Ausgewählte kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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3.5.26 (Aktualisierung 14:22)

Klimapolitik und Zukunft: Das Meckern über Moral Der Klimaschutz sei zu moralisch, moralisierend, moralistisch, hört man oft. Aber wer profitiert davon, wenn man sich diesen Vorwurf zu Herzen nimmt? mehr... (taz.de, 3.5.26)

Alte Heizungs-Risiken, neue Bürgerenergie-Modelle und nützliche Windkraft im Süden Kalenderwoche 18: Trotz des Mieterschutz-Kompromisses steuert das Heizungsgesetz in die falsche Richtung, sagt Oliver Hummel, Vorstand beim Ökoenergieversorger Naturstrom und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Überraschend für ihn kommt das Umweltbundesamt in einer Windkraftanalyse zu anderen Schlüssen als das Wirtschaftsministerium. - (klimareporter.de, 3.5.26)

«Rot-Grün bewirtschaftet die Wohnungsnot»: Ein Genossenschafter greift die Zürcher Politik an Wohnschutzinitiative, Hochhausverbote, Bürokratie: Für Wohnbaugenossenschaften sei die rot-grüne Zürcher Politik hinderlich, sagt Stefan Fricker, Geschäftsführer der Wohnbaugenossenschaft Im Gut. Und er schildert im Interview, wie gross der Ansturm auf günstige Wohnungen ist. (www.nzz.ch, 3.5.26)

1.5.26

Physik statt Geister: Neue Studie erklärt Unbehagen in alten Gebäuden | Unheimliches Gefühl in alten Häusern: Studie findet möglichen Grund Unheimliche Gefühle in alten Gebäuden könnten weniger mit Geistern zu tun haben als mit Physik: Einer neuen Studie zufolge kann sogenannter Infraschall — also Schall unterhalb der menschlichen Hörgrenze von 20 Hertz — messbare Auswirkungen auf Stimmung und Körper haben. | Die Untersuchung der MacEwan University und der University of Alberta zeigt, dass selbst unhörbare tieffrequente Schwingungen aus alten Heizungen, Rohren oder Lüftungssystemen negative emotionale Reaktionen auslösen können. Teilnehmende konnten den Infraschall nicht bewusst wahrnehmen, reagierten aber dennoch verändert. (www.watson.ch, 1.5.26)

Wir sind Zukunft | Wussten Sie, dass ein Basler den ökologischen Fussabdruck erfunden hat? Die Schweiz sagt gern, sie sei zu klein, um in der Umweltpolitik etwas auszurichten. Eine faule Ausrede? «Ja», sagt Mathis Wackernagel. «Alle halten sich für einen Sonderfall.» | Am 11. Mai erreicht die Schweiz ihren ökologischen «Overshoot Day» für dieses Jahr. | Mathis Wackernagel warnt, Länder ohne Ressourcensicherheit befänden sich auf einem gefährlichen Pfad. | Wackernagel, Miterfinder des ökologischen Fussabdrucks, kritisiert Untergangs­kommunikation als psychologisch falsch und kontraproduktiv. | Am 11. Mai erreicht die Schweiz ihren «Overshoot Day». Das bedeutet: Würde die ganze Welt so leben wie die Schweiz, hätte die Menschheit die regenerativen Ressourcen eines ganzen Jahres bereits an diesem Tag verbraucht. | Das Konzept dahinter ist weltweit bekannt. Zu seiner Verbreitung hat ein gebürtiger Basler wesentlich beigetragen: Mathis Wackernagel ist Miterfinder des ökologischen Fussabdrucks, auf dem der «Overshoot Day» basiert. (www.tagesanzeiger.ch, 1.5.26)

De Weck: Im Gespräch «Das Glas ist halb leer – aber wir können es noch füllen» Die Klimapolitik hat einen schweren Stand. Was tun? National­rätin Franziska Ryser im Gespräch mit Roger de Weck. | Kriege und Handels­konflikte verdrängen die Klimakrise. Für Franziska Ryser ist das sprich­wörtliche Wasserglas halb leer — trotzdem bezeichnet sie sich als Optimistin. Als eine, die lieber das aufzeigt, was möglich ist, statt was uns bedroht. Die St. Galler Maschinenbau­ingenieurin sitzt seit 2019 für die Grünen im Nationalrat. | Das Klima steht in der Schweiz weit oben auf dem Sorgen­barometer. Dennoch verlieren die Grünen Wähler­anteile — und Einfluss im Parlament. Warum? Weshalb ignorieren bürgerliche Kreise zusehends die Ökologie? Und verleiht die geopolitische Lage den erneuerbaren Energien neuen Schwung? | Antworten von Franziska Ryser im Gespräch mit Publizist Roger de Weck. (www.republik.ch, 1.5.26)

