Ausgewählte kürzlich gelesene Texte – umweltnetz.ch/Toni W. Püntener

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3.3.26 (Aktualisierung 15:25)

"Ministerin Reiche will die Gewinne der fossilen Konzerne sichern" Heimische erneuerbare Energien sind die Lösung gerade in Zeiten von Krisen und Kriegen, sagt Hans-Josef Fell. Der Miterfinder des EEG kritisiert die aktuellen Pläne der schwarz-roten Koalition für Solardächer, Netzausbau, Bioenergie und Heizungen. - (klimareporter.de, 3.3.26)

Auen unter Druck: Bisherige Schutzgebiete genügen nicht Auen stehen zunehmend unter Druck: Die heutigen Schutzgebiete werden in Zukunft nicht genügen, um die darin lebenden Arten zu erhalten. Dies zeigt eine Übersichtsstudie unter der Leitung der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Gemäss der Studie ist es nötig, grossflächiger entlang von Einzugsgebieten von Flüssen zu planen, um Auengebiete besser untereinander zu vernetzen. | Auen sind artenreiche, aber bedrohte Lebensräume. Unter sich rasch ändernden klimatischen Bedingungen wird ihre Lage in Zukunft noch prekärer. | Eine Studie unter der Leitung der WSL zeigt, dass die heutigen Schutzgebiete nicht ausreichen und neue Gebiete mit eingeplant werden sollten. | Beispiel für erfolgreiche Planung ist der Auenschutzpark Aargau. (www.wsl.ch, 3.3.26)

Unternehmer Guido Fluri | Er hat Politiker aus allen Parteien hinter sich geschart – jetzt legt er sich mit Musk und Zuckerberg an In der Schweiz gehört Guido Fluri zu den 300 Reichsten. Nun will er mit der Internetinitiative ein internationales Signal setzen gegen Cyberkriminalität, KI-Missbrauch und Desinformation. | Unternehmer Guido Fluri will Techkonzerne per Volksinitiative stärker in die Pflicht nehmen. | Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller grossen Parteien unterstützen die sogenannte Internetinitiative. | Algorithmen sollen künftig Desinformation begrenzen statt verstärken. | Die SVP-Parteileitung lehnt eine strengere Regulierung ab und spricht von «Zensurgesetz». | Es kommt selten vor, dass sich Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus allen grösseren Parteien gemeinsam für ein Anliegen starkmachen. Noch seltener lancieren sie zusammen eine Volksinitiative. Am Dienstagmorgen jedoch standen Vertreterinnen und Vertreter von SVP, SP, FDP, Mitte, Grünen, GLP und EVP miteinander vor dem Bundeshaus und warben für die sogenannte Internetinitiative. (www.tagesanzeiger.ch, 3.3.26)

15 Jahre UNESCO Welterbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen»: Erneuerte App «pastZurich» Die «Pfahlbauten um die Alpen» sind UNESCO-Welterbe – dazu gehören auch Fundstellen am Zürichsee. Zum 15-jährigen Jubiläum der Aufnahme dieses Erbes hat die städtische Unterwasserarchäologie die Augmented Reality App «pastZurich» erneuert. (www.stadt-zuerich.ch, 3.3.26)

"Partizipation beginnt, wo Menschen tatsächlich mitentscheiden können" Eine große Mehrheit in der Bevölkerung unterstützt die Energiewende. Doch Widerstand formiert sich dort, wo Menschen sich übergangen fühlen. Umweltpsychologin Petra Schweizer-Ries über orchestrierten Protest, mediale Verzerrung und die Macht guter Beteiligung. - (klimareporter.de, 3.3.26)

2.3.26

Tourismus im Jahr 2026: Endloses Wachstum ohne Vision Die Internationale Tourismusbörse feiert 60. Geburtstag. Sie schreibt sich Nachhaltigkeit auf die Fahne, dabei steht sie für entgrenzte Konsumkultur. mehr... (taz.de, 2.3.26)

Schluss mit dem Alkohol-Mythos | Warum Experten des Bundes jetzt bereits von einem Gläschen Wein abraten Lange galt gemässigter Alkoholkonsum als unschädlich. In einem Bericht vertritt die Suchtkommission des Bundes neu die Devise «Weniger ist besser». Was nun? Die wichtigsten Fragen und Antworten. | Eine Schweizer Expertenkommission erklärt frühere Empfehlungen zu moderatem Alkoholkonsum für überholt. | Bereits ein Standardglas täglich erhöht das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen deutlich. | Das sogenannte französische Paradoxon — Wein schütze das Herz — lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. | Besonders vulnerable Gruppen sind Frauen, Jugendliche sowie Menschen mit spezifischen Genvarianten. | Der Streit um den moderaten Alkoholkonsum eskaliert weiter. Seit einigen Monaten macht die Gastro- und Alkohollobby Stimmung gegen die Entzauberung eines täglichen Gläschens Alkohol. Nun melden sich Fachleute zu Wort und sagen: «Weniger ist besser». Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nicht übertragbarer Krankheiten (EKSN) (www.tagesanzeiger.ch, 2.3.26)

PFAS: Die Vertuschung begann schon 1944 | Daniela Gschweng Konzerne und die US-Regierung wussten von Anfang an von der Giftigkeit der Fluorchemikalien — und verschwiegen ihre Gefährlichkeit. | Die Geschichte beginnt in US-Laboratorien im Zweiten Weltkrieg. Es wird daran geforscht, wie sich Kunststoffe — darunter Teflon und andere PFAS-Verbindungen — gut verarbeiten lassen. Die Forschung ist streng geheim, wird grosszügig gefördert vom US-Militär, ist verknüpft mit dem Atombombenprogramm und dem Raumfahrtprojekt. Sie sollte in Folge vieles auslösen, den US-Kunststoff-Boom zum Beispiel. | US-Bürgerinnen und -Bürger, die in den Fabriken arbeiteten und mit PFAS belastetes Wasser tranken, wurden wissentlich im Unklaren gelassen. Die Journalistin Mariah Blake macht die Entwicklung an der Geschichte der Kleinstadt Hoosick Falls im Bundesstaat New York fest, mit deren Einwohnern sie über Jahre gesprochen hat. Ihr Buch «Die Vergiftung der Welt» («They Poisoned the World») erschien am 25. Februar auf Deutsch. (www.infosperber.ch, 2.3.26)

