Suche in Artikel-Datenbank | Ausgewählte kürzlich gelesene Texte
Die Versuchung zur Mystagogie überwinden Mystagogie ist ein beliebtes theologisch-pastorales Konzept. Clemens Leonhard bürstet es gegen den Strich. Denn es ist alles andere als harmlos. | Eine katholische Kirche füllt sich von hinten nach vorne. So lange wie möglich nimmt man in leeren Bänken Platz. Die Peinlichkeit des Friedensgrußes kann nach Corona mit einem freundlichen Nicken erledigt werden. In unseren Messen gibt es viel zu wenig Zeiten der Stille. | Die Mystagogie (mystagogische Predigten, Katechesen, Einführungen in die Liturgie) ist nicht der Grund für diesen Zustand. Sie legitimiert ihn aber. Sie fördert erstens die Trennung der Feiernden voneinander, stützt zweitens die Autorität der Liturgieerklärer und bestätigt drittens die Vorstellung, dass man Liturgien nicht reformieren kann. Man kann Liturgien mystagogisch deuten. ||| siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Mystagogie (www.feinschwarz.net, 6.10.26)
Global divergence in urban–rural vegetation resilience driven by broken ecological trade-offs Climate change is weakening the resilience of natural ecosystems, but whether urban vegetation follows the same trajectory remains unclear. Using observations from 2001 to 2022 across 751 cities in 109 countries, we show that urban vegetation is generally more resilient than surrounding rural vegetation and that this advantage has widened over time. Rural vegetation increasingly shows slower recovery, whereas urban vegetation has remained stable or improved slightly, a pattern consistent with buffering by management-associated factors. In 32% of cities, urban vegetation also combines smaller disturbance-related greenness losses with faster recovery, consistent with a relaxation of the resistance—resilience trade-off. These findings show that cities can support resilient vegetation when water use, canopy structure, and green-infrastructure planning are managed sustainably and equitably. (www.pnas.org, 6.10.26)
So zeigt sich der Gletscherschwund auf der Karte Die Gletscher haben in der Sommerhitze viel Eis verloren. Das führt auch zu vielen Veränderungen auf den Karten. | Seit 1838 dokumentiert und kartiert die heutige Swisstopo die Schweiz, wobei der Rückzug der Eisgiganten besonders augenfällig ist. «Es ist nicht nur der Gletscher selbst, der seine Ausmasse verändert, sondern das ganze Gletschervorfeld — die Felsen, das Lockergestein, die Moränengebiete — verändert sich. Das ist ein dynamisches Gebiet.» (www.swissinfo.ch, 6.10.26)
Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit Die Rohstoffwende ist der wirksamste Weg aus der Abhängigkeit: Für eine demokratische und global gerechte Rohstoffpolitik. Das aktuelle Fakt- und Forderungspapier des „AK Rohstoffe“ zeigt anhand von Beispielen und Fakten auf, warum der Fokus auf beschleunigten Abbau und gelockerte Schutzstandards der falsche Weg ist und formuliert klare Forderungen für eine gerechtere und nachhaltigere Rohstoffpolitik. (www.germanwatch.org, 6.10.26)
Methan und Klimawandel: Warum das Gas 80-mal gefährlicher ist als CO2 Die Methankonzentration in der Atmosphäre steigt laut neuen Daten auf das Dreifache des vorindustriellen Werts. Das unscheinbare Gas wirkt auf 20 Jahre 80-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Die 8 wichtigsten Antworten zum Klimakiller (www.freitag.de, 6.10.26)
Spiegel-Gründer Rudolf Augstein: Publizist, Patriarch, Provokateur Martin Doerry und Hauke Janssen zeigen den „Spiegel“-Gründer Rudolf Augstein in ihrer neuen Biografie als einen oppositionellen Publizisten, machtbewussten Verleger und widersprüchlichen Patriarchen der bundesdeutschen Pressegeschichte (www.freitag.de, 6.10.26)
Jens-Christian Wagner zur AfD: „Dann müsste sie die Gedenkstätten abschaffen“ In Heidenau werden keine Stolpersteine mehr verlegt, das hat auch die CDU mitbeschlossen. Für den Direktor der Gedenkstätte Buchenwald ist das Teil eines „erinnerungskulturellen Klimawandels“. Was denkt er über Sachsen-Anhalt? Ein Gespräch (www.freitag.de, 6.10.26)
Saisonale Auftauschicht des Permafrosts wird global immer dicker – Messdaten von 156 Standorten zeigen eine weit verbreitete Permafrostdegradation Permafrost taut nicht nur in der Arktis, sondern auch in Hochgebirgen und Teilen der Antarktis zunehmend tiefer auf. Eine globale Messauswertung zeigt, dass sich die saisonal auftauende Bodenschicht seit 2000 an vielen Standorten deutlich verdickt hat. Gleichzeitig können die dabei freigesetzten Treibhausgase die weitere Erderwärmung zusätzlich verstärken. (www.scinexx.de, 6.10.26)
«Als die Helvetia das Haus gekauft hat, wussten wir: Bald kommt die Kündigung» Die Helvetia-Pensionskasse und das Familienunternehmen Spross planen in Wiedikon einen Ersatzneubau mit über 100 Wohnungen. Dafür müssen Dutzende Mieter:innen ausziehen. Besonders umstritten: Eines der vom Abriss bedrohten Häuser ist sehr gut gepflegt. (tsri.ch, 6.10.26)
Ziegel für die Zukunft: Brickrecycler ermöglicht Wiederverwendung im Rückbau Brickrecycler BR-V3000 ermöglicht die Wiederverwendung von Bestandsziegeln im Rückbau und stärkt die Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. (nbau.org, 6.10.26)
INTERVIEW - Teure Treibstoffe: «Ich bin 38 Jahre in dieser Branche. So eine Lage wie derzeit habe ich noch nicht erlebt» In Cressier im Kanton Neuenburg steht die einzige Raffinerie der Schweiz. Sie hat 60 Jahre überlebt – und läuft jetzt auf Hochtouren. Ein Gespräch mit Konzernchef Dev Sanyal über die Abhängigkeit Europas. (www.nzz.ch, 6.10.26)
Pete Hegseth und die zerstörten Militärstützpunkte am Golf: Wie viel Wahrheit verträgt der Krieg? Der amerikanische Verteidigungsminister versucht, die Bilder des Iran-Kriegs zu kontrollieren. Doch seit Vietnam hat sich die Öffentlichkeit verändert. Für die Demokratie geht es um Glaubwürdigkeit. (www.nzz.ch, 6.10.26)
DGNB initiiert Allianz zur CO2-Speicherung im Bau - - Die DGNB hat eine Allianz zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung in der gebauten Umwelt gegründet. Über 50 Akteure sind bereits dabei. - - (www.geb-info.de, 6.10.26)
Klima-Urteil: KlimaSeniorinnen und Greenpeace fordern eine härtere Gangart gegen die Schweiz Die Schweiz weigert sich auch zwei Jahre nach dem KlimaSeniorinnen-Urteil, dieses umzusetzen. Sie will nun auch keinen unabhängigen, nationalen Klimarat für die Überwachung der Schweizer Klimapolitik, wie es das Ministerkomitee des Europarates vorschlug. Die KlimaSeniorinnen und Greenpeace verurteilen das Vorgehen der Schweiz und präsentieren ein neues Gutachten, das zeigt, wie ein unabhängiger nationaler Klimarat in der Schweiz ausgestaltet werden könnte. | Zwei Jahre nach dem historischen Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) im Fall der KlimaSeniorinnen hat die Schweiz die vom Gerichtshof festgestellten Menschenrechtsverletzungen immer noch nicht behoben. Im vergangenen Jahr lud das Ministerkomitee des Europarates die Schweiz ein, die Einführung eines unabhängigen nationalen Fachgremiums, eines sogenannten Klimarats, zu prüfen, welches die Klimapolitik der Schweiz überwachen und bewerten soll. (www.greenpeace.ch, 5.10.26)
Gipfel in der Schweiz | Politiker aller Parteien fordern vom Bundesrat mehr Engagement bei der KI Bei der künstlichen Intelligenz (KI) verlangen Linke und Rechte gemeinsam mehr Mittel für den geplanten Gipfel im kommenden Jahr in Genf. | Alle sechs Fraktionen des Nationalrats fordern mehr Mittel für den KI-Gipfel. | Das geplante Budget von 5,4 Millionen Franken gilt den Parlamentarierinnen als ungenügend. | Vergangene KI-Gipfel in Frankreich und Grossbritannien kosteten deutlich mehr. | Das Uvek weist die Forderungen zurück und verteidigt das bestehende Ambitionsniveau. | Es ist ein ungewöhnlich breiter Schulterschluss im Bundeshaus: Vertreterinnen und Vertreter aller sechs Fraktionen spannen beim Thema künstliche Intelligenz (KI) zusammen. Von der SVP über FDP, Mitte, GLP und Grüne bis zur SP fordern sie den Bundesrat auf, beim internationalen KI-Gipfel im kommenden Jahr in Genf ambitionierter aufzutreten — und dafür mehr Geld und Personal bereitzustellen. (www.tagesanzeiger.ch, 5.10.26)
Climate.us named NCSE Friend of the Planet for 2026 Climate.us is among the winners of the National Center for Science Education (NCSE) Friend of the Planet award for 2026. NCSE granted the award in recognition that Climate.us, led by Rebecca Lindsey, is preserving and extending important climate content. (www.climate.us, 5.10.26)
Climate.us launches independent website for trusted climate information Built by members of the team behind NOAA's Climate.gov, the new nonprofit resource is supported in part by more than 2,500 small donations from people who want reliable climate science information to remain accessible. Climate.us today launched the full version of its new independent, nonprofit climate information website, creating a public-backed home for trusted climate science at a time when access to federal climate resources has become increasingly vulnerable to disruption. (www.climate.us, 5.10.26)
Injecting light-reflecting particles into the stratosphere could also make marine clouds brighter New research finds that diffusion of sunlight from particles in Earth's stratosphere could indirectly make marine clouds thousands of feet below more reflective. (www.climate.us, 5.10.26)
New research offers insights into why climate models often get spring El Niño forecasts wrong Climate model overconfidence when predicting El Niño from March through May might result from models leaning too heavily on tropical Pacific signals. (www.climate.us, 5.10.26)
KI-Rechenzentren müssen Energie effizienter in Rechenleistung umwandeln | Der steigende Einsatz künstlicher Intelligenz lässt den Energiebedarf von Rechenzentren deutlich wachsen. Laut Bitkom könnte die für KI eingesetzte Rechenzentrumskapazität in Deutschland bis 2030 von derzeit rund 530 MW auf etwa 2.020 MW steigen und damit rund 40 Prozent der gesamten Kapazität ausmachen. | Damit wird nicht nur der absolute Stromverbrauch zu einer Herausforderung. Für Betreiber stellt sich zunehmend die Frage, wie viel nutzbare KI-Rechenleistung sich aus einer begrenzten Strommenge gewinnen lässt. KAYTUS, ein Anbieter von KI-Infrastruktur, sieht deshalb einen stärkeren Fokus auf das Zusammenspiel von Rechenleistung, Energieversorgung und Kühlung. (www.it-daily.net, 5.10.26)
Arbeit ist der Schlüssel zur Armutsbekämpfung Wer arbeitet, ist deutlich seltener arm. Eine hohe Erwerbsintensität im Haushalt schützt besonders gut vor Armut. Was braucht es, damit noch mehr Menschen Zugang zu stabiler Arbeit finden? | Von 2014 bis 2024 waren in der Schweiz zwischen 6,7 und 8,7 Prozent der Bevölkerung von Einkommensarmut betroffen. Im Jahr 2020 beauftragte das Parlament den Bundesrat, ein regelmässiges Monitoring der Armut in der Schweiz einzurichten. Im vergangenen Jahr ist der erste nationale Armutsmonitoringbericht erschienen, der fortan alle fünf Jahre erscheinen soll. Das Monitoring richtet sich an Bund, Kantone, Gemeinden sowie weitere Akteure in der Armutsprävention und -bekämpfung. Es soll ihnen relevantes Wissen bereitstellen, wie man die Armut effektiv bekämpfen kann. Das Monitoring verdeutlicht: Ein zentraler Hebel in der Armutsbekämpfung ist die Arbeitsmarktintegration. (dievolkswirtschaft.ch, 5.10.26)
Grundlage für die Überwachung von CO2-Speicherung unter dem Meeresboden Wie lässt sich künftig überwachen, ob im Meeresboden gespeichertes Kohlendioxid zuverlässig dort verbleibt? Voraussetzung ist ein hochauflösender geophysikalischer Referenzdatensatz des Untergrunds vor einer geplanten CO2-Injektion. Einen solchen erheben ab heute Forschende des GEOMAR gemeinsam mit Ocean Networks Canada und der University of Victoria vor der kanadischen Pazifikküste. Auf der Expedition SO321-3 vermessen sie basaltische Formationen, die als künftige CO2-Speicher infrage kommen. Der Datensatz bildet die Grundlage für ein langfristiges Überwachungssystem. (www.geomar.de, 5.10.26)
29 Milliarden Euro. Jedes Jahr. So viel Energiekosten könnte die deutsche Industrie sparen. Sie müsste einfach die Effizienz-Maßnahmen umsetzen, die sich rentieren. Rund 40 % ihres Energiebedarfs wären vermeidbar. Trotzdem bleiben diese Potenziale liegen. | @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 5.10.26)
Schweizer Gasbranche schaut mit Sorge auf den kommenden Winter Die Schweiz ist in ihrem Energie-Mix auf Erdgas angewiesen, fürs Heizen und für industrielle Prozesse. Doch weil die politische Lage in den traditionellen Erdgas-Lieferanten-Ländern im Nahen Osten angespannt ist, haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. | Die Schweiz ist in ihrem Energie-Mix auf Erdgas angewiesen, fürs Heizen und für industrielle Prozesse. Doch weil die politische Lage in den traditionellen Erdgas-Lieferanten-Ländern im Nahen Osten angespannt ist, haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. | Deutlich weniger anfällig für Turbulenzen auf dem Gasmarkt wäre die Schweiz, wenn sie mehr in Europa produziertes, erneuerbares Gas konsumieren würde, also Gas aus Biogasanlagen zum Beispiel. Derzeit machen solche klimaneutralen Gase im Schnitt nur 10% aus, bis 2050 sollen es 100% sein. (www.swissinfo.ch, 5.10.26)
EEG-Novelle: Bayern braucht Sonne und Wind statt mehr Kleinwasserkraft Heute berät der Wirtschaftsausschuss des Bundestags über die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. BN fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Photovoltaik auf Dächern und mehr Windenergie im Süden. Förderung der ökologisch schädlichen Kleinwasserkraft ist dagegen der falsche Weg. (www.bund-naturschutz.de, 5.10.26)
Neue Regeln für E-Autos als Speicher – doch es bleibt kompliziert Seit Oktober 2026 gelten in Deutschland neue Regeln für das bidirektionale Laden. Die Bundesnetzagentur feiert das als Durchbruch und die Autobranche wittert ein neues Geschäftsmodell. Doch für Verbraucher bleibt der Weg zum rollenden Stromspeicher teuer und kompliziert. Bis zu 720 Euro Prämie pro Jahr klingen zwar verlockend, aber wer erst eine Wallbox für mehrere tausend Euro kaufen muss, braucht einen langen Atem. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 5.10.26)
Eine App für einen gesunden Schulalltag – Digitales Angebot stärkt Gesundheitskompetenz von Lehrerinnen und Lehrern Eine neue App soll Lehrkräften helfen, im Schulalltag gesund zu bleiben. Das digitale Angebot ist das Ergebnis eines dreijährigen Kooperationsprojekts der Technischen Universität München (TUM) und der AOK Bayern. Die App bietet maßgeschneiderte Angebote auf Grundlage einer Befragung von 1.400 Lehrkräften. | Die App ist der erfolgreiche Abschluss eines dreijährigen Kooperationsprojekts „Bayerische Lehrkräfte in ihren gesundheitsbezogenen Kompetenzen stärken“ (BaLko) der AOK Bayern und der Technischen Universität München. Ansatz des Projektes war, Lehrkräfte in ihrer Gesundheitskompetenz und ihren gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen zu fördern und damit nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit der gesamten Schulgemeinschaft positiv zu beeinflussen. (www.tum.de, 5.10.26)
Experte zu KI-Kursen: „Ein Zertifikat besagt noch nicht viel“ Auf Social Media wimmelt es von Schulungen, die eine schnelle Qualifikation versprechen. Weder Stiftung Warentest noch Verbraucherschützer haben den boomenden Markt geprüft. Dabei genügt oft ein Blick, sagt Mike Bernd. Ein Gespräch (www.freitag.de, 5.10.26)
Aufruf der SBK für den Sonntag der Weltmission – Schweizer Bischofskonferenz Als Bischöfe haben wir die Weihe nicht für eine bestimmte Diözese empfangen, sondern damit auch eine Verantwortung für die ganze Welt (Ad Gentes, Art. 38). Dasselbe gilt für alle Getauften. Wir rufen sie daher auf, den Monat und Sonntag der Weltmission sich dieser Verantwortung bewusst zu werden. | Papst Leo XIV. hat für dieses Jahr das Thema «Eins in Christus, vereint in der Mission» gewählt. Das «Eins-sein in Christus» ist der Ausgangspunkt jeglichen kirchlichen, und das heisst jeden missionarischen Wirkens. Denn es gibt kein kirchliches Wirken, wenn es nicht missionarisch ist. Der Evangelisierungsauftrag erfordert versöhnte, geschwisterliche Herzen, die nach Gemeinschaft streben. | Der Sonntag der Weltmission 2026 steht ganz im Zeichen eines Jubiläums: Am 18. Oktober jährt sich die Einführung dieses Sonntags zum 100. Mal. (www.bischoefe.ch, 5.10.26)
Als Politiker brauche ich eine kompetente und kritische vierte Gewalt. Darum unterstütze ich das WAV-Crowdfunding. WAV-Recherchen stören. Vielleicht auch einmal mich. Stör mit und unterstütze auch Du das Crowdfunding: 60'000 CHF bis Ende Oktober: https://wav.info/5-jahre-wav?referrer=launchday | @bglaettli.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 5.10.26)
Reine Physik: Warum Verbrenner gegen E-Autos nicht anstinken E-Autos werden häufig wegen niedriger Reichweiten und hoher Anschaffungspreise kritisiert. Neben ihrer besseren Umweltverträglichkeit und den geringeren Haltungskosten gibt es ein weiteres Argument, das erstaunlich selten erwähnt wird: In Sachen Effizienz hat ein Verbrenner gegen einen Elektromotor keine Chance. Der Energieverlust ist bei Stromern deutlich niedriger. Eine kommentierende Analyse. | Das Ende von Autos mit Verbrennungsmotor ist auf lange Sicht unausweichlich. Und trotzdem ist der Vorgang ein echtes Streitthema. Doch anstatt auf politischer Ebene zu diskutieren, sollte man sich lieber auf die Fakten beziehen. Denn vor allem die physikalischen Vorteile von E-Autos sind interessant und sollten mehr in den Fokus rücken. (www.basicthinking.de, 5.10.26)
Ausstellung: Was zu viel Licht für Fledermäuse, Nachtfalter und das Sternegucken bedeutet Arbeiten, feiern, unterwegs sein — dank Kunstlicht ist das alles auch nachts möglich. Zu viel nächtliche Beleuchtung ist jedoch problematisch für die Natur und viele Tierarten. Mit der Ausstellung «NachtLeben» auf dem Mühlenplatz sowie einem attraktiven Begleitprogramm zeigt die Stadt Luzern vom 17. bis 25. Oktober 2026, welche negativen Auswirkungen Kunstlicht auf die Stadtfauna hat. (www.stadtluzern.ch, 5.10.26)
Climate.us named NCSE Friend of the Planet for 2026 Climate.us is among the winners of the National Center for Science Education (NCSE) Friend of the Planet award for 2026. NCSE granted the award in recognition that Climate.us, led by Rebecca Lindsey… (www.climate.us, 5.10.26)
Doku „Watching People Watching Birds“: Kennen Sie diesen Vogel? Die Dokumentation „Watching People Watching Birds“ zeigt das beruhigende Hobby des Birdwatchings. Und sie weitet den Blick auf den Klimawandel. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Rohstoffpolitik: Südamerika ringt mit Spritpreisen In Honduras wurden bei Protesten gegen die Benzinpreise zahlreiche Menschen festgenommen, Repressionskräfte setzten Tränengas ein. Guatemala beschloss dagegen eine vorübergehende Aussetzung von Kraftstoffsteuern, um die Preise zu senken. (www.jungewelt.de, 5.10.26)
Die nächsten Tage im Radio: Fratz braucht Knete Der Freie Radiosender Fratz in Flensburg sammelt Geld gegen die drohende Abwicklung. Der Kulturausschuss der Stadt hatte im Juni Radio Fratz aus der Kulturförderung gekickt, ab 2027 sitzen die Kollegen an der Küste weitgehend auf dem Trockenen. (www.jungewelt.de, 5.10.26)
Wohnungsnot: „Null Neubau“ Gegen die Wohnungsnot wird seit Jahren eine Art Mantra beschworen: Bauen, bauen, bauen! Eine Studie bezweifelt, dass das klug ist – und bietet eine radikale Alternative. (www.sueddeutsche.de, 5.10.26)
Lovely soll an Schweizer Milch erinnern Die Agentur Family hat für Swissmilk eine neue Dachkampagne umgesetzt. Sie ist seit Montag in allen Sprachregionen zu sehen. Das Konzept «Lovely Reminder» zeigt die Werbekuh in Alltagssituationen, in denen niemand mit ihr rechnet. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Klagenfurter „Lindwurm-Kopf“ auf großer Reise Die Sage rund um den Klagenfurter Lindwurm hält sich seit vielen Jahrhunderten. Wahrscheinlich auch, weil am Neuen Platz in der Kärntner Landeshauptstadt ein imposantes Denkmal zu Ehren des geflügelten Drachen steht. Doch nun geht ein Stück Klagenfurter Geschichte auf die Reise nach Deutschland. (www.krone.at, 5.10.26)
Wegen Neonazi-Post: Nationalräte schützen SP-Chef Wermuth vor Strafverfahren SP-Co-Präsident Cédric Wermuth hatte einen Influencer im Internet mit Rechtsextremen in Verbindung gebracht. Für ein Strafverfahren müsste seine Immunität aufgehoben werden. Nun ist ein erster Entscheid gefallen. (www.schweizheute.ch, 5.10.26)
Hitler war kein erfolgreicher Autobahnbauer Die Mythen halten sich bis heute: Die Nazis hätten die Autobahn erfunden und damit Massenarbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft, Hitler sei erfolgreicher Autobahnbauer gewesen. Mit diesem Narrativ räumt die Forschung nun auf: Es wird deutlich – Hitler war kein erfolgreicher Autobahnbauer. (www.krone.at, 5.10.26)
Digitales Planen und Bauen: Stadt Stuttgart geht die nächsten Schritte Building Information Modeling (BIM) wird in Stuttgart weiter ausgebaut. Zehn Projekte laufen bereits, neun weitere sind für 2026 und 2027 geplant. Gleichzeitig schafft die Stadt gemeinsame Standards und verbessert die Qualität und Nutzung digitaler Bauwerksdaten. (www.stuttgart.de, 5.10.26)
Reform der Energiewende: Bundestag verhandelt über die Zukunft der Erneuerbaren Wirtschaftsministerin Reiche will die Kosten der Energiewende senken. Was die geplanten Gesetze der Bundesregierung für die Privathaushalte bedeuten. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Ravensburger will Erwachsene zum Puzzeln bringen Die Puzzle-Marke lanciert mit der Zürcher Agentur eine Kampagne in der Schweiz. Auf den Sujets steht «Offline», «Logout» und «Kein Screen». (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Mobilitätswende: Jedes dritte neu zugelassene Auto ist ein Elektro-Modell Seit Jahresbeginn sind 600 000 E-Autos auf deutschen Straßen neu hinzugekommen. Deutsche Hersteller profitieren von dem Boom allerdings deutlich weniger als ausländische Produzenten. (www.sueddeutsche.de, 5.10.26)
Mehr Wasser für AKW als für die Bewässerung in der Landwirtschaft Atomkraftwerke benötigen riesige Mengen an Wasser zur Kühlung ihrer Reaktoren. Die AKW Gösgen und Leibstadt verbrauchen jährlich über 35 Millionen m3 Aare- und Rhein-Wasser. Das ist mehr Wasser als die Landwirtschaft in einem trockenen Sommer für die Bewässerung ihrer Felder benötigt. Das zeigt der neue Greenpeace-Bericht «Hitzewelle und Atomkraft: Wasser unter Hochspannung». Auch neue Atomkraftwerke wären auf sehr viel Wasser angewiesen. Der Gewässerschutz müsste gelockert werden. | Nächstes Jahr wird das Schweizer Stimmvolk über den Bau neuer AKW befinden. Bei der Atomfrage ist entscheidend, dass auch das Thema Wasserverbrauch von AKW berücksichtigt wird. Angesichts der klimawandelbedingten Zunahme von Hitze- und Dürreperioden stellen sich fundamentale Fragen zur künftigen Nutzung von Wasser. | «Politik und Wissenschaft haben in den bisherigen Debatten den enormen Wasserbedarf von AKW zur Kühlung ihrer Reaktoren sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt ausgeblendet» (www.greenpeace.ch, 5.10.26)
Einmal katholisch getauft, für immer im Taufbuch gespeichert? Was passiert mit Taufdaten, wenn der Getaufte gemäß DSGVO die Löschung derselben beantragt? Ein Rechtsfall aus Belgien hat diese Frage nun vor den Europäischen Gerichtshof gebracht. (hpd.de, 5.10.26)
Kanton Uri setzt beim Klimaschutz auf Energiemassnahmen im Gebäudebereich Gebäude sollen im Winter warm und im Sommer angenehm kühl bleiben — und dies energieeffizient. Wie das gelingt und welchen Beitrag das neue Urner Energiegesetz leistet, stand am Klimaanlass 2026 im Berufs- und Weiterbildungszentrum Uri (BWZ Uri) im Mittelpunkt. Eingeladen hatten das Amt für Umwelt und das Amt für Energie. | Baudirektor Hermann Epp begrüsste das interessierte Publikum und zeigte sich erfreut über das grosse Interesse. Er betonte einleitend, dass heutige Entscheide im Gebäudebereich langfristig wirken. «Unsere Gebäude müssen künftig beides können: im Winter energieeffizient warm und im Sommer angenehm kühl bleiben.» Der Kanton schaffe dafür geeignete Rahmenbedingungen und nehme bei den eigenen Gebäuden eine Vorbildfunktion wahr. Lorenz Jaun vom Amt für Umwelt zeigte die Auswirkungen des Klimawandels auf und wies darauf hin, dass auch die indirekten Emissionen beim Bauen und bei den Baumaterialien die Treibhausgasbilanz beeinflussen. (www.ur.ch, 5.10.26)
E-Autos boomen bei deutschen Käufern Die hohen Spritpreise lassen offenbar viele Menschen umdenken: Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto war zuletzt ein Elektroauto. Die Zulassungen von Benzin- und Dieselautos brachen dagegen ein.[mehr] (www.tagesschau.de, 5.10.26)
Fidschi bereitet Weg zu Klimagipfel vor In einem Monat beginnt in der Türkei der mit vielen Erwartungen verbundene UNO-Klimagipfel. Zur Vorbereitung sind am Montag auf Fidschi Unterhändler aus aller Welt zusammengekommen. Die viertägigen Beratungen in der Stadt Nadi finden de facto an der Front des Kampfes gegen den Klimawandel statt: Die Länder der Pazifikregion sind durch den laut UNO-Angaben im Rekordtempo steigenden Meeresspiegel besonders bedroht. (orf.at, 5.10.26)
Expertenbericht zu Richterpaar bleibt geheim Ein Journalist ist mit seinem Gesuch gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz gescheitert, weil das Dokument laut der Rekurskommission über reine Verwaltungsfragen hinausgeht. Es soll klären, ob eine mit dem Amt unvereinbare «dauernde Lebensgemeinschaft» bestand, und dient als Grundlage für die Beurteilung von Revisionsgesuchen. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Sponsored Content – Erstellt im Auftrag von Energie 360 ° – E-Mobilität leicht gemacht: Energie 360 ° startet JOYA Energie 360 ° führt ihre bisherigen Mobilitätsangebote unter der neuen Marke JOYA zusammen und will damit das Laden von Elektroautos für Privatkunden und Unternehmen einfacher machen. (www.nzz.ch, 5.10.26)
Elektronische Orgelmusik in Berlin: Im Maschinenraum des Sounds Das Aggregate Festival feiert fünfjähriges Jubiläum. Mit computergesteuerter Orgelmusik bringen Gamut Inc das Konzerthaus Berlin zum Schwingen. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Recycling: Der alte Reifen soll zurück auf die Straße - Die Technik ist da, der Kreislauf noch nicht: Pilotprojekte zeigen, wie Rohstoffe aus Altreifen in neue Reifen zurückkehren. Bis zur breiten Anwendung bleiben Hürden. - (www.faz.net, 5.10.26)
Crowdfunding zum fünften Geburtstag Das Recherchekollektiv WAV will bis Ende Oktober 60’000 Franken sammeln. Die Zürcher Organisation hat dafür ein Crowdfunding gestartet. Das Geld soll laut Mitteilung die Arbeit langfristig sichern. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Schweizer Bergbahnen – Deutliches Gästeplus dank Hitzesommer und goldenem Herbst Die Schweizer Bergbahnen zählten diesen Sommer mehr Gäste als im Vorjahr. Besonders gefragt waren Höhenlagen. (www.srf.ch, 5.10.26)
Spanien: Erstmals Frau als Bischofs-Sprecherin - - Die katholische Spanische Bischofskonferenz (CEE) hat mit Maria Carmen Ramírez Moreno erstmals eine Frau mit der Leitung ihres Presseamts betraut. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 5.10.26)
Bei Windenergie-Akzeptanz zählt vor allem die politische Orientierung Vertrauen, faire Verfahren und politische Haltung prägen die lokale Zustimmung (www.scinexx.de, 5.10.26)
Leo Tolstoi als Pazifist: Warum der Ex-Soldat „Nein“ zum Töten im Krieg sagte Ein adliger Großgrundbesitzer und eine kleine, religiös-pazifistische Gemeinschaft: Die Faszination für die Duchoborzen machte Leo Tolstoi zu einem Vordenker des Friedens, der nicht zuletzt Mahatma Gandhi zutiefst beeindruckt hat (www.freitag.de, 5.10.26)
SVP-Werber fordert härtere Kampagnen Nach drei verlorenen Urnengängen plädiert Alexander Segert für mehr Angriff und ein klares Feindbild. Andernfalls sehe er für die Abstimmung über die neuen EU-Verträge schwarz. (www.persoenlich.com, 5.10.26)
Die Energiewende schafft Jobs – falls sie konsequent weitergeht Bis 2035 könnten laut einer Analyse 270.000 zusätzliche Beschäftigte eingestellt werden. Die geplanten Energiegesetze des Bundes drohen den Boom aber stark zu bremsen. - (klimareporter.de, 5.10.26)
Schock bei Hüttenwirten: Kündigung aus dem Nichts Quasi aus heiterem Himmel kündigte die Sektion Bremen des Deutschen Alpenvereins mit einem einfachen Mail und fast zum letztmöglichen Zeitpunkt die langjährigen und sehr beliebten Pächter der Bremer Hütte im Tiroler Gschnitztal (Bezirk Innsbruck-Land). (www.krone.at, 5.10.26)
Lesung Writing Black Berlin: Komplett andere Geschichten im Gepäck Eine Berliner Veranstaltung wagte eine Bestandsaufnahme Schwarzer Gegenwartsliteratur. Dabei gelang ein zukunftszugewandter Leseabend. mehr... (taz.de, 5.10.26)
Kleinkraftwerke, Marke Eigenbau Energiewende von unten: Mit einer Solar-Upcycling-Weltrekord-Aktion stellt der Freiburger Verein Balkon.Solar Bürgerinnen und Bürgern 300 Kleinkraftwerke kostenlos zur Verfügung. Einziger Haken: Sie mussten ihre Anlage selbst zusammenmontieren. (www.energiezukunft.eu, 5.10.26)
Kontinente trocknen aus Sinkende Grundwasserstände, schnell schmelzende Gletscher und zugleich ein steigender Wasserverbrauch: Die Wasserkreisläufe geraten aus der Balance. Auf den Kontinenten nimmt laut Weltwetterorganisation die Menge des verfügbaren Wassers ab. (www.energiezukunft.eu, 5.10.26)
Effizienzstandards von Rechenzentren nicht aufweichen Im Zuge Novellierung des Energieeffizienzgesetzes macht die IT-Branche Druck auf die Politik, die Effizienzstandards von Rechenzentren zu lockern. Dies könnte den Strombedarf massiv erhöhen, warnt eine Studie. (www.energiezukunft.eu, 5.10.26)
Sonnenstrom am Dach: Kritik an Regeln für Altstadt Vor Gericht gewonnen, aber die ersehnte Anlage lässt weiter auf sich warten: Eine St. Pöltnerin hat auch Monate danach noch keine Bewilligung für ihr PV-Projekt. Gemeinderätin Susanne Binder-Novak warnt vor Willkür bei der Entscheidung. Die Stadt hält dagegen: Auch nach dem Urteil muss das Ortsbild geschützt werden. (www.krone.at, 5.10.26)
Wärmepumpen für den Bestand: Neuer Expander soll Stromverbrauch senken Artikel über ein Kompressor-Expander-System für Wärmepumpen im Bestand, das den Strombedarf senken und die Effizienz steigern soll. (nbau.org, 5.10.26)
