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PFAS: Milchmonitoring im Kanton Zürich Im grössten Teil der Milch, die im Kanton Zürich produziert wird, sind keine oder nur geringfügige Rückstände von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) nachweisbar. Das hat ein kantonsweites Milchmonitoring ergeben, bei dem Landwirtschaftsbetriebe ihre Milch freiwillig untersuchen lassen konnten. Die Milchviehbetriebe im Kanton nahmen fast ausnahmslos daran teil. Jene Betriebe mit erhöhten PFAS-Rückständen in der Milch unterstützt der Kanton nun dabei, die Ursachen zu ermitteln und Handlungsmöglichkeiten zu prüfen. | Bei 11 Prozent der Betriebe (82 Proben) waren PFAS-Rückstände entsprechend diesem Richtwert oder darüber nachweisbar. Diese Betriebe wurden auf Wunsch ein zweites Mal beprobt, wobei sich der PFAS-Nachweis in den meisten Fällen bestätigte. | Bei der festgestellten Belastung handelt es sich ausschliesslich um die in der Schweiz seit 2011 verbotene Substanz PFOS (Perfluoroctansulfonsäure). Diese wurde in der Vergangenheit breit eingesetzt, (www.zh.ch, 26.3.26)
Kardinal Parolin: „Die Liturgie darf kein Schlachtfeld werden“ Am Rande eines Studientages über den Staatsmann Alcide De Gasperi in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin Stellung zu mehreren aktuellen Themen bezogen. Vor Journalisten äußerte er sich zur liturgischen Debatte, zur Lage im Heiligen Land und zum politischen Erbe De Gasperis. | In Bezug auf eine aktuelle Botschaft von Papst Leo XIV. an die französischen Bischöfe betonte Parolin die Notwendigkeit, Spaltungen innerhalb der Kirche zu vermeiden. „Die Liturgie darf nicht zu einem Grund für Konflikte und Spaltungen zwischen uns werden“, erklärte der Kardinal. Ziel müsse es sein, eine Formel zu finden, die „legitimen Bedürfnissen“ entgegenkomme, ohne die Liturgie zu einem „Schlachtfeld“ zu machen. Er unterstrich, dass diese Besorgnis in der Kirchenleitung geteilt werde. (www.vaticannews.va, 26.3.26)
Ausgediente Solarmodule liefern wertvolle Rohstoffe Wachsende Mengen ausgedienter Solarstrom-Module müssen in den nächsten Jahren aufbereitet werden. Ein Magdeburger Unternehmen hat einen Recyclingprozess entwickelt, mit dem es die Rohstoffe sortenrein zurückgewinnen kann. - (klimareporter.de, 26.3.26)
Rechtswidriges Klimaschutzprogramm: Deutsche Umwelthilfe wird Bundesregierung durch Vollstreckungs- und neues Klageverfahren zu weiteren Maßnahmen wie einem Tempolimit zwingen Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzprogramm als unzureichend und rechtswidrig. Trotz einer Klimaschutzlücke und dringendem Handlungsbedarf gerade in den Sektoren Verkehr, Gebäude sowie Landwirtschaft und Landnutzung legt die Bundesregierung kein Programm vor, das die gesetzlichen Klimaziele realistisch erreicht. Laut Expertenrat weist das Klimaschutzprogramm erhebliche Mängel auf: So sei ein wesentlicher Anteil der Maßnahmen und deren Einsparpotential nicht nachvollziehbar, die Bundesregierung rechne mit veralteten Prognosen und überschätze die Einsparwirkungen ihrer Maßnahmen. Die DUH beantragt daher im laufenden Vollstreckungsverfahren für den Klimaschutz im Bereich der Land- und Forstwirtschaft nun die Androhung von Zwangsgeld und wird ein weiteres Vollstreckungsverfahren aufgrund des vor dem Bundesverwaltungsgericht am 29. Januar 2026 gewonnenen Urteils einleiten (www.duh.de, 25.3.26)
Kurzpapier: Sicherheit – nachhaltig und integriert Die von Krisen und Umbrüchen geprägte Weltlage erfordert es, über neue Sicherheitsstrategien nachzudenken. Der WBGU plädiert für eine vieldimensionale Sicherheitsarchitektur, die auch Umwelt, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Informationsintegrität, technologische Souveränität und internationale Kooperation als Stützpfeiler einbezieht. (www.wbgu.de, 25.3.26)