Wann und wozu ist Professionalität in der Seelsorge gut? Ein Positionspapier Seelsorge gehört zu den Kernaufgaben der Kirchen. Ulrich Feeser-Lichterfeld und Stefan Gärtner legen hier Thesen zur Professionalität in der Seelsorge vor. Und sie laden alle Interessierten an der Zukunft der Seelsorge und der in ihr Engagierten zur Diskussion ein. | Es braucht keine aufwendigen Statistiken und gewagten Prognosen, um festzustellen, dass die Zahl der Hauptamtlichen in der Pastoral sinkt und weiter sinken wird. Insbesondere im weiten Feld der christlichen Seelsorge sind schon jetzt Bewältigungsstrategien erkennbar, die nachdenklich stimmen: Planstellen in der sogenannten Kategorialpastoral — zum Beispiel in Krankenhäusern oder Altenpflegeeinrichtungen — werden nicht neu besetzt und Basisqualifizierungen für Nicht-Theolog:innen treten an die Stelle des lange Zeit selbstverständlichen Zu- und Miteinanders aus Theologiestudium und berufspraktischer Aus- und Weiterbildung zur Seelsorger:in. Die nachfolgenden Thesen zur Professionalität in der Seelsorge (www.feinschwarz.net, 1.5.26)

Bot-Traffic macht 53 Prozent des gesamten Internetverkehrs aus Laut einer Studie zeichneten Bots 2025 für 53 Prozent des Internetverkehrs verantwortlich, wobei 40 Prozent des Traffics auf bösartige Bots entfiel. Die Zahl der KI-gestützten Bot-Angriffe hat sich innert Jahresfrist mehr als verzwölffacht. | Die Sicherheitsforscher von Thales haben ihren diesjährigen Bad Bot Report veröffentlicht und stellen fest, dass der durch Bots verursachte Traffic immer mehr zunimmt. So zeichneten Bots vergangenes Jahr für 53 Prozent des gesamten Webverkehrs verantwortlich; im Jahr davor waren es noch 51 Prozent. Sogenannte Bad Bots machen dabei den grössten Anteil aus, laut Thales beträgt der Anteil am gesamten Internetverkehr 40 Prozent. | Eine wichtige Rolle beim Bot-Aufkommen spielt auch die Künstliche Intelligenz. So stieg die Zahl der KI-basierten Bot-Angriffe innert Jahresfrist von 2 auf 25 Millionen. Anders als traditionelle Bots würden diese versuchen, direkt mit Anwendungen und Programmierschnittstellen zu interagieren und Aufgaben auszuführen. (www.itmagazine.ch, 1.5.26)

PODCAST «NZZ WEEKEND» - Michael Schöllhorn: «Der Weltraum wird zum Gefechtsfeld» In der neuen Folge von «NZZ Weekend» spricht Host und «NZZ am Sonntag»-Chefredaktor Beat Balzli mit dem Airbus-Defence-CEO über die Wahrscheinlichkeit eines dritten Weltkriegs, den Weltraum, die Lehren aus der Iran-Krise – und die Frage, ob er privat für den Ernstfall vorsorgt. (www.nzz.ch, 1.5.26)

30.4.26

Höhere Hürden bis zum schwedischen Pass: „Demokratie aufs Spiel gesetzt“ Bei der Abstimmung zum verschärften Einbürgerungsgesetz ignorieren die rechtspopulistischen Schwedendemokraten bewusst ein ungeschriebenes Gesetz. mehr... (taz.de, 30.4.26)

Gesundheitsrisiko in Europa: Die Feinstaub- und Ozonbelastung liegt auch in Schweizer Städten über den Grenzwerten Neue Daten der europäischen Umweltagentur zeigen: Die Feinstaubbelastung ist flächendeckend zu hoch. Fachleute warnen vor steigenden Risiken für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)

Olympische und Paralympische Winterspiele 2038 | Klare Mehrheit der Schweizer Bevölkerung unterstützt Kandidatur Eine repräsentative Studie des Forschungsinstituts gfs.bern hat ergeben, dass 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 unterstützen. | Innerhalb dieser 61 Prozent sind 33 Prozent klar für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele und 28 Prozent eher dafür. Auf der Gegenseite sprechen sich 21 Prozent der Befragten klar gegen die Winterspiele aus und 13 Prozent eher dagegen. 4 Prozent sind noch unentschieden. | Dieses Ergebnis entspricht einer deutlichen Mehrheit für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele. Gleichzeitig zeigt sich, dass ein Teil der Bevölkerung seine Meinung noch nicht endgültig gefasst hat und dass diese Meinung davon abhängt, wie die weitere Ausgestaltung der Kandidatur aussieht. Lediglich 24 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Schweiz nicht versuchen soll, Olympische und Paralympische Winterspiele durchzuführen. (www.switzerland2038.com, 30.4.26)

