen CO2 bis 2030; Strafzahlungen in Milliardenhöhe drohen | Bundesregierung durch Bundesverwaltungsgericht verpflichtet, wirksame Maßnahmen zur Erreichung des Klimaziels 2030 nachzulegen | DUH kündigt Klage an, sollte das Ende März fällige Klimaschutzprogramm die im Projektionsbericht ausgewiesene Klimaschutzlücken nicht schließen (www.duh.de, 14.3.26)
Eine Renaissance der #Kernenergie? Deutschland bekommt nicht einmal vergleichsweise einfache Atommüll-Altlasten in den Griff. Die Bergung des #Atommülls aus der maroden #Asse beginnt wohl erst 2033. Kosten: Milliarden — bezahlt vom Steuerzahler. Super | https://www.spiegel.de/wirtschaft/bergung-von-radioaktivem-abfall-auf-unbestimmte-zeit-verschoben-a-e54840cb-d7ee-4add-bf07-b5ad3c022ac1 | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 14.3.26)
Studie zu Klimaschäden: Klimawandel erhöht die Staatsverschuldung Die Folgen der Erderwärmung schlagen sich auch wirtschaftlich nieder. Um Klimaschäden künftig entgegenzuwirken, muss die EU stärker investieren. mehr... (taz.de, 13.3.26)
Klimasparbuch zeigt: Klimaschutz spart bares Geld Das Klimasparbuch Stuttgart 2026/27 zeigt, wie Klimaschutz im Alltag gelingt und dabei Geld spart. Es bietet Tipps zu Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum, Infos zu Beratung und Förderprogrammen sowie Gutscheine regionaler Anbieter für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. (www.stuttgart.de, 13.3.26)
How to help your garden withstand climate change Healthy soils and diverse, perennial plants can help your garden beds survive extreme weather like floods and droughts. (yaleclimateconnections.org, 13.3.26)
Minergie-Netto-Null: CO2 vermeiden, speichern und ausgleichen Das Minergie-Netto-Null-Gebäude ist ein neu erstelltes oder saniertes Gebäude, das über seinen definierten Lebenszyklus von 60 Jahren sehr geringe Treibhausgasemissionen (THGE) verursacht. | Die Schweiz hat sich verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Im Bausektor bleibt jedoch eine Frage offen: Was braucht es, damit ein Gebäude über seinen definierten Lebenszyklus diesem Ziel entspricht? Minergie-Netto-Null bietet einen klaren, messbaren und zugänglichen Weg zum Aufbau eines CO2-neutralen Gebäudeparks. Der Standard basiert auf den Grundwerten von Minergie und zeigt, wie Schritt für Schritt die CO2-Neutralität von Gebäuden erreicht werden kann. (www.minergie.ch, 13.3.26)
Klimawandel: Zu heiß zum Arbeiten, Einkaufen, Gassi gehen Wegen des Klimawandels wird es weltweit über immer längere Zeiträume zu schwül, um seinem Alltag nachzugehen. Wer davon besonders betroffen ist. (www.sueddeutsche.de, 12.3.26)
E-Autos werden billiger Die Preisparität mit Verbrennern ist bereits in Sicht. Der Verkehrs-Umweltverband T&E sieht die CO2-Ziele der EU als Grund und warnt vor einem Aufweichen. - (klimareporter.de, 12.3.26)
Wie weiter in der Klimapolitik?: Raus aus der Akrasia Akrasia! Der wohlklingende altgriechische Begriff bezeichnet ein Handeln gegen die eigene Überzeugung oder wider das bessere Wissen. Und bringt damit das Stimmverhalten der Schweizer Bevölkerung auf den Punkt. Glaubt man dem jüngsten Sorgenbarometer, zählen der Umweltschutz und die Klimaerwärmung zu den drängendsten Problemen des Landes; sie rangieren auf Platz zwei des Barometers. Am Sonntag allerdings lehnten siebzig Prozent der Abstimmenden die Klimafonds-Initiative ab, die jährlich bis zu ein Prozent des Bruttoinlandprodukts in den ökologischen Umbau investieren wollte. | Die Bürgerlichen erklären das deutliche Nein damit, dass die Schweiz bereits viel fürs Klima tue. Das ist nachweislich falsch: 2023 war erst etwa die Hälfte der gemäss dem Pariser Abkommen nötigen Emissionsreduktion von fünfzig Prozent gegenüber 1990 erreicht. Und schon 2030 sollte das Ziel geschafft sein. Das Forschungsprojekt Climate Action Tracker bewertet die Schweizer Klimapolitik … als «unzureichend». (www.woz.ch, 11.3.26)