Pseudo-Lärm und Infraschall: Keine Belege für Windrad-Mythen Windparks gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, stoßen jedoch immer wieder auf Kritik aus der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stehen vor allem Sorgen über Lärmbelastung und mögliche Gesundheitsrisiken durch niedrigfrequenten Infraschall. Doch gibt es tatsächlich belastbare Belege für diese Befürchtungen? | Im Jahr 2020 veröffentlicht das technische Forschungszentrum Finnland in Zusammenarbeit mit dem finnischen Institut für Gesundheit und Soziales, der finnischen Arbeitsschutzbehörde und der Universität Helsinki die Ergebnisse einer Langzeitstudie zu den Auswirkungen von Infraschall durch Windenergieanlagen. Bei dieser konnten keine Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung von Anwohnern gefunden werden. | Für die Studie wurden neben einer Langzeitmessung von Schall in Wohngebäuden in der Nähe von Windenergieanlagen ebenfalls Befragungen und Hörtests durchgeführt. (www.basicthinking.de, 2.3.26)

Bevölkerungsschutz: Pandemie und Strommangellage sind die grössten Risiken Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) hat die vierte Auflage seiner nationalen Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz» (KNS) abgeschlossen. Als grösste der untersuchten Risiken werden darin die zwei Gefährdungen Pandemie und Strommangellage identifiziert. Der bewaffnete Konflikt bleibt im Fokus mit dem mit Abstand grössten Schadensausmass. Die Erkenntnisse aus KNS 2025 dienen als Grundlage für die Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes und sind damit wichtiger Bestandteil der umfassenden Sicherheitspolitik der Schweiz. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 über den Schlussbericht informiert. | Die nationale Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz» (KNS) 2025 identifiziert eine langandauernde Strommangellage und eine Pandemie als die zwei grössten Risiken der Schweiz: Sie bergen hohes Schadenpotenzial bei gleichzeitig relativ hoher Eintrittswahrscheinlichkeit. (www.babs.admin.ch, 2.3.26)

Ohne EEG-Vergütung werden Solarhaushalte zum exklusiven Klub Ab 2027 soll die Einspeisevergütung für kleine Solaranlagen gänzlich wegfallen. Die Forderung von Wirtschaftsministerin Reiche steht nun auch in einem Entwurf des neuen EEG. Damit droht ein Großteil der privaten Photovoltaik unwirtschaftlich zu werden. - (klimareporter.de, 2.3.26)

1.3.26

Republik am Sonntag | Ambitionslose Schweiz Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen hier einen Beitrag aus dem Archiv der Republik, der heute genauso lesenswert ist wie damals. Diesmal: die ernüchternde Analyse, wie der Schweiz jegliche Ambition in der Klimapolitik abhanden­gekommen ist. | Das verlorene Jahrzehnt: Wie die Schweizer Klima­politik durch­startete — und abstürzte | Die Schweiz galt in den frühen 1990er-Jahren als globale Vorreiterin im Kampf gegen die Klima­erwärmung. Doch diese Zeiten sind vorbei. Was ist geschehen? Von Elia Blülle. | Erstmals publiziert im Mai 2021. (www.republik.ch, 1.3.26)

«Mit der Klimafonds-Initiative machen wir die Städte fit für die Zukunft», schreibt Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli. Ein Gastbeitrag. Am 8. März 2026 entscheiden die Schweizer Stimmbürger über die Klimafonds-Initiative. | Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli plädiert für «Ja» zu dieser Initiative. | Mit dem Klimafonds könne die Schweiz resiliente und lebenswerte Städte gestalten. | Die Klimakrise ist längst nicht mehr abstrakt. Wir spüren sie hautnah. Extremniederschläge überfluten unsere Strassen und Keller und zerstören die Infrastruktur. Hitzesommer mit Temperaturen von bis zu 40 Grad machen das Leben und Arbeiten zur Qual und schaden unserer Gesundheit. | Meteoschweiz prognostiziert im Bericht Klima CH2025 hier eine massive weitere Zunahme. In Zürichs Innenstadtquartieren werden im Schnitt 29,5 Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grac Celsius erwartet — und jährlich über 17 Tropennächte, in denen das Thermometer nicht unter 20 Grad Celsius fällt. | Es ist klar: Nichtstun wird teuer und schädlich. Sogar der Bundesrat erwartet Kosten von bis zu 34 Milliarden Franken durch Klimaschäden. Pro Jahr. (www.nau.ch, 1.3.26)

Batterie-Vergleich: Lithium, Natrium, Festkörper und Redox Flow Ob Lithium-Ionen, Festkörper-, Natrium- oder Redox-Flow-Batterien: Akkus gelten als Herzstück der Energiewende. Doch welche Technologie wird sich durchsetzen? Ein Überblick über Stärken, Schwächen und den aktuellen Stand der Forschung. | Batterien sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Sie treiben unsere Smartphones, Laptops, Elektroautos und sogar ganze Stromnetze an. Doch Batterie ist nicht gleich Batterie. Denn es gibt verschiedene Technologien mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. | Wir haben die vier wichtigsten Batterie-Technologien miteinander verglichen: Lithium-Ionen-, Festkörper-, Natrium-Ionen- und Redox Flow-Batterien. Den Fokus legen wir dabei auf Vorteile, Nachteile sowie den aktuellen Stand der Forschung und werfen einen Blick auf Alltagstauglichkeit sowie industrielle Anwendungen. (www.basicthinking.de, 1.3.26)