Winterspiele 2038 | 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung unterstützen Olympia-Kandidatur Eine Mehrheit will die Winterspiele 2038 in die Schweiz holen. Doch Finanzrisiken und Klimafragen bleiben die grössten Hürden für den Verein Switzerland 2038. | Die Schweizer Bevölkerung steht hinter einer möglichen Olympia-Kandidatur: Laut einer repräsentativen Studie des Forschungsinstituts gfs.bern unterstützen 61 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer die Kandidatur für die olympischen und paralympischen Winterspiele 2038. | Innerhalb dieser Mehrheit sprechen sich 33 Prozent klar für die Winterspiele aus, 28 Prozent sind eher dafür. Auf der Gegenseite lehnen 21 Prozent die Kandidatur klar ab, 13 Prozent eher. Lediglich 4 Prozent sind noch unentschieden. Nur rund ein Viertel der Befragten ist der Ansicht, die Schweiz solle es gar nicht erst versuchen. | Das Thema hat bereits heute eine hohe Aufmerksamkeit: Drei Viertel der Befragten geben an, von der möglichen Durchführung der Spiele gehört zu haben. (www.tagesanzeiger.ch, 30.4.26)

Die reformierte Kirchgemeinde Winterthur-Seen feiert die Rezertifizierung Grüner Güggel Nach vier Jahren Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung hat das Umweltteam einen bedeutenden Meilenstein erreicht: die erfolgreiche Rezertifizierung mit dem Umweltlabel „Grüner Güggel“. | Im feierlichen Gottesdienst am 11. Januar 2026 wurde diese Auszeichnung gebührend gewürdigt und die Arbeit des Umweltteams verdankt. Besonders erfreulich war, dass auch Mike Künzle, der Stadtpräsident von Winterthur und seine Gattin an der Feier teilnahmen, um gemeinsam diesen Erfolg zu feiern. Seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit liess er die Kirchgemeinde in seiner Grussbotschaft spüren. | Mit viel Herzblut und Kreativität hat das Umweltteam in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte angestossen und umgesetzt: von der Reduktion des Energieverbrauchs über die Förderung der Artenvielfalt, der Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Kirchgemeindehauses bis hin zu nachhaltigen Veranstaltungen. (oeku.ch, 30.4.26)

The Oxford Olympics Study 2024: Are Cost and Cost Overrun at the Games Coming Down? | Alexander Budzier, University of Oxford Bent Flyvbjerg, University of Oxford, IT University of Copenhagen The present paper is an update of the "The Oxford Olympics Study 2016" (Flyvbjerg et al. 2016). We document that the Games remain costly and continue to have large cost overruns, to a degree that threatens their viability. The IOC is aware of the problem and has initiated reform. We assess the reforms and find: (a) Olympic costs are statistically significantly increasing; prior analyses did not show this trend; it is a step in the wrong direction. (b) Cost overruns were decreasing until 2008, but have increased since then; again a step in the wrong direction. (c) At present, the cost of Paris 2024 is USD 8.7 billion (2022 level) and cost overrun is 115% in real terms; this is not the cheap Games that were promised. (d) Cost overruns are the norm for the Games, past, present and future; they are the only project type that never delivered on budget. We assess a new IOC policy of reducing cost by reusing existing venues instead of building new ones. (www.politico.eu, 30.4.26)

Lichtverschmutzung verändert Nahrungsnetze an Flussufern Künstliche Beleuchtung verändert nicht nur nächtliche Landschaften, sondern hat auch tiefgreifende ökologische Folgen haben. Eine aktuelle Studie der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) zeigt, dass Lichtverschmutzung die Verbindung zwischen aquatischen und terrestrischen Ökosystemen erheblich stören kann — in mancher Hinsicht sogar stärker als invasive Arten. | Menschliche Eingriffe an Fluss- und Bachufern nehmen zu und beeinträchtigen dadurch die natürlichen Verbindungen zwischen Wasser und angrenzendem Land. Ein besonderes Problem ist die weltweit stark ansteigende nächtliche Beleuchtung, etwa durch Strassenlaternen. Gleichzeitig verbreitet sich der invasive Signalkrebs, der ursprünglich aus Nordamerika stammt, immer weiter in Europas Flüssen und Bächen. Beide Faktoren setzen Süsswasserökosysteme massiv unter Druck — mit Konsequenzen, die über die reine Wasserumwelt hinausgehen. (naturschutz.ch, 30.4.26)

