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250 neue Zürcher pro Woche – wer sind die Menschen, die in den bevölkerungsstärksten Kanton der Schweiz ziehen? Die aktuellen Bevölkerungszahlen offenbaren: Der Kanton Zürich verändert sich. (www.nzz.ch, 11.2.26)
Toxische Belastung durch Pestizide | «In 20 Jahren ist die Biodiversität vielleicht schon zerstört» Weniger Pestizide heisst nicht weniger Gift: Eine neue Studie zeigt, dass die toxische Belastung für Umwelt und Tiere trotz sinkender Mengen steigt. Biologe Ralf Schulz erklärt, wo das Problem liegt. | Eine neue Studie zeigt, dass die toxische Belastung durch Pestizide von 2013 bis 2019 für die meisten Artengruppen gestiegen ist. | Das UNO-Ziel, Pestizidrisiken bis 2030 zu halbieren, ist so nicht erreichbar. | 90 Prozent der Gesamtgiftigkeit gehen von wenigen Pestiziden aus, wobei China, Brasilien, die USA und Indien mehr als die Hälfte aller Pestizide ausbringen. | Vor vier Jahren haben die Vereinten Nationen ein ehrgeiziges Ziel ausgerufen: Bis 2030 sollen die Risiken durch Pestizide sowie die ausgebrachten Mengen halbiert werden, um die Biodiversität zu schützen und den ökologischen Kollaps zu verhindern. Die Welt ist diesem Ziel seither nicht nähergekommen. Was auch daran liegt, dass bei Pestiziden eine geringere Menge nicht automatisch weniger Umweltschäden bedeutet. (www.tagesanzeiger.ch, 11.2.26)
Wohneigentum ist politisch | Rezension zu „Mietwohnung oder Eigenheim? Soziologie des Wohneigentumsstatus“ von Philipp Kadelke Immobilieneigentum beeinflusst die ökonomische Ungleichheit. Das ist gut belegt. Doch wirkt es sich auch anderweitig aus? Kann es sein, dass unser Wohneigentumsstatus — also die Frage, ob wir zur Miete wohnen oder Eigentümer:in der Immobilie sind — unsere Einstellung zu Ungleichheit oder unser politisches Handeln beeinflusst? Diese in Deutschland bisher kaum erforschten Fragen untersucht Philipp Kadelke in seiner Dissertationsschrift Mietwohnung oder Eigentum? Soziologie des Wohneigentumsstatus. Dabei stellt er die These auf, „dass der Wohneigentumsstatus eine eigenständige mentalitätsprägende und handlungsevozierende Kraft ist, die ungleichheitsperpetuierende Effekte entfaltet“ (S. 22) und „dass bestimmte Ungleichheitshaltungen und politische Handlungsweisen im Wohnraum ‚heranreifen‘“ (S. 21). Demnach seien Wohneigentümer:innen nicht nur weniger kritisch gegenüber Ungleichheit eingestellt, sondern engagierten sich auch stärker, um ihre Ansichten politisch durchzusetzen. (www.soziopolis.de, 11.2.26)
Energiewende kommt voran – aber noch zu langsam DIW Energiewende-Monitor: Ausbau von Wind- und Solarenergie macht Fortschritte, Ausbautempo aber noch zu gering — Entwicklung auch bei Wärmepumpen, Elektromobilität und Stromspeichern nicht schnell genug — Politik sollte günstige Rahmenbedingungen nutzen | Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland hat zuletzt an Dynamik gewonnen, reicht aber weiterhin nicht aus, um die gesetzlich festgelegten Ausbauziele bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Das zeigt der aktuelle Energiewende-Monitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der die Entwicklung zentraler Schlüsseltechnologien im zweiten Halbjahr 2025 analysiert. Während die Photovoltaik, die Windkraft an Land sowie Stromspeicher zuletzt deutlich zulegen konnten, kommt die Nutzung von erneuerbarem Strom in den Bereichen Wärme und Verkehr weiterhin zu langsam voran. „Bei der Energiewende sehen wir derzeit Fortschritte in vielen Bereichen, aber insgesamt noch nicht das Tempo, (www.diw.de, 11.2.26)