Bedrohte Bestäuber | Imker lancieren eine Volks­initiative für die Bienen – ohne die Bauern zu verärgern Versiegelte Flächen, Pestizide und invasive Arten bedrohen die Bienen. Deshalb wollen die Imker den Schutz und die Förderung der Bestäuber in der Verfassung verankern. | Schweizer Imker lancieren eine Initiative zum Schutz der Bestäuber in der Bundesverfassung. | Rund die Hälfte der 600 Schweizer Wildbienenarten gilt heute als gefährdet. | Die Akademie der Naturwissenschaften warnte 2021 vor einem besorgniserregenden Insektenrückgang. | 82 Prozent der Stimmberechtigten zeigen sich über das Insektensterben besorgt. | Am Waldrand im abgelegenen Tal bei Menznau öffnet Martin Schwegler einen Bienenkasten. Es summt dicht und gleichmässig. Wegen des ungewöhnlich warmen Frühlingswetters seien die Völker «erstaunlich aktiv», sagt der Zentralpräsident von Bienen Schweiz. | Die fliegenden Pollensammler sind zentral für das Bestäuben von Obst, Beeren und Gemüse — ja für ganze Ökosysteme. Ihr wirtschaftlicher Wert wird auf rund 480 Millionen Franken pro Jahr geschätzt. (www.tagesanzeiger.ch, 1.3.26)

28.2.26

Halbierungsinitiative, Social Media und die strategische Logik moderner Abstimmungskampagnen ETH-Studie zeigt Zusammenhang zwischen Social-Media-Werbung und Abstimmungserfolg. Was das für strategisches Campaigning bedeutet; und für kommende Debatten wie die Bilateralen III. | Die aktuelle Berichterstattung zur ETH-Studie über den Einfluss von Social-Media-Werbung auf Abstimmungsresultate markiert einen Wendepunkt in der Schweizer Kampagnenanalyse. Erstmals wird ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Anzahl ausgespielter Instagram- und Facebook-Anzeigen und dem Abstimmungserfolg einer Vorlage nachgewiesen. | Im Zentrum steht die sogenannte Halbierungsinitiative (SRG-Initiative). Die Gegner schalteten rund 50 Millionen Anzeigen, die Befürworter rund 10 Millionen. Der ETH-Forscher Arthur Capozzi spricht von einer «starken Korrelation» zwischen Werbedruck und Annahmequote. | Diese Entwicklung lässt sich unter dem Blickwinkel der 14 Strategischen Campaigning Grundsätze (14SCG) präzise analysieren. (mrcampaigning.com, 28.2.26)

Musikvertrieb und Immobilien: Die Familie hinter den Zürcher Leer­kündigungen verdiente mit Schall­platten ein Vermögen Über 300 Personen verloren an der Hardstrasse ihr Zuhause, nun folgen 32 Wohnungen in Wiedikon. Die Eigentümer machten Millionen mit Musik – etwa mit den Rolling Stones. (www.tagesanzeiger.ch, 28.2.26)

27.2.26

Zur Erinnerung: Klimaschutz schützt die Freiheit! CO2-Emissionen gefährden zunehmend Leben und Gesundheit. Freiheit im Heizungskeller heißt nicht Freiheit für alles, was aus dem Schornstein kommt — das beeinträchtigt anderer Leute Freiheit. | Bundesverfassungsgericht, Urteil vom 24. März 2021. | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 27.2.26)

Von Döner bis Dessert: So schmeckt Tofu richtig gut Sojaprodukte sind labberig und langweilig? Von wegen! Sie brauchen nur die richtige Würze. Spitzenköche verraten ihre Tipps und Tricks. (www.tagesanzeiger.ch, 27.2.26)

Demokratie: Unter diesen Schulden werden noch Generationen leiden – so wie unter fehlendem Klimaschutz Vor fünf Jahren traf das Bundesverfassungsgericht seinen berühmten Beschluss zum Klimaschutz. Daraus lernen heißt: auch finanzielle Lasten gerecht zwischen den Generationen zu verteilen. (www.sueddeutsche.de, 27.2.26)

Straßenlärm: Schon eine laute Nacht hinterlässt Spuren – Nächtlicher Lärm kann das Herz-Kreislauf-System schneller beeinträchtigen als gedacht Akuter Effekt: Verkehrslärm hinterlässt schon nach einer Nacht messbare physiologische Spuren. Der Lärm treibt den Herzschlag nach oben, verengt und versteift die Blutgefäße und verursacht die Ausschüttung von Entzündungs- und Immunbotenstoffen ins Blut, wie eine Studie belegt. Diese Effekte zeigen eine Stressreaktion des Körpers an und könnten erklären, warum Straßenlärm auf Dauer das Herz-Kreislaufsystem schädigen kann. (www.scinexx.de, 27.2.26)

Jahrhundertregen in Spanien, Portugal und Marokko: Neun Stürme in Serie Seit Jahresbeginn fegen schwere Stürme mit Starkregen über Spanien, Portugal und Marokko – mit Todesopfern, Hunderttausenden Evakuierten und Schäden in Milliardenhöhe. Der menschengemachte Klimawandel hat die Extremniederschläge deutlich verstärkt. - (klimareporter.de, 27.2.26)

Sie verwechseln Trailrunning mit hochalpinen Touren: weshalb die Youtube-Kletterer im Gebirge zum Problem werden Sie beziehen ihr Wissen über das Bergsteigen aus dem Internet, sind fit, haben aber kaum bergsteigerisches Können: Wie das enden kann, verdeutlichte jüngst das tragische Unglück am Grossglockner. (www.nzz.ch, 27.2.26)

26.2.26

Akzeptanz der E-ID mit zusätzlichen Massnahmen stärken Die Akzeptanz des staatlichen elektronischen Identitätsnachweises (E-ID) in der Bevölkerung soll vor dem Hintergrund des knappen Abstimmungsresultat weiter gestärkt werden. An seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 wurde der Bundesrat über die entsprechenden Anpassungen bei der E-ID informiert. Im Vordergrund stehen namentlich der Datenschutz sowie die Transparenz und Sicherheit bei der Anwendung. | Das E-ID-Gesetz wurde in der Volksabstimmung von 28. September 2025 mit 50,39 Prozent Ja-Stimmen knapp angenommen. Unmittelbar nach dem Entscheid hat Bundesrat Beat Jans das Bundesamt für Justiz (BJ) beauftragt, die Hauptkritikpunkte der Gegnerinnen und Gegner aufzunehmen und bis zur Einführung der E-ID soweit möglich umzusetzen. Dies mit dem Ziel, die Akzeptanz der neuen staatlichen E-ID zu stärken. An seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 wurde der Bundesrat über die geplanten Anpassungen informiert. (www.news.admin.ch, 26.2.26)

