Ausgewählte kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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29.11.25 (Aktualisierung 7:47)

28.11.25

Grünen-Bundesparteitag: Grünen werfen Koalition Politik zulasten der Jungen und des Klimas vor Sie spiele Jung gegen Alt aus und schreddere den Klimaschutz: Die Grünen haben ihren Bundesparteitag mit einer Kampfansage an die schwarz-rote Regierung begonnen. (www.zeit.de, 28.11.25)

„Koalitionsausschuss gegen den Klimaschutz“: Deutsche Umwelthilfe kritisiert Rückschritte beim Verbrenner-Aus Durch die Einigung im Koalitionsausschuss rücken die Klimaziele im Verkehrssektor nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) in noch weitere Ferne. Auf Druck der Union und von Bundeskanzler Merz persönlich will man sich in der EU für eine Aufweichung des Verbrenner-Ausstiegs 2035 einsetzen — zugunsten von Scheinlösungen wie Plug-In-Hybriden und „hocheffizienten Verbrennern“. | DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Die Abkehr der Bundesregierung vom Verbrenner-Ausstieg 2035 ist ein Skandal. Selbst mit der derzeitigen Regelung zum Verbrenner-Ausstieg werden im Verkehrsbereich hunderte Millionen Tonnen CO2 zu viel ausgestoßen. Die schwarz-rote Rückwärts-Koalition belohnt das Schaufahren gegen den Klimaschutz von BMW, Mercedes-Benz und Co. Umso dringlicher wird jetzt die Frage zur zivilrechtlichen Verantwortung der Autokonzerne. Wir werden das schmutzige Verbrenner-Geschäftsmodell der Autokonzerne mit unserer Klimaklage stoppen, (www.duh.de, 28.11.25)

COP30 konnte Erwartungen nicht erfüllen COP30 konnte Erwartungen nicht erfüllen — Staatengemeinschaft findet trotz steigendem Handlungsdruck keine adäquaten Antworten — Wuppertal Institut legt Analysebericht zur Weltklimakonferenz in Belém vor | Die 30. Konferenz der Vertragsparteien des UN-Rahmenübereinkommens über Klimaveränderungen (Conference of the Parties, COP30) in Brasilien blieb weit hinter den Erwartungen zurück und lieferte keine adäquaten Antworten auf die gestiegenen Anforderungen: Trotz der weltweit zunehmenden Folgen des Klimawandels konnten in zentralen Bereichen keine gemeinsamen Beschlüsse gefasst werden, vor allem weil zentrale Öl-, Gas- und Kohleförderländer konkrete Fortschritte blockierten. Forschende des Wuppertal Instituts legen nun ihre Analyse zu den Konferenz-Ergebnissen vor und verdeutlichen: Es brauche nun vor allem eine starke Koalition der Willigen, die sowohl innerhalb als auch jenseits der UN-Klimaverhandlungen verbindliche Schritte für den globalen Ausstieg aus Fossilen vorantreibt. (wupperinst.org, 28.11.25)

Ernährungsreport 2025: Sonderangebote und schnelle Küche prägen das Einkaufsverhalten der Deutschen - Sonderangebote prägen zunehmend das Einkaufsverhalten in Deutschland. Laut Ernährungsreport 2025 sinken Qualität und Nachhaltigkeit als Prioritäten. - (www.faz.net, 28.11.25)

Regierungsrat «entsorgt» hoch umstrittene Deponie Nach heftigem Widerstand kippt der Regierungsrat jetzt den Deponiestandort im Horgner Längiberg hart an der Grenze zu Wädenswil aus dem kantonalen Richtplan. Und beharrt aber weiterhin auf einem nicht minder umstrittenen neuen Standort im Waggital im Wädenswiler Berg. Über die Richtplanrevision und damit über das Schicksal des Längiberg sowie 19 neue Standorte und die Erweiterung von zwei weiteren Standorten entscheidet nun der Kantonsrat. (www.pszeitung.ch, 28.11.25)

27.11.25

Kurzstudie zu Energiesuffizienz in Verfassung und Gesetzen | Marcel Hänggi Die sauberste Energie ist diejenige, die man spart. Die Bundesverfassung verpflichtet den Bund und die Kantone zu einem «sparsamen und rationellen Energieverbrauch». Aber das Gebot der Sparsamkeit wird kaum umgesetzt, wie die Kurzstudie zeigt. | Die völkerrechtlich vereinbarten Umweltziele können laut wissenschaftlichem Konsens nicht ohne Suffizienz erreicht werden. Die Suffizienz findet aber im energiepolitischen Diskurs auf Bundesebene kaum Beachtung. Die energiepolitische Planungsgrundlage des Bundes — die Energieperspektiven 2050+ — blendet Suffizienz aus. Es gibt die Vorstellung, eine Suffizienzpolitik entbehre einer Rechtsgrundlage. | Die vorliegende Studie zeigt, dass die Bundesverfassung Energiesuffizienz nicht nur zulässt, sondern dass Suffizienz einen Kern des Energieartikels der Bundesverfassung und der Ziele des Energiegesetzes bildet. Das Adjektiv «sparsam» im Verfassungsziel (energiestiftung.ch, 27.11.25)

Schleppende energetische Sanierung: Bau-Fachleute sind pessimistisch En­er­gie­be­ra­te­r:in­nen glauben nicht, dass der deutsche Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral sein wird. Das zeigt eine Umfrage. mehr... (taz.de, 27.11.25)