Pressestatement zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung | Von der Realität längst überholt Mit dem vorgelegten Klimaschutzprogramm schafft es die Bundesregierung nicht, Klimaschutz glaubwürdig und langfristig sicherzustellen. Es basiert auf einer veralteten Datenbasis und liefert weder eine angemessene Antwort auf die Klimakrise noch wird es den gesetzlichen Anforderungen gerecht. Darauf weist der WWF Deutschland mit Blick auf das am Mittwoch vom Bundeskabinett vorgestellte Programm hin. Als Grundlage wurde der Projektionsbericht aus dem vergangenen Jahr genutzt: Der jüngste Projektionsbericht allerdings geht bereits von einer deutlich größeren Klimaschutzlücke allein bis 2030 aus. Aktuelle Pläne zur Abschwächung von zentralen Instrumenten — von Gebäudeenergiegesetz über Emissionshandel bis hin zum Verbrenner-Aus — sind nicht berücksichtigt. (www.wwf.de, 25.3.26)
Kampf gegen Zigarettenstummel | Horgen will mit Gratis-Aschenbechern «clean» werden Ab April können Rauchende in Horgen kostenlose Aschenbecher bei Coop, Denner und Lidl abholen. Ein einziger Zigarettenfilter kann mehrere Hundert Liter Wasser verunreinigen. | Mit der neuen Kampagne bietet Horgen eine praktische Lösung für unterwegs an: Wer raucht, kann die Überreste künftig in einem handlichen Behälter, einem Taschenaschenbecher, zwischenlagern, statt sie auf den Boden zu werfen. Die Aschenbecher der Marke «Swisstray» bestehen aus recyceltem Material und lassen sich einfach auswaschen, wie die Gemeinde Horgen weiter schreibt. (www.tagesanzeiger.ch, 25.3.26)
Kein Fahrplan in die Zukunft: Klimaschutzprogramm der Bundesregierung springt zu kurz Zum heute vorgestellten Klimaschutzprogramm der Bundesregierung erklärt Christoph Bals, Politik-Vorstand der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch: „Das vorgelegte Klimaschutzprogramm taugt nicht als Fahrplan Richtung Klimaneutralität, den wird dringend bräuchten. Mit diesem Programm lässt sich auf dem Papier mit Ach und Krach das Klimaziel für 2030 erreichen — aber auch nur, weil die Bundesregierung mit veralteten Zahlen arbeitet, die weder die neuesten Berechnungen des Umweltbundesamts noch die von der Regierung geplanten Verschlechterungen beim Heizungsgesetz und den Erneuerbaren Energien berücksichtigen." (www.germanwatch.org, 25.3.26)
„Hierarchische Struktur der Kirche ist kein menschliches Konstrukt“ - - Der hierarchische Aufbau der katholischen Kirche ist nichts Menschengemachtes, sondern kommt von Gott. Das hat Leo XIV an diesem Mittwoch betont. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 25.3.26)
Explosion der Netzentgelte kann verhindert werden Die Energiewende ist ohne Ausbau des Stromnetzes nicht zu haben und die Kosten dafür steigen. Zugleich ist es aber möglich, die Netzentgelte bis 2045 mindestens stabil zu halten, ergibt eine Studie des unabhängigen Energieexperten Tim Meyer. - (klimareporter.de, 25.3.26)
Sieben Schlüssel für eine erfolgreiche Wärmewende – Roundtable-Wärmewende-Policy-Paper Der Roundtable Wärmewende, ein Zusammenschluss aus Akteuren der Energie-, Wohnungs-, Bau- und Infrastrukturbranche, formuliert sieben zentrale Handlungspunkte für einen tragfähigen, praxistauglichen Wärmekonsens. Ziel ist es, die Wärmeversorgung in Deutschland bis 2045 klimaneutral zu gestalten und dabei Kosten, Machbarkeit und soziale Verträglichkeit in Einklang zu bringen. | 1. Wirtschaftliche Wärmewende vor Ort ermöglichen | 2. Verbesserte Rahmenbedingungen für Wärmenetze | 3. Gebäudemodernisierungsgesetz für Planungssicherheit | 4. Investitionsbooster statt Papiertiger | 5. Praxisnahe Transformation der Gasverteilnetze | 6. Leistungsfähige Stromverteilnetze als Rückgrat der Wärmewende | 7. Resilienz durch erneuerbare, gekoppelte Systeme stärken (www.nbau.org, 25.3.26)