So erstellst Du eine effektive Social Media Strategie in 2026 Eine erfolgreiche Präsenz in den sozialen Medien im Jahr 2026 erfordert mehr als nur Konsistenz und Sichtbarkeit. Sie erfordert Anpassungsfähigkeit, Geschwindigkeit, KI-gestützte Workflows und ein community-orientiertes Denken. | Kurze vertikale Videos bleiben das dominierende Content-Format | KI-gestützte Content-Erstellung ist inzwischen Mainstream | Algorithmen priorisieren Saves, Shares, Kommentare und Watchtime stärker als Likes | Plattform-native Formate (Stories, Slideshows, Karussells, Shorts) performen besser als Link-Posts | Das Suchverhalten auf sozialen Plattformen nimmt zu (Social Search ersetzt in manchen Zielgruppen teilweise die klassische Suche) | Dezentrale und interessenbasierte Netzwerke wachsen weiter Private Communities und Direktnachrichten gewinnen strategisch an Bedeutung | Content-Distribution in mehreren Formaten ist essenziell für Sichtbarkeit (www.blog2social.com, 30.4.26)

29.4.26

Bewusster Konsum im digitalen Zeitalter – Kleine Schritte mit großer Wirkung Jeder Griff zum Smartphone ist selbstverständlich. Morgens klingelt der Wecker, mittags scrollen wir durch die Nachrichten, abends streamen wir eine Serie. Digitale Geräte begleiten uns lückenlos durch den Tag. An Rohstoffe, Energieverbrauch oder Elektroschrott denkt dabei kaum jemand. Genau hier liegt aber ein Hebel, der überraschend leicht zu bedienen ist und mit dem sich im Alltag erstaunlich viel bewegen lässt. Das Schöne daran: Es fängt mit Gewohnheiten an, die sich fast von selbst ergeben. | Hinter jedem Gerät steckt eine lange Lieferkette. Kobalt, Lithium, seltene Erden — die Herstellung eines einzigen Smartphones verschlingt Materialien aus Minen auf mehreren Kontinenten. Der Digitalverband Bitkom hat errechnet, dass rund 195 Millionen Althandys in deutschen Schubladen liegen. Viele davon funktionieren einwandfrei oder ließen sich mit wenig Aufwand reparieren. Trotzdem wandern sie eines Tages in den Müll. Ein Kreislauf, der sich durchbrechen lässt. (goodnews-magazin.de, 29.4.26)

Wie steht es um die direkte Demokratie in der Welt? Das sagt der «World of Referendums»-Report Das Zentrum für Demokratie Aarau bietet neu jährlich einen Überblick über die Volksabstimmungen in der Schweiz und der Welt. Die Politikwissenschaftlerin Mara Labud erklärt, wieso das wichtig ist. (www.swissinfo.ch, 29.4.26)

Städte weltweit fordern schnelleren Umstieg auf Erneuerbare Energien Das internationale C40-Städte-Netzwerk hebt Erneuerbare Energien als den effektivsten Weg hervor, um eine bezahlbare und zuverlässige Energieversorgung zu sichern. Ziel ist es, den Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2030 zu halbieren. (www.energiezukunft.eu, 29.4.26)

28.4.26

Inbetriebnahme Dolderhornhütte - Tauwetter auf der Doldenhornhütte SAC: mit der neuen Saison gehen auch die neuen Trink- und Abwasseranlagen in Betrieb. Die frisch umgebaute Hütte eröffnet pünktlich zu Auffahrt (14. Mai) für Gäste. Die Kompostwürmer freuen sich auf euch!Ein paar Eindrücke von der Baustelle der Kläranlage sind im Doldenhorn-Tagebuch! - - - - - (vuna.ch, 28.4.26)

Energie in Zürich: Über 5000 Zürcherinnen wollen Solarstrom aus dem Quartier– doch es fehlt das Angebot Seit Anfang Jahr können Hausbesitzer mit Solaranlagen ihren Strom an die Nachbarschaft verkaufen. Doch in Zürich ist die Nachfrage viel grösser als das Solarstrom-Angebot. (www.tagesanzeiger.ch, 28.4.26)

Lineare Logik beim Bauen abreißen Allein in den Gebäuden stecken in Deutschland rund 20 Milliarden Tonnen an Materialien – das ist unser Rohstofflager der Zukunft, meint der Umweltrat SRU und verlangt in seinem neuen Gutachten den Übergang zum zirkulären Bauen. Das würde ökologischer sein und das Land resilienter machen. - (klimareporter.de, 28.4.26)