Bundesrat setzt beschleunigte Verfahren für den Bau grosser Solar-, Wasserkraft- und Windenergieanlagen in Kraft Der Bau von grossen Produktionsanlagen für erneuerbare Energien ist künftig schneller möglich als bisher. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Februar 2026 beschlossen, den sogenannten Beschleunigungserlass grösstenteils auf den 1. April 2026 in Kraft zu setzen. | Der Beschleunigungserlass wurde am 26. September 2025 von den eidgenössischen Räten verabschiedet. Er umfasst vor allem Anpassungen des Energiegesetzes. Sie haben das Ziel, die Verfahren bei der Planung und Bewilligung von Solar-, Wasserkraft- und Windenergieanlagen von nationalem Interesse zu vereinfachen und zu verkürzen. Unter anderem werden der Planungsprozess für den Ausbau des Stromnetzes vereinfacht und Bewilligungs- und Rechtsmittelverfahren gestrafft. | Für Solar- und Windenergieanlagen von nationalem Interesse führen beispielsweise die Kantone neu ein konzentriertes Plangenehmigungsverfahren durch. (www.news.admin.ch, 26.2.26)

Bundesrat setzt angepasste Lärmschutzverordnung in Kraft Der Bundesrat hat am 25. Februar 2026 die Teilinkraftsetzung der Änderung des Umweltschutzgesetzes (USG) und die Änderung der Lärmschutz-Verordnung (LSV) per 1. April 2026 beschlossen. Er will damit die Siedlungsentwicklung besser auf den Lärmschutz abstimmen und Rechtssicherheit gewährleisten. Mit den Anpassungen des Umweltschutzgesetzes und der Lärmschutz-Verordnung soll die Siedlungsentwicklung nach innen gefördert und besser mit dem Lärmschutz koordiniert werden. Die neuen Regelungen präzisieren insbesondere die lärmrechtlichen Kriterien für Baubewilligungen und schaffen klare Rechtsgrundlagen für Bauzonen in lärmbelasteten Gebieten. | Gemeinden können Wohngebäude in lärmbelasteten Gebieten bewilligen, wenn die Lärmgrenzwerte eingehalten oder Lärmschutzmassnahmen vorgesehen sind. Falls die Einhaltung der Lärmgrenzwerte nicht mit verhältnismässigem Aufwand möglich ist, kann neu unter bestimmten Voraussetzungen trotzdem eine Baubewilligung erteilt werden. (www.news.admin.ch, 26.2.26)

Infrastruktur-Zukunftsgesetz: Auf Kriegsfuß mit der Natur Infrastruktur-Zukunftsgesetz der Bundesregierung schafft Vorrang des Militärs gegenüber Umwelt- und Klimaschutz. Verbände warnen vor »Abrissbirne«. (www.jungewelt.de, 26.2.26)

Deutsche Bischofskonferenz: Bischöfe wollen Predigterlaubnis für Frauen in Rom beantragen In Würzburg ist die Deutsche Bischofskonferenz zu Ende gegangen. Die Bischöfe wollen Frauen und nicht geweihten Männern erlauben, in katholischen Messen zu predigen. (www.zeit.de, 26.2.26)

Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026 – Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze Am Donnerstag, 11. Juni 2026, findet der bundesweite Hitzeaktionstag unter dem Motto„Gemeinsam vorsorgen für Extremhitze“ statt. Initiatoren sind die Bundesärztekammer, die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), die Deutsche Krankenhausgesellschaft, der Deutsche Pflegerat, der GKV-Spitzenverband und die Klima-Allianz Deutschland. Inzwischen haben sich über hundert weitere Institutionen und Verbände aus Deutschland und Österreich angeschlossen. | An zahlreichen Orten sind Veranstaltungen und Aktionen geplant, wie zum Beispiel Informationsangebote zum Hitzeschutz für Familien und ältere Menschen, Vernetzungsveranstaltungen für Einrichtungen und Vereine sowie Fachforen zu verschiedenen Themen des Hitzeschutzes. (www.klimawandel-gesundheit.de, 26.2.26)

Mit der Reform des Heizungsgesetzes suggeriert die Politik, wir könnten die #Gasheizung mit grünem #Wasserstoff retten. Doch er ist extrem ineffizient und teuer. So verlieren wir Zeit bei #Energiewende und #Klimaschutz — und bleiben abhängig von Erdgasimporten. Wem nutzt das? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.2.26)

Neue Daten zum Polit-Interesse: Die Jungen stimmen nicht ab – weil sie die Politiker nicht verstehen Die Gen Z schätzt die Demokratie und informiert sich bei der Familie, in der Schule und auf Tiktok. Doch an Wahlen teilnehmen will nur jeder Dritte. Ein Grund dafür: Zeitmangel. (www.tagesanzeiger.ch, 26.2.26)

25.2.26

Gift aus Elektromüll in Delfin-Hirnen entdeckt Forschende schlagen Alarm: Im Körper von Schweinswalen und Delfinen wurden giftige Chemikalien entdeckt – und zwar jene Stoffe, die in den Bildschirmen von Fernsehern & Co. stecken. „Das ist ein Warnsignal“, sagt Forscher Yuhe He. Denn es gibt Hinweise darauf, dass auch wir Menschen gefährdet sind. (www.krone.at, 25.2.26)

Kann man noch guten Gewissens reisen? Das sagen Experten Touristen sorgen für Overtourism, treiben den Klimawandel voran oder unterstützen ungewollt fragwürdige Regime. Überwiegen dennoch die positiven Effekte? (www.dw.com, 25.2.26)