Projekt Kardendorf 150 Menschen wollen gemeinsam bis 2035 ihren Lebensstil auf “Ein-Planet-Grenze” transformieren und damit Genügsamkeit messen, forschen und teilen. Diese Dorfgemeinschaft will lebendig vor leben, dass Klimaschutz ohne Verlust von Lebensglück mit einer Neudefinition von Wohlstand und unter Einhaltung von Klimazielen realisiert werden kann. (www.one-planet-lab.ch, 11.3.26)
Koalition kämpft mit der Klimalücke In zwei Wochen muss das Umweltministerium das neue Klimaschutzprogramm vorlegen. Es muss zumindest auf dem Papier die Klimaziele erfüllen. Weil es hier offenbar eine Lücke gibt, ist das Programm heute Abend Thema im Koalitionsausschuss. - (klimareporter.de, 11.3.26)
So wird die Umsetzung der Schweizer Klimagesetze ausgebremst Seit etwas mehr als einem Jahr hat die Schweiz eine neue Klimagesetzgebung. Doch die Umsetzung der Klimaregeln kommt bei vielen Gesetzesartikeln kaum voran, wie eine Analyse zeigt. | Der Bundesrat hat die CO2-Verordnung im Laufe des Jahres 2025 nochmals überarbeitet. Im BerichtExterner Link zu dieser Überarbeitung liest man folgendes: «Da die Reisebranche mit langen Planungshorizonten arbeitet eine angemessene Vorlaufzeit benötigt, wird der Beginn der Umsetzung um ein Jahr verschoben.» | Die Reisebranche hat hier also erfolgreich für mehr Zeit lobbyiert. André Lüthi, Chef des Reisebüros Globetrotter, und Martin Wittwer, Präsident Schweizer Reiseverbands waren eigens dafür in Bundesbern. Es gäbe keine einheitlichen und international anerkannten Berechnungsmethoden, für die Umsetzung der Deklaration, so die Reisebranche. Das erstaunt, denn auf Portalen wie myClimate lassen sich die CO2-Zahlen für Flüge seit Jahrzehnten mit ein paar Klicks nachschauen. (www.swissinfo.ch, 11.3.26)
"Fukushima war kein Super-GAU" Bei der Katastrophe vor 15 Jahren hatte Japan noch großes Glück, sagt Mycle Schneider. Der Nuklearexperte über die Situation der Atomkraft heute und die Gründe für die gefühlte AKW-Renaissance. (klimareporter.de, 11.3.26)
Wie der Empfehlungs-Algorithmus von X politische Meinungen beeinflusst Qualitativ hochwertiger Journalismus wird in einem algorithmisch gesteuerten Umfeld benachteiligt. Dass der Informationskonsum dabei dauerhaft beeinflusst wird, kann der Demokratie schaden. | Gastkommentar Roland Hodler, Professor für Volkswirtschaftslehre und Direktor des Schweizerischen Instituts für Aussenwirtschaft an der Universität St. Gallen; Philine Widmer, Assistenzprofessorin an der Paris School of Economics; die vollständige Studie findet sich in der neuesten Ausgabe von «Nature». (www.nzz.ch, 11.3.26)
Steigender Ölpreis und Klimaschutz: Die Angst vorm Benzinpreis wäre vermeidbar gewesen Vom Krieg gegen Iran profitieren derzeit vor allem Ölkonzerne. Das ist gefährlich für den Klimaschutz und vollkommen unnötig. mehr... (taz.de, 10.3.26)
Der Schweizer Wald braucht Nachwuchsförderung In vielen Schweizer Wäldern wachsen zu wenig oder nicht klimafitte junge Bäume nach. Zahlreiche Projekte der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL untersuchen die Ursachen. Ihre Erkenntnisse stellen die Forschenden nun in einer Schwerpunktnummer der Schweizerischen Zeitschrift für Forstwesen (SZF) vor. | Text von Beate Kittl für die WSL, die Originalpublikation finden Sie in den WSL News. | In den Wäldern der Schweiz vermehren sich die Bäume grösstenteils von selbst über Samen. Diese Naturverjüngung ist ein Leitsatz der Waldwirtschaft, demzufolge die Bäume dadurch stets an ihre Umwelt angepasst sind. Die Schäden in den letzten 25 Jahren durch Winterstürme, Trockenheit und Borkenkäfer zeigen aber einerseits, wie anfällig unsere Wälder für Extremereignisse sind. Gemäss Klimaszenarien werden diese in den kommenden Jahrzehnten häufiger. (naturschutz.ch, 10.3.26)
Klimaschutz der katholischen Kirche: Vatikan startet internationale Allianz für Ökologie Mit einem neuen Netzwerk will Papst Leo XIV. Glaube, Wissenschaft und soziale Gerechtigkeit zusammenführen, um ökologische Ungerechtigkeit zu bekämpfen. mehr... (taz.de, 10.3.26)