«Lückenhaft», «schwach», «vom Geschäftsinteresse geprägt»: Atomgegner schimpfen über die Energiestudie der Axpo Energiewende-Freunde werfen dem Stromkonzern vor, mit fragwürdigen Annahmen die Kernkraft attraktiver erscheinen zu lassen, als sie in Wirklichkeit sei. (www.nzz.ch, 24.3.26)
Kritische Einordnung der Axpo Energy Reports – Eigeninteressen, zweifelhafte Methodik, verzerrte Grundannahmen und unterschätzte Erneuerbare Die heute präsentierten Energy Reports sind von Eigeninteressen der Axpo als Stromversorgungsunternehmen geprägt. Die boomende Photovoltaik auf Infrastrukturen, Speicher, Effizienzgewinne und Verbrauchssenkungen werden unterschlagen. Methodische Schwächen führen zu Grundprämissen, die Erneuerbare systematisch benachteiligen und neue Atomkraftwerke in Fokus rücken lassen. | Die Axpo hat heute ihre «Energy Reports» zur künftigen Stromversorgung der Schweiz präsentiert. Sie bestätigt die zentrale Rolle erneuerbarer Energien und sieht Potenziale bei der Windkraft. Sie bekräftigt den mehrfach durch Volksentscheide legitimierten energiepolitischen Kurs der Schweiz, was die Schweizerische Energie-Stiftung SES ausdrücklich begrüsst. | «Die Axpo bestätigt: Der Weg zu mehr Versorgungssicherheit führt über den Ausbau der erneuerbaren Energien. Dieser Weg ist politisch und gesellschaftlich breit abgestützt und energiewirtschaftlich sinnvoll», sagt Nils Epprecht, Geschäftsleiter der SES. (energiestiftung.ch, 24.3.26)
Energie-Projekt: Hochschulquartier soll mit Zürichsee-Wasser gekühlt werden Energie 360° investiert 40 Millionen Franken in eine Seewasserzentrale in Tiefenbrunnen. Ab 2037 versorgt der Verbund Universität, ETH und Unispital mit See-Energie. (www.tagesanzeiger.ch, 24.3.26)
Energiesparen statt Panik Die Internationale Energieagentur IEA rät wegen der Iran-Krise zu einem Tempolimit, weniger Geschäftsflügen und Lastmanagement in der Industrie. Der Konflikt zeigt, dass Energie nicht nur anders erzeugt, sondern auch eingespart werden muss. - (klimareporter.de, 24.3.26)
Axpo Energy Reports: So sichert die Schweiz ihre Stromversorgung Die Schweizer Energiepolitik steht an einem Scheideweg. Macht die Schweiz weiter wie bisher, ist die Stromversorgung gefährdet — mit enormen Risiken und Kosten für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Herausforderung besteht insbesondere im Winter. Axpo präsentiert mit den «Axpo Energy Reports» eine umfassende Analyse, welche Technologien unter welchen Bedingungen und zu welchen Kosten den benötigten Winterstrom liefern können. Die Analyse verdeutlicht: Die Herausforderung ist lösbar — mit einer klugen Kombination mehrerer Technologien. Aus den möglichen Kombinationen stellen die Reports zwei Szenarien vor, welche beide eine verlässliche, emissionsarme und bezahlbare Stromversorgung ermöglichen. Beide Szenarien sind ohne Ausbau der Fördermittel realisierbar. Unabhängig dieser Szenarien benennen die Reports konkreten und dringenden Handlungsbedarf in vier spezifischen Bereichen. (www.axpo.com, 24.3.26)
Der Fischotter kehrt nach Zürich zurück – in Horgen wird ein Exemplar auf der Autobahn überfahren Experten mahnen zur Vorsicht vor den putzigen Tierchen. (www.nzz.ch, 24.3.26)