Energiewende Schweiz | Städte drehen das Gas ab – das sind die Alternativen In Zürich, Basel oder Luzern wird bis spätestens 2040 kein Gas für Heizungen oder Kochherde mehr geliefert. Eine Übersicht zu möglichen Alternativen. | Wenn in ihren Gebäuden mit Gas geheizt wird, müssen sie in den nächsten Jahren umrüsten. Eine Möglichkeit ist der Anschluss an ein Fernwärmenetz. Ebenfalls infrage kommen Wärmepumpen, die Hauseigentümerinnen und -eigentümer oder Unternehmen individuell installieren. Für Gaskochherde braucht es ebenfalls Alternativen. | Fernwärme sei nicht in jedem Fall sinnvoller und günstiger, sagt Andreas Hurni vom Verband thermische Netze Schweiz: «Das hängt stark von der Wärmequelle ab. Abwärme von einer Kehrichtverbrennungsanlage beispielsweise ist preislich attraktiv.» Wärme aus Gewässern hingegen führe je nach Gegebenheiten vor Ort zu verhältnismässig hohen Tarifen. Dann seien individuelle Lösungen wie eine Wärmepumpe, die Wärme aus dem Grundwasser bezieht, effizienter und günstiger. (www.srf.ch, 25.2.26)

Gehörnte Ikonen der Alpen Steinböcke und Gämsen stehen fast sinnbildlich für die Alpen: gehörnte Kletterkünstler, perfekt an die felsige Bergwelt angepasst. Zeit für eine kleine Artenkunde — und für eine Hommage an diese Alpenikonen, zu denen auch das Maskottchen von Pro Alps gehört. | Die Alpen sind ein Naturraum voller Leben. Eine beeindruckende Vielfalt von rund 30'000 Tierarten lebt hier — von unscheinbaren Insekten bis zu ikonischen Hornträgern. Zu diesen gehören auch Steinbock, Steingeiss und Gämse, die mit ihren einzigartigen Anpassungen zu den Meisterinnen und Meistern des alpinen Lebensraums zählen. | Der Alpensteinbock (Capra ibex) ist eindrücklich gebaut und doch ein äusserst sicherer Kletterer. Die Hörner der Böcke wachsen ein Leben lang weiter und tragen markante Knoten und Wülste, die durch das jahreszeitlich wechselnde Wachstum entstehen. Die eigentlichen Jahresringe sind feiner ausgebildet und erlauben eine Altersbestimmung der Tiere. | Die Steingeiss, also das weibliche Gegenstück zum Steinbock (proalps.ch, 25.2.26)

Zu wenig grüne Gase für die Grüngas-Quote Beim Gebäude-Klimaschutz will die Koalition ab 2027 die Vorschrift streichen, in neuen Heizungen 65 Prozent erneuerbare Energien einzusetzen. Dafür sollen künftig Quoten für grünes Gas und grünes Öl gelten. - (klimareporter.de, 25.2.26)

Studie: Klimawandel fördert soziale Isolation und belastet psychische Gesundheit Wie wirkt sich der Klimawandel über Umweltzerstörung hinaus auf die Menschen aus? Eine neue, in Nature Health veröffentlichte Studie unter der Leitung von Expertinnen der Medizinschen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB und der Charité Universitätsmedizin Berlin) legt nahe, dass der Klimawandel nicht nur die Umwelt schädigt, sondern auch das Risiko sozialer Isolation erhöht und die psychische Gesundheit verschlechtert. Es gibt jedoch noch Hoffnung: Neue Programme zeigen, dass soziale Kontakte vor den negativen Auswirkungen des Klimawandels schützen und sogar die Sterblichkeitsrate während Hitzewellen senken können. | Soziale Kontakte sind ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Es ist bekannt, dass soziale Isolation und Einsamkeit mit chronischen Krankheiten wie Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Diabetes und Demenz sowie einem insgesamt schlechteren Gesundheitszustand verbunden sind. (www.mhb-fontane.de, 25.2.26)

24.2.26

Neuer Chef der Bischofskonferenz: Heiner will mehr Klimaschutz, Frauenweihe, Homosexuelle, Zölibat: Mit Heiner Wilmer wählt die katholische Bischofskonferenz einen progressiven Vertreter an ihre Spitze. mehr... (taz.de, 24.2.26)

Quaschning erklärt: Photovoltaik schlägt Kohle Einige sagen, Deutschland kann bei der Energiewende nicht allein vorangehen. Dabei boomt die Solarenergie weltweit, in der EU hat sie die Kohleverstromung überholt. Setzen wir auf die Sieger: Sonne, Wind und Speicher. - (klimareporter.de, 24.2.26)

7211 neue Zivis: Zulassungen zum Zivildienst erreichen neuen Höchststand So viele Personen wie noch nie wurden 2025 zum Zivildienst zugelassen. Im Juni 2026 stimmt das Volk über Massnahmen ab, die den Wechsel vom Militär- zum Zivildienst erschweren sollen. (www.tagesanzeiger.ch, 24.2.26)

Digitale Souveränität? Die Aargauer Regierung will weiter auf Microsoft-Software setzen Der Regierungsrat lehnt eine überparteiliche Forderung nach einer forcierten Umstellung auf Open-Source-Software und Schweizer Cloud-Lösungen ab. Er unterstützt zwar das Ziel der digitalen Unabhängigkeit — warnt jedoch vor Mehrkosten. | Trotz geteilter Grundsatzziele lehnt die Aargauer Regierung das Postulat für eine «Open-Source- und Swiss-Cloud-Offensive» ab. Begründung: Eine politische Leitlinie, die frei verfügbare Software «einseitig» bevorzuge, sei nicht das geeignete Instrument. | Im Gegensatz zur Bundesverwaltung und verschiedenen anderen Kantonen will die Aargauer Regierung weiter den Ansatz «Best of Breed» — also die Auswahl der jeweils fachlich und wirtschaftlich besten Lösung, egal ob proprietär oder quelloffen. Zudem warnt der Regierungsrat vor beträchtlichen Mehrkosten. | Die Open-Source-Befürworter sehen dies anders: Ökonomisch bieten Open-Source-Lösungen langfristig oft geringere Kosten, weniger Lock-ins und höhere Wiederverwendbarkeit. (www.watson.ch, 24.2.26)