Mehr Wohnungen trotz vieler Abbrüche in Zürich Auch im Jahr 2025 war die Wohnbautätigkeit in der Stadt Zürich hoch. Der Wohnungsbestand stieg 2025 per Saldo um 2070 Einheiten, sodass am Jahresende 238 472 Wohnungen gezählt wurden. Das Wachstum fand trotz einer hohen Anzahl von Wohnungsabbrüchen statt. Neben fast 3000 Neubauwohnungen trugen auch Umbauten — mit über 500 Wohnungen — zum Wachstum bei. | Im Jahr 2025 wurden 2977 Wohnungen fertiggestellt, 347 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Zudem entstanden 547 Wohnungen durch Umbauten bestehender Gebäude, was einen neuen Höchstwert markiert. 1379 Wohnungen wurden im Jahr 2025 abgebrochen: 539 Wohnungen mehr als im Vorjahr. Nur im Jahr 2021 wurden in Zürich mehr Wohnungen abgebrochen. Per Saldo verzeichnete Zürich unter Berücksichtigung von Neubauten, Umbauten, Abbrüchen und Registernachführungen 2070 Wohnungen mehr als Ende 2024, sodass der Wohnungsbestand auf 238 472 Wohnungen stieg. (www.stadt-zuerich.ch, 11.2.26)
Trump kippt eine der wichtigsten Klimaschutz-Grundlagen US-Präsident Donald Trump kippt eine der wichtigsten Grundlagen für den Klimaschutz in seinem Land. Das Weiße Haus erklärte gestern, Trump werde am Donnerstag die zu Zeiten des demokratischen Präsidenten Barack Obama festgeschriebene Feststellung zurücknehmen, dass Treibhausgasemissionen gesundheitsschädlich seien. | Die „Gefährdungsfeststellung“ (Endangerment Finding) von 2009 ist die rechtliche Grundlage für den Kampf gegen den Ausstoß von Kohlendioxid in den USA. | Darauf gehen unter anderem die Regeln für den CO2-Ausstoß von Fahrzeugen sowie von Gas- und Kohlekraftwerken zurück. „Dies wird die größte Deregulierungsmaßnahme in der amerikanischen Geschichte sein“, so Trumps Sprecherin Karoline Leavitt. | Eine Rücknahme der „Gefährdungsfeststellung“ würde laut Fachleuten automatisch auch die genannten Vorschriften für den CO2-Ausstoß infrage stellen. Trump begründet seinen Plan damit, dass die Vorschriften schwere wirtschaftliche Schäden unter anderem für Autohersteller bedeuteten. (orf.at, 11.2.26)
Energie- und Klimapolitik | Mehrwert oder nur viel Aufwand? Das Energiestadt-Label ist umstritten Seit zehn Jahren wächst die Zahl der Gemeinden mit Energiestadt-Label im Kanton Zürich nicht mehr. Ausgetretene Gemeinden sehen in der Auszeichnung zu wenig Nutzen. | Die Weinländer Gemeinde Truttikon ist aus dem Trägerverein Energiestadt ausgetreten und verzichtet künftig auf das Label. | Trotz Austritten ist die Anzahl der zertifizierten Gemeinden im Kanton Zürich seit Jahren stabil. | Austretende Gemeinden begründen ihren Verzicht mit finanziellen Aspekten. | Knapp zehn Jahre lang trug Truttikon das Label «Energiestadt». Doch per 31. Dezember 2025 ist die kleine Weinländer Gemeinde aus dem gleichnamigen Trägerverein ausgetreten. Das hat der Truttiker Gemeinderat so entschieden. Mit dem Label werden Gemeinden und Städte ausgezeichnet, die sich in Sachen Energie- und Klimapolitik überdurchschnittlich anstrengen. (www.tagesanzeiger.ch, 10.2.26)
Nachhaltige Fasnacht: Feiern ohne ökologischen Kater Eine umweltfreundliche Fasnacht ist kein Verzicht, sondern eine kreative Herausforderung. Mit bewussten Entscheidungen bei Kostüm, Schminke und Dekoration können Sie ausgelassen feiern, ohne der Umwelt zu schaden. Wir zeigen Alternativen für eine nachhaltige fünfte Jahreszeit. | Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht — dieser Grundsatz gilt besonders in der ausgelassenen Fasnachtszeit. Während in den Hochburgen tausend Tonnen Müll anfallen, beweist ein wachsendes Umweltbewusstsein, dass Feiern und Nachhaltigkeit sich nicht ausschliessen. Vom selbstgeschneiderten Kostüm bis zur plastikfreien Dekoration eröffnen kreative Lösungen einen Weg zu einem Fest, das (fast) keine ökologischen Spuren hinterlässt. (naturschutz.ch, 10.2.26)