Klimapolitik vor Gericht: »Man kann nicht sagen, dass sich die Regierung an das Recht hält« Fünf Jahre ist das Klimaurteil des Bundesverfassungsgerichts her. Anwalt Remo Klinger erklärt, warum Gerichte die Politik auch jetzt noch zum Klimaschutz zwingen müssen. (www.zeit.de, 28.4.26)

27.4.26

Deutsche Umwelthilfe widerlegt Mythos angeblich hoher Systemkosten Erneuerbarer Energien: Strom aus Wind und Sonne ist auch bei Anrechnung von Netzaus Deutsche Umwelthilfe und Wirtschaftsverband Windkraftwerke veröffentlichen Gutachten zum Vergleich der Systemkosten von Gas und Erneuerbaren | Auch unter Einbeziehung von Kosten für Netzausbau und Batteriespeicher sind Erneuerbare deutlich günstiger als der Neubau von Gaskraftwerken, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden | DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner: „Zusammen mit den CEOs von E.ON und RWE hat Katherina Reiche ein argumentatives Kartenhaus aufgebaut, um neue Gaskraftwerke durchzusetzen. Dieses Kartenhaus fällt nun in sich zusammen." (www.duh.de, 27.4.26)

Klimawandel: Risiken und Nebenwirkungen Lancet-Studie: Klimakrise bedroht die Gesundheit der Europäer. (www.jungewelt.de, 27.4.26)

Studie zu Kosten der Erneuerbaren: Wind und Sonne billiger als Gas Die Deutsche Umwelthilfe rechnet gemeinsam mit der Windbranche aus, wie viel Geld die Energiewende sparen kann. Doch die Gasbranche widerspricht. mehr... (taz.de, 27.4.26)

Kolumbien: Klimakonferenz diskutiert über Energiewende - - Der Appell ist eindeutig: „Sind wir zu einem Wandel fähig?“, fragte Erzbischof José Domingo Ulloa aus Panama-Stadt bei der Klimakonferenz in Kolumbien. Weil Ulloa auch Vizepräsident des katholischen lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM ist, hat sein Wort besonderes Gewicht. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)

Integral ecology in the life of the family | A joint document with the Dicastery for Laity, Family and Life ntegral ecology in the life of the family, a new Document to educate about the care of Creation and human life. This work is the fruit of the joint commitment of two Dicasteries of the Holy See, the Dicastery for Promoting Integral Human Development and the Dicastery for Laity, Family and Life, to welcome and respond to the appeals of Pope Francis and Pope Leo XIV to listen to the cry of the poor and the cry of the Earth and to act accordingly. This Document draws on the principles of the post-synodal Exhortation Amoris Laetitia and the teachings of the Encyclical Laudato si'. Theologians, counselors, and married couples also participated in its drafting, sharing their experiences and expertise. | Creation and family life are interconnected; therefore, families, which constitute society, can become the starting point for profound cultural change. They become a conduit for bottom-up renewal that positively influences the community and public policies. (www.humandevelopment.va, 27.4.26)

14 Milliarden Dollar Extra-Gewinne Ölkonzerne profitieren von der Krise, rechnet die Hilfsorganisation Oxfam anlässlich der Energiewende-Konferenz in Kolumbien vor. Entwicklungsländer leiden bereits unter Öl- und Gas-Knappheiten, können aber meist keine Energiewende finanzieren. - (klimareporter.de, 27.4.26)

Vatikan veröffentlicht Öko-Leitfaden für Familien - - Der Vatikan hat ein Dokument veröffentlicht, das ökologisches Verhalten und Nachhaltigkeit speziell in Familien fördern soll. Es wurde in fünf Sprachen veröffentlicht – bislang nicht auf Deutsch. - Alles lesen -   - - (www.vaticannews.va, 27.4.26)

Datenanalyse zu Velounfällen: Tödliche Velounfälle nehmen zu: Diese Rolle spielen Alter, Alkohol und E-Bikes Immer häufiger verunfallen Velo- und E-Bike-Fahrer auf Schweizer Strassen schwer. Was sind die Gründe? Wo passiert es, wen trifft es – und wer sind die Verursacher? (www.tagesanzeiger.ch, 27.4.26)

26.4.26

40 Jahre Tschernobyl: Wer heute über Kernenergie spricht, sollte nicht nur auf CO2 schauen. Auch Unfallrisiken, Endlagerfrage, Sicherheitslage und verdrängte Investitionen in Erneuerbare gehören zur Bilanz. Mehr im Blog: https://www.oeko.de/blog/40-jahre-nach-tschernobyl-kernenergie-bleibt-risikoreich/ | @oekoinstitut.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.4.26)