Politik in Zürich: Links-Grün reicht zwei Initiativen für mehr Solarkraft ein Mit zwei Vorstössen wollen SP, Grüne und AL die Stadt zum Solarausbau zwingen. Dafür soll ein Rahmenkredit von 750 Millionen Franken bereitstehen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)
Vatikan veröffentlicht Abschlussbericht zur Rolle der Frau - - Das Generalsekretariat der Synode hat an diesem Dienstag den lang erwarteten Abschlussbericht der Studiengruppe Nr. 5 veröffentlicht. Das Dokument mit dem Titel „Die Teilhabe von Frauen am Leben und an der Leitung der Kirche“ definiert die Frauenfrage als ein „echtes Zeichen der Zeit“, durch das der Heilige Geist die Kirche zur Erneuerung aufrufe. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 10.3.26)
Grüner Verkehrsstratege abgewählt: 64 Stimmen beenden die lange Politkarriere von Markus Knauss Er ist als «Parkplatz-Terminator» bekannt und prägte mit seinem Kampf für Tempo 30 Zürichs Verkehrspolitik über Jahre. Jetzt scheidet er nach 28 Jahren überraschend aus dem Gemeinderat aus. (www.tagesanzeiger.ch, 10.3.26)
Nachhaltiges Wirtschaften ist weiterhin die Zukunftsformel für stabile Versorgungssicherheit, weniger Ressourcenkonflikte, zukünftige Exportschlager & hohe Lebensqualität. Gerade weil Trump diese Vision aggressiv bekämpft, sollte Europa sie konsequent verfolgen. | https://www.tagesspiegel.de/wissen/ich-habe-kinder-und-liebe-freiheit--da-lohnt-sich-konstruktiver-trotz-wie-demokratien-trump-co-einhalt-gebieten-konnen-erklart-maja-gopel-15318976.html | @beyond-ideology.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 10.3.26)
Nicht bremsen, sondern Ökostrom geben Der Iran-Krieg droht länger zu dauern. Soll er für Deutschland noch einen Sinn haben, muss er als Booster für die Energiewende wirken. - (klimareporter.de, 10.3.26)
Klimawandel: Februar war weltweit fünftwärmster seit Aufzeichnungsbeginn In Westeuropa und Nordafrika kam es im Februar zu schweren Überschwemmungen mit Toten. Global lagen die Temperaturen fast 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. (www.zeit.de, 10.3.26)
Klimawandel: Wer im Treibhaus sitzt Neuen Studien zufolge beschleunigt sich die Erderwärmung seit 2014 signifikant (www.jungewelt.de, 9.3.26)
Ferien Graubünden: Die Top 9 Reiseziele Wandern in der wilden Natur, Kultur-Highlights geniessen oder einfach mal die Seele baumeln lassen? Dafür müssen Sie nicht ins Ausland reisen. Neun Reiseziele für einmalige Ferien in Graubünden inklusive Tipps für schöne Orte und Ausflüge. | Von Savognin den einmaligen Parc Ela erkunden | Vals: In der Therme den Alltag hinter sich lassen | Arosa: Paradies für Tierfans | Thusis: Kultur-Highlights und Naturwunder erleben | Davos: Berge und Kultur | Zernez: Den Schweizerischen Nationalpark erwandern | Von Soglio das malerische Bergell entdeckenvPontresina: Urlaub im Oberengadin | Flims Laax Falera: Fast wie Karibik (www.powernewz.ch, 9.3.26)
Agri-PV: Mehr als nur Strom vom Acker Agri-Photovoltaik verbindet Landwirtschaft und Energieerzeugung auf derselben Fläche. Die Technologie gilt als vielversprechender Ansatz, um Flächen effizienter zu nutzen und gleichzeitig Erneuerbare Energien auszubauen. Gleichzeitig wird immer wieder darüber diskutiert, wie wirtschaftlich Agri-PV im Vergleich zu klassischen Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist. Das Forschungszentrum Jülich forscht intensiv zur Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen für Energie- und Lebensmittelproduktion und ist Mitglied im Verband für nachhaltige Agri-PV (VnAP). (www.fz-juelich.de, 9.3.26)
Klimafitte Gärten | «Lassen Sie sich von den Lebensräumen Ihrer Region inspirieren» Schweizer Gärten müssen sich auf heissere Sommer einstellen. Botaniker Adrian Möhl erklärt, welche heimischen Arten dem Klimawandel trotzen — und warum exotische Bäume keine gute Idee sind. | Adrian Möhl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Botanischen Gartens in Bern. Der Experte sagt im Interview mit der «Schweizer Familie», wie Schweizer Gärten klimafit werden. (www.tagesanzeiger.ch, 9.3.26)
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