Eine Lichtkathedrale im Zürcher Oberland Ein Oberlicht bringt den Tag in den Erschliessungskern eines Schulhauses in Dürnten. Damit entsteht nicht nur ein gut beleuchtetes Lernumfeld, sondern auch ein atmosphärisch inszenierter Raum. (www.hochparterre.ch, 27.11.25)

Energie teilen – ziemlich schwer gemacht Ab Juni kommenden Jahres ist Energy Sharing in Deutschland gesetzlich möglich – ein politischer Durchbruch, den aber bürokratische Vorschriften, eine faktische Smart-Meter-Pflicht und entgegenstehende Interessen der Netzbetreiber auszubremsen drohen. - (www.klimareporter.de, 27.11.25)

Vatikan: Kardinal Koch wird neuer Präsident von „Kirche in Not“ - - Das weltweit tätige katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ (ACN) hat einen neuen Präsidenten: Papst Leo XIV. hat den Schweizer Kurt Kardinal Koch mit sofortiger Wirkung zum Präsidenten von „Kirche in Not“ International ernannt. Er tritt die Nachfolge von Kardinal Mauro Piacenza an. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.11.25)

Biogene Rohstoffe sind keine Patentlösung für Verpackungen Biobasierte Materialien gelten vielen als nachhaltige Alternative. Eine neue WWF-Studie zeigt: Das stimmt so nicht. (www.wwf.de, 27.11.25)

Sanierungspotenziale heben und Erneuerbare nutzen Wie Energieeffizienz und Erneuerbare Energien den Gebäudebestand zukunftsfähig machen können sowie aktuelle Entwicklungen in der Sanierungspraxis haben Fachleute auf dem Herbstforum Altbau in Stuttgart gezeigt. (www.energiezukunft.eu, 27.11.25)

KOMMENTAR - Eine neue Ära der Klimapolitik beginnt: weniger Ziele, mehr Umsetzung Zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen steht fest: Die Welt wird die Erderwärmung nicht mehr auf 1,5 Grad bremsen. Nun sollte der Fokus darauf gelenkt werden, die Energiewirtschaft umzubauen. Vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern. (www.nzz.ch, 27.11.25)

26.11.25

Stadtforscher über neue Mobilität: „Es ist unrealistisch, am Autosystem festzuhalten“ Fahrverbote und Tempolimits: Eine französische Organisation hat einen Plan für weniger Autoverkehr enwickelt. Ein Forscher erklärt, wie es gehen soll. mehr... (taz.de, 26.11.25)

Gesetzesrevision | Bundesrat Rösti will das Grundwasser besser schützen – mit einer gewichtigen Ausnahme Der Umweltminister will Pestizidgrenzwerte ausweiten, den Gewässerschutz verschärfen und Abwasseranlagen aufrüsten. Doch bei Landwirtschaftsbetrieben lockert er die Regeln. | Der Bundesrat will das Gewässerschutzgesetz umfassend revidieren und strengere Regeln für Pestizide einführen. | Kantone müssen künftig alle Grundwasserfassungszuströmbereiche bis 2050 ausweisen, um Trinkwasser besser zu schützen. | Abwasserreinigungsanlagen sollen weniger Stickstoff, Spurenstoffe und klimaschädliches Lachgas ausstossen. | Die Ausnahme von der Kanalisationspflicht wird auf Betriebe mit Schafen, Pferden oder Geflügel ausgeweitet. | Der Bundesrat will den Schutz von Trinkwasser, Grundwasser und Oberflächengewässern verstärken. Im Zentrum stehen strengere Regeln für Pestizide, klare Anforderungen an Grundwasserquellen und ein Ausbau der Abwasserreinigungsanlagen. (www.tagesanzeiger.ch, 26.11.25)

Der Bundesrat präsentiert die Chancen und Herausforderungen der demografischen Entwicklung der Schweiz Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26.11.2025 den Bericht «Demografische Entwicklung der Schweiz — Chancen und Herausforderungen» verabschiedet. Der Bericht zeigt auf, dass die vielschichtigen Chancen und Herausforderungen der demografischen Entwicklung in den bestehenden Planungsinstrumenten und Massnahmen des Bundes angemessen berücksichtigt sind und der Handlungsbedarf erkannt ist. | Der Bericht «Demografische Entwicklung der Schweiz — Chancen und Herausforderungen» wurde in Ergänzung zur Botschaft zur Legislaturplanung 2023—2027 sowie in Erfüllung des Postulats Bellaiche 23.3042 erstellt. Gestützt auf Publikationen des Bundes bietet er eine Übersicht über die vom Bundesrat identifizierten Herausforderungen und Chancen der demografischen Entwicklung in den 10 am stärksten betroffenen Politikbereichen. | https://cms.news.admin.ch/dam/de/der-schweizerische-bundesrat/r8Ce5rSOdTu6/Bericht+des+Bundesrates+-+Demografische+Entwicklung+der+Schweiz.pdf (www.news.admin.ch, 26.11.25)

Ursula Kochs Erbe Wer nicht für sie war, war gegen sie. Dazwischen gab es nichts. Das Buch «Zürich lebenswert umbauen» wagt einen nüchternen, zweiten Blick auf Kochs Zeit als Stadträtin. Eine Buchrezension in eigener Sache. (www.hochparterre.ch, 26.11.25)