Das unfriedliche Atom Der Super-GAU am 26. April 1986 war der Anfang vom Ende des Traums, es könne unbegrenzt saubere Energie durch "friedliche Kernkraftnutzung" geben. Fragt sich, warum einige immer noch weiterträumen. - (klimareporter.de, 26.4.26)

Schweiz-Chef von Siemens im Interview: «Die Schweiz muss aufpassen, dass sie bei der Energiewende nicht in einen Schlingerkurs gerät» Laut Gerd Scheller unternimmt der Schweizer Werkplatz bereits viel, um die Abhängigkeit von Öl und Gas zu reduzieren. Trotzdem fordert er die Politik auf, mehr für die Energiewende zu tun. (www.tagesanzeiger.ch, 26.4.26)

Merz als Deindustrialisierer, Fliegen als Außergewöhnliches und Sparen als ein Wunderbares Kalenderwoche 17: Statt gute Praktiken des Umgangs mit Benzin zu unterstützen, verbilligt die Regierung den Treibstoff, dessen Einsatz versorgungspolitisch zu reduzieren wäre, kritisiert Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. In fünf Jahren wird es für ihn innerhalb Deutschlands keinen gewerblichen Inlandsflugverkehr mehr geben. - (klimareporter.de, 26.4.26)

25.4.26

Wettersegen | Hagel, Blitz und Dürre Liturgie und Wetter – das ist kein dem Klimawandel verdanktes Modethema. Gott als Schöpfer allen Lebens anzurufen ist heute so aktuell wie in früheren Zeiten. | Dass Unwetter grossen Schaden anrichten können, erleben wir immer wieder. Und wer selber schon mal in ein Gewitter geraten ist, weiss wie bedrohlich die Kräfte der Natur wirken. Es erstaunt deshalb nicht, dass auch Christen glaubten, dass im Gewitter böse Dämonen wirksam waren und ihr Unwesen trieben. Kein Wunder betete man deshalb um Abwehr dieser feindlichen Kräfte. So entstand dann auch der sogenannte Wettersegen. Mittelalterliche Gebetsformulare enthalten den Taufexorzismen und den Exorzismen nachgebildete Beschwörungen der Dämonen. Apotropäischen, das heisst Unheil abwendenden Zwecken, dienten die Verwendung von heiligen Reliquien, geweihte Kerzen, das Weihwasser und das Glockengeläute gegen die Dämonen. Schon im frühen Mittelalter war es üblich, beim Wettersegen die Allerheiligenlitanei zu beten. (www.liturgie.ch, 25.4.26)

Teure fossile Rohstoffe | Wasserstoff, E-LKW, Recyclingbeton: Wie Schweizer Firmen von Öl und Gas wegkommen Der Krieg im Iran bestärkt den Werkplatz, die Dekarbonisierung voranzutreiben. Vier Beispiele zeigen, wie das gelingt — und was es seitens der Politik dazu braucht. | Die Schweizer Industrie hat ihren Öl- und Gasverbrauch bereits reduziert: Der Werkplatz verursacht heute halb so viele Emissionen wie 1990. | Firmen wie Amag und Krummen Kerzers versuchen, die E-Mobilität im Privat- und im Güterverkehr voranzutreiben. Dafür brauchen sie stabile Rahmenbedingungen. | Auch Haushaltsgerätehersteller V-Zug und Zementproduzent Holcim verstehen sich als Vorreiter und versuchen, Materialkreisläufe zu schliessen. | Als wichtigster Hebel, um die Entwicklung weg von fossilen Rohstoffen zu lenken, gilt der Preis von CO2-Emissionen. Er sollte hoch genug sein, betonen die Firmen. | Der Irankrieg hat die Öl- und Gaspreise nach oben getrieben. Schon wieder gibt es Versorgungsprobleme: Nur vier Jahre nach dem letzten Energieschock im Jahr 2022 werden fossile Rohstoffe erneut knapp. (www.tagesanzeiger.ch, 25.4.26)

IÖW: Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. (www.ioew.de, 25.4.26)

Was Mini-AKWs wirklich bedeuten: Klein, aber oh no Mini-Reaktoren aus Massenproduktion werden als Zukunft der Atomkraft angepriesen. Was man über die Technologie wissen muss. mehr... (taz.de, 25.4.26)

Mitmachaktionen: Wie Hobbyforscher der Wissenschaft helfen Möglichst viele Freiwillige sind aufgerufen, an ihrem Wohnort wilde Pflanzen und Tiere zu dokumentieren. Solche Daten helfen der Wissenschaft, lokale und globale Veränderungen der Biodiversität besser zu verstehen und zu erforschen. Von M. Haas.[mehr] (www.tagesschau.de, 25.4.26)