Faktencheck zur Klimafonds-Initiative | Fortschritt mit Fragezeichen: Wo die Schweiz beim Klimaschutz wirklich steht Erreichen wir die Ziele? Wo genügen die Massnahmen, wo nicht? Stellen wir genug Mittel bereit? Die grosse Übersicht vor der Abstimmung am 8. März. | Der Bundesrat behauptet, dass die bisherige Klimapolitik wirkt. Allerdings werden die Ziele für 2030 wohl verfehlt. | Bei der Dekarbonisierung von Gebäuden und Industrie und teils auch Verkehr gibt es Fortschritte. Bei der Landwirtschaft und den Flügen bleiben die Emissionen hoch. | Der Bundesrat glaubt, dass die Schweiz genug Geld für den Klimaschutz ausgibt. Wenn sie ihre Ziele ernst nimmt, dürften aber Mehrausgaben auf den Bund zukommen. | Der Ausblick macht klar: Die Schweiz hat bei der Dekarbonisierung zwar Fortschritte erzielt. Aber wenn sie ihre nationalen Ziele und internationalen Verpflichtungen ernst nimmt, wird sie nachlegen müssen — sei es mit höheren Abgaben und strengeren Grenzwerten oder mit umfangreicheren Förderbeiträgen für klimafreundliche Technologien. | Die Bundesausgaben fürs Klima dürften dabei auch steigen (www.tagesanzeiger.ch, 10.2.26)
Religion und Atheismus: Fehlt was, wenn Gott nicht fehlt? - Immer mehr Menschen sind nicht gegen Religion, sie interessieren sich schlicht nicht dafür. Die Theologen stellt das vor ein Dilemma – denn wie verdeutlicht man trotzdem die Bedeutung der Gottesfrage? - (www.faz.net, 10.2.26)
Läden schätzen die Hilfsmittel zum verlängerten Verkauf von foodwaste.ch Ende 2025 führten wir eine Umfrage bei Läden durch, die Produkte mit verlängerter Haltbarkeit anbieten. Wir wollten herausfinden, ob der Verkauf von Produkten über das Haltbarkeitsdatum hinaus funktioniert, wie die Kund:innen darauf reagieren und ob die Hilfsmittel von foodwaste.ch den Läden bei der unkomplizierten Umsetzung helfen. | 72 Läden aus der Deutschschweiz und der Romandie haben die Umfrage ausgefüllt. Hier die wichtigsten Erkenntnisse: | Die Materialien von foodwaste.ch werden genutzt. | Wer den verlängerten Verkauf umsetzt, verkauft auch wirklich mehr. | Bei der Kundschaft kommt der verlängerte Verkauf gut an. | Über 95% der teilnehmenden Läden empfehlen den verlängerten Verkauf weiter! | Weitere Informationen zum Verkauf von Lebensmitteln über das Haltbarkeitsdatum hinaus sind hier zu finden. https://foodwaste.ch/angebot/angebot-fuer-detailhandel-und-hoflaeden/ (foodwaste.ch, 10.2.26)
Klimawandel in den Alpen: Fünf Wege, wie Schweizer Skigebiete ums Überleben kämpfen Die Schweiz ist eine beliebte Wintersport-Destination, doch die Zeiten schneesicherer Winter sind vorbei. Um zu überleben, sehen sich Skigebiete und Wintersportdestinationen gezwungen, umzudenken. | 1. Sie wechseln den Eigentümer | 2. Höher gelegene Skigebiete bauen ihre Infrastruktur aus | 3. Skigebiete schliessen sich zusammen | 4. Sie setzen auf Aktivitäten, die weniger Schnee brauchen | 5. Sie schliessen (www.swissinfo.ch, 10.2.26)
Mehr Nachhaltigkeit durch Verzicht: Ich sage nein, weil ich es kann Wer seinen Konsum einschränkt, hat nicht weniger, sondern mehr: mehr Zeit, Gesundheit, Lebensqualität. Man kann immer damit anfangen, zu verzichten. mehr... (taz.de, 10.2.26)
Wir sind Zukunft: Flicken wird in der Schweiz belohnt Die Stadt Zürich lanciert 2026 einen Reparaturbonus: Wer Elektrogeräte oder Kleidung flicken lässt, erhält bis zu 100 Franken pro Jahr. Ähnliche Programme laufen bereits in der Westschweiz, doch Zürich ist die erste Deutschschweizer Grossstadt mit diesem Pilotprojekt. (www.tagesanzeiger.ch, 10.2.26)