Weg vom Öl – erneuerbar Heizen im Biogemüsebau Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern rückt im Biogemüsebau näher. 2040 sollen laut Branchenstrategie alle Schweizer Gewächshäuser fossilfrei beheizt werden, Bio Suisse möchte bis 2030 einen Anteil von 80 Prozent erneuerbarer Energie erreichen. Beim FiBL Erfahrungsaustausch Biogemüse in Berikon zeigten Fachleute und Produzierende, wie der Wandel gelingen kann — und wo die Herausforderungen liegen. (www.bioaktuell.ch, 26.11.25)

25.11.25

Introducing the young person's guide to storytelling Storytelling has shaped humanity since the dawn of time, and today it may matter more than ever. For centuries, humans have used stories to explain the world, unite communities and imagine futures that do not yet exist. Yet in the digital age, storytelling has also become a battleground: narratives spread at unprecedented speed, influencing what people believe, how they act and whom they trust. | The 50 Percent has launched the ‘Young person's guide to storytelling', a new resource created to help young people understand the power of stories in shaping society and how to use that power responsibly. | The power of storytelling | The dangers of storytelling | Misinformation, disinformation and democracy | Why young people are especially vulnerable | How young people can respond The guide offers a clear, accessible roadmap for understanding how stories shape public life and how young people can use storytelling to strengthen, rather than destabilise, democratic culture. (www.clubofrome.org, 25.11.25)

Songs for a fevered Earth The SonTierra ensemble uses rhythms and melodies to start conversations about climate change. (yaleclimateconnections.org, 25.11.25)

Kodex hohe Baukultur | VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN FÜR EINE QUALITÄTSVOLLE GEBAUTE UMWELT Der Kodex hohe Baukultur, 2025 von der Stiftung Baukultur Schweiz lanciert, fördert die nationale Baukultur. Er steht für Baukultur als Ausdruck gesellschaftlicher Werte und verpflichtet öffentliche und private Akteure zu Qualität in Bau und Planung — basierend auf dem Davoser Qualitätssystem. | Hohe Baukultur ist pluralistisch und iterativ. Das heisst, dass die Qualität der gebauten Umwelt im Zusammenwirken mehrerer Aspekte und Perspektiven entsteht. Das Davos Qualitätssystem für Baukultur schlägt acht Kriterien vor, die gemeinsam zu einer hohen Qualität der gebauten Umwelt beitragen und aus der Erklärung von Davos abgeleitet wurden. Die acht Kriterien bilden den gemeinsamen Orientierungsrahmen für den Dialog über hohe Baukultur in der Schweiz: 1. Gouvernanz | 2. Funktionalität | 3. Umwelt | 4. Wirtschaft | 5. Vielfalt | 6. Kontext | 7. Genius Loci | 8. Schönheit (www.stiftung-baukultur-schweiz.ch, 25.11.25)

Der SAC unterzeichnet einen Kodex für hohe Baukultur | Nur hochwertige Bauten oberhalb der Baumgrenze Der Schweizer Alpen-Club SAC setzt ein Zeichen für qualitativ hochwertige Bauten. | Am 13. November 2025 hat Zentralpräsident Marco Dirren in St. Gallen den «Kodex hohe Baukultur» unterzeichnet. Dieser Ehrenkodex ist eine Initiative der unabhängigen Stiftung Baukultur Schweiz, die sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Raum und Ressourcen einsetzt. Wer den Kodex unterzeichnet, verpflichtet sich, bei Bauwerken, Infrastrukturen, öffentlichen Räumen, Landschaften und Bauprozessen höchste Qualitätsstandards einzuhalten. Der SAC gehört zu den Erstunterzeichnenden und wurde als langjähriger Partner zur Jahrestagung der Stiftung eingeladen, an welcher der Kodex lanciert wurde. | Für Marco Dirren ist die Einladung eine Anerkennung dafür, dass sich der SAC seit vielen Jahren für gutes und verantwortungsvolles Bauen im Alpenraum einsetzt. | Der Schweizer Alpen-Club SAC setzt ein Zeichen für qualitativ hochwertige Bauten. (www.sac-cas.ch, 25.11.25)

Ethikrat: Oh doch, auch du musst das Klima schützen Ist der Einzelne zum Klimaschutz verpflichtet? Warum Nichtstun ethisch verwerflich ist, auch wenn ein Individuum wenig ausrichten kann. (www.sueddeutsche.de, 25.11.25)

Studie der Uni Basel: Hasskommentare und Sexismus sorgen dafür, dass weniger junge Frauen in die Politik gehen Online-Angriffe treffen vor allem Politikerinnen am Karrierestart. Das Schaden nicht nur den Betroffenen, sondern der ganzen Demokratie. Was sich ändern muss – und welche Hebel es gibt. (www.tagesanzeiger.ch, 25.11.25)

Nobelpreis: Schöpferische Zerstörung für anhaltendes Wirtschaftswachstum Die diesjährigen Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften zeigen historisch und ökonomisch, wie nachhaltiges Wachstum möglich ist. Ob es anhält, hängt auch von der Politik ab. | Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften würdigt drei Wissenschafter, die unser Verständnis von anhaltendem Wirtschaftswachstum erheblich vorangebracht haben. Mit unterschiedlichen Methoden zeigen der Wirtschaftshistoriker Joel Mokyr und die Wachstumstheoretiker Philippe Aghion und Peter Howitt, wie innovationsgetriebenes Wachstum und der Prozess der schöpferischen Zerstörung die Volkswirtschaften aus der Stagnation herausgeführt und ein anhaltendes Wachstum ermöglicht haben. | (dievolkswirtschaft.ch, 25.11.25)