Der Stromhunger von Amazon, Google und Microsoft für Rechenzentren forciert den Bau von Mini-Atomkraftwerken in den USA KI-Rechenzentren sind enorme Stromfresser. Damit diese nicht das öffentliche Netz und die Preise belasten, bauen grosse Techkonzerne eigene Kraftwerke direkt neben die Datencenter. In den USA schiessen sie wie Pilze aus dem Boden. (www.nzz.ch, 5.10.26)
Katherina Reiche: Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor Bundesverfassungsgericht Die Bundeswirtschaftsministerin bezeichnete die Linke nach dem Wahlsieg in Berlin als Gefahr. Die Partei wirft Reiche vor, Teil einer »systematischen Kampagne« zu sein. (www.zeit.de, 5.10.26)
Orca-Angriffe vor Gibraltar: Was Franziska Gänslers Roman daraus macht Seit 2020 attackieren Schwertwale vor Gibraltar gezielt Segeljachten. Im Roman „Orca“ macht Franziska Gänsler daraus eine Geschichte über junge Frauen, die sich gegen fossile Superreiche verbünden — und eine Freundschaft, die alles riskiert (www.freitag.de, 4.10.26)
Schweizer Arbeitsmarkt: «Idealalter 35–45 und Digital Native»: Wie Jobsuchende über 50 systematisch diskriminiert werden Vom Inserat bis zur Lohnfrage: Bewerbungsfachleute packen aus, wie Firmen ältere Kandidatinnen und Kandidaten aussortieren – und welche Gegenstrategie am erfolgreichsten ist. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
«Zukunft braucht Herkunft» Farner ist ein Monument der Schweizer Kommunikationsbranche. 1951 vom legendären Rudolf Farner gegründet, hat sich das Unternehmen immer wieder neu entwickelt und erfunden. Heute agiert es als Team Farner auch international. Wir haben CEO Michel Grunder am neuen Hauptsitz im Zürcher Sihlcity getroffen und uns über Tradition und Wandel der Branche unterhalten. (www.persoenlich.com, 4.10.26)
Windexpertin kritisiert Reiches Reform: „Der erfolgreiche Windenergieausbau wird bestraft“ Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie, über Katherina Reiches Energiepolitik und den rechten Kulturkampf gegen Windkraft. mehr... (taz.de, 4.10.26)
Rohstoffpolitik: Grüner Strom, schwarze Kassen [Online-Abo] Die Regierung in Brasília plant eine starke Ausweitung erneuerbarer Energieträger und den Ausbau der Übertragungsnetze. Finanziert werden könnte ein Teil der Energiewende durch Einnahmen aus der fossilen Förderung von Öl und Gas. (www.jungewelt.de, 4.10.26)
Niedrigwasser: Pegelstand des Bodensees sinkt unter 2,50 Meter Für diese Jahreszeit ist der Pegelstand des Sees im Alpenvorland extrem gering. Dazu beigetragen haben monatelang geringe Niederschläge und hohe Verdunstung im Sommer. (www.zeit.de, 4.10.26)
Einzige Schule ihrer Art: Ceramico Campus eröffnet In Stoob wurde der neue Ceramico Campus eröffnet. Bis zu 200 Schüler können hier künftig praxisnah für gefragte Handwerksberufe ausgebildet werden. Der Standort vereint Schule, Werkstätten, Weiterbildung und Forschung und setzt auch beim Bau auf Nachhaltigkeit. (www.krone.at, 4.10.26)
Auswirkungen der Trockenheit – So trocken war es für Bäume und Tiere im Hitzesommer Nach dem Sommer zeigen Messungen: Fast überall war der Wald zu trocken. Bäume und auch Tiere spüren den Wassermangel. (www.srf.ch, 4.10.26)
Mietendeckel für Windräder: Wirtschaft falsch verstanden Wirtschaftsministerin Reiche forciert eine Pachtpreisbremse für Windkraftanlagen. Einen Mietendeckel lehnt sie komischerweise kategorisch ab. mehr... (taz.de, 4.10.26)
Welche Rolle Social Media beim Lesen spielt Geschichten eröffnen Lesern neue Welten, ohne die eigene verlassen zu müssen. Doch anstatt in Büchern zu blättern, swipen immer mehr Kinder und Jugendliche auf dem Smartphone und lassen sich in sozialen Netzwerken berieseln. Genau das könnte der Buchbranche aber nun behilflich sein ... (www.krone.at, 4.10.26)
Verkehr in Horgen: Horgen kämpft weiter für die Priorisierung des Hirzeltunnels Der Bundesrat will den Hirzeltunnel frühestens nach 2055 bauen. Die Gemeinde Horgen fordert in einer Stellungnahme, das Projekt bis 2045 umzusetzen. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
Wirksam, aber unbeliebt: Kaum jemand würde fürs Klima sein Auto verkaufen Eine neue Studie zeigt, welche persönlichen Massnahmen besonders viel Treibhausgas einsparen und zu welchen die Menschen in der Schweiz bereit wären. (www.schweizheute.ch, 4.10.26)
Das I-Wort: «Bitte, sog’ ned Indianer» Gibt es Begriffe, die an sich «böse» sind? Oder hängt der moralische Wert vom Kontext ab? Der Publizist Mathias Brodkorb analysiert in seinem neuen Buch das Dickicht unseres Kulturkampfs um die Sprache. Ein Vorabdruck. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
Rot-rot-grüne Koalition: Linke kritisiert Dröges Aussagen über Dreierkoalition im Bund Linken-Chefin Ines Schwerdtner weist den Vorstoß für ein rot-rot-grünes Bundesbündnis zurück. Man stehe nicht als Mehrheitsbeschafferin für Machtspielchen zur Verfügung. (www.zeit.de, 4.10.26)
Finanzierung gesichert: Sicherheit für Klimaforscher - Das Land Hessen bekennt sich zur langfristigen Klimafolgenforschung zum Nutzen des Land- und Weinbaus. Das ist nicht nur angesichts dieses Hitzesommers richtig. - (www.faz.net, 4.10.26)
Ein Tag im Gazastreifen: So sieht der Alltag unter der israelischen Blockade aus Hinter den Schlagzeilen über Bomben und Massensterben verbirgt sich eine leisere Tragödie: der zermürbende Alltag unter israelischer Blockade. Wie kocht man Tee, wenn es kaum Gas, fließendes Wasser oder Holz gibt? Eine Reportage aus Gaza (www.freitag.de, 4.10.26)
Reform der Energiegesetze: Reiche will einen Mietendeckel für Windradflächen Nach dem Willen der Wirtschaftsministerin sollen die Pachtpreise für Windradflächen gedeckelt werden. Nicht nur die Erneuerbaren-Branche lehnt das ab. mehr... (taz.de, 4.10.26)
Papst bittet um Rosenkranzgebet: Von Geißel des Krieges befreien - - Papst Leo XIV. hat dazu aufgerufen, im Oktober den Rosenkranz für den Frieden zu beten: „Lasst uns die Fürsprache der Jungfrau Maria erbitten, damit die Völker von der Geißel des Krieges befreit werden. Insbesondere beten wir für das Heilige Land und für die unschuldigen Opfer der Gewalt", so das katholische Kirchenoberhaupt nach dem Mittagsgebet diesen Sonntag. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 4.10.26)
Grünen-Fraktionschefin für Grün-Rot-Rot auf Bundesebene – „Wäre sich in vielen Fragen einig“ In Berlin wird über eine Koalition von Linken, SPD und Grünen diskutiert. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sieht darin ein Vorbild für den Bund. Zugleich hält sie auch Schwarz-Grün für eine Option. (www.welt.de, 4.10.26)
Influencer werden für ethische Jagd zum Problem Für die Reichweite in sozialen Medien bringt Action oft mehr als Jagdethik. Einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen gibt es dabei bisweilen nicht. Jagdausstatter distanzieren sich deshalb von einigen Influencern. Von B. Augustin.[mehr] (www.tagesschau.de, 4.10.26)
Videoüberwachung mit KI: „Sie da im grünen Pullover: Bitte unterlassen Sie dieses Verhalten“ - Künstliche Intelligenz eröffnet in der Videoüberwachung öffentlicher Plätze ganz neue Möglichkeiten. Doch ein Blick ins Ausland zeigt: Der Grat zwischen Überwachungsstaat und mehr Sicherheit ist schmal. - (www.faz.net, 4.10.26)
KI-Systeme sollen durch Gedankenlesen Fehler vermeiden lernen Ob Haushaltsroboter, Androiden als Gastro-Bedienung, autonome Fahrzeuge oder einfach nur die üblichen Sprachmodelle: Nicht immer klappt die Verständigung mit der KI, weil der Algorithmus die eigentlichen Ziele eines Menschen falsch interpretiert. Vor allem, wenn eines Tages KI-Roboter körperlich eingeschränkten Menschen helfen sollen, braucht es aber eine klare Kommunikation, deshalb haben sich Forscher nun mit der Zielkorrektur durch Gedankenkraft befasst. Denn nur, wenn das System weiß, was ein Mensch wirklich will, kann es durchgehend sinnvoll reagieren. (www.trendsderzukunft.de, 4.10.26)
ETH-Studie: Das schlimmste Klimaszenario für die Schweiz ist wahrscheinlicher geworden Neue Forschungsergebnisse aus der Schweiz und Deutschland deuten darauf hin, dass die Erde sich stärker erwärmt, als Prognosen bisher voraussagten — mit erheblichen Auswirkungen auf die Klimapolitik. | Wie wirkt sich die globale Erwärmung in Zukunft auf die Schweiz aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Bericht Climate CH2025, den MeteoSchweiz und die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich gemeinsam veröffentlicht haben. Dabei wurden drei Szenarien entworfen: beim ersten wird die Welt um 1,5 Grad wärmer als in der vorindustriellen Zeit. Das zweite rechnet mit einer Erwärmung von zwei Grad und das drastischste geht von einer Erwärmung um drei Grad aus. Letzteres ist die äusserste Grenze dessen, was die wissenschaftlichen Modelle mit hinreichender Sicherheit beschreiben konnten. | Dieses Extrem-Szenario, darauf deuten Forschungsergebnisse der ETH Zürich und der Universität Leipzig hin, ist heute das wahrscheinlichste. (www.swissinfo.ch, 4.10.26)
Hat die fossile Lobby den UN-Klimarat gekapert? Geschichte einer Irreführung Der UN-Klimarat sei unterwandert von einer fossilen Lobby, behaupten Medien. Aber das ist Unsinn: Forscher von Erdölkonzernen wirken schon immer am Klimareport mit – das hat Vorteile. (www.welt.de, 4.10.26)
Studien an Pflanzen: Land unterstützt Forschung zu Folgen des Klimawandels - Welche Folgen hat es, wenn Nutzpflanzen immer mehr Kohlendioxid bekommen? Dieser Frage gehen hessische Wissenschaftler in Geisenheim und Gießen nach. Ihr Projekt ist vorerst gesichert. - (www.faz.net, 4.10.26)
Klimawandel könnte die Erdrotation messbar abbremsen Veränderte Luftströmungen könnten die Tage minimal verlängern (www.scinexx.de, 4.10.26)
Timber Earth Slab: Robotisch gefertigte Holz-Erde-Decken für den mehrgeschossigen Holzbau Forschungsprojekt Timber Earth Slab: robotisch gefertigte Holz-Erde-Decken für den mehrgeschossigen Holzbau und der Pavillon Terra Habita. (nbau.org, 4.10.26)
Gefängnisseelsorger der JVA Pöschwies: «Beim Strafvollzug liegt der Fokus zu stark auf der Strafe» Pfarrer Frank Stüfen begleitet Inhaftierte in der JVA Pöschwies in Regensdorf. Der reformierte Gefängnisseelsorger spricht über sein Engagement für einen humaneren Strafvollzug – und erklärt, warum Beziehungspflege zentral ist. (www.tagesanzeiger.ch, 4.10.26)
Droht der Schweiz ein Stromalarm aus Brüssel? Die Gegner der bilateralen Verträge warnen eindringlich vor neuen Vorschriften der EU Mit den neuen EU-Verträgen müsste sich die Schweiz verpflichten, zukünftige Regulierungen aus Brüssel zu übernehmen, die sie heute noch gar nicht kennt. Was kommt da auf uns zu? (www.nzz.ch, 4.10.26)
Eine spezielle KI kann jetzt Lücken in altgriechischen Texten füllen. Eine Million unbearbeitete Texte warten schon auf sie Viele antike Papyrusdokumente sind fragmentiert. Sie zu vervollständigen, ist eine mühsame Arbeit – vor allem bei grösseren Fehlstellen. Die KI hat damit keine Probleme. (www.nzz.ch, 4.10.26)
Lesen ist die Superpower der Menschheit. Warum geben wir sie gerade auf? Alzheimer-Prävention, Glück, Empathie: All das können wir haben, wenn wir ein Buch zur Hand nehmen. (www.nzz.ch, 4.10.26)
Wenn zu viel Solarstrom zum Problem wird Wenn die Sonne besonders kräftig scheint, produzieren PV-Anlagen oft mehr Strom, als gerade gebraucht wird. Umso wichtiger ist es, die Energie möglichst clever zu nutzen. Krone Sonne zeigt, wie Speicher, smarte Steuerung und der richtige Verbrauch dabei helfen können, mehr aus dem eigenen Solarstrom herauszuholen. (www.krone.at, 4.10.26)
Ferienstart am Flughafen Zürich: Trotz Hitzesommer und hoher Preise – «Wir möchten gern ans Meer» Der Hitzesommer in der Schweiz ist vorbei, die Lust auf Herbstferien in der Wärme aber längst nicht verflogen. Reisende am Flughafen Zürich erzählen, wohin es sie zieht und weshalb. (www.tagesanzeiger.ch, 3.10.26)
Overtourism: Baustellen verdrängen Balis saftig grüne Reisterrassen - Müll, Staus und ein schier endloser Bauboom: Die „Insel der Götter“ kämpft mit den Folgen des Massenandrangs. Der Widerstand dagegen wächst. - (www.faz.net, 3.10.26)
KI im Journalismus: Was der Fall Katherina Reiche über die Medien verrät Ein FAZ-Gastbeitrag von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche soll laut der Software Pangram zu 70 Prozent von einer Maschine stammen. Ihr Ministerium dementiert. Die Medien jagen solche Texte — aus einem Grund, den sie ungern zugeben (www.freitag.de, 3.10.26)
Wirbel um einen Heiligen – Franz von Assisi: Radikal und populär – und immer in Sandalen Der 4. Oktober ist der Gedenktag für den heiligen Franziskus und Welttierschutztag. Wie kein anderer Heiliger ist er beliebt bei Gross und Klein. 2026, in seinem 800. Todesjahr, erfährt er zusätzlichen Hype: Über fünf Millionen pilgerten dieses Jahr bereits ins umbrische Assisi. Woran liegt das? | Die Deutungsgeschichte ist breiter und bunter als das, was man über diesen Franz von Assisi tatsächlich weiss. Das ist typisch für Heiligenlegenden, betont Mystikforscher und Yale-Professor Volker Leppin in seinem neuen Buch über Franziskus, den «unbequemen» Heiligen. Es ist neben vielen Weiteren im 800. Todesjahr des Heiligen 2026 erschienen. | Buchtipps | Sarah Gaffuri: «Franz von Assisi und die Suche nach dem einfachen Leben. 99 Dinge, die zu wissen lohnt». Thorbecke Verlag, 2026. | Volker Leppin: «Franz von Assisi. Ein unbequemer Heiliger». Herder Verlag, 2026. (www.srf.ch, 3.10.26)
Sustainable Architecture & Design 2025 / 2026 Rezension zu Sustainable Architecture & Design 2025/2026 mit 60 internationalen Projekten zu nachhaltiger Architektur, Stadtentwicklung und Innenarchitektur. | Das Buch Sustainable Architecture & Design 2025 / 2026 versammelt zahlreiche Perspektiven auf die Transformation der gebauten Umwelt und versteht sich als Plattform für den Austausch über zukunftsfähige Architektur und Gestaltung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Planen, Bauen und Nutzen von Räumen verantwortungsvoll weiterentwickelt werden kann. Der Band beleuchtet aktuelle Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Entwicklung, fördert den interdisziplinären Dialog zwischen Architektur, Design, Forschung und Praxis und zeigt, wie innovative Ansätze zur baukulturellen, ökologischen und gesellschaftlichen Transformation beitragen können. (nbau.org, 3.10.26)
Microsoft und NABU planen gemeinsame Projekte für mehr Klimaschutz Microsoft Deutschland und der NABU wollen ihre Zusammenarbeit in den kommenden drei Jahren auf Projekte rund um Wasser, Naturschutz und Klimaanpassung ausweiten. | Im Mittelpunkt stehen die Renaturierung von Rhein und Auen, naturbasierte Maßnahmen im Rheinischen Revier sowie Bildungsangebote zum Thema Wasser. | Ein Schwerpunkt der geplanten Zusammenarbeit liegt im Rheinischen Revier, das sich gleichzeitig im wirtschaftlichen und ökologischen Wandel befindet. Gemeinsam mit Kommunen im Umfeld der geplanten Microsoft-Rechenzentren sollen Maßnahmen entwickelt werden, die besser auf zunehmende Hitze- und Trockenperioden vorbereiten. (www.it-daily.net, 3.10.26)
So isst Politik: Warum das Auswärtige Amt Food-Influencer einlädt - Liebe geht durch den Magen. Das weiß auch das Auswärtige Amt und lädt Food-Influencer aus aller Welt ein. Und womit will man sie überzeugen? - (www.faz.net, 3.10.26)
Bundesweite Aktion: Menschenketten für Gerechtigkeit und Klima In mehr als 100 Städten haben Tausende in Menschenketten für mehr Klimaschutz und Gerechtigkeit demonstriert. Die Aktion soll auf die Ursachen von Hitzetoten, Fluten und Waldbrände aufmerksam machen.[mehr] (www.tagesschau.de, 3.10.26)
NÖ-Autor weiß, wie man Kinder zum Lesen begeistert Tullnerfelder Autor David Thaller veröffentlicht bereits sein zweites Kinderbuch. Das Schreiben sieht er als schönen Ausgleich zum Berufsalltag. (www.krone.at, 3.10.26)
Dialog Israel–Palästina – Jugendliche aus Nahost knüpfen in Leysin Fäden der Verständigung Israelische und palästinensische Jugendliche haben in den Waadtländer Alpen zehn Tage lang die Verständigung geprobt. (www.srf.ch, 3.10.26)
„Die unerträgliche politische Demagogie gefährdet unsere innere Einheit“ Zum Tag der Deutschen Einheit warnt Bundespräsident Steinmeier vor den Gefährdungen der Demokratie durch Extremisten. Scharfe Kritik übte er auch an den Medien. Anlass zur Hoffnung sieht er dennoch. (www.welt.de, 3.10.26)
Steinmeier sieht Demokratie in Gefahr 36 Jahre nach der deutschen Vereinigung sieht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland ernsthaft gefährdet. „Die unerträgliche politische Demagogie extremistischer Kräfte, die eine Lust an der Zerstörung ausleben und andere Menschen verhöhnen und bedrohen, das gefährdet nicht nur Freiheit und Demokratie – das gefährdet unsere innere Einheit“, sagte Steinmeier am Samstag in seiner Ansprache beim zentralen Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen. (orf.at, 3.10.26)
Tag der deutschen Einheit: Frank-Walter Steinmeier ruft zum Kampf gegen Extremismus auf Die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen hallen in der Bundespräsidentenrede zum Tag der Deutschen Einheit nach. Eindringlich warnt er vor Gefahren für die Demokratie. (www.zeit.de, 3.10.26)
Solardach für Nutzfahrzeuge: Sonne scheint, Laster fährt Während der Fahrt mit Solarstrom tanken? Das war lange nur ein Traum. Aber jetzt werden Lkw und Busse mit Photovoltaik ausgestattet, um immer weiter zu kommen. (www.zeit.de, 3.10.26)
Papst: Campo Santo Teutonico muss Ort der Einheit und Ausbildung bleiben - - Papst Leo XIV. hat die Gemeinschaft des Päpstlichen Priesterkollegs am Campo Santo Teutonico anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache blickte das Oberhaupt der katholischen Kirche auf die Entstehung der Einrichtung zurück und betonte deren Aufgaben für die Gegenwart. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 3.10.26)
Papst in Frankreich: Sie suchen nach Halt - Die Begeisterung über den Besuch von Papst Leo XIV. zeigt, wie groß das Bedürfnis der Franzosen nach Orientierung ist. Bei vielen ist das Interesse an der katholischen Kirche wiedererwacht. - (www.faz.net, 3.10.26)
„Demokratie ist die Einladung, sich einzumischen“, sagt Wolfgang Thierse Der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) spricht über die anhaltenden Unterschiede zwischen Ost und West. Thierse mahnt zu mehr gegenseitigem Verständnis – und ruft dazu auf, sich einzumischen (www.welt.de, 3.10.26)
„Lösungen statt Destruktion und Panikmache“ – Ramelow ruft in Kanzelrede zum Teilen auf Zahlreiche Politiker warnen am Tag der Deutschen Einheit vor aktuellen Gefahren für die Demokratie. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Linke) beklagt zudem eine Spaltung der Gesellschaft durch „asoziale Netzwerke“. (www.welt.de, 3.10.26)
Refom des Erneuerbare-Energien-Gesetzes: Wie die Union mit Anti-Energiewende-Ideen provoziert SPD und Union verhandeln über die Zukunft der Energiewende, es gibt eine Verfassungsbeschwerde wegen des Heizungsgesetzes und Greenwashing wird schwieriger. mehr... (taz.de, 3.10.26)
Links-Rechts-Spaltung: »Ein absolutes Spiel mit dem Feuer« Die Parteien der Mitte werden immer schwächer. Sprengt die neue Links-Rechts-Spaltung das politische System – oder rettet sie die Demokratie? (www.zeit.de, 3.10.26)
Buch über religiöse Züge in der Politik: Hoffen auf ein bisschen Sinn Jens Balzer blickt in seinem neuen Essay auf die autoritäre politische Theologie der Gegenwart. Dabei verweist er auf Putin, Thiel und Alexander Dugin. mehr... (taz.de, 3.10.26)
Historiker übers Bahnfahren: „Am liebsten spricht man über das, was einen stört“ Vom Zugfahren als Zumutung erzählen die Leute nicht erst seit Social Media, sagt Niklas Weber: Fantasien kitzelte die Begegnung der Klassen von Anfang an. mehr... (taz.de, 3.10.26)
Für Lula da Silva steht Brasilien vor der Wahl zwischen Demokratie und Barbarei Vor der Präsidentenwahl am kommenden Wochenende hat der ultrarechte Bewerber Flávio Bolsonaro gegenüber Amtsinhaber Lula da Silva aufgeholt. Im größten Land Südamerikas geht es um den letzten linken Präsidenten auf dem Subkontinent (www.freitag.de, 3.10.26)
«Hören, lernen, neue Wege gehen» – Der Synodale Weg von der Schweiz aus gesehen Mit dem Ziel, daraus zu lernen, porträtiert Daniel Kosch den Synodalen Weg der katholischen Kirche in Deutschland, zieht daraus Lehren für die Schweiz, aber nicht nur. Er wendet damit den Titel des «Präambeltextes» auf den Prozess synodalen Lernens selbst an: «Hören, lernen, neue Wege gehen». | Der vorliegende Beitrag nimmt mit dem Synodalen Weg einen aufwändigen, von 2019 bis 2026 dauernden Prozess in einem Land mit 27 Bistümern in den Blick, in dem 2024 rund 20 Millionen Menschen der römisch-katholischen Kirche angehörten. Mit dem Ziel, daraus zu lernen, wird der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland porträtiert. Anschliessend werden Grundsatzfragen diskutiert und Lehren gezogen — für die Schweiz, aber nicht nur. | Wie die Schweiz ist Deutschland von einer demokratischen Kultur sowie von intensiven Kontakten zwischen der hierarchisch strukturierten römisch-katholischen Kirche und den aus der Reformation hervorgegangenen, primär synodal und demokratisch organisierten (www.feinschwarz.net, 3.10.26)
Eine Tunnelkatastrophe beschleunigt die Elektrifizierung des Schweizer Zugnetzes Vor hundert Jahren sterben im Rickentunnel neun Menschen an einer Kohlenmonoxidvergiftung, bald danach schon sind Dampfloks in der Schweiz Geschichte. (www.nzz.ch, 3.10.26)
In Zentralasien sind Länder ohne Wasserreserven auf ihre Nachbarn angewiesen. Noch gelingt es Ihnen, Streit zu vermeiden – auch dank der Schweiz Kirgistan und Tadschikistan haben Wasser, drei Nachbarländer brauchen es für die Landwirtschaft. Der Umgang der Region mit diesem potenziellen Konflikt bietet wichtige Lektionen zum Umgang mit dem Klimawandel. (www.nzz.ch, 3.10.26)
Vielen Haushalten steht ein teurer Winter bevor Nicht nur an der Zapfsäule sind die Preise aktuell zum Fürchten, auch für die anstehende Heizsaison müssen viele Österreicher tief in die Tasche greifen – vor allem Haushalte, die mit Öl heizen. Steigerungen um fast drei Viertel stehen ins Haus, rechnen Experten vor. Auch Pellets sind deutlich teurer geworden. (www.krone.at, 3.10.26)
Des bâtiments au service du système énergétique | Gebäude im Dienste des Energiesystems Im Rahmen des Übergangs zu einer nachhaltigen Energieversorgung in der Schweiz spielen Gebäude eine wichtige Rolle, da sie eine gewisse Flexibilität bieten, wann sie Strom aus dem Netz beziehen oder in dieses einspeisen. Diese Flexibilität zur Stabilisierung des Stromnetzes war das Thema des diesjährigen „brenet Status-Seminars“, einer Fachtagung des Vereins „Building and Renewable Energies Network of Technology“ (brenet). | Lesen Sie den vollständigen Fachartikel:„Gebäude im Dienste des Energiesystems“. (energeiaplus.com, 2.10.26)
Zürich atmet auf Langsam wird es klar, dass Familien nicht in Silos aufgestapelt werden wollen, dass die Wohnquadratmeter im Inneren allein nicht genügen und dass Wohnen ein Zusammenhang von Innen und Aussen ist. Es beginnt im Quartier, geht in die Nachbarschaft über und dann vom Wohnumfeld zur eigentlichen Wohnung. Das ist ein Kontinuum, das selbst in jedem Elendsquartier dieser Welt gegeben ist. Künstlich und entfremdet wird das Leben erst, wenn es durch die Höhe zerrissen wird. Eine ganze Zivilisation kann durch falsch angewendete Verdichtungsforderung eingelullt werden und diesen Nebel als schicksalshaft hinnehmen. Diese Spirale nach unten in eine tiefe Zivilisationsstufe ist durch die Abstimmungsmehrheit von 63.5 % gebrochen worden — ein schönes Zeichen für die Vitalität der Bevölkerung. Wir lassen uns diese Verdichtungsmär nicht mehr erzählen. Wir wissen jetzt, dass lebenswertes Stadtgewebe genau so dicht, sogar noch dichter sein kann als isoliert dastehende Wohntürme. (www.zuerivitruv.ch, 2.10.26)
Inflation steigt auf 3,3 Prozent: Warum Merz trotzdem am Sparkurs festhält Die Inflation ist laut Statistischem Bundesamt im September auf 3,3 Prozent gestiegen, den höchsten Wert seit fast drei Jahren. Die Reallöhne stagnieren seit 2019. Trotzdem setzt der Kanzler auf Kürzungen. Welches Modell verleitet ihn dazu? (www.freitag.de, 2.10.26)
Physische KI verändert die Robotik Laut einer Studie wird physische KI die Robotik grundlegend verändern, angetrieben von günstigerer Hardware und reifenden Sprachmodellen. | Das Marktforschungsunternehmen GlobalData sieht in physischer KI einen grundlegenden Wandel für die Robotikbranche. Laut dem aktuellen Strategic-Intelligence-Bericht „Physical AI“ des Unternehmens verschiebt sich damit der Fokus von Maschinen, die starren Befehlen folgen, hin zu verkörperten Systemen, die selbstständig wahrnehmen, urteilen und handeln. | Physische KI ist laut GlobalData keine einzelne Technologie, sondern die Verschmelzung mehrerer Technologiefelder: Internet der Dinge, generative KI, agentenbasierte KI, maschinelles Lernen, Weltmodelle sowie Vision-Language- und Vision-Language-Action-Modelle. Der Bericht beschreibt einen vierstufigen, fortlaufenden Kreislauf aus Wahrnehmung, Schlussfolgerung im jeweiligen Kontext, Lernen und Handeln. (www.it-daily.net, 2.10.26)
Durst der Daten: Wenn KI auf Wasserknappheit trifft Deutschland will seine Rechenzentrumskapazitäten massiv ausbauen. Doch die Anlagen benötigen nicht nur Strom und Fläche. Je nach Kühlsystem kann auch ihr Wasserbedarf beträchtlich ausfallen. Wie viel sie tatsächlich verbrauchen, lässt sich bislang nur annähernd bestimmen. «Neben Strom wird künftig auch Wasser darüber entscheiden, wo und wie sich Rechenzentren wirtschaftlich und nachhaltig betreiben lassen», sagt Mathias Franke, Leiter Data Center Consulting beim Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE. Wie sich Energieeffizienz, Wasserschutz und Abwärmenutzung ökologisch sinnvoll verbinden lassen, zeigt das von Drees & Sommer begleitete Rechenzentrum auf dem Incampus in Ingolstadt. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 2.10.26)
34 neue Bergführer brevetiert Anlässlich der Walliser Bergführerausbildung durften Mitte September in Siders 34 neue Bergführer ihr Diplom von der Schweizer und Walliser Verbandsführung in Empfang nehmen. | Die fast dreiwöchige Touren- und Prüfungsphase im September 2026, welche die dreijährige Ausbildung abschloss, liess bei besten Wetterverhältnissen anspruchsvolle Touren bei stabiler Wetterlage planen und durchführen, dies in den südlichen Walliser Alpen, aber auch in den Dolomiten und dem Aostatal. Der aussergewöhnliche Hitzesommer hat jedoch einschneidende Spuren bei Gletscherschründen , Gletschern und teils auch bei Permafrostzonen hinterlassen. Objektive Gefahren haben in den letzten Jahren im alpinen Gelände unweigerlich zugenommen und erfordern Wachsamkeit und ein fundiertes Risikomanagement. Die neuen Bergführer sind jedoch bereits mit den durch den Klimawandel bedingten veränderten Verhältnissen in die Berufsbildung hineingewachsen und stellen sich diesen Aufgaben. (sbv-asgm.ch, 2.10.26)
Sabotage at Greta Thunberg talk in Zurich: Morocco suspected – our investigation leads to pro-Israel circles A panel discussion with Greta Thunberg at the Zurich Film Festival (ZFF) sold out within a remarkably short time. Yet when the event began, the supposedly sold-out auditorium was almost empty. Morocco has since been suspected of sabotaging the event. But even before it took place, baba news had received information about deliberate fake bookings — information pointing towards pro-Israel circles. The ZFF changed its booking system after an enquiry from baba news. Despite this, the deception succeeded. (www.babanews.ch, 2.10.26)
Alexander Sladek und Björn Sossong im Interview mit Petra Völzing – «Gemeinsam entsteht eine wirtschaftliche und werteorientierte Stärke» Mit der Gründung eines Direktvermarktungsunternehmens gehen die EWS und drei weitere Partner neue Wege — für die Bürgerenergie und für die Energiewende. | Mit HandelGrün ist ein neuer Akteur im Strommarkt gestartet. Für die Unternehmensgründung haben sich EWS Elektrizitätswerke Schönau eG, Green Planet Energy eG, naturstrom AG und die oekostrom AG aus Österreich zusammengetan, um erneuerbaren Strom professionell zu vermarkten, Bürgerenergie zu stärken und diese Wertschöpfungsstufe zurück in die Hände der Energiewende-Bewegung zu holen. Ein Gespräch mit Alexander Sladek, Vorstand der EWS Schönau, und Björn Sossong, Geschäftsführer von HandelGrün, über Direktvermarktung und Marktlogik, die Herausforderungen für die Bürgerenergie und die Frage, warum Stromhandel auch etwas mit Haltung zu tun hat. (www.ews-schoenau.de, 2.10.26)
Offshore-Windkraft: Ölkonzerne wollten Mega-Windparks im Meer bauen. Nun blockieren sie Auf hoher See entstehen kaum noch neue Windräder – auch weil BP und TotalEnergies sich verzockt haben und ihre Pläne brachliegen. Es drohen jahrelange Verzögerungen. (www.zeit.de, 2.10.26)
Streit um Erneuerbare-Energien-Gesetz, Verfassungsbeschwerde wegen Heizungsgesetz, neue Regeln gegen Greenwashing Über die EEG-Reform wird im Bundestag gerungen – die Union fordert noch mehr Kahlschlag bei der Energiewende. Junge Mieter:innen klagen in Karlsruhe, weil das neue Gebäudegesetz Menschen an fossile Energien fesselt. Werbung für "recycelbare", "nachhaltige" oder "klimaneutrale" Produkte muss jetzt belegbar sein. - (klimareporter.de, 2.10.26)
Erfolg in Wettbewerb: Exzellenztitel für die Rhein-Main-Universitäten - Künftig gibt es auch im Rhein-Main-Gebiet Exzellenzuniversitäten: Frankfurt, Darmstadt und Mainz sind mit ihrer gemeinsamen Bewerbung erfolgreich gewesen. Die Unis Gießen und Marburg hingegen gehen leer aus. - (www.faz.net, 2.10.26)
Nationalstrassen Horgen: Horgen wehrt sich gegen Verschiebung des Hirzeltunnels Der Gemeinderat Horgen lehnt die Einordnung der N14 Hirzelverbindung in die Kategorie «nach 2055» ab. Er beruft sich auf den kantonalen Richtplan und fordert eine Neubeurteilung durch den Bundesrat. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
KOMMENTAR - Der deutsche Tankrabatt ist ein Fehler – warum sich die Schweizer Gelassenheit trotz hohen Spritpreisen auszahlt Die zum Teil rekordhohen Preise für Benzin und vor allem Diesel ärgern Autofahrer. Doch die Schweiz widersteht dem Drang zum Aktionismus. (www.nzz.ch, 2.10.26)
Wie bewerten Menschen das Bewusstsein künstlicher Intelligenz? Gleiches Verhalten führt bei Mensch und Maschine zu unterschiedlichen Urteilen (www.scinexx.de, 2.10.26)
Rechenzentren: Rechenzentren müssen uns allen gehören! Die Serverparks der Digitalkonzerne konzentrieren Macht und Profit im KI-Zeitalter. Begreifen wir sie als kollektive Ressource. (www.zeit.de, 2.10.26)