Wiener Netze wollen 74 Prozent des Gasnetzes stilllegen Laut Geschäftsführer Thomas Angerer werden bis 2040 die Strom- und Fernwärmenetze des städtischen Unternehmens erweitert. Dies sei wichtig für die Energiewende. | Die Wiener Netze erweitern in den kommenden Jahren ihre Infrastrukturen im Strom- und Fernwärmesektor. Hinsichtlich des (Erd-)Gasnetzes sind dem gegenüber weiträumige Stilllegungen geplant. Dies berichtete einer der Geschäftsführer des Unternehmens, Thomas Angerer, am 23. März bei einem Hintergrundgespräch der Netzbetreiber-Initiative Forum Versorgungssicherheit. | Angerer hat seine Funktion seit 1. Januar inne. Zuständig ist er für Betriebswirtschaft sowie für Regulations- und Infrastrukturmanagement. Ihm zufolge werden die zurzeit rund 20.800 Kilometer umfassenden Stromnetze, die auch Teile des Wien umgebenden Bundeslands Niederösterreich versorgen, bis 2040 um 4.300 Kilometer verlängert. Sein 1.300 Kilometer langes Fernwärmenetz im Wiener Stadtgebiet erweitert das Unternehmen um 400 Kilometer. (www.energie-und-management.de, 23.3.26)
Zur Verkehrsministerkonferenz: Breites Bündnis fordert Beschluss für Tempolimit 80 außerorts – Deutsche Umwelthilfe e.V. Verkehrsministerkonferenz muss angesichts von 366.000 Verletzten im Straßenverkehr im Jahr 2025 endlich Maßnahmen für erhöhte Verkehrssicherheit beschließen | Tempolimit auf Autobahnen, Tempo 80 außerorts und Tempo 30 innerorts rettet jedes Jahr hunderte Menschenleben und ist wichtigste Klimaschutzmaßnahme im Verkehrssektor | Breites Bündnis fordert Verkehrsministerkonferenz auf, sich für Tempo 80 außerorts auszusprechen (www.duh.de, 23.3.26)
Earth's climate is more out of balance than any time in record history, U.N. warns The past 11 years were the 11 hottest on record amid an increasing onslaught of climate-driven disasters, the World Meteorological Organization said in a new report (www.scientificamerican.com, 23.3.26)
Klimaschutz im Zürcher Kantonsrat: Zweiter Anlauf für das Energiegesetz – «pragmatischer Schritt» oder «Missachtung des Volkswillens»? Das Zürcher Stimmvolk hat das Energiegesetz im September klar abgelehnt. Nun lanciert der Rat eine neue Version. SVP und FDP sind empört – doch die Mehrheit steht. (www.tagesanzeiger.ch, 23.3.26)
Grüne Solarboote im Amazonas: Leise tuckert die Revolution Zahlreiche Verbrennermotoren schippern auf dem Amazonas und verschmutzen die umliegenden Wälder. Eine indigene Firma will nun Abhilfe schaffen. mehr... (taz.de, 23.3.26)
Netto-Null greifbar gemacht Der neue Standard «Minergie-Netto-Null» für klimaneutrale Gebäude über 60 Jahre wurde Mitte März lanciert. Er schafft einen prüfbaren Rahmen für Pionierprojekte. (www.hochparterre.ch, 23.3.26)
Klimawandel: UN-Klimareport nennt Zustand des Klimas katastrophal Der WMO-Klimabericht für 2025 ist alarmierend. "Der Planet Erde wird an seine Grenzen gebracht", sagt UN-Generalsekretär Guterres. (www.zeit.de, 23.3.26)
Tsunamis auf dem Vierwaldstättersee Seit 2015 hat der Kanton Nidwalden die erste Tsunami-Gefahrenkarte der Schweiz. Wie kam es dazu? | Tsunamis werden landläufig mit den Weltmeeren und mit stark erdbebengefährdeten Gebieten in Verbindung gebracht und nicht mit voralpinen Seen. Der Ursprung liegt wie so oft in der Geschichte: Vor 500 Jahren kam es auf dem Vierwaldstättersee zu einem verheerenden Tsunami. (www.watson.ch, 22.3.26)
«Wir müssen uns als Kirche positionieren» – «Niemand wartet darauf, von der Kirche belehrt zu werden» Am 12. April wird die Kirchenpflege der Reformierten Kirche Zürich neu gewählt. Für das Präsidium bewerben sich Mona Schatzmann, freischaffende Künstlerin und Präsidentin der Kirchenkreiskommission im Kreis 7/8 und Res Peter, Pfarrer und bisheriges Mitglied der Kirchenpflege. Im Gespräch mit Gian Hedinger diskutieren sie, ob ein Pfarrer eine Kirchenpflege leiten soll und wie viel politische Äusserungen die Kirche verträgt. (www.pszeitung.ch, 22.3.26)