Last-Chance-Tourism | Forschungsteam warnt: Gletscher werden von Touristen «zu Tode geliebt» Forscher der Uni Lausanne warnen vor Massentourismus an schmelzenden Gletschern. Die Tourismusbranche reagiert mit technischen Massnahmen. | Der Ansturm auf schmelzende Gletscher wird zum Problem. Laut Forscherinnen und Forschern könnte der Tourismus die fragilen Eislandschaften bedrohen, die er eigentlich erlebbar machen will. | Ein internationales Team unter Leitung der Universität Lausanne warnt in der Fachzeitschrift «Nature Climate Change» davor, dass Gletscherlandschaften von Touristinnen und Touristen «zu Tode geliebt» werden könnten. Der Kommentar der Forschenden wurde am Montag veröffentlicht. | Das Bewusstsein für den Klimawandel habe den sogenannten «Last-Chance-Tourism» zu den Gletschern stark befördert. Die Tourismusbranche reagiere darauf mit technischen Massnahmen wie dem Abdecken von Eisflächen mit sogenannten Geotextilien oder mehr Infrastruktur. | Die Forschenden kritisieren solche Anpassungen. (www.tagesanzeiger.ch, 9.2.26)
Globaler Bericht | Biodiversitätsverlust bedroht jedes Unternehmen existenziell 79 Experten aus 35 Ländern fordern einen radikalen Systemwandel in der Wirtschaft. Sie warnen: ohne gesunde Natur keine stabilen Lieferketten, kein sauberes Wasser — und keine langfristigen Gewinne. | Der in Manchester vom Weltbiodiversitätsrat (IPBES) vorgestellte Bewertungsbericht betont, dass jedes einzelne Unternehmen von der biologischen Vielfalt abhängig ist. | Gleichzeitig tragen Unternehmen weltweit der Biodiversität keine Sorge — im Gegenteil. | Der IPBES fordert einen raschen Wandel, da die Zeit drängt. | Als zentrale Massnahme wird genannt, dass Unternehmen ihre Auswirkungen auf die Natur und ihre Abhängigkeiten von der Umwelt öffentlich machen. | Der Verlust biologischer Vielfalt zählt einem Weltbericht zufolge zu den grössten Bedrohungen für die Wirtschaft. Jedes einzelne Unternehmen sei von ihr abhängig, direkt oder indirekt, wird in dem in Manchester vom Weltbiodiversitätsrat (IPBES) vorgestellten Bewertungsbericht betont. (www.tagesanzeiger.ch, 9.2.26)
Lese ich in den Medien über Gaza, macht mich das nur noch wütend Die Schweizer Berichterstattung über Israels Vorgehen in Gaza ist einseitig und entmenschlichend. Die Medien vernachlässigen damit nicht nur ihre Hauptaufgabe. Sie schaden auch sich selbst. | Von Milad Al-Rafu | Milad Al-Rafu ist Jurist und Journalist. Er arbeitet als Redaktor für die Zeitschrift «Plädoyer» und den «K-Tipp». (www.republik.ch, 9.2.26)
Entwurf durchgesickert: Bundesregierung schreibt schwaches Klimaschutzprogramm Bis März muss die Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm vorlegen. Ein geleakter Entwurf zeigt: Den Klimazielen kommt sie damit wahrscheinlich gar nicht näher. mehr... (taz.de, 9.2.26)
Das ist für Leben auf einem Planeten nötig Nur wenige Planeten besitzen die Voraussetzungen für Leben. Warum das so ist und weshalb auf der Erde Leben entstehen kann, hat jetzt ein Forschungsteam der ETH Zürich in der Schweiz gezeigt. Demnach ist es zentral, dass chemische Elemente in ausreichenden Mengen vorhanden sind. (www.krone.at, 9.2.26)
Utopien für die Zukunft – Sibylle Berg: «Radikal-Kapitalismus hat nicht irre viel gebracht» Als EU-Abgeordnete kritisiert Autorin Sibylle Berg Aufrüstung und Kapitalismus – und träumt ganz offen von Revolution. (www.srf.ch, 9.2.26)
"Wir brauchen keine Dinge, wir brauchen Nutzen" Der Umweltforscher Michael Braungart über das "Cradle to Cradle"-Konzept, Recycling-Illusionen, die Chancen einer echten Kreislaufwirtschaft sowie eine positive Vision für die Jugend. - (klimareporter.de, 9.2.26)