Voest und Verbund bauen Wasserstoff-Anlage aus Der Stahlriese und Österreichs führender Energieversorger erweitern ihre Wasserstoff-Pilotanlage in Linz. Die Hoffnung in den klimafreundlichen Energieträger ist groß, doch noch ist die Produktion viel zu teuer. (www.krone.at, 2.10.26)
Depression: Autoritäre Erziehung macht Kinder krank Ob Depressionen oder Verhaltensstörungen - psychische Probleme von Kindern hängen oft mit der Erziehung zusammen. Eltern können nicht alles richtig machen, aber es gibt ein paar Dinge, die sie wirklich nicht tun sollten. (www.dw.com, 2.10.26)
E-Mobilität in der Schweiz – Im September war jeder dritte Neuwagen ein E-Auto Vergangenen September waren über ein Drittel der neu zugelassenen Autos reine «Stromer». Ein Novum in der Schweiz. (www.srf.ch, 2.10.26)
Zukunft der E-Mobilität: Grüne fürchten rechte Verbrenner-Koalition Wird das Aus vom Verbrenner-Aus noch mehr aufgeweicht? Grüne warnen vor Zusammenarbeit zwischen Konservativen und extremen Rechten im EU-Parlament. mehr... (taz.de, 2.10.26)
Politik im Dauerpatt Dänemark kann es, Norwegen kann es, Finnland kann es: Politik kreativer denken als in der klassischen Links-rechts-Schablone. Höchste Zeit, dass Schweden es auch lernt. Sonst bleibt das Land blockiert oder den Launen der Parteien an den Rändern ausgesetzt. - (www.journal21.ch, 2.10.26)
Wie erkläre ich’s meinem Kind?: Was in unserem Kopf passiert, wenn wir lesen - Warum weiß man so genau, wie die Figur in einem Buch aussieht, auch wenn es kein Bild von ihr gibt und sie nicht einmal sorgfältig beschrieben wird? Wie es kommt, dass unser Kopf beim Lesen für die Bilder sorgt. - (www.faz.net, 2.10.26)
Der eigene Geist ist genial und der Körper voller Poesie. Was kann da noch schiefgehen im Leben? «Ich erwarte die Ankunft des Teufels» war das literarische Debüt der Amerikanerin Mary MacLane. Am Zürcher Schauspielhaus macht Lorena Handschin daraus ein anrührendes und amüsantes Stück über jugendliche Vitalität und Ungeduld. (www.nzz.ch, 2.10.26)
Gerüche wahrnehmen: „Jeder von uns riecht die Welt anders“ - Warum ruft Sommerregen Kindheitserinnerungen wach und weshalb schnuppern manche Menschen gern an Benzin? Ein Forscher über die Prägung unserer Vorlieben und das Geheimnis persönlicher Lieblingsnoten. - (www.faz.net, 2.10.26)
Datengrundlagen für die regionale und kommunale Klimaanpassung | Neue Informations- und Analyseinstrumente für die räumliche Planung am Beispiel der Region Stuttgart In diesem Difu-Impulse-Band werden die Ergebnisse der zweiten Projektphase von ISAP (Integrative stadt-regionale Anpassungsstrategien in einer polyzentrischen Wachstumsregion) vorgestellt und für die Nutzung und Weiterentwicklung digitaler Klimainformationsdienste aufbereitet. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme RegIKlim geförderte Projekt untersucht am Beispiel der Region Stuttgart, wie neue Informations- und Analyseinstrumente für die räumliche Planung die Entwicklung von Klimaanpassungsstrategien und die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen unterstützen können. Für Kommunen ohne eigene verlässliche Klimadaten und Analyseinstrumente können Klimainformationssysteme eine wichtige Lücke schließen. Das zentrale Produkt des Projekts ist der Digitale Klimaatlas der Region Stuttgart. Er ist seit Juli 2025 frei zugänglich und verbindet Klimainformationen und Risikoanalysen mit planungsbezogenen Handlungshinweisen (difu.de, 2.10.26)
Stadtrat passt 2027 die Solarstrom-Vergütung an Der Stadtrat hat beschlossen, die Festpreisvergütung von Stadtwerk Winterthur für die Einspeisung von Solarstrom ins öffentliche Netz per 1. Januar 2027 um rund 10 Prozent zu senken. Grund für diese Anpassung sind die gesunkenen Stromtarife in Winterthur. Die Kundschaft kann weiterhin zwischen zwei Modellen wählen, dem saisonalen Festpreismodell von Stadtwerk Winterthur und dem neuen Modell des Bundes. (stadt.winterthur.ch, 2.10.26)
Stadtwerk Winterthur | Stadt zahlt Besitzern von Solaranlagen weniger für ihren Strom Weil die Strompreise gesunken sind, zahlt Stadtwerk Winterthur nächstes Jahr zehn Prozent weniger für die Solarstrom-Einspeisung. | Der Stadtrat von Winterthur senkt die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom per Anfang 2027 um rund zehn Prozent. Das schreibt er am Freitag in einer Mitteilung. Grund sei, dass auch die Energietarife der Grundversorgung um etwa so viel sinken. Die Stadt rechnet am Beispiel einer durchschnittlichen Einfamilienhaus-Solaranlage vor, dass die Vergütung von 377 Franken auf 338 Franken pro Jahr sinken wird. | Die Solaranlagen-Besitzer haben weiterhin die Wahl, wem sie ihren überschüssigen Solarstrom verkaufen. Stadtwerk Winterthur nimmt ihn zu einem für das ganze Jahr festgelegten Preis ab. Wer keinen Vertrag mit Stadtwerk abschliesst, wird nach Vergütungsmodell des Bundes entschädigt. Dort gelten ab 2027 viertelstündliche Marktpreise. Die Vergütung ist also stark abhängig von der Tages- und Jahreszeit. Im Winter ist sie generell höher. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
"GreenScouts": Ehrenamtliche für Klimaanpassung gesucht Die Landeshauptstadt und der BUND Kreisverband Stuttgart bauen ein neues Ehrenamtsnetzwerk für Klimaanpassung auf. Gesucht werden Stuttgarterinnen und Stuttgarter, die sich zu den Themen Hitze, urbanes Grün, Schatten, Biodiversität und Wasser schulen lassen und ihr Wissen anschließend in ihre Nachbarschaft tragen. (www.stuttgart.de, 2.10.26)
«Franz von Assisi hatte wenig Interesse daran, die Gesellschaft zu verändern» Wer mag ihn nicht? Franz von Assisi ist so etwas wie ein Popstar unter den Heiligen. Auch der reformierte Theologe Christoph Ammann ist seiner Faszination erlegen. Etwas aber vermisst er bei Franziskus. | Darüber hinaus fehlt mir bei Franz von Assisi die politische und sozialethische Dimension des Christentums. | Angesichts des Klimawandels müssten wir unser Leben aber eigentlich — um bei Franz von Assisi zu bleiben — viel radikaler verändern. In Sachen Tierrechte sind wir zum Beispiel sehr ängstlich. Die Reformierte Kirche verfolgt bei diesem Thema eine Strategie der kleinen Schritte. Verbundenheit mit der Schöpfung muss aber zwingend auch heissen, wirklich anders mit Tieren und unserer Mitwelt umzugehen. (www.ref.ch, 2.10.26)
Der Bundesrat will die Effizienz der Verwaltung durch Automatisierung und künstliche Intelligenz steigern An seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 hat der Bundesrat den Bericht «Effizienzsteigerung von Verwaltungsprozessen durch Prozessautomatisierung und künstliche Intelligenz» in Erfüllung des Postulats 24.3582 Silberschmidt verabschiedet. Der Bericht legt die Leitlinien fest für den effizienteren Einsatz von künstlicher Intelligenz und Prozessautomatisierung in der Bundesverwaltung. Ziel ist es, Verfahren zu vereinfachen, die Arbeit zu beschleunigen und die verfügbaren Ressourcen effizienter zu nutzen. | Fünf vorrangige Anwendungsbereiche: 1. Geschäftsverwaltung: integrierte, effiziente und transparente Prozesse | 2. Technologiegestützte Übersetzungsarbeit: schneller übersetzen, Qualität sichern | 3. Prüfung von Gesuchen und Fällen: kürzere Wartezeiten, schnellere Entscheide | 4. Datenmanagement: verlässliche Daten für verlässliche Automatisierung | 5. Betriebswirtschaftliche Supportprozesse: Backoffice ohne Reibung (www.admin.ch, 2.10.26)
Ukrainischer Bischof: „Es gibt so unglaublich viel Leid“ - - Der Bischof der römisch-katholischen Diözese Mukatschewo, Mykola Petro Luchok, hat bei einem Besuch in Budapest die Auswirkungen des anhaltenden russischen Angriffskriegs auf die ukrainische Zivilbevölkerung beschrieben. Die Präsenz des Krieges bestimme den Alltag der Menschen von morgens bis abends durch den Verlust von Familienangehörigen, Einberufungsbefehle sowie fortwährende Luftangriffe. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.10.26)
COP 31: Christen fordern Ausstieg aus fossilen Energien - - Fünf Wochen vor der UN-Klimakonferenz COP 31 in Antalya haben 81 christliche Organisationen einen gemeinsamen Appell an die Führung der Europäischen Union gerichtet. Darin fordern sie eine verbindliche Verpflichtung zum schrittweisen Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Der Zeitplan sieht das Ende der Kohlenutzung bis 2030, von Erdgas bis 2035 und von Erdöl bis 2040 vor. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 2.10.26)
Wie junge Orang-Utans lernen, wirkt sich auf ihr Überleben aus Wie viel Wissen sich ein wilder Orang-Utan im Laufe seiner langen Entwicklung aneignet, hängt von seinen individuellen Tendenzen für soziales und individuelles Lernen ab. Das ergab eine Studie des Max Planck Instituts für Verhaltensbiologie, in Zusammenarbeit mit der Universitas Nasional in Indonesien. (hpd.de, 2.10.26)
Künstliche Intelligenz: Wie KI den Bewerbungsprozess verändert - Lange nutzten Bewerber vor allem Suchmaschinen oder Jobportale für die Stellensuche. Inzwischen setzt jeder Dritte KI ein, um Arbeitsplatzangebote zu finden. Im Bewerbungsprozess selbst spielt die Technik nur eine kleine Rolle. - (www.faz.net, 2.10.26)
Publikationshinweis: 10. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention) Der Bundesrat hat am 2. Oktober 2026 das Verhandlungsmandat für die 10. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden Rahmen (Espoo-Konvention) genehmigt. Das Treffen findet vom 1. bis 4. Dezember 2026 in Genf statt. Ergänzend zur Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens tagt auch die 6. Konferenz der Parteien des Protokolls über die strategische Umweltprüfung (SUP). (www.admin.ch, 2.10.26)
Verordnung über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (VATE): Genehmigung durch den Bundesrat Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 die Verordnung über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (VATE) genehmigt. Sie ergänzt das Bundesgesetz über die Aufsicht und Transparenz in den Energiegrosshandelsmärkten (BATE), das im März 2025 vom Parlament verabschiedet wurde. BATE und VATE treten am 1. Januar 2027 in Kraft. | Die neue Verordnung enthält die Ausführungsbestimmungen zum BATE. Sie konkretisiert die gesetzlichen Grundlagen, indem sie die technischen und verfahrenstechnischen Modalitäten festlegt, die für eine wirksame Anwendung der Transparenz- und Aufsichtsregeln für die Energiegrosshandelsmärkte in der Schweiz erforderlich sind. Insbesondere regelt sie das Registrierungsverfahren der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) für die Marktteilnehmer, das Verfahren zur Veröffentlichung von Insiderinformationen sowie die Mechanismen für die Meldung von Transaktionen, Handelsaufträgen und Risikopositionen sowie (www.admin.ch, 2.10.26)
Publikationshinweis: Strategie zur Sicherung der Schweizer Trink- und Mineralwasserquellen sowie der Wasserversorgungsanlagen – Bericht in Erfüllung Po. 23.4331 der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 den Bericht «Strategie zur Sicherung der Schweizer Trink- und Mineralwasserquellen sowie der Wasserversorgungsanlagen» gutgeheissen. Er erfüllt damit ein entsprechendes Postulat der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates. Der Bericht zeigt, dass die Wasserversorgung der Schweiz fast ausschliesslich in öffentlicher Hand ist. Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass sich daran künftig etwas ändern wird. Der Bericht kommt zum Schluss, dass die Erarbeitung einer Strategie nicht notwendig ist. (www.admin.ch, 2.10.26)
Neuer Impulstext verbindet Schöpfungsglaube, Klimagerechtigkeit und konkrete Praxis Wie kann christlicher Glaube angesichts von Klimakrise und Artensterben Hoffnung geben und zum Handeln ermutigen? Ein neuer Impulstext entwickelt dazu Ansätze für eine christliche Schöpfungsspiritualität. (www.ekd.de, 2.10.26)
Der Bundesrat sistiert den neuen nationalen Leitungskataster An seiner Sitzung vom 2. Oktober 2026 hat der Bundesrat beschlossen, aufgrund der finanzpolitischen Lage und der veränderten Prioritätensetzung des Bundes die sofortige Realisierung eines Leitungskatasters Schweiz auszusetzen. Falls die Finanzierung zu einem späteren Zeitpunkt sichergestellt werden kann, wird die Wiederaufnahme geprüft. | In der Schweiz sind die Ver- und Entsorgungsleitungen nicht einheitlich dokumentiert, und auch der Zugang zu den entsprechenden Informationen ist nicht harmonisiert. Die Nutzung des Untergrundes wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, insbesondere aufgrund der Verdichtung des Bauens, von unterirdischen Infrastrukturvorhaben oder der Erschliessung von Geoenergie. Ein nationaler Leitungskataster kann die Nutzung des Untergrunds schweizweit besser erfassen und dazu beitragen, die Sicherheit der Ver- und Entsorgungsnetze zu erhöhen. (www.admin.ch, 2.10.26)
Netzexpress bringt Erneuerbaren-Ausbau voran Die Energiestiftung begrüsst die Revision des Elektrizitätsgesetzes, die das Parlament heute verabschiedet hat (sogenannter «Netzexpress»). Sie vereinfacht die Verfahren beim Ausbau des Stromnetzes und bringt die Energiewende voran. Kritisch hingegen beurteilt die Energiestiftung die Abstriche beim Naturschutz. | Alternde Stromleitungen müssen modernisiert werden, um der zunehmenden Elektrifizierung des Verkehrs, der Heizungen und der Industrie gerecht zu werden, während die Stromproduktion immer dezentraler wird. Die Netze müssen mit diesen Entwicklungen Schritt halten, damit sie den zusätzlichen Strom transportieren können und nicht zum Engpass für die Energiewende werden. | Kritisch beurteilen wir hingegen die Abstriche beim Naturschutz. So dürfen beim Versetzen von Strommasten künftig gesetzliche Wald- und Gewässerabstände unterschritten werden und die Berücksichtigung weiterer umweltrechtlicher Anliegen wird generell geschwächt. Damit werden empfindliche Lebensräume gefährdet, (energiestiftung.ch, 2.10.26)
Münchner Bewerbung: Trimm dich, Söder - Wäre Superoptimismus eine olympische Disziplin, würde Bayern den Medaillenspiegel anführen. Doch für eine erfolgreiche Bewerbung fehlt ein tragfähiges Konzept – und eine Idee, mit der alle profitieren könnten. - (www.faz.net, 2.10.26)
AGES-Schätzung weist Höchstwert aus Die Folgen der Hitze im vergangenen Sommer waren drastisch: Laut einer aktuellen Auswertung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) verstarben in Österreich in den Monaten Juni, Juli und August laut Schätzung 995 Menschen hitzebedingt. Das ist im Vergleich mit den bisherigen Daten ein Höchstwert für diesen Zeitraum, wie aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. (orf.at, 2.10.26)
Mehr Velo, mehr Grün | Mit der Umsetzung der Zukunfts- und der Gute-Luft-Initiative geht es vorwärts, wie am Montag an einer Medienkonferenz zu erfahren war. Vor ziemlich genau zwei Jahren, am 22. September 2024, haben die Stimmberechtigten der Stadt Zürich die Gegenvorschläge zu den zwei Stadtklima-Initiativen gutgeheissen: jenen zur «Initiative für eine zukunftsfähige Mobilität», der sogenannten Zukunfts-Initiative, und zur «Initiative für ein gesundes Stadtklima», besser bekannt als «Gute-Luft-Initiative». Damit hat die Stadt den Autrag gefasst, innerhalb von zehn Jahren total 600 000 m2 Strassenfläche umzunutzen, konkret im Rahmen der Zukunfts-Initiative 462 000 m2 zugunsten des Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehrs. Die restlichen 145 000 m2 Fläche sollen im Sinne der Gute-Luft-Initiative begrünt oder es sollen darauf Bäume gepflanzt werden. Das tönt nach ziemlich viel, und danach tönte es auch, als die Initiativen am 20. März 2024 im Stadtparlament behandelt und die Gegenvorschläge dazu überwiesen wurden (siehe P.S. vom 22. März 2024). Der Stadtrat unterstütze das Vorhaben in der Stossrichtung, (www.pszeitung.ch, 2.10.26)
«Abkehr vom Atomstrom als wichtigen Schritt» Die gemeinsamen «Werke am Zürichsee» von Zollikon, Küsnacht und Erlenbach sollen künftig nur noch erneuerbaren Strom anbieten — aber keinen Atomstrom mehr. Das verlangt ein gemeinde- und parteiübergreifendes Komitee «100 % Erneuerbar» mit Einzelinitiativen zuhanden der Gemeindeversammlungen in den drei Gemeinden. Im Gespräch mit Arthur Schäppi erklärt Komiteemitglied und Grünen-Präsident Toni Baggenstos aus Erlenbach, um was es den Initiant:innen dabei geht, und er nimmt Stellung zur ablehnenden Haltung der Behörden. (www.pszeitung.ch, 2.10.26)
Inhalte überwinden Am letzten Freitag des Septembers war mal wieder Klimastreik — laut Angaben der Organisator:innen demonstrierten rund 17 000 Menschen in elf Städten unter dem Motto «Keine 50-Grad-Sommer». Meine politische Sozialisierung erfolgte in der Klimabewegung, in jungen Jahren engagierte ich mich mitunter beim Klimastreik — aber am letzten Freitag blieb ich zu Hause. Und das nicht, weil ich die Ernsthaftigkeit der Klimakrise anzweifeln würde. | In einer Medienmitteilung wird «die Untätigkeit der Politik» angeprangert, der mangelnde «politische Wille» wird benannt, und es wird gefordert, dass die Klimakrise «auf politischer, finanzieller und wirtschaftlicher Ebene mit höchster Priorität behandelt» werden soll. Die Politik soll das «Wirtschaftssystem» grundlegend verändern und Leben schützen. Viel mehr Inhalt ist weder in den Medienmitteilungen noch in den sozialen Medien zu finden. Dabei gibt es sehr grundlegende Fragen, die sich aus den Forderungen der Streikenden ergeben. (www.pszeitung.ch, 2.10.26)
518 Solarmodule: Alte Mühle als Wohnhaus mit Energiefassade Im schweizerischen Grüsch ist aus einer alten Mühle ein modernes Wohngebäude mit eigener Energiehülle entstanden. 518 Photovoltaikmodule an der neuen Solarfassade liefern einen erheblichen Teil des benötigten Stroms. Das Projekt verbindet die Umnutzung eines Bestandsgebäudes mit moderner Energiegewinnung. | Wie sich dieses Prinzip konkret umsetzen lässt, zeigt ein Projekt im schweizerischen Grüsch. Dort wurde eine ehemalige Mühle zu einem Wohngebäude umgebaut. Die neue Fassade wurde dabei zugleich zur Energiequelle gemacht. Insgesamt 518 integrierte Solarmodule erzeugen Strom direkt am Gebäude und verbinden damit die Umnutzung eines Bestandsbaus mit moderner Photovoltaik. (www.basicthinking.de, 2.10.26)
43 Milliarden für neues AKW? Ex-Aufsichts-Chef kritisiert Studie Der Expertenkrach um die AKW-Kosten geht in die nächste Runde: Nach einer Gruppe von ETH-Wissenschaftern übt nun auch ein ehemaliger Spitzenbeamter des Bundes Fundamentalkritik an den Berechnungen der Akademien der Wissenschaften — diese widersprechen vehement. | Ein Ende des Expertenstreits über die Kosten der Kernkraftwerke ist derweil nicht in Sicht. Zumal die umstrittene Studie der Akademie der Wissenschaften auch in Bundesbern ein Nachspiel haben wird. So fordert der Solothurner SVP-Nationalrat Christian Imark in einem Vorstoss vom Bundesrat, die SCNAT von unabhängiger Seite daraufhin überprüfen zu lassen, ob die Regeln der wissenschaftlichen Integrität eingehalten wurden. Auch will er vom Bundesrat wissen, ob die Finanzierungsvoraussetzungen bei der vom Bund finanzierten Institution ausreichend überwacht werden. Auf die Antworten des Energieministers und AKW-Freundes Albert Rösti darf man gespannt sein. (www.nzz.ch, 2.10.26)
Kinderzirkus in der Kirche Auf der Egg Die Kirche Auf der Egg erhält ab 2027 eine neue Nutzung: Der Kinderzirkus Robinson zieht als Mieter ein und schafft einen lebendigen Ort für Bewegung, Kultur und Begegnung. Gleichzeitig bleibt die Kirche für Gottesdienste und weitere Veranstaltungen der Kirchgemeinde erhalten. | Die aussergewöhnliche Architektur der Kirche Auf der Egg bietet ideale Voraussetzungen für zahlreiche Zirkusdisziplinen. Insbesondere die grosse Raumhöhe eröffnet Möglichkeiten für Luftakrobatik und weitere Bewegungsangebote. Gleichzeitig eignet sich der stimmungsvolle Kirchenraum für Aufführungen, Workshops, Ferienangebote sowie kulturelle und gemeinnützige Veranstaltungen. | «Mit dem Kinderzirkus Robinson gewinnen wir einen erfahrenen und breit abgestützten Partner, der Kindern und Jugendlichen wertvolle Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Die neue Nutzung bringt Leben in die Kirche und schafft einen Ort der Begegnung für das ganze Quartier», sagt Kirchenpflegerin Anna Hotz Semadeni. (reformiert-zuerich.ch, 2.10.26)
Politische Sprache: Die Schicksalsgemeinschaft ist ein Ausdruck der Hilflosigkeit - Immer häufiger wird in Politik und Medien die Schicksalsgemeinschaft beschworen. Das verschleiert die Zusammenhänge und verstärkt das Ohnmachtsgefühl. In der politischen Rhetorik hat der Begriff nichts verloren. - (www.faz.net, 2.10.26)
Scientists discover that Earth's crust has repeatedly rolled over – and it's still happening An analysis of ancient sea-level changes reveals that the whole solid Earth has shifted multiple times (www.scientificamerican.com, 2.10.26)
Religion: In leidender Stellung Leidenschaftlicher Kämpfer für Gleichheit und zugleich weltfremder Antiintellektueller. Vom Scheitern eines antibürgerlichen Projekts: Vor 800 Jahren starb Franziskus von Assisi. | Mit dem Bürger kam der Bürgerschreck. Es gibt kaum einen besseren Beleg für diese verblüffende Gleichzeitigkeit als die Geschichte des Franziskus von Assisi, der am 3. Oktober 1226 gestorben ist. Denn der Ordensgründer entstammte dem allerfrühesten Bürgertum, was indirekt schon sein Name anzeigt. Weil der Vater, Pietro di Bernardone, edle Stoffe aus Frankreich einführte und die Mutter eine Französin war, erhielt der Junge, der der Legende nach auf den Namen Giovanni (www.jungewelt.de, 2.10.26)
Für den #Tankrabatt bezahlen all die Steuerzahler, die kein Erdöl verbrauchen, weil sie E-Auto oder (wie ich) gar kein Auto fahren. Es profitieren die Ölkonzerne, die seit Jahrzehnten durch systematische Täuschung Klimaschutz verhindern. | https://climateintegrity.org/projects/climate-fraud-101 | @rahmstorf.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 2.10.26)
Climate-driven adaptive microevolution in wild yeasts Understanding how environmental gradients shape biodiversity is a central challenge in biology, particularly for microorganisms, whose natural populations remain poorly characterized. Using Saccharomyces eubayanus, the wild ancestor of lager-brewing yeast, we combined large-scale field sampling across Patagonian forests with genomic, climatic, and phenotypic analyses. We show that latitude, temperature, and precipitation are major drivers of genetic diversity and population differentiation. Contrary to expectations from classical latitudinal diversity patterns, colder, wetter southern populations harbored greater genetic diversity and exhibited lower thermal optima than northern populations. These findings demonstrate that climatic gradients simultaneously shape genomic diversity, physiological performance, and reproductive traits, providing a natural framework for understanding microbial adaptation and predicting responses to environmental change. (www.pnas.org, 2.10.26)
Alaskas Permafrostböden erwärmen sich am schnellsten Langzeitdaten zeigen Erwärmung bis in 1,2 Meter Tiefe (www.scinexx.de, 2.10.26)
Mehr Biosprit statt Tankrabatt? Biokraftstoffe sind mittlerweile an der Tankstelle deutlich billiger als fossile. Die EU will deswegen den Anteil von Ethanol im Benzin verdoppeln. Grüne und Umweltschützer sehen ein Einknicken vor der Verbrenner-Lobby. - (klimareporter.de, 2.10.26)
Hitze in Europa: Sommer von Klimaextremen geprägt Klimaextreme haben laut dem EU-Dienst Copernicus den Sommer in ganz Europa geprägt. Flüsse führten so wenig Wasser wie seit 30 Jahren nicht mehr. mehr... (taz.de, 2.10.26)
Neuwagenmarkt: Hohe Treibstoffpreise beflügeln Elektroautos Jedes dritte neu zugelassene Auto in der Schweiz war im September ein Elektroauto. Auto-Schweiz sieht in den hohen Treibstoffpreisen einen wichtigen Grund für die steigende Nachfrage. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
Fünf am Freitag: Das Dreirad in der Artussage - Mobilität ist alles. Noch besser, wenn man dabei auch Filme machen oder zumindest gucken kann. Am Arm drehen derweil Ritter ihre Runden. Diese und noch mehr Neuheiten aus Technikkiste. - (www.faz.net, 2.10.26)
Schüler sind nicht bereit für die Berufswelt bei Lesen, Rechnen, Schreiben In der Schule sollten Grundkompetenzen wieder Priorität erhalten. Nach wie vor sind Lesen, Schreiben und Rechnen die Grundlage jeder erfolgreichen späteren Berufsausbildung. | Gastkommentar Urs Furrer (Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV)), Dieter Kläy (stellvertretender Direktor und Ressortleiter Berufsbildung beim SGV) (www.nzz.ch, 2.10.26)
Verkehrspolitik Zürich | Keine Zebrastreifen, kein Tempo 30: Der Kanton stoppt die Rosengarten-Pläne Die Stadt Zürich kassiert im Rosengarten-Streit eine doppelte Niederlage. Tiefbauvorsteherin Simone Brander wirft dem Kanton politische Blockade vor. | Der Kanton lehnt sowohl Tempo 30 als auch das städtische Bauprojekt auf der Rosengartenstrasse ab. | Der Regierungsrat befürchtet Rückstaus und Verzögerungen beim Busverkehr durch neue Lichtsignale. | Bürgerliche Parteien begrüssen die Entscheide, SP und Grüne kritisieren sie als Blockadepolitik. | Die Stadt Zürich prüft die Entscheide und erwägt den Einsatz von Rechtsmitteln. | Für Simone Brander (SP) ist klar: Dieser Entscheid ist politisch. Die Stadtzürcher Tiefbauvorsteherin musste am Donnerstag einen doppelten Rückschlag hinnehmen. Der Regierungsrat hat zwei Entscheide zur Rosengartenstrasse in Wipkingen veröffentlicht. Er lehnt sowohl Tempo 30 als auch das Bauprojekt mit zwei Zebrastreifen und Lichtsignalanlagen ab. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
Verkehrspolitik Zürich | Keine Zebrastreifen, kein Tempo 30: Der Kanton stoppt die Rosengarten-Pläne Die Stadt Zürich kassiert im Rosengarten-Streit eine doppelte Niederlage. Tiefbauvorsteherin Simone Brander wirft dem Kanton politische Blockade vor. | Der Kanton lehnt sowohl Tempo 30 als auch das städtische Bauprojekt auf der Rosengartenstrasse ab. | Der Regierungsrat befürchtet Rückstaus und Verzögerungen beim Busverkehr durch neue Lichtsignale. | Bürgerliche Parteien begrüssen die Entscheide, SP und Grüne kritisieren sie als Blockadepolitik. | Die Stadt Zürich prüft die Entscheide und erwägt den Einsatz von Rechtsmitteln. | Für Simone Brander (SP) ist klar: Dieser Entscheid ist politisch. Die Stadtzürcher Tiefbauvorsteherin musste am Donnerstag einen doppelten Rückschlag hinnehmen. Der Regierungsrat hat zwei Entscheide zur Rosengartenstrasse in Wipkingen veröffentlicht. Er lehnt sowohl Tempo 30 als auch das Bauprojekt mit zwei Zebrastreifen und Lichtsignalanlagen ab. (www.tagesanzeiger.ch, 2.10.26)
Vergesellschaftung: „Die Gewerkschaften müssen mehr Marx wagen“ Nicht nur Wohnraum vergesellschaften, sondern auch Stromnetze und Stahlindustrie: Das schlägt Ökonom Tom Krebs vor. Aber wer soll das durchsetzen? mehr... (taz.de, 2.10.26)
Spritpreisbremse: VCÖ kritisiert Gießkannenprinzip Mit der Spritpreisbremse unterstützt die Regierung vor allem Besserverdienende, kritisiert der VCÖ die Maßnahme gegen hohe Treibstoffpreise. Haushalte mit einem Monatseinkommen von mehr als 5000 Euro tanken fast dreieinhalbmal so viel Sprit wie Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 2200 Euro, so der VCÖ. (www.krone.at, 2.10.26)
Luzern mit klaren Zielen zum Solarausbau Die Stadt Luzern will bis 2050 im Stadtgebiet eine Photovoltaik-Leistung von 180 Megawatt ausbauen. Ende 2025 waren Solaranlagen mit insgesamt 32,5 Megawatt installiert. Vier Beispiele zeigen, wie Eigentümer von Solarstrom profitieren. (www.energiezukunft.eu, 2.10.26)
EU-Klimadienst Copernicus: Sommer in Westeuropa war so heiß wie nie zuvor Hitze, Dürre, niedrige Wasserstände: Europa hat einen Rekordsommer erlebt. Besonders drastisch sind die Daten für den Westen des Kontinents. (www.zeit.de, 2.10.26)
DOK-FILM «NZZ FORMAT» - Natur, Risiko, Klicks – wie Influencer den Extremsport verändern Extremsport in spektakulärer Natur erreicht auf Social Media ein Millionenpublikum. Cliff-Diving, Klettertouren und Bergabenteuer liefern Bilder, die Aufmerksamkeit versprechen. Doch was verändert sich, wenn Risiko zum Content wird? (www.nzz.ch, 2.10.26)
Ageismus: Menschen zählen, nicht ihr Alter! Zum InternationalenTag der älteren Generation warnt die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit (EAfA) vor Altersvorurteilen. Kirchengemeinden könnten dazu beitragen, festgelegte Altersbilder zu verändern, so EAfA-Vorsitzende Martina Jakubek. (www.ekd.de, 2.10.26)
Gletscherschmelze in den Alpen – So zeigt sich der Gletscherschwund auf der Karte Die Gletscher haben in der Sommerhitze viel Eis verloren. Das führt auch zu vielen Veränderungen auf den Karten. (www.srf.ch, 2.10.26)
Rekord-Sommer forderte beinahe 1000 Hitzetote Österreich glühte in den diesjährigen Sommermonaten. Bis zu 41,3 Grad ließen nicht nur landesweit die absoluten Hitze-Allzeitrekorde purzeln. Für viele Menschen waren die hohen Temperaturen zu viel. (www.krone.at, 2.10.26)
Was bleibt nach dem Tod eines Weltklasse-Alpinisten? Am Sonntag wäre Ueli Steck 50 Jahre alt geworden Er hat den Bergsport schneller und professioneller gemacht, und ohne Gipfelbeweise geht es seit ihm nicht mehr. Kein anderer Schweizer hat den Alpinismus so stark geprägt wie Ueli Steck. (www.nzz.ch, 2.10.26)
KOMMENTAR - Das Greenwashing-Verbot der EU kommt zu spät. Die Probleme liegen heute anderswo Die Europäische Union will die Konsumenten vor falschen Klimaversprechen schützen. Doch es braucht nicht noch mehr Bürokratie. (www.nzz.ch, 2.10.26)
«Beim Kochen lernte ich viel über Werbung» Regula Bührer Fecker war meist schneller als andere. Nach Abstechern nach Miami, New York und Berlin gründete die Zürcherin 2007 mit erst 29 Jahren die Werbeagentur Rod mit. Deren BAG-Kampagnen prägten während der Pandemie den Schweizer Alltag. Im ADC-Podcast blickt die zweifache «Werberin des Jahres» auf diese bewegte Zeit zurück. (www.persoenlich.com, 1.10.26)
81 Anzeigen am ersten Tag der neuen E-Moped-Regeln Seit 1. Oktober gelten neue Regeln für die Verwendung von Elektromopeds. Kurz gesagt: Sie sind jetzt rechtlich keine Fahrräder mehr. Die Linzer Polizei hat gleich am ersten Tag die Einhaltung der Regeln kontrolliert und 81 Anzeigen geschrieben. (www.krone.at, 1.10.26)
Bewerbung um Olympische Spiele: Die Alpen sind wieder bereit für Olympia München will sie haben, die Schweiz auch: Woher kommt die neue Lust auf Olympia und wie stehen die Chancen? Außerdem: Die Hallo-fizierung des Alpenraums. (www.zeit.de, 1.10.26)
Stabilere Windkraftausbeute: Windenergie aus 365 Metern Höhe In Schipkau ist die höchste Windanlage der Welt entstanden. Die neue Technologie der Megaanlage soll doppelt so effizient sein wie andere Windräder. mehr... (taz.de, 1.10.26)