Ätzen ohne Grenzen [Ärzte ohne Grenzen] Die israelische Regierung führt eine beispiellose Kampagne gegen Hilfs­organisationen — und zwingt sie zu einer unmöglichen Entscheidung. Das Ziel ist ein Umbau der humanitären Hilfe. (www.republik.ch, 24.2.26)

15 Millionen Seiten aus über 200 Schweizer Zeitungstiteln jetzt online zugänglich Die Plattform für digitalisierte Zeitungen e-newspaperarchives.ch erreicht einen weiteren Meilenstein. 15 Millionen Seiten aus über 200 verschiedenen Zeitungstitel aus der Schweiz sind nun digitalisiert und online einsehbar. Die ältesten Zeitungen, die zur Verfügung stehen, stammen von 1780. Laufend werden neue Titel oder neue Ausgaben bestehender Titel aufgeschaltet. | e-newspaperarchives.ch, kurz e-npa.ch, ist eine von der Schweizerischen Nationalbibliothek (NB) betriebene Open-Access-Plattform für digitalisierte Zeitungen aus der Schweiz. Bei der Digitalisierung gedruckter Zeitungsbestände arbeitet die NB mit Schweizer Bibliotheken, Verlagen und anderen Kooperationspartnern zusammen. | Seit 2021 ist die Plattform von ca. 6 Mio. Seiten auf beachtliche 15 Mio. Seiten angewachsen. Sie bietet den Nutzenden im In- und Ausland verschiedene Recherchemöglichkeiten und unter anderem eine Volltextsuche an. (www.news.admin.ch, 24.2.26)

Bund hält fest: Biodiversitätsschutz der Schweiz ungenügend Mit einem «Weiter wie bisher» kann die Schweiz ihre Ziele zur Sicherung der Biodiversität und deren zahlreichen Leistungen für Natur, Mensch und Wirtschaft nicht erreichen. Das sagt der Bund in seiner Berichterstattung zuhanden der weltweiten Biodiversitätskonvention selbst. | Es sind besorgniserregende Zahlen: Von 168 Lebensraumtypen der Schweiz sind laut dem Bericht des Bundes 48 Prozent gefährdet und weitere 13 Prozent potenziell bedroht. Nur 17 Prozent der national bedeutenden Biotope — Moore, Auen, Trockenwiesen und -weiden sowie Amphibienlaichgebiete — sind so geschützt und unterhalten, wie es gesetzlich vorgeschrieben wäre. 60 Prozent der Biotope brauchen Massnahmen zur Wiederherstellung. Diese Massnahmen erfolgen allerdings laut dem offiziellen Bericht nur langsam. Auch die Waldreservate werden laut dem Bund nicht richtig umgesetzt. Bis 2030 müssten 10 Prozent der Waldfläche als Reservate ausgeschieden sein. Daran arbeiten der Bund und die Kantone seit 2001. (naturschutz.ch, 24.2.26)

Klimaschutz zahlt sich aus: Jede eingesparte Tonne Treibhausgase reduziert reale Schäden – an Gesundheit, Wohlstand, Infrastruktur und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit Neues UBA-Handbuch Umweltkosten beziffert globale Schäden durch jährliche deutsche Treibhausgasemissionen auf über 640 Milliarden Euro, die durch ambitionierten Klimaschutz vermieden werden können | Treibhausgas- und Schadstoffemissionen schaden nicht nur der Umwelt und dem Klima, sie verursachen auch hohe ökonomische und gesundheitliche Schäden. Durch entsprechende Maßnahmen können diese Schäden vermieden werden. Um diese Effekte sicht- und vergleichbar zu machen, veröffentlicht das Umweltbundesamt seit 2007 wissenschaftlich fundierte Umweltkostensätze, die sie in Geldwerte umrechnen. Das neue „Handbuch Umweltkosten — Methodenkonvention 4.0“ aktualisiert und erweitert die bisherigen Kostensätze und bietet damit eine Entscheidungshilfe für Politik und Wirtschaft. (www.umweltbundesamt.de, 24.2.26)

Powerhouse mit Nebenwirkungen Die Nordsee soll Europa mit Strom aus Offshore-Windparks versorgen. Deren ökologische Folgen können ambivalent sein und müssen vorher bedacht werden, zeigt eine Hereon-Studie. Auch Strömungsverhältnisse können sich ändern. - (klimareporter.de, 24.2.26)

23.2.26

Interview über Gebäudeversicherung | Immer mehr Häuser liegen in Gefahrenzonen und sind kaum noch versicherbar Private Versicherer lehnen neue Risiken in roten Zonen ab, selbst wenn der Bundesrat das Bauverbot lockert. Verbands­präsident Mäder setzt stattdessen auf Prävention und Solidarität. | Wo es keine kantonale Gebäudeversicherung gibt, verdienen die privaten Anbieter gut. Das ist beispielsweise in den Kantonen Genf, Uri oder Wallis der Fall. Nach dem Bergsturz in Blatten VS und dem Brand in Crans-Montana erhalten staatliche Modelle Auftrieb. Befürworter erwarten tiefere Prämien und striktere Brandschutzkontrollen. Stefan Mäder, Präsident des Versicherungsverbands und Verwaltungsratspräsident der Mobiliar, verteidigt im Interview die Privatlösungen. Und er sagt, weshalb trotz der Zunahme der roten Zonen, in denen keine Neubauten erstellt werden dürfen, die Prämien bezahlbar bleiben sollen. (www.tagesanzeiger.ch, 23.2.26)

22.2.26

Ökonom Reinhard Loske über Klimapolitik: „Wir werden diese Energiemengen aus den USA nicht brauchen“ Fossile Energie für 750 Milliarden Dollar aus den USA zu importieren, hält der Ökonom Reinhard Loske für „Wahnsinn“. mehr... (taz.de, 22.2.26)