Gegen die digitale Isolation – Smalltalk und Zugehörigkeit: Warum wir analoge Orte brauchen Wie bekämpfen wir die digitale Vereinsamung? Am besten mit «guten Orten», an denen wir anlasslos zusammen sein können. (www.srf.ch, 25.11.25)

PFAS oder PFC: Fragen und Antworten zu den Ewigkeitschemikalien [20.11.25] Erklärt: Vereinzelt können tierische Lebensmittel in der Schweiz die Höchstwerte für PFAS überschreiten. Viele dieser Stoffe sind noch gar nicht erforscht, aber klar ist: Sie sind gefährlich | Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) gibt es Tausende. Sie sind menschengemacht und in der Umwelt nicht abbaubar. Wie sie dorthin gelangen und was sie im menschlichen Körper anstellen: Fragen und Antworten. (www.nzz.ch, 25.11.25)

Buch von William T. Vollmann – Klimawandel: Ein Untergang, den niemand verhindern wollte Selbstzerstörung durch fossilen Lebensstil: Vollmann dokumentiert, was wir längst wissen – und trotzdem ignorieren. (www.srf.ch, 25.11.25)

«Dialog in herausfordernden Zeiten» An einer Feier zeigt sich der jüdisch-katholische Dialog lebendig. Anlass war der 60. Jahrestag der Konzilserklärung «Nostra Aetate». Die Gastgeber überraschten schliesslich mit einer Erklärung. (www.forum-magazin.ch, 25.11.25)

24.11.25

Tirols Bergrettungsärzte bereit für neue Aufgaben Der gebürtige Salzburger Dr. Thomas Huber ist nun der „Chef“ der rund 100 Tiroler Bergrettungsärzte. Er will Konzepte für Großereignisse erarbeiten, die durch den Klimawandel wohl mehr werden. (www.krone.at, 24.11.25)

Die gigantische Reform, die keine wird Die nächste Agrar­reform sollte den Landwirten den Weg ins Jahr 2050 weisen. Davon übrig geblieben ist fast nichts. Was ist passiert? | Nach dem, was aus der Begleit­gruppe zu hören ist, haben bis hierhin drei Neuerungen überlebt: | Die Lenkungs­abgabe (die allerdings niemand will. Spätestens das Parlament wird sie voraus­sichtlich streichen). | Neue Grundlagen für die Daten, die Land­wirtinnen dem Bund liefern. Das soll erstens den administrativen Aufwand mindern. Zweitens arbeiten Organisationen aus der Branche an einem Programm, mit dem Bauern ihre Nachhaltigkeit messen können. Das soll sie anspornen, Fortschritte zu machen. | Ziel­vereinbarungen mit dem Detailhandel, eingebracht von ökologischen Kräften: Die Idee dahinter ist, dass der Detail­handel den Konsum über Aktionen oder die Platzierung von Produkten im Laden beeinflusst. In der Theorie wäre das eine grosse Neuerung, (republik.ch, 24.11.25)

Schluss mit der Schuldfrage in der Klimapolitik! Heute sind alle grossen Verschmutzer gefordert Die Industriestaaten sind nicht mehr allein für den Klimawandel verantwortlich. Schwellenländer pumpen jährlich mehr Treibhausgase in die Luft. Sie müssen ihren Teil der Verantwortung übernehmen. (www.nzz.ch, 24.11.25)

Lähmende Höhenangst | «Ich konnte keinen Schritt mehr gehen» Etwa 450'000 Menschen hierzulande leiden an starker Akrophobie. Sieben von ihnen stellen sich ihrer Angst. Eine Begegnung am gefährlichsten Berg der Schweiz. | Menschen mit starker Höhenangst empfinden Situationen oft als gefährlicher, als sie eigentlich sind. | In einem Training am Grossen Mythen will eine Gruppe lernen, mit ihrer Angst umzugehen. | Mit einer Exposition kann eine Höhenphobie laut Experte in 80 Prozent der Fälle bekämpft werden. (www.tagesanzeiger.ch, 24.11.25)

Zweiter Zusammenhaltsbericht des FGZ | (Un)mögliche Transformation? Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Einstellungen zum Klimawandel in Deutschland Der zweite Zusammenhaltsbericht des FGZ analysiert umfassend, wie die deutsche Bevölkerung zur sozial-ökologischen Transformation steht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Konfliktlinien, aber auch überraschende Konsenspotenziale zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Den Bericht als Kurz- und Langfassung sowie weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite. | Informationen zur Studie | Hier finden Sie Informationen zu den zentralen Ergebnissen der Studie und zum Studiendesign. | Zentrale Kennzahlen | Die fünf Klimatypen | Gesellschaftliche Spaltung in Klimafragen? | Methodik und Studiendesign (fgz-risc.de, 24.11.25)