Schweizer Investitionen in Erneuerbare Energie Für die Erreichung von Netto-Null braucht es massive Investitionen in erneuerbare Energien. Global wird der Kapitalbedarf auf USD 4.5 Bill. pro Jahr geschätzt (IEA, 2023). Eine neue, von der ETH Zürich durchgeführte Studie zeigt: Schweizer Akteure spielen dabei eine wichtigere Rolle im Ausland als im eigenen Land. | Während der Ausbau grosser erneuerbarer Energieanlagen in der Schweiz durch komplexe Bewilligungsverfahren und begrenzte Skalierungsmöglichkeiten gebremst wird, fliesst ein erheblicher Teil des Kapitals in Projekte im europäischen Ausland und in den USA. | Das Forschungsprojekt FINDIT analysierte erstmals systematisch, wie und warum Schweizer Investoren — insbesondere Energieversorgungsunternehmen und Finanzinvestoren — in erneuerbare Energieanlagen im In- und Ausland investieren. | Die Forschung wurde durch das EWG-Forschungsprogramm des BFE finanziert https://www.aramis.admin.ch/Dokument.aspx?DocumentID=74059 (energeiaplus.com, 9.2.26)
SRG-Ombudsfrau zur Halbierungsinitiative | «Linksdrall» bei der SRG? «Diese Pauschalisierung ärgert mich» Die Zahl der Beanstandungen von SRG-Beiträgen erreicht ein Rekordhoch. Die Auswertung der Eingaben offenbart jedoch Überraschendes. | SVP-Nationalrat Thomas Matter wirft der SRG «Linksdrall» vor. | Esther Girsberger betont, dass die hohe Anzahl Beanstandungen kein Beweis für eine linke Ausrichtung sei. | Journalistikprofessor Vinzenz Wyss hält es für unlauter, von der persönlichen Einstellung auf die Berichterstattung zu schliessen. | Gemäss Universität Zürich geniessen SRG-Nachrichten hohes Vertrauen auch bei rechts verorteten Menschen. | SVP-Nationalrat Thomas Matter sagt, er müsse in der SRF-Sendung «10 vor 10» nur zwei Sätze von Arthur Honegger hören — und schon wisse er, dass der Moderator links sei. Matter gehört zu den Initianten der Halbierungsinitiative und hat jetzt im Abstimmungskampf einen alten Vorwurf neu lanciert: Die SRG habe «Linksdrall». (www.tagesanzeiger.ch, 7.2.26)
Mariah Blake | Die Vergiftung der Welt | Der globale PFAS-Skandal und wie er vertuscht wird | oekom ISBN: 978-3-98726-515-0 Softcover, 336 Seiten »Fesselnd ... Blakes findige Chronik eines der größten moralischen Skandale unserer Zeit ist ein Buch, das sich niemand von uns entgehen lassen darf.« – The Washington Post | Nachdem er mehrere Freunde und Verwandte durch Krebs verloren hatte, begann ein unscheinbarer Versicherungsmakler aus Hoosick Falls, New York, im Jahr 2014 zu vermuten, dass seine Wasserversorgung verschmutzt war. Als er sein Leitungswasser testete, entdeckte er gefährliche Mengen an PFAS – sogenannten Ewigkeitschemikalien, die sich nicht abbauen lassen und mit verschiedensten Krankheiten in Verbindung stehen. Dies löste eine Kette von Ereignissen aus, die dazu führte, dass Milliarden Menschen rund um den Globus erfuhren, dass ihr Trinkwasser verseucht ist. Auch in Deutschland. | Eine fesselnde Untersuchung der jahrzehntelangen Kampagne der chemischen Industrie, die Gefahren von Ewigkeitschemikalien zu verschleiern. Die investigative Journalistin Mariah Blake erzählt sie anhand der Geschichte einer Kleinstadt, (www.oekom.de, 7.2.26)
Kratzer im Lack des ADAC Eine Austrittswelle traf den Autoklub, weil er für die CO2-Bepreisung ist. Leider zeigte er kein Rückgrat. - (klimareporter.de, 7.2.26)
«Wir müssen nicht Schuld übernehmen für Verfehlungen früherer Generationen», sagt Simonetta Sommaruga, die Präsidentin der Schweizer Raubkunst-Kommission Die Altbundesrätin will Lösungen finden im Streit um Kunstwerke aus dem Nazi- und Kolonial-Kontext. Im Interview spricht sie über historische Verantwortung, «De-facto-Enteignungen» und die Angst vor leergeräumten Museen. (www.nzz.ch, 7.2.26)
«Wir warten ab, regulieren, streiten, aber die Chinesen gehen voran.» Die Schweiz sollte die Chancen beim Klimaschutz ergreifen, findet Reto Knutti Der Klimaforscher von der ETH Zürich hat ein Projekt zur Machbarkeit von Klimaschutzmassnahmen geleitet. Ob Lösungen wie ein Windpark realisiert würden, komme auch auf die Akzeptanz in der Bevölkerung an – und auf die Vereinbarkeit mit anderen Zielen, erläutert Knutti im Gespräch. (www.nzz.ch, 7.2.26)