Zurich Film Festival: Fake-Buchungen hielten Publikum von Podium mit Greta Thunberg fern Die Veranstaltung mit der Aktivistin am ZFF spielte sich vor fast leerem Saal ab. Das Festival bestätigt, dass Tickets teils über ungültige E-Mail-Adressen reserviert wurden. (www.tagesanzeiger.ch, 1.10.26)
Heizen ist für ein Viertel aller Mieter unleistbar Alarm schlägt das Armutnetzwerk, weil viele in Niederösterreich die Energiekosten nicht mehr bezahlen können. Außerdem wurden doppelt so viele Einkäufe im Sozialmarkt gemeldet! (www.krone.at, 1.10.26)
Gletscherrückgang in den Alpen: Was bleibt und was kommt, wenn die Gletscher gehen Das Eis der Alpen schmilzt, und das bringt nicht nur Verluste. Sondern Lehren für die Zukunft, blühende Pionierpflanzen und Möglichkeiten für die Forschung. (www.zeit.de, 1.10.26)
Studie zu Mediennutzung: Wie unterschiedliche Medienangebote den Diskurs zersplittern - Spaltung entlang der Generationsgrenze: Wenn die Öffentlichkeit in zwei Medienwelten nebeneinanderher diskutiert, ist die Demokratie in Gefahr. Das zeigt eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie ist ein Appell an die Mitte. - (www.faz.net, 1.10.26)
Katherina Reiche: So zerstört sie Deutschlands Energie-Erfolgsmodell Katherina Reiche will die Energiewende zurückdrehen — zulasten von Klimaschutz und Wirtschaft. Das Brisante: Bei dem Erneuerbare-Energie-Gesetz setzt sie auf Forderungen, die ihr früherer Arbeitgeber E.ON bereits seit Jahren verfolgt (www.freitag.de, 1.10.26)
Heizkosten: So trifft der Heizkostenschock Deutschland Eine neue Auswertung zeigt den rasanten Anstieg der Heizkosten in den vergangenen Jahren. Wer mit Strom heizt, kommt noch glimpflich davon. (www.zeit.de, 1.10.26)
‘We've given up half our home': Major floods on the rise in Juneau, Alaska Climate change is making glacial lake outbursts much more frequent. (yaleclimateconnections.org, 1.10.26)
CCS – Rettung für den Klimaschutz? Wir fragen Dr. Florian Krob: Brauchen wir CCS für den Klimaschutz? Wie vermeiden wir, dass es zur Ausrede wird, um Emissionen nicht schnell genug zu senken? Welche Risiken entstehen bei Transport und Speicherung des CO2? Wie sollte die Technologie reguliert werden, damit sie zum Klimaschutz beiträgt — statt ihn auszubremsen? (www.oeko.de, 1.10.26)
Klimaresiliente Städte: Wie Stadtnatur Gesundheit und Lebensgrundlagen schützt Ziel der Analyse ist es, verständlich aufbereitete fachliche Grundlagen bereitzustellen, die Bürger* innen dabei unterstützen, an der Gestaltung klimaresilienter Städte mitzuwirken. Dazu werden juristische und naturwissenschaftliche Hintergründe zu ökosystembasierter Klimaanpassung aufbereitet sowie kommunal umsetzbare, wirksame Maßnahmen identifiziert und priorisiert. (www.oeko.de, 1.10.26)
Studie des Monats 10/2026: Können wir Pluralistische Ignoranz ignorieren? Die meisten Menschen sorgen sich ums Klima — aber glauben jeweils, sie seien damit allein. Zwei neue Studien zeigen, wie systematisch wir falsch einschätzen, was andere denken und tun. Diese Fehlwahrnehmung zu korrigieren, ändert am Verhalten allerdings kaum etwas. Was Klimakommunikation stattdessen leisten kann, zeigt unsere "Studie des Monats" im Oktober. | Beide hier diskutierten Arbeiten beschäftigen sich mit dem sozialpsychologischen Phänomen der „pluralistischen Ignoranz“ (Englisch: "pluralistic ignorance"; manchmal wird auch der Begriff "perception gap" verwendet, also "Wahrnehmungslücke"). Viele Menschen unterschätzen, wie verbreitet Meinungen innerhalb einer Gruppe wirklich sind — zum Beispiel, wie viele andere sich ebenfalls Sorgen um den Klimawandel machen. Es entsteht der Eindruck, mit den Sorgen allein zu sein — und deshalb sagen wir häufig lieber nichts. Das Schweigen der anderen bestätigt wiederum genau diesen Eindruck. (www.klimafakten.de, 1.10.26)
Einige Alpenbakterien können fremde Viren bekämpfen – Ausgewählte Mikrobengemeinschaften schützen Pflanzen In kargen Alpenseen stehen Bakterien ständig unter Druck durch Viren, die sie befallen und als Wirte für ihre Vermehrung nutzen. Einige dieser Mikroben können im Labor jedoch auch völlig andere Viren bremsen, wie eine neue Studie zeigt. Aus phagenresistenten Stämmen zusammengestellte Gemeinschaften senkten unter anderem die Infektiosität eines Pflanzenvirus und verhinderten in einem Pflanzenversuch fast vollständig die Infektion. (www.scinexx.de, 1.10.26)
Sterbende Giganten Der Hitzesommer liess die Schweizer Gletscher extrem stark schmelzen. Was verlieren wir, wenn sie verschwinden? Und was bleibt, wenn ein Gletscher geht? Drei Blickwinkel auf den Verlust. | «Wenn die Erderwärmung so weitergeht, wird Ende des Jahrhunderts nichts mehr vom Rhonegletscher übrig sein», sagt Huss. Nur wenn wir sie bremsen, kann ein kleiner Teil des Gletschers überleben, weit oben am Dammastock auf über 3000 Metern. Dann werden die Touristen ihn nicht mehr sehen können von der Aussichtsplattform. Dort, wo Huss einst als Kind das Eis bewunderte. (www.republik.ch, 1.10.26)
Die Schweizer Gletscher verlieren ihr Eis: Ein Fünftel in fünf Jahren verschwunden Die Gletscher — ein Symbol der Schweizer Alpen — verschwinden derzeit in einem beispiellosen Tempo. Ihr Rückgang verändert nicht nur die Alpenlandschaft, sondern auch eines der wichtigsten Süsswasserreservoirs Europas. | Im Jahr 2026 haben die Schweizer Gletscher gemäss der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) ein weiteres «Katastrophenjahr» erlebt. Hitzewellen im Sommer und geringe Schneefälle im Winter haben zum Verschwinden von Dutzenden Alpengletschern geführt. | Laut der jüngsten Auswertung des Gletschermessnetzes SchweizExterner Link (Glamos) und der SCNAT haben die Schweizer Gletscher im Jahr 2026 5,5% ihres Gesamtvolumens verloren. In einigen Gebieten hat sich die durchschnittliche Eisdicke um 2,5 bis 4 Meter verringert. (www.swissinfo.ch, 1.10.26)
Schneller Schlau: Die harte Realität der Weinwelt - Die Menschen trinken weniger Wein. Auch Klimawandel und steigende Kosten machen den Winzern zu schaffen. Doch längst nicht allen geht es schlecht. - (www.faz.net, 1.10.26)
Wie Menschen unter Klimawandel leiden: Städter fühlen Hitzestress ab 25 Grad Sie sind erschöpft, schlafen schlecht, fühlen sich von den Blicken anderer belästigt: Eine Studie zeigt, wie Menschen den Klimawandel erleben. mehr... (taz.de, 1.10.26)
Pandemie der Einsamkeit: Jeder Dritte über 65 Jahre sehnt sich nach mehr Gemeinschaft Doch auch junge Menschen sind zunehmend betroffen. Der Rückgang von Vereinen und anderen sozialen Gemeinschaften verschärft das Problem. (www.nzz.ch, 1.10.26)
Studie zu größten Ängsten: Deutsche sorgen sich mehr ums Geld als ums Klima Die Deutschen haben laut einer Umfrage Angst vor höheren Preisen, Steuern und Mieten. Nachgelassen hat trotz Rekordhitze die Angst vor dem Klimawandel. mehr... (taz.de, 1.10.26)
Vogelzug: Auf neuen Routen in Richtung Süden - Der Klimawandel sorgt dafür, dass immer mehr Kraniche und Störche im Winter in Hessen bleiben. Aber auch die Reisewege der Vögel, die sich zum Herbstbeginn noch immer in Richtung Süden aufmachen, verlaufen anders. - (www.faz.net, 1.10.26)
Evangelische Kirche: Volker Wissing für hohes Kirchenamt im Gespräch - Der frühere FDP-Politiker soll nach F.A.Z.-Informationen das höchste Laienamt im deutschen Protestantismus übernehmen. Die bisherige Präses der EKD-Synode tritt nicht wieder an. - (www.faz.net, 1.10.26)
Der interaktive PV-Check für Ihr Zuhause Photovoltaik ist für viele Hausbesitzer längst ein konkretes Thema. Doch wie groß sollte eine Anlage sein, wann ist ein Speicher sinnvoll und welche Ersparnis ist realistisch? Der neue PV-Rechner von Krone Sonne liefert dazu in wenigen Schritten eine erste Einschätzung für den eigenen Haushalt. (www.krone.at, 1.10.26)
Leo XIV.: Schöpfung weise nutzen - - Papst Leo XIV. hat bei einer Audienz für eine Delegation der Hera-Gruppe zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit den natürlichen Ressourcen aufgerufen. Das Unternehmen ist seit 2025 für die Umweltdienstleistungen im Vatikan zuständig. „Als Christen können wir uns nicht damit abfinden, die Wegwerfkultur zu akzeptieren. Vielmehr sind wir aufgerufen, die Schöpfung weise zu nutzen“, sagte der Papst. - - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 1.10.26)
Zoo Zürich verabschiedet sich vom «Oh!» Die Markenberatung hat dem Zürcher Tierpark ein neues Erscheinungsbild samt Claim verpasst. Der Zoo Zürich will sich damit als Naturschutzorganisation positionieren. Seit Donnerstag ist der Auftritt an den ersten Berührungspunkten sichtbar. (www.persoenlich.com, 1.10.26)
Klimakrise und Hitzesommer: Wieder verheerendes Jahr für Alpengletscher Hitzewellen und wenig Schnee setzen den Eisriesen in der Schweiz, Österreich und Deutschland massiv zu. Warum kleine Gletscher bereits verschwinden. mehr... (taz.de, 1.10.26)
Bauen in Winterthur: Baugesuche können ab sofort nur noch digital eingereicht werden Ab dem 1. Oktober sind Baugesuche in Winterthur nur noch digital. Vorher eingereichte Gesuche werden noch im alten Verfahren abgewickelt. (www.tagesanzeiger.ch, 1.10.26)
Quaschning erklärt: Tankrabatt Seit vier Jahren immer wieder Tankrabatte statt zielgerichteter Unterstützung. Liebe Politik: Bekommt das endlich mal auf die Kette. Und gebt das viele Geld besser dafür aus, von Benzin und Diesel unabhängig zu werden. - (klimareporter.de, 1.10.26)
Religion und LGBTQ: Was entscheidet, ob Glaube schützt oder schadet? Ist Religion für LGBTQ-Personen eher Risiko oder Schutz? Eine Übersichtsarbeit mit 50 Studien zeigt, warum einfache Antworten zu kurz greifen und es entscheidend auf Identität, Zugehörigkeit und konkrete religiöse Erfahrungen ankommt. Pauschale Aussagen über den Nutzen oder die Gefahren von Religion sind wissenschaftlich nicht gedeckt. (hpd.de, 1.10.26)
„Der legalistische Islamismus stellt ein Problem dar“ Nachdem die Ethnologieprofessorin Susanne Schröter emeritiert worden war, wickelte die Frankfurter Goethe-Universität das von ihr gegründete und geleitete Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam (FFGI) ab. Damit endete an der Universität auch die Arbeit eines Instituts, das sich kritisch mit dem Politischen Islam auseinandersetzte. Nun hat Schröter gemeinsam mit prominenten Mitstreitern wie Ruud Koopmans und Ahmad Mansour das „Institut für Demokratie und Islam“ gegründet. (hpd.de, 1.10.26)
Gasspeicher in Deutschland: Bundesnetzagentur hält Anweisung zur Gasspeicherung für notwendig Die Gashändler haben laut Bundesnetzagentur zu wenig eingespeichert. Mit Engpässen rechnet die Behörde aber nicht – sofern der Winter nicht außergewöhnlich kalt ist. (www.zeit.de, 1.10.26)
Kirche in Russland: „Einander stärken und gemeinsam weitergehen“ - - Wie geht es weiter – mit dem Krieg, mit ihren Familien und mit der Zukunft? Diese Fragen beschäftigen auch die katholischen Gläubigen in Russland. Weihbischof Stephan Lipke aus Nowosibirsk berichtet von Sorgen, aber auch von Begegnungen, die den Menschen Mut machen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 1.10.26)
Kein Plakat gleicht dem anderen Die Zürcher Hochschule der Künste wirbt ab Montag mit einer Inhouse-Kampagne für ihre Infotage. Das Motiv, ein Horizont, wurde im Iris-Siebdruck produziert, bei dem sich der Farbverlauf nie exakt wiederholt. (www.persoenlich.com, 1.10.26)
Das gute Zusammenleben weiterhin stärken: Stadtrat verabschiedet integrationspolitische Ziele 2026–2030 Die Integrationspolitik der Stadt Zürich orientiert sich an strategischen Zielen, die der Stadtrat jeweils für eine Legislatur festlegt. Die integrationspolitischen Ziele 2026–2030 sind eine Weiterentwicklung der Ziele der letzten Legislatur. Sie umfassen erstmals eine eigene Stossrichtung zur Verhinderung von Diskriminierung und ergänzen das Themenfeld Digitalisierung. (www.stadt-zuerich.ch, 1.10.26)
Wijlens: Kirchenrecht soll Synodalität konkret machen - - Die kanonistische Studiengruppe, die sich im Umfeld der Weltsynode mit dem Kirchenrecht beschäftigt hat, hat ihren Bericht vorgelegt. Die Gruppe war Ende 2023 von Papst Franziskus eingerichtet worden. Ihre Aufgabe war es, zu prüfen, wie die Ergebnisse der Weltsynode auch kirchenrechtlich umgesetzt werden können. Zu den Experten, deren Beiträge in die Arbeit der Gruppe eingeflossen sind, gehört die Kirchenrechtlerin Myriam Wijlens von der Universität Erfurt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 1.10.26)
D: Bischöfe warnen vor politischer Polarisierung - - Auf der Abschlusspressekonferenz der Vollversammlung in Fulda hat sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, zur politischen Lage in Deutschland geäußert. Anlass dazu geben die jüngsten Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, aus denen die Alternative für Deutschland (AfD) jeweils als stärkste Partei hervorging, sowie die Wahl im Stadtstaat Berlin, bei der Die Linke auf Platz eins kam. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 1.10.26)
Wie ein Start-up KI schneller und nachhaltiger macht Die Leistungsfähigkeit von Künstlicher Intelligenz (KI) wächst rasant; zugleich steigen Energiebedarf und Kosten. Hier setzt Pruna AI an: Das Start-up entwickelt hocheffiziente und kostengünstige KI-Modelle. Ziel ist es, KI für Forschung und Unternehmen, insbesondere in Europa, zugänglich zu halten und ihren ökologischen Fußabdruck deutlich zu reduzieren. (www.tum.de, 1.10.26)
Asymmetrien im interreligiösen Dialog – wie Unterschiede nicht zu Benachteiligungen werden Interreligiöser Dialog möchte Menschen auf Augenhöhe zusammenbringen. Gleichzeitig treffen dort Menschen und Organisationen aufeinander, die sehr unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Manche verfügen über professionelle Strukturen und langjährige institutionelle Erfahrung, andere arbeiten ausschliesslich ehrenamtlich. Einige Religionsgemeinschaften sind öffentlich-rechtlich anerkannt, andere kämpfen um staatliche oder zumindest gesellschaftliche Anerkennung. Wie kann unter solchen Bedingungen Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelingen? | Interreligiöse Zusammenarbeit findet nie unter gleichen Voraussetzungen statt. Menschen und Organisationen bringen sehr unterschiedliche Erfahrungen, Ressourcen und gesellschaftliche Positionen mit. Einige Religionsgemeinschaften verfügen über jahrzehntelang gewachsene Strukturen, professionelle Mitarbeitende und politische Kontakte. (www.religion.ch, 1.10.26)
Kritik an Umgang mit Ewigkeitschemikalie TFA Schwere Vorwürfe hat heute die Umweltschutzorganisation Global 2000 gegen das Landwirtschaftsministerium anlässlich der Präsentation des Grünen Berichts im Ausschuss im Parlament vorgebracht. | Die NGO kritisierte, dass in dem Bericht die Ewigkeitschemikalie TFA, die unter anderem als Abbauprodukt von PFAS-Pestiziden freigesetzt wird, völlig fehlt. Die NGO sprach von „beunruhigenden Daten“, die verharmlost werden. Die APA bat das Ministerium um eine Stellungnahme. | In dem Bericht wird laut Global 2000 als größte Pestizidbelastung des Grundwassers ein Abbauprodukt des Unkrautvernichters Dimethachlor genannt. TFA, „die mit Abstand größte Belastung“, fehle hingegen. Das sei nur das jüngste von mehreren Beispielen, in denen das Ministerium entscheidende Informationen über Anstieg und Ausmaß der TFA-Belastung nicht darstelle, so Global-2000-Umweltchemiker Helmut Burtscher-Schaden. (orf.at, 1.10.26)
1850 bis heute | «Das ist ein Zerfall der Gletscherlandschaft, kein langsamer Rückgang mehr» Auch wenn der Mensch schon morgen keine Treibhausgase mehr produzieren würde: Die meisten Gletscher sind verloren. Wir haben das grosse Abschmelzen der vergangenen 180 Jahre visualisiert. | Die Schweizer Gletscher erreichten ihre grösste Ausdehnung während der kleinen Eiszeit um das Jahr 1850. Die gesamte Gletscherfläche betrug damals 1735 km² — exakt die Grösse des Kantons Zürich. Heute sind es nur noch rund 750 km². Innerhalb von 176 Jahren ist deutlich über die Hälfte der Gletscherfläche der Schweiz geschmolzen. | Auch die Eisdicke ging dramatisch zurück. Matthias Huss, Glaziologe an der ETH Zürich und Leiter des Schweizer Gletschermessnetzes Glamos, schätzt das Eisvolumen für 1850 auf rund 130 km³. Heute sind es noch rund 43 km³, also 65 Prozent weniger. «Die Schweizer Gletscher kann man nicht mehr retten, sie haben unter solchen Bedingungen langfristig keine Überlebenschance», sagt Huss. (www.tagesanzeiger.ch, 1.10.26)
Die Linke und der Antisemitismus: So gibt es in Berlin kein Happy End für uns Unser Autor wünscht sich ein linkes Regierungsbündnis in Berlin. Doch er hat Zweifel, dass es auch jüdischen Bürgern wie ihm gerecht wird. Die Linke scheint nicht bereit, sich dem Antisemitismus in der eigenen Partei wirklich zu stellen (www.freitag.de, 1.10.26)
Erneuerbare Energien: Druck im Windkanal verrät, wie Windräder mehr Strom liefern Ein Windrad dreht sich selten so, wie es die Lehrbuchskizze zeigt. Der Wind wechselt die Richtung schneller, als die schwere Gondel hinterherkommt, und so trifft die Strömung den Rotor meist schräg. Viele Regelstrategien gehen trotzdem vom Idealfall aus, in dem der Rotor senkrecht zum Wind steht. Ein Team um Michael Howland vom MIT und John Kurelek von der Queen's University hat nun im Labor gezeigt, was diese Vereinfachung kostet. (www.trendsderzukunft.de, 1.10.26)
Wie der rechte Theoretiker Martin Sellner zum Kommunikationsprofi wurde Mit seinem „Institut für Remigration“ in Sachsen-Anhalt sorgt Martin Sellner für viel Aufmerksamkeit und heiße Luft. Seine mediale Strategie hat er bei linken Aktivisten abgeschaut (www.freitag.de, 1.10.26)
#Klimawandel: Forscher erwarten weitere Felsstürze an der Zugspitze. Herabstürzende Felsmassen hatten an Deutschlands höchstem Berg im wahrsten Sinne des Wortes viel Staub aufgewirbelt. Fachleute erwarten, dass solche Ereignisse deutlich zunehmen. | https://www.mainpost.de/bayern/klimawandel-forscher-erwarten-weitere-felsstuerze-an-der-zugspitze-115401351 | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 1.10.26)
Ein Inkubator für den Gebäudesektor 2016 wurde mit NEST ein neues Kapitel auf dem Empa Campus in Dübendorf aufgeschlagen. Das ambitionierte Ziel: Die Innovationsplattform, die als Demonstrator für die gebaute Umwelt dient, soll Forschung, Industrie und öffentlicher Hand dabei helfen, schneller nachhaltigere Lösungen für den Gebäudepark zu entwickeln. Die Bilanz fällt nach zehn Jahren durchweg positiv aus: zehn innovative Bauprojekte, ein Netzwerk aus rund 150 Partnern und mehrere Innovationen, die den Markteintritt geschafft haben. (www.gebaeudetechnik-news.ch, 1.10.26)
Europäische Küstenregionen unter Druck – 10. Copernicus Ocean State Report betont den Wert von Ozeanbeobachtung Der heute veröffentlichte 10. Copernicus Ocean State Report zeigt die wachsenden Probleme der europäischen Regionalmeere: Sie verändern sich stark durch Erwärmung, Meeresspiegelanstieg, Versauerung und Extremereignisse. An dem Bericht des Copernicus Marine Service wirkten 125 Wissenschaftler:innen aus Europa und weltweit mit, darunter Dr. Naomi Krauzig vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Ihr Beitrag ordnet außergewöhnliche Veränderungen in der nördlichen Adria ein, wo Starkregen und extreme Flussabflüsse zu deutlich sinkenden Salzgehalten sowie zu ausgeprägten Veränderungen der Wasserqualität und biogeochemischen Bedingungen führten. (www.geomar.de, 1.10.26)
Thermosensor OsTT3.1 enhances rice thermotolerance by degrading OsGSK2 to reduce OsHsfB2c phosphorylation and nuclear translocation Rising global temperatures pose an escalating threat to rice yield. While heat-shock transcription factors (HSFs) are recognized as central regulators of heat stress responses, the mechanisms underlying their precise posttranslational regulation remain poorly characterized in crops. The plasma membrane-localized E3 ligase OsTT3.1 was previously reported to protect chloroplasts under heat stress; however, how it relays thermal signals to the nucleus has been unclear. In this study, we demonstrate that OsTT3.1 ubiquitinates OsGSK2 and targets it for 26S proteasome-mediated degradation during prolonged heat stress. The consequent reduction in OsGSK2 decreases phosphorylation of OsHsfB2c, which in turn restricts its nuclear translocation. As nuclear accumulation of OsHsfB2c declines, its transcriptional repression of target genes is alleviated, thereby enhancing thermotolerance in rice. (www.pnas.org, 1.10.26)
How did Earth get its water? Inside the extreme machine seeking answers | The Z machine in New Mexico generates shockwaves that can simulate conditions deep inside our planet. The Z machine at Sandia National Laboratories is an extreme device. Its ring of capacitors fill a room about the size of two basketball courts. When they fire, they unleash an electrical pulse that, for a few billionths of a second, delivers more power than is generated by all the world's power plants at any given moment. This pulse triggers a shockwave that subjects anything at the machine's centre to pressures equivalent to those found deep inside giant gas planets and nuclear explosions. | Late last month, Alisha Clark, a mineral physicist at the University of Colorado in Boulder, harnessed the power of the Z machine to study something closer to home: Earth's interior. Nature joined her to observe the final ‘shot' taken with the machine in a multi-year project to better understand the origins of water on Earth. (www.nature.com, 1.10.26)
Energy Sharing besser umsetzen: Impulspapier gibt Empfehlungen Seit Juni 2026 ist in Deutschland Energy Sharing formal möglich, doch noch scheitert die Umsetzung an Fragen zu Netzzugang, Bilanzierung und Abrechnung. Im Projekt Forum EnShare vom Future Energy Lab der dena – Deutsche Energie-Agentur, wissenschaftlich begleitet vom IÖW, diskutierten Expert*innen über Lösungen, um Energy Sharing effizient umsetzen zu können. In einem Impulspapier zeigen sie etwa, welche Vorgaben von der Bundesnetzagentur fehlen und wie Verteilnetzbetreiber auf Anfragen zu Energy Sharing reagieren sollten. (www.ioew.de, 1.10.26)
Leere Stühle beim ZFF: Sabotage-Verdacht beim Auftritt von Greta Thunberg Ein ZFF-Podium mit Greta Thunberg war ausverkauft, der Saal blieb aber fast leer. Das Festival bestätigt Grossreservationen. Wer dahintersteckt, ist offen. Auch ein abgesagter Livestream wirft Fragen auf. (tsri.ch, 1.10.26)
ifo Institut: Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie steigt deutlich Die Stimmung in der deutschen Elektroindustrie ist so gut wie seit Jahren nicht mehr. Ein Grund dafür ist, dass die Unternehmen deutlich mehr Neuaufträge verbuchen. (www.zeit.de, 1.10.26)
Aluminiumverarbeitung: Abwärme soll Erdgas ersetzen - - Die Firma Aluminium Richter testet, Abwärme aus der Alu-Presse für weitere Produktionsprozesse einzusetzen. - - (www.geb-info.de, 1.10.26)
Hitzesommer war verheerend für die Alpengletscher Der Schneemangel im vergangenen Winter und die große Hitze im Sommer haben für die Alpengletscher dramatische Folgen. In der Schweiz sind heuer rund 5,5 Prozent des Eisvolumens geschmolzen, wie das Schweizerische Gletschermessnetz (Glamos) berichtet. Es bezeichnet das Jahr als verheerend für die Gletscher. Auch in Österreich erwarten Fachleute erhebliche Verluste. (www.krone.at, 1.10.26)
Verfassungsklage gegen das schwarz-rote Heizungsgesetz Vier junge Mieter:innen und die Deutsche Umwelthilfe klagen in Karlsruhe gegen das neue Gebäudegesetz. Dieses erlaube es, noch auf Jahrzehnte fossile Heizungen einzusetzen. So ließen sich weder die Klimaziele noch ein sozialer Mieterschutz erreichen. - (klimareporter.de, 1.10.26)
Politischer Kurs könnte Jobwachstum bremsen Der Erneuerbare-Energien-Sektor könnte bis 2035 gut 700.000 Menschen beschäftigen. Neue Regeln zu Netzanschluss, Redispatch und Heizungstausch könnten dieses Wachstum jedoch deutlich bremsen, so eine Szenarioanalyse der GWS. (www.energiezukunft.eu, 1.10.26)
Solarbranche rückt Qualität in den Mittelpunkt Europas Solarbranche wächst rasant. Ein Webinar von SolarPower Europe zeigte, warum die Qualität einer Anlage künftig ebenso wichtig ist wie die Geschwindigkeit, mit der sie gebaut wird. (www.energiezukunft.eu, 1.10.26)
Verfassungsgericht: Steht es Politikern denn zu, eine mögliche Gefahr für die Demokratie auszusitzen? Eine Regierungsmehrheit muss den Weg für ein Verbotsverfahren gegen die AfD freimachen. Und sorgt sich, dass es wirkt, als wolle sie unfein ihre Konkurrenz loswerden. Das sollte so nicht sein. (www.sueddeutsche.de, 1.10.26)
Energiewende: Erneuerbare Energien decken mehr als 60 Prozent des Stromverbrauchs ab Ökostromanlagen erzeugen laut einer Berechnung so viel Strom wie nie zuvor. Zuletzt stieg unter anderem die Nutzung von Windenergie an Land und auf See. (www.zeit.de, 1.10.26)
MORE WITH LESS: Symposium in Frankfurt zeigt Wege zu einem ressourcenschonenden Bauen Symposium in Frankfurt zu ressourcenschonendem Bauen, Leichtbau, Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Materialien mit Ausstellung zu ReSULT. (nbau.org, 1.10.26)
Wichtiges Erdgas – Schweizer Gasbranche schaut mit Sorge auf den kommenden Winter Wegen des Kriegs im Nahen Osten haben sich die Preise auf dem Gasmarkt seit Anfang des Jahres bereits verdreifacht. (www.srf.ch, 1.10.26)
Das Jungfraujoch mutiert zur Werbebühne: Die NFL lässt dort einen Weltrekord aufstellen Die amerikanische National Football League bringt die Kickerlegende Adam Vinatieri in die Berner Alpen, um international neue Fans zu gewinnen. Er stellt einen Weltrekord auf – und flunkert dabei fleissig. (www.nzz.ch, 1.10.26)
Solarstromerzeugung übertrifft Vorjahreswert schon im September - - Die deutsche Solarstromproduktion erreichte im laufenden Jahr bereits Ende September 90,2 Terawattstunden. Damit wurde der Gesamtwert des Vorjahres überschritten. - - (www.geb-info.de, 1.10.26)
KlimaKrise: Schweizer Gletscher verloren 2026 mehr als fünf Prozent Eis - Gletscherforscher sprechen von einem „katastrophalen Jahr“. Unter den herrschenden Bedingungen hätten die Alpengletscher keine Chance, langfristig zu überleben. - (www.faz.net, 1.10.26)
Gletscherschmelze: Schweiz verzeichnet zweitstärksten Gletscherschwund seit Messbeginn Gletscher in der Schweiz haben in diesem Jahr rund fünf Prozent ihrer Eismassen verloren. Die Schneedecke war wegen der Hitze teils bereits im Juni geschmolzen. (www.zeit.de, 1.10.26)
Ableismus auf dem Arbeitsmarkt: »Viele trauen mir weniger zu, als ich tatsächlich leisten kann« Muhammed Kaan musste 54 Bewerbungen schreiben, nur um ein Praktikum zu kriegen. Wegen seiner Behinderung wird er oft unterschätzt. Sein Geld verdient er heute mit Tiktok. (www.zeit.de, 30.9.26)
Verbraucherschützer über Gasheizungen: „Als Mieter:in ist man in einer schwachen Position“ Die Heizperiode beginnt – und die Gasspeicher sind auf einem Tiefstand. Verbraucherschützer Florian Munder erklärt, was das für Betroffene heißt. mehr... (taz.de, 30.9.26)
Ernährung: Was können »public restaurants« leisten? Britische Wissenschaftler erforschen anhand zweier Pilotprojekte in Nottingham und Dundee die Auswirkungen auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, erklärt Forschungsgruppenleiterin Elise Wach. Dafür ist auch ein Austausch mit einer Stadtteilküche in Frankfurt geplant. (www.jungewelt.de, 30.9.26)
Umweltminister Albert Rösti wird zum Hitzesommer verhört – und zeigt zwei Seiten von sich Die Linksparteien warfen dem Bundesrat im Sommer vor, die Bevölkerung allein gelassen zu haben. Er verteidigt sich. (www.nzz.ch, 30.9.26)
Debatte im Nationalrat: Bundesrat Rösti zum Hitzesommer: «Ich biete Hand zu einem Kompromiss» Im Nationalrat wurde der Umweltminister mit Fragen zur Klimapolitik gelöchert. Er blieb gelassen und machte ein Angebot: mehr Klimaschutz gegen weniger Opposition beim Zubau von Strom. (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
Schweizer Nuklearanlagen – Stilllegung von Atomkraftwerken kostet 23.6 Milliarden Die Stilllegung und Entsorgung der Anlagen kosten 23.6 Milliarden Franken. Laut Branche ist die Finanzierung auf Kurs. (www.srf.ch, 30.9.26)
News-Beitrag über Veganismus gerügt Die Ombudsstelle der SRG sieht in einem Bericht von SRF über ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Veganismus eine Verletzung des Sachgerechtigkeitsgebots. Der Beitrag hatte den Veganismus als «quasi-religiöse Überzeugung» bezeichnet und damit das Urteil des Gerichts missinterpretiert. (www.persoenlich.com, 30.9.26)
SPD-Papier zu wehrhafter Demokratie: „Rundumschlag“ gegen rechts Die SPD-Bundestagsfraktion hat ein Grundsatzpapier zum Schutz der Demokratie gegen autoritäre Angriffe erarbeitet. Es ist auch ein Schritt in Richtung AfD-Verbot. mehr... (taz.de, 30.9.26)
Über 60 Vorstösse: Das plant die Politik nach dem Hitzesommer Die Parlamentarierinnen und Parlamentarier haben im Bundeshaus zur Hitze und Dürre eine Flut an Forderungen eingereicht – darunter sind auch überraschende Ansätze. Die Übersicht. (www.schweizheute.ch, 30.9.26)
EU will krisenfeste Kommunikation für Europas Rettungsdienste Meist scheitert die grenzübergreifende Kommunikation von Polizei und Rettungsdiensten in Europa an technischen Problemen. Das will die EU-Kommission jetzt ändern - gerade auch für Krisenfälle. Von Andreas Meyer-Feist.[mehr] (www.tagesschau.de, 30.9.26)
Dürre und Hitze machten unsere Ernte fast zunichte Die Bauern haben das laut Landwirtschaftskammer Oberösterreich „schwierigste Ackerbaujahr der Geschichte“ hinter sich. Im Bundesland erwartet man 35 Prozent weniger Ertrag bei Soja und fast 50 Prozent weniger bei Körnermais. Auch im Gemüse- und Obstbau gab es je nach Kultur riesige Ausfälle, bei den Kartoffeln könne es 2027 Versorgungsengpässe geben. (www.krone.at, 30.9.26)
Fischkiemen-Prinzip schützt Solarverdampfer vor Salzkrusten – Geladene Gruppen stoßen bestimmte Ionen ab, während ein dünner Wasserfilm Salz aus der heißen Verdampfungszone transportiert Salz ist der Bremsklotz vieler solarer Verdampfer: Beim Verdunsten bleibt es an der Oberfläche zurück und kann die Wasserproduktion blockieren. Ein von Fischkiemen inspiriertes Biomasse-Aerogel kombiniert nun elektrische Ionenabstoßung mit einem dünnen Wasserfilm. Im Labor verdampfte es unter standardisierter Bestrahlung 2,88 Kilogramm Wasser pro Quadratmeter und Stunde und blieb selbst in 20-prozentiger Sole 24 Stunden ohne sichtbare Salzablagerung. (www.scinexx.de, 30.9.26)
Vatikan-Kommission: Kirchenrecht überarbeiten - - Eine synodale Studiengruppe des Vatikans schlägt eine Überarbeitung des römisch-katholischen Kirchenrechts vor. Das ergibt sich aus einem Abschlussbericht, die das Synodensekretariat an diesem Mittwoch veröffentlicht hat. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.9.26)