Diese 10 Lebensmittel haben den größten CO2-Fußabdruck Wer auf Fleisch verzichtet, schont die Umwelt. Auch wenn das generell stimmt, ist es wichtig, weiter zu differenzieren. Welche Lebensmittel bei der Herstellung das meiste CO2 verursachen, verraten wir in unserem Ranking. | Welche Lebensmittel wir zu uns nehmen, hat einen gewaltigen Einfluss auf das Klima. Unsere Ernährung verursacht rund ein Viertel der globalen CO2-Emissionen; alleine die Tierindustrie erzeugt mehr Treibhausgase als alle Autos und Flugzeuge zusammen. Eine wissenschaftliche Analyse, die Daten von über 35.000 Lebensmitteln weltweit auswertet, liefert klare und teilweise überraschende Erkenntnisse zum CO2-Abdruck unserer Essensgewohnheiten. [pro kg] | 10: Milch | 9: Eier | 8: Reis | 7: Schweinefleisch | 6: Fisch | 5: Hühnerfleisch | 4: Käse | 3: Butter | 2: Garnelen | 1: Rindfleisch (www.basicthinking.de, 22.2.26)

Seit 1990 stieg der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 4 auf rund 60%. Seit 35 Jahren höre ich jedes Jahr, jetzt sei das technische Limit erreicht. Warum kämpfen manche so beharrlich gegen Technologien, die uns unabhängig, resilienter und klimaneutral machen? | @volkerquaschning.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 22.2.26)

Mariah Blake über PFAS-Chemikalien: Die alarmierende Macht der Chemielobby Eindrücklich beschreibt die US-Investigativjournalistin Mariah Blake den Kampf einer Kleinstadt gegen krebserregende PFAS-Chemikalien.  Und sie zeigt: Nur mit Hartnäckigkeit lässt sich gegen Chemieriesen etwas erreichen. (www.sueddeutsche.de, 22.2.26)

Stromversorgung der Schweiz – Klimawandel bringt früher im Winter mehr Wasser – das Szenario «Winterstromlücke» bald passé? Fachleute sind überzeugt, dass die Abhängigkeit von Stromimporten im Winter sinken wird. (www.srf.ch, 22.2.26)

Strategien gegen den Klimawandel: So können die Olympischen Winterspiele trotz Erderwärmung gerettet werden Frühere Termine und eine nachhaltige Schneeproduktion sollen die Winterspiele zukunftssicher machen. Die Schweiz hat eine gute Ausgangslage für die Bewerbung 2038. Einfach wird es aber nicht. (www.tagesanzeiger.ch, 22.2.26)

Reinhold Messner im Interview: «Haben meine Kinder heute nicht Verantwortung für mich, wie ich sie einst für sie hatte?» Heute räche sich, dass er bei seinen Expeditionen seine Familie vernachlässigt habe, sagt die Bergsteigerlegende. Aber er bereue nichts: «Ich konnte mich in meinen Leidenschaften ausleben.» (www.tagesanzeiger.ch, 22.2.26)

Vor fünfzig Jahren begannen Forscher ihre Sorge über den Klimawandel zu äussern. Die Politik hörte erst später hin Die globale Erwärmung zu bremsen, dürfte schwierig werden – das ahnten Wissenschafter schon in den 1970er Jahren. Ihre Thesen zu internationaler Verantwortung oder zur Kernenergie sind noch heute aktuell. (www.nzz.ch, 22.2.26)

Freundlich, knallhart, juristisch fragwürdig: Die Rösti-Methode setzt sich durch Der SVP-Bundesrat Albert Rösti drückt in Bern seine Agenda durch. Ob beim Strom, beim Gewässerschutz oder bei den Wölfen: Bedenken der Juristen des Bundes verhallen ungehört. (www.nzz.ch, 22.2.26)

21.2.26

Lumpy-Skin-Disease: Verbot der Sömmerung von Rindern in Frankreich für die Saison 2026 Bern, 17.02.2026 – Wegen der seit Ende Juni 2025 in Frankreich auftretenden Lumpy-Skin-Disease (LSD) hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) entschieden, die Sömmerung von Rindern in Frankreich für die Saison 2026 zu verbieten. Die Massnahme soll die Einschleppung dieser hochansteckenden Tierseuche in die Schweiz verhindern und den Rinderbestand nachhaltig schützen. Dem Entscheid gingen ausführliche Gespräche mit den kantonalen Veterinärdiensten und der betroffenen Branche voraus. Von der Massnahme betroffen sind rund 260 Betriebe, hauptsächlich in der Westschweiz. Derzeit werden auf Schweizer Boden Sömmerungslösungen gesucht. Die Landwirtschaftsorganisationen werden die Tierhaltenden dabei begleiten und unterstützen. Bisher wurde in der Schweiz noch kein Fall von LSD festgestellt. | Die Lumpy-Skin-Disease ist Ende Juni 2025 das erste Mal in Frankreich aufgetreten. (www.news.admin.ch, 21.2.26)

Sorge um Gruyère, Emmentaler und Co: Eine gefährliche Tierseuche bedroht den Schweizer Käse Die neue Tierseuche LSD kommt immer näher. Die Nervosität bei den Behörden ist gross. In einer internen Präsentation des Bundes wird vor einer drohenden Katastrophe für die Milchwirtschaft gewarnt. (www.nzz.ch, 21.2.26)