Sichere Stromversorgung in Europa auch ohne neue Grundlastkraftwerke möglich Sichere Stromversorgung in Europa auch ohne neue Grundlastkraftwerke möglich — Wirtschaftliche Optionen für ein klimaneutrales europäisches Energiesystem: Artikel in Cell Reports Physical Science erschienen (wupperinst.org, 6.2.26)
Pestizide: sinkende Mengen, aber Zunahme der Toxizität | Pestizide werden sparsamer eingesetzt. Aber die Gefährlichkeit der verwendeten Produkte steigt Effizientere Pestizide sind zwar für den Landwirt gut, aber nicht immer auch für Schmetterlinge oder Fische. Und manchmal schadet sogar die beste Absicht: Das Verbot von sogenannten Bienenkillern bedroht nun kleine Wasserkrebse. (www.nzz.ch, 6.2.26)
Gleicht mehr Eigenverbrauch die Einspeise-Vergütung aus? Für einzelne Solar-Dachanlagen lässt sich der ab 2027 drohende Wegfall der Einspeisevergütung möglicherweise ausgleichen, ergibt eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts ISE. Auf die Energiewende kommt allerdings ein mit Sicherheit nicht zu reparierender Schaden zu. - (klimareporter.de, 6.2.26)
Umwelt belastet Herz stärker als gedacht Feinstaub, Verkehrslärm und Licht in der Nacht belasten Herz und Gefäße dauerhaft. Eine Übersichtsarbeit zeigt: Umweltfaktoren tragen stärker zu Herzschäden bei als viele klassische Risiken - vor allem in Städten. Von Doris Tromballa.[mehr] (www.tagesschau.de, 6.2.26)
Asbest-Taskforce: „Niemand braucht Angst zu haben“ Nach der Sperre mehrerer Steinbrüche, hohen Asbestwerten in Greenpeace-Proben und wachsender Sorge in der Bevölkerung präsentiert das Burgenland nun erste Resultate der laufenden Luftgütemessungen. Während Experten vorsichtige Entwarnung geben, bleibt die politische Verantwortung umstritten. (www.krone.at, 5.2.26)
Energie aus Luft China hat den größten Druckluft-Speicher weltweit in Betrieb genommen – als Ergänzung zur fluktuierenden Ökostrom-Einspeisung. Neben Solar- und Windkraft fährt das Land nun auch Netze, Speicher und steuerbare Reservekapazitäten hoch. - (klimareporter.de, 5.2.26)
Umfangreiche Süßwasserreserven unter dem Meeresboden erstmals bestätigt Bei der IODP3-NSF Expedition 501 hat ein internationales Team von Wissenschaftler:innen erstmals ein ausgedehntes Süßwassersystem unter dem Ozeanboden dokumentiert und beprobt. Die Expedition fand von Mai bis August 2025 vor der Küste Neuenglands (USA) statt, die anschließenden Analysen der Sedimentkerne und Porenwasserproben erfolgen derzeit im MARUM — Center for Marine Environmental Sciences an der Universität Bremen. Die Forschenden untersuchen, wie das unterseeische Grundwasser entstanden ist, wie es sich zusammensetzt und welche Bedeutung es für Küstenregionen und globale aquatische Kreisläufe hat. (www.geomar.de, 4.2.26)
Climate change threatens the Winter Olympics': even snowmaking won't save it As Earth's temperature rises, fewer places will be suitable for hosting the Winter Olympics (www.scientificamerican.com, 4.2.26)
EU-Bericht zum nachhaltigen Pendeln: Städte unternehmen zu wenig gegen Autos Nachhaltiges Pendeln wird EU-weit gefördert. Der Europäische Rechnungshof kritisiert, dass Kommunen nicht genug daraus machen. mehr... (taz.de, 4.2.26)
Verlangsamung der Zürcher Hauptstrassen: Der Streit um Tempo 30 auf der Rosengartenstrasse dreht sich im Kreis Regierungsrat Mario Fehr unterliegt Stadträtin Karin Rykart. Doch das Rechtsverfahren kommt nicht vorwärts. Die Mobilitätsinititive macht alles noch komplizierter. (www.tagesanzeiger.ch, 4.2.26)
CO2-Entnahme: Online-Wegweiser erklärt Methoden – Carbon Removal Atlas stellt Potenziale und Grenzen verschiedener CDR-Verfahren vor – scinexx.de Wie entfernt man CO2 am effektivsten aus der Atmosphäre? Und was macht man damit? Wissenschaftlich fundierte Antworten darauf soll eine neue Online-Plattform liefern, der Carbon Removal Atlas (CDRatlas). Er stellt Potenziale und Grenzen von verschiedenen CDR-Methoden vor und zeigt auf, wo welche Methode sinnvoll sein kann — und wo nicht. Noch ist die Zahl der beschriebenen Methoden überschaubar, der CDRatlas wird aber laufend ergänzt. (www.scinexx.de, 4.2.26)