Gasspeicher: Ein Schritt, den Katherina Reiche unbedingt vermeiden wollte Lange hat sich die Ministerin gewehrt, angesichts leerer Gasspeicher in den Markt einzugreifen. Nun ordnet sie das Einspeichern an. Doch die Erleichterung bleibt aus. (www.zeit.de, 30.9.26)
Wald und Zukunft in einer Marke vereint Die Wald- und Holzinitiative Selva Futura präsentiert sich mit neuem Naming, Corporate Design und Website. (www.persoenlich.com, 30.9.26)
Entscheidung über die Windkraft-Zonen steht bevor Die oberösterreichische Landesregierung kündigte im Dezember 2024 an, für künftige Windkraftprojekte sowohl „grüne“ als auch „rote“ Zonen (sogenannte Beschleunigungs- und Ausschlusszonen) definieren zu wollen. Nun soll das jahrelange Warten auf die Verordnung bald ein Ende haben. (www.krone.at, 30.9.26)
Schule Horgen: So sieht das Schulhaus Allmend dereinst aus Mit dem neuen Schulhaus Allmend will Horgen den notorischen Platzmangel bekämpfen. 33 Architektinnen und Architekten haben Projekte eingereicht. Was das Siegerprojekt mit Pippi Langstrumpf zu tun hat. (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
ADHS in Beziehungen | «Viele Paare rutschen in eine Eltern-Kind-Dynamik» In Beziehungen, in denen eine Person von ADHS betroffen ist, kommt es häufig zu Konflikten. Eine Therapeutin erklärt, wie man den Kreislauf aus Frust und Vorwürfen durchbricht. | ADHS kann Partnerschaften belasten. Der neurotypische Partner übernimmt organisatorische Aufgaben und fühlt sich überlastet. Die neurodivergente Person leidet unter Scham und verliert an Selbstvertrauen. | Die Therapeutin Hannah Gensch rät Paaren, ADHS als neurologische Besonderheit statt als Charakterfehler zu verstehen. | Zu erkennen, dass hinter vielen Konflikten schlicht eine andere Neurobiologie steckt, könne Paare enorm entlasten. | Man könne sich auch auf die Frage konzentrieren: Was brauchen wir als Team, um damit umzugehen? (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
Climate risks rarely happen in isolation. Heatwaves, droughts & floods can overlap or follow one another, creating compound risks. A new perspective led by IIASA's @kornhuber.bsky.social explores how science can better support real-world decisions. | https://nhess.copernicus.org/articles/26/4309/2026/ | @egu.eu | @iiasa.ac.at on Bluesky (bsky.app, 30.9.26)
Schutz darf nicht ausgrenzen Statt Jugendliche von Social Media auszuschliessen, müssten die Plattformen stärker reguliert werden, (www.persoenlich.com, 30.9.26)
Kirchen: Organspende ist Ausdruck von Nächstenliebe Der Bundestag wird erneut über eine Reform der Organspende entscheiden. Evangelische und katholische Kirche befürworten einen Antrag, bei dem Bürger regelmäßig nach ihrer Einstellung gefragt werden. (www.ekd.de, 30.9.26)
Biobatterien: Leicht und bekömmlich - Bioabbaubare Batterien sollen medizinische Geräte im Körper sicherer machen. Nun gibt es sogar solche Stromquellen, die sich im Schweinemagen nicht sofort auflösen. Man sollte aber nicht zu viele davon essen. - (www.faz.net, 30.9.26)
Unionsfraktion legt "Giftliste" für EEG-Reform vor Die politische Auseinandersetzung im Bundestag um die Reform des Strommarktes verschärft sich weiter. Zum EEG-Gesetzentwurf wurde ein 40 Seiten umfassender Forderungskatalog von CDU und CSU bekannt, der Klimareporter° vorliegt. - (klimareporter.de, 30.9.26)
Aktivistin am ZFF: Podium mit Greta Thunberg am Zurich Film Festival offenbar sabotiert Die Klimaaktivistin wollte am ZFF auf den Konflikt in der Westsahara aufmerksam machen. Doch für das Podium wurden anscheinend Tickets im grossen Stil aufgekauft. (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
Alternativer Nobelpreis für Juristen in Georgien Die Georgische Vereinigung Junger Juristen (GYLA) ist mit der als "Alternativem Nobelpreis" bekannten Auszeichnung gewürdigt worden. Die NGO setzt sich für Menschenrechte und Demokratie in Georgien ein. (www.dw.com, 30.9.26)
Was bedeutet „reich“? Reichtum, Eigentum und die Unsichtbarkeit der Macht Auf welche Weise Eigentum und Macht definiert werden, ist von grundlegender Bedeutung für unsere Gesellschaft. Heute hat sich ein Verständnis dieser Begriffe etabliert, das die Demokratie gefährdet. Es ist an der Zeit, die Begriffe zu schärfen und die gesellschaftliche Wirklichkeit an ihnen auszurichten. (agora42.de, 30.9.26)
Hitzesommer 2026: Wie die Schweiz widerstandsfähiger wird Auch Ende September hält die Dürre weiter an. Während Tiere, Pflanzen und die Landwirtschaft unter der extremen Trockenheit leiden, ringt das Parlament um kurzfristige Antworten auf den Hitzesommer 2026. Für den WWF ist klar: Die Schweiz muss jetzt vorsorgen und die Natur als wirksamsten Schutzschild gegen die Folgen des Klimawandels stärken. | Der Hitzesommer 2026 kam nicht überraschend. Die Wissenschaft hat Extremwetterereignisse dieser Art seit Jahrzehnten vorausgesagt. Doch erst die anhaltende Hitze und Trockenheit hat vielen Menschen vor Augen geführt, was der Klimawandel konkret bedeutet. Über drei Viertel der Bevölkerung empfanden den Sommer als belastend, knapp 70 Prozent befürchten einen künftigen Trinkwassermangel, und rund drei Viertel sehen inzwischen einen grösseren Handlungsbedarf beim Klimaschutz. | Wie hat die Politik reagiert? Der Bundesrat macht Kürzungen im Waldbereich rückgängig und spricht zusätzliche Mittel zugunsten der Landwirtschaft. (naturschutz.ch, 30.9.26)
Mehr als 30 °C im Spital: Muss die Schweiz ihr Verhältnis zu Klimaanlagen überdenken? Der Sommer ist vorbei, doch die Debatte darüber, wie Innenräume während Hitzewellen gekühlt werden sollen, geht weiter. Die Schweiz diskutiert über die Rolle der Klimaanlage und über die Grenzen für den Einsatz von Klimageräten. | Die Schweizerische Energie-Stiftung, die umweltpolitischen Positionen nahesteht, anerkennt, dass Klimaanlagen eine sinnvolle und bisweilen unverzichtbare Lösung zur Anpassung an die Hitze sein können. Sie betont jedoch, dass sie erst dann in Betracht gezogen werden sollten, wenn passive Kühlmassnahmen ausgeschöpft wurden. | Laut Arno Schlüter von der ETH Zürich lässt sich im Schweizer Klima bereits mit einfachen, aber wirksamen Massnahmen viel erreichen: mit Beschattung, nächtlichem Lüften, Ventilatoren zur Verbesserung der Luftzirkulation und einer Anpassung der täglichen Gewohnheiten. | Der Schutz vor Hitze ist eine umfassendere gesellschaftliche Herausforderung. Er erfordert einen koordinierten Ansatz (www.swissinfo.ch, 30.9.26)
Das Erlebnis steht vor dem Produkt Flaschenhersteller Sigg lanciert die Outdoor-Kampagne mit dem Titel «Genau für diesen Moment». (www.persoenlich.com, 30.9.26)
KI und Kirche: „Ich glaube nicht, dass wir als Kirche ersetzt werden“ - - Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich bei ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda im Rahmen eines Studientags eingehend mit der am 25. Mai 2026 von Papst Leo XIV. veröffentlichten Sozialenzyklika Magnifica humanitas auseinandergesetzt. Über die Ergebnisse der Beratungen und die daraus abgeleiteten Aufgaben für die Kirche in Deutschland informierten führende Vertreter der Bischofskonferenz an diesem Mittwoch, 30. September 2026, bei einem Pressegespräch in Fulda. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.9.26)
Elektroautos vor Rekordjahr – Kaufprämie setzt Impulse, genaue Wirkung aber unklar Markt für Elektroautos in Deutschland wächst stark — Kaufprämie gibt Impulse, gefragt sind vor allem rein batterieelektrische und günstigere Autos — Klima-, sozial- und industriepolitische Wirkung der Prämie bisher aber unklar — Förderung von Plug-in-Hybriden sollte rasch auslaufen — Klare politische Perspektive für batterieelektrische Antriebe wichtiger als weitere Kaufanreize (www.diw.de, 30.9.26)
Tapete gewinnt Strom aus Luftfeuchtigkeit – Drei funktionale Zonen im Papier sorgen dafür, dass Feuchtigkeit gezielt transportiert und dabei elektrische Spannung erzeugt wird Strom aus der Wand: Eine neuartige Papiertapete gewinnt aus der Luftfeuchtigkeit kleine Mengen elektrischer Energie. Ein Testfeld aus 1.596 Einheiten betrieb eine kabellose Tastatur und senkte zugleich die gemessene Luftfeuchte von 38 auf 32 Prozent. Für Haushaltsstrom reicht die Leistung jedoch bei weitem nicht aus. (www.scinexx.de, 30.9.26)
Tauender Permafrost lässt Metallwerte in Flüssen auf das 70-Fache steigen – Metallreiche Sickerwässer verändern die Wasserchemie in Alaskas Brooks Range noch über mehr als 100 Kilometer flussabwärts In Alaskas Brooks Range setzen neu auftretende saure Sickerwässer große Mengen an Metallen frei. Messungen in sechs Einzugsgebieten zeigen, dass einzelne Metallkonzentrationen selbst 103 Kilometer flussabwärts noch bis zu 70-mal über den Werten oberhalb belasteter Zuflüsse liegen. Die Hauptflüsse bleiben dank ihrer Pufferkapazität dennoch weitgehend neutral, die Stofffracht hält jedoch an. (www.scinexx.de, 30.9.26)
Was tun gegen Hitzewellen? – Die Community schlägt vor – Politikerinnen antworten – News – SRF Heute Mittwoch steht im Nationalrat eine sogenannte aktuelle Debatte an zum Thema «Hitzewelle und Dürre». Wir haben im Vorfeld die «dialog»-Community nach ihren Ideen gegen künftige Hitzewellen gefragt. Die beliebtesten Beiträge — jene mit den meisten Stimmen — haben wir Parlamentarierinnen und Parlamentariern vorgelegt und sie um ihre Einschätzung gebeten: Wie nützlich sind die Vorschläge? Und wie sehen sie die Chance, dass daraus etwas wird? | Vorschlag 1: Weniger fliegen | Vorschlag 2: Weniger Asphalt, mehr Grün | Vorschlag 3: Anreize schaffen (www.srf.ch, 30.9.26)
Medikamente kriegen Klimaanlagen, Pflegende eine Glace Hitzewellen stellen Spitäler und Pflegeheime im Kanton Bern vor Herausforderungen. Während Pflegende sich mehr Schutz wünschen, steht für den Berufsverband das Wohl der Patient*innen im Fokus. (www.hauptstadt.be, 30.9.26)
Klimaschutz in Bülach: Bülach fördert private Klimaprojekte mit bis zu 5000 Franken Der Stadtrat stellt jährlich 8000 Franken für Klimaschutz-Initiativen aus Bevölkerung, Vereinen und Gewerbe bereit. Einreichungen sind bis zum 30. November möglich. (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
Hier entstehen gleichzeitig Strom und Kalorien Agri-Photovoltaik: Viele landwirtschaftlichen Flächen würden sich auch für die Solarstromproduktion eignen, wie eine Pilotanlage im Aargau zeigt. Doch in der Schweiz stösst die Doppelnutzung auf hohe Hürden. (www.schweizheute.ch, 30.9.26)
38'000 Franken pro Schüler: Basel-Stadt gibt mehr als doppelt so viel aus wie das Wallis Gemäss Pisa sind die Grundkompetenzen der Jugendlichen in den letzten Jahren gesunken — während die Bildungsausgaben in allen Kantonen stark gestiegen sind. Doch welche Ansätze wirken, darüber kann man bislang nur rätseln. (www.avenir-suisse.ch, 30.9.26)
Klimapsychologe im Interview | Macht uns der Hitzesommer zu besseren Klimaschützern, Herr Brosch? 74 Prozent empfanden die Hitzewellen als belastend, doch das allein reicht nicht. Tobias Brosch erklärt, wann das Erlebte zu mehr Klimaschutz führt — und warum das Wahlverhalten entscheidend ist. | Selten war der Klimawandel so direkt zu spüren wie im vergangenen Hitzesommer. Bei einer repräsentativen Umfrage von Tamedia und «20 Minuten» gaben 74 Prozent der Befragten an, sie hätten die Hitzewellen als belastend empfunden. | Motiviert uns der Extremsommer nachhaltig zu mehr Klimaschutz? Oder lässt uns das Erlebte wenige Wochen nach den lokalen Hitzerekorden schon wieder kalt? Tobias Brosch forscht zu diesen Fragen. Er ist Professor für Psychologie der nachhaltigen Entwicklung an der Universität Genf. (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
Ab unter die Nordsee? Möglichst umweltverträglich. Möglichst ohne Risiken. Kurz gesagt: möglichst sicher. So sollte die CO2-Speicherung umgesetzt werden — in Deutschland und natürlich auch in anderen Ländern. Doch welche Risiken bestehen überhaupt bei der Kohlenstofflagerung und wie lassen sie sich minimieren? Mit diesen Fragen befasst sich das Öko-Institut in unterschiedlichen Projekten. | Auch in Deutschland gibt es mehrere Gebiete, die für CCS grundsätzlich geeignet sind — dies sind vor allem so genannte salinare Aquifere — tiefe, Salzwasser führende Gesteinsschichten — sowie theoretisch auch erschöpfte Erdgaslagerstätten. Salinare Aquifere befinden sich vor allem in Norddeutschland, aber auch am im Oberrheingraben sowie im Alpenvorland. „Nicht alle Standorte sind tatsächlich passend, etwa, wenn es andere Nutzungen gibt. Die Pläne in Deutschland konzentrieren sich außerdem derzeit auf die Nordsee. Man geht hier von einer möglichen Gesamtspeichermenge von einer bis anderthalb Gigatonnen CO2 aus — (www.oeko.de, 30.9.26)
Was nützt die Wahrheit, wenn sie niemand hören will? Können Nachrichten Menschen zu klimafreundlichem Verhalten motivieren? Das fragte sich ein interdisziplinäres Forschungsteam in Graz. Ihre Antwort lautet: ja, mit vielen Abers. (hpd.de, 30.9.26)
Forum: Veronika Jehle verlässt das Magazin | Die ehemalige Co-Redaktionsleiterin und der Stiftungsrat lösen das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen auf. Veronika Jehle verlässt das Forum, das Magazin der katholischen Kirche im Kanton Zürich. Nach der Neubesetzung der Redaktionsleitung haben der Stiftungsrat und Jehle entschieden, das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen, teilt der Stiftungsrat mit. | Im Oktober übernimmt Caterina Melliger die Chefredaktion (persoenlich.com berichtete). Sie wurde als Nachfolgerin der Co-Chefredaktoren Thomas Binotto und Veronika Jehle ernannt. Der Wechsel erfolgte, nachdem Binotto eine neue Aufgabe innerhalb der Organisation übernommen hatte. | Jehle habe das Forum als Co-Redaktionsleiterin zusammen mit Binotto geprägt, schreibt der Stiftungsrat. Sie habe den Schritt zum Monatsmagazin und zum digitalen Angebot wesentlich mitgestaltet. Der Stiftungsrat bedauere ihren Weggang sehr, heisst es weiter. (www.persoenlich.com, 30.9.26)
„Das beschädigt die Akzeptanz von Demokratie – und deshalb muss das aufhören“ Der frühere Kanzleramtschef Peter Altmaier beklagt den Streit zwischen Union und SPD um die Pflegereform. Bei den Bürgern entstehe der Eindruck, dass die Bundesregierung seit ihrem Amtsantritt bis heute von „Pleiten, Pech und Pannen“ begleitet werde. (www.welt.de, 30.9.26)
Greta Thunberg in Zürich: «Ein Betrug auf so vielen Ebenen» Die Klima- und Palästina-Aktivistin macht sich nun für das Volk der Sahraouis in der Westsahara stark. Auch am Zurich Film Festival. Was steckt dahinter? (www.nzz.ch, 30.9.26)
Geweihte Jungfrauen: Die Liebe Gottes gibt ihr mehr als ein Partner - Sie haben versprochen, ein Leben lang auf Sex zu verzichten, sind aber keine Nonnen. Warum lassen sich Frauen heute zur katholischen Jungfrau weihen? - (www.faz.net, 30.9.26)
Gallagher: Weltordnung steht vor einer schweren Bewährungsprobe - - Auf der Konferenz „Religionen und Diplomatie“ in Rom haben hochrangige Vertreter des Heiligen Stuhls die Bedeutung von Religionsgemeinschaften bei der Bewältigung globaler Spannungen hervorgehoben. Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, verwies darauf, dass der religiöse Faktor in einer multipolaren Welt eine zentrale Rolle einnehme. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 30.9.26)
Gasspeicher in Deutschland: Katherina Reiche weist Energieunternehmen zu Gasspeicherung an Die Bundeswirtschaftsministerin fordert das staatliche Energieunternehmen Sefe auf, Gas einzukaufen und zu speichern. Die Preise sind durch den Irankrieg hoch. (www.zeit.de, 30.9.26)
Baustart für das Emmenbaum-Areal in Emmenbrücke Nach langjähriger Planung beginnen auf dem Emmenbaum-Areal beim Bahnhof Emmenbrücke die Arbeiten. Ab dem 1. Oktober 2026 wird die Baustelle eingerichtet, Ende Oktober starten die Rückbauarbeiten an den bestehenden Gebäuden. Bis im Frühjahr 2030 entsteht auf dem Areal eine Mikrostadt mit Hotel, Wohnungen, Gewerbe- und Büroflächen. | Mit dem Baustart wird das Projekt Emmenbaum-Areal konkret. Die fünf Grundeigentümer, die sich zur einfachen Gesellschaft Emmenbaum-Areal zusammengeschlossen haben, investieren rund 90 Millionen Franken in die Entwicklung des Areals direkt beim Bahnhof Emmenbrücke. Gebaut werden in den nächsten Jahren sechs Gebäude mit rund 80 Mietwohnungen für verschiedenste Wohn- und Lebensformen, das Zleep-Hotel mit 139 Zimmern sowie rund 3000 Quadratmetern Büro- und Gewerbeflächen. Entstehen wird ein eigenständiges kleines Quartier mit einem innovativen Angebot, das es so in der Gemeinde Emmen noch nicht gibt. (baurundschau.ch, 30.9.26)
Hitzesommer zeigt: Bauern müssen umdenken Der Hitzesommer zeigt, wie stark Tirols Landwirtschaft unter den klimatischen Veränderungen leidet und welche Folgen das für Bauern, Tiere und Ernte haben kann. Die Bilanz zeigt: Dieser Sommer war besonders schwierig. (www.krone.at, 30.9.26)
Mehr neuer Solarstrom im alten Netz Batteriespeicher könnten hierzulande die vorhandene Stromnetz-Infrastruktur weit besser auslasten und Platz für zusätzliche Photovoltaik schaffen. Kalifornien zeigt bereits, wie das geht. - (klimareporter.de, 30.9.26)
Drei Grad wärmer und drei Monatsniederschläge weniger Das Sommerhalbjahr 2026 war in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich. Von April bis September war es über die Schweiz gesehen so warm und so trocken wie noch nie in den letzten rund 160 Jahren. Zudem schien die Sonne deutlich häufiger als üblich. | Zählen wir die trockenen Frühlingsmonate April und Mai sowie den sonnigen und warmen September zum Hitzesommer 2026 (Sommerbulletin 2026) dazu, so fällt das Resultat deutlich aus. Es war so trocken (Abb. 1) und so heiss (Abb. 2) wie in keinem anderen Sommerhalbjahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1864. Im Folgenden handelt es sich um vorläufige Daten (Stand: 26. September). Aufgrund der stabilen Wetterlage ist die Qualität der Prognose bis Ende Monat jedoch sehr hoch. (www.meteoschweiz.admin.ch, 30.9.26)
Weltrettung im Jahr 2126: World Destruction Games – wir lernen aus der Apokalypse Der Zeitreisende Felix erklärt, wie die Menschheit per quantengesteuerter Weltsimulation lernt, selbstzerstörerisches Verhalten abzulegen. mehr... (taz.de, 30.9.26)
Energiesysteme im Wandel – Ideen-Werkstatt wird 25 Wo kommt die Energiewende voran, wo hapert es? Die Fachtagung „Energiesysteme im Wandel“ auf der Bodensee-Insel Mainau findet jedes Jahr Antworten. Auch dieses Jahr fiel der Blick auf zukunftsweisende Projekte und zugleich die Hemmnisse unserer Zeit. (www.energiezukunft.eu, 30.9.26)
Neues Naturschutzzentrum: „Raus aus dem Naturschutzgebiet, rein in den Bankenturm“ - Mit dem Frankfurt Conservation Center will Frankfurt zum europaweiten Vorreiter für Biodiversität und Naturschutz werden. So groß die Pläne sind, so klein ist bisher das Team für das Zentrum auf dem Zoogelände. - (www.faz.net, 30.9.26)
11KM-Podcast: El Niño - warum der Pazifik zur globalen Heizung wird Dürre in Indien, Fluten in Peru, Tiefststand im Panama-Kanal: Der stärkste El Niño aller Zeiten droht. 11KM erklärt das Wetterphänomen und seine Auswirkungen auch auf Europa. [mehr] (www.tagesschau.de, 30.9.26)
Zirkuläres Bauen in NRW: Wiederverwendung als Schlüssel der Bauwende Studie zu zirkulärem Bauen in NRW: Wiederverwendung von Ziegeln, Holz und Stahl stärkt Kommunen, Ressourcenschutz und regionale Materialkreisläufe. (nbau.org, 30.9.26)
Hitze in Winterthur: Bei der Vertikalbegrünung hat die Stadt Luft nach oben In heissen Sommern können begrünte Fassaden helfen. Doch bei den eigenen Gebäuden hält sich die Stadt bisher mit Grün zurück – und wird dafür kritisiert. (www.tagesanzeiger.ch, 30.9.26)
Luftqualität: Ein Drittel der Weltbevölkerung 2026 extremer Ozonbelastung ausgesetzt Brände und Hitze haben die Luftqualität laut einem Copernicus-Bericht weltweit verschlechtert. Vor allem Asien ist betroffen, auch in Europa wurden Werte überschritten. (www.zeit.de, 30.9.26)
Die Rohölexporte aus den Golfstaaten steigen leicht – doch neue Risiken sind schon in Sicht Die Golfstaaten exportierten im September mehr Rohöl als in den Vormonaten. Nachhaltig ist die Situation allerdings nicht. (www.nzz.ch, 30.9.26)
Zwei Milliarden für den Langzeitbetrieb: Gösgen-Chef fordert Hilfe vom Bund Das AKW Gösgen könnte bis 2059 am Netz bleiben – dafür wären Investitionen von rund zwei Milliarden Franken nötig. Daran soll sich auch der Bund beteiligen, findet AKW-Chef Alexander Puhrer. (www.schweizheute.ch, 30.9.26)
Geothermie stärkt Resilienz im Wärmesektor - - Wie kann eine resiliente Wärmeversorgung gestaltet werden? Geothermie soll die Wärmeversorgung widerstandsfähiger machen und Heizkosten senken. Der BVG fordert eine nationale Resilienzstrategie, um Deutschland unabhängiger von Brennstoffimporten zu machen. - - (www.geb-info.de, 30.9.26)
Wenn Journalismus nur noch die Maschinen füttert Cloudflare will das Geschäftsmodell des Internets neu schreiben, Meta schickt mit Muse seine Agenten los. Und der Journalismus droht, zum Zulieferer zu werden. (www.socialmediawatchblog.de, 29.9.26)
Weltweiter Atomenergie-Report: Solarenergie überholt die Atomkraft Der neue World Nuclear Industry Status Report 2026 (WNISR) belegt: Weltweit wächst der Solarstrom schnell, während die Atomenergie stagniert. 2025 erzeugten Solaranlagen erstmals mehr Strom als alle Atomkraftwerke zusammen. Solar und Wind lieferten zusammen mehr als doppelt so viel Strom wie die Atomkraft. Die Atombranche verliert an Anteil und neue Projekte sind chronisch verspätet. Der Bericht bestätigt: Neue AKW sind der falsche Weg. Mit dem Atom-Gesetz würde die Schweiz auf eine gefährliche und teure Technologie setzen, die auch international an Boden verliert. (naturschutz.ch, 29.9.26)
Klarere Regeln für Umweltaussagen Ab dem 27. September 2027 tritt die europäische EmpCo-Richtlinie im deutschen Recht in Kraft, die irreführende Umweltaussagen verhindern soll. Dr. Florian Antony zeigt auf, was sich ändert und ordnet die ‚Last Minute‘-Anpassung des deutschen Gesetzes ein. (www.oeko.de, 29.9.26)
Potenzial von Wärmepumpen voll nutzen Wärmepumpen sind der Schlüssel zu einer energieeffizienten Elektrifizierung von Heizungen auf der Grundlage von Umweltwärme. Um das energie- und klimapolitische Potenzial dieser Technologie voll auszuschöpfen, sind weitere Anstrengungen bei Qualitätssicherung, Komponentenentwicklung und Digitalisierung nötig. So der Tenor der nationalen Wärmepumpen-Tagung, die Ende Juni in Bern Fachpersonen aus Forschung, Industrie und Verwaltung zusammenbrachte. | Lesen Sie den Fachartikel: „Potenzial von Wärmepumpen voll nutzen„ (energeiaplus.com, 29.9.26)
Die Natur ist unsere beste Antwort Die extreme Hitze ist vorbei, die Trockenheit aber ist geblieben. In der morgigen Debatte zu Hitzewellen und Dürre muss Bundesrat Albert Rösti Antworten liefern auf die Fragen der Parteien, von Hitzeschutz in Städten bis Speicherseen in den Alpen. Für Pro Natura liegt die Antwort auf all die Fragen direkt vor unserer Haustür: Eine vielfältige Natur ist unsere beste Verbündete im Kampf gegen zunehmende Hitze- und Trockenperioden. Wir brauchen nicht mehr Beton, sondern mehr Natur! | Der Sommer ist vorbei und damit gerät die extreme Hitze in Vergessenheit und die anhaltende Trockenheit scheint weniger gravierend. Doch Extremsommer werden uns auch in Zukunft beschäftigen. Um den längeren Hitzeperioden und der zunehmenden Trockenheit entgegenzuwirken, braucht es in der Schweiz dringend ein Umdenken: Wir müssen unsere Wälder, Böden und Gewässer besser schützen und ihre natürliche Funktion als Wasserspeicher und zur Klimaregulation unterstützen. (naturschutz.ch, 29.9.26)
Was Deutschlands begrenzte CO2-Speicherkapazitäten unter der Nordsee bedeuten | GEOMAR-Experte Klaus Wallmann erläutert im Videopodcast den Sachstand zur Kohlendioxid-Speicherung unter dem Meer und gibt Handlungsempfehlungen Heute veröffentlicht der CDRmare-Forschungsverbund GEOSTOR zwei Sonderfolgen seines Podcasts „CCS: Was ist das?“ sowie ein neues Factsheet, um über die begrenzten CO2-Speicherkapazitäten tief unter der deutschen Nordsee zu informieren. In den beiden Videopodcasts erläutert Prof. Dr. Klaus Wallmann vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel den aktuellen Sachstand und gibt Handlungsempfehlungen. Anlass ist die anstehende Strategie der Bundesregierung zur Dekarbonisierung der Industrie. Weil das tatsächlich nutzbare Speicherpotenzial begrenzt ist, braucht es klare Prioritäten: CCS sollte auf CO2-Mengen beschränkt werden, deren Entstehung sich nicht vermeiden lässt sowie für künftige negative Emissionen. (www.geomar.de, 29.9.26)
A Degrowth Lens on EU Food Sustainability A sustainable food system should be able to do two things at once: remain within ecological limits and provide people with secure access to healthy food and decent livelihoods. Across Europe, however, these two achievements do not always go hand in hand. European food production has historically developed around a particular set of priorities — higher output, productivity, efficiency and competitiveness. This model has improved food availability, but it has also intensified dependence on external inputs, pressures on land and water, greenhouse gas emissions and biodiversity loss. At the same time, unequal conditions remain embedded in food supply chains and rural economies. (www.postwachstum.de, 29.9.26)
Madrisa Solar: Bereits die Hälfte der Anlage am Netz Madrisa Solar produziert bereits mit rund 10'000 Solarmodulen Strom. Mitte September istdamit die Hälfte der insgesamt rund 20'000 geplanten Module montiert und ans Netz angeschlossen. Einen Teil des produzierten Stroms nutzen die Klosters-Madrisa Bergbahnen und die Gemeinde Klosters direkt vor Ort. Die übrige Energie nimmt EKZ ab und nutzt sie zur Versorgung ihrer Kundinnen und Kunden. | Die zweite und grösste Bauetappe von Madrisa Solar kommt gut voran, die Hälfte von Madrisa Solar ist bereits am Netz. Die rund 10'000 montierten bifazialen Solarmodule entsprechen einer Modulleistung von knapp 6 Megawatt-Peak. «Wir liegen mit den Arbeiten aktuell leicht vor dem Zeitplan. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir unser Ziel für die zweite Bauphase erreichen und bis Ende November mindestens 70 Prozent der Anlage ans Netz anschliessen können», sagt Fabio Maurizio, Projektleiter Madrisa Solar bei Repower. (baurundschau.ch, 29.9.26)
Erneuerbare günstig, Strom aber teuer – wie kann das sein? Strom ist in Deutschland so teuer wie fast nirgendwo sonst in der EU. Aber nicht, weil die Energiewende zu viel kostet, sondern weil der Staat falsche Preissignale setzt. Während Haushalte pro Kilowattstunde Strom 12,6 Cent an Steuerabgaben zahlen, sind es bei Gas gerade mal 3,6 Cent. Wer so die Elektrifizierung vorantreiben will, macht sich selbst etwas vor. Ein aktuelles Gutachten zeigt nun, wie sich die Preislücke zwischen Strom und Gas schließen ließe — und wie Haushalte zwischen 100 und 200 Euro pro Jahr sparen könnten. Eine kommentierende Analyse. (www.basicthinking.de, 29.9.26)
Céline Graf neu Projektmitarbeiterin bei investigativ.ch | Mehr Unterstützung für Lokaljournalismus: Das Schweizer Recherche-Netzwerk investigativ.ch baut seine Geschäftsstelle aus. Investigativer Journalismus braucht Ressourcen — auch auf lokaler und regionaler Ebene. Deshalb baut investigativ.ch seine Geschäftsstelle aus und schafft eine neue Teilzeitstelle für die Förderung des Lokaljournalismus. Die freie Journalistin Céline Graf aus Bern entwickelt und koordiniert künftig neue Projekte, die Medienschaffende bei investigativen Recherchen unterstützen. «Ich freue mich sehr darauf, mit investigativ.ch den investigativen Journalismus in den Regionen, den Austausch und das Lernen zwischen Fachkolleg:innen längerfristig zu begleiten und zu fördern», sagt Céline Graf. |Céline Graf hat im Master Geschichte und Osteuropastudien studiert. Als freie Journalistin schreibt sie für verschiedene Zeitungen und Magazine vor allem über Kultur, Gesellschaft und Wissenschaft. Seit Juni 2026 engagiert sie sich als freie Mitarbeiterin beim Verein Öffentlichkeitsgesetz.ch, der punktuell mit dem Verein investigativ.ch zusammenarbeitet. Zuvor war Graf Kulturredaktorin bei «Der Bund» (investigativ.ch, 29.9.26)
The new tipping points playbook: The Earthshot Prize and the University of Exeter reveal how to make environmental repair unstoppable Landmark new research from The Earthshot Prize and the University of Exeter's Green Futures Solutions team, published today, reveals 51 environmental solutions that can trigger rapid and transformative change to repair our planet within the next five years. After a northern summer of extreme heat and fire, and as the world prepares for an unprecedented El Nino, the research provides a new, unifying agenda for positive action. | Positive Tipping Points: Accelerating system change to repair our planet, furthers Professor Tim Lenton's pioneering research, by expanding positive tipping point science to all five Earthshots: Protect and Restore Nature, Clean Our Air, Revive Our Oceans, Build a Waste-Free World, and Fix Our Climate. The Earthshot Prize will use the findings to identify solutions with the potential to trigger rapid systems change. (news.exeter.ac.uk, 29.9.26)
Durst der Daten: Wenn KI auf Wasserknappheit trifft Deutschland will seine Rechenzentrumskapazitäten massiv ausbauen. Doch die Anlagen benötigen nicht nur Strom und Fläche. Je nach Kühlsystem kann auch ihr Wasserbedarf beträchtlich ausfallen. | Wie viel sie tatsächlich verbrauchen, lässt sich bislang nur näherungsweise bestimmen. „Neben Strom wird künftig auch Wasser darüber entscheiden, wo und wie sich Rechenzentren wirtschaftlich und nachhaltig betreiben lassen“, sagt Mathias Franke, Leiter Data Center Consulting beim auf Immobilien, Bau und Infrastruktur spezialisierten Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE. Wie sich Energieeffizienz, Wasserschutz und Abwärmenutzung ökologisch sinnvoll verbinden lassen, zeigt das von Drees & Sommer begleitete Rechenzentrum auf dem incampus in Ingolstadt. | Für das Jahr 2024 weisen die verfügbaren Meldungen deutscher Rechenzentren einen Wassereinsatz von schätzungsweise 1,85 Milliarden Litern aus. Wie hoch der tatsächliche Bedarf aller Anlagen ist, lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. (www.it-daily.net, 29.9.26)