FGZ-Studie: Beim Klimaschutz sind wir uns einig – im Prinzip Spalten der Klimawandel und die Klimaschutzmaßnahmen die Gesellschaft? Nein, sagen Forscher des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) in ihrem jüngsten Zusammenhaltsbericht — aber viele Menschen machen sich Sorgen um die Folgen von Klimapolitik. | Der Bericht des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ), an dem auch die Universität Bremen beteiligt ist, kommt zu dem Ergebnis, dass 83 Prozent der Befragten sich um die Folgen des Klimawandels sorgen. 71 Prozent sind der Meinung, dass die Politik noch mehr zur Bekämpfung des Klimawandels tun müsste. Aber: 49 Prozent fürchten Jobverluste durch Klimapolitik. 42 Prozent haben Angst um ihren Lebensstandard. „Es geht bei der Transformation weniger um das ‚Ob‘ als um das ‚Wie‘“, sagt FGZ-Direktor und Mitherausgeber der Studie Olaf Groh-Samberg, Professor für Soziologie an der Universität Bremen. (www.geb-info.de, 24.11.25)

Kritik an «Verkehr 45» – Städte sehen ihre Anliegen zu wenig berücksichtigt Das ETH-Gutachten folgt einer Ausbau-Logik. Die Städte verlangen mehr Gewicht für Städtebau und Klimaschutz. (www.srf.ch, 24.11.25)

Milliardenausgaben für das Klima: Der Kehrichtsack könnte künftig bis zu fünf Franken kosten Die Abfallverwerter planen, ab 2030 Müll emissionsfrei zu verbrennen. Doch die Entnahme und Speicherung von CO2 ist teuer. Nun soll eine neue nationale Klimagebühr auf Abfall eingeführt werden. (www.nzz.ch, 24.11.25)

23.11.25

Debatte über Bullshit und Klartext Am JournalismusTag haben Ivana Leiseder und Andreas Hugi über verschleiernde Kommunikation in Medienmitteilungen diskutiert. Die TEDx-Speakerin kritisierte hohle Phrasen und schwammige Formulierungen, der LSA-Präsident verteidigte die gängige Praxis als notwendiges Produkt komplexer Unternehmensstrukturen. (www.persoenlich.com, 23.11.25)

COP Daily Tag 13 13 Tage lang wurde auf der COP verhandelt. Im Vorfeld waren die Erwartungen hoch: Denn die Weltklimakonferenz fand nach 4 Jahren endlich wieder in einem demokratischen Land statt. In den letzten zwei Wochen lag vieles auf dem Tisch: Vom Regenwaldschutz über Klimaanpassung bis zum Ausstieg aus den Fossilen. Jetzt gibt es ein Ergebnis: Ein Deal ohne fossilen Ausstieg | Am Ende hat es wenig genützt — trotz der Initiative von mehr als 80 Staaten für einen Fahrplan für den fossilen Ausstieg versagt das Abschlussdokument an einer entscheidenden Stelle: In den insgesamt 24 Beschlüssen kommt der Begriff “fossile Energien” kein einziges Mal vor. Keine Ziellinie, kein Fahrplan für eine Reduzierung, keine Verpflichtung zum Ausstieg. Statt die Verbrennung von fossilen Energieträger klar als Grund der Klimakrise zu benennen, verweist der Entwurf kleinlaut auf die Beschlüsse von 2023. | Diese Einigung versagt dabei, Menschen vor den immer schlimmeren Folgen der Klimakrise ernsthaft zu schützen. (fridaysforfuture.de, 23.11.25)

Orgelbau Kuhn in Männedorf | Diese junge Frau hantiert mit 300 Grad heisser Schmelze Isabella Keller absolviert nach Widerständen als einzige Frau in der Schweiz die Ausbildung zur Zinnpfeifen­macherin. Flüssiges Metall verwandelt sie in klingende Orgelpfeifen. | Isabella Keller ist eine der wenigen Lernenden im alten Handwerksberuf der Zinn­pfeifen­macherin. In der Werkstatt werden Zinnplatten aus einer 300 Grad heissen Legierung für Orgelpfeifen gegossen. | Die 17-jährige Handwerkerin musste als Frau für die körperlich anspruchsvolle Ausbildung besonders kämpfen. | Jede Pfeife erfordert präzise Arbeit, da bereits kleinste Unregel­mässigkeiten den Klang der Orgel beeinflussen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.11.25)

Felssturz am Hörnligrat Auftauender Permafrost liess den Fels am Matterhorn kollabieren Im Sommer 2023 brach auf dem Hörnligrat ein 20 Kubikmeter grosser Felspfeiler ab. Forschende zeigen nun: Drei klimabedingte Prozesse lösten den Sturz aus. | Auf dem Hörnligrat war am 13. Juni 2023 in etwa 3500 Metern Höhe ein frei stehender Pfeiler kollabiert. | Die Analyse des Matterhorn-Felsabbruchs zeigt drei Mechanismen, wie Klimawandel Steinschlagrisiken erhöht. | Im Juni 2023 ereigneten sich gleichzeitig weitere gravierende Felsstürze in den Schweizer Alpen. | Mit den steigenden Temperaturen schmilzt das im Permafrost vorhandene Eis, das den Fels bislang versiegelt hat. Dadurch kann Wasser in die Tiefe vordringen und Druck im Gestein aufbauen. | Das eindringende Wasser bringt wärmere Temperaturen in den Untergrund. Damit tauen Permafrost und Eis noch schneller auf, was wiederum dem Wasser und der Wärme Wege noch weiter in die Tiefe ermöglicht. | Das Auftauen reduziert den kritischen Reibungswinkel deutlich, unter dem eine Felsmasse in Bewegung gerät. (www.tagesanzeiger.ch, 23.11.25)