Wie es um die Wasserversorgung steht Mehr als zwei Milliarden Menschen sind laut einem aktuellen UN-Bericht von sauberem Trinkwasser abgeschnitten. Deutschland gilt noch als wasserreiches Land, doch selbst hier verschärft der Klimawandel die Lage. Von Katha Jansen. [mehr] (www.tagesschau.de, 22.3.26)
Papst an Kinder: „Gebt der Welt ihre Schönheit zurück“ - - Kinder können den Erwachsenen helfen, die Welt neu zu sehen – davon ist Papst Leo XIV. überzeugt. In einem Schreiben zum 30-jährigen Bestehen der Kinderbeilage der katholischen italienischen Zeitung „Avvenire“ richtet er sich direkt an die Jüngsten – und durch sie an Eltern und Lehrkräfte. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 22.3.26)
Machen wir Politik für ein besseres Gewissen – oder für eine bessere Welt? Die Schweizer Nachhaltigkeitspolitik setzt auf hehre Ziele. Doch ob diese erreicht werden, ist alles andere als klar. (www.nzz.ch, 22.3.26)
Bundesrat Röstis riskante Wette: Bevölkerung soll für neue AKW bezahlen Aktuelle Zahlen der Strombranche zeigen, dass ein Atomkraftwerk massive staatliche Hilfe und Subventionen braucht. Das von Bundesrat Albert Rösti favorisierte Fördermodell kann für die Stromverbraucher zur Milliardenfalle werden. (www.nzz.ch, 21.3.26)
Transformation der Energieversorgung: Der Todeskampf der fossilen Wirtschaft Die Energiewende ist nicht zu stoppen. Wer das leugnet, will von ihrem Scheitern profitieren. Erneuerbare Energie wächst schneller als alles andere. mehr... (taz.de, 21.3.26)
Krieg und Ölpreise: Trump begeistert oder Make Kapitalismus Great Again! Mit fossilen Energien lässt sich viel leichter Geld verdienen als mit regenerierbaren Ressourcen. Besonders in Krisenzeiten klingelt´s in den Kassen. mehr... (taz.de, 21.3.26)
Papst Leo XIV. mahnt zu neuem Lebensstil für die Schöpfung - - Die ökologische Krise der Gegenwart lässt sich nicht allein mit Daten und Algorithmen lösen. Mit dieser Botschaft wandte sich Papst Leo XIV. an die Teilnehmer des XVII. Internationalen Forums der Umweltorganisation Greenaccord, das derzeit in Treviso unter dem Motto „Building Future Together“ stattfindet. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 21.3.26)
Historischer Rückblick | Von 1973 bis 2026: Wie Ölkrisen unseren Umgang mit Energie verändern Als die Golfstaaten in den 1970er-Jahren den Ölhahn zudrehten, wurden autofreie Sonntage beschlossen — und die Energiewende eingeleitet. Löst der Irankrieg ähnliche Veränderungen aus? | Die Ölkrise von 1973 machte vielen Menschen bewusst, dass man mit Energie haushälterisch umgehen muss. Trotzdem stieg der Benzinverbrauch danach weiter. | Der Ukrainekrieg von 2022 löste einen Wärmepumpenboom aus, der allerdings bald abebbte. Das zeigt, dass sich Energieverbrauchsmuster nur langsam ändern. | Ob Energiekrisen einen Wandel auslösen, hängt von deren Intensität ab. Der Irankrieg könnte die Energiewende vor allem in Schwellenländern beschleunigen. | «Unterwegs sah man aufgestellte Leute. Es war der Plausch.» So erinnert sich ein Zeitzeuge an die autofreien Sonntage vom November 1973. | Um nach Ausbruch der Erdölkrise Treibstoff zu sparen, hatte die Schweiz damals an drei Tagen den Autoverkehr untersagt. Die Massnahme wurde zum Volksfest (www.tagesanzeiger.ch, 20.3.26)
Vor knapp einem Jahr: Netzbetreiber ziehen Lehren aus dem Blackout in Spanien - Zu viel Spannung im Netz sorgte vor knapp einem Jahr auf der Iberischen Halbinsel für einen gigantischen Stromausfall, zeigt ein neuer Bericht. Auch Deutschland muss an der Stabilität seines Systems arbeiten. - (www.faz.net, 20.3.26)
Sozialer Wohnungsbau oder Restaurant: Was wird aus den leeren Kirchenbauten? Die Kirchen in Deutschland verlieren rasant Mitglieder – und hinterlassen dabei in vielen Städten und Gemeinden eine wachsende Zahl leerstehender Gebäude. Die Frage ist also nicht mehr, ob Kirchen umgenutzt werden sollen, sondern wie – und vor allem: mit wessen Geld und unter wessen Regie. (hpd.de, 20.3.26)