Eine Stimme der Natur | Das Verbandsbeschwerderecht Das Verbandsbeschwerderecht wurde in den 1960er-Jahren zusammen mit dem Natur- und Heimatschutzgesetz geschaffen. Doch das Instrument kommt immer wieder unter Druck. Der SAC und die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz setzen sich für den Erhalt ein — zugunsten von Natur und Landschaft. | In der Nachkriegszeit herrschte in der Schweiz Hochkonjunktur und damit ein Bauboom. Die Wirtschaft, die sich ausdehnenden Siedlungen, der Bau von Strassen und Autobahnen sowie die Infrastruktur für die Energiegewinnung und den Tourismus verschlangen viele Ressourcen. Obwohl es aus heutiger Perspektive damals noch viel Platz und intakte Natur gab, reagierten die Politik und die Gesellschaft auf die rasante Entwicklung. Nach einer Volksabstimmung trat 1967 das Natur- und Heimatschutzgesetz in Kraft. | Mit dem Gesetz wurde auch das Verbandsbeschwerderecht eingeführt, ein Rechtsmittel, um der Natur Gehör zu verschaffen. «Es brauchte aber auch jemand, der dieses Mittel nutzte und damit dazu beitrug, (www.sac-cas.ch, 25.4.26)

24.4.26

Zürcher Alt-Stadträtin Monika Stocker ist tot Monika Stocker ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Das berichtet der Tages-Anzeiger. Die erste Stadträtin der Grünen hat das Zürcher Sozialwesen radikal erneuert. | Die 1948 in Aarau geborene Sozialwissenschaftlerin verschrieb ihr Leben der Politik und dem sozialen Ausgleich. Nach ihrem Studium an der Universität Fribourg trat Stocker 1986 den Grünen bei und schaffte bereits ein Jahr später den Sprung in den Nationalrat, dem sie bis 1991 angehörte. Ihre bedeutendste politische Ära prägte sie jedoch auf kommunaler Ebene: 1994 wurde sie in den Zürcher Stadtrat gewählt. | Über 14 Jahre lang leitete sie das Sozialdepartement der Limmatstadt. Als dessen Vorsteherin war Stocker an der Räumung der offenen Drogenszene am Letten beteiligt. Die begleitenden Massnahmen, zu denen auch die kontrollierte Abgabe von Heroin gehört, fanden weltweit Beachtung. (www.watson.ch, 24.4.26)

Abrissgefahr für die Häuser der Pionierin Charlotte Enggist In Wollishofen steht eines der frühesten Zeugnisse Neuen Bauens in Zürich, erbaut von einer bis vor kurzem unbekannten Architektin: Charlotte Enggist. Nun droht ein Ersatzneubau. (www.hochparterre.ch, 24.4.26)

Energiewende verkehrt CDU-Energieministerin Reiche versucht ihre Konzern-nahe Agenda durchzudrücken — gegen den Widerstand von Teilen der Branche und der mitregierenden SPD. Hoffentlich können die Sozis dem Abwracken der Energiewende noch etwas entgegensetzen. (klimareporter.de, 24.4.26)

Warum Kommunikation fast nie politische Entscheidungen verändert – Mr. Campaigning Die meisten Organisationen scheitern politisch nicht an zu wenig Kommunikation – sondern an fehlender Strategie. Was der Unterschied zwischen Kommunikation und Campaigning ist, und warum er alles entscheidet. | Wenn eine Organisation eine politische Entscheidung nicht gewinnt – eine Abstimmung verliert, ein Regulierungsverfahren scheitert, ein Infrastrukturprojekt blockiert wird – dann liegt das in den seltensten Fällen daran, dass die Botschaften zu unklar waren. Es liegt daran, dass keine Strategie dahinterstand. | Kommunikation und Campaigning sind nicht dasselbe. Kommunikation informiert. Campaigning verändert. | Dieser Unterschied klingt akademisch. Er ist es nicht. Er entscheidet darüber, ob eine Organisation ihre Ziele erreicht – oder ob sie mit einem gut gestalteten Bericht in der Hand verliert. (mrcampaigning.com, 24.4.26)

23.4.26

IÖW: Ausbau erneuerbarer Energien: Wertschöpfung in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln Deutsche Städte und Landkreise können ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen: von heute 5,5 auf 12,4 Milliarden Euro jährlich ab dem Jahr 2033. Das belegt eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, des IÖW und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Studienautor*innen empfehlen Bund und Ländern, es den Kommunen durch Beratung und Informationen sowie durch geeignete Rahmenbedingungen zu ermöglichen, ihre regionalwirtschaftlichen Möglichkeiten besser auszuschöpfen. (www.ioew.de, 23.4.26)