Den Wirbeln davongerannt | Pikosekundenpulse treiben Supraleiter über ihre kritische Stromgrenze hinaus Supraleiter können elektrischen Strom widerstandsfrei leiten, jedoch nur bis zu einem Höchstwert, der als kritischer Strom bezeichnet wird. Der kritische Strom ist ein entscheidender Leistungsindikator für Anwendungen, und die Materialwissenschaft konzentriert sich seit langem darauf, diese Grenze zu erhöhen. Forschende am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) haben nun gezeigt, dass in Typ-II-Supraleitern diese herkömmliche Grenze überschritten werden kann, wenn der Strom nur für wenige Pikosekunden angelegt wird. Auf diesen ultrakurzen Zeitskalen gelang es den Forschenden, eine viel höhere, intrinsische Grenze zu erreichen, die als Depairing-Strom bekannt ist. (www.mpg.de, 29.9.26)
Münchens Bewerbung: Olympisches Abenteuer - Münchens Bewerbung für Olympische Spiele lebt von der großen Einigkeit. Über ihre Chancen sagt das noch nicht viel aus. - (www.faz.net, 29.9.26)
Globale AKW-Entwicklung – Kernenergie legt kaum zu, während Wind- und Sonnenstrom boomen Ein neuer Bericht zeigt: Solar- und Windstrom wachsen schneller als die Kernkraft – vor allem wegen des Preises. (www.srf.ch, 29.9.26)
Bund plant Politzentrum – «Wir müssen unsere Demokratie schützen» Nationalrätin Farah Rumy weibelt für ein 44 Millionen Franken teures Informations- und Besuchszentrum beim Bundeshaus. (www.srf.ch, 29.9.26)
Verzögerung von Strom-Autobahn: Suedlink-Bau nahe Heilbronn vorerst gestoppt Die für die Energiewende wichtige Stromleitung sollte durch ein Salzbergwerk führen. Jetzt zeigt sich: zu riskant. mehr... (taz.de, 29.9.26)
Ratten-Ärger – In Basler Nachbarort Weil am Rhein (D) machen sich Ratten breit Der trockene Hitzesommer bescherte Ratten mehr Futter in der Kanalisation, aber weniger Unterschlupf im Gebüsch. (www.srf.ch, 29.9.26)
Religion stärkt den Zusammenhalt der Gesellschaft - meistens Hat der Staat etwas davon, ob die Menschen religiös sind? Im Prinzip schon, sagt eine neue Studie: mehr Engagement und Wertschätzung für das Gemeinwesen. Eine Gruppe falle raus aus diesem Schema. (www.dw.com, 29.9.26)
Atomkraft verliert weiter an Boden Der neue World Nuclear Industry Status Report zeigt einen weiter sinkenden Anteil von Atomstrom am globalen Strommix. Neue Reaktoren entstehen vor allem in China und unter russischer Regie. (klimareporter.de, 29.9.26)
Südlink-Bau gestoppt: Jetzt soll es über der Erde weitergehen - Statt unter Tage soll ein Teil der Stromautobahn jetzt oberirdisch verlegt werden. Vorausgesetzt, die Grundstückseigentümer spielen mit. - (www.faz.net, 29.9.26)
Beim Nachhaltigkeitsrat: Merz will Klimawandel mit Marktwirtschaft lösen - Der Bundeskanzler spricht häufiger von Risiken der jüngeren Generation durch ökologische Schäden. In einer Grundsatzrede hat er nun den Handlungsspielraum der Politik skizziert. - (www.faz.net, 29.9.26)
Neuer Coup der Wirtschaftsministerin: Reiche ist der Redispatch der Regierung Wirtschaftsministerin Reiche tut alles dafür, die Wirtschaft zu bremsen. Ihr neuester Coup: keine Entschädigung für nicht eingespeiste Windenergie. mehr... (taz.de, 29.9.26)
Blaues Hohenems punktet bei Klimapolitik Ausgerechnet das blau regierte Hohenems holt beim Nachhaltigkeitsbewerb „Zukunftsgrün“ die volle Punktezahl. Während die grünen Gemeinden im Land gar nicht erst antraten, räumte FPÖ-Bürgermeister Dieter Egger beim Öko-Projekt 180 von 180 Punkten ab. (www.krone.at, 29.9.26)
«Magazin»-Autoren ausgezeichnet: Felssturz von Blatten und Unwetter im Maggiatal: Internationale Preise für zwei Tamedia-Klimareportagen Beim Deutschen Preis für Klimajournalismus und den Covering Climate Now Awards wurden «Magazin»-Reporter Christof Gertsch sowie «Magazin»-Autor Jonah Goodman ausgezeichnet. (www.tagesanzeiger.ch, 29.9.26)
Weltweite Stromherstellung: Sonnenenergie überholt erstmals Atomkraft Weltweit sinkt der Anteil der Atomkraft am Strommix. Entgegen des globalen Trends setzt China weiter auf neue Reaktoren. mehr... (taz.de, 29.9.26)
KI außer Kontrolle: Wer haftet in so einem Fall eigentlich? Mehrere KI-Modelle haben zuletzt ungewolltes und nicht vorhergesehenes Verhalten gezeigt. Doch wer zahlt die Schäden, wenn KI-Agenten in fremde IT eindringen? Teilweise ist das juristisches Neuland.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.9.26)
Hitzesommer schlägt sich auch an der Börse nieder Der auslaufende Hitzesommer hat tiefe Spuren in den Bilanzen vieler Unternehmen hinterlassen. Neben vielen Leidtragenden lassen sich an der Börse vereinzelt aber auch Gewinner des Extremwetters ausmachen.[mehr] (www.tagesschau.de, 29.9.26)
Magnetfeldmessungen machen Stromflüsse in Brennstoffzellen sichtbar Die berührungslose Methode könnte Brennstoffzellen künftig ohne eingebaute Strommessplatinen überwachen (www.scinexx.de, 29.9.26)
Arnulf-Klett-Platz: Wettbewerb für ein neues Eingangstor zur Innenstadt startet Wie soll der Arnulf-Klett-Platz künftig aussehen und funktionieren? Mit dem Start des Planungswettbewerbs beginnt die Suche nach Ideen für einen attraktiven Stadtraum zwischen Hauptbahnhof und Stuttgarter Innenstadt. 18 Planungsteams entwickeln Konzepte für Verkehr, Grün, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung. (www.stuttgart.de, 29.9.26)
Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel: „Ein neuer Blick“ - - In einer digitalen Welt, die von Reizüberflutung und Clickbait geprägt ist, mahnt das Thema des kommenden Welttags der Sozialen Kommunikationsmittel zu mehr Achtsamkeit. Die sogenannte Aufmerksamkeitsökonomie verändere nicht nur unsere Wahrnehmung, sondern bedrohe auch die Tiefe menschlicher Beziehungen. Das geht aus der Erklärung hervor, die der Heilige Stuhl an diesem Dienstag veröffentlicht hat. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 29.9.26)
Alpine Sonnenenergie: «Solar Express» kommt nicht auf Touren Das «Solar-Express»-Gesetz sollte den Bau von Solarparks in den Alpen beschleunigen, um die Stromversorgung in der Schweiz sicherzustellen. Doch vier Jahre nach seiner Verabschiedung durch das Parlament befinden sich lediglich vier Projekte im Bau, und das ursprüngliche Ziel für die Stromerzeugung wird nicht erreicht werden. | Ursprünglich sollten diese Alpenkraftwerke 3% des jährlichen Stromverbrauchs decken, vor allem im Winter. Heute schätzt der Bund, dass es letztlich nur 1% sein werden. | «Es geht langsamer voran, als wir gedacht hatten, denn diese Projekte sind technisch viel schwieriger als erwartet», sagt Frank Rutschmann, Leiter der Sektion Erneuerbare Energien beim Bundesamt für Energie. | «Man muss mit starken Winden, Schnee und dem Anschluss an das Netz zurechtkommen, das manchmal sehr weit entfernt ist. All das ist sehr komplex, nimmt Zeit in Anspruch und kostet mehr als erwartet», fügt er hinzu. (www.swissinfo.ch, 29.9.26)
Stadtweite Kampagne „Sichere Wege für kleine Entdecker“ startet Unter dem Motto „Sichere Wege für kleine Entdecker“ startet die Landeshauptstadt Stuttgart eine neue Verkehrssicherheitskampagne, die zu mehr Aufmerksamkeit, Rücksicht und vorausschauendem Verhalten im Straßenverkehr aufruft. (www.stuttgart.de, 29.9.26)
NEOS ortet prorussische Desinformation Die Verbreitung russischer Desinformation abseits Social Media und Bots im Nationalrat und in Landtagen hat NEOS untersuchen lassen. Am Dienstag präsentierten Klubobmann Yannick Shetty und EU-Parlamentarier Helmut Brandstätter die Ergebnisse der Analyse des Austria Institut für Europa- und Sicherheitspolitik (AIES). Fazit: Der Großteil der prorussischen Narrative und Propaganda ist in Aussagen von FPÖ-Politikern und -Politikerinnen zu finden. Die FPÖ wies die Studie als „bestellte Propaganda“ zurück. (orf.at, 29.9.26)
Nach dem Hitzesommer – Es grünt wieder in den Schweizer Gärten – dank Rollrasen Viele Rasen litten unter Hitze und Trockenheit. Nun steigt die Nachfrage nach Rollrasen. Produzenten sind stark gefragt. (www.srf.ch, 29.9.26)
Climate-amplified wildland–urban interface disasters create persistent internal metal mixtures associated with pulmonary impairment Wildland—urban interface (WUI) disasters create a different exposure problem than wildfires dominated primarily by biomass burning. These disasters also burn built infrastructure and mobilize legacy contaminants, generating exposure profiles that extend beyond acute smoke inhalation. Using the 2023 Maui wildfires as a sentinel case, we found elevated internal metal mixtures 6 to 18 mo after the disaster and observed that higher mixture burden was associated with abnormal pulmonary function. These findings suggest that short-term ambient air monitoring alone may miss an important component of postdisaster toxic burden and support integrating biomonitoring and longer-term respiratory surveillance into WUI disaster response and recovery. (www.pnas.org, 29.9.26)
Uneven attention to climate tipping points Climate tipping points have moved from theoretical concern to a practical challenge for climate-risk assessment and governance. Yet whether scientific attention is aligned with risk-relevant characteristics of climate tipping elements (CTEs) has not been systematically assessed. Across 20,736 CTE-specific records spanning 2000—2025 and addressing 14 tipping elements, attention was concentrated on the Greenland Ice Sheet and Atlantic Meridional Overturning Circulation, while Boreal Permafrost (abrupt thaw) and the North Atlantic Subpolar Gyre received comparatively limited attention despite their relatively low estimated warming thresholds. Explicit engagement with risk-relevant tipping dynamics, including abrupt transitions, hysteresis, or irreversibility, was also limited. These patterns may influence which tipping risks can be most readily assessed, prioritized, and governed. (www.pnas.org, 29.9.26)
Ökostrom-Gesetz: Die Union geht an die Substanz der Energiewende Seit Wochen verhandelt die Koalition über eine Reform des Ökostrom-Gesetzes, eigentlich lief es nicht schlecht. Doch nun steht ein Katalog mit 86 Forderungen der CDU/CSU-Fraktion im Raum – und die Zeit läuft davon. (www.sueddeutsche.de, 29.9.26)
„Wir haben kein Demokratiedefizit, wir haben ein Verantwortungsdefizit“ Die Berliner Linken-Chefin Elif Eralp geht juristisch gegen Antisemitismus-Vorwürfe vor. „Man entfernt sich immer mehr von der parlamentarischen Sache“, sagt Fatina Keilani, WELT-Redakteurin im Ressort Meinungsfreiheit. (www.welt.de, 29.9.26)
Studie sieht Religion als Ressource für Zusammenhalt Der Religionsmonitor der Bertelsmann Stiftung verzeichnet weniger gesellschaftliches Auseinanderdriften und sieht Religion als soziale Ressource. Die Kirche hat hier zentrale Bedeutung, denn Gemeinden schaffen Räume, in denen Zusammenhalt wachsen kann. (www.ekd.de, 29.9.26)
Neue Daten: Warum Bauen besser ist als Vergesellschaften - Der Start der Sondierungsgespräche in Berlin steht im Zeichen der Vergesellschaftungsdebatte. Fachleute stellen nicht nur die ökonomische Sinnhaftigkeit infrage. - (www.faz.net, 29.9.26)
ZFF: Greta Thunberg kommt nach Zürich Im Rahmen des Zurich Film Festivals kommt die bekannte schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg nach Zürich. Sie nimmt an einer Podiumsdiskussion über die Westsahara teil. (tsri.ch, 29.9.26)
Druckexperimente sollen Windparks helfen, mehr Strom zu erzeugen Angepasste Rotordrehzahl könnte bei schräger Anströmung zusätzliche Leistung erschließen (www.scinexx.de, 29.9.26)
Kantonsrat Zürich: Wenn die Schweiz neue Kernkraftwerke baut – gehen die Abfälle dann doch nach Stadel? Neue Kernkraftwerke würden neuen Atommüll produzieren – und niemand weiss, wohin damit. Drei SP-Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Klarheit, ob Nördlich Lägern auch diese Abfälle aufnehmen müsste. (www.tagesanzeiger.ch, 29.9.26)
Problematische Visite: Papst Leo XIV. in Frankreich Papst Leo XIV. hat bei seinem viertägigen Frankreichbesuch für katholische Werte geworben, Abtreibung und Sterbehilfe kritisiert und junge Menschen zum Engagement für die Kirche aufgerufen. Zugleich traf er in Lourdes Opfer sexuellen Missbrauchs. Für Irritationen sorgte die Teilnahme von Staatspräsident Emmanuel Macron an der Abschlussmesse in Metz. (hpd.de, 29.9.26)
Zusammenzug der Polizeiwachen in Zürich West und Zürich City – für mehr sichtbare Polizeipräsenz Die Stadtpolizei Zürich setzt die Umsetzung ihrer Standortstrategie fort. Die Revierpolizei Altstetten der Stadtpolizei Zürich wird Ende 2026 in die Regionalwache Wiedikon integriert sowie die Revierpolizei Riesbach in die Quartierwache Hottingen. Bis 2029 werden auch die Quartierwachen Höngg, Hottingen und Enge den Betrieb anpassen. Die Öffnungszeiten der Regionalwachen bleiben für die Bevölkerung unverändert. (www.stadt-zuerich.ch, 29.9.26)
Neues Quartier für die Kölner Wärmewende Noch wird Kölns Wärmeversorgung überwiegend mit fossilen Energien bestritten. Gleichzeitig entstehen neue Quartiere, die auf Solarstrom und Wärmepumpen setzen. In Ehrenfeld zeigt ein Neubauprojekt, wie ein Teil der städtischen Wärmewende aussehen kann. (www.energiezukunft.eu, 29.9.26)
Aktivistische Podiumsdiskussion: Greta Thunberg kommt spontan ans ZFF Am Panel des Dokumentarfilms über die Sahraui in der Westsahara wird Umweltaktivistin Greta Thunberg anwesend sein. Sie besuchte 2025 ein Flüchtlingscamp in Algerien. (www.tagesanzeiger.ch, 29.9.26)
Batteriespeicher könnten Milliarden EEG-Förderkosten sparen Die Marktregeln begrenzen die Chancen von Batteriespeichern. Jetzt zeigt eine Simulation, welche Wirkung sie haben könnten. Sie würden die Preisspitzen glätten, Zeiten negativer Preise mindern und insgesamt die Förderkosten enorm senken. (www.energiezukunft.eu, 29.9.26)
Debatte nach den Wahlerfolgen der AfD: Und triffst du nur das Fahnenwort Der Autor Simon Strauß schlägt vor, dass sich rechts, Mitte und links hinter dem Begriff der Republik versammeln. Kategorien wie „Demokratie“ seien „abgenutzt“. Eine Replik. mehr... (taz.de, 29.9.26)
Kein Luxusresort, sondern gemütliches Schutzhaus Vor 100 Jahren wurde die Ischler Hütte mit nur einem Raum für Bergsteiger eröffnet. Die Ansprüche der Gäste sind inzwischen weit weniger spartanisch. Heutzutage gibt es dort 40 Betten, eine moderne Photovoltaikanlage und eine UV-Anlage für das Trinkwasser. (www.krone.at, 29.9.26)
Eier-Werbung von Suisse Garantie gerügt Die Aussage, die Eier stammten meist aus «kleinen Herden», sei irreführend. Mehrere Tierschutzorganisationen hatten zuvor Beschwerde eingelegt. (www.persoenlich.com, 29.9.26)
„Sexueller Missbrauch ist menschliches Problem“ Papst Leo XIV. will den Begriff eines systemischen Missbrauchs in der römisch-katholischen Kirche vermeiden. „Sexueller Missbrauch ist in erster Linie ein menschliches Problem“, so das Kirchenoberhaupt. (www.krone.at, 29.9.26)
Zukunft der Photovoltaik: Im Labor ein Alleskönner - Solarzellen aus Perowskit sind flexibel, einfach zu fertigen und verwandeln Sonnenlicht ebenso effizient in Strom wie ihre Pendants aus Silizium. Warum haben sie noch nicht den Markt erobert? - (www.faz.net, 29.9.26)
Kilchberg: Lindt & Sprüngli halbiert Wachstumsziel für 2026 deutlich – wegen Hitze Lindt & Sprüngli hat die Prognose für das organische Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2026 deutlich gesenkt. An den mittel- und langfristigen Zielen hält das Unternehmen indes fest und bestätigt auch die EBIT-Prognose. (www.tagesanzeiger.ch, 29.9.26)
Abtreibungsverbot in Liechtenstein: Warum Erbprinz Alois das letzte Wort hat Im Fürstentum stimmt das Volk oft direkt ab, das Parlament hat sogar für eine Fristenlösung votiert. Trotzdem müssen Frauen zum Abtreiben weiter ins Ausland fahren. Hinter dem Stillstand stecken eine Milliardärsfamilie — und eine Drohung (www.freitag.de, 29.9.26)
Griechenland will grüne Energiedemokratie werden Nicht nur die Volkswirtschaft Griechenlands erholt sich, eine bemerkenswerte Wandlung hat auch die Energiewirtschaft des Landes vollzogen. Ein Wermutstropfen sind die stark eingeschränkten Flächen für den Windenergieausbau. (www.energiezukunft.eu, 29.9.26)
Radioteleskop hat fernen Wasserstoff erstmals ohne Galaxienkarten nachgewiesen Neue Technik öffnet unabhängigen Zugang zur Dunklen Energie (www.scinexx.de, 29.9.26)
KI und Klimaschutz: Warum dieser langjährige Klimaschützer jetzt auf KI setzt KI verschlingt Energie, verschärft Ungleichheit – aber kann das Klima retten? Klimastratege Bernhard Lorentz sieht in grüner KI eine historische Chance. (www.zeit.de, 29.9.26)
Berliner Wohnprojekt zeigt Wege für die nachhaltige Stadt von morgen Studie zu einem Berliner Wohnprojekt zeigt Potenziale von Holz-Hybridbau, Passivdesign und Universal Design für Klimaschutz und soziale Inklusion. (nbau.org, 29.9.26)
Hohe Treibstoffpreise: «Manche werden ihre Zuckerrüben im Boden lassen, weil sie sonst Geld verlieren» Bauer Jacky Pavillard ist auf Maschinen angewiesen, die viel Sprit schlucken. Die Trockenheit und Schädlinge haben seinen Feldern zugesetzt – und nun explodieren die Treibstoffpreise genau im falschen Moment. (www.tagesanzeiger.ch, 29.9.26)
Union und Gerechtigkeit: Was ist Gerechtigkeit? Wir haben jeden CDU-Abgeordneten gefragt In Deutschland müsse es gerecht zugehen, sagte der Kanzler vorige Woche. Und überraschte damit seine Fraktion. Kann die etwas mit dem Begriff anfangen? Lesen Sie selbst. (www.zeit.de, 29.9.26)
Verwirrung um Klimaanlagen: Eine Zürcher Gemeinde verlangt für ein mobiles Gerät ein Baugesuch – doch ist das rechtens? Bonstetten spricht von einem unbewilligten Klimagerät. Der Kanton kommt zu einem anderen Schluss. (www.nzz.ch, 29.9.26)
Papst Leo XIV.: Sexueller Missbrauch laut Papst in erster Linie »menschliches Problem« Papst Leo XIV. will nicht von einem systematischen Missbrauch in der katholischen Kirche sprechen. Zugleich betont er eine besondere Verantwortung gegenüber Betroffenen. (www.zeit.de, 29.9.26)
Historische Wende – Zürich atmet auf Das Abstimmungsrat hat völlig verblüfft. Trotz Hochhaus-Hetze auf allen Kanälen: 62.6% JA für die Vorlage des Gemeinderats. Das ist im schwierigen Gebiet des Städtebaus ein eindeutiges Resultat. Dass Alt-Stadtrat Odermatt, der seine Verhochhäuselung auch noch in die familienreichen Aussenquartiere hineintreiben wollte, eine so klare Abfuhr erlitt, macht den Volkswillen noch deutlicher. | Der Weg ist jetzt frei für gute neue Siedlungen in Affoltern, Oerlikon, Schwamendingen, Altstetten und Albisrieden. «zurivitruv» hat kürzlich vier ausserordentlich lebenswerte Muster nur schon in Affoltern gezeigt. Wir dürfen jetzt neue Projekte erwarten, die diese Spur in den Aussenquartieren wieder aufleben lassen. Endlich kann Zürich zu einer menschenfreundlichen Wohnbaukultur finden. | Familien und Kinder sind vor dem Silodasein gerettet! | Quadratkilometer sind über Nacht von orange zu grün übergegangen. Wertvolles Stadtgewebe kann sich entwickeln. (www.zuerivitruv.ch, 28.9.26)
KI-Rechenzentren bringen Gleichstrom wachsende Rolle Laut einem Bericht von ABB und BCG rückt Gleichstrom durch KI-Rechenzentren und erneuerbare Energien stärker in den Fokus. | Der Technologiekonzern ABB hat gemeinsam mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) einen Bericht mit dem Titel „The Strategic Case for Hybrid AC/DC Power: Shaping the Transition to the Next Electrical Architecture“ veröffentlicht. Darin argumentieren die Autoren, dass Gleichstromtechnologie (DC) zunehmend aus einer Nischenrolle heraustritt und zu einem zentralen Bestandteil industrieller, gewerblicher und digitaler Infrastruktur wird. (www.it-daily.net, 28.9.26)
Medienmitteilung Unterschächen: Felsabbruch im Gebiet vom Gross Ruchen Heute Vormittag, 28. September 2026 um ca. 4:00 Uhr hat sich in der Nordwand des Gross Ruchen ein Felssturz ereignet. Die Abbruchstelle liegt auf einer Höhe von ca. 2'900m ü. M. und das Abbruchvolumen wird grob auf ca. 2000 m3 geschätzt. Der Abbruch führte zu einer massiven Staubentwicklung, welche sich bis weit ins Urner Reusstal ausbreitete. Als Ursache für den Felsabbruch dürfte die extreme Hitze eine Rolle gespielt haben, welche das Eis im Untergrund schmelzen liess. Personen, Gebäude oder Infrastrukturanlagen kamen gemäss aktuellem Kenntnisstand nicht zu Schaden. | Aus der Abbruchstelle werden keine weiteren grossen Felsstürze erwartet. Allerdings sind solche Felsstürze wie von heute Morgen am Gross Ruchen jederzeit wieder möglich. Für das umliegende Alpgebiet besteht aktuell keine Gefährdung. | Es wird dringend davon abgeraten, das Gebiet entlang des Hangfusses sowie die Ruchennordwand und die Ruchenchälen zu betreten. (www.ur.ch, 28.9.26)
Gedruckter Stoff kühlt, erkennt Bewegung und erzeugt Strom Kleidung schützt uns vor Kälte, Regen und Sonne, doch technisch hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum weiterentwickelt. Smarte Textilien mit Sensoren, Heizfäden oder Kühlfunktion existieren zwar, sie brauchen aber meist mehrere Schichten und aufwendige Elektronik. Forscher:innen der University of Illinois Urbana-Champaign haben nun ein Material entwickelt, das mehrere dieser Aufgaben in einer einzigen gedruckten Schicht vereint. (www.trendsderzukunft.de, 28.9.26)
CO2 langfristig binden: Pilotprojekt im Klärwerk Bülk startet 28. September 2026/Kiel. Am Klärwerk Bülk in der Gemeinde Strande startet ein Pilotprojekt zur Kohlendioxid (CO2)-Abscheidung und dauerhaften Bindung im Meerwasser: Die Stadt Kiel erprobt dazu gemeinsam mit dem Hamburger Start-up Planeteers GmbH eine Anlage, die pro Jahr bis zu 625 Tonnen Kohlendioxid binden soll, indem es in gelöstes Hydrogencarbonat umgewandelt und über den Auslauf der Kläranlage in die Kieler Förde eingeleitet wird. Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel begleitet das Vorhaben wissenschaftlich unabhängig und untersucht, wie sich die dabei verursachte zusätzliche Alkalinitätserhöhung im Küstenwasser auswirkt. Gefördert wird das begleitende Monitoring durch das Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN). (www.geomar.de, 28.9.26)
Gesunder Umgang mit Krisen – von der individuellen zur kollektiven Wirksamkeit und Resilienz Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Zeit multipler Krisen auf: Klimakrise, Umweltveränderungen und gesellschaftliche Unsicherheiten können ihre psychische Gesundheit erheblich beeinflussen. Lehrkräfte können einen wichtigen Beitrag leisten, Kinder und Jugendliche zu stärken, Orientierung zu geben und einen konstruktiven Umgang mit diesen Herausforderungen zu fördern. | Unsere interaktive Online-Fortbildungsreihe setzt genau da an. In diesem Vertiefungsmodul mit Lea Dohm und Dr. Marischa Fast geht es um den gesunden Umgang mit Krisen im Kontext Schule. | Themenschwerpunkte: Psychische Gesundheitskompetenzen von Schüler*innen gezielt stärken | Eigene Haltung und Kompetenzen reflektieren | Erste Impulse zur Verankerung von Kompetenzen im System Schule | Diese Veranstaltung ist Teil einer interaktiven Online-Fortbildungsreihe, die sich insbesondere an Lehrkräfte der Sek. I richtet. (www.klimawandel-gesundheit.de, 28.9.26)
Herr Habeck hat (wie oft) recht: Die politische Mitte hat nur ein "weiter so" anzubieten, die AfD bietet eine scheinbare Zukunftsperspektive. Dabei wäre eine vollständige Energiewende eine anspruchsvolle, aber machbare Zukunftsperspektive: Unabhängigkeit, Klimaschutz und Selbstwirksamkeit. | @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 28.9.26)
Neue Regeln zum Schutz vor Greenwashing Ziel der Bestimmungen ist es, dass Verbraucher*innen besser informierte Kaufentscheidungen hinsichtlich der ökologischen Auswirkungen, der Haltbarkeit und der Reparierbarkeit von Produkten treffen können und so zu einem nachhaltigeren Konsumverhalten beitragen. Denn immer mehr Unternehmen versuchen, sich und ihren Produkten mit gezielten Marketing-Maßnahmen ein umweltfreundliches Image zu geben. (www.umweltbundesamt.de, 28.9.26)
New manifesto calls for a fundamental shift in how humanity turns knowledge into action A group of leading scientists and scholars, authors, policymakers and institutions from across the world have endorsed A Time of Great Consequence: A Manifesto for Bridging Knowledge and Action, launched today by UNESCO-MOST BRIDGES, the Julie Ann Wrigley Global Futures Laboratory at Arizona State University and the Club of Rome. | The manifesto argues that humanity has never understood so much about the transformations reshaping the Earth system, nor anticipated their consequences so clearly, yet the world's collective response remains profoundly out of step with what is known. It traces this gap to economic inequality, social fragility, deepening political divisions, institutions increasingly out of step with today's realities, and knowledge itself that has become too fragmented to act on at the scale and with the urgency required. (www.clubofrome.org, 28.9.26)
Emissionsreduktion: «Methan ist so was wie der Trumpfbauer beim Jassen» Die Erderhitzung lässt sich kaum in den Griff bekommen, wenn der Atmosphäre nicht rasch und viel CO2 entzogen wird. Der Klimaforscher Reto Knutti identifiziert im Interview mit Franzika Meister einen überraschenden Katalysator dafür: Methan. (www.woz.ch, 28.9.26)
Der grösste Klimahebel der Schweiz liegt im Finanzmarkt | Philippe Thalmann, Professor of economics at EPF: Der Hitzesommer 2026 führte der Schweiz in klarer Deutlichkeit vor Augen, was die Klimawissenschaft seit Jahrzehnten vorrechnete, inklusive möglicher Schäden in Milliardenhöhe. Dies heizt auch die Debatte um Klimaschutzmassnahmen wieder an. Im Moment scheint Einigkeit darüber zu herrschen, dass man jetzt reagieren müsse. Doch wie so oft schwinden Wille und Einigkeit, sobald es um konkrete Massnahmen geht. Entscheidend ist, dass dabei der Blick fürs grosse Ganze nicht verloren geht, denn nicht jede Massnahme bewirkt gleich viel Klimaschutz. | Trotz der Kleinräumigkeit der Schweiz ist der hiesige Finanzplatz ein Gigant. 2,2 Billionen US-Dollar oder gut ein Fünftel des weltweit grenzüberschreitend angelegten Vermögens wird hierzulande verwaltet. Davon fliessen über 120 Mrd. US-Dollar von institutionellen Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen und Vermögensverwaltern aus der Schweiz in Unternehmen der fossilen Industrie. Verglichen damit verblassen die jährlichen Bundesinvestitionen (www.linkedin.com, 28.9.26)
Höchstes Windrad der Welt erreicht seine Höhe Das höchste Windrad der Welt hat im brandenburgischen Schipkau in der Lausitz seine endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. „Mit einer Nabenhöhe von 300 Metern ist die Anlage die höchste Windenergieanlage der Welt und zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands“, erklärte das Unternehmen Gicon. Mit den Rotorenblättern erreicht das Windrad die 365 Meter. (www.krone.at, 28.9.26)
Greta Thunberg diskutiert über die Westsahara Das Festival hat einen überraschenden Auftritt angekündigt: Die Klimaaktivistin wird am Dienstag an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. (www.persoenlich.com, 28.9.26)
Neuer Rekord bei Solarstromerzeugung: Drohendes Ende einer Erfolgsgeschichte Bereits jetzt wurde so viel Solarstrom produziert wie im gesamten Jahr 2025. Doch die Branche fürchtet, dass die Energiewende ins Stocken gerät. mehr... (taz.de, 28.9.26)
Hitze und Dürre in Europa: EU geht von Milliardenschaden für Landwirte durch Hitzesommer aus Hitze und Dürre haben zu schwachen Ernten in der EU geführt. EU-Agrarkommissar Christophe Hansen bezeichnet Landwirte als »die ersten Opfer des Klimawandels«. (www.zeit.de, 28.9.26)
Medienschau: Die Heimkehr der Herde Der Papst besucht Frankreich, und Hunderttausende jubeln ihm zu. Hoffnung in so schwerer Zeit stiftet ausgerechnet das Oberhaupt der katholischen Kirche. Findet auch die Presse. (www.jungewelt.de, 28.9.26)
Klimawandel: Kein Grund zur Ruhe Der 16. deutsche Extremwetterkongress fasst die Entwicklungen der letzten Jahre zusammen. Die Zahl der Hitzetage hat sich vervielfacht. Drastische Folgen auch für die Gesellschaft sind messbar. (www.jungewelt.de, 28.9.26)
Giraffen im klimawandel: Ein Essayfilm par excellence - Was haben Giraffen mit dem Klimawandel zu tun? Lea Hartlaub führt in ihrem Dokumentarfilm vor, wie man sich als Mensch ganz klein machen und dabei als Zeuge des Weltgeschehens eine stille Größe entwickeln kann. - (www.faz.net, 28.9.26)
Elektromobilität: Chinesischer Batteriepartner kommt für VW-Partnerschaft nach Europa Europas größter Autobauer und der chinesische Batteriezellhersteller Gotion bauen ihre Zusammenarbeit aus. Im spanischen Valencia soll ein europäisches Produktionszentrum für Einheitszellen entstehen. VW spricht von einem „Durchbruch“. (www.sueddeutsche.de, 28.9.26)
Von erfrischend echt bis nervenkitzelnd Ein twerkender 90-Jähriger, eine drei Meter grosse Haarkugel und eine Farbexplosion: Für Marika Magnuszewska, Senior Art Director bei Leo Zurich, zeigen diese aktuellen Cases, dass Verrücktes wirkt. Ihr Rat an Kreative: absurde Ideen nie vorschnell verwerfen. (www.persoenlich.com, 28.9.26)
Erfolgreiche erneuerbare Energien: Rekord bei Solarkraft Bereits jetzt hat die Stromerzeugung aus Photovoltaik die des ganzen Vorjahres übertroffen. Die Branche warnt vor den geplanten Energiegesetzen. mehr... (taz.de, 28.9.26)
Klimagas unter dem Meeresboden Dänemark nimmt das erste kommerzielle CO2-Lager der EU in Betrieb, geplant auch für Lieferungen aus Deutschland. Eine neue Studie mahnt allerdings zum maßvollen Einsatz der umstrittenen CCS-Technik. - (klimareporter.de, 28.9.26)
AKW brauchen mehr Wasser als die Schweizer Landwirtschaft Die Schweiz leidet unter massiver Trockenheit. Während sich das Parlament mit den Folgen des Hitzesommers beschäftigt, nimmt Greenpeace die Atomkraftwerke ins Visier. (www.schweizheute.ch, 28.9.26)
Neue Studie: Gute Noten für Energie-Kurs Eine Studie zeigt große Zufriedenheit mit der Energieversorgung: Die Mehrheit befürwortet mehr Windkraft und Photovoltaik, zugleich wächst der Wunsch nach heimischem Strom und mehr Unabhängigkeit. (www.krone.at, 28.9.26)
Ein Strichcode wird zum Bücherregal Ex Libris lanciert eine dynamische Plakatkampagne mit Strichcodes, die den aktuellen Buchpreis im Shop abrufen. (www.persoenlich.com, 28.9.26)
Katherina Reiche: Linkspartei bestätigt Unterlassungsklage gegen Katherina Reiche Neben Alexander Dobrindt geht die Linkspartei auch gegen die Bundeswirtschaftsministerin juristisch vor. Diese betreibe »mit Steuergeld Propaganda gegen die Linke«. (www.zeit.de, 28.9.26)
Teure Werbung, kein Erfolg – Nein zur SVP-Initiative: Warum Geld keine Abstimmung gewinnt Trotz Millionenbudget ist die Neutralitätsinitiative gescheitert. Warum Werbung für die Demokratie trotzdem wichtig ist. (www.srf.ch, 28.9.26)
75 Jahre Karlsruhe: Steinmeier warnt vor „Verächtern des Rechtsstaats“ - Der Bundespräsident lobt das Bundesverfassungsgericht als „Glücksfall“ für die Demokratie. Doch er mahnt: Unbeschwert feiern könne man den Geburtstag gerade nicht. - (www.faz.net, 28.9.26)