Atomausstieg: War der Atomausstieg ein Fehler? Nur neue AKWs können Deutschlands Wohlstand sichern, sagt Kristina Schröder. Volker Quaschning entgegnet: Diese Rechnung wird nicht aufgehen. (www.zeit.de, 20.3.26)
Klimapolitik – steckt drin, was draufsteht? Was jetzt zu tun ist Die UHH ist wissenschaftliche Heimat von mehr als 6.200 Forschenden. Alle zwei Wochen geben wir im Rahmen der Reihe „Forschen und Verstehen“ im Hamburger Abendblatt Einblick in ihre Arbeit. In dieser Ausgabe erklärt Dr. Anne Gerstenberg, warum bei der Klimapolitik auch die Bevölkerung gefragt ist. | Eigentlich ist doch alles klar. Die Europäische Union will bis 2055 klimaneutral sein, Deutschland schon 2045, das Land hat ein Klimagesetz erlassen und es gibt entsprechende Vorschriften. So werden Treibhausgase Stück für Stück reduziert und Klimaschutz umgesetzt. Rechnet man jedoch zusammen, wie viel CO2 durch die beschlossenen Maßnahmen reduziert wird, reicht das nicht, um die Ziele zu erreichen. | Ich habe mich gefragt: Warum führt ein Ziel nicht zu Maßnahmen, die es auch tatsächlich erreichen können? Am Exzellenzcluster für Klimaforschung CLICCS der Universität Hamburg wollte ich mehr Licht in diesen Prozess bringen. Ich befragte Menschen, die solche Instrumente direkt mitgestalten. (www.uni-hamburg.de, 20.3.26)
BZO-Revision | Dichter, aber auch grüner Am Mittwoch wurde die revidierte Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich öffentlich aufgelegt. Sie gibt unter anderem Antworten darauf, wo und wie die Stadt Zürich künftig weiterwachsen soll. | In der Bau- und Zonenordnung, kurz BZO, ist festgeschrieben, was gilt, wenn in Zürich gebaut werden soll: Hier sind Büros vorgesehen, da Wohnungen. Hier braucht es Grünraum, dort hat es Platz für ein Schulhaus oder eine Alterssiedlung. Hier redet der Denkmalschutz mit, dort ist eine speziell hohe Dichte erlaubt, und so fort. Die neue BZO entsteht logischerweise nicht im leeren Raum, sondern ist eine Weiterentwicklung der bestehenden. Und weil Fragen wie die, wer wo was bauen darf, viele Menschen betreffen und beschäftigen, ist eine BZO-Revision stets ein Werk mit vielen Autor:innen und vielen Diskussionen. Am Mittwoch stellten Stadtpräsidentin Corine Mauch, Hochbauvorsteher André Odermatt und Tiefbauvorsteherin Simone Brander das Werk an einer Medienkonferenz vor. (www.pszeitung.ch, 20.3.26)
Praxisnahe Regeln für Gebäudemodernisierung – Bundesarchitektenkammer warnt vor Aufweichung zentraler Klimaschutzmechanismen Die Bundesarchitektenkammer (BAK) hat konkrete Vorschläge für ein praxistaugliches Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) vorgelegt und warnt zugleich vor einer politischen Abschwächung zentraler Steuerungsinstrumente. Nach Einschätzung der BAK setzen die derzeit diskutierten Eckpunkte von CDU/CSU und SPD zu stark auf kurzfristige Entlastungen und gefährden damit die langfristige Verlässlichkeit der Gebäudeenergiepolitik. Werden Anforderungen abgesenkt oder verschoben, bleiben die Klimaziele bestehen — mit der Folge steigender Kosten, wachsender Planungsunsicherheit und eines erhöhten Transformationsdrucks in den kommenden Jahren. | Mit fünf Regelungsbausteinen: 01 Realistische Bewertungsverfahren, 02 Lebenszyklus-Bilanzierung stärken, 03 Sanierungen gezielt priorisieren, 04 Technologieoffenheit mit klaren Leitplanken und 05 sommerlichen Wärmeschutz ausbauen zeigt die BAK auf, wie das GMG so gestaltet werden kann, dass Klimaschutzziele im Gebäudesektor verlässlich erreicht werden. (www.nbau.org, 20.3.26)