Katholiken in Deutschland: Der Vatikan hat sich durchgesetzt - Die Reformkatholiken des „Synodalen Wegs“ wollten mit dem Kopf durch die Wand. Nun haben sie bekommen, was sie aus guten Gründen nie wollten. - (www.faz.net, 23.11.25)

Kapital sticht Klimaschutz: Triumph der Erdgaslobby Die BRD ermöglicht CO2-Speicherung und hilft damit nicht dem Klima, sondern den schmutzigsten Industrien, denen etwa beim Bau der vorgesehenen Infrastruktur Subventionen in Milliardenhöhe winken. (www.jungewelt.de, 23.11.25)

Rückgang bei Solaranlagen – Kritik an Bundesratsentscheid zu neuen AKW wächst Kritik von Mitte-Links wird immer lauter: Die Debatte um Atomkraftwerke bremse den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. (www.srf.ch, 23.11.25)

COP30: António Guterres warnt nach Klimagipfel vor gefährlicher Lücke Der UN-Generalsekretär ruft zu mehr Finanzhilfen für vom Klimawandel besonders betroffene Länder auf. Die Vereinten Nationen würden weiter zu "größeren Ambition"drängen. (www.zeit.de, 23.11.25)

Klimagipfel COP 30 endet mit Ergebnis von COP 28 Auf dem Weltklimagipfel in Belém gab es außer Klimaanpassung kaum etwas zu verhandeln. Im Zentrum standen daher andere Themen, vor allem ein Fahrplan für den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas. Er scheiterte aber an Erdölstaaten und musste mit einem Verfahrenstrick gerettet werden. - (www.klimareporter.de, 23.11.25)

22.11.25

„Belém zeigt: Die Welt bewegt sich – aber zu langsam“ Die Weltklimakonferenz in Brasilien endet ohne Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energien. Energieexpertin Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin, kommentiert dies wie folgt: Die COP30 in Belém ist aus europäischer Sicht enttäuschend. Die Konferenz endet ohne einen Fahrplan zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas — obwohl mehr als 80 Staaten ein klares Fossil-Exit-Signal gefordert hatten. Eine kleine Gruppe fossilorientierter Länder konnte dies blockieren und dominiert weiterhin die internationale Agenda. Damit bleibt das Klimaregime hinter den wissenschaftlichen Erfordernissen zurück; das 1,5-Grad-Ziel rückt weiter in die Ferne. | Für die EU und Deutschland heißt das: Wir dürfen nicht länger auf globale Einigungen warten, sondern müssen selbst vorangehen — mit massivem Ausbau erneuerbarer Energien, Energieeffizienz, Speichern und klarer Rückführung fossiler Abhängigkeiten. Regionale Allianzen und sektorale Ausstiegspfade werden noch wichtiger. (www.diw.de, 22.11.25)

Neue Leitlinie: Alpenverein stellt Weichen für nachhaltige Schutzhütten Der Deutsche Alpenverein (DAV) stellt seine Schutzhütten und Wege neu auf: Auf der Hauptversammlung in Passau verabschiedeten rund 600 Delegierte am Samstag den «Hüttenwegweiser 2030» – eine grundlegende Leitlinie für den nachhaltigen Betrieb von Hütten und den Erhalt von Wegen in den Alpen und Mittelgebirgen. Das Papier gilt als eines der wichtigsten Projekte des Verbands in den vergangenen Jahren. | Der Wegweiser legt fest, dass Schutzhütten künftig ressourcenschonend, technisch reduziert und ausschließlich mit Energie aus erneuerbaren Quellen betrieben werden sollen. Die Gebäude sollen einfach und bedarfsgerecht gestaltet sein. Erweiterungen sollen vermieden werden. Die Verpflegung soll ausgewogen und emissionsarm sein, vorzugsweise mit regionalen Zutaten. | Nach Angaben des Verbands wurde das Leitpapier in engem Austausch mit der Jugend des DAV, dem Österreichischen Alpenverein, dem Alpenverein Südtirol und mehreren internen Gremien entwickelt. (www.zeit.de, 22.11.25)

Europa hat nur gut 1 % der weltweiten #Erdgasvorräte – das ist eine enorme Abhängigkeit! Die #USA und #Katar nutzen das als Druckmittel. Setzt auf #Wärmepumpe und #Elektromobilität. Sonst zahlen wir den Preis. | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.11.25)

Verantwortliche Geldanlage: Der Öko-Wettbewerb ist eröffnet - Als Nachhaltigkeit auf dem Finanzmarkt noch populär war, gab es einen Anreiz zum Greenwashing. Nun können sich die Pioniere besser differenzieren. Die Kriterien sind transparent. - (www.faz.net, 22.11.25)

The Paris Climate Agreement Is Turning 10—These 5 Charts Show What Progress We’ve Made The 2015 Paris Agreement forged a path for the world to stave off the worst climate change scenarios. Here’s where we stand 10 years later (www.scientificamerican.com, 22.11.25)

Nachhaltige Landwirtschaft – Wie die Milchproduktion ökologischer werden soll Über 200 Bauernhöfe versuchen, klimaschonender Milch zu produzieren. Die Zwischenbilanz ist durchzogen. (www.srf.ch, 22.11.25)