Grüne setzen auf Kampf für den Rechtsstaat Die umkämpften Landtagswahlen sind für die Grünen überraschend gut verlaufen. Jetzt wollen sie sich um die Bewahrung von Demokratie und Rechtsstaat kümmern. (www.dw.com, 28.9.26)
Frauenförderung bei «Helvetia ruft!»: «Und morgen biiseln die Meersäuli drauf»: Was Doris Leuthard Politikerinnen mitgibt Zum dritten Mal versucht «Helvetia ruft!» über alle Parteien hinweg, möglichst viele Frauen zu mobilisieren. Es ist ihre Antwort auf den globalen Backlash gegen den Feminismus. Ob der Ruf gehört wird? (www.tagesanzeiger.ch, 28.9.26)
Kapitalismuskritik nach Harald Welzer: Rückzug allein löst die Klimakrise nicht Vor Kurzem diagnostizierte der Soziologe Harald Welzer im „Freitag“ eine gefährliche Überkomplexität unserer Zeit und riet zum „Rückzug“. Unser Autor knüpft daran an — mit einer noch radikaleren Diagnose, die schon Karl Marx stellte (www.freitag.de, 28.9.26)
Kantonsrat will Aktionsplan und Klimaanlagen gegen die Hitze Der Zürcher Kantonsrat nahm zwei Postulate zur Hitze an: Die Linken wollen einen Klimaaktionsplan, die FDP lockere Regeln für Klimaanlagen. (tsri.ch, 28.9.26)
Sicherheitsvorfälle bremsen grünen Wasserstoff in Leuna aus Umbauten aus Sicherheitsgründen und ein Unfall haben die Produktion von grünem Wasserstoff von Linde in Sachsen-Anhalt um Jahre verzögert. Die Öffentlichkeit hat davon bislang nichts erfahren. - (klimareporter.de, 28.9.26)
Bauen im Gebauten Das Schweizerische Architekturmuseum in Basel präsentiert die Arbeiten des englischen Architekten Tony Fretton in einer ruhigen, klassischen Retrospektive. Gleichzeitig gibt der Quart Verlag Luzern eine dreibändige Monografie heraus. - (www.journal21.ch, 28.9.26)
„Reines Wolkenkuckucksheim – ohne Strom wird es keine KI-Revolution in Deutschland geben“ In Niederbayern sollen einer der größten Batterie-Stromspeicher Deutschlands und ein großes Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz entstehen. Der Journalist Christoph Lemmer spricht von „reinem Wolkenkuckucksheim“. (www.welt.de, 28.9.26)
75 Jahre Bundesverfassungsgericht: Bundespräsident Steinmeier ruft zum Schutz des Rechtsstaats auf Beim Festakt zum 75. Geburtstag des Bundesverfassungsgerichts betont der Bundespräsident die wichtige Rolle des Gerichts. Es müsse vor Demokratiefeinden geschützt werden. (www.zeit.de, 28.9.26)
Papst bei Europa-Treffen: Friede und Einheit echte Substanz geben - - Papst Leo XIV. hat im französischen Metz bei der Begegnung „An den Wurzeln Europas für Frieden und Einheit“ für Frieden Achtung des Völkerrechts und Dialog geworben und die Gründerväter Europas sowie den heiligen Benedikt gewürdigt. Im Kongresszentrum „Robert Schuman“ rief das katholische Kirchenoberhaupt diesen Montag vor Politikern und Kirchenvertretern aus Frankreich und Umgebung dazu auf, „Begriffen wie Freiheit, Demokratie, Frieden und Einheit echte Substanz zu verleihen." - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.9.26)
Steinmeier sieht Demokratie und Rechtsstaat in Gefahr Der Bundespräsident setzt auf das Bundesverfassungsgericht als Bollwerk gegen Extremisten. Schließlich sei es schon seit 75 Jahren ein "Garant" für die Freiheit, betonte Frank-Walter Steinmeier in Karlsruhe. (www.dw.com, 28.9.26)
Willkommen in der neuen Medienwelt: Übernehmen jetzt die KI-Newssites? Künstliche Intelligenz lernt schnell. Das Info-Portal “We News” klaubt Meldungen zusammen und verwurstet sie zu Artikeln. Das Ergebnis wirkt auf den ersten Blick passabel — wenn nur die KI-generierten und total irreführenden Bilder nicht wären. Das Bundesamt für Kommunikation sieht sich nicht in der Verantwortung. | Das digitale Newsmagazin „We News“ ist in der Schweiz seit gut zwei Monaten online — und fliegt noch ziemlich unter dem Radar der Öffentlichkeit. Das Newsportal ist komplett KI-gesteuert und fällt durch eine üppig bestückte Redaktion auf. Das Onlineportal Infosperber berichtete schon darüber. Aber auch Rathuus hat „We News“ bereits einmal thematisiert: Wir empfehlen allen, die Folge 40 unseres Podcasts zu hören. Doch das Thema ist zu wichtig, darum wollen wir es hiermit vertiefen. (rathuus.ch, 28.9.26)
Neue Daten: Warum Bauen besser ist als Vergesellschaften - Der Start der Sondierungsgespräche in Berlin steht im Zeichen der Vergesellschaftungsdebatte. Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft stellt nicht nur die ökonomische Sinnhaftigkeit infrage. - (www.faz.net, 28.9.26)
66 statt 33 Prozent: Forscher wollen Solar-Wirkungsgrad sprengen Solarzellen stoßen bisher an eine physikalische Effizienzgrenze. Doch ein neuer theoretischer Ansatz könnte diese deutlich verschieben. Forscher zeigen, wie sogenannte heiße Elektronen künftig besser genutzt und damit deutlich höhere Wirkungsgrade für Solarzellen möglich werden könnten. | Forscher der Universität Groningen haben nun jedoch einen Mechanismus untersucht, der helfen könnte, diese Grenze künftig zu überwinden. Mit dieser theoretischen Forschung könnte die Wirkungsgradgrenze in der Photovoltaik langfristig weiter verschoben werden. (www.basicthinking.de, 28.9.26)
D: Bischöfe beraten über KI, Bioethik und Synodalität - - Künstliche Intelligenz, der Schutz des Lebens, Missbrauchsaufarbeitung und Synodalität: In Fulda beginnt diesen Montag die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. 59 Bischöfe kommen bis Donnerstag zusammen. Ein Studientag widmet sich der Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.9.26)
Kardinal Marx: Europa hat Verantwortung für die Menschenrechte - - Es war der große Europäer Robert Schuman, der das christliche Gebot der Nächstenliebe mit Europas politischer Philosophie verknüpfte. Für Demokratie auf diesen Wurzeln gelte es sich einzusetzen, meint Münchens Kardinal. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.9.26)
Deutsche Olympia-Bewerbung München: Chancen und Probleme Mit München möchte sich Deutschland für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben. Das Konzept, das auf dem Olympischen Erbe von 1972 aufbaut, ist ambitioniert und muss einige Hürden bewältigen. (www.dw.com, 28.9.26)
Wie KI-Rechenzentren das Stromnetz schonen können Der stark steigende Energiebedarf von KI-Rechenzentren stellt Stromnetze weltweit vor Herausforderungen. Laut einer Studie eines internationalen Forschungsteams unter Leitung der Technischen Universität (TU) Wien sollten sich Rechenzentren künftig an die Kapazitäten des Stromnetzes anpassen und nicht umgekehrt. Durch die zeitliche Verschiebung von Rechenaufgaben könnten die Anlagen zur Stabilisierung der Netze beitragen. (www.krone.at, 28.9.26)
Katherina Reiches umstrittene Reform: Im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz kommt Biomasse gut weg Das neue Gesetz für erneuerbare Energien soll die Stromproduktion aus Wind und Solar zurückfahren. Holz, Gülle und Mais aber werden gefördert. mehr... (taz.de, 28.9.26)
Papst in Metz: „Religionsdialog muss Worte und Herzen entwaffnen“ - - Leo XIV. hat Religionsvertreter dazu aufgerufen, überall zu einer „Entwaffnung der Worte und Herzen“ beizutragen. Am letzten Tag seiner Frankreichreise erteilte er Gewalt oder Unterdrückung im Namen der Religion eine deutliche Absage. In der lothringischen Stadt Metz erinnerte daran, dass Dialog die eigene Identität nicht schmälert. Religionsvertreter unterzeichneten eine Dialogverpflichtung. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.9.26)
Wortlaut: Papst Leo bei einem interreligiösen Treffen in Metz - - Lesen Sie hier, was Papst Leo beim interreligiösen Treffen am 28. September 2026 in Metz sagte - im Wortlaut und der offiziellen deutschen Übersetzung. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.9.26)
Forschende in der Ukraine in Zeiten von Krieg und bewaffnetem Konflikt Studie zeigt Auswirkungen des Krieges auf die Mobilität von Forschenden innerhalb und außerhalb der Ukraine. (www.mpg.de, 28.9.26)
FOKUS WASSER: Wasser ist Kultur – Oder wie der Klimawandel die aktuelle Wassernutzung im Alpenraum in Frage stellt. Diesen Sommer waren die Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu spüren — besonders evident war dabei die Wasserknappheit. Die austrocknenden Alpen zerstören allmählich die Illusion, Wasser sei eine unendliche Ressource. Aber wie ist mit dem knappen Gut umzugehen? | Für die europäischen Alpen galt lange Zeit die Überzeugung, dass es Wasser in ausreichenden Mengen gibt, da die hohen Bergkämme zu deutlich mehr Niederschlag führen und Wasser in Form von Eis und Schnee gespeichert wird. Die ganzjährigen Abflüsse speisen wiederum die großen Flüsse und tragen zur Versorgung großer Teile des europäischen Kontinents bei. Doch diese Sicherheit bröckelt zunehmend aufgrund der immer weiter steigenden Temperaturen. Der Klimawandel lässt die hochalpinen Wasserspeicher schmelzen. Gewohnte Niederschlagsmuster verändern sich grundlegend. (www.syntopia-alpina.ch, 28.9.26)
Nach Hitzesommer: Zürcher Kantonsrat will Senioren-Telefondienst bei Hitzewellen Der Kantonsrat überweist diskussionslos ein Postulat für einen Telefondienst für Senioren, gekühlte Räume und Nebelduschen. Zudem sollen die Vorschriften für Klimaanlagen gelockert werden. (www.tagesanzeiger.ch, 28.9.26)
Eine Web-Sitcom statt Werbung Der Onlinehändler lanciert eine Webserie. Die erste Staffel spielt in einem fiktiven Galaxus-Store. Galaxus bezeichnet die Serie als «kreativen Versuchsballon» (www.persoenlich.com, 28.9.26)
3000 Tonnen Lebensmittel landen täglich im Müll Mehr als 3000 Tonnen Lebensmittel landen laut Umweltschutzorganisation WWF in Österreich tagtäglich im Müll. Das entspricht rund 140 Lkw-Ladungen. Der Großteil der weggeworfenen Lebensmittel kommt übrigens aus Privathaushalten. (www.krone.at, 28.9.26)
Deutschland erreicht neuen Solarstromrekord - News kompakt: Das Wichtigste kurz gefasst Deutschland hat bereits vor Jahresende mehr Solarstrom erzeugt als im gesamten Vorjahr. Südkorea wirft der Ukraine Vertrauensbruch bei der Überstellung nordkoreanischer Kriegsgefangener vor. Der DW-Nachrichtenüberblick. (www.dw.com, 28.9.26)
Grüne nach den Landtagswahlen: Unerwartete Erfolge, Sorgen um die Demokratie Die umkämpften Landtagswahlen sind für die Grünen überraschend gut verlaufen. Jetzt wollen sie sich um die Bewahrung von Demokratie und Rechtsstaat kümmern. (www.dw.com, 28.9.26)
Klima und Soziales mehr miteinander verknüpfen Bedrohungen wie der Klimawandel lassen sich nur gemeinschaftlich bewältigen, betonen die Regierungsberater des WBGU in einem neuen Gutachten. Parallel lässt die Koalitionsmehrheit im Bundestag Anträge für eine grundgesetzliche Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung ins Leere laufen. - (klimareporter.de, 28.9.26)
Missbrauchsbetroffene: „Der Papst hat sehr aufmerksam zugehört" - - Fünf der sieben Missbrauchsbetroffenen, die am Sonntag in Lourdes Papst Leo XIV. getroffen haben, berichteten anschließend internationalen Medien von dem zweistündigen Gespräch. Sie hoben die Empathie des Papstes hervor, ebenso wie die Tatsache, dass er ihre persönlichen Geschichten und die systemischen Zusammenhänge des Missbrauchs kannte. Sie hätten den Eindruck gewonnen, dass Leo XIV. um die noch anstehenden Aufgaben wisse und dass er entschlossen sei, sich ihnen zu stellen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 28.9.26)
Effizienzbiester zum Anfassen In Konstanz laden Privatleute Gäste zu Wärmepumpen-Partys ein, organisiert vom städtischen Amt für Klimaschutz. Das Interesse ist groß – am geselligen Plaudern und an der modernen Heiztechnologie. (www.energiezukunft.eu, 28.9.26)
Solarstrom: Solarstromproduktion übertrifft bereits jetzt Vorjahreswert 2026 wurde bereits mehr Solarstrom erzeugt als im gesamten vergangenen Jahr. Grund dafür sind unter anderem ungewöhnlich viele Sonnenstunden. (www.zeit.de, 28.9.26)
Genossenschaft baut drei vollelektrische Mehrfamilienhäuser - - Die Wohnungsgenossenschaft Schwarzenberg eG baut drei vollelektrisch versorgte Mehrfamilienhäuser in Schwarzenberg: Sie nutzen ein Energiekonzept aus Photovoltaik, Speicher und Infrarotheizungen. Geplant ist eine Pauschalmiete mit Energieflatrate. Zudem findet eine öffentliche Auftaktveranstaltung... - - (www.geb-info.de, 28.9.26)
Nach Massenjubel betroffenes Schweigen in Lourdes Am Sonntag absolvierte Papst Leo XIV. die schwierigste Etappe seines Frankreich-Besuchs. Nach dem Jubel der Massen auf der Champs-Élysées waren nun Momente der Besinnung angesagt. Es war der Tag, an dem die „schmerzliche Plage des sexuellen Missbrauchs“, so Leos Worte, in der katholischen Kirche ein zentrales Thema war. (www.krone.at, 27.9.26)
Papst Leo leitet Rosenkranz-Prozession in Lourdes - - Rosenkranz mit Lichterprozession und schließlich ein Wort an die Mitbetenden, darunter viele Kranke, in Lourdes: Mit einer feierlichen Abendandacht am Sonntag hat Papst Leo XIV. im Zug seiner Frankreichreise die Etappe in Lourdes abgeschlossen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.9.26)
Einheit in der Vielfalt: migratio bringt katholische Gemeinschaften in Mariastein zusammen Zum ersten Mal versammelten sich katholische fremdsprachige Gemeinschaften und katholische Gemeinschaften verschiedener Riten aus der ganzen Schweiz zum Tag der Migranten. | Anlässlich des Tages der Migrantinnen und Migranten hat migratio erstmals alle katholischen fremdsprachigen Gemeinschaften sowie katholische Gemeinschaften verschiedener Riten in der Schweiz zu einer gemeinsamen Feier in der Abtei Mariastein eingeladen. Ziel der Veranstaltung, an der mehr als 700 Menschen teilnahmen, war es insbesondere, den kleineren und weniger bekannten, aber ebenso lebendigen und fröhlichen Gemeinschaften Sichtbarkeit zu verleihen und zugleich den Reichtum der katholischen Kirche in ihrer sprachlichen, kulturellen und traditionellen Vielfalt zu würdigen. | Im Einklang mit dem von Papst Leo XIV. für den 112. Welttag der Migranten und Flüchtlinge gewählten Motto „Auch nur eines dieser Kinder“ (Mt 18,5) stand die Aufmerksamkeit für eben diese Gemeinschaften im Mittelpunkt. (www.bischoefe.ch, 27.9.26)
Kirchenrat begrüsst Ja zum Gegenvorschlag Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche des Kantons Zürich begrüsst das Ja der Stimmberechtigten zum Gegenvorschlag der Schöpfungsinitiative und dankt ihnen für ihr Vertrauen. | Der Kirchenrat der Reformierten Landeskirche des Kantons Zürich begrüsst das Ja der Stimmberechtigten zum Gegenvorschlag der Schöpfungsinitiative und dankt ihnen für ihr Vertrauen. | Mit dem Entscheid wird die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung verbindlich in der Kirchenordnung verankert. Bis 2035 sollen die Treibhausgas-Emissionen von kirchlichen Gebäuden «Netto Null» erreichen. | Die Kirchenordnung wird um nachvollziehbare, transparente und langfristig angelegte Vorgaben ergänzt. Damit wird eine klare Grundlage für die weitere Entwicklung der kirchlichen Umwelt- und Klimaarbeit geschaffen, die über staatliche Vorgaben hinausgeht. «Die Kirche übernimmt Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung und schafft in ihrem Wirkungsbereich eine verlässliche Grundlage für eine nachhaltige Zukunft», (www.zhref.ch, 27.9.26)
Abstimmung im Kanton Zürich | Gegen den Trend: Die Zürcher Reformierten geben sich äusserst ehrgeizige Klimaziele Die Mitglieder der reformierten Landeskirche haben sich für den Ausstieg aus dem fossilen Zeitalter bis 2035 ausgesprochen. Das ist weit ambitionierter als beim Staat. | Kirchen, Pfarrhäuser und Gemeindehäuser der reformierten Kirchgemeinden im Kanton Zürich müssen bis 2035 das Netto-null-Ziel bei den Treibhausgasemissionen erreichen. Wer noch mit Öl oder Gas heizt, muss also binnen neun Jahren auf klimafreundliche Heizsysteme umstellen. | Das haben die Mitglieder der evangelisch-reformierten Landeskirche am Sonntag entschieden. Von den 304'000 Stimmberechtigten haben 40,6 Prozent am Urnengang teilgenommen. | Von den Stimmenden haben 52,7 Prozent dem Gegenvorschlag zur sogenannten Schöpfungsinitiative zugestimmt. Sieben von zwölf Bezirken stimmten zu, am deutlichsten die Stadtzürcher Kirchgemeinden mit 70,2 Prozent Ja-Anteil. Am wenigsten Support hatte die Vorlage im Kirchenbezirk Dielsdorf mit 41,1 Prozent Ja. (www.tagesanzeiger.ch, 27.9.26)
Eine klare Mehrheit für Völkerrecht und realistische Sicherheitspolitik Noch deutlicher als aufgrund von Meinungsumfragen zu erwarten war, wurde die Neutralitätsinitiative verworfen. Einmal mehr bestätigten sich Wert und Wirksamkeit intensiver meinungsbildender Beschäftigung vieler Stimmberechtigten mit einer Vorlage. Das Ergebnis ist von grosser Bedeutung für die Sicherheits- und Aussenpolitik der Schweiz, aber auch für die Auseinandersetzung über das Vertragspaket Schweiz-EU. Und es stärkt im demokratisch-rechtsstaatlichen Teil Europas die Kräfte, die sich gegen die Herausforderung durch Putin und Trump und im Innern durch populistische Parteien behaupten wollen. Gut siebzig Prozent der Stimmenden befürworten, dass sich die Schweiz mit nichtmilitärischen Mitteln, insbesondere Sanktionen, gegen Völkerrechtsbruch und für dessen Opfer einsetzt, auch wenn die UNO wegen des Vetorechts der Supermächte nicht dazu in der Lage ist. (politreflex.ch, 27.9.26)
Wenn Erfolg blind macht – Ökoroutine Die Automobilindustrie steckt in der Krise, und viele fragen sich: Wie konnte es so weit kommen? Die Antwort ist weniger überraschend, als man denkt. Erfolgreiche Unternehmen haben nämlich ein besonderes Problem: Gerade ihr Erfolg kann sie blind für den nächsten großen Wandel machen. | Clayton M. Christensen hat dieses Phänomen in seinem Buch The Innovator's Dilemma beschrieben. Seine These: Unternehmen scheitern nicht unbedingt, weil sie schlecht geführt werden. Im Gegenteil. Sie hören auf ihre besten Kunden, verbessern ihre erfolgreichen Produkte und investieren dort, wo die Renditen hoch sind. Das ist rational — und kann trotzdem zum Verhängnis werden. | Genau das lässt sich bei der Autoindustrie beobachten. Statt die Elektromobilität frühzeitig als möglichen Systemwechsel zu begreifen, wurde die bestehende Technologie immer weiter optimiert. Noch effizientere Motoren, bessere Getriebe, sauberere Abgasreinigung. AdBlue sollte die Schadstoffprobleme des Diesels entschärfen. (www.oekoroutine.de, 27.9.26)
Zerfallende Alpen | Nicht nur die Gletscher, auch die Berge selbst schmelzen Messungen in den Schweizer Alpen zeigen rekordhohe Temperaturen im Permafrost. Dieser hält die Berge wie Kitt zusammen. Schmilzt er, bröckelt das Gebirge. Forschende sind besorgt. | Im Sommer 2026 wurde in den Schweizer Bergen ein sprunghafter Anstieg der Temperaturen des Permafrosts gemessen. Dieser hält die Alpen zusammen. | Noch nie war der Permafrost so warm: Taut er auf, hat das weitreichende Folgen im ganzen Alpenraum. | Mit den steigenden Temperaturen nehmen Felsstürze zu. Diesen Sommer wurden in der Mont-Blanc-Gruppe über 400 erfasst, vor wenigen Jahren waren es noch etwa 100 im Jahr. | Nach den Hitzewellen dieses endlos scheinenden Sommers leiden die Gipfel der Schweizer Alpen an Fieber. Im Permafrost des Walliser Mont Fort auf 3329 Metern Höhe mass der Forscher Christophe Lambiel mit seinen Studierenden am 14. September noch nie zuvor beobachtete Werte. | «Wir haben Rekordtemperaturen festgestellt», erklärt der Permafrost-Experte, der an der Universität Lausanne lehrt. (www.tagesanzeiger.ch, 27.9.26)
Indigenen-Kongress in Nairobi: Vorwurf: Grüner Kolonialismus Vertreter*innen von Indigenen fordern in Nairobi die Rückgabe von Land. Es wurde ihnen im Namen von Naturschutz oder CO2-Kompensation genommen. mehr... (taz.de, 27.9.26)
Funde im Gletscher: So arbeitet ein Archäologe in den Bergen | Geschichten aus dem Eis Archäologe Marcel Cornelissen ist viel in den Bergen unterwegs. Dabei macht er regelmässig spannende Funde. | In 20 Jahren wird es zwar vielleicht viele neue, wissenschaftliche Methoden geben, um das Eis und die Gegenstände darin zu analysieren. Nur: Bis dahin wird es viel weniger Gletschereis geben. «Da geht viel archäologisches Wissen verloren», so Marcel Cornelissen. (www.srf.ch, 27.9.26)
Alpenüberquerung: Warum mache ich das bloß? Schon lange wollte unser Autor zu Fuß die Alpen überqueren. Auf einer neuen Route durch vier Länder gerät er ins Grübeln über die Gründe. (www.zeit.de, 27.9.26)
Warum die neuen EU-Regeln gegen Greenwashing für mehr Verwirrung sorgen könnten Eine neue Richtlinie der Europäischen Union untersagt Werbung mit Begriffen wie „klimaneutral“, „nachhaltig“ oder „bio“, wenn nicht belegt wird, dass ein Produkt dem wirklich entspricht. Warum das gut gemeint, aber nicht gut gemacht ist (www.freitag.de, 27.9.26)
Erderwärmung wirkt nach, selbst wenn die Temperaturen wieder sinken – Ozean und Permafrost kehren nach einem Temperatur-Overshoot nur teilweise zum Basiszustand zurück Ein vorübergehendes Überschreiten von 1,5 oder 2 Grad könnte Ozeane und Permafrost länger verändern, als die globale Temperatur erhöht bleibt. Modellrechnungen zeigen, dass besonders träge Teile des Klimasystems nach einer späteren Abkühlung nur wenig zurückkehren. Entscheidend ist demnach nicht nur die höchste Erwärmung, sondern auch, wie lange sie anhält. (www.scinexx.de, 27.9.26)
Einsamkeit: Macht uns das moderne Leben einsam? Einsamkeit schadet der Gesundheit – und der Demokratie. Auf einer Ostsee-Insel hat eine Gruppe von Rentnern ein Gegenmittel gefunden. Funktioniert es? (www.zeit.de, 27.9.26)
Wohnkrise als Demokratiegefahr: Bezahlbar wohnen statt AfD belohnen Rolf Heinze und Sebastian Kurtenbach halten eine stärkere Steuerung des Wohnungsmarkts für essenziell, damit die Demokratie in Deutschland stabil bleibt. Dafür müssten auch bewährte Modelle reaktiviert werden. (www.sueddeutsche.de, 27.9.26)
«Das schadet der Demokratie»: Post erhöht Preise für vorfrankierte Abstimmungscouverts massiv Die Stimmbeteiligung steigt, wenn Stimmbürger die Portokosten nicht selbst tragen müssen. Nun macht die Post das Angebot für Kantone und Gemeinde durch einen massiven Preisaufschlag unattraktiv. (www.tagesanzeiger.ch, 27.9.26)
Schmetterlinge: Wärmeliebende Falter erobern den Taunus - Seit Jahrzehnten züchtet der Schmetterlingsliebhaber Alfred Westenberger Tagfalter. Er beobachtet, wie Russische Bären, Reseda-Weißlinge und andere Arten von der Hitze in diesem Sommer profitieren. - (www.faz.net, 27.9.26)
Neue EU-Richtlinie in Kraft: Klimaneutral? Nur mit Beweis Eine neue EU-Richtlinie will Schluss machen mit Greenwashing: Wer künftig mit Begriffen wie „klimaneutral“ wirbt, muss das belegen. mehr... (taz.de, 27.9.26)
Leo in Lourdes: Hoffnung auf neuen missionarischen Schwung der Kirche - - Papst Leo XIV. hat die französischen Bischöfe zu Mut, missionarischer Kreativität und größerer Wachsamkeit aufgerufen. In Lourdes sprach er über das Verhältnis von Kirche und Staat, Religionsfreiheit, Missbrauch, katholische Schulen, Berufungen und die Einheit der Kirche. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 27.9.26)
Reporterin schildert Angriff an Klimademo Michèle Binswanger berichtet, sie sei am Freitag in Zürich aus dem Demonstrationszug gedrängt worden. Den Anfang habe Andrea Stauffacher gemacht. (www.persoenlich.com, 27.9.26)
Deutsche Bewerbung für Olympia: Sport und Politik begeben sich schon wieder in einen gefährlichen Vollrausch Die Wahl von München zum Olympia-Kandidaten ist richtig. Aber all das träumerische Pathos ändert nichts an den ökonomischen und gesellschaftlichen Realitäten. (www.sueddeutsche.de, 27.9.26)
Rabatt für Reiche, Korken im Ozean und die neue Berliner Verkehrspolitik Kalenderwoche 39: Menschen mit wenig Geld, die ein Auto zu Erwerbs- oder sozialen Zwecken brauchen, kann mit einem pauschalen Klimageld geholfen werden, sagt Andreas Knie, Mobilitätsforscher und Mitglied im Herausgeberrat von Klimareporter°. Berlin könnte zudem die erste Stadt Deutschlands werden, in der ein privates Auto nicht mehr nötig ist. - (klimareporter.de, 27.9.26)
EU geht gegen "Greenwashing" in der Werbung vor "Grün", "nachhaltig", "klimaneutral" - eine ab heute geltende EU-Richtlinie soll für mehr Klarheit bei Umwelt-Aussagen sorgen. Kritik gibt es an der deutschen Umsetzung. Was passiert nun mit Produkten in alten Verpackungen? Von Sarah López. [mehr] (www.tagesschau.de, 27.9.26)
Gottesdienst: Warum ich Gottesdienste liebe, obwohl mir Gott eher egal ist Kater, Einsamkeit und Selbstzweifel – so beginnt für viele junge Menschen der Sonntag. Unsere Autorin hat ein überraschendes Gegenmittel gefunden. (www.zeit.de, 27.9.26)
EmpCo-Richtlinie: Wie Deutschland gegen Greenwashing und Verbrauchertäuschung vorgeht Nicht alle Produkte sind so ökologisch, wie die Werbung es suggeriert. In Deutschland ist Greenwashing deshalb ab sofort verboten. Was ändert sich genau? Der Überblick. (www.zeit.de, 27.9.26)
Seit zwanzig Jahren ignoriert die Schweiz Rügen aus Strassburg zur Freilassung von Verwahrten – jetzt muss sie dem Europarat Rede und Antwort stehen Präventiv Inhaftierte müssen monatelang warten, bis ein Richter über ihre Entlassung entscheidet. Wiederholt wurde die Schweiz dafür vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verurteilt, dennoch ändert sich nichts. Das Verhalten der Schweiz sei «skandalös», sagt eine Strafrechtsprofessorin. (www.nzz.ch, 27.9.26)
Buddha nach Wille und Mass – wie eine asiatische Weltreligion den Westen eroberte Der Buddhismus gilt als vernunftnäher als das Christentum. Wie konnte er zur anschlussfähigsten Religion der Gegenwart werden? (www.nzz.ch, 27.9.26)
Die richtige PV-Anlage für das eigene Dach Den eigenen Strom verschenken? Das muss nicht sein! Wer PV-Anlage, Speicher und Verbrauch richtig aufeinander abstimmt, kann deutlich mehr Energie im eigenen Haushalt nutzen. Und wer jetzt investieren will, sollte rasch planen: Am 8. Oktober startet der nächste Fördercall und mit Krone Sonne kommen Sie entspannt durch den Fördercall. (www.krone.at, 27.9.26)
Werbung mit Nachhaltigkeitsclaims: Darum kleben Hersteller jetzt Produkte ab „Klimaneutral“ oder „nachhaltig“: Für solche Werbeaussagen gelten nun strengere Regeln. Wir sagen, wie Marken wie Ritter Sport oder Vaude damit umgehen. (www.test.de, 27.9.26)
«Ohne Förderung hätte ich wohl noch zugewartet» Eine Studie stellt fest, dass das Programm zur Förderung von energetischen Sanierungen ein Erfolg ist – obwohl vieles auch ohne diese Fördergelder passiert wäre. Patrick Hofstetter vom WWF ordnet ein. (www.beobachter.ch, 27.9.26)
„Umweltfreundlich“ muss nun belegt werden Ab Sonntag gelten in Österreich die neuen EU-Regeln gegen Greenwashing. Konsumentinnen und Konsumenten sollen dadurch vor irreführender Bewerbung von Umweltfreundlichkeit geschützt werden. Umweltgruppen sind erfreut, doch die lange Übergangsfrist sorgt für Ärger. Der Handel fürchtet hingegen Unklarheiten und eine Klagsflut. (orf.at, 26.9.26)
Ewigkeitschemikalien PFAS – Kann der nationale Aktionsplan das PFAS-Problem lösen? PFAS, auch Ewigkeitschemikalien genannt, können unsere Gesundheit gefährden. Sie gelangen in unseren Körper und reichern sich an. Ein nationaler Aktionsplan versucht, die Lage zu erfassen und Massnahmen zu formulieren. SRF-Wissenschaftsredaktor Christian von Burg hat sich damit befasst. | Es ist ein Potpourri von Vorschlägen und Massnahmen: ein Verbot von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) in Feuerlöschern zum Beispiel — das wird schon bald umgesetzt, die Messung von PFAS in der Muttermilch oder die Frage, wie man PFAS am besten ersetzen kann. Das zeigt die Breite dieses Aktionsplans und auch die Breite des Problems. Die Federführung hat das Bundesamt für Umwelt. An einer Informationsveranstaltung wurden kürzlich Fachleute aus allen Bereichen informiert und angehört. Die Einschätzungen zu diesem Aktionsplan gehen weit auseinander. | Um die Regulierung der Ewigkeitschemikalien wird also absehbar noch lange gestritten. (www.srf.ch, 26.9.26)
Preisparadox bei Immobilien | Wohnungen und Häuser werden immer teurer, ihr eigentlicher Gebäudewert sinkt aber stetig Babyboomer sanieren ihre alten Eigenheime nicht. Denn ihr Marktwert steigt trotzdem. Das aber ist ein Problem. | In der Schweiz steigen Immobilienpreise trotz alternder Bausubstanz stetig weiter an. | Der steigende Bodenpreis gleicht den sinkenden Gebäudewert laut Experten mehr als aus. | Nur ein Prozent der Gebäude wird jährlich saniert; bis 2050 sollen aber alle CO2-neutral sein. | Eine Sanierungspflicht wird im Bundesrat diskutiert, mit geschätzten Kosten von 3,7 Milliarden Franken jährlich. | Bei den Schweizer Häuserpreisen gibt es ein Paradox: Die Häuser veralten, rund 1,5 Millionen Gebäude sind sogar dringend energetisch sanierungsbedürftig. Jahr für Jahr sinkt ihr Wert. Das wirkt sich jedoch nicht auf die Immobilienpreise aus, die Jahr für Jahr weiter steigen. Das gilt für Einfamilienhäuser, Stockwerkeigentum wie auch für die meisten Mietwohnungen. Bei allen nimmt der Substanzwert ab, doch sie werden nicht günstiger, sondern stetig teurer. (www.tagesanzeiger.ch, 26.9.26)
Drittes Elektron erhöht Kapazität von Lithium-Schwefel-Akkus – Chlorid-vermittelte Reaktion steigert Kapazität und Betriebsspannung Mehr Energie aus demselben Schwefel: Eine neue Lithium-Schwefel-Chemie erschließt pro Schwefelatom einen dritten Elektronentransfer. Im Labor stieg dadurch die schwefelbezogene Kapazität um 58 Prozent und die mittlere Spannung von 2,05 auf 2,54 Volt. Eine kleine Pouch-Zelle hielt nach 100 Lade- und Entladezyklen noch 78 Prozent ihrer Anfangskapazität. (www.scinexx.de, 26.9.26)
Papst betet bei Lourdes-Grotte für Eintracht und Frieden - - Papst Leo XIV. hat seinen zweiten Reisetag in Frankreich am Samstagabend mit einem Gebet an der Grotte von Lourdes abgeschlossen. Das katholische Kirchenoberhaupt betete dort zunächst in Stille und sprach dann ein Gebet für den Frieden und die Wahrung der Menschenrechte. Das Gebet im Kerzenschein bildete den Auftakt seines Aufenthalts in dem französischen Marienwallfahrtsort, an dem er auch den gesamten Sonntag verbringt. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 26.9.26)
Künstliche Intelligenz: OpenAI prüft unerwünschtes Verhalten von KI-Agenten Mehrfach haben KI-Agenten auf Websites und Daten zugegriffen, ohne dass OpenAI davon wusste. Jüngst wurde ein Zugriff auf US-Regierungsdaten bekannt. (www.zeit.de, 26.9.26)
Rechte Influencer: Hallo! Erde an die Erwachsenen! Unsere Autorin ist 14 und geht auf eine Schule, in der viele Jugendliche rechtsextreme Tiktok-Sprüche nachplappern. Sie wünscht sich, dass das aufhört. mehr... (taz.de, 26.9.26)