Das Kompotoi am Panoramaweg Nun steht es endlich: das neue WC am Panoramaweg. Ein schmuckes braunes Häuschen für dringende Bedürfnisse von Spaziergängern und Passantinnen, die zwischen Albisgüetli und Triemli auf dem Panoramaweg unterwegs sind. Es steht seit Anfang Januar links neben dem Brunnen (sinnvollerweise!) bei der Kreuzung Panoramaweg / Friesenbergstrasse, direkt über den Schrebergärten des Friesenberg-Quartiers. | Gerne stellen wir es hier mit Fotos der Firma Kompotoi AG aus Winterthur vor. Sie hat die abschliessbare Kompostiertoilette im Auftrag des Stadtzürcher Umwelt- und Gesundheitsschutz Departements (UGZ) diesen Winter montiert. | «Mobile Toiletten werden in seltenen Fällen ganzjährig aufgestellt. In diesem Fall ist für circa Ende Oktober ein Abbau geplant.» Und er betont: «Da die Anfrage für mobile Toiletten relativ hoch ist, würden wir uns erlauben, im laufenden Jahr die Frequenz der Nutzung zu beobachten.» Dies diene dazu, über das weitere Vorgehen im Jahr 2027 zu entscheiden. (www.quartierverein-wiedikon.ch, 21.2.26)

«Klimaangst ist eine adäquate Reaktion auf einen bedrohlichen Zustand» Umweltpsychologin Nicole Haiderer von Psychologists for Future Schweiz erklärt, warum Klimaschutz auch eine Frage der Emotionen ist. Und welche Rolle die Psychologie beim Klimaschutz spielen kann. | Die Umwelt- und Wirtschaftspsychologin Nicole Haiderer spricht im Interview darüber, wie sich nachhaltiges Verhalten fördern lässt. | Die Kommunikation zur Klimakrise sollte konkrete Lösungsmöglichkeiten statt nur Problemwissen vermitteln. | In Klimacafés in Zürich und Bern können Menschen sich über ihre Gedanken und Sorgen zum Klimawandel austauschen. (www.tagesanzeiger.ch, 21.2.26)

Trotz harscher Kritik | Milano Cortina ist ein Steilpass für die Schweizer Kandidatur 2038 Deutliche Worte von Odermatt und Co. und enttäuschte Fans. Milano Cortina zeigt: Dezentrale Winterspiele haben ihren Preis. Und doch ist es genau dieses Modell, das Olympia rettet. | Milano Cortina war ein Testlauf für dezentrale Winterspiele. Genau dieses Modell liegt auch der Kandidatur Switzerland 2038 zugrunde, die Swiss Olympic Mitte Januar vorstellte: Wettkämpfe in allen Landesteilen, Nutzung bestehender Anlagen, keine staatliche Defizitgarantie, ein Budget von 2,2 Milliarden Franken, grösstenteils privat finanziert. Kein neues Olympiadorf, keine monumentalen Neubauten, keine Inszenierung um jeden Preis. | Was in Italien als Mangel an Pathos beklagt wird, ist für die Schweiz eine Voraussetzung. Die Skepsis gegenüber Grossprojekten ist hierzulande gross. Das Stimmvolk erteilte zuletzt den Kandidaturen Graubünden 2022 und 2026 sowie Sion 2026 eine Absage. Wer hierzulande Olympia will, muss föderal denken. In der Schweiz wären die Winterspiele noch weiter verteilt als in Italien (www.tagesanzeiger.ch, 21.2.26)

Die Schweizer Skibergsteiger gewinnen die Silbermedaille in der Mixed-Staffel Marianne Fatton und Jon Kistler gewinnen im Skitourenrennen Silber in der Mixed-Staffel. Für Fatton ist es nach dem Olympiasieg im Sprint die zweite Medaille an diesen Spielen. (www.nzz.ch, 21.2.26)

Religion der Gegenwart: Warum begegnen so viele Leute der KI mit blindem Vertrauen? - Immer wieder erweisen sich KI-Chatbots als untauglich zur Beantwortung von Wissensfragen. Warum aber reden rationale Menschen so schwärmerisch über Künstliche Intelligenz wie Anhänger einer Religion? - (www.faz.net, 21.2.26)

Forschung zu Geigenbau: Studie entschlüsselt das Holz-Geheimnis der legendären Stradivaris Umfassende Untersuchungen von 284 Violinen zeigen: Geigenbauer Stradivari wählte gezielt Hochgebirgs­fichten, deren langsames Wachstum den charakteristischen Klang seiner Geigen förderte. (www.tagesanzeiger.ch, 21.2.26)

Studie: Wenn KI nicht weniger, sondern mehr Arbeit macht Laut einer US-Studie entlastet Künstliche Intelligenz Arbeitnehmer nicht, sondern kann zu Mehrarbeit und nachlassender Effizienz führen. Ein deutscher Forscher macht ähnliche Beobachtungen. Von Frank Bäumer.[mehr] (www.tagesschau.de, 21.2.26)

Umweltrat: Beschleunigungsgesetz wirkt eher konfliktverschärfend Die "Umwelt-Weisen" warnen die Bundesregierung davor, den Ausbau von Verkehrswegen und anderer Infrastruktur auf Kosten der Natur zu beschleunigen. Das geplante Infrastruktur-Zukunftsgesetz drohe Vollzugsverwaltung wie Öffentlichkeit gleichermaßen vor den Kopf zu stoßen. - (klimareporter.de, 21.2.26)

20.2.26

Nächster Halt: Jesus Im Zürcher Quartier Affoltern will die katholische Kirche eine Bushaltestelle nach einer Heiligen benennen. Es gäbe andere Wege, den Leuten Gott wieder näherzubringen. - (www.beobachter.ch, 20.2.26)

Zu wenig Klimaanpassung in der EU, Kritik am Infrastruktur-Zukunftsgesetz, durstige Plug-in-Hybride Der EU-Klimabeirat fordert mehr Anstrengungen zur Klimaanpassung. Der beschleunigte Infrastrukturausbau, den die Bundesregierung plant, geht auf Kosten von Umwelt und Natur. Plug-in-Hybride verbrauchen noch mehr Sprit als bislang gedacht. - (klimareporter.de, 20.2.26)

Interview zur Finanzdebatte: «Der Bund spart nicht. Er verschiebt Aufgaben wie bei einem Domino» Franziska Bitzi Staub kritisiert, dass der Bund Kosten auf die Städte verschiebt. Das Entlastungspaket würde Integration, Mobilität und Kultur schwächen, sagt die oberste Finanzchefin der Schweizer Städte. (www.tagesanzeiger.ch, 20.2.26)

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