Eric Nussbaumer hört auf: Mit ihm geht nicht nur der EU-Turbo, sondern auch ein mehr als untypischer Sozialdemokrat SP-Nationalrat Eric Nussbaumer tritt Ende Session zurück. Er war einer der letzten Europäer in Bern und eine prägende Stimme in der Energiewende. Dabei hatte es einst ganz anders ausgesehen. (www.nzz.ch, 20.3.26)
Klimawandel: Deutschland wird wohl in zehn Jahren keine Gletscher mehr haben In zwei Jahren haben die letzten Gletscher in Deutschland mehr als ein Viertel ihrer Fläche verloren. In den 2030er Jahren wird von ihnen wohl nichts mehr übrig sein. (www.zeit.de, 19.3.26)
"World Happiness Report" - Soziale Medien ein Glückskiller? Einmal im Jahr, rund um den Beginn des Frühlings, geht es ganz wissenschaftlich um die Zufriedenheit im Leben weltweit. Ein Fazit der Forscher: Social Media macht nicht immer glücklich. (www.dw.com, 19.3.26)
Heizen zwischen Klimaschutz und Kosten Gasheizung, Wärmepumpe, Pellets, Ölkessel: Die Bundesregierung lässt alle Systeme wieder für den Neueinbau zu. Welche sind die besten für Klima und Portemonnaie? - (klimareporter.de, 19.3.26)
Bewährungsprobe Klimaschutzprogramm: Die Bundesregierung muss beim Klimaschutz liefern Die Regierung muss bis zum 25. März 2026 ein Klimaschutzprogramm vorlegen, das verbindlich für alle Sektoren den Klimaschutzpfad bis 2040 wirksam und bindend festlegt. Gemeinsam mit rund 90 Organisationen appellieren wir heute an die Bundesregierung: Erfüllen Sie Ihre rechtliche und politische Pflicht! Schützen Sie unsere Zukunft! (www.germanwatch.org, 18.3.26)
Papst betont Würde der Laien und Unfehlbarkeit der Kirche - - Papst Leo hat die Würde und den Auftrag aller katholischen Laien kraft der Taufe betont. Bei seiner Generalaudienz sprach er an diesem Mittwoch auch von der „Unfehlbarkeit der Kirche, der diejenige des Papstes innewohnt und der sie dient“. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 18.3.26)
Klimafinanzierung ist keine Wohltätigkeit Mehr Geld, weniger Kredite und ein Ende des Ressourcenabflusses aus dem globalen Süden: Menschenrechts-Aktivist:innen fordern ein radikales Umdenken bei der Klimafinanzierung. Ein Blick auf Zahlen und historische Verantwortung. - (klimareporter.de, 18.3.26)
INTERVIEW - In einer Tigermücke in Basel wurde das Dengue-Virus entdeckt: «Wir müssen damit rechnen, dass solche Nachweise häufiger werden», sagt der Mückenexperte Wissenschafter haben das Dengue-Virus erstmals in einer Stechmücke nördlich der Alpen aufgespürt. In den nächsten Jahren seien auch hier Ansteckungen mit der Krankheit zu erwarten, sagt der Insektenforscher Pie Müller. (www.nzz.ch, 17.3.26)
Das erste Passivhaus: Als die Sonne nach Hause kam Schon früh erkannte Mária Telkes das Potenzial der Sonne für die Zukunft. 1948 baut sie gegen Widerstände das erste Haus Passivhaus. mehr... (taz.de, 17.3.26)
Traurige Bilanz: Im Winter 2025/26 kamen in Europa ungewöhnlich viele Menschen bei Lawinen ums Leben In diesem Winter sind bereits mindestens 127 Menschen in Lawinen gestorben – deutlich mehr als im langjährigen Durchschnitt. Fachleute sehen dafür sowohl klimatische Veränderungen als auch riskanteres Verhalten als Gründe. (www.nzz.ch, 17.3.26)
Klimaschutz und Psychologie: Wie Verdrängung uns rettet – und gleichzeitig lähmt Im Krisenchaos verdrängen wir den Klimaschutz. Die Psychologin Lea Dohm erklärt, wieso das persönlich verständlich ist, aber nicht kollektiv. Und was ein Ausweg wäre. (www.zeit.de, 17.3.26)
In der Straße von Hormus findet auch ein Energie-Krieg statt Dauern der Iran-Krieg und die "Schließung" der Straße von Hormus länger, droht eine Wiederholung des Gaspreisschocks von 2022. In vielen EU-Staaten könnten im liberalisierten Strommarkt die Gaspreise voll auf die Strompreise durchschlagen. (klimareporter.de, 16.3.26)