Fairer Wohnstrom mit Balkonkraftwerken vom Dach In Hamburg hat ein Vermieter alle Wohnungen eines Mehrfamilienhauses mit eigenen Photovoltaik-Anlagen ausgerüstet. Dazu kommen zwei größere Solaranlagen. Die Erträge daraus sollen fair geteilt werden. - (klimareporter.de, 4.2.26)
Wollt ihr euch nicht von Desinformation zum Klimawandel für dumm verkaufen lassen? Dann ist dieser Vortrag das richtige! Er zeigt den Stand der Wissenschaft, aber auch die häufigsten Tricks der Klimatäuscher. Holt euch einen Tee und schaut gerne mal rein! | https://youtu.be/fMcm1ku-NOw?si=DWqOEeMyucpylh1P | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 3.2.26)
Von Superblocks bis Pocket-Parks: Was Städte wirklich lebenswerter macht Metropolen versuchen, das Wohlbefinden ihrer Einwohnerinnen und Einwohner zu steigern. Fünf Beispiele aus aller Welt. (www.tagesanzeiger.ch, 3.2.26)
Gespräch über Selbstverantwortung: Herr Rosa, warum sind wir alle so erschöpft? – «Die Regeln sind zu strikt» Vom Thermomix bis zum Videobeweis: Überall verschwinden Handlungsspielräume. Soziologe Hartmut Rosa erklärt, wie uns der Drang nach totaler Sicherheit verdorren lässt und warum wir öfter Regeln brechen sollten. (www.tagesanzeiger.ch, 3.2.26)
Bergsport und Klimawandel: Zu warm, zu viel Risiko - Einsteigen oder nicht? Der Klimawandel verändert den Bergsport und verlangt erhöhte Aufmerksamkeit. Laura Dahlmeier starb bei einem Steinschlag. Hat sie die Warnsignale am Laila Peak nicht gesehen? - (www.faz.net, 3.2.26)
Leitfaden für den interreligiösen Dialog Interreligiöser Think Tank und Doris Strahm. 2015. Leitfaden für den interreligiösen Dialog. 5. Auflage. Dreispitzdruck Basel. | Bereits in 5. Auflage erschienen: ein von den jüdischen, christlichen und muslimischen Think-Tank-Frauen gemeinsam verfasster «Leitfaden für den interreligiösen Dialog». | Link zur Bestellung: https://www.interrelthinktank.ch/leitfaden-fuer-den-interreligioesen-dialog/ (www.religion.ch, 2.2.26)
Forderung eines Tempolimits: Langsamer fahren schützt Klima und Leben Verbände fordern neue Tempolimits auf Autobahnen, Landstraßen und in Ortschaften. Der Bund macht jedoch wenig Hoffnung auf baldige Einführung. mehr... (taz.de, 2.2.26)
20 Jahre Mäusefenster: Warum sich halb Wiedikon an diesen zwei Fenstern die Nase platt drückt Sie unterrichtete Werken, er baute den Letzigrund mit. Heute gestaltet das pensionierte Ehepaar Ess eines der wohl bekanntesten Zürcher Schaufenster. Ein Besuch im Mäuseparadies. (www.tagesanzeiger.ch, 2.2.26)
Buchtipp: Zwischen britischem Humor und biblischer Tiefe - - Timothy Radcliffe ist kein Mann für leise Töne, wohl aber für die leisen, tiefgründigen Nuancen des Glaubens. Der Dominikaner, den Papst Franziskus nach der Weltsynode 2024 in das Kardinalskollegium berief, hat mit seinem neuen Werk „Von der Wahrheit berührt - Wegweisungen für eine kulturell plurale Kirche“ ein Buch vorgelegt, das weit mehr ist als eine bloße Dokumentation römischer Sitzungen. Es ist ein Plädoyer für eine Kirche, die ihre Angst verliert. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.2.26)