Obama lobt Klimaaktivistin Luisa Neubauer – ihre Geschichte ist „unglaublich“ Luisa Neubauer ist von Barack Obama in den Fokus gerückt worden: In einem Posting stellt der frühere US-Präsident die deutsche Klimaaktivistin als Beispiel für Engagement im Klimaschutz vor. (www.welt.de, 23.4.26)

Wir sind Zukunft | «Man muss für schöne Wanderungen nicht immer durch das halbe Land fahren» [20.4.2026] Rund vier Millionen Schweizerinnen und Schweizer wandern regelmässig. Wie lassen sich Wanderungen umweltverträglich gestalten? Wir haben bei Olivia Grimm vom Verband Wanderwege Schweiz nachgefragt. | Wanderwege sind die meistgenutzte Sportinfrastruktur der Schweiz. Olivia Grimm vom Verband Wanderwege Schweiz erklärt, wie Wanderwege fit für die Sommersaison gemacht werden und wie Wandernde ihrem Hobby umweltschonend nachgehen können. | Die wichtigsten Regeln: kein Littering (auch nicht mit organischen Abfällen), auf markierten Wegen bleiben, Feuer nur an offiziellen Feuerstellen entfachen, bei kleinen und grossen Geschäften mindestens 50 Meter Abstand zu Gewässern halten sowie die Leinenpflicht für Hunde beachten. | Die grösste Umweltbelastung beim Wandern ist die An- und Rückreise mit dem Privatauto. | Doch auch die Wanderausrüstung beeinflusst, wie umweltfreundlich eine Wanderung ist. (www.tagesanzeiger.ch, 23.4.26)

"Die Geschäftsmodelle der Bürgerenergie werden vielfältiger und innovativer" Die Bürgerenergie hat sich immer für erneuerbare und gegen fossile Energien eingesetzt, für Resilienz und eine demokratische Kultur, betonen Lydia Takit und Harald Uphoff vom Bündnis Bürgerenergie. Die aktuellen Pläne des Wirtschaftsministeriums sind ein umfassender Angriff darauf, kritisieren sie. - (klimareporter.de, 23.4.26)

22.4.26

Das waren 2025 die beliebtesten SAC-Hütten Das Übernachten in einer SAC-Hütte gehört für viele Wanderinnen und Wanderer zu einem perfekten Sommer dazu. Im vergangenen Jahr wurden in den 148 Hütten über 400'000 Übernachtungen verzeichnet — das waren die beliebtesten. | Lämmerenhütte 10'053 | Britannia-Hütte 9513 | Monte-Rosa-Hütte (9019) | Über 7000 Gäste Lidernenhütte, Blüemlisalphütte, Camona da Maighels, Kesch-Hütte | Die erfreuliche Entwicklung bei den Übernachtungen kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die SAC-Hütten vor grossen Herausforderungen stehen. Der SAC hielt bereits im November 2024 in der Studie «Hütten 2050» fest, dass tauender Permafrost, extreme Wetterlagen und eine anspruchsvoller werdende Wasserversorgung Anpassungen im Hüttenbau notwendig machen. | Der SAC-Zentralverband rechnet bis 2040 mit jährlichen Ausgaben von 20 bis 25 Millionen Franken für Hüttenbauprojekte. Rund ein Drittel davon ist auf Anpassungen infolge des Klimawandels zurückzuführen. (www.watson.ch, 22.4.26)

Klimakrise in der Schweiz: Kosten des Zögerns sind höher als die Investition Laut einem vor Kurzem veröffentlichten Bericht der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) mit dem Titel «Brennpunkt Klima Schweiz» kann die Schweiz durch eine stimmige und zukunftsgerichtete Klimapolitik nicht nur die Risiken des Klimawandels eindämmen, sondern auch die Chancen einer nachhaltigen Entwicklung, sowohl im Inland als auch weltweit, nutzen. Entscheidend ist: Je schneller gehandelt wird, desto grösser sind die Vorteile. | Die Folgen sind bereits heute dramatisch: Die Nullgradgrenze stieg seit 1961 um 300 bis 400 Meter und die Gletscher haben in den Jahren 2022 und 2023 die höchsten jemals gemessenen Schmelzraten erlitten. Gleichzeitig wird der Permafrost immer instabiler, was Bergstürze, Murgänge und Hangrutschungen mit unmittelbaren Risiken für Dörfer, Verkehrswege und Tourismusinfrastrukturen begünstigt. Die Hitzebelastung gilt heute als grösstes klimabedingtes Gesundheitsrisiko der Schweiz: (naturschutz.ch, 22.4.26)

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