Wie Tessiner Baukunst zu Weltgeltung kam Kein Ereignis elektrisierte das Denken der Architekten und Architektinnen nördlich der Alpen mehr als die 1975 eröffnete Wanderausstellung «Tendenzen: Neuere Architektur im Tessin» im Globusprovisorium Zürich. Der damalige Weckruf hallt bis heute nach. (www.journal21.ch, 16.3.26)
In Erarbeitung: „Jubilate“ Das Kirchengesangbuch der Deutschschweiz von 1998 ist in die Jahre gekommen. Daher wurde das Projekt „Jubilate — Chance Kirchengesang“ initiiert. Das Ziel sind ein neues Buch und weitere Gesangsmedien. | Gemeinsam mit Abt Urban Federer OSB, dem Liturgieverantwortlichen der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK), und Projektleiterin Sandra Rupp Fischer, Kirchenmusikerin und Kulturmanagerin, engagieren sich derzeit rund 30 Fachpersonen im Projektteam „Jubilate“ sowie in verschiedenen themenspezifischen Kommissionen. | Das Projektteam „Jubilate — Chance Kirchengesang“ arbeitet seit 2019 im Auftrag der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz (DOK), der Versammlung der Deutschschweizer Bischöfe, General- und Bischofsvikare, an der Zukunft des Kirchengesangs. Ursprünglich als „Arbeitsgruppe Chance Kirchengesang“ gegründet, widmete sich das Team zunächst der Analyse kirchlicher Gesangsmedien (www.herder.de, 16.3.26)
Bundesrat sabotiert Solarausbau Am vergangenen Freitag hat der Bundesrat die Parlamentsvorlage zum Stromabkommen beschlossen. Die Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie SSES bedauert, dass der Bundesrat die Energiewende doppelt sabotiert, obwohl diese mehrfach bei Volksabstimmungen bestätigt wurde: Einerseits ergreift er keine Massnahmen, um die Solarenergie in gleicher Weise wie die Wasserkraft abzusichern, andererseits will er den Atomausstieg rückgängig machen. | Ausgerechnet am Jahrestag der Fukushima-Katastrophe beschloss der Ständerat am vergangenen 11. März, dem Bundesrat zu folgen und die Tür für neue AKW wieder zu öffnen. Zwei Tage später, am 13. März, hat die Energiewende mit der vorgeschlagenen Umsetzung des Stromabkommens einen weiteren Rückschlag erfahren. Der Bundesrat will weiterhin die Mindestvergütung vollständig abschaffen. Gleichzeitig schlägt er keine Korrekturen oder neuen Instrumente vor, um die seit dem Inkrafttreten des Stromgesetzes beobachteten Solarbremsen zu lösen. (www.sses.ch, 16.3.26)
Earth Hour 2026: Wir machen's aus! – Wuppertal Institut beteiligt sich an diesjähriger, weltweiter Umweltschutzaktion Die Auswirkungen der Klimakrise sind weltweit spürbar und betreffen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen. Hitzewellen, Trockenperioden oder Extremwetterereignisse machen deutlich, wie wichtig der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist. | Die Earth Hour erinnert daran, dass Klimaschutz eine gemeinsame Aufgabe ist. Unternehmen spielen dabei eine wichtige Rolle — ebenso wie jede und jeder Einzelne. Am Samstag, den 28. März 2026, wird es daher weltweit für eine Stunde dunkler: Um 20:30 Uhr schalten Menschen, Städte und Unternehmen rund um den Globus für 60 Minuten das Licht aus. Die Earth Hour ist eine weltweite Aktion der Umweltstiftung WWF — und das Wuppertal Institut beteiligt sich daran. (wupperinst.org, 16.3.26)
Circular Economy stärkt Wettbewerbsfähigkeit: WWF startet praxisnahes Training für Mitarbeitende von Unternehmen, die erste konkrete Schritte in Richtung Circular Economy gehen wollen Neues 3-tägiges Trainingsangebot zeigt, wie Kreislaufwirtschaft Kosten senkt, Resilienz erhöht und neue Geschäftspotenziale erschließt (www.wwf.de, 16.3.26)
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