Welttag der Feuchtgebiete: BUND Naturschutz ruft zum Schutz natürlicher Wasserressourcen auf Am heutigen (02.02.2026) Welttag der Feuchtgebiete startet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) einen deutschlandweiten Aufruf zum Schutz unserer natürlichen Wasserressourcen. Natürliche Fließgewässer, Auen und Moore sind für die Artenvielfalt und den Klimaschutz, aber auch als Quelle für unser Grund- und Trinkwasser unverzichtbar. Anlass ist ein EU-Sondergipfel am 12. Februar. Über das Thema Wettbewerbsfähigkeit soll versucht werden, europäische Umweltgesetze zu schleifen. Zahlreiche Umweltorganisationen protestieren dagegen mit der europaweiten Kampagne „hands off nature“. Auch der BN ruft die Menschen auf, die Petition zu unterschreiben und ein klares Signal zu senden, unser Wasser zu schützen (BN-Initiative dazu siehe hier: helfen.bund-naturschutz.de/handsoffnature/). - Betroffen könnte etwa die europäische Wasserrahmenrichtlinie sein. Diese schreibt vor, dass alle Länder der EU und somit auch Deutschland ihre Gewässer bis 2027 in einen guten Zustand versetzen müssen. Davon ist Bayern noch weit entfernt. In der Praxis tritt die bayerische Staatsregierung den starken Lobbygruppen beispielsweise im Bereich der Wassernutzung nicht deutlich genug entgegen. Für den kürzlich eingeführten Wassercent gibt es großzügige Ausnahmen für die Industrie und Landwirtschaft. Auch >| (www.bund-naturschutz.de, 2.2.26)
Neue Studie: Was bringt islamischer Religionsunterricht? - Eine Studie der Universität Münster kommt zu dem Schluss, dass der 2012 in NRW eingeführte islamische Religionsunterricht positiv wirkt. Kritik kommt von der FDP. - (www.faz.net, 2.2.26)
«Klar!»: Das Online-Magazin zum Wasserkreislauf in Zürich Mit dem neuen Online-Magazin «Klar!» vermitteln die Wasserversorgung sowie Entsorgung + Recycling Zürich gemeinsam Wissen zum Wasserkreislauf in der Stadt Zürich und sensibilisieren die Bevölkerung im Umgang mit der Ressource Wasser. (www.stadt-zuerich.ch, 2.2.26)
Langsamer fahren für den Klimaschutz: Verbände fordern Tempolimit „Tempolimit jetzt!“ Das fordern Verbände mit Nachdruck von der Bundesregierung. Sie sehen dabei das Recht auf ihrer Seite. mehr... (taz.de, 2.2.26)
Schwerer Start in die zweite Halbzeit Für den Fortgang der Energiewende ist 2026 das entscheidende Jahr, verkünden Verbände, Politik und Experten besorgt bei jeder Gelegenheit. Tatsächlich steht allein schon die Stromwende vor einem schweren Start in ihre anstehende "zweite Halbzeit". - (klimareporter.de, 2.2.26)
Aus Bauschutt wird neuer Rohstoff Das Startup Optocycle will Material-Recycling im Bausektor optimieren und entwickelt ein KI-basiertes System für Echtzeit-Qualitätsmonitoring in der Produktion von Recycling-Granulat. Das soll die Kreislaufwirtschaft in der Betonherstellung stärken. (www.energiezukunft.eu, 2.2.26)
Mehr Regen im Winter, trockenere Sommer. Der Klimawandel verändert, wann & wie Niederschlag in Österreich fällt. Eine Studie im Auftrag des @bmluk.gv.at mit Beteiligung der BOKU University zeigt: Sommerniederschläge nehmen ab, intensive Regenfälle werden häufiger: https://www.wasseraktiv.at/wasser-im-klimawandel/ | @bokuvienna.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 1.2.26)
Rückschlag für die Energiewende?: Bundesgericht bremst Solaranlagen in Winterthurer Altstadt Winterthur hätte nicht in Eigenregie über das Baugesuch für eine Photovoltaikanlage in der Altstadt entscheiden dürfen. Das sagt jetzt auch das Bundesgericht in einem aufsehenerregenden Urteil. (www.tagesanzeiger.ch, 1.2.26)
Wintersport und Klimawandel: So viel Schnee hat Ihr Skigebiet seit den 1960er-Jahren verloren Neue Daten zeigen erstmals, in welchen Skigebieten der Schneerückgang besonders gross ist. Mit unserem Tool können Sie über 100 Destinationen vergleichen. (www.tagesanzeiger.ch, 1.2.26)
Skifahren trotz Klimawandel: Künstlicher Schnee ist mittlerweile besser als der aus der Natur Schneemangel in den Alpen? Ja, aber dem kann begegnet werden. Wegen der Kälte funktioniert die technische Beschneiung dieses Jahr besonders gut. Trotzdem sind nicht alle Pisten gleich griffig. (www.tagesanzeiger.ch, 31.1.26)
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