Rösti kippt strengere Regeln für Seilbahnbau im Hochgebirge – auf Druck der Seilbahn-Lobby Verkehrsminister Albert Rösti stoppt den Schutz alpiner Täler und Gletscher vor neuen Bahnbauten. Der Bundesrat gab der Seilbahn-Lobby nach. Umweltschützer befürchten nun ein «Wettrüsten in den Alpen». (www.beobachter.ch, 22.11.25)

21.11.25

Eine Drohne beim «Stern von Laufenburg»? Sicher ist: Wer die Schweiz trifft, trifft Europa Über einem neuralgischen Punkt des europäischen Stromnetzes soll eine verdächtige Drohne geflogen sein. Der Vorfall zeigt, wie verletzlich die Schweiz ist. Das Bewusstsein dafür fehlt in der Politik noch. (www.nzz.ch, 21.11.25)

TX Group schränkt Meinungsäusserungsfreiheit ein Weil die AL die übermässige Kommerzialisierung des öffentlichen Raums durch Werbung thematisiert, verweigert ihr Goldbach Neo den Aushang von Wahlplakaten. Mit dieser Racheaktion schränkt die 100%-Tochter des Tagi-Konzerns die Meinungsäusserungsfreiheit ein! | Die Plakatierungsfirma Goldbach Neo verweigert der Alternativen Liste den Aushang von Wahlplakaten, weil sie nicht mit deren Politik einverstanden ist. Mit dieser Zensur missbraucht die städtische Plakatierungs-Duopolistin ihre Verfügungsmacht über den öffentlichen Raum und mischt sich ungebührlich in einen Wahlprozess ein. Die 100-Prozent-Tochter der TX Group gefährdet damit die Meinungsäusserungsfreiheit und die Demokratie. (al-zh.ch, 21.11.25)

Rekurs von WWF, Pro Natura und Birdlife: Gericht lehnt Erweiterung der Deponie Chalberhau in Rümlang ab Die Deponie Chalberhau kann nicht wie geplant erweitert werden. Das hat das Baurekursgericht entschieden. Mehrere Umweltverbände hatten gegen die Erweiterung rekurriert. (www.tagesanzeiger.ch, 21.11.25)

Fast jedes zweite Auto bleibt täglich ungenutzt Immer mehr Wege werden zu Fuß zurückgelegt, Autos stehen immer häufiger ungenutzt herum - das sind zwei wichtige Erkenntnisse der neuen Mobilitätsstudie der Bundesregierung.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.11.25)

Radikale Forderung von Felix E. Müller: Er will die Pensionierung abschaffen: «Das Rentenalter 65 ist diskriminierend» Der ehemalige Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» plädiert für eine umfassende Liberalisierung des Renten­systems. Alle sollten selbst bestimmen dürfen, wie lange sie arbeiten. (www.tagesanzeiger.ch, 21.11.25)

Weihnachtsstress? Nein – heuer mal wirklich nicht! Weihnachtsstress war gestern! 17 Ideen für eine entspannte "staade" Zeit und ein fröhliches Weihnachtsfest. (kreative-chaoten.com, 21.11.25)

Statistisches Amt tritt Charta der öffentlichen Statistik bei [7.11.25] Das Statistische Amt des Kantons Zürich hat die «Charta der öffentlichen Statistik der Schweiz» offiziell unterzeichnet. Die Charta definiert in Ergänzung zu den bestehenden Rechtsgrundlagen verschiedene Qualitätsstandards der öffentlichen Statistik und trägt zu deren Glaubwürdigkeit bei. Mit der Beitrittserklärung zur vierten, überarbeiteten Auflage der Charta der öffentlichen Statistik der Schweiz setzt das Statistische Amt des Kantons Zürich ein klares Zeichen für eine unabhängige und qualitativ hochwertige Statistikproduktion. (www.zh.ch, 21.11.25)

Treibhausgasausstoß der Luftfahrt: Airlines verfehlen Klimaziele trotz höherer Effizienz Trotz neuer Flieger und Klimaversprechen: Die Airlines hinken den Klimazielen weiter hinterher. Wer jetzt für mehr Umweltschutz extra zahlen soll. mehr... (taz.de, 21.11.25)

Anpassung an Klimawandel rückt in Fokus Derzeit wird auf der Klimakonferenz (COP30) im brasilianischen Belem intensiv über Klimaschutzmaßnahmen beraten. Erstmals steht aber auch ein Thema, das lange ein Schattendasein fristete, ganz oben auf der Agenda: die Anpassung an die bereits spürbaren und noch drohenden Folgen der Klimakrise. Die entscheidende Frage: Wenn es die Menschheit derzeit nicht schafft, das Klima ausreichend zu schützen, schafft sie es, sich anzupassen? (orf.at, 21.11.25)

20.11.25

Energiewende in Zürich: Der grüne Hoffnungsträger ist entzaubert Martin Neukom muss seine Klimapläne zurechtstutzen. Der einstige Öko-Turbo läuft in der Regierung und im Volk zusehends auf. (www.tagesanzeiger.ch, 20.11.25)

Jetzt sind es noch 19 Standorte: Der Kanton Zürich streicht seine Pläne für den Ausbau der Windkraft weiter zusammen Vom Tisch ist auch ein beschleunigtes Bewilligungsverfahren. (www.nzz.ch, 20.11.25)