Mental-Health-Krise bei Jugendlichen: Die Helikopter-Eltern sind schuld, nicht das Handy oder Social Media Ein amerikanischer Entwicklungspsychologe sieht die Gründe für die vielen psychischen Störungen bei Jugendlichen ganz woanders – und die Fachwelt applaudiert. (www.tagesanzeiger.ch, 26.9.26)
Papst Leo: Dorthin Hoffnung bringen, wo Entmutigung herrscht Bei der wohl größten Messe, die je in Paris stattgefunden hat, rief das Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, über den Sinn des Lebens nachzudenken: "Was suchen wir wirklich?", fragte er. (www.dw.com, 26.9.26)
Leben als Hochbegabter: «Meine Eltern dachten wohl einfach: Na ja, der Junge ist ein bisschen komisch» Markus Gabriel brachte sich mit vier das Lesen bei, beherrscht elf Sprachen und war jüngster Philosophie-Professor Deutschlands. Ein Gespräch über die Lust und Last, aussergewöhnlich zu sein. (www.tagesanzeiger.ch, 26.9.26)
Das Richtige tun | Post Scriptum von Markus Kunz «Manchmal, wenn man in der Politik in einer Sackgasse steckt, muss man einen Kampf anzetteln, auch wenn man sich nicht sicher ist, ob man ihn gewinnen kann. Denn erst, wenn der Kampf in Gang ist und alles in Bewegung gerät, ergibt sich manchmal eine Lösung.» Man sollte hin und wieder auf ihn hören, auf den Altmeister der Politik, Marcus Tullius Cicero aus dem Rom von vor 2000 Jahren. Er wäre vermutlich überzeugt von der Ernährungsinitiative, die zwar scheints chancenlos ist, die aber vermutlich vor allem daran scheitern wird, dass sie alle chancenlos finden, auch diejenigen, die diesen Kampf führen müssten, weil die Initiative das Richtige will: Sauberes Trinkwasser, intakte Ökosysteme, Sicherung der Bodenfruchtbarkeit und der Biodiversität, verstärkte Selbstversorgung, vorab mit pflanzlichen Lebensmitteln. Quasi Anbauschlacht konkret. Was, zum Geier, ist daran falsch? (www.pszeitung.ch, 26.9.26)
Werbung im KI-Chat: Das gilt es bei ChatGPT zu beachten Wer ChatGPT kostenlos nutzt, könnte künftig nicht mehr nur Antworten auf seine Fragen bekommen, sondern auch Werbung sehen. | Seit dem 24. August schaltet OpenAI in 31 europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, bezahlte Anzeigen in ChatGPT. Zunächst betrifft das den Free-Tarif und den günstigeren Go-Tarif. Was bedeutet das für Verbraucher:innen, die den Chat nutzen? Ayten Öksüz, Datenschutzexpertin der Verbraucherzentrale NRW, klärt auf. (www.it-daily.net, 26.9.26)
Aromen statt Giftstoffe: Wie Solarzellen umweltfreundlicher werden Überraschende Erkenntnis: Forschende des Exzellenzclusters REC² an der Technischen Universität Dresden (TUD) und des IFW Dresden haben einen Weg gefunden, Perowskit-Solarzellen umweltfreundlicher herzustellen. Mithilfe von Computermodellen können die Wissenschaftler des Exzellenzclusters „REC² – Verantwortungsvolle Elektronik im Zeitalter des Klimawandels“ der TUD und der Leibniz-Gemeinschaft vorhersagen, welche weniger bedenklichen Lösungsmittel sich für die Produktion eignen. Darunter sind auch Substanzen, die bislang vor allem als Aromastoffe in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden. Erste damit hergestellte Solarzellen erreichen eine vergleichbare Leistung wie herkömmliche, mit giftigen Lösungsmitteln hergestellte Zellen und weisen damit einen vielversprechenden Weg hin zu einer verantwortungsvolleren Produktion elektronischer Technologien. (tu-dresden.de, 26.9.26)
Hydrologie: Liegt der Rhein trocken, wenn die Gletscher erst mal weg sind? Bis Ende des Jahrhunderts sind zahlreiche Alpengletscher geschmolzen – mit weitreichenden Folgen. Was das für den Rhein und die Länder, durch die er fließt, bedeutet. (www.zeit.de, 26.9.26)
Quaschning erklärt: Heizen mit Wasserstoff Einige Parteien und Gaskonzerne versprechen: Grüner Wasserstoff könnte die Zukunft für Gasheizungen sein. Was sie nicht sagen: Grüner Wasserstoff ist extrem knapp und teuer und wird auch langfristig viel mehr kosten als Erdgas. (klimareporter.de, 26.9.26)
Zum Thema: "Windkraftanlagen verseuchen uns mit #Mikroplastik ": 31 Prozent durch Reifenabrieb vs. 0,02 Prozent durch Abrieb von Windkraftanlagen @solarpapst.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.9.26)
Neue Bestmarke: Lutetium-Atomuhr bricht Genauigkeitsrekord Die Definition der Sekunde könnte sich in den kommenden Jahren ändern. Seit den sechziger Jahren orientiert sich die Weltzeit an Caesium-Atomuhren, doch optische Atomuhren aus anderen Elementen ticken inzwischen deutlich präziser. Ein Team des Centre for Quantum Technologies (CQT) der National University of Singapore hat nun eine Atomuhr auf Basis von Lutetium vorgestellt, die nach eigenen Angaben alle bisherigen Rekordhalter übertrifft. Die Ergebnisse sind am 23. September in der Fachzeitschrift Nature erschienen. (www.trendsderzukunft.de, 26.9.26)
Politiker sprechen nicht über den #Klimawandel, weil sie nicht wissen, wie man das macht, sagt der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom. Stimmt. | Deswegen gibt es das Handbuch "Über Klima sprechen". | Geeignet auch für Politiker in Deutschland. | https://www.theguardian.com/us-news/2026/sep/24/gavin-newsom-interview-trump-aoc | @klimafakten.bsky.social on Bluesky (bsky.app, 26.9.26)
10.000 gebrauchte Akkus getestet: Jedes 85. E-Auto hat Problem Ein hoher Gesundheitszustand im Diagnosebericht eines Elektrofahrzeugs garantiert nicht, dass alle Akku-Zellen im Hintergrund einwandfrei arbeiten. Gebrauchte E-Autos zeigen in Prüfberichten zwar oft gute Werte von über 95 Prozent, doch hinter Gesamtkapazitäten verbergen sich manchmal gefährliche Dysbalancen einzelner Zellen. Schon kleine Abweichungen können die Leistung deutlich reduzieren und zu teuren Folgeschäden führen. Eine neue Untersuchung deckt nun auf, worauf Käufer und Händler achten müssen. | Wer ein gebrauchtes Elektroauto kauft, hat oft ein Auge auf den Gesundheitszustand der Batterie. Ein Forscherteam der britischen Diagnostikfirma Generational veröffentlichte kürzlich eine Analyse von rund 10.000 Batterietests bei gebrauchten Stromern. Die Daten zeigen, dass der sogenannte State of Health gebrauchter E-Autos zwar bei 95,15 Prozent liegt, doch dass sich hinter diesen Werten gelegentlich ein unentdecktes Problem verbergen kann. (www.basicthinking.de, 26.9.26)
A 100-year-old freezer rule has a hidden climate cost Frozen food worldwide is still kept at -18°C (0°F). Raising that by just three degrees could avoid 17 million tons of emissions a year, and an 18-month study found most foods stay safe and tasty. (www.anthropocenemagazine.org, 26.9.26)
Öffentliche und private Beleuchtung: Verantwortung, technische Normen und Schutz der Dunkelheit Von Stefano Klett, Experte für Lichtverschmutzung und DarkSky-Beauftragter | In der Debatte über die Aussenbeleuchtung (öffentlich und privat) kommt es häufig zu einem Missverständnis: Rechtliche Verpflichtungen werden mit technischen Entscheidungen verwechselt. Einerseits wird «mehr Licht» als Synonym für Sicherheit gefordert, andererseits wird vergessen, dass Licht auch eine Emission ist, die sich auf Anwohner, Biodiversität und Nachtlandschaft auswirkt. | Dieser Artikel — unter Berücksichtigung der Bundesvorschriften und der Rechtsprechung — klärt drei praktische Punkte: | Es gibt keine allgemeine bundesweite Verpflichtung für Gemeinden, „immer und unter allen Umständen” zu beleuchten. | Wenn beleuchtet wird, sind die VSS/SLG-Normen technische Instrumente und keine „Gesetze“ im engeren Sinne. | Das Umweltrecht (USG), die Norm SIA 491 und die Empfehlungen des BAFU erinnern daran, dass nur dort beleuchtet werden muss, wo es nötig ist, wann es nötig ist und so viel wie nötig. (www.darksky.ch, 26.9.26)
Leibniz-Gemeinschaft: Secret Service Eine Ausstellung in Frankfurt erinnert an elf Frauen, die Naturforschung maßgeblich prägten. Auch online lässt sich ihr Leben nachvollziehen. | Vor 112 Jahren steht Aenny Fahr auf dem Deck eines Forschungsschiffs vor Spitzbergen. In der Hand eine Kamera, vor sich Gletscher, Eis und die Weite der Arktis. Während der ersten Frankfurter Polarexpedition dokumentiert sie Landschaften, Tiere und das Leben an Bord. Ihre Fotografien zählen zu den wenigen Zeugnissen dieser Expedition — doch ihr Name ist heute kaum bekannt. Aenny Fahr ist eine von zahlreichen Frauen, die die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung über Jahrhunderte entscheidend geprägt haben. Wissenschaftlerinnen, Zeichnerinnen, Stifterinnen und Laborantinnen sammelten, forschten, dokumentierten und ermöglichten wissenschaftliche Arbeit — oft ohne die Anerkennung zu erhalten, die ihren männlichen Kollegen zuteilwurde. Die Sonderausstellung „Secret Service: Frauen in der Naturforschung“, (www.leibniz-gemeinschaft.de, 26.9.26)
Abschied von Kohle, Öl und Gas: Was taugt Deutschlands neuer Plan zum Fossilen-Ausstieg? Schwarz-rot bekräftigt auf internationaler Bühne Klimaziele. Extremwetterkongress hat in Hamburg getagt. AfD-Wähler*innen verzichten auf Solaranlagen. mehr... (taz.de, 26.9.26)
Leveraging room-temperature plastic deformation for tailoring inorganic thermoelectrics Thermoelectric materials enable direct conversion between heat and electricity, but their limited mechanical strength constrains manufacturing and long-term reliability. Here, we demonstrate that room-temperature compression followed by annealing provides an effective route to substantially improve the mechanical properties of Mg3 (Sb, Bi)2 while largely preserving its thermoelectric performance. Compression generates both dislocations and twins, degrading electrical transport. Subsequent annealing selectively reduces the dislocation density and thereby restores the transport properties while retaining most twins. These retained twin boundaries act as effective barriers against further dislocation motion, leading to substantial increases in yield strength and hardness without sacrificing ductility. Our findings present a practical strategy for designing thermoelectric materials that achieve a desirable combination of high thermoelectric performance and improved mechanical robustness. (www.pnas.org, 26.9.26)
Climate-driven host ecology as a framework for zoonotic disease risk: Understanding transferability across arenavirus systems Climate change is reshaping the distribution and seasonality of zoonotic infectious diseases, yet mechanistic frameworks linking environmental variation to zoonotic spillover risk remain rare. We present a Bayesian framework which integrates climate-driven host population ecology into disease modeling. Applied to the Natal multimammate mouse and its associated arenaviruses, the framework recovers key transmission parameters from field data–including an empirical estimate of vertical transmission probability–and reveals how rainfall-driven recruitment pulses generate periodic infection peaks. By recalibrating the model with Nigerian climate data, predicted rodent infection dynamics reproduce the seasonality of Lassa fever outbreaks, suggesting the framework recovers key ecological insights that generalize across systems; with possible broad applicability to other climate-sensitive zoonotic disease systems. (www.pnas.org, 26.9.26)
Schifffahrt in der Arktis: Was kommt nach dem ewigen Eis? Die Polarroute durch die Arktis wird wegen des Klimawandels zunehmend kommerziell befahrbar und gehört wegen der Krise im Nahen Osten zu den Alternativrouten, die für die globale Schifffahrt in Frage kommen. Eine Schweizer Studie hat untersucht, wie sich die Schifffahrt auf die Eisschmelze dort auswirken könnte. | Eigentlich wollten Julia Schmale und Benjamin Heutte etwas anderes erforschen. Die Professorin an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und der Doktorand interessierten sich für natürliche Aerosole in der Arktis. Sie wollten herausfinden, wie sie dort entstehen, ihre Bewegungen, ihren Einfluss auf die Wolkenbildung und ihre Auswirkung aufs Klima. | Ein Jahr lang hat das Forschungsteam dafür auf dem Forschungsschiff im arktischen Ozean verbracht. Doch es gab ein Problem: Abgase — also nicht natürliche Aerosole. Der Wind kam die meiste Zeit aus der gleichen Richtung und wehte damit die Abgase ihres Schiffs direkt über die Messgeräte. (www.swissinfo.ch, 26.9.26)
Sterben oder Transformation? – feinschwarz.net Was passiert, wenn Orden und vergleichbare Lebensgemeinschaften ihre Klöster und Spiritualitäten für neue, freiere Formen des Zusammenlebens öffnen? Dies untersucht ein neues Forschungsprojekt der Theologischen Hochschule Chur und der Universität Zürich. Es berichten: René und Ines Schaberger. | Die Vernetzung und der Erfahrungsaustausch zwischen den zahlreichen bestehenden und entstehenden Praxisprojekten sollen dennoch ermöglicht werden. Dazu betreibt das Forschungsteam die Forschungswebsite https://www.transformation-klosterleben.ch/, verschickt einen Newsletter und organisiert zwei Forschungstagungen. | Orden können laut Johann Baptist Metz zu Orten unangepasster Radikalität werden — die sie der Erwartungslosigkeit und der Apathie gegenüber dem Lauf der Welt entgegen setzen — wenn sie eine Lebensform pflegen, die radikale Nachfolge einfordert, eine Nachfolge, in der Gemeinschaft hoffnungsvoll und engagiert gelebt wird. (www.feinschwarz.net, 26.9.26)
Deutsche Ex-Kanzlerin Merkel von Caritas geehrt - - Die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mit dem Elisabeth-Preis des katholischen Caritas-Verbands geehrt worden. Die 72-jährige CDU-Politikerin nahm die undotierte Auszeichnung am Freitagabend in Augsburg bei einem Festakt entgegen. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 26.9.26)
Katja Diehl über den Tankrabatt: „Wäre besser, die 2,5 Milliarden zu verbrennen“ Autofahrer ächzen unter Rekordpreisen. Ein Tankrabatt soll helfen, dann ein Spritpreisdeckel. Letzteren gibt es in Luxemburg schon — die Mobilitätsexpertin Katja Diehl war gerade dort. Was hält sie vom Plan der Bundesregierung? Ein Gespräch (www.freitag.de, 26.9.26)
Nationale Olympia-Entscheidung: Wie Augsburg von Münchens möglichen Spielen profitieren will Wie bei den Spielen 1972 sollen auch diesmal Wettbewerbe in Schwaben stattfinden, Kanu und Kajak im berühmten Eiskanal - und Fußball. Aber Augsburg will noch mehr. (www.sueddeutsche.de, 26.9.26)
Entscheidung über die Olympiabewerbung: Wie München sich gegen Köln-Rhein-Ruhr durchgesetzt hat Mit dem Erbe von 1972, dem Versprechen kompakter, nachhaltiger Spiele und prominenter Unterstützung überzeugt München die DOSB-Delegierten. (www.sueddeutsche.de, 26.9.26)
Richtig Erholen: „Menschen, die das Wasser regelmäßig aufsuchen, weisen eine bessere psychische Gesundheit auf“ - Wenn Sie im Sommerurlaub am Meer waren, haben Sie alles richtig gemacht. Der Blick auf die Wellen tut gut. Hier erklärt ein Umweltpsychologe, wie Sie den Effekt für den Alltag nutzen können. - (www.faz.net, 26.9.26)
Entscheidung über Olympia: München macht's Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet sich gegen die Olympiabewerbung der Rhein-Ruhr-Region. Berlin hatte seine Bewerbung zurückgezogen. mehr... (taz.de, 26.9.26)
Wasserstoff – Zukunft ungewiss – Der Bundesrat will nicht für eine Transitleitung garantieren Grüner Wasserstoff gilt als Schlüsselenergie für eine klimafreundliche Zukunft. Warum es beim Kapazitätsausbau hapert. (www.srf.ch, 26.9.26)
Taufboom in Frankreich: Bischof sieht „Durst nach Glauben“ - - Wenn Erwachsene um die Taufe bitten, dann brauchen sie eine intensive Begleitung nicht nur vor, sondern auch nach der Aufnahme in die katholische Kirche. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag in Paris gesagt, und das denkt auch der französische Bischof Alexandre Joly, der in seinem Bistum Troyes in wenigen Jahren ein Plus von 300 Prozent bei den Erwachsenentaufen verzeichnete. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 26.9.26)
Wie lange gibt es diesen Gletscher noch? Weltkarte zeigt Schmelze Durch den Klimawandel schmelzen Gletscher - das ist bekannt. Doch wie lange wird es jeden einzelnen noch geben? Eine interaktive Karte zeigt, wie sie sich in Zukunft entwickeln - je nach Klimaszenario. Von v. Sperber und v. Liebe.[mehr] (www.tagesschau.de, 26.9.26)
Linker Influencer packt aus: „Der Faschismus gewinnt, weil er unterhaltsamer ist“ Der YouTuber Dara Sasmaz erreicht Millionen. Im taz-Interview erklärt er, wie man Wahlkämpfe gewinnt und was die Linkspartei in Berlin jetzt beachten muss. mehr... (taz.de, 26.9.26)
Partnerschaft und Konflikt – «Es geht nicht darum, den Richtigen zu wählen» Was trägt eine Paarbeziehung – und wann ist Schluss? Philosophin Svenja Flasspöhler über Bindung und Freiheit. (www.srf.ch, 26.9.26)
Jutta Allmendinger wird 70: Immer wieder die erste Frau - Die Soziologin Jutta Allmendinger sucht sicheren Stand im Faktischen, um den Bedrohungen der Demokratie mit Nervenstärke zu begegnen. Wird sie die erste Bundespräsidentin? Jetzt wird sie erst einmal siebzig. - (www.faz.net, 26.9.26)
Wortlaut: Papst im Sozialzentrum Maison Bakhita - - Lesen Sie hier in der offiziellen deutschen Übersetzung, was Papst Leo am 26. September 2026 beim Besuch des Sozialzentrums Maison Bakhita sagte. Er äußerte sich während einer Apostolischen Reise nach Frankreich. - Alles lesen - - - (www.vaticannews.va, 26.9.26)
Energie des Windes bläst Klimawandel den Marsch Windkraft schützt das Klima und stärkt die Wirtschaft. Da sind sich Wissenschaft, Politik und Aktivisten einig. Bekräftigt wurde das mit einem Appell zum Ausbau der Windkraft in zwei Windparks im Bezirk St. Pölten. (www.krone.at, 26.9.26)
Denkmalforum Frankfurt: Wie Denkmalschutz auf mehr Akzeptanz stößt - Der Denkmalschutz steht unter Druck – nicht zuletzt durch eine Gesetzesänderung in Hessen. Positive Beispiele könnten zu mehr Akzeptanz beitragen, war der Tenor einer Diskussion in Frankfurt. - (www.faz.net, 26.9.26)
Bauern-Direktor zu Hitzesommer – Martin Rufer: «Dieses Jahr herrscht Erntefrust statt Erntedank» Er spricht über Ernteausfälle, verzweifelte Landwirte und sagt, warum der Bauernberuf trotzdem eine goldene Zukunft hat. (www.srf.ch, 26.9.26)
„Idee der Kanzler-Demokratie gerät in Gefahr, wenn der Kanzler Gefangener einer Koalition ist“ Die tiefe Vertrauenskrise des Kanzlers ist für Staatsrechtler Di Fabio ein Alarmsignal für die Republik. Merz könne seiner „sehr heterogenen“ Koalition keine Richtung mehr vorgeben – eine Entwicklung mit gefährlichen Folgen. (www.welt.de, 26.9.26)
Nachhaltig bauen mit weniger Ressourcen – Gebäudesuffizienz als Schlüssel für die Bauwende Gebäudesuffizienz als Strategie der Bauwende: Analyse zu Ressourcenverbrauch, Sanierung, Wohnflächennutzung und Emissionsminderung im Gebäudesektor. (nbau.org, 26.9.26)
Wohlstand, ohne zu arbeiten: Elon Musk will die Vision von Karl Marx verwirklichen Der amerikanische Tech-Milliardär glaubt, die Menschheit werde dank dem technologischen Fortschritt bald im Überfluss leben. Der linke Traum des bedingungslosen Grundeinkommens werde wahr. Was bedeutet das? (www.nzz.ch, 26.9.26)
In der Schweiz ist Sprit doppelt so teuer wie in den USA oder Japan – ein Grund sind die Steuern Autofahrer bezahlen hierzulande für Benzin und Diesel so viel wie fast nirgends sonst auf der Welt. Die hohen Kosten für Löhne und Infrastruktur sind nur ein Teil der Erklärung. (www.nzz.ch, 26.9.26)
«Bestüred ändlich das Kerosin» – «Und die fette Chäre!»: Klimastreik 2026 Junge Mütter, 5.-Klässler:innen und hässige Senior:innen: 7000 Menschen zogen am Freitagabend durch die Zürcher Innenstadt. Unter dem Motto «Keine 50 Grad Sommer» forderten sie schweizweit einen Wechsel in der Klimapolitik. | Mehrere tausend Menschen sind am Freitag in verschiedenen Schweizer Städten für mehr Klimaschutz auf die Strasse gegangen. In Zürich versammelten sich gemäss Organisator:innen 7000 Teilnehmende um 17 Uhr am Landesmuseum und zogen anschliessend durch die Innenstadt. | Die bewilligte Demonstration forderte einen Kurswechsel in der Klimapolitik. Aufgerufen hatte der Klimastreik gemeinsam mit dem Bündnis «Keine 50-Grad-Sommer!», das über 170 Organisationen aus Umwelt, Politik und Gesundheit umfasst. (tsri.ch, 26.9.26)
Bedrohte Alpwirtschaft – «Natürlich mache ich mir Sorgen» Die Schweiz ist stolz auf ihre Berge und vermarktet sie touristisch stark. Gleichzeitig werden die Umstände für viele Betriebe immer prekärer. Ernst Wandfluh, der Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV), sucht nach tragfähigen Lösungen für die Zukunft. | Der fortschreitende Klimawandel führt dazu, dass der Permafrost in den Bergen taut. Das Hochgebirge verliert dadurch seinen inneren Halt. Denn der Permafrost ist eine Art «Kitt der Alpen». Wenn er sich zurückzieht, sind vermehrte Fels- und Bergstürze die Folge. | Schlamm- und Gerölllawinen können Alphütten, ja, gar ganze Dörfer bedrohen. «Natürlich mache ich mir Sorgen, ob es gut kommt», sagt Ernst Wandfluh. (www.srf.ch, 26.9.26)
Gestern waren wir bei der Agrarministerkonferenz in Würzburg – mit einer klaren Forderung: PFAS-Pestizide verbieten jetzt! @umweltinstitut.org on Bluesky (bsky.app, 25.9.26)
Grünes Wissen: Sonnenstrom aus dem All: So funktioniert beamen wirklich Grünes Wissen to go: Japaner bauen erstes Solarkraftwerk im Weltall. Der Trick ist die Übertragung des Stroms in Form von Mikrowellen (www.freitag.de, 25.9.26)
Katja Diehl über den Tankrabatt: „Wäre besser, die 2,5 Milliarden zu verbrennen“ Autofahrer ächzen unter Rekordpreisen. Ein Tankrabatt soll helfen, dann ein Spritpreisdeckel. Letzteren gibt es in Luxemburg schon — die Mobilitätsexpertin Katja Diehl war gerade dort. Was hält sie vom Plan der Bundesregierung? Ein Gespräch (www.freitag.de, 25.9.26)
CCS – Rettung für den Klimaschutz? Wir fragen Dr. Florian Krob: Brauchen wir CCS für den Klimaschutz? Wie vermeiden wir, dass es zur Ausrede wird, um Emissionen nicht schnell genug zu senken? Welche Risiken entstehen bei Transport und Speicherung des CO2? Wie sollte die Technologie reguliert werden, damit sie zum Klimaschutz beiträgt — statt ihn auszubremsen? (www.oeko.de, 25.9.26)
Synodalitätstag 2026: «Vielsprachig katholisch» – gemeinsam auf dem Weg Am dritten Synodalitätstag vom 23. September 2026 im Kloster Fischingen stand das Projekt «Vielsprachig katholisch» im Zentrum. Die Schweizer Bischofskonferenz, die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz und die Synodalitätskommission verständigten sich darauf, das Projekt gemeinsam umzusetzen. Damit soll die sprachliche und kulturelle Vielfalt der katholischen Kirche in der Schweiz stärker als gemeinsame Ressource wahrgenommen und gestaltet werden. | Das Projekt «Vielsprachig katholisch» wurde von der Synodalitätskommission im Nachgang zum Synodalitätstag 2025 entwickelt. Es soll konkrete Perspektiven für Gemeinschaft, Beteiligung und Sendung in einer Kirche eröffnen, die von unterschiedlichen Sprachen, kulturellen Prägungen und Migrationserfahrungen geprägt ist. | Der vorgesehene Prozess verläuft in zwei Phasen. (www.bischoefe.ch, 25.9.26)
Interview zur EmpCo-Richtlinie – Fraunhofer UMSICHT Die neue EU-Richtlinie »Empowering Consumers for the Green Transition« — kurz EmpCo — tritt ab dem 27. September 2026 in Kraft. Dr. Markus Hiebel gibt eine kurze Einschätzung dazu. (www.umsicht.fraunhofer.de, 25.9.26)
Welche Informationen finden Touristen via KI? Künstliche Intelligenz verändert die Reiseplanung. Damit Schweizer Destinationen in KI-Chats gefunden werden, müssen ihre Tourismusinformationen «AI ready» sein. Lesen Sie, wie «SwissAIRTD» ein neues Datenökosystem für mehr Sichtbarkeit entwickelt. | Touristen suchen ihre Informationen je länger, je mehr über KI-Chats wie ChatGPT, Gemini oder Claude. Folge davon ist, dass Tourismusdestinationen auf ihren Websites sinkende Besucherzahlen feststellen, ohne dass jedoch tatsächlich weniger Touristen in ihre Region kommen würden. Es ist daher essenziell, dass KI-Chats die Informationen der touristischen Websites korrekt aufrufen, was eine gewisse Datenstruktur der Informationen auf den touristischen Websites voraussetzen kann. | Das Projekt setzt sich genau mit diesen Fragestellungen auseinander: was braucht es, um «AI ready» zu sein? Wie müssen Daten auf den touristischen Websites aufbereitet sein, damit Touristen diese Informationen in KI-Chats finden? (www.hslu.ch, 25.9.26)
Arbeiterkind Janina Lütt: Warum mich meine Eltern nicht aufs Gymnasium ließen Der Vater Elektriker, die Mutter im Altenheim, daheim kein Bücherregal: Unsere Autorin durfte trotz Empfehlung nicht aufs Gymnasium. Auf dem langen Weg zum Abitur zahlten Körper und Psyche einen hohen Preis — bis ein Mensch sie wirklich sah (www.freitag.de, 25.9.26)
„Der Berg hat sich verändert“ „Gletscherschwund, bröckelnde Wege und Hütten ohne Wasser“: Mit diesen Schlagworten haben der Verband Vereine Österreichs (VAVÖ), der Alpenverein (ÖAV) und die Naturfreunde am Freitag auf die Folgen der Klimakrise und die damit steigenden Gefahren für den Bergsport hingewiesen. Untermauert wurde das mit der Unfallbilanz der abgelaufenen Sommersaison samt der Anmerkung: „Der Berg hat sich verändert, und die Vorbereitung vieler Bergsteigerinnen und Bergsteiger hält damit nicht Schritt“. (orf.at, 25.9.26)
Effizientes Training zu Hause: Nur 10 Minuten Zeit für ein Work-out? Machen Sie diese Übungen! Eine Übung, die alle Muskelgruppen anspricht: Wir zeigen Ihnen gleich drei davon und präsentieren ein Training, das in kurzer Zeit viel verspricht. (www.tagesanzeiger.ch, 25.9.26)
Illiberale Demokratien: Umbau von Bildung und Wissenschaft: So könnte Orbán der AfD als Vorbild dienen In Ungarn hat sich gezeigt, wie leicht eine autoritäre Regierung das Schul- und Universitätswesen unter Kontrolle bekommen kann – und wie schwer es ist, die negativen Folgen zu beheben. (www.tagesanzeiger.ch, 25.9.26)
Klimastreik unterwegs: «Keine 50-Grad-Sommer»: 7000 Menschen demonstrieren in Zürich fürs Klima Tausende sind in Zürich auf die Strasse gegangen, um mal wieder Flagge fürs Klima zu zeigen. Es blieb friedlich. (www.tagesanzeiger.ch, 25.9.26)
Reeditionen von Designklassikern: Warum ikonische Möbel heute so gefragt sind Neu aufgelegte Möbelklassiker treffen den Zeitgeist: Sie verbinden Geschichte mit Nachhaltigkeit und modernem Komfort. (www.tagesanzeiger.ch, 25.9.26)
Schweizweite Demos – Mehrere tausend Menschen demonstrieren für Klimaschutz In vielen Deutschschweizer Städten haben sich am Freitagabend mehrere Tausend Menschen versammelt. (www.srf.ch, 25.9.26)
Kutschen im Berner Oberland – Leiden Interlakens Kutschenpferde unter der Hitze? Die Vorwürfe sind massiv. Kontrollen zeigen aber keine Mängel. Nun beschäftigt der Umgang mit den Tieren die Politik. (www.srf.ch, 25.9.26)
Zu Lust und Risiken des Kapitalverkehrs: Staatsanleihen rentieren sich [Online-Abo] Die Renditen auf Staatsanleihen steigen trotz Zinserhöhungen weiter. Grund dafür ist der steigende Ölpreis. Die USA verschulden sich weiter. In Frankreich schlägt der linke Präsidentschaftskandidat Mélenchon kreative Buchführung vor. (www.jungewelt.de, 25.9.26)
Greenwashing: Greenpeace sieht Österreich säumig Ab Sonntag, 27. September, gelten die neuen EU-Regeln gegen Greenwashing in Österreich. Ziel ist es, dass Konsumentinnen und Konsumenten bezüglich Nachhaltigkeit nicht getäuscht werden. NGOs wie Greenpeace und foodwatch sehen bei der nationalen Umsetzung allerdings Luft nach oben ... (www.krone.at, 25.9.26)
Katherina Reiches Gesetze: Der Bundestag muss das Abwürgen der Energiewende verhindern Die Gesetzentwürfe der Wirtschaftsministerin machen nicht nur die Energiebranche nervös. Die Energieversorgung des ganzen Landes steht auf dem Spiel. mehr... (taz.de, 25.9.26)
Regeln mit nebenwirkungen: Große Warenvernichtung soll in letzter Minute gestoppt werden - Wegen der EU-Regeln gegen Greenwashing drohen nichtkonforme Produkte auf dem Müll zu landen. Eine deutsche Sonderregel soll das verhindern. Sie reiche aber nicht, mahnen Branchenvertreter. - (www.faz.net, 25.9.26)
Ewigkeitschemikalien PFAS – Kann der nationale Aktionsplan das PFAS-Problem lösen? Ein nationaler Aktionsplan soll Massnahmen gegen PFAS koordinieren. Die Einschätzungen gehen jedoch weit auseinander. (www.srf.ch, 25.9.26)
Ex-Polizeisprecher schult Feuerwehren Ralph Hirt, langjähriger Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, hat nach seiner Pensionierung eine neue Aufgabe: Er erklärt Einsatzkräften den Umgang mit Medien am Schadenplatz. (www.persoenlich.com, 25.9.26)
Urteil zu Strom, Gas und Fernwärme: Verbraucher können rechtswidrig erhöhte Energiepreise zurückfordern Das bringt Verbrauchern Milliarden: Der EuGH verurteilt Energieversorger, alle rechtswidrigen Zahlungen zu erstatten. Viele Betroffene können jetzt leicht Kasse machen. (www.test.de, 25.9.26)
Deutscher Plan für Fossilen-Ausstieg, Extremwetterkongress im Hamburg, AfD-Wähler:innen und E-Autos Der Fahrplan der Bundesregierung zum Ausstieg aus fossilen Energien widerspricht ihrer aktuellen Politik. Laut Weltrisikobericht sind Stürme die teuersten und zweittödlichsten Extremwetterereignisse. Elektroautos und Solaranlagen sind in AfD-Hochburgen weniger verbreitet. - (klimareporter.de, 25.9.26)
Diese Wienerin macht Österreichs Klöster sicherer Sie ist 28 Jahre alt, wurde in Rom und Liverpool ausgebildet und sagt heimischen Ordensleuten, wo es lang geht: Barbara Neuhold. Die Wienerin ist die erste Gewaltpräventionsbeauftragte innerhalb der Österreichischen Ordensgemeinschaften. Warum es sie braucht, warum sie es tut und was das Alter für eine Rolle dabei spielt. (www.krone.at, 25.9.26)
Grösster Stromspeicher im Wehntal: Bereits 150 Haushalte profitieren in Schleinikon auch nachts von Solarstrom Im Wehntal decken immer mehr Batterien den nächtlichen Strombedarf ab. Bis auch Niederweningen über einen Grossspeicher verfügt, soll eine Art Dorfmarkt für Solarstrom entstehen. (www.tagesanzeiger.ch, 25.9.26)
Extreme Hitze ließ Gäste im August fernbleiben Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius führten teilweise zu Verschiebungen, Stornierungen und vorzeitigen Abreisen. Dennoch bleibt die Jahresbilanz auf stabilem Niveau. (www.krone.at, 25.9.26)
Deutsche Olympiabewerbung: Eine falsche Aussage und eine heimliche Korrektur Mit einer Matrix wollte der DOSB ermitteln, ob München oder „KölnRheinRuhr“ besser als Olympiakandidat geeignet ist. Doch kurz vor der Wahl gibt es Ungereimtheiten um einen wichtigen Satz in einem Teilbericht. (www.sueddeutsche.de, 25.9.26)
Konjunktur: Eine schlechte gute Nachricht Wirtschaftsministerin Katherina Reiche freut sich über die besseren Wachstumsprognosen – und hat doch eine Befürchtung: dass die leichte Erholung zu falschen Schlussfolgerungen führt. (www.sueddeutsche.de, 25.9.26)
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