Klimaschutz-Index und Klima-Risiko-Index: Das ganze Drama der Erderwärmung Die neuen Klima-Indizes zeigen: Deutschland fällt beim Klimaschutz weiter zurück. Die USA stürzen mit Trump auf den drittletzten Platz. Gleichzeitig trifft die Klimakrise besonders jene Staaten, die kaum Emissionen verursachen | Es gibt zwei gute Messwerte, die das ganze Drama der Erderwärmung beschreiben: Der Klimaschutz-Index ist der eine, der Klima-Risiko-Index der andere. Ersterer untersucht 64 Staaten, denn es sind nur 64 der 196 bei der Klimakonferenz COP 30 vertretenen Länder, die das Problem verursachen: 90 Prozent aller weltweiten Treibhausgase entstammen ihren Schloten oder Auspuffen. Was also unternehmen diese Staaten gegen die weitere Klimaerhitzung? |Der zweite Index analysiert, welche Staaten am meisten unter den Folgen des Problems leiden. Auch der wirft ein Schlaglicht auf die COPs, die „Conference of the Parties“, also all jene Länder, die seit 1992 der Klimarahmenkonvention beigetreten sind: Es trifft nämlich vor allem Länder, die nichts zum Problem beigetragen haben. (www.freitag.de, 20.11.25)

Zürcher Manegghof – Antwort auf Mangel an altersgerechten Wohnungen Der Bedarf an altersgerechten Wohnungen wird bis 2040 massiv zunehmen. Dies ist der Befund einer kürzlich publizierten Studie der Immobilienberater Wüest Partner. Im Stadtquartier Greencity erstellt Pensimo gemeinsam mit der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) 179 Wohnungen für ältere Menschen, die eine barrierefreie, komfortable Wohnung suchen. (www.stadt-zuerich.ch, 20.11.25)

Schroten: Nagra macht Risiken zum Thema Die vierte Ausgabe des Jahrhundertmagazins beleuchtet mögliche Gefahren in allen Facetten — und gibt der deutschen Illustratorin Anna Haifisch eine Carte Blanche. (www.persoenlich.com, 20.11.25)

Anleitung gegen den Autoritarismus: Demokratische Manieren Rechtsextreme dominieren den Diskurs und verkaufen sich als demokratische Erneuerung. Dagegen hilft eine positive, selbstbewusste Idee von Demokratie. mehr... (taz.de, 20.11.25)

Leo Sicuro wirbt für mehr Sicherheit im Stadtverkehr Mit «Street Smart Zürich» starten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ), die Stadtpolizei Zürich und die Dienstabteilung Verkehr (DAV) eine dreijährige Kampagne für mehr Aufmerksamkeit im Stadtverkehr. (www.persoenlich.com, 20.11.25)

19.11.25

"Hyperreaktiv" von Annekathrin Kohout: Immer schön verzerren Die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout leitet unsere hypernervöse Gegenwart aus dem Design der sozialen Medien ab. Es ist eine zeitgemäße, präzise Analyse. (www.zeit.de, 19.11.25)

Carbon credits are failing to help with climate change – here's why [14 October 2025] The idea that emissions can be offset through projects that claim to avoid releases or to remove carbon dioxide from the atmosphere is fatally flawed. | By Andrew Macintosh, Gregory Trencher, Benedict Probst, Shanta Barley, Danny Cullenward, Thales A. P. West, Don Butler & Johan Rockström (www.nature.com, 19.11.25)

Interview zur Klimastrategie | «Die CO2-Mathematik der Schweiz geht nicht auf» Die Schweizer Strategie, CO2-Emissionen im Ausland zu reduzieren und im Inland anzurechnen, ist nicht nur ineffizient, sondern untergräbt den Klimaschutz. Das sagt Umweltökonom Benedict Probst. | Rund ein Drittel des CO2-Reduktionsziels bis 2030 will die Schweiz mit dem Zukauf von CO2-Zertifikaten aus dem Ausland erreichen. Als erstes Land hat Peru im Jahr 2020 mit der Schweiz ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet. Dabei soll die Förderung effizienterer Kochöfen Treibhausgasemissionen in Peru einsparen, die dann der Schweiz angerechnet werden. Inzwischen hat die Schweiz 14 solche Vereinbarungen abgeschlossen, etwa zur Förderung von Solaranlagen in Vanuatu und von Elektrobussen in Thailand. | Kritik an der Wirksamkeit einiger dieser Projekte gab es schon zuvor. Nun aber verlangen Forschende im Fachmagazin «Nature», Regierungen sollten sich — abgesehen von wenigen Ausnahmen — von der CO2-Kompensation im Ausland verabschieden. (www.tagesanzeiger.ch, 19.11.25)

18.11.25

Gewerkschaften: Bremser oder Förderer der Klimapolitik? Gewerkschaften sind zuerst für die Arbeitenden da, doch sie sind mehr als nur eine Interessenvertretung. Gewerkschaften gestalten als politische Organisationen unsere Zukunft mit. Ein zentrales Thema ist dabei der Klimawandel. - (www.klimareporter.de, 18.11.25)

100 Bäume pro Minute WWF-Analyse: EU-Konsum vernichtet jährlich 50 Mio. Bäume weltweit / Kakao und Rinder als Haupttreiber (www.wwf.de, 18.11.25)

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